Meine Meinung: Bernd, Jürgen und Marcus sind OFC Fans durch und durch. Natürlich sind sie nicht gerade erfreut, das der OFC mal wieder das nachsehen hat. Wie kann man also dem geliebten Club, etwas unter die Arme greifen. Da fällt den Drei nur Attila ein. Wer es nicht weiß, das ist das Maskottchen der Eintracht. Geschlüpft im Jahre 2004.
Wenn Siggi, Gerry und Erwin von den Plänen wüssten, denn sie sind eingefleischte Frankfurter Eintracht Fans, würden sie etwas dagegen unternehmen. Doch das ist nicht der Fall.
So kommt es, wie es kommen muss. Um das Chaos perfekt zu machen, treten noch Drei auf den Plan. Die weder mit dem OFC noch der Eintracht was am Hut haben. Dank Fußfessel, Polizei, zwei verdeckten Ermittlern und einer anscheinenden Voliere wird der Fall immer undurchsichtiger.
Der Autor Meddi Müller führt nicht nur die 9 aufs Glatteis, sondern auch die Polizei, dessen Chefermittler sich vieles zusammen spinnt, aber nichts beweisen kann. Die große Frage bleibt, wer hat was gemacht und warum.
Manches Mal musste ich nachschauen, welche Gruppe gerade dran ist. Verwirrend, verrückt und sehr speziell ist das Buch um die 9 +2. Was das mit den +2 ist werde ich euch nicht verraten. Nur so viel, manches ist nicht so wie es scheint. Denn es gibt auch schwarze Schafe.
Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, lest dieses Buch. Nach der Verwirrung meinerseits, Geständnissen der Protagonisten, führt die Auflösung über intensive Gespräche, zum Höhepunkt der Geschichte.
Mein Fazit: Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Denn drei Gruppen spielen eine Rolle. Daneben noch die Polizei und ein Ermittler mit Höhenflugfantasien. Viele Menschen sind involviert, jeder hat seine eigene Geschichte und Beweggründe. Eins ist jedoch ganz klar ersichtlich, jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Die Szenen am Schluss haben mir extrem gefallen. Zuhören ist immens wichtig. Den Anderen aussprechen lassen, ohne zu urteilen, einfach da sein. Das ist was zählt und was wir lernen aus diesem Buch.
Meine Meinung: Clara ist eine stolze Tochter aus einem gutsituiertem Haus. Eine von Kronberg. Sie trägt den Stolz im Blick und auch in jeder Bewegung. Allerdings wissen die Menschen in ihrer Umgebung nicht, warum sie so unnahbar ist.
Sie hat die Liebe ihres Lebens getroffen. Allerdings ist er von niederem Stand, so das eine gemeinsame Zukunft, nicht möglich erscheint. Sie soll, verheiratet werden. An einen älteren Mann. Nicht nur gegenüber ihm, verhält sie sich abweisend. Was die Männer in Rage bringt? Ein schlimmes Schicksal nimmt ihren Lauf.
Viele Jahre später, gefangen in ihrer Melancholie muss sie eine bittere Wahrheit erfahren. Was das ist und wie sie aus der Wahrheit, das Umfeld zum Erschüttern bringen, lest gerne selbst in diesem Buch.
Clara, ja sie mag zuerst hochmütig sein. Aber dennoch erkenne ich, Ihre Feinheit und ihr sanftes Gemüt.
Johanna ist das Gegenteil. Sie musste schon früh lernen, sich durchzusetzen. Keiner kann sich gegen sie wehren. Sie hat einen klaren Blick und weiß was sie möchte.
Julian ist ein wunderbarer Mann. Für Clara, ist seine Anwesenheit das Einzige, das Sie in der ganzen Zeit aufrecht gehalten hat.
Charlotte, hat in meinen Augen keine Vergebung verdient. Ich wäre nicht so nachsichtig. Bei mir müsste sie definitiv. länger zappeln.
Die Anderen, haben ihre Strafe verdient.
Mein Fazit: In der hochherrschaftlichen Villa, ist das Leben nur Schein. Clara, eingesperrt in den Zwängen der Gesellschaft. Doch sie hat andere Interessen. Das finde ich sehr sympathisch. Ihre Zeit an diesem schlimmen Ort hat mir das Herz gebrochen. Wie schrecklich. Die Geschichte ist stark, weil die Protagonisten es sind. Manches ging mir nur zu schnell. Wäre gern tiefer eingetaucht. Am Ende war es die Liebe, die den Wandel brachte.
Lieber David, danke das du mir heute deine Zeit schenkst, um mir ein paar meiner wissbegierigen Fragen zu beantworten.
Letztes Jahr traf ich dich, auf der Frankfurter Buchmesse. Da wusste ich noch nicht, was für wundervolle Bücher du schreibst. Bücher, die mich komplett in den Bann gezogen haben. Als geneigte Leserin, möchte ich natürlich jetzt einiges von dir, über dich und über dein Schreiben wissen.
