[Kreativ – Ecke] Interview mit Ulrike Limacher – kreativ mit Nadel und Faden.

– Wann kam dir die Idee, kreativ mit Nadel und Faden zu werden?

Meine Oma, bei der ich einen Großteil meiner Kindheit verbracht habe, hat schon immer genäht und ich hab ihr als Kind über die Schulter geschaut. Als Teenager habe ich mich dann auch selbst mal probiert und habe eine Tasche aus einem schrecklichen Zottelstoff genäht.

Als ich dann vor 10 Jahren zum zweiten Mal schwanger war, habe ich quasi im Nestbautrieb eine komplette Babyausstattung genäht und das hat sich in der Elternzeit mehr und mehr ausgeprägt.

Ich habe zudem schon immer viel gelesen und zur Coronazeit bin ich irgendwie über die sozialen Medien in eine Autoren-Leser-Gruppe gestoßen, worauf ich die ersten Leseknochen und ja, auch Stoffmasken genäht habe.

Ein paar Leute haben mich dann ermutigt, ein Kleingewerbe anzumelden, als immer mehr Bekannte an mich herangetreten sind und so entstand dann 2022 Needle Art ☺️

– Was war dein erstes Produkt?

Die ersten Verkäufe habe ich tatsächlich mit Leseknochen und Rucksäcken (in Turnbeutel-Art) generiert und es kamen dann immer mehr Artikel hinzu.

– Du hast eine große Produktpalette. Nicht nur aus Stoff. Gibt es ein Material, das du nicht gerne verwendest?

Ich bin für alles offen und probiere gerne Neues aus. Bisher ist mir nichts untergekommen, was ich nicht mochte.

Gerade auf Messen möchte man sich ja ein bisschen mit seinem Sortiment abheben.

Allerdings wird es einem leider immer schwerer gemacht, da man mittlerweile alles deklarieren und mit allen möglichen Warnhinweisen kennzeichnen muss, wodurch ich schon einige Artikel aus dem Sortiment nehmen musste, einfach um nirgends in die Haftung genommen werden zu können.

– Kannst du uns vielleicht mehr vom Werdegang, von der Idee bis zum fertigen Produkt erzählen?

Mache Kunden kommen mit eigenen und auch mal ziemlich konkreten Ideen, z. B. bei meinen ersten Buchtaschen mit den Klappen war dies der Fall. Ich sehe mich dann nach einem Schnitt um und wenn ich nichts Passendes finde, werkele ich so lange daran herum, bis es für alle passt.

Ich nähe meist nach Schnittmuster, d. h. ich kaufe zum Beispiel einen Schnitt für eine bestimmte Tasche, dann drucke diesen aus, klebe die Schnittmusterteile zusammen, schneide diese dann wiederum aus festem Papier aus. Danach muss der Schnitt auf die Stoffe übertragen und ausgeschnitten werden, eventuell auch noch aus dem Material, das ich zum Verstärken der Stoffe nutze. Die Stoffe werden mit der Verstärkung versehen, erst dann kann ich die Teile nach und nach zusammenstecken und nähen.

Meist nähe ich für mich zur Probe. Wenn ich sehe, dass Leute auf mich zukommen und eine Tasche dieser Art bestellen möchten, bin ich verpflichtet, eine Gewerbelizenz zu diesem Schnitt bei dem Schnittersteller zu kaufen. Diese Lizenz gilt dann meist für ein Jahr, ist aber ebenfalls begrenzt auf eine bestimmte Anzahl genau dieser Taschen, die ich innerhalb dieses Zeitraumes verkaufen darf.

Im Gespräch mit den Kunden wählen wir dann gemeinsam Stoffe bzw. Kunstleder aus, passende Reißverschlüsse, Zipper, Karabiner und Gurtbänder etc., dann mache ich mich an den Zuschnitt der benötigten Teile. Diese müssen – je nach Schnitt – dann noch verstärkt werden, und dann geht es ans Stecken und Nähen.

– Wo findest du deine Materialien?

Mit der Zeit pickt man sich so seine liebsten Stoffhändler aus. Diese habe ich meist durch Empfehlungen oder durch eine Online-Suche nach etwas Bestimmten entdeckt. Es gibt für mich einige gute Händler, von denen ich regelmäßig meine Stoffe & Zubehör beziehe & diesen bin ich auch in der Regel treu.

– Welche Nähmaschine zaubert gemeinsam mit dir, die wunderbaren Sachen?

Ich habe mittlerweile tatsächlich fünf Nähmaschinen 🙈😅

Zuerst habe ich an einer „normalen“ Haushaltsnähmaschine von AEG genäht, die mir nach wie vor treue Dienste leistet, jedoch nicht für schwere Stoffe und viele Stofflagen geeignet ist.

Da ich zu Beginn viel Kinderkleidung genäht habe, wollte ich auch was „Schickes“, darum wurde die nächste Maschine etwas teurer, eine Carina Nähmaschine, mit vielen Zierstichen.

Bald war die aber auch nicht mehr genug und es musste eine Carina Overlockmaschine her, die für elastische Stoffe und somit elastische Nähte geeignet ist, die für Bekleidung unabdingbar ist.

Danach kam noch eine Coverlockmaschine hinzu, die für tolle Säume sorgt und die zuletzt angeschaffte Maschine ist eine Gritzner Nähmaschine, die eben auch dickere Stoffe und Kunstleder in mehreren Lagen schafft.

Genug der Werbung 😅

– Hast du einen Tipp, für Anfänger wie sie an kleinere Näharbeiten rangehen sollten?

