Stichwort – Interview mit Andrea Bielfeldt Autorin von “Im Bann der Ringe” auf der Frankfurter Buchmesse

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Interview mit Andrea Bielfeldt

Stichwort – Interview

Manche Begegnungen sind ein Himmelsgeschenk und das Treffen und Kennenlernen von Andrea Bielfeldt war ein solches.

Nachdem ich kurz zuvor Katja Piel interviewen durfte, noch ein Engel der auf Erden wandelt, davon habe ich an meinem 1. und 2. Tag der Buchmesse noch ein paar getroffen, kam die wahnsinnig kluge und super sympathische Andrea auf die geniale Idee ein Stichwort-Interview zu machen.

Sie blätterte wahllos und ohne hinzuschauen in ihrem Buch „Im Bann der Ringe“ herum und ihr Finger landete auf dem einen oder anderen Wort, oder auch mal auf einem Schnörkel. Sie begann dann zu überlegen was ihr zu eben diesem oder jenem einfiel.

Wir starteten mit:

Enttäuscht: hat mich mal ein Junge das hat mich, glaub ich, echt geprägt fürs Leben. Denn wenn man mal die Liebe so tief gespürt hat, kann man das für seine Figuren echt gut verwenden. Man kann sich immer wieder rein versetzen, und es, weil man es selbst erlebt und gefühlt hat, sehr gut beschreiben. Enttäuscht werden ist nie schön.

Eigentlich wollte ich den nächsten Punkt raus lassen aber es gehört einfach dazu, um zu zeigen wie lieb und herzlich Andrea ist.

Du: bist mir bei Facebook aufgefallen Bettina weil du dich ganz nett in unseren Post gedrängt hast, das du heute kommen willst, nein du hast dich nicht gedrängt. Ich freu mich total dich kennenzulernen. Du bist mir total sympathisch, lächelst so nett, strahlst richtig Freundlichkeit aus und das ist was ich an dir mag.

Ich: So jetzt werde ich rot. Andrea: Ja, aber das kann keiner sehen.

Mit ihr: Was fällt mir zu mit ihr ein. Cat ist meine Protagonistin, mit ihr ist es wie eine Achterbahnfahrt. Mal ist sie total gut drauf und ich kann mit ihr arbeiten und manchmal ist sie so zickig, das ich gar nicht weiß was ich mit ihr machen soll, dann ignorier ich sie eine Woche und dann hole ich sie aus der Ecke wieder raus.

Das ist ein Schnörkel. Ihr könnt ihn nicht sehen aber es ist ein wunderschöner Schnörkel. Deshalb habe ich ihn da eingefügt. So sieht der Schnörkel aus

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Rick: ist einer der männlichen Protagonisten meines Buches, ihn und Cat verbindet ein unsichtbares Band, das sich durch alle drei Bücher ziehen wird. Das Ende ist dann ziemlich überraschend. Ich finde es immer schön wenn solche Geschichten ein Happy End haben.

Hand: Witziger weise war ich am Wäsche zusammenlegen, mit der Hand, als mir die Idee zu der Geschichte kam. Ich habe so eine Art, hört sich jetzt komisch an, Vision gehabt. Szenen tauchten vor mir auf und  ich sah eine Frau mit langen roten Haaren im Feuer stehen. Am selben Abend habe ich noch angefangen zu schreiben, so entstanden die ersten paar Sätze und Seiten. Der erste Satz, den es zwar in dem Buch nicht mehr

gibt, aber der sich für immer in mein Gedächtnis eingeprägt hat, war:

„Ihre Jadegrünen Augen funkelten wie Sterne.“

Dafür gibt es nun andere schöne Sätze.

Ich: Die ich sicher noch entdecken werde (Zur Erklärung: Ich habe es noch vor mir diese Geschichte zu entdecken, und ich freu mich riesig darauf!)

