Meine Meinung: Belinar ist der Höllenfürst von Eis und Schnee. Er verbringt gerade bei Asmos, in der Hölle des Feuers, eher unfreiwillig Zeit. So richtig Lust hat er keine? Dann sieht er etwas, was ihm den Atem stocken lässt. Ein Engel der von einem Turm in die Tiefe stürzt. Er nimmt sie mit sich, damit beginnt eine Geschichte, die tief geht.
Er ist so anders als Asmos? Feinfühlig, den Seelen zugetan. Sogar Freundschaften hat er unter den Seelen. Für mich, hat er eine harte und eine weiche Seite. Er hat so viel Gefühl in sich, aber auch so viel Schmerz aus der Vergangenheit. Wenn ihm was wichtig ist, ist er unerbittlich.
Angelina wurde entführt und von Asmos erniedrigt, geschlagen und gefoltert. Auch lässt Asmos nicht wirklich, die Seelen frei die freizugeben wären. Vergibt keine Strafen? Die, die Seelen aber für ihre Sünden erwarten, um Sühne zu tun. Er lebt im Prinzip nur, für sein Vergnügen. Genau wie die, die mit ihm in dieser Hölle leben. Sie haben nur eins im Sinn.
Dadurch wurde Angelina von einem Himmelsengel, mit den weißen Flügeln zu einem gefallenen Engel mit grauen Federn.
Sie hat Angst vor jedweder Strafe. Doch das ist nicht das, was ihr in der Nähe von Belinar widerfährt. Ganz langsam fasst sie Vertrauen. Sie denkt viel nach. Und ist immer wieder überrascht, wie Bel herrscht. Sie öffnet sich ihm. Findet ein Zuhause. Doch die Ruhe ist trügerisch.
Mein Fazit: Was für eine Geschichte. Großartiges Setting, super umgesetzt. Spannender Schreibstil. Hervorragend ausgearbeitete Protagonisten. Dieses Buch war, wie eigentlich alle Bücher von Yvonne Wundersee, ein Pageturner. Denn ich konnte das ebook, wieder mal nicht aus der Hand legen. Belinar und Angelina sind in ihrer Art einfach wundervoll. Ich bin so gespannt auf den zweiten Band.
Meine Meinung: Schrecklich wie der Typ, mit der kleinen Kira umgeht. Kira ist eine kleine Affenpinscherdame. Zum Glück ist Arian zur Stelle. Hält diesen Mann auf. Was für ein schrecklicher Mensch, der einen Hund so behandelt.
Kathi wehrt sich wie verrückt. Um nicht Arian nahe zu sein. Arian jedoch lässt nicht locker. Er hat die wunderbare Art, immer das Richtige zu sagen? Alles scheint so perfekt zu sein. Er scheint perfekt zu sein. Davon ist Arian aber nicht wirklich überzeugt. Denn auch er hat seine Fehler.
Kathi opfert sich für ihre Eltern und für Arabella auf. Sie war immer auf sich alleine gestellt. Musste sich durchkämpfen. Wenn sie sich auf jemanden verlassen konnte. Dann nur auf sich selbst. Traurig wie ich finde?
Ihre Eltern sind nicht wirklich sympathisch. Vorallem der Vater sollte dankbarer sein. Arabella geht gar nicht. Was für ein Biest.
Anneliese war eine ganz besondere Frau, mit viel Weitsicht. Gut gemacht. Diese Wendung, habe ich nicht kommen sehen.
Kathi muss sich natürlich erst in ihrem neuen Leben zurechtfinden. Und wie ist das mit der Liebe? Bröckelt da langsam die harte Schale. Könnten sie eine Chance haben? Darf sie es zulassen, glücklich zu sein? Endlich mal an sich selbst zu denken? Ich finde ja, denn sie hat schon genug ertragen müssen.
Mein Fazit: Eine wunderbare Weihnachtsgeschichte mit Hund. Lauter Verwicklungen. Santa Claus und das Christkind helfen und natürlich Frau Santa. Zum Glück, muss sie dieses mal nicht eingreifen. Eigentlich macht ja Santa immer alles etwas kompliziert, so das sie dann immer mal wieder nachjustieren muss. Diesmal ist das nicht nötig und Santa und das Christkind kriegen das ganz gut zusammen hin. Die große Hilfe von den Elfen, Kira, das Durchhaltevermögen von Arian, und die Weitsichtigkeit von Anneliese helfen im Übrigen. Das ganze voranzubringen. Eine junge Frau die zu viel und zu oft für andere einstehen musste. Sich selber dabei komplett vergass und nun lernen muss, auch mal sich fallen zu lassen.
