[Literaturtage] Amüsanter Abend mit Jo Lendle in der „Tanzschule Siegel“

Jo Lendle

Über das Büchermachen und andere Katastrophen

Ein unvergesslicher Abend.

Bevor ich mich zum Veranstaltungsort aufmachte, blieb mir noch Zeit durch Öhringen zu schlendern. Wirklich ein schönes Städtchen. Selbst bei Regen.

Ein Abstecher zur durfte natürlich nicht fehlen. Leider war sie, natürlich an diesem Feiertag, geschlossen. Vielleicht komme ich ein anderes Mal wieder, um zu stöbern.


Hier ein paar Impressionen:


Um 18.45 Uhr war Einlass. Die Tanzschule Siegel war Ort des Geschehens.
Der Saal im oberen Stockwerk, füllte sich zusehends.

Zwei Stunden lauschten wir Jo Lendle. Seinen Ausführungen, über den Alltag in einem Verlag. Über die Wege, die ein Buch nimmt.

Für Presse wurde reserviert. Das fand ich schön. Für andere mag das normal sein, für mich war es etwas Besonderes.

Es dauert eine ganze Zeit, bis sich alle Sitzplätze besetzt waren. 110 Personen hatten ihre Reservierung abgegeben und noch mehr als diese angekündigten, waren gekommen.

Alle gut gelaunt.

Stimmengewirr.

Meinen Block und Stift gezückt, begann ich sogleich zu notieren.

Erwartungsvoll blickten wir auf den Eingang.

Nachdem sich die zwei Herren gesetzt haben,

leitet Musik den Abend ein.


Wirklich schöne Lieder, die später durch eine tiefe,

soulige Stimme noch aufgewertet wurde und bezauberte.


Stefan Weigand führte durch das Programm, hatte augenscheinlich Spaß am Ganzen und stellte einige sehr informative Fragen. Zuerst aber stellte er Jo Lendle vor.

Wer ist Jo Lendle?
Mein persönlicher Eindruck: Ein charismatischer, humorvoller Mann mit viel Verständnis für gute Literatur.

Herr Weigand hatte natürlich genauere Informationen.

Mit einem Münchner Kennzeichen fährt er durch die Gegend, ist aber mit dem Hohenloh´schen sehr verbunden. Durch die Familie seiner Frau. Sogar der Veranstaltungsort die Tanzschule Siegel ist bei vielen der Familienmitglieder, durch genommenen Tanzstunden bekannt.

Herr Weigand spricht vom Wikipedia Style, in dem man Herrn Lendle vorstellen müsste.
In Osnabrück 1968 geboren.
Aufgewachsen in Göttingen.
Studium der Literatur & Philosophie.
Veröffentlichte „Unter Mardern“ 1999.
Er war einer der Verantwortlichen beim Aufbau des Dumont Verlags.
Seit 2014 ist er Verleger beim Carl Hanser Verlag.
Außerdem, so empfindet es Herr Weigand, ist er ein begnadeter Schreiber.

Immer wieder wurden Texte eingelesen von Markus Hassler. Anekdoten aus dem Leben von Herr Lendle.

Text 1: Reader und Portmonee sind fort. Die Geschichte hat dieser Taxifahrer sicher schon oft gehört. Doch scheinbar glaubhaft vorgetragen. Später bekam er sein Geld zugeschickt.

Jo Lendle sagte über die Literatur: „Literatur ist eine soziale Sache, nicht still. Der Kultureller Kit der Gesellschaft.“ (Persönlich erinnere ich mich an die Minnesänger im Mittelalter.)
Weiter berichtete er, von seiner Abneigung in der Jugend, gegen die Stücke von Johann Sebastian Bach. Vorgespielt von den Eltern, bis er es nicht mehr hören konnte. Aber er kam wieder zurück zu dessen Kompositionen. Er findet sie einfach zu gut.

Herr Weigand spricht von Punks.

War Herr Lendle auch mal in der Punkszene unterwegs?

In Göttingen, der Stadt in der er aufwuchs, gab es viele besetzte Häuser, erzählt er daraufhin, auch von Punks. Er war aber nie ein Punk. Das Tragen einer Nadel durch die Nase (angesägt, die Nadel nicht die Nase), war der einzige Ausbruch in diese Richtung. Mehr Punk war nicht. Viel ist nicht davon übrig, erklärte er und man kann ein wenig Bedauern heraushören. Nun schreiben 3 alt gewordene Autoren, aus dieser Zeit darüber. 300 Seiten die im nächsten Jahr veröffentlicht werden.


Auf die Frage von Herrn Weigand, warum nicht gleich nach dem Mauerfall ein Buch herauskam, jeder hatte doch darauf gewartet, meint Herr Lendle: Zeitdokumentation sei Literatur. Es dauert einfach, jeder wartete erst mal ab. 10 Jahre später folgte dann das erste Buch. Literatur ist günstig, erklärt er weiter. Stift und Papier genügen.

Über die Förderung der zukünftigen Projekte von Autoren, stellt man sich beim Verlag immer die Frage: was ist es wert gefördert zu werden? Er selbst mag keine Zeitreise. Fußläufig. Langsam, ginge er auf die Zukunft zu.

Herr Lendle lacht gerne mit uns und über sich. Offen und ehrlich beantwortet er die Fragen von Herr Weigand, der selbst ein sehr angenehmer und freundlicher Mensch zu sein scheint.


Musik beendet den ersten Teil des Abends.

 

Jo Lendle signierte mir freundlicherweise, mein Exemplar von „Alles Land“.

Was machen Verlage? Was bedeutet verlegen?
„Diebe“ – Text wird gelesen von Markus Hassler.

Viel gestohlen wurde ihm nicht, berichtet er. Im Text geht es erst um ein Fahrrad, dann um die Klingel. Diese Wendung ist sehr interessant.

Der Flaneur der Prosa. Es geht um Kleinigkeiten. Aus Friedrich Hebbels Lyrik kann sich jeder etwas ziehen, findet Herr Lendle.

Herr Weigand erzählt von einem kleinen Unfall, das sein Buch von Michel Houellebecq – Elementarteilchen gehabt hat. Er hat es dabei und zeigt es uns.

(Ich habe mir nach dieser Geschichte, das Buch besorgt.)

Danach fragt Herr Weigand, ab wie vielen Büchern man es eine Bibliothek sei.
Ab 3 Bücher, erwidert Herr Lendle.
Großes Gelächter.

(Ich denke wir alle haben mehr als 3 Bücher zu Hause.)

Bei Autos? Ab 3 einen Fuhrpark.
Ab 4 Rudel, grinst Herr Lendle.
Ab 5 Meute.
Es geht augenscheinlich, um die Anzahl der Familienmitglieder von Herrn Weigand.
Das Gelächter hört gar nicht mehr auf.


