Meine Meinung: Tonia hat nicht vor in die Schweiz zu fahren. Sie möchte auf dem Leitnerhof, ein Jahr verbringen. Dort helfen und lernen.
Der Grund dafür, ist eine Wette mit Matthias. Ihre Eltern sind dagegen. Natürlich lässt sich Tonia waseinfallen. Sie hat eben einen Dickschädel, genau wie ihr Vater.
Eine Freundin hilft ihr. Aber lange geht die Heimlichkeit nicht gut. Jedoch spricht die Bäuerin nur in den höchsten Tönen von Tonia.
Als es zu einem Zusammentreffen von zwei Männern kommt, ist das Gefühlschaos perfekt. Wie wird sich Tonia entscheiden?
Mein Fazit: Eine schöne Geschichte aus den 70ern. Von Mut, dem harten Leben auf dem Bauernhof. Hilfsbereitschaft und Entscheidungen die zwei Leben verändern. Es hat mir viel Freude gemacht, da Tonia es zwar erst um eine Wette geht, aber daraus so viel mehr wird.
Meine Meinung: Die Drei Fragezeichen, gehören zu meiner Jugend. In diesem Buch versuchen sie dem Geheimnis einer flüsternden Mumie auf die Spur zu kommen. Es scheint doch sonst etwas seltsam das eine Mumie die 3000 Jahre alt ist flüstert.
Peter ist das irgendwie gar nicht geheuer. Weshalb er sich dann doch lieber, um eine verschwundene Katze kümmert. Doch so richtig schlau wird aus den ganzen Erzählungen von Frau Selby nicht. Jedoch bemerkt er auch, dass er lieber bei seinen zwei Freunden wäre, um das Mumien Rätsel zu lösen.
Zurück beim Haus vom Professor, läuft ihm etwas Vierbeiniges über den Weg. Was das alles bedeutet, wird nach und nach offensichtlich.
Hamid den kleinen Kerl aus Libyen, mag ich recht gern, auch wenn er und sein Onkel sich einiges haben einreden lassen. Eins hat der kleine Kerl Mut. Das muss man ihm eingestehen.
Dr. Yarborough ist sehr gut dargestellt. Auch Wilkens ist sehr lebensnah. Die Vorkommnisse sind, so ist mir sofort klar, nicht einem Fluch zuzuschreiben.
Das versteht natürlich auch der erste Detektiv.
Mein Fazit: Ein Rätsel das nicht einfach zu lösen ist. Anhaltspunkte, führen einen auf die falsche Fährte. Es gilt auch zu klären, wie das Flüstern zustande kommt. Insgesamt sollte man seine sieben Sinne beisammen haben,um mit den drei Detektiven rätseln zu können. Mir hat es Spaß gemacht das Buch wieder zu lesen, allerdings muss ich sagen, dass das Hörbuch mir lieber war.
– Wann kam dir die Idee, kreativ mit Nadel und Faden zu werden?
Meine Oma, bei der ich einen Großteil meiner Kindheit verbracht habe, hat schon immer genäht und ich hab ihr als Kind über die Schulter geschaut. Als Teenager habe ich mich dann auch selbst mal probiert und habe eine Tasche aus einem schrecklichen Zottelstoff genäht.
Als ich dann vor 10 Jahren zum zweiten Mal schwanger war, habe ich quasi im Nestbautrieb eine komplette Babyausstattung genäht und das hat sich in der Elternzeit mehr und mehr ausgeprägt.
Ich habe zudem schon immer viel gelesen und zur Coronazeit bin ich irgendwie über die sozialen Medien in eine Autoren-Leser-Gruppe gestoßen, worauf ich die ersten Leseknochen und ja, auch Stoffmasken genäht habe.
Ein paar Leute haben mich dann ermutigt, ein Kleingewerbe anzumelden, als immer mehr Bekannte an mich herangetreten sind und so entstand dann 2022 Needle Art ☺️
– Was war dein erstes Produkt?
Die ersten Verkäufe habe ich tatsächlich mit Leseknochen und Rucksäcken (in Turnbeutel-Art) generiert und es kamen dann immer mehr Artikel hinzu.
– Du hast eine große Produktpalette. Nicht nur aus Stoff. Gibt es ein Material, das du nicht gerne verwendest?
Ich bin für alles offen und probiere gerne Neues aus. Bisher ist mir nichts untergekommen, was ich nicht mochte.
Gerade auf Messen möchte man sich ja ein bisschen mit seinem Sortiment abheben.