Es ist – wie bei allem – noch kein Meister vom Himmel gefallen. Daher sollten man mit etwas Einfachem beginnen, vielleicht eine Hose umnähen, oder eben ein doppellagiges Lesezeichen oder so, wobei man eben nur gerade Stiche nutzt, um ein Gefühl fürs Nähen und die Nähmaschine zu bekommen.

Für mich kann ich sagen, Nähen ist „learning by doing“ und ich habe gerade zu Beginn Schnittmusterbücher mit Nähvideo-Links gekauft. Da bekommt man viel erklärt, auch mal Schritt für Schritt, was man dann beim nächsten ähnlichen Schnitt so übernehmen kann.

Das hat mir viel geholfen, denn gerade beim Nähen lernt man nie aus.

Man muss sich nur trauen.

– Gibt es Stoffe, die erst für Fortgeschrittene nutzbar sind?

Ich würde tatsächlich nicht mit Bekleidungsstoffen, also dehnbaren Stoffen, beginnen.

Anfängertauglich ist Baumwollwebware, woraus man z. B. Kissen oder Beutel nähen kann. Das ist einfach für den Anfang und geht recht schnell.

Von sehr dünne Stoffen, wie Vorhangstoffe oder Tüll, würde ich ebenfalls abraten, da diese sehr rutschig sind und gerne mal von der Maschine „gefressen“ werden. Was nur zu Frust und evtl. Schäden am Stoff sorgt.

Du erfüllst jedes Werk mit deiner eigenen persönlichen, vorallem liebevollen Note. Das macht jedes Stück zu etwas Besonderem.

– Welches Stück ist dir am liebsten?

Im Moment nähe ich am liebsten Taschen aller Art und nutze auch im täglichen Gebrauch eine meiner mittlerweile sehr zahlreichen eigenen Taschen.

– Was ist das neueste Produkt, von dir?

Das neueste Produkt sind Booksleeves, das sind Buchtaschen, die oben ganz einfach mit einem Druckknopf geschlossen werden.

– Gehst du auch auf Märkte, um deine Produkte zu verkaufen?

Ich hoffe – sofern sie stattfindet – auch dieses Jahr im Oktober wieder bei der Queer Book Fair in Frankfurt dabei sein zu dürfen.

Termine:

12.09.2026 Klischee – Buchmesse in Darmstadt (findet zum ersten Mal statt und es sind bereits um die 200 Aussteller angemeldet)

19.09.2026 Rheinhessen Bücherliebe (kleine, aber feine Buchmesse in Worms, quasi ein Heimspiel für mich)

(steht noch nicht fest, jedoch evtl. 28./29.11.2026 Schlosshofzauber – Neuschlösser Weihnachtsmarkt (kleiner Weihnachtsmarkt)

05.12.2026 Winterlesezauber in Fellbach (Stuttgart) (Buchmesse mit Lesungen in tollem weihnachtlichen Ambiente)

– Wo kann man deine Produkte käuflich erwerben?

Meine Produkte kann man direkt bei mir erwerben. Man findet mich über Facebook und Instagram unter „Needle Art by UlliLi“, man kann dort meine Mailadresse einsehen und mich auch darüber kontaktieren, Homepage habe ich leider keine.

https://www.facebook.com/NeedleArtbyUlliLi

https://www.instagram.com/needle_art_by_ullili

Ich danke dir vielmals für das tolle Interview und deine detaillierten Fragen. Es hat mir viel Spaß gemacht, auf jede einzelne einzugehen.

Viele liebe Grüße 

Ulli

Ihr Lieben, Ulrike macht traumhafte Sachen. Nach einer traurigen Begebenheit, zauberte sie Untersetzer im Andenken an meinen Papi. Ein Schreibmäppchen, eine Tasche für die Buchmesse. Seit dem begleiten ihre Schmuckstücke mich täglich. Es wird nicht das letzte Stück sein, das ich mir von ihr bestelle.

Sie ist ein wunderbarer Mensch, der gerne auf Wünsche eingeht.

Schaut gerne mal vorbei. Ihr werdet sicher fündig.

[Kreativ – Ecke] Interview mit Caia von „queer4queer shop“ mit Stickern und more.

  • Wann kam dir die Idee, deine Lesezeichen, Pins, Aufkleber und mehr in einem Shop zu verkaufen?

Ich hab schon immer gerne etwas Kreatives gemacht, während meiner Elternzeit habe ich mir einen Plotter zugelegt, und auch mehr in der Bookstragram Community unterwegs. Es gibt so viele tolle und kreative Menschen in dieser Bubble und dass hat meine eigene Kreativität geboostet. Die ersten Designs sind dann 2023/24 entstanden, den Shop wollte ich ursprünglich im Juni 24 eröffnen, es hat dann aber erst ein Jahr später geklappt.

  • Was war dein erstes Produkt?

Ursprünglich die ProgressPride-Bat als Sticker. Die anderen Flaggen sind ganz schnell gefolgt, weil mir schon immer wichtig war so viel Diversität wie möglich abzubilden.

  • Du hast mir erzählt, das du an weiteren Produkten arbeitest. Was kam seit der Queerbookfair dazu? (Vielleicht magst du mir ein paar Bilder von deinen Artikeln schicken)

Leider bin ich kurz nach der QBF nochmal erkrankt, und hatte gar keine Zeit die Pläne schon so weit umzusetzen. Ich hatte aber bereits bei der QBF ein Angebot, dass es so in meinem Shop noch nicht gibt, dass plane ich aber dieses Jahr zu ändern.

