[Interview] Nina C. Hasse

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Nina C. Hasse – Die Steampunk Autorin

©Nina C. Hasse

Ich bin 1986 in Paderborn geboren und nach dem Abitur 2005 zum Studium nach Münster gegangen. Dort lebe ich auch heute noch mit meinem Freund und unseren beiden Katern Holmes und Watson. In meinem Brotjob bin ich vormittags als freie Lektorin tätig, nachmittags bringe ich dann eigene Schreibprojekte voran.

 
1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Gute Frage, das kann ich gar nicht so genau beantworten. Ich habe mir schon als Kind gerne Geschichten ausgedacht und diese aufgeschrieben. Erst waren es kleine Tiergeschichten, dann Fanfictions zu Büchern der Serien, die ich mochte. Mit dreizehn habe ich dann angefangen, erste Geschichten mit eigenen Figuren zu entwerfen. Irgendwie hat mich das Schreiben nie losgelassen.

2. Was treibt dich an?

Völlig in einer Geschichte zu versinken und mit den Charakteren zu leben, ist ein einzigartiges Gefühl. Wenn es gut läuft, vergesse ich alles um mich herum, auch mein eigenes Leben oder Probleme, die ich gerade habe. Außerdem liebe ich den Austausch mit anderen Autoren. Diesen empfinde ich als wahnsinnig motivierend.


3. Was blockiert dich?

Manchmal das Gefühl, das schlechteste Buch zu schreiben, das die Welt je gesehen hat. Und dann erlaube ich mir einfach, schlecht schreiben zu dürfen. Es kann ja alles noch überarbeitet werden, nichts ist in Stein gemeißelt. Dann geht es meistens wieder.


4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Einerseits nahezu euphorisch, nach vielen Wochen und Monaten (manchmal auch Jahren) etwas abgeschlossen zu haben, andererseits aber auch traurig, dass es vorbei ist, und ängstlich, es aus den Händen zu geben.


5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?

Nein, im Grunde nicht. Ich versuche immer, meine Lektoratstätigkeit auf den Vormittag zu legen, weil mir das analytische Arbeiten dann leichter fällt als das kreative. Je weiter der Tag fortgeschritten ist, desto besser kann ich schreiben. Eine festgesetzte Uhrzeit habe ich dafür aber augenblicklich nicht.

6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich schreibe grundsätzlich alles auf. Meistens habe ich ein kleines Notizbuch dabei. Wenn das nicht der Fall ist, muss das Handy herhalten. Aber notieren muss ich es – auch wenn mir die Idee absurd vorkommt. Man weiß schließlich nie, wohin sie führen könnte.

7. Woher kommen deine Ideen?

Das wüsste ich auch gern! 🙂 Mich inspirieren v.a. Bilder, die ich sehe, oder Orte, die ich besuche. Häufig setzen sich kleine Puzzleteile auch bei der Recherche zu einem bestimmten Thema zusammen. Das ist ganz unterschiedlich.

8. Wo schreibst du am Liebsten?

Am liebsten an meinem Schreibtisch. Dort habe ich mir die Umgebung so eingerichtet, dass sie mich bei der kreativen Tätigkeit unterstützt und ich mich wohlfühle. Außerdem bin ich dort ungestört. Gerne gehe ich aber auch ins Café, v.a. wenn ich mal ein paar Menschen und Geräusche um mich herum brauche.

9. Was benötigst du zum Schreiben?

Eigentlich nicht viel. Ich brauche einen Tisch und meinen Laptop, zur Not tun es auch Notizbuch und Stift. Vielleicht noch eine Tasse Kaffee – oder ein Glas Wein. 😉


10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?

Nicht freiwillig und nicht geplant. Manchmal zwingen einen äußere Umstände aber dazu, das Schreiben für eine gewisse Zeit auf Eis zu legen, z.B. wenn ein eiliger Auftrag im Lektorat ansteht. Letzten Endes wächst die Geschichte aber auch dann, denn in Gedanken bin ich immer zum Teil bei meinen Figuren, dem Thema und/oder dem Plot.