Allerdings wird es einem leider immer schwerer gemacht, da man mittlerweile alles deklarieren und mit allen möglichen Warnhinweisen kennzeichnen muss, wodurch ich schon einige Artikel aus dem Sortiment nehmen musste, einfach um nirgends in die Haftung genommen werden zu können.
– Kannst du uns vielleicht mehr vom Werdegang, von der Idee bis zum fertigen Produkt erzählen?
Mache Kunden kommen mit eigenen und auch mal ziemlich konkreten Ideen, z. B. bei meinen ersten Buchtaschen mit den Klappen war dies der Fall. Ich sehe mich dann nach einem Schnitt um und wenn ich nichts Passendes finde, werkele ich so lange daran herum, bis es für alle passt.
Ich nähe meist nach Schnittmuster, d. h. ich kaufe zum Beispiel einen Schnitt für eine bestimmte Tasche, dann drucke diesen aus, klebe die Schnittmusterteile zusammen, schneide diese dann wiederum aus festem Papier aus. Danach muss der Schnitt auf die Stoffe übertragen und ausgeschnitten werden, eventuell auch noch aus dem Material, das ich zum Verstärken der Stoffe nutze. Die Stoffe werden mit der Verstärkung versehen, erst dann kann ich die Teile nach und nach zusammenstecken und nähen.
Meist nähe ich für mich zur Probe. Wenn ich sehe, dass Leute auf mich zukommen und eine Tasche dieser Art bestellen möchten, bin ich verpflichtet, eine Gewerbelizenz zu diesem Schnitt bei dem Schnittersteller zu kaufen. Diese Lizenz gilt dann meist für ein Jahr, ist aber ebenfalls begrenzt auf eine bestimmte Anzahl genau dieser Taschen, die ich innerhalb dieses Zeitraumes verkaufen darf.
Im Gespräch mit den Kunden wählen wir dann gemeinsam Stoffe bzw. Kunstleder aus, passende Reißverschlüsse, Zipper, Karabiner und Gurtbänder etc., dann mache ich mich an den Zuschnitt der benötigten Teile. Diese müssen – je nach Schnitt – dann noch verstärkt werden, und dann geht es ans Stecken und Nähen.
– Wo findest du deine Materialien?
Mit der Zeit pickt man sich so seine liebsten Stoffhändler aus. Diese habe ich meist durch Empfehlungen oder durch eine Online-Suche nach etwas Bestimmten entdeckt. Es gibt für mich einige gute Händler, von denen ich regelmäßig meine Stoffe & Zubehör beziehe & diesen bin ich auch in der Regel treu.
– Welche Nähmaschine zaubert gemeinsam mit dir, die wunderbaren Sachen?
Ich habe mittlerweile tatsächlich fünf Nähmaschinen 🙈😅
Zuerst habe ich an einer „normalen“ Haushaltsnähmaschine von AEG genäht, die mir nach wie vor treue Dienste leistet, jedoch nicht für schwere Stoffe und viele Stofflagen geeignet ist.
Da ich zu Beginn viel Kinderkleidung genäht habe, wollte ich auch was „Schickes“, darum wurde die nächste Maschine etwas teurer, eine Carina Nähmaschine, mit vielen Zierstichen.
Bald war die aber auch nicht mehr genug und es musste eine Carina Overlockmaschine her, die für elastische Stoffe und somit elastische Nähte geeignet ist, die für Bekleidung unabdingbar ist.
Danach kam noch eine Coverlockmaschine hinzu, die für tolle Säume sorgt und die zuletzt angeschaffte Maschine ist eine Gritzner Nähmaschine, die eben auch dickere Stoffe und Kunstleder in mehreren Lagen schafft.
Genug der Werbung 😅
– Hast du einen Tipp, für Anfänger wie sie an kleinere Näharbeiten rangehen sollten?
Es ist – wie bei allem – noch kein Meister vom Himmel gefallen. Daher sollten man mit etwas Einfachem beginnen, vielleicht eine Hose umnähen, oder eben ein doppellagiges Lesezeichen oder so, wobei man eben nur gerade Stiche nutzt, um ein Gefühl fürs Nähen und die Nähmaschine zu bekommen.
Für mich kann ich sagen, Nähen ist „learning by doing“ und ich habe gerade zu Beginn Schnittmusterbücher mit Nähvideo-Links gekauft. Da bekommt man viel erklärt, auch mal Schritt für Schritt, was man dann beim nächsten ähnlichen Schnitt so übernehmen kann.
Das hat mir viel geholfen, denn gerade beim Nähen lernt man nie aus.