Was war dein Lieblingsfach in der Schule? Das war eindeutig Geschichte! Ich weiß, dass gerade dieses Fach für die meisten Menschen eher das Langweiligste war, doch ich habe mich schon immer unheimlich für das Mittelalter interessiert, was man aus meinen Geschichten herausließt. Deshalb habe ich schon sehr früh mit der Recherche begonnen. ;P
Sport oder Sportmuffel? Früher war ich immer ein schlimmer Sportmuffel. Das hat sich erst geändert als ich den für mich perfekten Sport entdeckt habe. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie überrascht meine Frau geschaut hat, als ich ihr erzählte, dass ich mich einem Sportverein anschließe. Der Sport, der mich überzeugt hat, war natürlich HEMA, wo es darum geht den Kampf mit mittelalterlichen Waffen nach Originalquellen zu erlernen. Inzwischen mache ich das seit mehreren Jahren und bin sogar zum Trainer in unserem Anfängertraining aufgestiegen.
So viel ich weiß, hast du nach der Schule eine Ausbildung zum Schmied gemacht. Ein ziemlich ungewöhnliches Unterfangen. Der wächst ja nicht auf den Bäumen. Auch glaube ich nicht, dass es leicht war einen Menschen zu finden, der dir dieses Handwerk beibringen konnte.
Wie ist es dir gelungen, einen Ausbildungsplatz zu finden? Das stimmt. Die meisten Metallfachbetriebe beschäftigen sich kaum noch mit der Schmiedekunst. Zum Glück ist meine Heimat um Würzburg von vielen historischen Bauten geprägt, weshalb sich ein paar Schmieden erhalten haben. In einer dieser habe ich vor vielen Jahren eine Ausbildung zum Schmied angetreten. Die Arbeit mit Feuer und glühendem Metall hat mich einfach von Anfang an verzaubert.
Was hast du aus dieser Zeit mitgenommen? Das es nicht unbedingt große Kraft erfordert, um etwas einmaliges zu erschaffen. Viel wichtiger sind Geduld, Beständigkeit und ein Gefühl dafür, womit man es zu tun hat. Technik ist dabei viel wichtiger als rohe Stärke.
Dein Buch „Angor – Auf den Spuren einer Legende“ habe ich mir gekauft. Es erst vor kurzem in fast einem Zug genossen. Die Bilder die du heraufbeschwörst und die Details, können nur von einem Menschen stammen, der dieses Handwerk, nicht nur gelernt hat, sondern auch lebt.
Bist du noch oft, in einer Schmiede zu Gange oder ist das Schreiben jetzt doch der größere Teil in deinem Leben? Obwohl deine Frau das wohl Wichtigste für dich ist. Was ich gut verstehen kann. Sie ist zauberhaft.
Leider kommt das Schmieden in meinem Leben viel zu kurz, und das obwohl ich sogar alle benötigten Werkzeuge und Materialien bei mir Zuhause habe. In den Jahren seit meiner Ausbildung, hat das Schreiben jedoch einen immer wichtigeren Platz in meinem Leben gefunden. Die Geschichte um Angor zu erzählen wurde zu einem konstanten Leitstern für mich.
Habt ihr Tiere? Angor ist ja sehr tierlieb. Ja, wir haben zwei Katzen. Zwei schwarze Katzen, die sehr zum Leidwesen meiner Frau viel öfter an mir hängen, als an ihr. Nicht selten wirft sie mir mit einem frechen Zwinkern zu, dass ich aus Katzenminze bestehen muss, weil die kleinen Fellknäule mich so gerne haben.
Wie viel von Angor steckt in dir? Das ist wohl die häufigste Frage, die man so als Autor bekommt. Aber ich denke, durch eure Gemeinsamkeiten, könnte da der ein oder andere Berührungspunkt sein. Mit Angor verbindet mich einiges. Nicht zuletzt sein beruflicher Ursprung und seine Begeisterung für den Schwertkampf. Genau wie er übte ich mich schon seit meiner Kindheit im Umgang mit dem Schwert, wofür mein Bruder immer wieder herhalten musste. Auch seinen Sinn für Ehre und Gerechtigkeit teile ich. Es ist mir sehr wichtig anständig mit anderen Menschen umzugehen und jedem das Gefühl zu geben, wertgeschätzt zu sein.
Gibt es eigentlich auch Seiten, die du an Angor nicht magst? Ja. In meinen Augen verfolgt er manche seiner Ziele zu ungeduldig. Das er dabei bereit ist gewaltige Risiken nicht nur für sich, sondern auch für viele anderen einzugehen wäre etwas, das ich nie tun würde.
Wie ich jetzt erfahren habe ist Angor schon um 3 weitere Bände gewachsen. Weshalb ich mich schon im Herbst / Winter lesend mit einem Tee und einer Decke über den Knien auf meinem Lesesessel sehe. Darauf freue ich mich schon jetzt. Nicht jeder hat das Können Welten zu erschaffen, in die man gerne zurückkehrt. Danke dir dafür. Nun aber weiter mit meinen sehr neugierigen Fragen.