Auf den Bericht von Stefan Weigand, erzählt Herr Lendle eine Anekdote zu den Transportmitteln in München.
Mit Koffer – viel zu spät zum Hauptbahnhof München sei er mit einem Motorroller, Helm in der Box. unterwegs gewesen.
Die Polizei hält ihn an. „Fahren sie rechts ran. Was haben wir denn da?“

„Wissen sie warum wir sie angehalten haben?“

„Weil ich ohne Helm unterwegs bin?“

Box mit Helm ist vorhanden. Jedoch als er diese Box öffnet,

ist zu sehen das der Helm in Bier schwimmt. 

Die Polizisten rangen mit sich und mit den Worten.

„Dann lassen wir sie mal ziehen.“

Wir lachen schallend.

Stefan Weigand sagt das der Carl Hanser Verlag die Creme de la Creme unter den Verlagen ist.

Mein Eindruck: Was ich bisher gehört habe, muss ich dem unumwunden zustimmen. Diese Literatur des tiefsinnigen und des außergewöhnlichen, werde ich bald selbst erkunden. Denn der Abend hat mich doch sehr neugierig gemacht.

Eine Anekdote über einen Mitarbeiter, der zuständig ist für die Nachauflagendisposition. Jeden Morgen haben sie sich getroffen. Seine Einteilung war etwas ungewöhnlich. Nobelpreis oder kein Nobelpreis. Im Verlag haben sie früh angefangen, auf die richtigen Autoren zu setzen, auch mal unbekannte.
2 mal je Woche ging es ums Lektorat.
2 – 3 neue Autoren werden jedes Jahr aufgenommen.
Subjektiv wird geschaut, was geht oder passt.

Jo Lendle lauscht dem eingelesenen Text.

Über Saša Stanišić sagt Jo Lendle. Er war irre genug / begnadet genug. Seine Ausdrucksformen überraschten.
Das fand er bei einer Schreibwerkstatt heraus.
„Ich mache Bücher die ich machen möchte“, sagt Jo Lendle.
Ein Buch von Dorothée Kreusch-Jacob im nächsten Herbst, erwähnt er bei dieser Gelegenheit.

Was kann man tun bei Schreibkrisen wird Herr Lendle von Herrn Weigand gefragt.
Jeder ist da eigen. Im Stil und in der Art welche Begleitung er oder sie braucht.
Thomas Mann hat jeden Morgen geschrieben.
Es gibt Quartalsschreiber, stille Schreiber und Menschen die nach nur 2 Seiten ein Schulterklopfen brauchen.
Die Begleitung sollte auf den Menschen abgestimmt sein.
Er verrät außerdem, das Autoren Rezensionen lesen. Was wenig produktiv ist.
Jo Lendle warnt seine Autoren sogar, vor schlechten Berichten.

Er nimmt das Buch von Heather Christle zur Hand. Es heißt „Weinen“.

Er lädt alle ein, im Pop-up Laden während der „Woche der Tränen“ 7. – 11. November 2019 in München vorbeizuschauen.
Bücher bei denen man heult. Jeder wählt aus. Bilder/ Skulpturen die betrüblichen Emotionen auslösen. Lyrikabend, traurige Texte. Danach Sad Disco.

Mit freundlicher Genehmigung vom Carl Hanser Verlag


Inhalt: Was verbindet die wichtigsten Momente unseres Lebens? – So originell und berührend hat noch niemand über das Weinen geschrieben.

Was verbindet die wichtigsten Momente unseres Lebens? – So originell und berührend hat noch niemand über das Weinen geschrieben.
Kaum eine emotionale Regung ist so eng mit den intensivsten Momenten unseres Lebens verknüpft wie das Weinen. Das Weinen lässt uns die Kontrolle verlieren, es rührt und verstört uns, es erleichtert, macht angreifbar und kann der schönste Anblick der Welt sein. Heather Christle begibt sich in ihrem außergewöhnlichen Essay auf seine Spur. Voll poetischer Kraft, schonungslos und verletzlich schreibt sie über den Tod ihres besten Freundes und die Geburt ihres Kindes, über Schmerz und Nähe, über Alltägliches und Existenzielles, eigene und fremde Tränen. In kurzen, klangvollen Texten entsteht so eine Kulturgeschichte des Weinens – klug, hinreißend und voller überraschender Einsichten.

Sie suchen im Verlag immer „Das besondere Buch“. Es gibt uns die Möglichkeit das gehörte Revue passieren lassen, während sie darüber sprechen.
Er arbeitet im Verlag, gleichzeitig als Verleger, Lektor außerdem Autor in verschiedenen Verlagen.

Wie sehen seine Schreibtage aus?

Diese Frage interessiert mich immer brennend.

Er schreibt morgens. „Wenn der Zweifel noch schläft“.
Wichtig ist das jeder einzelne Satz auch anders sein könnte. „Ist das jetzt fertig?“, fragt er sich. Erster Moment und letzter Moment, ist bald klar. Nur was kommt dazwischen. Wohin führt die Situation.


Bücher machen:
Auch ein schönes Buch.

Gebrauchsanweisung gegen Traurigkeit von Eva Eland

Mit freundlicher Genehmigung vom Carl Hanser Verlag

Inhalt: Für alle, die traurig sind. Eine Aufmunterung für Kinder und Erwachsene – einfühlsam illustriert von Eva Eland
Manchmal kommt Traurigkeit ganz unerwartet und lässt einen nicht mehr los. Dann ist es gut, keine Angst vor ihr zu haben! Am besten gibt man ihr einen Namen, hört ihr zu und verbringt etwas Zeit mit ihr. Vielleicht will sie einfach nur wissen, dass sie willkommen ist. Vielleicht braucht sie nur ein bisschen frische Luft, etwas Musik und heißen Kakao. Vielleicht will sie sich einfach nur neben einen Freund schlafen legen. Und wenn man aufwacht, ist sie weg. – Ein hilfreiches Geschenk- und originelles Bilderbuch für alle, die traurig sind und etwas Aufmunterung brauchen. Überraschend und einfühlsam illustriert von Eva Eland.

Spielen Algorithmen eine Rolle?
Programmentscheidung nicht an Algorithmen angelehnt. Das würde nicht funktionieren.

Seine Buchempfehlungen:

Auf Erden sind wir kurz grandios von Ocean Vuong

Mit freundlicher Genehmigung vom Carl Hanser Verlag


Inhalt: „Lass mich von vorn anfangen. Ma …“ Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt – von der Schizophrenie der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.

Der Gesang der Flußkrebse von
Delia Owens

Mit freundlicher Genehmigung vom Carl Hanser Verlag


Inhalt: Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times. Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Mehrere Texte werden eingelesen. Jo Lendle ist gefordert. Wer hat es geschrieben, Klassiker oder Moderne?