Meine Meinung: Nachdem mir das Hörbuch schon so großartig gefallen hat, habe ich nun auch das Buch durchgeschmökert. Als erstes gefällt mir total gut, das Lesebändchen in gelb. Das gibt es gar nicht mehr so oft.
Das Cover strahlt Wärme und Freude aus. Sandor ist einfach lustig anzusehen.
Er ist natürlich immer dabei. Bei der Schulaufführung, will er sogar mitmachen, dumm nur das es jemand filmt. Was nun? Es ist nicht gut, dass die Menschen erfahren das es Sandor gibt. Jendrik hat richtig Panik. Man spürt seine Angst.
Die Kinder lernen, wie das mit den Sozialen Medien ist. Dass das Internet nichts vergisst.
Doch was hilft, ist eine besondere Freundschaft. Um diese nicht zu verlieren, ist es auch mal nötig ehrlich zu sein. Lilli hilft daraufhin. Sie hält ganz fest zu ihm. Unterstützt ihn, wo sie kann. Leicht ist das allerdings nicht und sogar gefährlich.
Wissenswertes über die Fledermaussprache rundet das Buch ab. Kinder sind sicher neugierig und hier bekommen sie einige Antworten dazu.
Illustration: Die Bilder sind wunderbar illustriert. Mit sicherer Hand und farbenfroh. Was besonders gut gelungen ist, sind die Ausdrücke auf den Gesichtern. Fröhlich, ängstlich, müde, aufgeregt und noch viel mehr Gefühle werden in den liebevoll detaillierten Bilder gezeigt. Mein persönliche Lieblingsillustration ist, auch wenn manche sagen würden igitt, auf Seite 51. Was da zu sehen ist, wird natürlich nicht verraten.
Mein Fazit: Sandor schwebt in Gefahr. Er braucht Freunde um aus einer verzwickten Situation, wieder raus zu kommen. Schön ist zu sehen, das er auf Jendrick voll zählen kann. Auch auf Lilli. In diesem Buch geht es um Freundschaft, um zusammenhalt und das Freunde wichtig sind. Das lernen die Kinder beim Lesen. Auch einiges über Fledermäuse und über die Sprache der so außergewöhnlichen Tiere. Ich finde es toll und habe es, genau wie die anderen Bände sehr gerne gelesen.
Meine Meinung: Ellin Carsta schreibt tolle Bücher. Dies ist Band 7 aus der Reihe „Die Kinder der Hansens“. Es beginnt leider sehr traurig, mit Georgs Tod. Therese und auch die ganze Familie Hansen, ist am Boden zerstört.
Aufgrund der Testamentseröffnung, reist auch Robert aus Amerika an. Er ist der Bruder von Amala. Das Hansens besteht aus einem Restaurant, Kino, Theater, Tanzbar aber auch einem Geheimnis, das Eduard allen verheimlicht. Ich finde es unverantwortlich, von ihm. Denn bei mir kommen die Bedenken auf, das er damit dem Hansens schadet.
Robert ist ein sympathischer Mensch. Er macht sich Gedanken über die Anderstartigkeit von ihm und Amala und das Verhalten ihm gegenüber. Auch Therese, Auguste, Frederike und Bertha sind liebe Menschen. Florentinus und Katharine sind ein tolles Paar. Innig und liebevoll verbunden.
Emma hat es nicht leicht mit Franz. Er ist so hinterwäldlerisch. Moritz ist ihr dagegen zugetan. Das ist gefährlich.
Julius, hat sich wohl mit der Zeit sehr verändert und das nicht zum Positiven.
Leider gibt es da auch Martha, die mir sofort extrem unsympathisch ist. Was für eine Beisszange. Sie hat nicht das Recht, so mit den Mitgliedern der Familie zu sprechen.
Das Leben dreht sich um das Hansens. Den täglichen Ablauf, die Möglichkeiten mehr Menschen in das Hansens zu locken. Roswitha, die Köchin ist nicht glücklich, doch Amala hat ein Talent zu überzeugen. Mir wäre da nicht wohl zumute.