Band 1Band 2Band 3
Band 4
Was für Hobbys hast du? Außerhalb des Schreibens. An erster Stelle natürlich den Schwertkampf in meinem HEMA Verein. Es vergeht keine Woche in der ich nicht eines meiner Schwerter (Ja, mehrere) in der Hand habe und mich einem Gegner stelle. Abgesehen davon bin ich noch Teil einer Mittelaltergruppe, mit der zusammen ich historische Märkte besuche und den Leuten das Leben der Menschen im Mittelalter erkläre. Als Ritter und Anführer der Gruppe führe ich meine Gefährten dabei auch immer wieder in hitzige Gefechte. Meine Geschichten profitieren so, direkt von meiner eigenen Erfahrung und meinem Fachwissen als historischer Darsteller.
Hast du spezielle Tageszeiten, an denen du gerne schreibst? Wenn ich frei entscheiden kann, dann am liebsten am frühen Nachmittag oder besser noch am Abend und dann bis in die Nacht hinein.
Bist du, dann völlig im Schreiben versunken und bekommst gar nichts mit, oder klopft das Leben immer mal wieder an deine Tür. Wenn ich schreibe, tauche ich komplett in meine Geschichte ab. Ich lass mich vom Strom der Ereignisse mitreißen, und lebe für einige Momente an der Seite meiner Charaktere, während meine Finger das Erlebte auf die Buchseiten bannen. Meine Frau beschwert sich nicht selten, dass sie schon seit längerem mit dem Abendessen wartet, weil mich wieder die Muse geküsst hat.
Dein Buch hat mich wirklich berührt, kann das Gefühl gerade gar nicht beschreiben. Ich möchte wieder zurück in den nächsten Band. Du erwähntest, dass es dich, zeitweise auch aus Franken wegzog. Weshalb warst du weg aus deiner Heimat? Könntest du mir mehr darüber berichten. Das hatte seiner Zeit berufliche Gründe. Allerdings auf Seiten meiner Frau. Sie absolvierte vor einigen Jahren eine Umschulung und wir wussten schon damals, dass sie nach ihrem Abschluss versetzt werden wird. Für mich war da natürlich klar, dass ich sie begleiten werde. Das wir nach nur kurzer Zeit zurück in die Heimat konnten, hat mich trotz der guten Zeit in der Ferne sehr gefreut.
Wann kann man dich, das nächste Mal treffen? Zum Beispiel auf einer der Buchmessen, auf denen ich dieses Jahr noch zu finden sein werde. Da wäre an erster Stelle die
3. Koblenzer Buchmesse am 25.10.26,
aber auch bei der
Augsbuch am 07.11.2026 werde ich wieder dabei sein. Die letzte Messe, die ich in diesem Jahr besuchen werde, ist die
1. Buchmesse in München, die am 14.11.26 stattfindet.
Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwarten wird. Ich hoffe natürlich auf viele tolle Begegnungen und nette Gespräche mit den zahlreichen Besuchern.
So genug der vielen Fragen wahrscheinlich würden mir jetzt noch 1000 andere einfallen, aber ich will dich ja vielleicht noch ein zweites Mal interviewen. Wer weiß das schon? Und da möchte ich mir schon ein paar Fragen aufheben.
Vielen Dank für deine kostbare Zeit, lieber David.
Was für ein Tag. Früh aufstehen und dank meines lieben Mannes kam ich pünktlich auf den Zug. Der war sogar mal pünktlich. Das sollte ich echt rot im Kalender eintragen.
Ich habe mich auf jeden Fall gefreut als ich 6:43 Uhr den Frankfurter Boden betrat. Mit meinem Koffer, ging es dann erstmal in Richtung Hotel. Den ich dann ganz allein zurückließ. Ihr kennt ihn ja, er macht mir also gerade Vorhaltungen, was hätte alles passieren können, als er da so allein rumstand. Wenn der nur wüsste, dass er die nächsten Tage auch des Öfteren allein sein muss.
Verratet es ihm bloß nicht. Dann komme ich morgen früh gar nicht hier raus. Man hat also so seine Sorgen mit dem Gepäck. 😀
Okay, nun weiter im Text. Das Schöne ist, mein Hotel ist gar nicht weit weg von der Messe. Ich habe sogar Kaffeemaschine und Wasserkocher auf dem Zimmer. Das ist so klasse. Schlürfe also gerade während ich, vom ersten Tag berichte, an einem Chai Latte.
Schon um kurz nach 8 Uhr war ich auf dem Weg zur Halle 3.0 Da habe ich mich dann doch etwas umgeschaut. Denn nicht alles war so wie ich es kannte. Kaum ein Stand war an seinem Platz. Da fehlte mir doch gleich das bekannte Feeling. Ich wusste ja von den Umstrukturierungen der Hallen und auch des Messebetriebes, aber das hatte ich dann doch nicht erwartet. In Halle 3.0 fehlten mir doch einige der gewohnten Verlage.