  • Zu viele Adjektive sind ein No Go. Große Autoren jedoch z.B. Thomas Mann nutzten sie sehr wohl. Erkannt hat Jo Lendle ihn nicht. Herrlich amüsant. „Thomas Mann ist geschwätzig“, ist seine Aussage.
  • Pathetisch sagt er zum Text von The Sick Bag Song von Nick Cave.
  • Marcel Proust kann Momente erzählen, ihn zu lesen hilft dabei es zu lernen.
  • Klassiker alte Sprache – Rezeption sind die Einschätzungen von Herr Lendle. Heraus kommt Schillers Heimatjahre von Hermann Kurz.


Fragerunde:
Wieviel Lektoren gibt es beim Carl Hanser Verlag?

16 Lektoren. Sie sind nicht total anderer Meinung. Es wird diskutiert. Glauben an das was bleibt. Wenn alle es mögen, wirkt es anders auf das ganze Team. Literatur muss vermittelt werden. Von Leuten die in der Welt stehen.

Nach welchen Kriterien, werden die Manuskripte ausgewählt?

Kriterien gibt es nicht. Auch eine Checkliste nicht. Der Austausch ist immens wichtig. Junge Testleser für Cover und erste Meinung im Kinder und Jugenbuchbereich. Metatexte werden eingesetzt. Ab 13 wird es anders, viele lesen dann nicht mehr, aber sie kommen zurück wie auch er zu J.S. Bach.

Herr Lendle liest zum Abschluss ein Gedicht aus Unter Mardern – „Und aus das Licht“.

Sein letzter Rat des Abends. Lest euren Kindern und Enkeln vor. Vorlesen ist die Einstiegsdroge und ihr seid die Dealer. Was für ein Schlusswort.

******************

Persönlich möchte ich noch eines erwähnen. Das Mikrofonproblem. Unvergesslich. Es gab kreischende Töne, hohe Töne, verstörende Rückkoppler. Wir amüsierten uns darüber, auch wenn das ein oder andere Wort verschluckt wurde. Aber nicht nur das machte diesen Abend zu etwas Unvergesslichem.

Es war vorallem die Zeit, die literaturbegeisterte Menschen in einem Raum verbrachten. Literatur ist wichtig und wie Jo Lendle, auch die Menschen dahinter.

Das geschriebene Wort, ist vielen eine willkommene Flucht aus dem Alltag. Eine Möglichkeit andere Menschen, durch deren Geschichten und Gedanken kennenzulernen. Große Literatur, Klassiker oder der Moderne, aber auch triviales für den einfachen Strandurlaub. Die Genre sind so verschieden wie wir Menschen.

Dieser Abend hat gezeigt, das Literatur uns alle verbindet.

Möge dies nie anders werden.

Wir hatten viel Spaß und zu lachen gab es eine ganze Menge,

was an drei Menschen lag.

Jo Lendle, Stefan Weigand und Markus Hassler.

Danke dafür.

Hier noch einige Impressionen des Abends:

 Danke für euer Interesse.

[Rezension] „Für immer vielleicht“ von Cecelia Ahern

„Für immer vielleicht“

Inhaltsangabe:

»Wir haben zweimal nebeneinander vor dem Altar gestanden, Rosie, zweimal! Und jedes Mal auf der falschen Seite!«
Alex und Rosie kennen sich, seit sie fünf Jahre alt sind. Das Schicksal hat sie zu mehr als besten Freunden bestimmt, das scheint jedem klar – nur dem Schicksal nicht …

[Quelle: amazon]

Meine Meinung:

Alex und Rosie kennen sich schon ewig. Schon als Fünfjährige spielen sie miteinander. Als Alex nach Amerika zieht, will Rosie nachkommen, doch eine Schwangerschaft verhindert es. Getrennt über eine riesige Distanz, bleibt ihnen nur sich SMS, Emails und Chatnachrichten zu senden.

Sie bleiben in Kontakt.

Von Beginn an bemerkt man die innige Zuneigung, die sie zueinander hegen. Das Schicksal ist allerdings unfair. Sie kommen einfach nicht zusammen. Sie necken sich, ärgern sich, nehmen sich auf den Arm. Streiten miteinander und das alles nur über die Textnachrichten.

Die Idee die Protagonisten so kommunizieren zu lassen, ist interessant und sehr auflockernd. Auf eine Nachricht folgt eine direkte Reaktion. Auf eine Antwort eine Gegenantwort. So ist man immer mitten drin. Es gibt einen roten Faden, aber er geht immer nur von Nachricht zu Nachricht.

Weshalb das Buch gut zu lesen ist und die Möglichkeit bietet, als Urlaubslektüre am Strand zu bestehen.

Alex und Rosie sind sehr angenehme Charaktere. Leider gibt es Menschen die dazwischenfunken, die etwas dagegen haben. Aber auch sie selbst stehen sich mal im Weg.

Mein Fazit:

Alex und Rosie gehören zusammen.

Von Beginn an.

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

ISBN: 9783596161348

Seiten: 448

Verlag: S. Fischer Verlag

[Rezension] „Nachspielzeit“ von Thorsten Fiedler

„Nachspielzeit“

Inhaltsangabe:

Die SOKO Bieberer Berg scheint am Ende zu sein. Kriminalkommissarin Sina Fröhlich liegt seit dem Mordversuch eines Serientäters schon sieben Monate im Koma und Adi Hessberger versinkt in Depressionen.

Doch dann bekommt er einen neuen Fall auf den Tisch, bei dem das beliebte Offenbacher Bier eine wichtige Rolle spielt. Die Fans des OFC wollen keinesfalls auf ihr Lieblingsgetränk verzichten und sind notfalls auch bereit, dafür zu kämpfen. Doch als in diesem Zusammenhang Polizisten sterben, bekommt die Angelegenheit eine ganz neue Wendung. Plötzlich wird die SOKO Bieberer Berg brutal mit der Vergangenheit konfrontiert und es sieht nicht so aus, als ob Hessberger diesem Albtraum entfliehen könnte.

[Quelle: offenbach-krimi.de]

Meine Meinung:

Sina Fröhlich liegt immer noch im Koma. Adi Hessberger besucht sie jeden Tag, verliert sich aber langsam selbst. Der Alkohol hat ihn fest im Griff, er weiß das er was ändern muss. Ein wenig Abstand würde ihm gut tun, nur wie, wenn sich seine Gedanken dauernd um Sina und den Serienmörder drehen.
Zuerst deucht es, als ob dieser neue Fall, diesen Abstand bringen könnte, als ob es ein ganz normaler Fall ist.