Einen Satz aus dem Buch auf den Andrea tippte ohne hinzuschauen:

Sie war aus dunklem Zedernholz geschnitzt, mit Beschlägen aus schwarzem Metall auf denen sich die gleichen verwobenen Linien befanden, die auch seinen Ring zierten.

Andrea erklärt: Dies ist aus einem Kapitel in dem es um Levian geht, den zweiten  männlichen Protagonisten. Er ist kein Gegenspieler oder vielleicht doch. Das verrate ich noch nicht.

Ich glaube dir doch: Das ist ein Satz der ganz oft in diesen Buch  verwendet wird. Ob der nun stimmt, kann keiner so genau sagen. Entweder sagt er das, weil er demjenigen glaubt, oder seine Ruhe haben will.

Was für Autoren liest du eigentlich? 

·        Kerstin Gier

·        Twilight Saga,

·        Urban Fantasy

·        Cody McFayden Reihe um eine FBI Agentin,

etwas blutrünstig aber gut.

Eigentlich lese ich quer durch die Bank.

Alles was Buchstaben und eine Seele hat.

Normalerweise lese ich den

Klappentext wenn der mich anspricht blättere ich im Buch und lese irgendwo rein.

Was hast du gelernt?

Ich bin gelernte technische Zeichnerin im Heizungsbau, davor habe ich eine Ausbildung zur Frisörin gemacht. Jetzt bin ich Back to the Routes

Eine paar Mal die Woche gehe ich dort arbeiten, weil es mir großen Spaß macht. Es ist direkt hier bei uns im Dorf.

Hier ist der Link J vielleicht wollt ihr Andrea mal besuchen dann könnt ihr das hier:

http://www.friseur-frahm.de/

Wann schreibst du am liebsten?

Am liebsten morgens. Ich bin niemand der Abends oder bis spät in die Nacht schreibt, dafür bin ich viel zu müde, weil meine Tage so anstrengend sind. Aber am Morgen wenn ich nicht arbeite, und alle aus dem Haus sind, und mich eine Idee packt oder wenn ich gerade mitten drin bin oder wenn ich einen Lauf habe dann ist es egal. Dann muss auch mal die Familie zurück stehen. Dann wird nicht gesaugt oder gefegt, dann werden Häufchen in den Ecken gemacht. Dann gibt es auch keinen Braten, mit Rotkohl und Klößen sondern eine Dose Ravioli. Dann werden die Prioritäten gesetzt und meine Familie ist ganz toll weil die wissen es geht auch wieder vorbei.

Zusatz: Andrea schreibt gerade an Band 3 und da ihr so viel Tolles und Großartiges für die Geschichte einfällt, schreibt sie neuerdings auch bis in die Nacht.

Die Titel der Bücher haben eine Bewandtnis aber das wird erst am Ende klar.

Gibt es eventuell, wenn alle drei Bände draußen sind einen Dreifachband oder Schuber?

Da ich den Druck selbst mache, ist das ziemlich kostenintensiv, wir lägen dann bei einem 3er Band bei 1000 Seiten. Mit dem Ebook bin ich ja bei Chichili Agency, das Cover wurde von  dem Chef der Agency Karsten Sturm kreiert.

Erst wenn alle drei Bände draußen sind, mach ich mir darüber Gedanken.

Danke liebe Andrea für das Interview und die tolle Idee eines Stichwort Interviews. Das war super interessant!

 

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“Im Bann der Ringe” ISBN: 978-3845013282