Man muss sich nur trauen.
– Gibt es Stoffe, die erst für Fortgeschrittene nutzbar sind?
Ich würde tatsächlich nicht mit Bekleidungsstoffen, also dehnbaren Stoffen, beginnen.
Anfängertauglich ist Baumwollwebware, woraus man z. B. Kissen oder Beutel nähen kann. Das ist einfach für den Anfang und geht recht schnell.
Von sehr dünne Stoffen, wie Vorhangstoffe oder Tüll, würde ich ebenfalls abraten, da diese sehr rutschig sind und gerne mal von der Maschine „gefressen“ werden. Was nur zu Frust und evtl. Schäden am Stoff sorgt.
Du erfüllst jedes Werk mit deiner eigenen persönlichen, vorallem liebevollen Note. Das macht jedes Stück zu etwas Besonderem.
– Welches Stück ist dir am liebsten?
Im Moment nähe ich am liebsten Taschen aller Art und nutze auch im täglichen Gebrauch eine meiner mittlerweile sehr zahlreichen eigenen Taschen.
– Was ist das neueste Produkt, von dir?
Das neueste Produkt sind Booksleeves, das sind Buchtaschen, die oben ganz einfach mit einem Druckknopf geschlossen werden.
– Gehst du auch auf Märkte, um deine Produkte zu verkaufen?
Ich hoffe – sofern sie stattfindet – auch dieses Jahr im Oktober wieder bei der Queer Book Fair in Frankfurt dabei sein zu dürfen.
– Termine:
12.09.2026 Klischee – Buchmesse in Darmstadt (findet zum ersten Mal statt und es sind bereits um die 200 Aussteller angemeldet)
19.09.2026 Rheinhessen Bücherliebe (kleine, aber feine Buchmesse in Worms, quasi ein Heimspiel für mich)
(steht noch nicht fest, jedoch evtl. 28./29.11.2026 Schlosshofzauber – Neuschlösser Weihnachtsmarkt (kleiner Weihnachtsmarkt)
05.12.2026 Winterlesezauber in Fellbach (Stuttgart) (Buchmesse mit Lesungen in tollem weihnachtlichen Ambiente)
– Wo kann man deine Produkte käuflich erwerben?
Meine Produkte kann man direkt bei mir erwerben. Man findet mich über Facebook und Instagram unter „Needle Art by UlliLi“, man kann dort meine Mailadresse einsehen und mich auch darüber kontaktieren, Homepage habe ich leider keine.
Ich danke dir vielmals für das tolle Interview und deine detaillierten Fragen. Es hat mir viel Spaß gemacht, auf jede einzelne einzugehen.
Viele liebe Grüße
Ulli
Ihr Lieben, Ulrike macht traumhafte Sachen. Nach einer traurigen Begebenheit, zauberte sie Untersetzer im Andenken an meinen Papi. Ein Schreibmäppchen, eine Tasche für die Buchmesse. Seit dem begleiten ihre Schmuckstücke mich täglich. Es wird nicht das letzte Stück sein, das ich mir von ihr bestelle.
Sie ist ein wunderbarer Mensch, der gerne auf Wünsche eingeht.
Schaut gerne mal vorbei. Ihr werdet sicher fündig.
Wann kam dir die Idee, deine Lesezeichen, Pins, Aufkleber und mehr in einem Shop zu verkaufen?
Ich hab schon immer gerne etwas Kreatives gemacht, während meiner Elternzeit habe ich mir einen Plotter zugelegt, und auch mehr in der Bookstragram Community unterwegs. Es gibt so viele tolle und kreative Menschen in dieser Bubble und dass hat meine eigene Kreativität geboostet. Die ersten Designs sind dann 2023/24 entstanden, den Shop wollte ich ursprünglich im Juni 24 eröffnen, es hat dann aber erst ein Jahr später geklappt.
Was war dein erstes Produkt?
Ursprünglich die ProgressPride-Bat als Sticker. Die anderen Flaggen sind ganz schnell gefolgt, weil mir schon immer wichtig war so viel Diversität wie möglich abzubilden.
Du hast mir erzählt, das du an weiteren Produkten arbeitest. Was kam seit der Queerbookfair dazu? (Vielleicht magst du mir ein paar Bilder von deinen Artikeln schicken)
Leider bin ich kurz nach der QBF nochmal erkrankt, und hatte gar keine Zeit die Pläne schon so weit umzusetzen. Ich hatte aber bereits bei der QBF ein Angebot, dass es so in meinem Shop noch nicht gibt, dass plane ich aber dieses Jahr zu ändern.