Dann aber wird ein Kollege getötet. Plötzlich befinden sich alle in einem Albtraum. Mir persönlich fällt auf, das Adi tiefe Gefühlsregungen nicht nach außen trägt. Er macht alles mit sich selbst aus. Dies wird auch während des Lesens klar. Der Autor lässt Adi emotional agieren. Ganz klar umreißt er dessen Reaktionen und Aktionen. Man spürt wie sehr er Sina liebt. Sein Team ist seine Familie. Jedoch ist er ein Mann, der eine Mauer um sich herum gebaut hat. Der sich nicht von Anderen ins Herz schauen lässt.

Er empfindet aber auch Wut und Hass gegen Dr. Weiß. Dieser ist ein Widerling, den ich absolut nicht leiden kann. Seine Taten sind abstoßend und widerwärtig.

Natürlich besucht Adi während der Ermittlungen Spiele des „OFC“. Danach wird selbstverständlich das gute „Offenbacher Bier“ verköstigt.

Das gehört einfach zu den Krimis von Thorsten Fiedler.

Die vielen Morde und schreckliche Taten des Mörders, machen einem das Lesen nicht leicht. Immer wieder musste ich kurz innehalten. Übelkeiterregende chirurgische Eingriffe, setzen dem Ganzen ein hohes Maß an Grausamkeit auf.

Das Team wird extrem dezimiert.

Leider auch zwei Personen, die mir wichtig waren. Eine neue Charaktere und eine aus dem ersten Buch „Schlusspfiff“. Ich habe bis zum Ende gehofft das ihnen nichts passiert.

Mein Fazit:

Grausam ist das Spiel des Mörders.

Eine gewisse Abgebrühtheit und

gutes Durchhaltevermögen als Leser ist Pflicht.

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

ISBN: 9783947612529

Seiten: 216

Verlag: mainbook Verlag

[Literaturtage] Autorenlesung mit Raphaela Edelbauer – „Das flüssige Land“ am 10. November 2019

 

Raphaela Edelbauer

Das flüssige Land

Autorenlesung

Sonntag, 10. November 2019
19.30 Uhr
Blauer Saal im Schloss Öhringen

»Raphaela Edelbauer deckt mit erzählerischer Dichte die Leerstellen auf, die im Untergrund ­lauern.« Nora Gomringer, Jurybegründung Bachmann-Preis

Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019, Hauptpreis der Rauriser Literaturtage 2018, Jahresstipendiatin des Deutschen Literaturfonds, Publikumspreis beim Bachmannpreis 2018 … Wer so mitreißend schreibt wie Raphaela Edelbauer, dem fliegen die Auszeichnungen nur so zu. Doch zum Glück lässt sich die umtriebige Autorin, 1990 in Wien geboren, davon gar nicht beeindrucken. Stattdessen schreibt sie einfach einen Roman. Und was für einen!
Die Eltern der Physikerin Ruth haben vor ihrem Unfalltod verfügt, im Ort ihrer Kindheit begraben zu werden. Doch Groß-Einland, zunächst überhaupt nicht auffindbar, ist in vielerlei Hinsicht geheimnisvoll. Unter dem Ort erstreckt sich ein riesiger Hohlraum, der das Leben der Bewohner auf merkwürdige Weise zu bestimmen scheint. Keiner will darüber sprechen, nicht einmal, als klar ist, dass die Statik des gesamten Ortes bedroht ist. Je mehr Fragen sie stellt, desto vehementer bekommt Ruth den Widerstand der Bewohner zu spüren … Raphaela Edelbauer geht in »Das flüssige Land« dem Verdrängen und Untergründigkeiten nach und fördert so manch Unerwartetes zutage. Freuen Sie sich auf eine Begegnung mit einer starken jungen Autorin!

Mit freundlicher Unterstützung des Klett-Cotta-Verlags

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/fluessige-land/

 

Reservierungen nicht mehr möglich.

Bin schon sehr gespannt.

Verfasser: Literaturtage Öhringen

[Rezension] „Hundeherz und Liebesglück“ von Petra Schier

„Hundeherz und Liebesglück“

Inhaltsangabe:

Flugbegleiterin Elke hat sich auf entspannte Urlaubstage im Wellness-Hotel gefreut. Stattdessen ist sie jetzt in der Ferienwohnung auf einem Bauernhof untergebracht, wo sie sich völlig fehl am Platz fühlt. Nur schwer kommt sie mit der unverschämt offenen Art der Bäuerin klar und dass Schäferhündin Ania ihr kaum von der Seite weicht, macht ihr Angst. Als dann auch noch Jungbauer Bruno auftaucht, ist Elke völlig überfordert. Warum rüttelt schon sein Anblick ihre Gefühlswelt so durcheinander? Am liebsten würde sie gleich wieder abreisen. Aber dann spürt sie, wie mit jedem weiteren Tag ihre Anspannung nachlässt. Langsam beginnt sie, sich auf das ruhige Landleben einzulassen, genauso wie auf die Liebe der treuen Ania und vielleicht sogar ein wenig auf Bruno.

[Quelle: amazon]

Meine Meinung:

Normalerweise spreche ich nicht über das Cover.

Aber das hier ist aus Zucker. Man kann sich nicht daran satt sehen.

Elke scheint mir eine richtige Tussi zu sein. Hat Angst vor Hunden, mag keinen Bauernhof. So eine richtige „Stadtpflanze“ wie Lotti sich ausdrückt. Kann nicht ohne Handy und Telefon. Mag die ungeschönte Ehrlichkeit nicht, die Lotti an den Tag legt. Offen gesagt, kann ich Elke zu Beginn nicht ausstehen.

Zum Glück ist das kein Dauerzustand. Denn langsam wandelt sich Elke. Sie entwickelt ein Interesse an dem Bauernhofleben, aber auch eine Unruhe. Nur warum?

Hat es mit Bruno zu tun?

Immer wieder wechselt man von der Gegenwart in die Vergangenheit. Dies macht die Autorin sehr geschickt. Es erklärt vieles, was vorher unklar war. Jedoch werde ich mich hüten, euch zu verraten was in der Gegenwart, also 16 Jahre danach, Wirklichkeit ist.

Ania, die Schäferhündin, hat diesmal keine eigenen Gedanken, was dem Kurzroman geschuldet ist. Jedoch sagen ihre Gesten und ihr Verhalten eine Menge aus.Am Ende kamen mir sogar die Tränen.

Wo ist die nächste Geschichte die ich verschlingen kann.

Ach ja hier, „4 Pfoten am Strand“.

Denn von den Büchern von Petra Schier kann man nicht genug bekommen.

Wieder eine gelungene Geschichte aus Lichterhaven.

Mein Fazit:

Eine Frau die ihr Leben umkrempelt und die Liebe findet.

Ein Neustart der befreit.