  • Gehst du auch auf Märkte, um deine Produkte zu verkaufen?

Da der Shop offiziell erst seit Juni 26 ‚lebt‘ habe ich noch nicht so viele Märkte geplant. Wenn alles gut geht, hoffe ich in 2027 auf ein paar Veranstaltungen zu sein.

  • Wo kann man ansonsten deine Produkte käuflich erwerben?

Aktuell habe ich einen etsy-shop über den es meine Produkte gibt.

https://queer4queershop.etsy.com

wenn ihr den Code ‚JOY26‘ eingebt könnt ihr 15% sparen!

  • Nimmst du auch Aufträge an?

Aktuell habe ich noch keine Aufträge angenommen, ich kann mir aber sehr gut vorstellen mit Autor:innen in der Bookstagram bubble zusammen zu arbeiten, oder auch für Kund:innen individuell neue Flaggen bspw. für die Bats hinzuzufügen. Was ich tatsächlich schon gemacht habe war Häkeln/Stricken auf Anfrage (dass waren aber keine offiziellen Aufträge über den Shop).

  • Gibt es Druckereien, mit denen du gern zusammen arbeitest?

Aktuell entsteht jedes einzelne Produkt bei mir zu Hause. Ich habe verschiedene Drucker, so dass ich auch eine hochwertige Qualität anbieten kann. Ich hatte zu beginn mal ein bisschen nach externen Anbietern für Sticker geschaut, aber dass hat sich finanziell nicht gerechnet. Der Vorteil am ‚zu Hause‘ ist auch, dass ich spontan in kleinerer Auflage schnell etwas Neues erstellen kann.

• Wo notierst du deine Ideen?

Ich notiere mir Ideen in einem Discordserver den ich für mich erstellt habe. Da kann ich ggf. dann auch Fotos von ersten Skizzen oder Referenzfotos abspeichern. Manchmal setze ich mich aber auch schon direkt an ein Produkt wenn die Idee kommt, dann geht alles recht schnell und ich erstelle mir Vorlagen in Canva, Affinity oder Procreate.

• Wie lange dauert es von der Idee, bis zum fertigen Produkt?

Wie lange es dauert bis ein Produkt verkaufsfertig ist, ist eine gute Frage. Dass kommt ein bisschen darauf an wie schnell eine Umsetzung auch funktioniert, die Pins haben sehr viele Vorläufer gehabt, bis ich welche fertig hatte die es auf der QBF gab.

Die Pridebats waren recht schnell fertig, das Axolotl war auch ein recht schnelles Produkt. Die Idee kam während einem Telefonat mit einer Freundin, ich habe dann mit Bleistift einen ersten Entwurf gezeichnet und direkt in Procreate umgesetzt. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon recht gut wusste wie man Sticker fertigstellt war der Rest dann sehr schnell getan. Für die QBF hatte ich tatsächlich den Gay Romance Reader Sticker designt, der hat sich überraschenderweise am Ende gar nicht verkauft. Das Design bis zum Finalen Produkt hat damals effektiv ein paar Stunden gedauert, aber über drei Tage verteilt, weil die Arbeitszeit die ich für sowas zur verfügung habe oft nicht so lang ist.

• Arbeitest du neben der Herstellung der Produkte?

Ich war bis Mitte ’25 noch angestellt, Kinderbetreuung und gesundheitlichen Gründe haben mich dazu bewegt, dann jedoch zu kündigen und bin seit Mitte 2025 selbstständig tätig (Kleingewerbe). Ich arbeite hauptsächlich im englischsprachigen Raum mit Autor:innen zusammen und biete diverse Services für diese an. Zusätzlich habe ich meinen Etsy-Shop und mache nebenbei eine Zertifizierung im Gesundheitsbereich, wo ich plane bis Ende des Jahres ein weiteres Standbein aufzubauen. (Also was komplett anderes 😉 )

• Wirst du wieder auf der Queerbookfair sein?

Dieses Jahr leider nicht, in meinem privat Leben steht viel an, so dass dieses Jahr keine Messen oder Veranstaltungen wirklich möglich sind. Da ich auch die Zeit/Vorbereitung & Kinderbetreuung mitbeachten muss, ist es oft einfacher von zu Hause aus zu arbeiten, auch wenn ich die persönlichen Kontakte sehr wertschätze.

Vielen Dank für deine Fragen und die Zeit, die du dir nimmst 🫶

Liebe Grüße,

Caia

[Kreativ – Ecke] Interview mit Saskia de West – Fotografin aus Leidenschaft.

Du bist Fotografin aus Leidenschaft. Warst du schon immer interessiert, an der Fotografie?

Ja, wenn man auf dem Dachboden sich alte Fotobücher anschaut, sieht man das ich schon immer gerne viel fotografiert hab und das dann auch mit Sprüchen und anderen Erinnerungen in diverse Fotobücher geklebt habe. Aber daraus eine Art Beruf zu machen, war für mich gar kein Thema. Eine liebe Schulkameradin und Freundin konnte so viel besser fotografieren und wusste damals schon, was diese ganze Begriffe bedeuten, wie Blende, Weißabgleich, ISO etc., – das interessierte mich absolut nicht.

Meine Leidenschaft war eindeutig Theater und Musical. Ich wollte auch gerne auf der Bühne stehen.

Welche Kamera war deine erste?

Puh, das weiß ich echt nicht mehr. Es war sicher eine Canon Kompaktkamera mit Fotorolle.

Von meiner Frau bekam ich dann später eine Canon Powershot, damit fing es dann so richtig an mit der Fotografie.