Persönlich finde ich es wundervoll, das Viele einen persönlichen Brief von Georg erhielten. Nun beginnt ein jeder den richtigen Moment zu suchen, um die letzten Zeilen von ihm zu lesen. Es geht ans Herz. Tränen brennen auch in meinen Augen.
Aber wie soll es weiter gehen. Wie wird sich Therese entscheiden? Kann Eduard, Martha von ihrem Plan abhalten.
Mein Fazit: Die Geschichte einer Familie, die schon so viel durchgestanden hat und nun den Verlust eines geliebten Menschen betrauert. Jeder auf seine Weise. Das Hansens steht im Mittelpunkt und die Menschen dahinter. Es hat mich berührt, gefesselt, wütend gemacht und ein gewisser Nolte hat mir sogar Angst eingeflößt. Persönlich würde ich euch empfehlen, zuerst Band 1 zu lesen. Obwohl ich mit Band 7 auch wunderbar zurecht kam, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben.
Meine Meinung: Elsa liebt das Nähen. Stoffe, Handarbeit. Vorallem aber die Arbeit mit Leopold Tannhäuser. Er eröffnet ihr ein Angebot, dass ihr Leben verändern könnte.
Allerdings. möchte Rupert Elsa verheiraten. Die Mutter sagt nichts dazu. Stumm wie immer, nickt sie nur alles ab. Sie steht nicht für ihre Kinder ein. Lässt alles geschehen.
Elsa jedoch, weiss wohin sie gehen und wen sie um Rat fragen kann. Fannerl, ihre Schwester die im Sellraintal lebt. Natürlich lässt diese sich nicht lang bitten und geht mit Elsa zur Mutter und stellt einiges klar. Ich find sie richtig stark.
Was mich sehr überrascht, ist das zunehmend veränderte Verhalten von Agathe, der Mutter von Fannerl, Elsa und Josefa.
Da sind auch noch zwei Männer im Spiel. Richard und Clemens. Elsa hat gar nicht vor zu heiraten. Sie fühlt sich gespalten. Clemens ist ihr Freund, schon lange Jahre. Richard lässt ihr Herz höher schlagen. Doch ist das genug? Was wiegt mehr.
Clemens ist verlässlich, möchte dass es Elsa gut geht. Richard ist für mich ein Gigolo. So wirklich traue ich ihm nicht über den Weg. Amalie ist, ich weiss gar nicht, wie ich das ausdrücken soll. Oberflächlich. Und kein Stück einfühlsam.
Persönlich finde ich Elsa wirklich toll. Sie hat eine ganz sanftes, freundliches Wesen. Ihre Art mit dem alten Herrn umzugehen, ist so liebevoll. Sie hat ein ganz großes Herz. Man möchte sie einfach in den Arm nehmen, wenn sie traurig ist oder Kummer verspürt.
Agathe mochte ich am Anfang gar nicht. Aber das hat sich gewandelt, so wie sie auch. Das hat mir richtig gut gefallen
Schreibstil: Ganz schnell ist man wieder in Innsbruck. Wieder im Geschehen. Die Autorin macht es einem sehr leicht, da sie genauso flüssig und für die Geschichte einnehmend weiterschreibt.
Mein Fazit: Die zweite Geschichte um die Töchter aus Innsbruck. Die mich nicht minder beeindruckt hat, wie die Erste. Eine sehr starke Geschichte, um eine junge Frau die ihren Weg in die Selbstständigkeit finden möchte, trotz aller Widrigkeiten. Mit der Familie im Rücken und deren Unterstützung, geht sie unbeirrt ihren Weg. Band 3 steht schon auf meiner Wunschliste.
Meine Meinung: Fannerl hat ein priviligiertes Leben. Behütet wächst sie auf, mit ihren zwei Schwestern. Geliebt von den Eltern. Ein Unglück und all das ist Geschichte. Sie muss gehen. Das Haus verlassen. Der Stiefvater möchte sie nicht im Haus haben. Er ist abergläubisch und denkt sie bringt Unglück. Weil sie fast weiß-blondes Haar und porzellanfarbene Haut hat. Ihre Mutter gibt ihr einen Rat. Sie soll zu Franza gehen, ins Sellraintal. Dort bleibt Fannerl. Lernt ein Handwerk. Immer in Gedanken an zu Hause. Eigentlich gab es da noch jemanden, doch er meldet sich nicht. Sie ist enttäuscht. Das Leben geht weiter. Tag für Tag. Sie findet Freunde, wird stärker, selbstbewusster. Eine tolle Frau. Wird sie ihr Glück jemals finden? Zu wünschen wäre es ihr.