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

ASIN: B07N8DT4YP

Seiten: 110

Verlag: Mira Taschenbuch

[Literaturtage] Programm vom 1. November bis 10. November 2019

 

Die 36. Baden-Württembergischen Literaturtage in Öhringen laden zu tollen Veranstaltungen ein.

Literaturfestival pur: Freuen Sie sich auf über 30 Veranstaltungen – mit Bestseller-Autorinnen und Autoren, Literatinnen und Literaten aus der Region, Newcomer, Poetry Slam sowie ein buntes Kinder- und Familienprogramm.

Bei nahezu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Kostenpflichtig sind die Veranstaltungen mit Martin Walker (Menu surprise), Jochen Malmsheimer (Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage) und Heribert Prantl (Die Kraft der Hoffnung) sowie die vhs-Veranstaltungen. Bei Veranstaltungen mit begrenzter Platzzahl, finden Sie hier auf unserer Website eine Reservierungsmöglichkeit als Formularfeld. Die Reservierung wird bis 20 Minuten vor Beginn für Sie freigehalten.

Die Veranstaltungen:

Über das Büchermachen und andere Katastrophen

Alle Reservierungen vergeben.

Fr, 01.11.
19.30 h

Über das Büchermachen und andere Katastrophen

Ein unvergesslicher Abend mit Jo Lendle

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/ueber-buechermachenandere-katastrophen/

»Brannte uns nicht das Herz?«

Sa, 02.11.
19.30 h

»Brannte uns nicht das Herz?«

Lyrik, ruhige Momente, Storytelling und Jazz mit Roland Herter-Flöß an der Posaune

Wolfgang Metz

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/447/

Hohenlohica Obscura

Sa, 02.11.
21.00 h

Hohenlohica Obscura

Ein Grusel-Abend zu Spuk, ­Aberglaube und Magie an ­Kocher, Jagst und Tauber

Jan Wiechert, Dinah Rottschäfer und Andreas Volk

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/hohenlohicaobscura/

Märchen in der Sandwerkstatt

Sa, 02.11.

10 – 13 h

Märchen in der Sandwerkstatt

Um 10.30 Uhr und 12.30 Uhr verzaubern die Sandkünstler ihre

Gäste mit einer Märchenstunde einer etwas anderen Art.

Sandmalerei trifft Literatur

Sandtogether

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/maerchen-sandwerkstatt/

»Über Grenzen«

So, 03.11.
17.00 h

»Über Grenzen«

Ein musikalischer Theaterabend

Die Kleine Band & ­Theatergruppe »Eigenart«

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/ueber-grenzen/

Hohenlohisch für Anfänger und Fortgeschrittene

So, 03.11.
11.00 h

Hohenlohisch für Anfänger und Fortgeschrittene

Die SWR4-Reihe »Mundart und Musik« zu Gast

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/hohenlohisch-anfaenger-fortgeschrittene/

Das kleine ­Lumpenkasperle von Michael Ende

Alle Reservierungen vergeben.

Di, 05.11.
15.15 h

Das kleine ­Lumpenkasperle von Michael Ende

Kamishibai-Erzähltheater mit Marliese Kircher

mit Marliese Kircher

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/kleine-lumpenkasperle-michael-ende/

Die Kraft der Hoffnung

Di, 05.11.
19.30 h

Die Kraft der Hoffnung

Denkanstöße in schwierigen Zeiten – Vortrag und Diskussion

Eintritt: 10,– €, Abendkasse.
Karten im ­Vorverkauf gibt es in der
vhs-Geschäftsstelle, im Rathaus­foyer und
in der Hohenloh’schen Buchhandlung Rau.

Heribert Prantl

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/krafthoffnung/
Clos Gethseman

Mi, 06.11.
19.30 h

Clos Gethseman

Autorenlesung | Einführung: OStDir. i.R. Kurt Schreiner

Walter Hönigsberger

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/473/

ArtNight: Baum des Lebens

Do, 07.11.

18 – 20 h

ArtNight: Baum des Lebens

39,– €, inkl. aller erforderlichen Materialien.
Anmeldeschluss war der 17. Oktober 2019

Volkshochschule in Zusammenarbeit mit ArtNight

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/542/

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch von Michael Ende

Reservierungen noch möglich.

Do, 07.11.
15.00 h

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch von Michael Ende

Szenische Lesung für Kinder ab 10 Jahren und die ganze Familie

Silvia Freund

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/satanarchaeoluegenialkohoellische-wunschpunsch-michael-ende/

Welt im ­Zwiespalt

Alle Reservierungen vergeben.

Do, 07.11.
19.30 h

Welt im ­Zwiespalt

Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts

Edgar Wolfrum

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/welt-zwiespalt/

Matratzen­desaster

Alle Reservierungen vergeben.

Fr, 08.11.
19.30 h

Matratzen­desaster

Liebe, Sex und Literatur

Rainer Moritz

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/matratzendesaster/

»GrenzenLos!«

Sa, 09.11.
19.30 h

»GrenzenLos!«

Ein Live-Literatur-Abend

Die Akademie für ­gesprochenes Wort

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/grenzenlos/

Lyrixrad

Sa, 09.11.

10 – 13 h

Lyrixrad

Berühmte Gedichte aus 250 Jahren entdecken

Nicolai Köppel

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/lyrixrad/

Ökumenisches ­Friedensgebet

Sa, 09.11.
18.30 h

Ökumenisches ­Friedensgebet

Veranstalter: Ev. Kirchenbezirk ­Öhringen, Kath. Dekanat Hohenlohe

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/oekumenisches-friedensgebet/

Das flüssige Land

Reservierungen noch möglich.

So, 10.11.
19.30 h

Das flüssige Land

Autorenlesung

Raphaela Edelbauer

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/fluessige-land/

Ihr wollt gerne im Programm blättern?

Das könnt ihr hier:

https://literaturtage-oehringen.de/programm-der-baden-wuerttembergischen-literaturtage-2019-in-oehringen/

 

[Pressemitteilung] Erfolgreicher Auftakt der 36. Baden-Württembergischen Literaturtage in Öhringen

Pressemitteilung

Verfasser: Baden-Württembergischen Literaturtage

Was passiert, wenn eine ganze Stadt über Nacht zur Literaturhochburg des Landes wird, konnten alle Kulturfans am gestrigen Abend bei der Eröffnungsveranstaltung zu den 36. Baden-Württembergischen Literaturtagen in Öhringen erleben.

