[Frankfurter Buchmesse] Tag 2 auf der #fbm17

Am Tag 2 war ich allein unterwegs. Sandra blieb zu Hause, denn 3 Tage Messe sind genug. Das merkte ich auch am Sonntag Abend. So zog ich los. Mich mit Freunden im Selfpublisher Cafe zu treffen war mein Plan. Sandra … Weiterlesen

[Messebericht] Frankfurter Buchmesse – Tag 2 – 22. Oktober 2016

Frankfurter Buchmesse 2016 Tag 2 Schlaf wird total überwertet, meint ihr nicht auch? Nein, ich hätte gern etwas besser geschlafen. Das lag aber weder an meinem Zimmer, noch an den vorbeifahrenden Autos (es fuhr kein einziges). Sondern an den vielen, … Weiterlesen

[Frankfurter Buchmesse] Tag 2 – 17. Oktober 2015

Tag 2 auf der Frankfurter Buchmesse Nach einem wunderbaren Abendessen mit meiner Freundin Sandra von www.always-sunny.de , machte ich es mir in meinem Zimmer gemütlich. Mit Chai Latte und dem Buch  begann eine erholsame Nacht. Wie immer hatte ich Angst … Weiterlesen

Stichwort – Interview mit Andrea Bielfeldt Autorin von „Im Bann der Ringe“ auf der Frankfurter Buchmesse

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Interview mit Andrea Bielfeldt

Stichwort – Interview

Manche Begegnungen sind ein Himmelsgeschenk und das Treffen und Kennenlernen von Andrea Bielfeldt war ein solches.

Nachdem ich kurz zuvor Katja Piel interviewen durfte, noch ein Engel der auf Erden wandelt, davon habe ich an meinem 1. und 2. Tag der Buchmesse noch ein paar getroffen, kam die wahnsinnig kluge und super sympathische Andrea auf die geniale Idee ein Stichwort-Interview zu machen.

Sie blätterte wahllos und ohne hinzuschauen in ihrem Buch „Im Bann der Ringe“ herum und ihr Finger landete auf dem einen oder anderen Wort, oder auch mal auf einem Schnörkel. Sie begann dann zu überlegen was ihr zu eben diesem oder jenem einfiel.

Wir starteten mit:

Enttäuscht: hat mich mal ein Junge das hat mich, glaub ich, echt geprägt fürs Leben. Denn wenn man mal die Liebe so tief gespürt hat, kann man das für seine Figuren echt gut verwenden. Man kann sich immer wieder rein versetzen, und es, weil man es selbst erlebt und gefühlt hat, sehr gut beschreiben. Enttäuscht werden ist nie schön.

Eigentlich wollte ich den nächsten Punkt raus lassen aber es gehört einfach dazu, um zu zeigen wie lieb und herzlich Andrea ist.

Du: bist mir bei Facebook aufgefallen Bettina weil du dich ganz nett in unseren Post gedrängt hast, das du heute kommen willst, nein du hast dich nicht gedrängt. Ich freu mich total dich kennenzulernen. Du bist mir total sympathisch, lächelst so nett, strahlst richtig Freundlichkeit aus und das ist was ich an dir mag.

Ich: So jetzt werde ich rot. Andrea: Ja, aber das kann keiner sehen.

Mit ihr: Was fällt mir zu mit ihr ein. Cat ist meine Protagonistin, mit ihr ist es wie eine Achterbahnfahrt. Mal ist sie total gut drauf und ich kann mit ihr arbeiten und manchmal ist sie so zickig, das ich gar nicht weiß was ich mit ihr machen soll, dann ignorier ich sie eine Woche und dann hole ich sie aus der Ecke wieder raus.

Das ist ein Schnörkel. Ihr könnt ihn nicht sehen aber es ist ein wunderschöner Schnörkel. Deshalb habe ich ihn da eingefügt. So sieht der Schnörkel aus

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Rick: ist einer der männlichen Protagonisten meines Buches, ihn und Cat verbindet ein unsichtbares Band, das sich durch alle drei Bücher ziehen wird. Das Ende ist dann ziemlich überraschend. Ich finde es immer schön wenn solche Geschichten ein Happy End haben.