Schreibstil: Mit sehr klaren Worten, schafft die Autorin es, das man die Kälte des Bachs, die harte Arbeit und den schmerzenden Rücken fühlen kann. Beschwerlich ist der Weg. Aber auch den Moment in der Kirche und die Musik habe ich genossen. Worte haben so viel Kraft. Man spürt wie sich Fannerl anfänglich verloren vorkommt.
Fannerl ist eine kluge junge Frau. Ideen treiben das Geschäft voran. Eines Tages jedoch, gibt es Neuigkeiten, das ihr Leben von grundauf ändert. Keine Sekunde denkt sie darüber nach. Sie handelt.
Mein Fazit: Aus einer jungen Frau wird durch ein Unglück, eine starke unabhängige Frau. Sie weiß was sie will. Wer ihr gut tut und steht für ihre Familie und Freunde ein. In dieser Geschichte geht es darum, das wenn man nicht aufgibt, alles lernen und die Zukunft auch in etwas positives verwandeln kann. Man muss es einfach wagen.
Meine Meinung: Samira ist eine Dschinda. Sie und ihr Volk werden verfolgt und ermordet. Auch ihre Eltern sterben, einen grausamen Tod. Kadir, lebt in einem Tempel. Er bringt sich selbst lesen und schreiben bei. Lernt ohne das es jemand bemerkt. Er ist ein Priester des Osiris, der immer nur Gewalt und keine Liebe erlebt, dennoch ist er sanftmütig und in meinen Augen sehr stark.
Samira hat nur mit ihm eine Chance, durch die Duat zu gelangen. Sie verspricht ihm, wenn er ihr hilft, drei seiner Wünsche zu erfüllen. Was sie damit in Kauf nimmt, verrät sie nicht. Es wird angedeutet, immer wieder.
Samira ist wunderbar. Hat ein großes Herz und ist mutig wie eine Löwin. Weshalb nach meiner Meinung sie und Kadir wunderbar zusammen passen.
Der Weg bis zum Eingang in die Duat, ist lang und ungewiss. Als sie die Duat erreichen, gibt es viel gefährliche Abenteuer zu bestehen. Keiner kann überleben ohne den Anderen.
Sie beobachten, wie einige Dämonen eine Gecko in einen Trichter werfen. Warum nur, wollen sie ihn loswerden? Was hat dieser kleine Kerl so schlimmes getan? Ihn zu retten, ist lebensgefährlich.
Ellil, so heißt der Gecko, ist ein Dämon mit einem frechen und großen Mundwerk. Seine Größe schmälert nicht sein Selbstbewusstsein. Er kann ganz schön nerven. Doch da ist was, das man erst nach und nach zu bemerken beginnt. Denn er verbirgt etwas in seinem Inneren. Ich mag ihn nicht wirklich, zumindest anfänglich.
Eine andere Figur aus dem Buch, ist der Pharao Aremun. Ein Herrscher, der die Augen vor der Wirklichkeit verschloss und nun sein Scheitern eingestehen muss. Von Anfang an ist er für mich, ein gebrochener Mann. Er hat ein Gewissen, das ihn nun plagt.
Samira und Kadir gehen so liebevoll miteinander um. Sehnüchtig wünschen sie sich ein gemeinsames Leben. Auch wenn Samira weiß, das es nicht geht, verliert sie sich in den verlockenden Gedanken und Gefühlen.
Schreibstil: Spannungsgeladen, detailliert und mit viel Liebe für die Protagonisten, erschafft die Autorin eine Welt die in meinem Kopf Bilder heraufbeschwor. So das ich sogar davon träumte. Riesenhafte Spinnen, Dämonen, verwesende Nilpferde, Schlingpflanzen mit einem Eigenleben und so viele interessante Gefahren, hat sie sich ausgedacht. Jede Szene reißt einen mit. Lässt einen manchmal den Atem anhalten.