Unter dem Motto

„Wenn Lesen alle Grenzen sprengt – Wie Bücher und Geschichten das Leben bereichern“

wurden vielfältige und authentische Lesungen, Vorträge und musikalische Darbietungen präsentiert. Nach dem Sektempfang mit musikalischer Unterstützung von Pianistin Lisa Heinrich, begann der Eröffnungsabend mit einem Theaterstück der TheaterAG der Kaufmännischen Schule Öhringen. Mit der Frage „Wie bereichern Bücher unser Leben?“ führten die Schüler in den Abend ein. Die folgenden Gesprächsrunden mit Oberbürgermeister Thilo Michler, Ministerialdirigentin Dr. Claudia Rose und Carmen Würth moderierte Uwe Ralf Heer, Chefradakteur der Heilbronner Stimme. Auch Günter Schneidewind, ehemaliger SWR 1 Moderator, Deutschlehrer in der DDR und Musikexperte spricht mit Uwe Ralf Heer über seine Erfahrungen mit Grenzen. Alle Gäste dieses Abends eint die Leidenschaft zu den Büchern, der Literatur, den Geschichten und dem Lesen. Gemeinsam wurde über den Stellenwert der Literatur philosophiert, wurde diskutiert, ob in der Schule noch immer der Faust zählt oder wir lieber Harry Potter lesen sollten und wie es eigentlich ist eigene Texte zu verfassen. Schon im Vorfeld der Literaturtage reichten viele Schreibbegeisterte ihre Kurzgeschichten im Rahmen des Short Story Wettbewerbs ein. Zum Abschluss des gestrigen Abends erfolgte die feierliche Preisverleihung der besten Kurzgeschichten. Bildung, Branche und Bücher – aus allen Ecken trafen Experten und Laien aufeinander, die letztendlich ein Thema umtreibt: Wie gestalteten wir die Zukunft der Literatur?

Um eben diese Frage drehen sich die 36. Baden-Württembergischen Literaturtage in Öhringen. Schon heute Abend findet die erste von vielen Veranstaltungen im Rahmen der Literaturtage statt. Literaturkritiker Denis Scheck stellt im Scala Kino in Öhringen ab 19:30 Uhr sein Buch „Schecks Kanon“ vor. Mit viel Erfahrung hat er aus jahrzehntelanger Arbeit die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur gesammelt. Getreu dem Motto der diesjährigen Literaturtage „Über Grenzen“ pfiff er bei der Auswahl der Werke auf Genre- und Sprachgrenzen und folgte seinem eigenen Geschmack. Heute Abend erfahren Sie von Denis Scheck, was man gelesen haben muss und was nicht!

Bis zum 09. November finden täglich Veranstaltungen im Rahmen der Literaturtage statt. Neben zahlreichen Lesungen mit namhaften Autoren, wie den Buchpreis-Nominierten Sasa Stanisic und Raphaela Edelbauer, gibt es auch ein buntes Regionalprogramm. Bei der Wanderung rund um Öhringen am 27. Oktober, dem Gruselabend ‚Hohenlohica Obscura im Schlosskeller‘ am 02. November sowie der SWR4-Reihe „Mundart und Musik“ am 03. November kommen alle waschechten Württemberger und solche, die es noch werden wollen, auf ihre Kosten. Auch Autoren wie Wolfgang Metz und Walter Hönigsberger, die mit Öhringen berufliche und private Wurzeln verbinden, stellen ihre Bücher vor.

Über die Baden-Württembergischen Literaturtage

Die Baden-Württembergischen Literaturtage verbinden seit nunmehr 36 Jahren Städte und Menschen. Als wesentliche Fördersäule des Landes setzt das Literaturfestival jährlich ein sichtbares Zeichen für das aktuelle gesprochene und geschriebene Wort, schafft Literaturhauptstädte auf Zeit und zeigt den kulturellen Reichtum und die Fülle des literarischen Schaffens von Autorinnen und Autoren auf besondere Weise. Mit wechselnden Themenschwerpunkten und Austragungsorten sind die Literaturtage in jedem Jahr Anziehungspunkt für Kultur- und Literaturbegeisterte im Südwesten.

Über Öhringen

In diesem Jahr sind die Literaturtage zu Gast in Öhringen. Die Stadt, im Hohenloher Land nördlich von Stuttgart, gilt als Geheimtipp für Kulturgenießer, Landschaftsliebhaber und Querdenker. Hier lässt es sich einfach gut leben! Egal aus welcher Richtung man sich nähert, fallen gleich die Silhouette von Schloss und Stiftskirche ins Auge. Die Türme blicken seit Jahrhunderten mit Stolz auf die Ruhe und das Selbstbewusstsein des Ortes. Mit rund 25.000 Einwohnern ist Öhringen ein wichtiges Mittelzentrum in Hohenlohe, jener Landschaft, die so viel Weitsicht und Lebenskunst birgt.

Das gesamte Programm der Literaturtage gibt es online unter https://literaturtage-oehringen.de/ oder auf Facebook. Das Programmheft ist u.a. erhältlich im Rathaus Öhringen, in der Hohenlohe’schen Buchhandlung Rau, in der Stadtbücherei Öhringen sowie allen Spielstätten. Interessierte können Tickets für die Literaturtage erwerben sowie Plätze für die Veranstaltungen reservieren, bei denen der Eintritt zwar frei ist, aber bei denen wegen begrenzter Platzzahl eine Reservierung möglich ist. Die entsprechenden Veranstaltungen sind im Programmheft gekennzeichnet.

ACHTUNG: Einige Veranstaltungen sind bereits ausgebucht. Die Reservierungen werden bis 20 Minuten vor Beginn freigehalten. Gäste, die nicht reserviert haben, können also am Veranstaltungsabend versuchen, ob ein Einlass noch möglich ist.

 

[Literaturtage] Programm von 24.10. – 27.10.2019 in Öhringen

Ab Morgen ist es soweit!

Die 36. Baden-Württembergischen Literaturtage in Öhringen öffnen ihre Pforten.

Literaturfestival pur: Freuen Sie sich auf über 30 Veranstaltungen – mit Bestseller-Autorinnen und Autoren, Literatinnen und Literaten aus der Region, Newcomer, Poetry Slam sowie ein buntes Kinder- und Familienprogramm.

Bei nahezu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Kostenpflichtig sind die Veranstaltungen mit Martin Walker (Menu surprise), Jochen Malmsheimer (Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage) und Heribert Prantl (Die Kraft der Hoffnung) sowie die vhs-Veranstaltungen. Bei Veranstaltungen mit begrenzter Platzzahl, finden Sie hier auf unserer Website eine Reservierungsmöglichkeit als Formularfeld. Die Reservierung wird bis 20 Minuten vor Beginn für Sie freigehalten.