Gehst du auch auf Märkte, um deine Produkte zu verkaufen?
Da der Shop offiziell erst seit Juni 26 ‚lebt‘ habe ich noch nicht so viele Märkte geplant. Wenn alles gut geht, hoffe ich in 2027 auf ein paar Veranstaltungen zu sein.
Wo kann man ansonsten deine Produkte käuflich erwerben?
Aktuell habe ich einen etsy-shop über den es meine Produkte gibt.
wenn ihr den Code ‚JOY26‘ eingebt könnt ihr 15% sparen!
Nimmst du auch Aufträge an?
Aktuell habe ich noch keine Aufträge angenommen, ich kann mir aber sehr gut vorstellen mit Autor:innen in der Bookstagram bubble zusammen zu arbeiten, oder auch für Kund:innen individuell neue Flaggen bspw. für die Bats hinzuzufügen. Was ich tatsächlich schon gemacht habe war Häkeln/Stricken auf Anfrage (dass waren aber keine offiziellen Aufträge über den Shop).
Gibt es Druckereien, mit denen du gern zusammen arbeitest?
Aktuell entsteht jedes einzelne Produkt bei mir zu Hause. Ich habe verschiedene Drucker, so dass ich auch eine hochwertige Qualität anbieten kann. Ich hatte zu beginn mal ein bisschen nach externen Anbietern für Sticker geschaut, aber dass hat sich finanziell nicht gerechnet. Der Vorteil am ‚zu Hause‘ ist auch, dass ich spontan in kleinerer Auflage schnell etwas Neues erstellen kann.
• Wo notierst du deine Ideen?
Ich notiere mir Ideen in einem Discordserver den ich für mich erstellt habe. Da kann ich ggf. dann auch Fotos von ersten Skizzen oder Referenzfotos abspeichern. Manchmal setze ich mich aber auch schon direkt an ein Produkt wenn die Idee kommt, dann geht alles recht schnell und ich erstelle mir Vorlagen in Canva, Affinity oder Procreate.
• Wie lange dauert es von der Idee, bis zum fertigen Produkt?
Wie lange es dauert bis ein Produkt verkaufsfertig ist, ist eine gute Frage. Dass kommt ein bisschen darauf an wie schnell eine Umsetzung auch funktioniert, die Pins haben sehr viele Vorläufer gehabt, bis ich welche fertig hatte die es auf der QBF gab.
Die Pridebats waren recht schnell fertig, das Axolotl war auch ein recht schnelles Produkt. Die Idee kam während einem Telefonat mit einer Freundin, ich habe dann mit Bleistift einen ersten Entwurf gezeichnet und direkt in Procreate umgesetzt. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon recht gut wusste wie man Sticker fertigstellt war der Rest dann sehr schnell getan. Für die QBF hatte ich tatsächlich den Gay Romance Reader Sticker designt, der hat sich überraschenderweise am Ende gar nicht verkauft. Das Design bis zum Finalen Produkt hat damals effektiv ein paar Stunden gedauert, aber über drei Tage verteilt, weil die Arbeitszeit die ich für sowas zur verfügung habe oft nicht so lang ist.
• Arbeitest du neben der Herstellung der Produkte?
Ich war bis Mitte ’25 noch angestellt, Kinderbetreuung und gesundheitlichen Gründe haben mich dazu bewegt, dann jedoch zu kündigen und bin seit Mitte 2025 selbstständig tätig (Kleingewerbe). Ich arbeite hauptsächlich im englischsprachigen Raum mit Autor:innen zusammen und biete diverse Services für diese an. Zusätzlich habe ich meinen Etsy-Shop und mache nebenbei eine Zertifizierung im Gesundheitsbereich, wo ich plane bis Ende des Jahres ein weiteres Standbein aufzubauen. (Also was komplett anderes )
• Wirst du wieder auf der Queerbookfair sein?
Dieses Jahr leider nicht, in meinem privat Leben steht viel an, so dass dieses Jahr keine Messen oder Veranstaltungen wirklich möglich sind. Da ich auch die Zeit/Vorbereitung & Kinderbetreuung mitbeachten muss, ist es oft einfacher von zu Hause aus zu arbeiten, auch wenn ich die persönlichen Kontakte sehr wertschätze.
Vielen Dank für deine Fragen und die Zeit, die du dir nimmst
Du bist Fotografin aus Leidenschaft. Warst du schon immer interessiert, an der Fotografie?