Mein Fazit: Eine Dschinda und ein Mensch machen sich auf, um das Leben von Samiras Volk zu retten. Mit Hilfe eines vorlauten Geckos und eines Pharaos, hofft man das es ihnen gelingt. In dieser Geschichte gibt es keinen Moment der ruhig dahinfließt, es kann in jeder Sekunde, in jeder Zeile was Neues schreckliches oder Schönes passieren. Dieses Buch hat mich nicht losgelassen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Das Hörbuch wird von einer total passenden Tielmusik eingeleitet. Es macht Freude und man möchte weiter hören.
Nicolas Alexander Böll, hat genau die richtige Stimme, um den Kindern die Geschichte rüberzubringen. Das schafft nämlich nicht jeder. Er spricht sanft, kann aber auch sehr gut Spannung erzeugen.
Jede Figur hat ihre eigene Stimme, die überzeugt. Ernst, genervt, nörgelig und noch viele andere Stimmungen hat er in seinem Repertoire. Eine sehr gute Wahl, wie ich finde.
Sandor regt sich ganz doll auf, das die Fledermäuse immer nur negativ betrachtet werden. Alle sollen wissen, wie großartig Fledermäuse sind. Natürlich kann Jendrik nicht laut rausposaunen, dass er einen Abendsegler zum Freund hat. Aber das ist ja eigentlich nicht nötig, da wir ja wissen das es ihn gibt.
Ich finde Jendrik klasse. Denn er beschützt Sandor. Vor allem und jedem.
Lilli ist süß. Jendrik bewundert sie. Ich glaube er will ihr Freund sein. Doch will sie das auch? Gehört zu einer Freundschaft nicht auch Ehrlichkeit? Also was tun?
Sie lässt sich nicht so leicht vertreiben. Außerdem mag sie nicht, angeschwindelt werden. Sie ist eine ganz schlaue.
Lang lässt das Abenteuer nicht auf sich warten, denn nicht jeder meint es gut mit ihm. Oder welche Beweggründe, hat die Person, dieplötzlich bei Jendrik zu Hause auftaucht? Ich wäre da super vorsichtig.
Mein Fazit:
Freundschaften sind wichtig. Genau wie Zusammenhalt und Ehrlichkeit. Der Umgang mit dem Internet, ist nicht leicht. Was ist richtig, was ist falsch? Wie gehen die Forscher mit den Fledermäusen um. Ich finde es gar nicht gut. In freier Wildbahn ist es so viel besser. Vielleicht ist es schwieriger, aber besser für die Tiere.
Ein Hörbuch, das man gut hören kann und dabei noch was lernt. Ich freu mich und fliege mit Sandor gerne weiter zum nächsten Abenteuer.
Meine Meinung: Jonas soll eine Autobiografie von Stella Dor, einer Film-Diva schreiben. Doch es ist gar nicht so einfach. Denn es gibt eine Wahrheit, hinter der Wahrheit. Welche soll er aufschreiben? Als er an dem Ort ankommt, der verwunschener nicht sein könnte, trifft er auf Menschen die eigene Geschichten, ihre eigene Vergangenheit haben.
Imke und Britta, die eine Pension führen. Offenbaren ihre eigenen Befindlichkeiten. Sie sind große Fans von Stella.
Bentje ist einer wahren Person nachempfunden, was ich herrlich finde. Denn auch ich habe von der Dame gehört. Sie ist zauberhaft, genau so stellte ich sie mir vor.
Paul, der ein so lieber Kerl ist, sich um die „Krabbe“ kümmert und langsam vergesslicher wird. Nur das Tanzen, das vergisst er nie. Eine Seele von Mensch.
Nessa, die gefühlt tausend Jobs hat. Trotzdem immer präsent ist. Sie zeigt eine Reserviertheit, die wohl der Mauer geschuldet ist, die sie um sich errichtet hat. Sie fühlt sich verlassen und verloren.
Jonas hat selbst traumatisches erlebt. Doch wehrt er sich mit Händen und Füßen gegen die Vergangenheit. Doch es stellt sich die Frage, kann man heilen wenn man sich gegen die Erinnerung sträubt?
Ich finde das er ein sehr einfühlsamer Charakter ist. Jemand, der sich um Andere sorgt. Der nicht einfach vorbei geht. Er hinterfragt sich selbst und das Tun Anderer.