Du warst auf der Queerbookfair 2025 ein ganz wichtiger Mensch. Tolle Fotos mit großartigen Hintergründen, gab es bei dir. Viele wollten ein Foto, leider war ich zu spät um mir alles anzuschauen.

Welche Hintergründe waren die Begehrtesten?

Oh, danke für das liebe Kompliment. Leider hatten wir schon fast alles eingepackt, sonst hätte ich dich gerne noch fotografiert. Bei der QBF waren der Game of Books Hintergrund beliebt, fliegende Bücher in einer Bibliothek und ansonsten noch ein paar andere. Da es eine Buchmesse ist, gab es natürlich vor allem Hintergründe mit Buchthema.

Auf einem Weihnachtsmarkt biete ich zum Beispiel Foto mit Weihnachtskugeln und weiteren festlichen Themen an. Das ist halt das spannende. Im Prinzip kann ich immer themenbezogen mit den Digitalen Hintergründen auf einer Veranstaltung arbeiten.

(v. links n. rechts) Saskia de West, Jana Walther, Karo Stein

Als Beispiel ein Bild mit dem Moderationsteam von #allabendlichqueer. Dienstag, Donnerstag und Sonntags stellen um 19.30 Uhr dort Autoren/Innen, ihre Queeren Bücher vor. Und ja, zufällig bin ich eine der drei Moderatorinnen. 😉

Nathalie Kutscher auf dem Bücherthron

Erzähl ein bisschen von dir. – Wo lebst du? – Hast du Haustiere?

Zusammen mit meiner Frau Astrid, lebe ich in den Niederlanden in der Nähe von Amsterdam. Wir haben eine Katze Sookie und einen Kater Dikke. Ein bis zweimal die Woche passe ich auf Hund Jack auf, der immer etwas Leben in die Bude bringt.

Deine Frau Astrid hat dich begleitet, wo und wie habt ihr euch kennengelernt?

Als Studentin habe ich im Vorderhaus/Foyer im Colloseum Theater Essen beim Musical. “Elisabeth” gearbeitet. Ich habe ihr am Merchendisestand meine E-Mail-Adresse ins Programmheft gelegt, weil ich sie sehr sympathisch fand. Ein paar Jährchen später hat mir Astrid dann in diesem Theater auf der Seitenbühne vom “Phantom der Oper” einen Heiratsantrag gemacht. Es stand für mich sehr schnell fest, dass ich zu ihr in die Niederlande ziehe und bereue es nicht.

Gibt es Bücher für Fotografie, die du für Anfänger bzw. Fortgeschrittene empfehlen kannst?

Das kommt ganz darauf an, was man in der Fotografie lernen will. Generell würde ich am Anfang immer einen Workshop empfehlen. Das habe ich auch gemacht. Es gibt so viele verschiedene Kameras, Begriffe und Einstellung, dass mich zumindest vieles am in Büchern verwirrt hat. Bei einem Workshop lernst du mit deiner eigenen Kamera alles Schritt für Schritt und mir hat das zumindest viel mehr geholfen. Generell mache ich gerne Workshop mit. Zum Beispiel Natur und Tierfotografie in den „Amsterdamse Waterleidingsduinen“. Man ist mit anderen Teilnehmern unterwegs und man kann sich gegenseitig Tipps geben. Ansonsten hole ich mir gerne auch Inspirationen und Ideen bei You Tube. Obwohl ich gerne lese, bin ich bei Fotografie eher jemand der lernt, wenn man mir es zeigt und ich es selbst ausprobieren kann.

Wo fotografierst du am liebsten? – Deine Lieblingsfotomotive.

Ich liebe Tierfotografie. Hunde, Katzen, Alpakas, Kühe, etc. Tiere machen meistens nicht das, was der/die Fotografin will und man muss spontan reagieren. Ich liebe das. Kinder sind auch klasse vor der Kamera, da entstehen auch die lustigen Situationen und Fotos.

Samstags fotografiere ich oft Fußball und da landet dann auch mal ein Bild von in der lokalen Presse, was mich dann sehr freut.

Mein Lieblingsmotiv in der Tierfotografie ist von Fotograf Frans Lanting. Einmal konnte ich bei einem Vortrag von ihm dabei sein und das war sehr inspirierend. Ich besitze mehrere Fotobücher von ihm und finde immer etwas in seinen Bildern das mich anspricht. Mein Lieblingsfoto hängt als Druck bei uns im Flur und zeigt einen jungen Albatros, der bei seinem Flug im Meer gelandet ist und pitsch nass am Strand steht. Dieses Bild berührt mich immer wieder. Albatrosse landen immer hart auf dem Boden aber geben nicht auf und schwingen sich wieder in die Lüfte.

Auf was achtest du beim Fotografieren?

In welcher Situation befinde ich mich? Was ist heute mein Hauptziel beim Fotografieren? Welches Objektiv benötige ich dafür? Und wo/was sind meine Lichtquellen? Aber bis jetzt gab es immer wieder Situationen wo ich dann einfach spontan nach Gefühl reagiert und fotografiert habe.

Wo wirst du, das nächste Mal in Aktion zu finden sein?

25. bis 26.04.2026 Parchim. Buch und Comicmesse PaBuCo.

13. bis 14.06.2026 Bresegard bei Picher. Hoffest Hof Birkenkamp mit Alpakapride.

Gibst du Seminare? Workshops? – Wie kann man daran teilnehmen?