Schulterzuckend, machte ich mich ans Werk und fotografierte was das Zeug hielt. Das Licht war teilweise noch gar nicht richtig an. Spannend.
Thalia
Münchner Verlagsgruppe
emons: Verlag
Piper Verlag
Ullstein Verlag
Reclam Verlag
Relax Plätze gab es auch. Früher war da, der ein oder andere Stand.
Peter Hammer Verlag
Schöne Bücher Netzwerk
Wem lief ich als erstes über dem Weg? Na könnt ihr es erraten? Nein. In Ordnung nicht so drängeln, ich verrate es euch ja schon. Gerd Fischer, Verleger vom Mainbook Verlag Halle 3.0 B50 und Thorsten Fiedler dem Autor der Offenbach-Krimis und noch anderen tollen Büchern. Ein super Gespann. So früh am Morgen, haben wir noch kein Foto für euch. 😉
Nach einer Umarmung hieß es, wir sehen uns später, und dann wurde weiter fotografiert. Ich dachte echt, ich hätte gar nicht so viele Fotos gemacht. Echt!? Meine Galerie zeigt da leider erschreckend anderes. 😎
Es gab supertolle Begegnungen. Freunde und Menschen die mir ans Herz gewachsen sind. Menschen die man kennenlernen durfte. Ich lief Klaus-Peter Wolf und seiner Bettina praktisch in die Arme. *kicher*.
Nach meiner anfänglichen Verwirrung wegen der Standänderungen, fühlte ich langsam diese Aufgeregtheit in mir. Hier zu sein, bedeutet mir sehr viel. Es ist eine ganz besondere Zeit für mich. Also habe ich ganz viel genetzwerkt, wie das heute heißt. Visitenkarten haben die Besitzerin und Besitzer getauscht. Man hat gemeinsam gelacht und sich auch ernst unterhalten. Man ist in das Leben der Anderen eingetaucht. So einiges habe ich dadurch erfahren.
Einige dieser wundervollen Menschen darf und durfte ich interviewen. Aber dazu gibt es dann weitere Beiträge. Für mich ist das Treffen, auf der Buchmesse mit den Menschen die ich kenne und sehr schätze, wie ein großes Familientreffen.
Das P auf meinem Ticket habe ich jetzt tatsächlich schon das 21. Jahr. Ihr seht ich habe sogar Sebastian Fitzek eingeholt der dieses Jahr sein 20-jähriges feiert. Dabei, bin ich aber schon viel länger.
Sogar schwanger, das war 2004, ließ ich es mir nicht nehmen auf die Buchmesse zu fahren. Dank meines Papis, der mich begleitete, war das möglich. Das war leider das einzige Mal, das er mit mir hier war. Im Jahr darauf war unsere Maus Lisa noch so klein, das ich natürlich nicht auf der Messe war.
Warum ich euch das erzähle? Mein Papi ist seit über zwei Jahren nicht mehr hier, aber ich gehe jedes Jahr zum „Diogenes“ Stand. mache immer Fotos. Denn er hat diesen Verlag geliebt. Vor allem die Bücher von Jules Verne. Ich hatte ihm zu Lebzeiten fast alle besorgt, das waren eine Menge.
Entschuldigt, für die kurze sentimentale Ausschweifung. Mir kamen nur die Tränen als ich wieder dort stand.
Diogenes Verlag
Jetzt aber wieder zum lustigeren Teil. Hier nun die Fotos um meine Erzählungen zu belegen. Viel Freude beim Durchblättern.
Gmeiner Verlag
Die Leseinsel der unabhängigen Verlage.
Kunstmann lieber lesen!
Der Stand von buchkultur.
Klett-Cotta Verlag
Dumont Verlag, einer meiner Lieblingsverlage.
Kein & Aber Verlag
Katapult
Cornelsen I Pons I Langenscheidt
Literatur in Hessen – ein sehr wichtiges Thema, nicht nur in Hessen sondern im ganzen Land. Würde sogar soweit gehen, auf der ganzen Welt.
Penguin Random House Verlag
Hanser Verlag
Suhrkamp I Insel Verlag
Hoffmann & Campe Verlag
Na wen haben wir denn da. Alexander Oetker auf Leinwand. Es ist mir sofort ins Auge gesprungen.
C.H.Beck
Aufbau Verlage
Klett Verlag
Es gab Eis. Bei den langen Schlangen, habe ich es aber erst gar nicht versucht.
Außenansichten:
Petrus hat es nicht gut mit uns gemeint. Er wollte nicht aufhören, Regntropfen nach uns zu werfen.