Schreibstil: Carsten Henn eröffnet uns in diesem Buch, eine kleine Welt am Meer. Menschen die so vielschichtiger sind, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Geschichte hat eine eigene Tiefe, die durch das Miteinander der Protagonisten entsteht. Man denkt über die Personen nach. Fühlt sie, in sich. In den eigenen Gedanken. Danke dafür.
Mein Fazit: Leichthin kann man dieses Buch nicht lesen, denn es benötigt Zeit. Ich musste und wollte, vor der Rezension darüber nachdenken, nachfühlen was es mir zu sagen hat. Dazu nun meine Erkenntnis: Jeder hat eine Erinnerung, die sich durch die von Anderen unterscheidet, auch wenn man im gleichen Moment, am gleichen Ort dasselbe erlebt. Jeder verarbeitet Informationen anders, sieht Dinge anders. Nimmt sie anders wahr. Genau das zeigt dieses Buch. Die Menschen in diesem Buch wachsen, trotz aller Verschiedenheit, zusammen. Eine Gemeinschaft entsteht. Es berührten mich vorallem, die Szenen mit Bentje. Wer eine tiefgründige Geschichte lesen möchte, dem empfehle ich dieses Buch.
Klaus-Peter und seine liebe Frau Bettina kenne ich schon eine geraume Zeit.
Jede Begegnung ist für mich besonders.
Hier ein Foto von mir und Klaus-Peter, aus dem Jahr 2025 auf der Frankfurter Buchmesse.
Er weiß das ich Dr. Sommerfeldt nicht ganz so zugetan bin.
Als Charakter ruft er zwiespältige Gefühle bei mir hervor. Die Bücher habe ich gerade deshalb gelesen. Mir hat es viel Freude gemacht, in sein Hirn einzutauchen.
Hier nun meine Rezensionen zu der Reihe.
Meine Meinung: Dr. Bernhard Sommerfeldt ist wie soll ich sagen, ein Mann der immer nach seinen Wünschen leben wollte. Doch die Enge der Familie und Firma hatten es ihm nie erlaubt. Er beginnt ein neues Leben, nach dem alles den Bach runterging. Eine neue Identität gibt ihm die Freiheit, die er sich immer ersehnt hat. Er schien mir ein kaltblütiger Mensch zu sein. Wenn es seinen Zwecken dient, aber auch herzlich und fürsorglich. Er ist belesen, ein wahrer Büchernarr. Dr. Sommerfeldt ist unberechenbar, lebt seine eigene Wahrheit und macht seine eigene Regeln. So stelle ich mir den Teufel vor. Er fühlt sich als Held und doch ist er nur ein Monster mit Intellekt und Hang zur Literatur. Skrupellos und scheinbar unterwegs um seine Lebensgefährtin Beate zu retten, fährt er durch die Gegend. Doch er wird unvorsichtig. Ann-Kathrin Klaasen und Rupert tauchen im Roman auf. Man spürt aber selbst in dieser kurzen Zeit, wie sehr Ann-Kathrin Klaasen diese Momente beherrscht. Sie ist eine ungewöhnliche Frau. Dr. Sommerfeldt ist ein unglaublich negativer Charakter. Er ist das Böse in Person. Seite für Seite fühlte ich, wie mir Dr. Sommerfeldt immer mehr zuwider geworden ist. Er ist ein Mann den ich gern mal fragen würde, ob er noch ganz klar im Kopf ist. Diesem Mann möchte ich weder im Dunkeln noch im Tageslicht begegnen.
Mein Fazit: Ein Arzt der anstatt Leben zu retten, Leben nimmt. Man sollte sich Dr. Sommerfeldt nicht zum Feind machen.
Meine Meinung: Dr. Sommerfeldt ist auf der Flucht, nennt sich jetzt anders und versucht irgendwie mit der Sehnsucht nach Ostfriesland klarzukommen. Aber nicht nur Ostfriesland fehlt ihm, sondern auch seine Beate.
Es zieht ihn aber auch immer wieder nach Franken, zu seiner Familie. Dort hat er ein Treffen mit seinem Ex-Schwiegervater, der dabei etwas Blut verliert. Auch Nasenbluten kann einschüchtern. Sommerfeldt fordert ihn zur Ehrlichkeit auf. Als er dies nicht macht, lässt sich Sommerfeldt zu einer Entführung hinreißen. Er tut mir mit der Zeit, wirklich leid, aber seine Naivität hat ihm das ganze wohl eingebrockt. Plötzlich taucht eine Bekannte von ihm auf, die schon lange in ihn verschossen ist. Sie tut etwas, um ihm seine Liebe zu beweisen. Doch das ganze geht nicht so glatt, wie die zwei sich das wünschen. Ein Nachbar muss in die Schranken gewiesen werden. Diese Szene finde ich wirklich gut. Das Problem ist nur, dass jemand anders wieder das Gefühl hat, dass er entkommen ist. Arme Ann Kathrin. Der Showdown ist die logische Schlussfolgerung.