Hand: Witziger weise war ich am Wäsche zusammenlegen, mit der Hand, als mir die Idee zu der Geschichte kam. Ich habe so eine Art, hört sich jetzt komisch an, Vision gehabt. Szenen tauchten vor mir auf und  ich sah eine Frau mit langen roten Haaren im Feuer stehen. Am selben Abend habe ich noch angefangen zu schreiben, so entstanden die ersten paar Sätze und Seiten. Der erste Satz, den es zwar in dem Buch nicht mehr

gibt, aber der sich für immer in mein Gedächtnis eingeprägt hat, war:

„Ihre Jadegrünen Augen funkelten wie Sterne.“

Dafür gibt es nun andere schöne Sätze.

Ich: Die ich sicher noch entdecken werde (Zur Erklärung: Ich habe es noch vor mir diese Geschichte zu entdecken, und ich freu mich riesig darauf!)

Einen Satz aus dem Buch auf den Andrea tippte ohne hinzuschauen:

Sie war aus dunklem Zedernholz geschnitzt, mit Beschlägen aus schwarzem Metall auf denen sich die gleichen verwobenen Linien befanden, die auch seinen Ring zierten.

Andrea erklärt: Dies ist aus einem Kapitel in dem es um Levian geht, den zweiten  männlichen Protagonisten. Er ist kein Gegenspieler oder vielleicht doch. Das verrate ich noch nicht.

Ich glaube dir doch: Das ist ein Satz der ganz oft in diesen Buch  verwendet wird. Ob der nun stimmt, kann keiner so genau sagen. Entweder sagt er das, weil er demjenigen glaubt, oder seine Ruhe haben will.

Was für Autoren liest du eigentlich? 

·        Kerstin Gier

·        Twilight Saga,

·        Urban Fantasy

·        Cody McFayden Reihe um eine FBI Agentin,

etwas blutrünstig aber gut.

Eigentlich lese ich quer durch die Bank.

Alles was Buchstaben und eine Seele hat.

Normalerweise lese ich den

Klappentext wenn der mich anspricht blättere ich im Buch und lese irgendwo rein.

Was hast du gelernt?

Ich bin gelernte technische Zeichnerin im Heizungsbau, davor habe ich eine Ausbildung zur Frisörin gemacht. Jetzt bin ich Back to the Routes

Eine paar Mal die Woche gehe ich dort arbeiten, weil es mir großen Spaß macht. Es ist direkt hier bei uns im Dorf.

Hier ist der Link J vielleicht wollt ihr Andrea mal besuchen dann könnt ihr das hier:

http://www.friseur-frahm.de/

Wann schreibst du am liebsten?

Am liebsten morgens. Ich bin niemand der Abends oder bis spät in die Nacht schreibt, dafür bin ich viel zu müde, weil meine Tage so anstrengend sind. Aber am Morgen wenn ich nicht arbeite, und alle aus dem Haus sind, und mich eine Idee packt oder wenn ich gerade mitten drin bin oder wenn ich einen Lauf habe dann ist es egal. Dann muss auch mal die Familie zurück stehen. Dann wird nicht gesaugt oder gefegt, dann werden Häufchen in den Ecken gemacht. Dann gibt es auch keinen Braten, mit Rotkohl und Klößen sondern eine Dose Ravioli. Dann werden die Prioritäten gesetzt und meine Familie ist ganz toll weil die wissen es geht auch wieder vorbei.

Zusatz: Andrea schreibt gerade an Band 3 und da ihr so viel Tolles und Großartiges für die Geschichte einfällt, schreibt sie neuerdings auch bis in die Nacht.

Die Titel der Bücher haben eine Bewandtnis aber das wird erst am Ende klar.

Gibt es eventuell, wenn alle drei Bände draußen sind einen Dreifachband oder Schuber?

Da ich den Druck selbst mache, ist das ziemlich kostenintensiv, wir lägen dann bei einem 3er Band bei 1000 Seiten. Mit dem Ebook bin ich ja bei Chichili Agency, das Cover wurde von  dem Chef der Agency Karsten Sturm kreiert.

Erst wenn alle drei Bände draußen sind, mach ich mir darüber Gedanken.

Danke liebe Andrea für das Interview und die tolle Idee eines Stichwort Interviews. Das war super interessant!