Kurz mal in Halle 5.0 gewechselt. Oh man sind die Decken niedrig. Irgendwie fühle ich mich hier, nicht so wirklich wohl. Warum ich dann hier bin, fragt ihr? Weil es hier die ein oder andere Lesung gibt, die ich gern hören möchte. Also ganz nach der Devise: Augen zu und durch.
Droemer Knaur Verlag
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Robert Habeck bei „Die Zeit“ über sein Buch „Arctic Meltdown – Die Neuvermessung der Welt“.
Lesung & Gespräch Alexa Hennig von Lange mit ihrem Buch „Alte Pfade“ aus dem Dumont Verlag.
Lesung & Gespräch Sibel Daniel mit ihrem Buch „Sturmtage“.
Dieses Gespräch und auch die Passagen, die aus dem Buch von der Autorin gelesen wurden, waren sehr eindrucksvoll.
Lesung & Gespräch Anja Saskia Beyer mit dem Buch „Sieben Jahre bis zu dir“. Liebe verändert sich. Manchmal müssen wir älter und reifer werden, um das Gewesene zu verstehen.
Lesung & Gespräch Melanie Thiele mit ihrem Buch „Heat & Heart – Liebe in Texas“. Liv will die Finger von Männern wie Noah lassen, doch ihre Gefühle sind dagegen. Sie kommen sich gefährlich nah.
Sie ist zauberhaft.
Besondere Begegnungen:
Yvonne Wundersee, eine superliebe Autorin, ihre Bücher haben Suchtgefahr.
Diana Ahrabian meine liebe Freundin, großartige Autorin und tolle Journalistin. 😍
Vanessa Jeske, ihr Buch werde ich demnächst lesen. Bin schon gespannt.
Jetzt habe ich doch ein Foto für euch.
Thorsten Fiedler (li.) und Gerd Fischer (re.) Hier bei den Zwei, fühle ich mich wohl. Mal schauen wie lange sie es mit mir aushalten. 😉
Alexander Oetker, ein total sympathischer Mensch und Autor. Seine Bücher sind super.
Spaß mit Freunden. (v. li. na. re.) Christine, Petra Schier, ich (Mist, jetzt habe ich mich verraten.), Heike Klein, Gabi Haug und Manfred Haug.
Rebecca Reiss, eine liebe Freundin und Bloggerin.
Ja sag mal, hat jemand mit Petrus geredet.
Das ist doch nicht etwa die Sonne. Nachmittags zeigt sich die Frankfurter Messe in schön.
Nun noch schnell was eingekauft und dann ab ins Hotel. Ist zum Glück nicht weit weg. Meine Füße wollen nämlich ihren Dienst, schon nach dem ersten Tag aufgeben. *tztztz* immer dieses Personal. 😏
Mein Hotelzimmer Best Western Macrander Hotel Frankfurt/Kaiserlei. Da kann man es aushalten.
Meine Meinung: Unfall oder Mord, was ist geschehen. Warum stürzte der Vater von Helene, Sophie und Maria vom Balkon? Wurde ihre Mutter vergiftet? Oder starb sie an einer Krankheit?
Es stehen viele Fragen und Verdächtigungen im Raum. Die Gedanken kreisen. Wer ist schuld am Tod der Eltern. Das „Atlantic“ ist ein Literaturhotel, geführt von Helene.
Seit dem Tod des Vaters, sind die anderen Hotels in die Hände von Friedrich Kaminski gefallen. Dieser hat einen nicht gerade guten Lebensstil. Er ist ein Blender, ein Mensch dem Andere egal sind und der nur Profit machen möchte. Nicht mit lauteren Mitteln wohlgemerkt. Ich kann ihn nicht leiden, ja verabscheue ihn sogar. Maria hält zu ihm, doch der schöne Schein bröckelt. Sie leidet unter seinem rabiaten Wesen. Nichts ist ihm heilig, auch nicht die Ehe.
Zum Glück für die Schwestern, gibt es da diejenigen, die ihnen zugetan sind. Conrad, der Mann von Helene, Hans und Elisabeth von Koester, Edward Miller der Concierge loyal und ihnen von Herzen zugetan, Christian Grote. Diese Menschen sind so herzensgut und haben so viel zu geben. Was für eine wunderbare Leichtigkeit ergießt sich, wenn sie in der Geschichte auftauchen.
Schreibstil: Caren Benedikt, nimmt uns mit nach Usedom im Jahre 1904. Sie beschreibt das Leben, das Wirken, die Umstände des Handelns eines jeden Einzelnen. Die Gefühle die die Protagonisten, sich manchmal mehr oder weniger eingestehen. Sie malt Bilder mit Worten. Die Teppiche, Lichter und die Ausstattung im Hotel „Atantic“, werden real. Die Kleidung fühlt man, das Rascheln hört man und auch die Momente in denen Helene aus dem Fenster blickt sind uns so gewahr, als ob wir neben ihr stehen würden. Unterlegt von der Musik, die Christian für uns spielt.