“Das Blut des Mondes” ISBN: 978-1492878032

Band 3 erscheint vorraussichtlich im Sommer 2014

Frankfurter Buchmesse – Mein Tag 2 – Teil 1

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Mein Kampf mit der Kälte

Erst am Morgen des nächsten Tages, wurde es merklich wärmer im Zimmer. Leider liebe Heizung, war es dafür schon zu spät. Ganz schnell schlug ich die Decke zurück, machte zwei Schritte zu meiner Tasche, zog den Veranstaltungskalender hervor und verschwand, meine Zähne klapperten einen Cha-Cha-Cha, wieder im Bett. Meine Zähne entschlossen sich noch den Schlussakkord zu spielen, und sich dann zur Ruhe zu begeben. Mit dem Kalender in der Hand, beäugte ich über ihn hinweg immer wieder die Dusche, die in der rechten Ecke meines Zimmers stand. Ich forderte sie geradezu heraus mich anzusehen, doch was soll ich sagen, Duschen sind wohl auch Morgenmuffel. Da ich also niemanden zum Reden hatte und sich die Zeit im warmen, langsam dem Ende zu neigte, beschloss ich aufzustehen.

Hätte ich es nur nicht getan. Denn, und ich konnte das wirklich spüren, wuchsen mir augenblicklich Frostbeulen. Nicht diese kleinen, harmlosen sondern die die schon eher einem Kleinwagen ähnelten und mir auf der Haut herumrasend entgegenhupten. Ich stellte mich also so schnell es eben ging, Frostbeulen in Autogröße behindern bekanntlich beim Gehen, unbewegt vor die Heizung, die nur ein klein wenig Wärme an ihre Umgebung abgab, aber die fehlende Rolladenseitenabdeckung und der dadurch hereinrauschenden kalten Luft nichts entgegen zu setzen hatte. Mich beschlich der Gedanke, wieder mit Blick auf die Dusche, das diese kein warmes Wasser ausspucken würde oder wenn doch, nur Tröpfchenweise. Ich drohte ihr mit bösem anstarren. Holte Gesten aus der mittleren Schublade meines Wissens. Die Dusche beeindruckte das alles nicht. Was ich nämlich als erstes bekam war Eiswasser, dass es nicht in Form von Eiswürfeln zu Boden klatschte wunderte dann selbst mich.

Okay, ich gab ihr noch eine Chance. Ich zählte rückwärts mit drohendem Augenaufschlag, das hatte gesessen. Das Wasser wurde warm. Ihr könnt euch vorstellen, das ich flink wie ein Wiesel jeden einzelnen warmen mitunter sogar heißen Tropfen mit meiner Haut auffing. Es hatte sich also gelohnt sich von ihr nicht unterkriegen zu lassen. Nach dem ich aufgewärmt, in meine Kleidung geschlüpft war, ich mir die Haare abgerubbelt und durchgebürstet hatte, ging ich, es gab natürlich keinen Fön, hinunter zum Frühstück. Hätte ich den Tischventilator vom Zimmer zum Trocknen verwenden sollen? Nun gut also ging ich mit feuchtem Kopf, aufgewärmtem Körper, die Hände reibend in den Frühstücksraum. Wohlgemerkt, dieser war wohltemperiert. Mich empfing nicht nur die Wärme, dankbar betrachtete ich die Heizung, sondern auch die Besitzerin die mich nach meinen Wünschen fragte. Kaffee oder Tee? Kaffee kam von mir zur Antwort, was auch sonst.

Mein Frühstück bestand aus 2 Brötchen (ich schaffte 1), einer Scheibe Brot, verpacktes Vollkornbrot (rührte ich nicht an), Marmelade (lecker), Wurst, Käse, Butter, Frischkäse, ein Ei  & ein Glas Orangensaft. Ich begann mit großem Hunger zu essen. Leerte eine um die andere Tasse Kaffee und lehnte mich zufrieden zurück. (Nein! Ich streichelte mir nicht wohlig den Bauch.) Ich bedankte mich für das Frühstück und machte mich wieder an den Aufstieg. Den Koffer hatte ich in weiser Voraussicht schon fast gepackt. Es wanderten noch Zahnbürste, Haarbürste und die Schminkutensilien in den Koffer und verschloss ihn. Ja, ich hatte ein Schloss dran. Eines der Marke, wenn ich es mit dem kleinen Finger antippe bricht es auseinander.  Aber wenigstens sah es gut aus.