Es sind Workshops dieses Jahr geplant, diese biete ich an auf Hof Birkenkamp und richtet sich an Anfänger, die ihre Kamera gerne besser Kennenlernen möchten und nicht nur den Automatikmodus benutzen wollen. Termine werden da noch festgelegt, ansonsten kann man mich auch direkt anschreiben und Termine ausmachen. In Planung sind auch Workshops für Lightroom und Photoshop.

Wo kann man dich im World Wide Web finden?

Am besten via Facebook:

Saskia de West

und

Saselpictures

oder über

Meine Homepage:

https://saselpictures.myportfolio.com

Danke für das Interview, es hat mich wirklich sehr gefreut und ich hoffe wir sehen uns bald wieder.

Liebe Grüße,

Saskia

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Ralf Schwob im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Ralf Schwob, der Autor eines noch unbekannten Genres. 😉

Name: Ralf Schwob

Genre:

Wenn es das Genre geben würde, müsste es „Literarischer Spannungsroman“ heißen. Fantasy dürfte das Genre sein, in dem ich wohl nie etwas schreiben werde. Außerdem schreibe ich immer wieder Kurzprosa.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Mitte der 1990er Jahre

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Wahrscheinlich die Autoren, die ich damals am meisten schätzte: Hemingway und Böll.

Was treibt dich an?

Schwer zu sagen. Ich glaube, dass die wahren Antriebe fürs literarische Schreiben unbewusster oder vorbewusster Natur und mir daher nicht zugänglich sind.

Was blockiert dich?

Ein enges Zeitkorsett, emotionaler Stress, andere Verpflichtungen.

Was benötigst du zum Schreiben?

Zeit und Ruhe.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Ich schreibe meist vormittags, gern auch schon in den frühen Morgenstunden. Überarbeiten geht eigentlich immer.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Begegnungen und Gespräche, Beobachtungen im Alltag. Aber natürlich auch Bücher, Filme, Bilder und Musik.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Dank Handy mit Diktierfunktion kein Problem, außerdem habe ich fast immer etwas zu schreiben dabei.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Meist zufrieden, aber auch immer ein wenig wehmütig, weil ich mich in der Regel fast zwei Jahre mit den erdachten Personen und ihren Konflikten beschäftigt habe.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Durch eine Empfehlung.

Liest du gerne selbst?

Natürlich! Lesen und Schreiben gehören für mich zusammen.

Welches Genre?

Als Buchhändler lese ich fast alles, am liebsten aber untypische Thriller und Krimis sowie Coming-of-Age-Romane der 70er und 80er Jahre.

Lieblingsautor / in:

In der Hochliteratur: Thomas Mann, Hemingway. In der gehobenen Unterhaltung: Frank Goosen, Meyerhoff. In seiner eigenen Liga: Stephen King.

Veröffentlichungen:

„Tod im Gleisdreieck“ Januar 2020

„Osthafen“ September 2024

„Nacht der Sinne“. Erscheint 2. Halbjahr 2026

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

In jeder Buchhandlung.

Wo ist deine nächste Lesung?

Kulturcafé Groß-Gerau. Buchpremiere „Nacht der Sinne“ am 4. September 2026.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Jedes Jahr auf der „Buchmesse im Ried“ in Stockstadt am Rhein. Meist auch auf der Frankfurter Buchmesse.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.ralfschwob.de

Vielen Dank Ralf, für deine kostbare Zeit.

[Interview-Reigen] Alle Interviews vom „Mainbook Verlag“ im Überblick.

10. März 2026

Gerd Fischer Verlagschef

12. März 2026

Gerd Fischer Autor

14. März 2026 

Franziska Franz

16. März 2026

Leif Tewes

18. März 2026

Andreas Roß

20. März 2026

Daniel Stenmans

22. März 2026

Robert Maier

24. März 2026

Stefan Schweizer

26. März 2026

Astrid Schwikardi

28. März 2026

Thorsten Fiedler

30. März 2026

Meddi Müller

01. April 2026

Fotos: Anja Waegele, www.amw-photography.de

Frank Schuster

03. April 2026

Tanja Bruske-Guth

05. April 2026

C.S.Steinberg

07. April 2026

Ralf Schwob

Viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin C.S. Steinberg im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast C.S. Steinberg, die Autorin der ersten Stunde beim Mainbook Verlag.

Name: C.S.Steinberg

Genre: Fantasy

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Ja, Heimat Romane 😉

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Ich habe mit dem Schreiben begonnen, seit ich denken kann. Da ich eher ein stilles und zurückgezogenes Kind war, war es meine Art Gefühle und Gedanken auszudrücken.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Nein

Was treibt dich an?

Alles, was Bücher ausmacht. Gedanken weitergeben, vielleicht auch hier und da helfen zu können, den Alltag mal vergessen, Spannung erzeugen, Emotionen, es wagen, neue Wege zu gehen.

Was blockiert dich?

Manchmal habe ich einfach keine Lust zu schreiben. 

Was benötigst du zum Schreiben?

Ruhe, Musik

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Nein, mit Familie, Kind und Arbeit, geht das auch nicht.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Die Menschen selber, das Leben. Ich mag es, aus mir selber herauszutreten und andere Menschen zu betrachten, Ihre Beweggründe, ihre Gedanken, ohne darauf Einfluss zu nehmen. Sie wirken zu lassen.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich schreibe nichts auf. Ich denke immer, wenn ich es wieder vergesse war es entweder noch nicht der richtige Zeitpunkt, oder nicht relevant gerade. Gutes, kommt von alleine wieder.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer. Dort ist mein Wohlfühlraum. 