Oscar Thalmann ist wirklich ein Mensch der im Hintergrund agiert, auf eine so vorsichtige, sanfte aber auch kluge Weise. Vieles das er herausfindet, setzt sich im Kopf des Lesers erst nach und nach zusammen. Doch am Ende hätte ich mit dieser einen Person nicht gerechnet.
Ein verletztes und gedemütigtes Herz, lässt einen sonst so wohlwollenden Menschen in schlimmster Grausamkeit handeln. Mit kopfschütteln und Unverständnis, bleibe ich zurück. Die gerechte Strafe wird kommen, dem bin ich gewiss.
Mein Fazit: Der Tod zweier geliebter Menschen, die Schreckensherrschaft eines ignoranten Menschen, der Kampf um Aufklärung, in einer wunderschönen Umgebung Usedoms. Ein Hotel das Heimat sein kann für Literaten. Familien und ja Menschen mit Hund. Vielleicht lernen ich den Briefeschreiber am Anfang des zweiten Bandes, im dritten Band kennen. Ich würde mich mehr als freuen. Die Suche nach den oder der Schuldigen, verbindet sich mit der wohl recherchierten Zeit des Jahres 1904 / 1905 auf Usedom. Menschlichkeit, steht in dieser Geschichte als Leitfaden vor allem. Ich habe das Buch sehr genossen.
Meine Meinung: Angor lebt in Tresmark. Einem Dorf, in dem er mit seinem Vater dem Schmied lebt. Wulfun, ein Ritter des Königs, hat ihn gesucht, um ihm ein Angebot zu unterbreiten. Während der Reise versucht er, Angor im Kampf zu unterweisen. Was nicht immer ohne Schmerz für Angor ausgeht. Dabei ist Angor kein schmächtiger, junger Mann, sondern durch die Arbeit breitschultrig und voller Kraft. Es fehlt ihm jedoch an Technik.
Wulfun, ist ein Mann von Ehre und ich empfinde ihn als guten Lehrer.
Angor, hat trotz Unerfahrenheit, sehr großes Potential. Ein junger Mann mit Herz und Verstand.
Als sie in einem größeren Dorf Station machen, wird dieses überfallen. Etwas verändert sich in Angor. Als wäre er in gefährlichen Situationen, nicht mehr er selbst. Was es ist, muss er erst langsam verstehen. Immer öfter hat er mit Grünhäuten zu tun. Bald muss er zu seinem Missfallen feststellen, was den König wirklich antreibt.
Schon wenn ich lese wie der König sich verhält, werde ich wütend. Er ist so menschenverachtend, das ich ihn gern, nein das sage ich hier lieber nicht. Er gehört definitiv nicht auf den Thron.
Die Familie die bei Angor lebt, ist zauberhaft. Sie sind loyal und ich hoffe das sie auch in Band 2 wieder auftauchen. Denn mir würde was fehlen. Sie machen das Haus zu einem Heim. Zumindest fühle ich das so.
Als ein großer Kampf bevor steht, habe ich schlimme Vorahnungen. Soviele, die nichts wissen über Waffen oder einen Kampf ansich. Angor kümmert sich, voller Pflichtgefühl um Alle. Er ist ein guter Mensch. Ein Schmerz jedoch, der mich überwältigt, bildet den Höhepunkt und für mich ein schwarzes Loch voller Trauer.
Schreibstil: Es war, als ob mich dieses Buch zu sich gezogen hat. Nichts und niemand konnte mich davon fern halten. Okay die Arbeit vielleicht und etwas Schlaf brauchte ich auch. Aber sonst war dieses Buch in meiner Nähe, in meinen Händen um gelesen zu werden oder in meinem Kopf. Schon als Wulfun auf dem Pferd daher geritten kam, hatte die Geschichte mich. Diese bildhafte Sprache, diese Momente die ich mit erleben durfte. Angors immer stärker werdende Technik, seine kleinen Geheimnisse. Es machte ihn nahbar. David Givens, der Autor hat durch sein Wissen um die Schmiedekunst und den Schwertkampf, ein außergewöhnliches Wissen und die Fähigkeit es dem Lesenden zu offenbaren. Durch Worte, hat er mich dazu gebracht den König Missbilligung, ja Hass entgegen zu bringen.
Mein Fazit: Starke Charaktere, die in einer tiefen und intensiv gezeichneten Welt ihren Weg gehen. Die Geschichte hat mich erschüttert, fassungslos und auch traurig gemacht. David, hat es geschafft, aus mir einen Fan seiner Bücher zu machen. Angor Band 1 wird nicht das letzte Buch sein, es gibt schon vier Bände wie er mir verriet, das ich von David Givens lese. Ein paar Fragen sind offen geblieben, manches war mir zu kurz erzählt. Mal sehen ob ich im nächsten band Antworten bekomme.