Noch bezahlen, Koffer nach unten schleppen, meinen Mann anrufen, während mein Koffer hinter mir her zuckelte, eine Fahrkarte ziehen und los. Frankfurt ich komme!

Hatte ich gerade ein Deja Vu?

 

Frankfurter Buchmesse – Mein Tag 1- 11.Oktober 2013

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Pünktlich um 6.51Uhr ging die Fahrt los. Der Zug ruttelte über die Schienen. Allein mit Koffer, Tasche, Brezel und Kakao machte ich es mir gemütlich. Nach und nach füllte sich aber Platz um Platz bis das Abteil so voll war, das man sich kaum traute sich zu bewegen geschweige denn zu atmen. Die Leute neben mir am Fenster (sie hatten reserviert) holten sich einen Kaffee, wobei sie fast eine Weltreise hinter sich bringen mussten. Wagen acht mit dem Board Bistro war ganz weit vorn. Ich beäugte den Kaffee misstrauisch,  als sie wieder neben mir saßen, denn ich hatte nur eine Hose dabei, und die hatte ich an. Also ging Kaffee auf Hose gar nicht. In Frankfurt angekommen brachte ich einen gehörigen Sicherheitsabstand zwischen mich und diese braune Flüssigkeit. Er fuhr mit seiner Besitzerin Richtung Berlin davon, was bedeutete dass meiner Hose keine Gefahr mehr drohte.

Hilke, meine liebe gute Freundin und Autorin von 

“Die Legenden der Weltentaucher”

http://www.weltentaucher.hilke-gesabussmann.de/

dirigierte mich via SMS durch die Frankfurter S-Bahn und U-Bahn Welt, und das volle zwei Tage. Danke dafür! Jetzt kenn ich mich aus und das nächste Mal lerne ich den Plan der S-Bahnen und U-Bahnen auswendig, so dass die arme Hilke nicht mehr von meinen SMS bombardiert wird.

Um 8.45Uhr traf ich sie vor dem Eingang, den ich bis dahin zwar schon mal gesehen, aber nie benutzt hatte. Ein Jahr war vergangen und was soll ich sagen, sie war noch hübscher als das Jahr zuvor. Wir umarmten uns, dann kramte ich mein Geschenk für sie heraus oder hatte ich es schon in der Hand. Ach ja genau, es hatte auf seltsamen Wegen in meine Hand gefunden, wo es begierig auf Auslieferung oder Aushändigung wartete.

Wir machten uns auf den Weg um unseren Ballast los zu werden. Das Pressezentrum hatte sich in der Halle 4.1 versteckt ganz hinten links. Das sich der Eingang nicht getarnt hatte als Telefonzelle wie bei Harry Potter war alles. Es herrschte absolute Ruhe, nur das Klackern der Tasten und ab und an das Klappern einer Kaffeetasse, die sich wieder mit der Untertasse vereinte, war zu hören. Dies sollte also für die nächsten zwei Tage mein Ruhe,- Park,- Auflade,- und Schreibplatz sein. Ich atmete einmal tief durch. Ich war angekommen.

Unser nächster Gedanke, meiner zumindest war, wo gibt es hier Kaffee. Frühstück, so erzählte mir Hilke, gibt es dort im Agora Zelt und sie deutete nach draußen.

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Hilke arbeitete kurz an ihrem Laptop, ärgerte sich über ihr Mobiltelefon während wir auf Claudia www.tastenwechsel.de ,sie schrieb das Spin-Off für “Die Legenden der Weltentaucher” mit dem Titel „Bandsalat“, warteten

Ach was ihr habt „Bandsalat“ noch nicht gelesen? Dann wird´s aber Zeit! Hier kommen die Links:

Wissenswertes über Bandsalat und die Autorin findet ihr hier: 

http://www.s390500874.website-start.de/was-ich-schrub-was-ich-schreib/kurzgeschichten/21-bandsalat/

Reinlesen und kaufen könnt ihr direkt bei neobooks (mit Leseprobe): http://www.neobooks.com/werk/22630-bandsalat.html