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Stolz, dann auch die Frage, habe ich an alles gedacht. Ein bisschen Wehmut, weil man auch Abschied nimmt, aber auch Freude auf Neues.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Ich bin die erste Autorin die damals von Herrn Fischer unter Vertrag genommen wurde. Ich hatte einen Lektor damals gesucht, da ich für Privat meine erste Geschichte drucken lassen wollte. (Für meine Eltern und nur für mich).

Herr Fischer bewarb sich als Lektor und die Chemie passte auf Anhieb. Man muss ehrlich sein, niemand tritt einem Autoren so nahe, wie der Lektor. Denn es steckt viel Herzblut in jeder Geschichte. Er sagte damals zu mir, das geht nicht, dass die Geschichte in der Schublade liegen soll und so wurde ich seine erste Autorin 😃

Er hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass ich schreibtechnisch dort stehe, wo ich heute bin. Mit jedem Lektorat lernte ich dazu. Es war immer eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche 😉

Liest du gerne selbst?

Absolut. 

Welches Genre?

Dazu auch FAST alle Richtungen. Ich liebe es mich geschichtlich zu informieren, oder mal Krimis zu lesen, Horror, Fantasy, einfach alles. Selbst Lyrik/Dichtung. Meine Buchsammlung im Regal würde für manch Aussenstehenden, wohl sehr merkwürdig aussehn 😉

Lieblingsautor / in:

Da ich so breit gefächter bin, gibt es keinen einzelnen, sondern viele, wo jeder seinen Bereich hat, den ich spannend und faszinierend finde.

Veröffentlichungen:

2025 – Schattenpfade – Im Zeichen des Vigil – Der Zweite und somit letzte Teil der Fantasy Saga um die Alte Welt und ihren Magiern. (Diese besteht aus 6 fertig gestellten Büchern)

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Überall wo es Ebooks und Taschenbücher gibt.

Wo ist deine nächste Lesung?

Aktuell sind noch keine geplant, aufgrund bisher privater Umstände und da ich an einem komplett neuen Fantasy Projekt arbeite, aber gerne können wieder Anfragen gestellt werden.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Dieses Jahr ist es schwierig, aufgrund privater Umstände. Ich hoffe das im nächsten Jahr, wieder ändern zu können.

Wo findet man dich im World Wide Web?

Unter www.cssteinberg.de die Seite ist so bunt, wie ich, und manchmal schaffe ich es auch, sie zu aktualisieren 😉

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Constanza, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin Tanja Bruske im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Tanja Bruske, die Autorin der Schlüssel.

Name: Tanja Bruske – „bürgerlich“ Tanja Bruske-Guth, und ich schreibe auch als Lucy Guth – aber bei Gerd bin ich Tanja Bruske 🙂

Genre: Bei Mainbook historische Fantasy-Krimis mit Lokalbezug: die Kinzigtal-Trilogie, die Reihe „Schlüssel der Zeit“ und der Kurzgeschichtenband „Raben-Stephan & Co“. Außerdem schreibe ich Science Fiction für Perry Rhodan und die Bastei-Serie Maddrax

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Ich könnte und wollte keine Biografien schreiben.

Wann hast du begonnen zu schreiben?
Bereits im Grundschulalter

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Meine Eltern – die ersten Geschichten entstanden auf der alten Schreibmaschine meines Vaters.

Was treibt dich an?
Der Wunsch, eine Geschichte in die Welt zu entlassen.

Was blockiert dich?
Nix – höchstens, dass mein Tag zu wenig Stunden hat.

Was benötigst du zum Schreiben?
Einen Laptop.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Nein. Ich schreibe, wenn ich Gelegenheit dazu bekomme. Das kann vormittags sein, wenn meine Kinder in der Schule sind und ich nicht im Brotjob arbeiten muss, das kann aber auch nach der Arbeit abends sein, wenn alle anderen im Haus schon schlafen.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Lesen. Ich lese unheimlich viel, das bringt mich oft auf Idee, wie ich etwas anders erzählen würde.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich tippe sie in die Notizen meines Iphones.

Wo schreibst du am liebsten?
Auf der Couch oder im Garten.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Zufrieden und tatendurstig, weil das nächste Projekt meist schon wartet.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Ich habe Gerd für unsere Zeitung interviewt. Und ihm dann selbst ein Manuskript geschickt.

Liest du gerne selbst? Welches Genre?
Vor allem Fantasy, Science Fiction, Thriller, Horror und historische Romane. Und berufsbedingt Kinder- und Jugendbücher.

Lieblingsautor / in:
Diana Gabaldon, Kerstin Gier, Terry Pratchett

Veröffentlichungen:

Der neue „Schlüssel“ kommt demnächst.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
Soweit ich weiß, überall. Aber die Buchhandlung Büchermeer und die Thalia in Hanau haben glaube ich meist welche da und müssen nicht bestellen.

Wo ist deine nächste Lesung?
Ich bin im Mai auf der Colonia Con unterwegs und werde da ein Panel zum Thema „Schreiben in allen Zeiten: Historischer Roman trifft Science Fiction” machen – und da auch aus dem Raben-Stephan lesen.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Ich war gerade in Leipzig und werde sicher auch auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs sein. In Frankfurt aber vor allem auf der BuCon.

Wo findet man dich im World Wide Web?
www.tanjabruske.de

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de.

Vielen lieben Dank Tanja, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Frank Schuster im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast, der vielseitige Autor Frank Schuster.