11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Liebesromane und Chicklit. Die liegen mir überhaupt nicht. Weder als Leser noch als Autor.

12. Liest du gerne selbst?

Natürlich! Ich lese immer mindestens ein Buch und ohne das aktuelle Exemplar oder den E-Reader gehe ich nur höchst selten aus dem Haus.


13. Welches Genre?

Sehr gerne Sachbücher zu Themen, die mich interessieren. Bei Romanen lese ich am liebsten Krimis und Thriller. Einem guten Fantasy Schmöker bin ich aber auch nicht abgeneigt.


14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?

Eigentlich möchte ich mich nur für das Interesse, das ihr meinen Geschichten und auch meiner Person entgegenbringt, bedanken. Es ist ein wunderbares Gefühl, euch mit meinen Geschichten für einige Stunden (hoffentlich) gut unterhalten zu dürfen. Danke!

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Wer mehr von der süßen Autorin,

mit Hang zum viktorianischem Zeitalter,

lesen und über sie erfahren möchte,

kann gern auf

www.ninahasse.wordpress.com

&
www.facebook.com/nina.c.hasse

vorbeischauen.

Hier nun die Vorstellung ihrer Werke:

»Ersticktes Matt«, 2016, ISBN: 978-1535537933

Ein Viertel ohne Hoffnung.
Ein Mörder ohne Skrupel.

New York, 1893.

In den Floodlands, einem Elendsviertel mitten im East River, verfolgt die Polizei ein Gespenst. An jedem Tatort eine weibliche Leiche, eine Schachfigur in der Hand. Das Spiel eines Wahnsinnigen?

Für Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker und Berater beim New York Floodlands Police Department, wird die Jagd zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, als seine ehemalige Verlobte in den Sog der Ereignisse gerät.

(Quelle: amazon)

»Der Traum vom Fliegen«, 2016, ASIN: B01E7Y4M30

Eigentlich wollen Remy Lafayette und Detective Madeline Vezér einen vergnüglichen Nachmittag in Barry Bartleby’s Kabinett der Wunderlichkeiten und Kuriositäten erleben, doch dann geschieht ein Unglück: Eine Artistin stürzt während ihres Auftritts ab und stirbt. Ein Unfall – oder nicht?
Bei ihren Ermittlungen in der Zirkustruppe stoßen die beiden auf zahlreiche Ungereimtheiten und einen Gegner, der ihre Nachforschungen mit allen Mitteln verhindern will.

Ein Steampunk-Kurzkrimi aus den Floodlands.

(Quelle: amazon)

»Das Tattoo«, 2014, ISBN: 978-1497423497

Fünf Autorinnen schließen sich zusammen, um über eine gemeinsame Leidenschaft zu schreiben: Tattoos! Von witzigen Begebenheiten, phantastischen Elementen bis hin zur verlorenen Liebe und mysteriösen, ungeklärten Fällen umfasst die Tattoo-Anthologie mehrere abwechslungsreiche und spannende Geschichten, die in andere Welten entführen.

(Quelle: amazon)

»Und ich will vergelten zu seiner Zeit«, 2013, ASIN: B00CGYQ6XI

Der Autor. Das Moor. Die Rache.
Der erfolgreiche Autor Graham Greane reist in ein walisisches Dorf, um auf einem Maskenball aus seinem neuen Roman zu lesen.
Doch sonderbare Dinge geschehen im Schlosshotel: Flüsternde Stimmen, mysteriöse Botschaften, zuckende Lichter im Moor. Graham beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln.

Und wer ist die seltsame Frau, die ihn zu verfolgen scheint?

(Quelle: amazon)

Dankeschön liebe Nina,

für deine lieben Antworten.

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Wir sehen uns hoffentlich im Herbst wieder.

<3 Kann es kaum erwarten! <3

One thought on “[Interview] Nina C. Hasse

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