Ja, wenn man auf dem Dachboden sich alte Fotobücher anschaut, sieht man das ich schon immer gerne viel fotografiert hab und das dann auch mit Sprüchen und anderen Erinnerungen in diverse Fotobücher geklebt habe. Aber daraus eine Art Beruf zu machen, war für mich gar kein Thema. Eine liebe Schulkameradin und Freundin konnte so viel besser fotografieren und wusste damals schon, was diese ganze Begriffe bedeuten, wie Blende, Weißabgleich, ISO etc., – das interessierte mich absolut nicht.
Meine Leidenschaft war eindeutig Theater und Musical. Ich wollte auch gerne auf der Bühne stehen.
Welche Kamera war deine erste?
Puh, das weiß ich echt nicht mehr. Es war sicher eine Canon Kompaktkamera mit Fotorolle.
Von meiner Frau bekam ich dann später eine Canon Powershot, damit fing es dann so richtig an mit der Fotografie.
Du warst auf der Queerbookfair 2025 ein ganz wichtiger Mensch. Tolle Fotos mit großartigen Hintergründen, gab es bei dir. Viele wollten ein Foto, leider war ich zu spät um mir alles anzuschauen.
Welche Hintergründe waren die Begehrtesten?
Oh, danke für das liebe Kompliment. Leider hatten wir schon fast alles eingepackt, sonst hätte ich dich gerne noch fotografiert. Bei der QBF waren der Game of Books Hintergrund beliebt, fliegende Bücher in einer Bibliothek und ansonsten noch ein paar andere. Da es eine Buchmesse ist, gab es natürlich vor allem Hintergründe mit Buchthema.
Auf einem Weihnachtsmarkt biete ich zum Beispiel Foto mit Weihnachtskugeln und weiteren festlichen Themen an. Das ist halt das spannende. Im Prinzip kann ich immer themenbezogen mit den Digitalen Hintergründen auf einer Veranstaltung arbeiten.
(v. links n. rechts) Saskia de West, Jana Walther, Karo Stein
Als Beispiel ein Bild mit dem Moderationsteam von #allabendlichqueer. Dienstag, Donnerstag und Sonntags stellen um 19.30 Uhr dort Autoren/Innen, ihre Queeren Bücher vor. Und ja, zufällig bin ich eine der drei Moderatorinnen.
Nathalie Kutscher auf dem Bücherthron
Erzähl ein bisschen von dir. – Wo lebst du? – Hast du Haustiere?
Zusammen mit meiner Frau Astrid, lebe ich in den Niederlanden in der Nähe von Amsterdam. Wir haben eine Katze Sookie und einen Kater Dikke. Ein bis zweimal die Woche passe ich auf Hund Jack auf, der immer etwas Leben in die Bude bringt.
Deine Frau Astrid hat dich begleitet, wo und wie habt ihr euch kennengelernt?
Als Studentin habe ich im Vorderhaus/Foyer im Colloseum Theater Essen beim Musical. “Elisabeth” gearbeitet. Ich habe ihr am Merchendisestand meine E-Mail-Adresse ins Programmheft gelegt, weil ich sie sehr sympathisch fand. Ein paar Jährchen später hat mir Astrid dann in diesem Theater auf der Seitenbühne vom “Phantom der Oper” einen Heiratsantrag gemacht. Es stand für mich sehr schnell fest, dass ich zu ihr in die Niederlande ziehe und bereue es nicht.
Gibt es Bücher für Fotografie, die du für Anfänger bzw. Fortgeschrittene empfehlen kannst?
Das kommt ganz darauf an, was man in der Fotografie lernen will. Generell würde ich am Anfang immer einen Workshop empfehlen. Das habe ich auch gemacht. Es gibt so viele verschiedene Kameras, Begriffe und Einstellung, dass mich zumindest vieles am in Büchern verwirrt hat. Bei einem Workshop lernst du mit deiner eigenen Kamera alles Schritt für Schritt und mir hat das zumindest viel mehr geholfen. Generell mache ich gerne Workshop mit. Zum Beispiel Natur und Tierfotografie in den „Amsterdamse Waterleidingsduinen“. Man ist mit anderen Teilnehmern unterwegs und man kann sich gegenseitig Tipps geben. Ansonsten hole ich mir gerne auch Inspirationen und Ideen bei You Tube. Obwohl ich gerne lese, bin ich bei Fotografie eher jemand der lernt, wenn man mir es zeigt und ich es selbst ausprobieren kann.
Wo fotografierst du am liebsten? – Deine Lieblingsfotomotive.