Fotos: Anja Waegele, www.amw-photography.de

Name: Frank Schuster

Genre: Ich bin nicht auf ein spezielles Genre fixiert. Mein Romane sind sogar oft Genremixes. Der Klima-Thriller „Odenwald“ zum Beispiel mixt Krimi mit Wissenschaftsroman und enthält Science-Fiction-Elemente.

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Bin offen für alles.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Als Schüler.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Die ganzen Bücher, die ich begeistert verschlungen habe.

Was treibt dich an?

Meine Fantasie spielen zu lassen, Handlungen und Welten zu erschaffen, Botschaften mitzuteilen.

Was blockiert dich?

Nicht genügend Zeit zu haben.

Was benötigst du zum Schreiben?

Zeit und Ruhe – um die ganzen Ideen, die einfach nicht aufhören wollen zu sprudeln, auch auf Papier bringen zu können.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Das ergibt sich spontan, gerade wie es so passt.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Offenheit, Neugierde, Lesen, Recherchieren, Nachdenken, Fantasieren, Diskutieren …

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Schnell aufnotieren oder sie im Kopf behalten – für spätere Verwendung.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Zufrieden. Und froh darüber, das nächste Projekt angehen zu können, das schon längst ungeduldig in der Warteschleife steht.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Über einen Artikel, den ich zum Start des Verlages für die Frankfurter Rundschau geschrieben habe.

Liest du gerne selbst?

Sehr, sehr gerne. Seit ich Lesen kann.

Welches Genre?

Kreuz und quer, bin nicht festgelegt. Qualität geht bei mir vor Genre-Fixierung.

Lieblingsautor / in:

Franz Kafka.

Veröffentlichungen:

„Büchner Sixty-Nine“, ein Coming-of-Age Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht.

„Odenwald“ Klima-Thriller.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Im Buchhandel, in Online-Shops, auf Buchmessen, bei meinen Lesungen.

Wo ist deine nächste Lesung?

Derzeit ist keine geplant.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.frankschuster.blog

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de

Vielen Dank Frank, für deine kostbare Zeit und die Korrektur.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Meddi Müller im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast, Autor Meddi Müller, der neben seinem tollen Beruf des Feuerwehrmanns, vielseitig kreativ unterwegs ist. Meine Hochachtung hat er.

Name: Meddi Müller

Genre: vielfältig.

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest? 

Ich fühle mich in allen Genres heimisch, da ich auch in meinen Kurzgeschichten sehr viele davon bediene. Allerdings kann ich mit Dark Romance wenig bis gar nichts anfangen. 

Wann hast du begonnen zu schreiben? 

Ziemlich genau zur Jahrtausendwende.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte? 

Mein schlechtes Deutsch in Schriftform.

Was treibt dich an? 

Das Erzählen von Geschichten und Unterhalten von Menschen.

Was blockiert dich? 

Meine eigene Bequemlichkeit.

Was benötigst du zum Schreiben? 

Meinen Laptop.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit? 

Da ich im Schichtdienst bin, habe ich tagsüber sehr viel Zeit, die ich zum Schreiben nutze. Einen genauen Tagesablauf gibt es aber bei mir nicht. Ich schreibe, wenn ich den Drang dazu spüre.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Alles! 

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Wenn sie gut sind, bleiben sie mir im Gedächtnis, falls nicht, waren sie nicht gut genug. 

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Studio.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Zufrieden, erleichtert und voller Vorfreude auf das nächste Projekt. 

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden? 

Gerd und ich kennen uns schon sehr lange. Wir haben uns damals über Frank Demant kennengelernt, der dann mein erster Verleger wurde. Seitdem ist der Kontakt nie abgerissen. Es war nur logisch, dass wir eines Tages zusammen Bücher machen.

Liest du gerne selbst? 

Jeden Tag!

Welches Genre? 

Am liebsten Thriller und Krimis.

Lieblingsautor / in: 

Stephen King

Veröffentlichungen 2025 / 2026:

„Der Weg nach Sevilla“ und „Dies Das Ananas“.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben? 

Auf meiner Homepage, bei meinen Lesungen und in jedem Buchladen. 

Wo ist deine nächste Lesung? 

19. Mai 2026

Die Macht der Worte

Haus am Dom – Giebelsaal

Gast: David Ungereit

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt frei

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30. September 2026

Die Macht der Worte

Haus am Dom – Giebelsaal

Gast: Peter Diemer

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt frei

Kann man dich auch auf einer Messe treffen? 

Eigentlich bin ich immer auf allen Messen, die im Rhein-Main Gebiet stattfinden, solange es mein Dienstplan zulässt.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.meddimueller.de

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Meddi, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin Astrid Schwikardi im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Autorin Astrid Schwikardi, der die Recherche sehr wichtig ist, um ihre Bücher nah an der Realität zu halten.

Name: Astrid Schwikardi

Genre: Belletristik – Krimi und Thriller

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Da fällt mir spontan Fantasy ein. Ich schaue zwar für mein Leben gern Fantasyfilm, doch einen Fantasyroman aufs Papier zu bringen ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Allein schon eine Fantasiewelt mit all seinen faszinierenden Lebewesen zu kreieren, stelle ich mir sehr herausfordernd und zeitaufwendig vor. Ich muss sofort mit einer Geschichte beginnen, und würde vermutlich schon das Interesse verlieren, wenn ich erst noch eine andersartige Welt entwerfen müsste. Daher bleibe ich lieber bei der Gegenwartsliteratur, und werde mich auch zukünftig mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Vor knapp zwanzig Jahren.

Gab es jemanden, der dich dazu animiert hat?

