[Rezension] „Tod eines Milchbauern“ von Thomas B. Morgenstern

Thomas B. Morgenstern

„Tod eines Milchbauern“

Inhaltsangabe:

Eduard Rolke ist äußerst unbeliebt in dem kleinen Dorf, in dem er als Bauer lebt. Als er eines Morgens mit eingeschlagenem Schädel in seinem Stall zwischen den Kühen vom Milchkontrolleur Hans-Georg Allmers aufgefunden wird, trauert keiner so recht um den Toten. Allmers, erfahrener Hobbydetektiv, beginnt gemeinsam mit seinem Bruder Werner, dem Staatsanwalt aus Stade, zu ermitteln. Dann geschieht ein weiterer Mord, der auf den ersten Blick in keinerlei Zusammenhang mit dem toten Bauern Rolke zu stehen scheint …

Meine Meinung:

Der Anfang noch gut und flüssig zu lesen. Verliert sich die weitere Geschichte zu sehr im Vorstellen der einzelnen Bauern, Höfe und Begebenheiten. Anstatt um die Findung des Mörders, geht es eher um Hans – Georg Allmers selbst, seines Zeichens Milchkontrolleur. Was er mag, was nicht. Seine Kuchenvorliebe kann ich verstehen, aber mich müsste man nach so viel Kuchengenuss wohl rollen. Ein etwas übertriebenes Detail. Mir fehlte in der Mitte des Buches, der rote Faden. Bauer Rolke schien mir ein Ekel zu sein. Selbstverliebt und von sich überzeugt. Allmers soll sich für seinen Bruder Werner umhören. Der Bruder bleibt ziemlich blass und sympathisch ist er mir zu keiner Zeit. Den würde ich eher von seinem hohen Ross stoßen und ihm nicht helfen, wie es sein Bruder tut.

Der Unfall Allmers mit dem Fahrrad und der Brand waren die einzigen Augenblicke in denen ich Spannung verspürte.

Mein Fazit:

Liest sich am Anfang gut,

verliert dann aber für mich, bis fast zum Schluss,

den roten Faden.

 

Dafür vergebe ich heute:

 

3 von 5

ISBN: 9783492257794

Verlag: Piper

Seiten: 272

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