Ich liebe Tierfotografie. Hunde, Katzen, Alpakas, Kühe, etc. Tiere machen meistens nicht das, was der/die Fotografin will und man muss spontan reagieren. Ich liebe das. Kinder sind auch klasse vor der Kamera, da entstehen auch die lustigen Situationen und Fotos.
Samstags fotografiere ich oft Fußball und da landet dann auch mal ein Bild von in der lokalen Presse, was mich dann sehr freut.
Mein Lieblingsmotiv in der Tierfotografie ist von Fotograf Frans Lanting. Einmal konnte ich bei einem Vortrag von ihm dabei sein und das war sehr inspirierend. Ich besitze mehrere Fotobücher von ihm und finde immer etwas in seinen Bildern das mich anspricht. Mein Lieblingsfoto hängt als Druck bei uns im Flur und zeigt einen jungen Albatros, der bei seinem Flug im Meer gelandet ist und pitsch nass am Strand steht. Dieses Bild berührt mich immer wieder. Albatrosse landen immer hart auf dem Boden aber geben nicht auf und schwingen sich wieder in die Lüfte.
Auf was achtest du beim Fotografieren?
In welcher Situation befinde ich mich? Was ist heute mein Hauptziel beim Fotografieren? Welches Objektiv benötige ich dafür? Und wo/was sind meine Lichtquellen? Aber bis jetzt gab es immer wieder Situationen wo ich dann einfach spontan nach Gefühl reagiert und fotografiert habe.
Wo wirst du, das nächste Mal in Aktion zu finden sein?
25. bis 26.04.2026 Parchim. Buch und Comicmesse PaBuCo.
13. bis 14.06.2026 Bresegard bei Picher. Hoffest Hof Birkenkamp mit Alpakapride.
Gibst du Seminare? Workshops? – Wie kann man daran teilnehmen?
Es sind Workshops dieses Jahr geplant, diese biete ich an auf Hof Birkenkamp und richtet sich an Anfänger, die ihre Kamera gerne besser Kennenlernen möchten und nicht nur den Automatikmodus benutzen wollen. Termine werden da noch festgelegt, ansonsten kann man mich auch direkt anschreiben und Termine ausmachen. In Planung sind auch Workshops für Lightroom und Photoshop.
Meine Meinung: Lou soll ein Referat halten. Sie sucht sich ein Thema aus, das nicht ganz einfach ist. Obdachlose junge Frauen, die auf der Straße leben und wie sie leben. Die Geschichte dahinter. Bei der Suche trifft sie auf No, diese lebt schon lang auf der Straße. Ist immer auf der Flucht, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz, etwas zu essen. No und sie gehen zusammen in ein Café. Dort bestellt Lou, das was sie möchte. No spricht nur langsam von ihrem Leben. Erzählt nicht alles, manchmal verstummt sie sogar. Es ist ein sanftes aneinander gewöhnen. Lou und No treffen sich öfter. Immer trinken sie etwas zusammen. Im Café ist es warm.
Doch Lou möchte mehr tun. So überzeugt sie ihre Eltern, No aufzunehmen. Allerdings ist No von dem Leben auf der Straße gezeichnet. Sie versucht sich zu integrieren. Wird es ihr gelingen? Denn wer einmal auf der Straße war, wird nie ganz in ein normales Leben passen.
Es ist ein sehr intensives Buch. Ein junges Mädchen von 13 Jahren und ein auf der Straße lebende 18 jährige, freunden sich an. Da gibt es viele Fragen. Wie ist die Sichtweise beider? Wo sind die Unterschiede?
Lucas gefällt mir, da er zu Lou Krümel sagt und sie wirklich gern hat, auch wenn sie hochbegabt ist. Er hat eher Probleme in der Schule. Er ist loyal auch No gegenüber. Jedoch fühlt man immer mehr, die Differenzen des normalen Lebens und des Lebens auf der Straße.
Lou ist sanft, hat aber auch Angst No zu verlieren. Jedoch glaube ich, das es nie ganz einfach sein wird. No hat einfach zu viel erlebt.
No ist kaputt, ja so möchte ich es nennen. Man hat sie herum geschubst. Ihr nicht die Liebe gegeben, die sie hätte benötigt hätte. Ihre Zerissenheit ist fühlbar.
Mein Fazit: Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, freunden sich an. Lou versucht No zu verstehen, hinter ihre Fassade zu blicken. Mit Hilfe von Lucas, gelingt es ihr eine zeitlang. Jedoch ist da immer dieses Schweigen von No. Dieses nicht erzählen, nur andeuten. Ich empfand das Buch als intensiv. Fühlte eine tiefe Bindung zu der Geschichte. Es bleibt in Erinnerung.