Tatsächlich habe ich es meinem Arbeitgeber zu verdanken, dass ich mit dem Schreiben angefangen habe. Ich bin in der Versicherungsbranche tätig und natürlich beschäftigt man sich in dieser Branche zwangsläufig mit aktuellen Gesundheitsthemen. 
Ein Thema interessierte mich besonders und war ausschlaggebend dafür, dass ich überhaupt mit dem Schreiben begonnen habe.

Was treibt dich an?

Meine Figuren. Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch. Es interessiert mich ungemein, wie es mit meinen Figuren weitergeht und welches Schicksal sie noch ereilt. Aber auch aktuelle Themen in den Nachrichten sowie übernatürliche Phänomene treiben mich an und lassen mich immer wieder neue Geschichten kreieren.

Was blockiert dich?

Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Stress! Das geht heutzutage vermutlich fast jedem so. Mich blockiert vor allem der Alltagsstress. Je nachdem was ansteht, komme ich oft wochenlang nicht zum Schreiben. Desto erfreulicher ist es, dass, sobald der Stress nachlässt, die Kreativität zurückkommt und ich wieder in den Flow komme.

Was benötigst du zum Schreiben?

Nicht viel. Einen Computer, manchmal aber auch nur einen Block und einen Stift. Dazu Nervennahrung in Form von Süßigkeiten und viel Zeit und Ruhe. Nichts fördert meinen Schreibfluss so sehr wie ein leerer Terminkalender.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Ich schreibe immer abends. Sobald sich ein Manuskript dem Ende neigt, schreibe ich sogar bis tief in die Nacht. Teilweise sitze ich in Phasen der Überarbeitung an Wochenenden rund um die Uhr am Computer. 

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Ich recherchiere für mein Leben gern. Hat mich einmal eine Idee gepackt, sammle ich so viele Informationen wie möglich. Lebensgeschichten oder kurze Erfahrungsberichte sind dabei extrem hilfreich und inspirierend.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Wenn mir unterwegs etwas Wichtiges einfällt, skizziere ich die Idee kurz auf Papier. Falls ich in dem Moment nichts zur Hand habe, tippe ich die Idee stichpunktartig ins Handy ein.

Wo schreibst du am liebsten?

Zu Hause am Computer. Kurzzeitig sitze ich aber auch gerne auf der Terrasse und bringe die Geschichte dort aufs Papier. 

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Erleichtert, manchmal auch etwas leergesaugt. Diese Überarbeitungsphasen ziehen unfassbar viel Energie. Das Schreiben an sich ist Tiefenentspannung pur, doch den Feinschliff am Manuskript empfinde ich als sehr intensiv. Hinzu kommt, dass ich bereits weiß, wie die Geschichte ausgeht, daher ist die Überarbeitung meist das Unspektakulärste am gesamten Projekt.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

In einem Autorenforum bin ich zufällig über einen Post gestolpert. Damals lobte ein Mainbook-Autor den Verlag in höchsten Tönen. Allerdings schrieb dieser Autor nicht wie ich Kriminalromane, sondern Thriller. Ich war mir daher nicht sicher, ob Mainbook auch Kriminalromane verlegt. Doch auf der Homepage des Verlags entnahm ich, dass meine Bedenken unbegründet waren. Und so bewarb ich mich mit einem Exposé und einer Leseprobe. Es hat keine zwei Wochen gedauert, bis sich der Verleger Gerd Fischer meldete und ein zeitnahes Telefonat vorschlug.

Liest du gerne selbst?

Absolut. Ich glaube, anders würde es auch nicht funktionieren. Ich kenne keine Autorin bzw. keinen Autor, der nicht gerne liest.

Welches Genre?

In erster Linie Thriller und Kriminalromane. Satire lese ich auch ab und zu, und klassische Literatur.

Lieblingsautor / in:

Mein persönlicher Lieblingsautor der Gegenwartsliteratur ist Simon Beckett. Auch Jane Austin lese ich unheimlich gerne. Stolz und Vorurteil ist mein absolutes Lieblingsbuch.

Veröffentlichungen 2025 / 2026:

Im März 2025 wurde mein Debütroman „Uterus“ endlich als Hörbuch vertont, und in wenigen Wochen erscheint bereits das Hörbuch zu meinem zweiten Kriminalroman „Animus“.
Für Anfang 2027 ist dann die Veröffentlichung des fünften Bandes aus der Mark Birkholz-Reihe geplant. 

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Überall. In allen Buchhandlungen wie z.B. Thalia, Dussmann, Hugendubel, aber auch online bei Amazon und den anderen üblichen Internetplattformen.

Wo ist deine nächste Lesung?

Das neue Jahr ging aufregend los. Ein paar Lesungen liegen bereits hinter mir. Die nächste Lesung wird in Lüdenscheid bei den Freimaurern stattfinden. Auf diese Lesung freue ich mich schon sehr.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Auf jeden Fall! In den letzten Jahren war ich mehrmals auf der Frankfurter Buchmesse. Das ist immer eine wunderbare Gelegenheit, mit Leserinnen und Lesern ins Gespräch zu kommen und das ein oder andere Buch zu signieren. Darüber hinaus empfinde ich die Treffen mit Buchbloggern und anderen Autoren sehr bereichernd.
In diesem Jahr werde ich am 31. Oktober erstmals auf der Buchpassion in Köln vertreten sein, mit einem eigenen Stand. Das wird bestimmt aufregend.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.astridschwikardi.de

www.facebook.de/astridschwikardi

www.instagram.com/astridschwikardi

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Astrid, für deine kostbare Zeit.