&

bei Amazon könnt ihr euch informieren und ein paar tolle Rezensionen darüber lesen:

http://www.amazon.de/Bandsalat-ebook/dp/B00DNXF0LU/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1374088404&sr=8-2&keywords=kociucki

Gewandet in ein wunderschönes schwarzes Kleid mit hohen Stiefeln, einer passenden Halskette und einem gewinnenden Lächeln, ihren Koffer hinter sich herziehend, steuerte sie wenig später auf uns zu. Nach einem für mich sehr aufschlussreichen Gespräch verabschiedete sich Hilke zu ihrem Termin auf der Story Drive. Claudia und ich blieben noch einige Zeit zusammen und machten Fotos bei „Vorsicht Buch“.

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Ich war so beeindruckt von ihrer Herzlichkeit, die sie mir entgegen brachte, dabei kannte sie mich gerade mal 5 Minuten. Unsere Wege trennten sich und führten uns bei Nele Neuhaus, sie sprach über ihre Anfangszeit und ihren Durchbruch und die Tipps wollte ich auf keinen Fall verpassen (Bericht kommt noch), wieder zusammen.

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Nach dem Ende des Vortrags machten wir noch die Halle von Gastland Brasilien unsicher. Wir betraten die hohe Halle und schauten uns um. Würfel überall Würfel, nicht die die man zum Spielen verwendete sondern diese waren höher und hatten auch keine Punkte.

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Claudia hat versucht diesen überdimensionalen Block zu imitieren,
bis auf den Koffer hat sie das perfekt hinbekommen Es war toll!

Die eine Hälfte der Halle war schön gestaltet und die Würfel zeigten Figuren, Ornamente, Farben. Es gab Hängematten zum Ausruhen, Bildschirme, riesige Tische auf dem Bücher lagen, dann jedoch drehten wir uns um. Die andere Hälfte war weiß, zwar auch mit Würfeln aber eben weiß, kalt, farblos. Das hatte ich von Brasilien nicht erwartet. Einem so feurigen Land. In den Hängematten hätten wir uns gern ausgeruht, die Frage jedoch war, wie kamen wir da wieder raus? Ich definitiv hätte einen Kran dafür benötigt. So zogen wir weiter in die andere Ecke wo uns auf den ersten Blick, größere quadratische Gebilde begrüßten. Komisch war nur das manchen der Hut fehlte oder einen Teil des Gesichts. Seltsam. Wir traten näher, und nun wussten wir auch warum. Es waren überdimensionale Blöcke, bei denen man sich von jeder Autorin oder Autoren ein Blatt abreißen konnte. Manche waren fast so hoch wie ich selbst. Zu schätzen wie viele Blätter jeder Block sein eigen nannte, überforderte mich maßlos. Claudia wagte zumindest mal den Ansatz. Sie nahm circa 500 Blätter zwischen die Finger schaute dann den Block hinunter. Ob sie eine ungefähre Seitenanzahl errechnete, weiß ich nicht zu sagen.

Claudia huschte kurz danach nach Hause, ich machte mich auf den Weg zum Pressezentrum, wo ich mir zwei Müsliriegel schmecken ließ, die als Mittagessen herhalten mussten (Firma verrate ich mal hier nicht) und an meinen Lesezeichen und ein paar kleineren Texten arbeitete. Meine linke Schulter brachte mich um und ich konnte nur hoffen das es nicht schlimmer wurde. Zum Glück beruhigte sie sich und nicht jede Bewegung, nur noch jede dritte schnitt schmerzende Grimassen in mein Gesicht. Ich räumte zusammen und traf mich mit Hilke. Links von ihr saß Christian und rechts stand Mela.

Alsbald beschloss ich jedoch zu meinem Hotel nach Offenbach-Bieber zu fahren, da ich Abends zur Bockenheimer Warte ins Cafe Extrablatt fahren wollte.