Die Veranstaltungen:

Friedel und seine Freunde

Do, 24.10.
15.15 h
Friedel und seine Freunde
Eine Mitmach-Lesung für Kinder ab 3 Jahren

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/friedel-freunde/

Matthias Slunitschek & Andrea Deininger
Wenn Lesen alle Grenzen sprengt

Do, 24.10.
19.30 h
Wenn Lesen alle Grenzen sprengt
Wie Bücher und Geschichten das Leben bereichern – Eröffnungsabend mit ­besonderen Gästen

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/lesen-alle-grenzen-sprengt/

Schecks Kanon

Fr, 25.10.
19.30 h
Schecks Kanon
Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur

Denis Scheck

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/denis-scheck/

ArtNight: Löwe

Sa, 26.10.
ArtNight: Löwe
Volkshochschule in Zusammenarbeit mit ArtNight GmbH

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/artnightloewe/

Kalligrafie – Humanistische Kursive

Sa, 26.10.
Kalligrafie – Humanistische Kursive
Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene mit Gert Scherer

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/kalligrafie-aehumanistische-kursive/

Menu surprise

Sa, 26.10.
19.30 h
Menu surprise
Ein kulinarischer Abend mit den musikalischen ­Komplizen des Krimi-­Bestseller-AutorsMartin Walker, Jo Jung & Band Boogaloo

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/menu-surprise/

shorties-to-go

Sa, 26.10.
shorties-to-go
Texte auf Wunsch

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/shorties-to-go/

Schreibbude
»alles leuchtet, alles gewittert«

So, 27.10.
19.30 h
»alles leuchtet, alles gewittert«
Slam Poetry mit Kontrabass

Franziska Schramm und Marc Jenny

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/alles-leuchtetalles-gewittert/

Der kleine Prinz

So, 27.10.
11.00 h
Der kleine Prinz
Theateraufführung

 

Theater-AG des Erasmus-Widman-­Gymnasisums Schwäbisch Hall
In sich gehen – zu sich kommen

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/kleine-prinz/

So, 27.10.
In sich gehen – zu sich kommen
Wanderung mit Ludwig ­Schönbein und dem Förder­verein der Stadtbücherei ­Öhringen

https://literaturtage-oehringen.de/veranstaltungen/gehen-aekommen/

Wie das reicht euch noch nicht? Dann informiert euch gerne, noch im weiteren Programm.

Es ist sicher für jeden was dabei. 🙂

Viel Vergnügen, vielleicht laufen wir uns über den Weg.

https://literaturtage-oehringen.de/programm-der-baden-wuerttembergischen-literaturtage-2019-in-oehringen/

[Frankfurter Buchmesse] 20. Oktober 2019

Bericht

Frankfurter Buchmesse
20. Oktober 2019

Ohne Sandra zur Messe gehen, ist sehr komisch und das jedes Mal. Bin einfach gerne mit ihr zusammen. Sie ist witzig, schlagfertig und eine tolle Freundin. Natürlich verpasste ich die S-Bahn, nur um zwei Minuten. Ich sah sie ankommen und davonfahren. Mist. Na ja.

Erstmal Ticket ziehen. Von wegen. Ich dachte ja Schein rein und fertig.

4 liebe Menschen aus Indonesien halfen mir. Sie waren selbst mit einem Stand auf der Messe. Dafür bin ihnen so dankbar. Denn Münze ist nicht gleich Münze. Tja mal ging die 2 € Münze nicht, dann wieder die 10 cent. Ich versuchte langsam einzuwerfen, was zuerst von Erfolg gekrönt war, aber bei der 5 cent hörte es wieder auf. Die 4 bemerkten das es Probleme gab. Sie blieben bei mir bis es funktioniert hatte. Mein Ticket in der Hand, bestieg ich die Bahn. Dankte ihnen nochmals. Blöder Automat, hätte ja auch einfach Scheine nehmen können.

Natürlich kam ich zu spät zum Treffen mit Nina und Christine. Vor lauter Gedränge stieg ich am Hbf in die falsche S-Bahn. Galluswarte / Torhaus bis zum Pressezentrum war ein ganz schönes Stück. Aber ich kam an.

Nina in die Arme zu schließen. Christine kurz die Hand reichend. Es war unser erstes Treffen. Sympathisch, mit blitzenden Augen, in der sich ein fröhliche junge Frau widerspiegelte. Wir lachten viel. Denn sie hatten ziemlich viel zu erzählen. Details verrate ich hier keine. Ätsch. Leider mussten wir uns zu schnell trennen. Doch ein Bild entstand noch kurz vor unserem Abschied.

Auf zu Arno Strobel:

Arno traf ich zum ersten Mal persönlich, da darf man dann schon mal aufgeregt sein.

****************

Ich wäre mit Blick auf den Fischer Verlag, dort wollte ich etwas abholen, direkt an Jojo Moyes vorbei gedüst. Dank Jennifer, habe ich dann noch tolle Fotos (weiter unten) gemacht.

Außerdem bemerkte ich das Autorenduo Iny Lorentz. Wir sprachen kurz miteinander und sie waren so lieb und signierten mir mein Buch.

Weiter dann zum Stand vom Fischer Verlag. Dank des Zuspruchs von Klaus-Peter Wolf, durfte ich am Freitag ein Buch abgeben und es am Sonntag wieder abholen. Was mir sehr viel bedeutet hat, denn es war ein besonderes Geschenk für meine Freundin, die es bald in Händen halten sollte. Nochmals meinen herzlichsten Dank dafür.

Leider war unsere Zeit begrenzt. Zu einem Kaffee hatten wir dennoch Zeit und einem schönen Gespräch.

Um einen Menschen kennenzulernen sollte man ihm zuhören und Gespräche mit ihm führen. Jennifer ist eine beeindruckende Frau, die so vieles auf sich genommen hat. Noch etwas durch die Halle schlendernd, verließ sie mich dann leider viel zu früh.

***************

Ich selbst fotografierte noch etwas. Traf so viele unterschiedliche Menschen und bekam Gänsehaut als mir Floh erzählte um was es in ihrem Buch geht. Näheres dazu wenn ich es selbst gelesen habe. Hier aber schonmal der Klappentext und ein Bild des Buches. Diese Augen scheinen in die Seele blicken zu können. Findet ihr nicht?

Rionnag: Krieger meiner Seele von A.C. LoClair

Klappentext:

Das Leben ist nur eine Facette unserer Seele.

Kendra hat alles, was man zum Glücklichsein braucht — einen wundervollen Ehemann, drei bezaubernde Töchter, ihr Traumhaus und ihren Wunschberuf.

Dennoch gibt es eine Leere in ihr und die Sehnsucht nach einem ungreifbaren Zuhause. Lange kann sie den damit verbundenen Träumen ausweichen, doch als diese immer grausamer und realistischer werden, droht ihr die Wirklichkeit zu entgleiten und die fernen Visionen werden sogar wichtiger als ihre Familie.

