Bettina Lippenberger wurde im Jahre 1974 in Ravensburg geboren. Von Geschichten fasziniert, die anfänglich von Pferden handelten, dann aber ins kriminalistische Genre wechselten, begann sie davon zu träumen auch Bücher zu schreiben. Eigene Geschichten zu erzählen. Sie probierte sich erst in Kurzgeschichten aus, die in Anthologien Platz fanden. Der Kinderbuchbereich begann ihr eine Herzensangelegenheit zu werden. Kinder das Lesen näher zu bringen. So entstand ihre eigene Kinderbuch Reihe. "Krümelchen und seine Freunde entdecken die Welt". Die Auskopplung für die Gewaltopferhilfe Wien schrieb sie unentgeltlich und wurde dafür als "Autorin gegen Gewalt" ausgezeichnet. Nicht nur die Auskopplung "Krümelchen und seine Freunde in Wien" sondern auch Band 1 wurden ins englische übersetzt. "Der Hörwerker" Oliver Bokern, seines Zeichens Schauspieler und Regisseur aus Berlin, setzte Band 1 außerdem in ein wunderbares Hörbuch um.
Neueste Veröffentlichungen sind:
"Muridae - mein Leben als Maus"
"Momentaufnahmen - Gedichte und mehr"
Bald erscheint ihr erster Australien Roman.
Ein Krimi wird nächstes Jahr folgen, wie eventuell auch Band 4 der Kinderbuchreihe.
Verlage in denen sie veröffentlicht hat:
Piepmatz Verlag
Karina Verlag Wien
Traumschwingen Verlag
Verlag: Books on Demand
Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der erste Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Was hat es mit dem gefundenen Ehering, mit der Gravur
>Mausi 10.07.89<, auf sich und welche Rolle spielen die Uhren,
die als Hehlerware im Nachtkästchen des Toten, Lutz Huber, lagen ?
Umfangreiche Ermittlungen der Siegburger Kommissarin Thekla Sommer,
als Leiterin einer Sonderkommission, führen zum Erfolg.
Verlag: Books on Demand
Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der zweite Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Nur auf den ersten Blick sah es aus wie Selbstmord. Doch wer
hatte ein Motiv, den alten Mann umzubringen?
War es Hass, Habgier, Eifersucht oder führt eine Spur ins ferne
Ausland? Kriminalistische Arbeitsweise und das Bauchgefühl der
Kommissarin führen zur Aufklärung.
Mord in Rheinbach
ISBN-13: 9783749469642 Verlag: Books on Demand
Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der dritte Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Das Aufeinanderfolgen von einigen Morden mit der gleichen
Vorgehensweise, lässt auf einen speziell motivierten
Serienmörder schließen.
Umfangreiche Ermittlungen in verschiedene Richtungen der
Sonderkommission enthüllen eine langgehegte Rache.
Verlag: Books on Demand
Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der vierte Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Hat der Millionengewinn letztendlich dazu geführt, dass Herr Kaarst zum Opfer wurde, oder ist der sogenannte „kölsche Klüngel“, im Sumpf von Korruption und „High Society Glamour“, schuld am leidvollen Verbleib der Hochzeitsgesellschaft?
Ein verworrenes Ermittlungsgeschehen nimmt seinen Lauf.
Mord im Bonner „Regierungsviertel“ ISBN-13: 9783750402706
Verlag: Books on Demand Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der fünfte Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Steht die Vergewaltigung der Wohnungsmieterin im Bankgebäude, im Zusammenhang mit dem Mord an dem Bankdirektor? Wie kommen DNA-Spuren eines in der JVA-Dresden inhaftierten, in die Wohnung des Vergewaltigungsopfers und ist er vielleicht der Mörder? Thekla Sommer hilft bei den Bonner Kollegen und klärt einen mysteriösen Fall auf.
Liebe Annett,
Schön dass du dir die Zeit genommen hast, für ein Interview. Vielen Dank dafür. Für die Leser, die dich noch nicht kennen, stell dich bitte kurz vor.
Ein fröhliches Hallo in die Runde. Also ich heiße A. C. LoClair, wobei eben A.C. Gar nicht so geheimnisvoll ist, wie man denken mag. Es steht einfach für meinen Geburtsnamen Annett Christel. LoClair ist mein Mädchenname nur ein wenig in der Schreibweise verändert (ich hab einen Buchstaben gemopst). Ich lebe im sonnigen Sachsenländle zwischen Dresden und Bautzen mit Mann und drei Töchtern und nicht zu vergessen, der hoch verehrten Marie Duchesse, der schneeweißen Katzenlady (wenn sie sich nicht grade wieder im Matsch gesuhlt hat). Ach ja ich bin chrmchrm Jahre jung, gehen wir einfach davon aus, ich werde immer unwiderstehlich bleiben, denn schon Coco Chanel sagte einst – Zitat:
Eine Frau kann mit 19 entzückend, mit 29 hinreißend sein, aber erst mit 39 ist sie absolut unwiderstehlich. Und älter als 39 wird keine Frau, die einmal unwiderstehlich war!
Seit wann schreibst du?
Seit März 2018, als ich mal wieder las und ein Lektorat machte und irgendwer mir den Floh ins Ohr setzte, das kannst Du auch. Also hab ich in den Gedanken gekramt und meine 15 Jahre alte Geschichte ausgebrütet, die schon lange in mir war.