Nachdem ich mich angemeldet, meine Sachen aufs Zimmer, leider übersah ich das die Heizung aus war, gebracht hatte, mich für ein Outfit entschieden, und mich nochmal im Spiegel betrachtet hatte, schloss ich das Zimmer von außen und lief zur S-Bahn.

Wieder mal musste mich Hilke durch Frankfurt manövriert, war ich erleichtert als ich es gefunden hatte.

*Glückshormonalarm*

Wie soll man den Abend beschreiben? Bombastisch, Klasse, Genial! Ach ja ich weiß Obermegahyperspitzenmäßig. Ich war so fasziniert von den Gesprächen, auch wenn ich manchmal (Lärmpegel) nur die Hälfte verstanden habe, das mir gar nicht in den Sinn kam, Andi Bielfeldt oder Katja Piel zu sagen wer ich war.

Sie fanden es später, durch Mel´s Hilfe, heraus. Katja´s Reaktion, sie umarmte mich über den Tisch hinweg.

Es war eine lustige Runde.

 Hilke, Mel, Katja, Levend, Andi, Sina, Christian, Ramona und meine Wenigkeit.

Nach einer recht abenteuerlichen Fahrt zurück, Richtung Offenbach, ein paar Feierwütiger waren in der Bahn, und dem Ergebnis das meine S-Bahn nicht mehr fährt, Hilke reagierte schnell und fuhr mich mit dem Auto das Sebastian uns freundlicherweise brachte, ins Hotel. Auf dem Parkplatz kramte ich verzweifelt nach dem Schlüssel, überlegte wo ich denn schlafen könnte wenn ich ihn nicht fand, als er mir an den Finger stieß. Völlig erledigt stapfte ich die Treppen hoch und fiel wenig später auf ein sehr erfrischendes Bett.

Gute Nacht!

Hier noch ein paar Impressionen 🙂

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Meine Buchmesse-Geschichte

Mit nur einem Jahr Unterbrechung schlug ich jedes Jahr auf der

Frankfurter Buchmesse auf.

Das Logo veränderte sich wie auch meine Ziele.

Bis 2010

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Ab 2011

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sogar schwanger 2004, mit meinem Papi der mir die schwere Tasche trug.

Danke Papi es war herrlich und total lieb von dir!

Während meine Mami und mein Mann das Kinderzimmer tapezierten. 😉

Arbeitsteilung ist alles, kann ich da nur sagen 😀

 

1996 – 2004

dann 2005 (Babypause)

und nun wieder von

2006 – keine Ahnung so lang es eben geht.

Also habe ich nun stolze 15 Jahre auf dem Buckel, doch dieses Jahr, mein 16. Jahr ist anders.

Ich bin zum allerersten Mal mit Presse Ausweis unterwegs.

Darf ein Interview führen und bin megastolz darüber, und total aufgeregt.

Meine Vorbereitungen sind abgeschlossen

und ich zähle nun die Tage.

Mein persönlicher Countdown:

12 Tage

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Was fasziniert mich an der Buchmesse?

Es gibt da Vieles. Die Menschen, die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, von anderen Schriftstellern nützliche Tipps zu erfahren und hier und da sich ein Buch signieren zu lassen. Natürlich war ich am Anfang, und das gebe ich unumwunden zu, ein Sammler.

Ich sammelte Lesezeichen, Gesamtprogramme, Leseproben und alles was ich bekommen konnte. Doch ich verwandelte mich. Vom Sammler wurde ich in all den Jahren zum Beobachter, Zuhörer, Auswähler. Ich ging zu meinen Lieblingsverlagen, durchstöberte die Regale, fand das ein oder andere und notierte mir die Bücher, denn ehrlich gesagt hatte ich keine Lust mehr, alles zu schleppen. Da ging ich lieber am Montag danach in meinen Lieblingsbuchladen und bestellte sie mir dort.

Das Einzige was ich wirklich noch mitnehme sind Leseproben und Gesamtverzeichnisse aber nur von den Verlagen die ich wirklich brauche und lese.