Meine Meinung: Mit Strand, Sonne und Kopfschmerzen, startet der zweite Band der Reihe um Luc Verlain. Diesmal rückt ein ganz verrückter Marathon, in den Blick des Lesers. Es geht um den Sport, aber eben auch um den Genuss des Augenblicks. Um den intensiven Geschmack der Weine des Médoc. Ein Rennen das nicht jeder gewinnen kann, aber auch nicht will. Natürlich gibt auch jene, die das im Sinn haben. Luc und sein früherer Kollege und Freund Yacine, sind mit den Motorräder unterwegs. Tun ihren Dienst, als es zu mehreren Vorfällen kommt. Ein Winzer kommt ums Leben. War er Ziel des Anschlags? Oder doch ein Anderer. Notorisch unterbesetzt, machen sich Luc, Yacine und die eben zurück gekehrte Anouk an die Ermittlungen. Anouk hat bald einen Verdächtigen für sich erkoren. Das passt Luc gar nicht. Doch auch ihm kommen Zweifel. Wie nur soll er sich verhalten, wie reagieren. Luc sitzt zwischen den Stühlen.
Luc ist ein Unikat. Yacine gefällt mir. Anouk selbst, ist so ein guter Gegenpart zu Luc. Sie sieht in dieser Ermittlung ein Problem auf das Team zukommen. Denn Luc ist nicht objektiv. Zumindest hat sie den Eindruck.
Man fühlt, das der Autor Alexander Oetker schon oft in der Aquitaine war. Denn er beschreibt die Szenerie, sehr intensiv. Ja liebevoll, nimmt er uns mit in diese Landschaft, die er scheinbar nicht nur einmal besucht hat.
Den Wein, kann man fast schmecken. Die Nudeln leider auch. Aber das lest bitte selbst. Es war, als ob ich auf den Teller hinabgeblickt hätte.
Die Wellen, die Sonne, den Sand, ja und die Trauben kann ich mir bildlich vorstellen. Während des Lesens stand ich vor dem Schloss, an den Stationen mit Wasser, Bananen und Wein. Die Hitze spürend.
Die Ermittlungen sind nicht einfach, mehrere Verdächtige kommen auf den Plan. Allerdings ist am Ende alles nicht so wie man denkt. Da ist ein Twist, der mir nicht wirklich nachvollziehbar war, oder aber für mich zu schnell ging.
Mein Fazit: Ein Mord im Médoc, während eines Marathons der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Mit wunderbarem Lokalkolorit. Man fühlt es einfach. Fühlt, wie es dort ist, obwohl ich nie vor diesen vollen Reben stand. Nie einen Fuß, in das Aquitaine gesetzt habe. Nur am Ende habe ich wohl etwas verpasst, denn die Schuldigen hatte ich nicht auf dem Plan. Das ging mir etwas schnell. Das Dreier Team, darf gern öfter ermitteln. Da greift ein Rädchen ins nächste.
Meine Meinung: Klara hält es zu Hause nicht mehr aus. Ihre Mutter, die mit ihr eine Eventagentur führt, hat eine sehr dominante Art und fordert alles von Ihr. Sie hat weder Urlaub, noch Zeit für sich. So langsam wird ihr bewusst, dass sich was ändern muss. Vorallem weil ihre Mutter sich aus der Eventagentur zurückziehen möchte. Will Klara überhaupt die Leitung übernehmen?
Daraufhin entscheidet sie sich, eine Auszeit von vier Wochen zu nehmen. Was ihre Mutter aber natürlich absolut nicht versteht. Sie reist nach Jütborg. Zu ihrer Schwester Lisa.
Eine wunderbare Idee, finde ich. Sie hofft so Klarheit, für ihr zukünftiges Leben zu finden. Sie ist glücklich, auf dem Hof zu sein. Zeit für sich zu haben.
Im Pub begegnet sie Luis. Er ist einfühlsam und aus einem Gespräch, wird eine Glücksliste auf einem Bierdeckel. Natürlich sorgt er dafür, dass sich das eine oder andere auf Jütborg erfüllt. Schade nur das er, genau wie Klara, der Liebe abgeschworen hat. Doch die gemeinsame Zeit, bringt Klaras Herz ins Stolpern. Was tun gegen das Flattern der Schmetterlinge in ihrem Bauch?
Mein Fazit: Die Auszeit für Klara, ist bitter notwendig. Sie ist so fest gefahren, in ihrem Tun und sein. Heftig wie die Mutter sich aufführt. Es ist geradezu ein Befreiungsschlag für sie. Die Momente mit Luis, Lisa, ihrem Papa, Michel und Marie sind wunderbar lebendig. Ich kann den Sternenhimmel sehen, die steife Brise fühlen und mir den Sonnenaufgang ins Gedächtnis rufen. Dank der tollen Beschreibung der Autorin. Danke für diese Reise nach Jütborg.