 

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„Im Bann der Ringe“ ISBN: 978-3845013282

„Das Blut des Mondes“ ISBN: 978-1492878032

Band 3 erscheint vorraussichtlich im Sommer 2014

Frankfurter Buchmesse – Mein Tag 2 – Teil 1

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Mein Kampf mit der Kälte

Erst am Morgen des nächsten Tages, wurde es merklich wärmer im Zimmer. Leider liebe Heizung, war es dafür schon zu spät. Ganz schnell schlug ich die Decke zurück, machte zwei Schritte zu meiner Tasche, zog den Veranstaltungskalender hervor und verschwand, meine Zähne klapperten einen Cha-Cha-Cha, wieder im Bett. Meine Zähne entschlossen sich noch den Schlussakkord zu spielen, und sich dann zur Ruhe zu begeben. Mit dem Kalender in der Hand, beäugte ich über ihn hinweg immer wieder die Dusche, die in der rechten Ecke meines Zimmers stand. Ich forderte sie geradezu heraus mich anzusehen, doch was soll ich sagen, Duschen sind wohl auch Morgenmuffel. Da ich also niemanden zum Reden hatte und sich die Zeit im warmen, langsam dem Ende zu neigte, beschloss ich aufzustehen.

Hätte ich es nur nicht getan. Denn, und ich konnte das wirklich spüren, wuchsen mir augenblicklich Frostbeulen. Nicht diese kleinen, harmlosen sondern die die schon eher einem Kleinwagen ähnelten und mir auf der Haut herumrasend entgegenhupten. Ich stellte mich also so schnell es eben ging, Frostbeulen in Autogröße behindern bekanntlich beim Gehen, unbewegt vor die Heizung, die nur ein klein wenig Wärme an ihre Umgebung abgab, aber die fehlende Rolladenseitenabdeckung und der dadurch hereinrauschenden kalten Luft nichts entgegen zu setzen hatte. Mich beschlich der Gedanke, wieder mit Blick auf die Dusche, das diese kein warmes Wasser ausspucken würde oder wenn doch, nur Tröpfchenweise. Ich drohte ihr mit bösem anstarren. Holte Gesten aus der mittleren Schublade meines Wissens. Die Dusche beeindruckte das alles nicht. Was ich nämlich als erstes bekam war Eiswasser, dass es nicht in Form von Eiswürfeln zu Boden klatschte wunderte dann selbst mich.

Okay, ich gab ihr noch eine Chance. Ich zählte rückwärts mit drohendem Augenaufschlag, das hatte gesessen. Das Wasser wurde warm. Ihr könnt euch vorstellen, das ich flink wie ein Wiesel jeden einzelnen warmen mitunter sogar heißen Tropfen mit meiner Haut auffing. Es hatte sich also gelohnt sich von ihr nicht unterkriegen zu lassen. Nach dem ich aufgewärmt, in meine Kleidung geschlüpft war, ich mir die Haare abgerubbelt und durchgebürstet hatte, ging ich, es gab natürlich keinen Fön, hinunter zum Frühstück. Hätte ich den Tischventilator vom Zimmer zum Trocknen verwenden sollen? Nun gut also ging ich mit feuchtem Kopf, aufgewärmtem Körper, die Hände reibend in den Frühstücksraum. Wohlgemerkt, dieser war wohltemperiert. Mich empfing nicht nur die Wärme, dankbar betrachtete ich die Heizung, sondern auch die Besitzerin die mich nach meinen Wünschen fragte. Kaffee oder Tee? Kaffee kam von mir zur Antwort, was auch sonst.

Mein Frühstück bestand aus 2 Brötchen (ich schaffte 1), einer Scheibe Brot, verpacktes Vollkornbrot (rührte ich nicht an), Marmelade (lecker), Wurst, Käse, Butter, Frischkäse, ein Ei  & ein Glas Orangensaft. Ich begann mit großem Hunger zu essen. Leerte eine um die andere Tasse Kaffee und lehnte mich zufrieden zurück. (Nein! Ich streichelte mir nicht wohlig den Bauch.) Ich bedankte mich für das Frühstück und machte mich wieder an den Aufstieg. Den Koffer hatte ich in weiser Voraussicht schon fast gepackt. Es wanderten noch Zahnbürste, Haarbürste und die Schminkutensilien in den Koffer und verschloss ihn. Ja, ich hatte ein Schloss dran. Eines der Marke, wenn ich es mit dem kleinen Finger antippe bricht es auseinander.  Aber wenigstens sah es gut aus.

Noch bezahlen, Koffer nach unten schleppen, meinen Mann anrufen, während mein Koffer hinter mir her zuckelte, eine Fahrkarte ziehen und los. Frankfurt ich komme!

Hatte ich gerade ein Deja Vu?