So reduzierte sich mein Gepäck jedes Jahr.

Letztes Jahr dann war ich als Schriftstellerin am Stand vom

Piepmatz Verlag

und ihr könnt euch vorstellen wie toll das war. Weder habe ich vorgelesen, noch wusste es irgendwer außer meiner lieben Verlegerin Sandra Vogel.

Hier geht es zu ihrem Verlag  –>

http://www.piepmatz-verlag.de/

und zu dem Buch –>

http://www.piepmatz-verlag.de/shop/lesebluten-weihnachtszauber-2012/

bei dem ich mit einer Weihnachtsgeschichte vertreten bin.

Aber es war ein bombastisches Gefühl, nun endlich zu einem Verlag zu gehören.

 

Dort traf ich die großartige Hilke-Gesa Bußmann

http://hilke-gesabussmann.de/

 und dieses Treffen gab mir so viel,

das ich danach mein Ziel noch intensiver verfolgte.

Ich wollte endlich publiziert werden.

Daraus ist bis heute leider nichts geworden.

Die Vorbereitungen beginnen – Frankfurter Buchmesse :)

Guten Morgen,

uiuiui mein Veranstaltungskalender ist nun voll verschnippelt 🙂 Gerade mal drei ganze Blätter sind übrig und davon sind auch schon wieder mindestens 20 Veranstaltungen gestrichen worden. Im Moment stehe ich bei 39 Veranstaltungen.

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Wahrscheinlich kann ich nur einen Bruchteil davon wahrnehmen.

Aber das ist ja das Schöne wenn man sich treiben lassen kann, man macht das was man möchte und wonach einem gerade ist.

Ich freu mich riesig 😀 das ich mich am Samstag auf der Messe mit der wundervollen Bloggerin hinter der Seite *LeseLust & LeseLiebe*

https://leselustleseliebe.wordpress.com/

treffen darf und das eine meiner Lieblingsautorinnen sich mit mir zu einem Interview bereit erklärt hat.

Wer es ist wird nicht verraten.

Diese Bücher nehme ich zum Signieren mit:

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Darin entdeckt ihr einen kleinen Hinweis 😉

Und zum guten Schluss hat sich gestern dieses Individuum eingeschlichen

und gemeint er möchte mit,

und bitte gut gefüllt in den Zug und wieder nach Hause geschleppt werden.

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Das war ganz sicher nicht der letzte Artikel von den Vorbereitungen, aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Allen die sich auch schon vorbereiten, wünsche ich Viel Spaß!

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Montagmorgen sind manchmal besser als ihr Ruf

Guten Morgen 🙂

wie soll ich meine Gefühle beschreiben. Gänsehaut hab ich. Glücklich bin ich. Denn heute erhielt ich Nachrichten die mich völlig überwältigt haben.

Die erste kam von der lieben Melanie Döring von bookrecession.wordpress.com

ich hatte bei der Blogtour den zweiten Platz gewonnen:

Lesezeichen und leckeren Tee 😀

Na ihr könnt euch vorstellen wie ich gerade strahle.

Außerdem erhielt ich noch eine Anfrage von Sebastian Willing der mich um das rezensieren seine Buches bat, was ich sehr gerne tue.

Kurz danach, liefen mir sogar Tränen die Wangen hinunter, manche mögen das kindisch finden doch ich war so völlig perplex,

und saß so ungläubig vor meinem Laptop, das dies geschah und es waren keine Tränen der Traurigkeit sondern des Glücks.

Es waren Freudentränen. Und diese Nachricht führte zu den Tränen:

 

Ich habe meine Akkreditierung für die Frankfurter Buchmesse! 😀

Zum aller ersten Mal!

Wenn das nichts Besonderes ist, da darf man schon mal ein Tränchen im Auge haben.

Was denkt ihr ?

Einen guten Wochenstart wünscht euch von Herzen

Bettina