Meine Meinung: Elsa lebt auf Jütborg und ist sehr glücklich, mit Ihrer Oma zusammen zu sein. Janosch ihr Sohn, ist ihr Augenstern und macht ihr ziemlich viel Freude. Sein Vater, hat sich nie um ihn gekümmert. Hat Elsa, aus was für Gründen auch immer, im Stich gelassen. Was damals geschah, ist eine lange Geschichte. Ein Brief hatte sie geschrieben, ihn gebeten sich zu melden. Doch das hat er nie. Ist untergetaucht.
Und jetzt? Ein Schatten taucht auf. Ein Mann fragt nach ihr. Weshalb sie beginnt, sich Fragen zu stellen. Ist er es? Warum kommt er jetzt? Warum war er nicht vor 13 Jahren für sie da? Eric so heißt er. Hat ziemlich heftige Sachen im Gepäck. Wahrheiten, mit denen sie erst klar kommen muss. Einfach wird es nicht. Wie nur soll sie sich ihm gegenüber verhalten? Will sie über die Vergangenheit überhaupt was wissen? Sie weiss, dass sie zuhören sollte. Aber will sie wirklich seine Gründe erfahren?
Man fühlt Elsas Schmerz. Diese Zerrissenheit. Sie möchte für Janosch alles tun. Doch hat sie auch Angst, das ihr Sohn verletzt wird. Wird Eric wieder verschwinden. Sie erneut im Stich lassen? Soviele Fragen die in ihrem Kopf herumschwirren. Ich verstehe jeden einzelnen ihrer Beweggründe.
Oma Lisbeth, ist super. Ich sehe sie geradezu vor mir. Was für eine starke Frau. Sie hat so viel gegeben. In ihrer Pension würde ich gern mal übernachten. Ich mag das urtümliche, heimische Ambiente.
Janosch ist ein toller Junge, auch wenn ich ehrlich gesagt seine Jugendsprache nicht verstehe. Liegt wohl an meinem Alter.
Eric, tja er hat sich für mich bös ins Aus geschossen. Seine Erklärungen sind nachvollziehbar. Ich hoffe er macht keinen Fehler. Denn ich möchte nicht, das er Janosch und Elsa verletzt.
Mein Fazit: Die Vergangenheit von Elsa ist auf Jütborg. Vorsichtig nähert sich Eric an. Nimmt sich sehr zurück. Die gemeinsame Zeit ist wie ein Tanz der Schmetterlinge. Sanft, abwartend und doch gepaart mit der Verletztheit von Elsa und ihrer Enttäuschung von damals. Mir fiel es anfänglich nicht leicht, in die Geschichte einzutauchen. Nach nur wenigen Seiten, wurde ich dann mitten rein gezogen. Keine Chance zu entrinnen.
Meine Meinung: Anna sitzt an Silvester, auf einem Mauersprung. Die Liste mit den guten Vorsätzen in der Hand. Nur ja, warum ist die Liste schon so alt. Weil es eben, wie immer mit Vorsätzen ist, es wird nie was daraus. Ob das neue Jahr, was Anderes bringt als unerfüllte Vorsätze? Nach Silvester hämmert der Kopf. Die Vorsätze sind bald in den Hintergrund getreten. Zum Beispiel keine Schokolade. Emma führt ihr vor Augen, was los war. Tja, da war wohl doch etwas viel Alkohol im Spiel. Herr Grieshammer ist ihr Nachbar, mit einer tollen Dachterrasse. Es stellt sich heraus, das sie eine falsche Meinung von ihm hatte. Mit Marie geht es wieder raus. Ins Ludo, dort wird ihr bewusst, das der neue Geschäftsführer morgen anfängt. Wolff mit Namen. Oh je. Natürlich setzt sich Anna, gleich wieder in die Nesseln. Sie weiß nicht, was er von ihr hält. Ihre Gedanken gehen zu oft auf Wanderschaft. Allerdings erwischt sie sich immer wieder dabei, über ihn nachzudenken. Was soll das denn, denkt sie sich. Dann kommt Fritz. Ein Vierbeiner. Sie stellt unglaubliches an, um ihn zu retten.
Gisela und Adrian sind ein tolles Mutter Sohn Gespann. Mir gefällt das sehr. Da ist Anna so chaotisch, aber auf liebenswerter Weise, die da irgendwie mitten rein platzt.
Adrian ist freundlich, aber distanziert so lange er nicht weiß wie er sich Anna gegenüber verhalten soll. Als er diesen Moment hatte und selber Hilfe benötigt, ist Anna da.
Mein Fazit: Das Leben von Anna ist etwas konfus. Irgendwie hat sie kein richtiges Ziel. Sie arbeitet, kommt nach Hause, geht feiern, hat Vorsätze die sie wie jedes Jahr in den Wind schießt. Doch sie hat Träume, Wünsche und hofft das sich etwas in ihrem Leben ändert. Es ist die Suche nach dem Sinn. Ich mag Anna sehr. Am Ende hat das Buch genau das, was diese Geschichte benötigt. Gefühle und Menschen die sich näher kommen.