Meine Meinung: Karsten Kempf und Peter Schulz, leiden unter dem Lärm den die Flugzeuge verursachen. Die Landebahn ist in der Nähe ihrer Häuser. Verkaufen können sie nicht, da die Häuser nur noch halb so viel wert sind.
Karsten und Peter sind Nachbarn. Karsten Kempf ist ein ehemaliger Polizist. Verschiedene Vorkommnisse haben ihn den Job gekostet. Seine Frau ist auch weg.
Kann sehr gut verstehen warum die zwei so verzweifelt sind. Peter benutzt Ohrstöpsel, trotzdem gibt es keine ruhige Minute. Außer von 23 – 5 Uhr morgens wegen dem Nachtflugverbot, das zum Glück noch existiert.
Wenn ich mir vorstelle, das den ganzen Tag, Flugzeuge über mich hinweg donnern würden, würde ich auch rasend werden. Das ist doch nicht zum Aushalten. Auf keinen Fall. Auch glaube ich, das der dauernde Lärm krank macht. Das wird in diesem Buch sehr gut dargestellt. Man dreht sprichwörtlich durch. Doch wie sich wehren, was tun.
Kempf ist mir zu radikal, in seinem Tun. In seinem Schmerz und Leid, verabschiedet sich das normale Denken.
Peter Schulz ist gemäßigter, was ich gut finde. Er will was tun, aber auf eine gewaltlose Weise.
Irene ist mir sympathisch und hat ihre Prinzipien. Sie steht hinter ihrer Mutter.
Andreas hat einen wichtigen Job. Elke die selbst Polizistin ist, sollte das doch verstehen. Sie geht mir jedoch mit ihren komischen Anrufen und Aussagen tierisch auf den Nerv. Was soll das. Ich fand sie eigentlich sympathisch. Ist Rauscher ohne sie besser dran? Ich habe das Gefühl, das es so ist.
Mein Fazit: Mir fehlt leider das Ermitteln im Team. Mir fehlt teilweise der rote Faden. Man muss den Täter, auch nicht lange suchen. Das hat mich etwas gestört. Die Spannung am Schluss, war richtig klasse Das Thema ist dafür aktuell und beschäftigt viele Anwohner, rund um Flughäfen. Die Auseinandersetzungen mit Elke stören mich. Armes Mäxchen.
42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.
Heute zu Gast Ralf Schwob, der Autor eines noch unbekannten Genres. 😉
Name: Ralf Schwob
Genre:
Wenn es das Genre geben würde, müsste es „Literarischer Spannungsroman“ heißen. Fantasy dürfte das Genre sein, in dem ich wohl nie etwas schreiben werde. Außerdem schreibe ich immer wieder Kurzprosa.
Wann hast du begonnen zu schreiben?
Mitte der 1990er Jahre
Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Wahrscheinlich die Autoren, die ich damals am meisten schätzte: Hemingway und Böll.
Was treibt dich an?
Schwer zu sagen. Ich glaube, dass die wahren Antriebe fürs literarische Schreiben unbewusster oder vorbewusster Natur und mir daher nicht zugänglich sind.
Was blockiert dich?
Ein enges Zeitkorsett, emotionaler Stress, andere Verpflichtungen.
Was benötigst du zum Schreiben?
Zeit und Ruhe.
Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Ich schreibe meist vormittags, gern auch schon in den frühen Morgenstunden. Überarbeiten geht eigentlich immer.
Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Begegnungen und Gespräche, Beobachtungen im Alltag. Aber natürlich auch Bücher, Filme, Bilder und Musik.
Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Dank Handy mit Diktierfunktion kein Problem, außerdem habe ich fast immer etwas zu schreiben dabei.
Wo schreibst du am liebsten?
In meinem Arbeitszimmer.
Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Meist zufrieden, aber auch immer ein wenig wehmütig, weil ich mich in der Regel fast zwei Jahre mit den erdachten Personen und ihren Konflikten beschäftigt habe.
Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Durch eine Empfehlung.
Liest du gerne selbst?
Natürlich! Lesen und Schreiben gehören für mich zusammen.
Welches Genre?
Als Buchhändler lese ich fast alles, am liebsten aber untypische Thriller und Krimis sowie Coming-of-Age-Romane der 70er und 80er Jahre.
Lieblingsautor / in:
In der Hochliteratur: Thomas Mann, Hemingway. In der gehobenen Unterhaltung: Frank Goosen, Meyerhoff. In seiner eigenen Liga: Stephen King.