Ganz bodenständig entscheidet sie sich dafür, einen Therapeuten aufzusuchen – dessen unkonventionelle Methoden werfen sie allerdings gehörig aus der Bahn. Plötzlich ist sie sich selbst so nah und fern wie noch nie – befindet sich hunderte von Jahren zurück in der Vergangenheit und begegnet einem Krieger, dessen blaue Augen ihr wahres Wesen zu erkennen scheinen.

Werden die ersehnten Antworten Kendra den gesuchten Frieden schenken oder alles zerstören, was ihr lieb und teuer ist? [Quelle: amazon]

Valerie le Fiery und Frank Böhm hatten Werbung für mich gemacht. Ich bin ja gar nicht rot geworden. Nö…überhaupt nicht. Seht ihr meine roten Wangen.

Floh und ich. Ist sie nicht zauberhaft?

Ich durfte noch wunderbare Menschen treffen.

Schaut mal:

 

Tanja Neise

Manuela Fritz & Lisa Skydla

Bernhard Hofer

Michaela Kastel

Außerdem noch Andrea Nagele, leider vergaßen wir ein Bild zu machen. 🙁

************

Last but not Least kommen hier noch meine ganz eigenen Impressionen.

Das war aber nicht alles. Hier noch ein paar Schnappschüsse.

Marah Woolf

Bernhard Hennen (so sieht man sich wieder) 😀

Ottfried Fischer

Sebastian Fitzek stellt sein neues Buch „Das Geschenk“ vor.

Signierstunde mit Jojo Moyes

Lesung zu „Warum Seriengucken uns zu besseren Eltern macht“ von Jochen Till.

****************

Danach besuchte ich Norwegen. 🙂

************

Petra Schier und ihre tierisch-zauberhaften Bücher.

Ein tolles Gespräch hatte ich ganz zum Abschluss noch, mit der außergewöhnlichen

Verena Wilmes beim mainbook Verlag.

****************

Diese Bücher haben mich begeistert:

Mit sehr vielen tollen Eindrücken, ging es dann nach Hause.

[Pressemitteilung] Saša Stanišić liest aus „Herkunft“ am 31.10.2019 um 19:30 Uhr

Pressemitteilung

Berlin / Freiburg, 18.10.2019

Verfasser: Baden-Württembergischen Literaturtage

Saša Stanišić ist Sieger des Deutschen Buchpreises 2019. Am 31.10. ist er Gast bei den Baden-Württembergischen Literaturtagen in Öhringen – aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Veranstaltung nun in einen größeren Raum verlegt.

Am vergangenen Montag zeichnete die Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen „Roman des Jahres“ mit dem Deutschen Buchpreis aus. Der Preisträger 2019 ist Saša Stanišić mit seinem Roman „Herkunft“ (Luchterhand), der am 31. Oktober auch bei den 36. Baden-Württembergischen Literaturtagen in Öhringen zu Gast ist.

Seit der Bekanntgabe des Deutschen Buchpreises stand die Reservierungshotline für seine Lesung nicht still, so dass sich die Organisatoren sofort auf die Suche nach einem Veranstaltungssaal mit höherer Platzkapazität machten. Mit Erfolg – die Lesung mit Stanišić findet nun am Donnerstag, 31.10. um 19:30 Uhr in der Kultura in Öhringen statt. „Natürlich ist eine kurzfristige Raumänderung immer eine Herausforderung aber wir freuen uns, dass wir nun allen Interessierten die Möglichkeit bieten können, Saša Stanišić live zu erleben – in der Kultura gibt es Platz für jeden. Wir sind unheimlich stolz, dass wir den Deutschen Buchpreisträger 2019 so kurz nach der Buchmesse bei uns in Öhringen begrüßen dürfen. Obwohl sein Kalender seit der Preisverleihung natürlich total vollgepackt ist“ sagt Ingrid Sterzer, Veranstaltungsleiterin der Literaturtage.

„Herkunft“ von Saša Stanišić ist ein Buch über ein Dorf, in dem nur noch dreizehn Menschen leben, ein Land, das es heute nicht mehr gibt, eine zersplitterte Familie, die seine eigene ist. Er spricht dabei über eine besondere Art von Grenzen und sieht den Anlass der Literaturtage als Möglichkeit darüber nachzudenken, „wie man Grenzen überwindet und wie man anderen, jetzt und in der Zukunft eine grenzenlosere Welt schafft, das ist stets lohnenswert.“

Über die Baden-Württembergischen Literaturtage

Die Baden-Württembergischen Literaturtage verbinden seit nunmehr 36 Jahren Städte und Menschen. Als wesentliche Fördersäule des Landes setzt das Literaturfestival jährlich ein sichtbares Zeichen für das aktuelle gesprochene und geschriebene Wort, schafft Literaturhauptstädte auf Zeit und zeigt den kulturellen Reichtum und die Fülle des literarischen Schaffens von Autorinnen und Autoren auf besondere Weise. Mit wechselnden Themenschwerpunkten und Austragungsorten sind die Literaturtage in jedem Jahr Anziehungspunkt für Kultur- und Literaturbegeisterte im Südwesten.

Über Öhringen

In diesem Jahr sind die Literaturtage zu Gast in Öhringen. Die Stadt, im Hohenloher Land nördlich von Stuttgart, gilt als Geheimtipp für Kulturgenießer, Landschaftsliebhaber und Querdenker. Hier lässt es sich einfach gut leben! Egal aus welcher Richtung man sich nähert, fallen gleich die Silhouette von Schloss und Stiftskirche ins Auge. Die Türme blicken seit Jahrhunderten mit Stolz auf die Ruhe und das Selbstbewusstsein des Ortes. Mit rund 25.000 Einwohnern ist Öhringen ein wichtiges Mittelzentrum in Hohenlohe, jener Landschaft, die so viel Weitsicht und Lebenskunst birgt.

Das gesamte Programm der Literaturtage gibt es online unter https://literaturtage-oehringen.de/ oder auf Facebook. Das Programmheft ist u.a. erhältlich im Rathaus Öhringen, in der Hohenlohe’schen Buchhandlung Rau, in der Stadtbücherei Öhringen sowie allen Spielstätten. Interessierte können Tickets für die Literaturtage erwerben sowie Plätze für die Veranstaltungen reservieren, bei denen der Eintritt zwar frei ist, aber bei denen wegen begrenzter Platzzahl eine Reservierung möglich ist. Die entsprechenden Veranstaltungen sind im Programmheft gekennzeichnet. Reservierungswünsche per Mail an reservierung@literaturtage-oehringen.de oder unter (07941) 68-4008 und für Veranstaltungen, die in der Stadtbücherei stattfinden unter (07941) 68-4200.

ACHTUNG: Einige Veranstaltungen sind bereits ausgebucht. Die Reservierungen werden bis 20 Minuten vor Beginn freigehalten. Gäste, die nicht reserviert haben, können also am Veranstaltungsabend versuchen, ob ein Einlass noch möglich ist.