Seine Therapeutin Bärbel finde ich großartig. Seine Mutter hasse ich genauso, wie er. Sie ist ein richtiges Miststück. Kalt, ja schon eisig. Habe das Gefühl, sie hat kein Tröpfchen Liebe in sich. Ist nur auf Vorteil bedacht.
Es gibt aber noch jemanden den ich extrem aggressiv finde. Sie hat auch Tendenzen, die ich nicht einmal beschreiben kann. Ja, ich überlege gerade. Also ich denke „unberechenbar“ trifft es ganz gut. Cordula seine frühere Arzthelferin auf jeden Fall ist ziemlich heftig für mich.
Bärbel hingegen, steht für mich als die Stütze die Dr. Sommerfeldt dringend braucht.
Holger Bloem ist eine sehr starke Person und Charakter. Gut, dass es ihn wirklich gibt. Er gibt dem Ganzen etwas Besonderes. Ich mag die Szenen zwischen ihm und Sommerfeldt.
Mein Fazit: Sommerfeldt ist nicht zu beneiden, was seine Familie angeht. Allerdings hat er manchmal Gedanken, die nicht nachvollziehbar sind. Weil er in einem Dilemma steckt. Die Geschichte ist seine Verarbeitung seines bisherigen Lebens. Ungeliebt von der Mutter, geliebt vom Vater und durch Missgunst seines Erbe beraubt. Mal sehen, wie es in Band drei weitergeht.
Meine Meinung: Dr. Sommerfeldt sitzt in der JVA Meppen. Sabine Hiller die Sozialarbeiterin verhält sich nicht ganz regelkonform. Ein Häftling lernt ihn auf besondere Art kennen. Tolle Szene mit Bruce. Er hat es verdient. Aber sowas von. Hermann ein anderer Insasse, ist ganz schön durchgeknallt. Wie kommt man auf so eine Idee. Gruselig.
Christa ist sowas von übergriffig. Arme Hannah. Solveig ist anders als sie sich dargestellt hat. Aber sie ist auch eine dieser Menschen, die ihm hilft. Es sind nicht nur Frauen, auch Männer. Auf einem Motorrad durch die Gegend zu fahren, ist auch eine Art Befreiung. Zumindest stelle ich mir das so vor.
Cordula ist außer Rand und Band. Sie mordet für ihn. Für ihre Liebe. Sie ist verrückt. Völlig durchgeknallt. Wird er sie aufhalten können?
Dr. Sommerfeldt ist nach wie vor, für mich, eine zwiegespaltene Persönlichkeit. Manches Mal schiebt er Paranoia. Er sieht Dinge, die gar nicht da sind. Menschen die ihn in eine Falle locken wollen. Obwohl das nicht stimmt. Seine Gedanken kreisen. Überlegungen. Seine Sehnsucht nach Ostfriesland, kann ich so gut verstehen. Ich liebe wie er die Wellen, die Weite und die steife Brise. Eine ganz besondere Freiheit, spürt man nur dort.
Schreibstil: Der Schreibstil ist für sich einnehmend. Ein durchgehender roter Faden, führt von Band 1 – Band 3. Es waren alle Bücher durchweg gut und flüssig zu lesen. Das erneute Lesen, hat sogar noch mehr Spaß gemacht.
Mein Fazit: Dieser 3. Band schließt mit einem Schreck ab. Auch wenn ich ihn nicht sonderlich mag, hat er das nicht verdient. Um Cordula tut es mir nicht wirklich leid. Das soll nicht empathielos klingen. Sie passte nicht zu ihm. Sie respektiert ihn nicht. Das Ende hat mich dann doch überrascht. Den Moment den Ann Kathrin beobachtet hat, davon berichtet geht doch ans Herz. Jetzt bin ich gespannt ob und wie es mit Dr. Sommerfeldt weitergeht.