Veröffentlichungen:
„Tod im Gleisdreieck“ Januar 2020
„Osthafen“ September 2024
„Nacht der Sinne“. Erscheint 2. Halbjahr 2026
Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
In jeder Buchhandlung.
Wo ist deine nächste Lesung?
Kulturcafé Groß-Gerau. Buchpremiere „Nacht der Sinne“ am 4. September 2026.
Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Jedes Jahr auf der „Buchmesse im Ried“ in Stockstadt am Rhein. Meist auch auf der Frankfurter Buchmesse.
42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.
Heute zu Gast C.S. Steinberg, die Autorin der ersten Stunde beim Mainbook Verlag.
Name: C.S.Steinberg
Genre: Fantasy
Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Ja, Heimat Romane 😉
Wann hast du begonnen zu schreiben?
Ich habe mit dem Schreiben begonnen, seit ich denken kann. Da ich eher ein stilles und zurückgezogenes Kind war, war es meine Art Gefühle und Gedanken auszudrücken.
Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Nein
Was treibt dich an?
Alles, was Bücher ausmacht. Gedanken weitergeben, vielleicht auch hier und da helfen zu können, den Alltag mal vergessen, Spannung erzeugen, Emotionen, es wagen, neue Wege zu gehen.
Was blockiert dich?
Manchmal habe ich einfach keine Lust zu schreiben.
Was benötigst du zum Schreiben?
Ruhe, Musik
Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Nein, mit Familie, Kind und Arbeit, geht das auch nicht.
Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Die Menschen selber, das Leben. Ich mag es, aus mir selber herauszutreten und andere Menschen zu betrachten, Ihre Beweggründe, ihre Gedanken, ohne darauf Einfluss zu nehmen. Sie wirken zu lassen.
Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich schreibe nichts auf. Ich denke immer, wenn ich es wieder vergesse war es entweder noch nicht der richtige Zeitpunkt, oder nicht relevant gerade. Gutes, kommt von alleine wieder.
Wo schreibst du am liebsten?
In meinem Arbeitszimmer. Dort ist mein Wohlfühlraum.
Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Stolz, dann auch die Frage, habe ich an alles gedacht. Ein bisschen Wehmut, weil man auch Abschied nimmt, aber auch Freude auf Neues.
Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Ich bin die erste Autorin die damals von Herrn Fischer unter Vertrag genommen wurde. Ich hatte einen Lektor damals gesucht, da ich für Privat meine erste Geschichte drucken lassen wollte. (Für meine Eltern und nur für mich).
Herr Fischer bewarb sich als Lektor und die Chemie passte auf Anhieb. Man muss ehrlich sein, niemand tritt einem Autoren so nahe, wie der Lektor. Denn es steckt viel Herzblut in jeder Geschichte. Er sagte damals zu mir, das geht nicht, dass die Geschichte in der Schublade liegen soll und so wurde ich seine erste Autorin 😃
Er hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass ich schreibtechnisch dort stehe, wo ich heute bin. Mit jedem Lektorat lernte ich dazu. Es war immer eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche 😉
Liest du gerne selbst?
Absolut.
Welches Genre?
Dazu auch FAST alle Richtungen. Ich liebe es mich geschichtlich zu informieren, oder mal Krimis zu lesen, Horror, Fantasy, einfach alles. Selbst Lyrik/Dichtung. Meine Buchsammlung im Regal würde für manch Aussenstehenden, wohl sehr merkwürdig aussehn 😉
Lieblingsautor / in:
Da ich so breit gefächter bin, gibt es keinen einzelnen, sondern viele, wo jeder seinen Bereich hat, den ich spannend und faszinierend finde.
Veröffentlichungen:
Band 1Band 2
2025 – Schattenpfade – Im Zeichen des Vigil – Der Zweite und somit letzte Teil der Fantasy Saga um die Alte Welt und ihren Magiern. (Diese besteht aus 6 fertig gestellten Büchern)
Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
Überall wo es Ebooks und Taschenbücher gibt.
Wo ist deine nächste Lesung?
Aktuell sind noch keine geplant, aufgrund bisher privater Umstände und da ich an einem komplett neuen Fantasy Projekt arbeite, aber gerne können wieder Anfragen gestellt werden.
Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Dieses Jahr ist es schwierig, aufgrund privater Umstände. Ich hoffe das im nächsten Jahr, wieder ändern zu können.
Wo findet man dich im World Wide Web?
Unter www.cssteinberg.de die Seite ist so bunt, wie ich, und manchmal schaffe ich es auch, sie zu aktualisieren 😉