Apropos Floh, mein Vater sagte einst vor vielen Monden, als ich noch ein Winzling war. „Du kleiner Floh, jetzt hör auf zu hopsen und sitz still am Tisch.“ Irgendwann kürzte er es ab und schimpfte nur noch Flohhoppchen, still jetzt.“ Voilà. Der Facebook Nickname war geboren, auch wenn damals noch niemand daran dachte.
Du hast drei Kinder und einen Job. Wie sieht dein Schreiballtag aus?
Ich arbeite mit behinderten Kindern, also habe ich drei eigene Kinder und im Moment neunzehn Geister auf Arbeit, die ich zeitweise betüddel und pflege.
Ich arbeite Schichten und da schreib ich einfach, wenn ich Lust habe, es gibt da keine Routine, sondern, wenn ich Lust und Zeit habe, geht’s los. Ideen hab ich glaub ich bis ins Jahr 2300 oder so. Also Leute, da kommt noch was.
Gibt es etwas das du während des Schreibens, als störend empfindest?
Den Postfrosch, (Postmann), also immer in der wichtigsten Szene klingelt dieser Mensch LACH. Sonst bin ich ja zugegebenermaßen kaffeesüchtig und ich kann nicht schreiben ohne mein „Schälschn Heeßn“ in der Nähe.
Wo schreibst du? Zeigst du uns deinen Arbeitsplatz?
Ich schreib völlig unspektakulär am Stubentisch/Esstisch mit einem Laptop. Da gibt’s nix zu sehen, außer einer Kaffeetasse, so groß wie der der Drei-Schluchten-Staudamm am Jangtsekiang in China.
Du pflegst behinderte und schwerstbehinderte Kinder. Ich finde das beeindruckend. Wirst du, trotz deiner Freude und Hingabe, auch manchmal mit Schwierigkeiten konfrontiert? Fließen deine dort gemachten Erfahrungen, auch in deine Geschichten ein?
Schwierigkeiten? Oh ja, die Schichten treiben Dich an den Rand des Wahnsinns, Wechselschicht, heute früh, morgen spät, den Tag drauf 10 Stunden Dienste. Auch deine freien Tage sind immer „schichtflexibel“, denn wenn jemand krank wird, und aufgrund der Schwere des Jobs sind die Personalzahlen auf Kante genäht, dann muss man einspringen, so kommen schnell mal 60 bis 100 Überstunden zusammen und das nervt extrem, denn man hat ja ein Leben neben dem Job. Aber per se mach ich die Arbeit sehr gern.
Auch verändert sich die Sicht aufs Leben. Während andere sterben wollen, weil sie einen Schnupfen haben, siehst Du Krankheiten in einem anderen Licht, wenn Du Kinder kennst, die mit 12 Jahren schwere Schlaganfälle überlebt haben oder unter der Geburt zu wenig Sauerstoff bekommen haben und schwerst spastisch gelähmt sind. Solange Dir noch irgendwas wehtut, ist alles gut, denn Du lebst noch, wenn nix mehr zwickt, dann ist es schlimm, Du könntest unterwegs gestorben sein.
Auch verändern sich die Wünsche fürs Alter. Früher wollte man eine gute Rente und Spaß, heute sage ich immer.
„Oben klar und unten dicht, mehr wünsch ich mir fürs Alter nicht.“
Du fragtest, ob es einfließt in meine Arbeit. JA in jeder Zeile. Denn der Mensch braucht kein Smartphone, kein Laptop, nicht mal Käffchen, aber was er braucht, immer braucht, ist Liebe, unvoreingenommene Liebe und körperlichen Kontakt. Der Mensch ist ein Rudeltier. Will heißen, Kinder und auch Erwachsene können nur mit Wasser und Leberwurstbrot überleben, aber wenn sie niemand berührt, mal drückt, streichelt (über die Wange) mal in den Arm nimmt, stirbt ein Teil in ihnen. Das ist wie emotionales Verdursten. Daher ja, die Liebe reißt mit mir mit, in jeder Minute des Daseins. Auch in den Büchern und das wird immer so sein.
Wo würdest du gern mal schreiben? Gibt es ein Land oder Ort in / an dem du gerne zum Schreiben wärst?
Den Traum habe ich mir 2018 erfüllt, mein Erstling ist zu 2/3 dort geschrieben, wo er spielt, in den schottischen Highlands nahe Nairn. Ich saß an dem Strand zum Schreiben, an dem der entscheidende Kampf den Ausgang des Buches beeinflusst. Dahin werde ich mich vielleicht auch wieder zurückziehen, in ein wundervolles Highlandcottage mit einem urigen Schotten als Vermieter, wenn das Sequel ab Sommer entstehen soll.
Ja ich hab das verraten 😉, es wird ein Sequel geben zu „Rionnag – Krieger meiner Seele“, denn die Jungs wollen mir partout ihre Geschichte erzählen.
Gibt es Rituale, bevor du zu schreiben beginnst?
Ja… KAFFEE KOCHEN!
An welchen Projekten, arbeitest du gerade?
Ich habe grade drei Projekte in der „Mache“.
Das erste „verarbeitet“ eine reale Story eines Krankenhausaufenthaltes meiner Mom im Februar 2019 in Verbindung mit dem Pflegenotstand in Deutschland nebst dem Einsatz ausländischer Ärzte mit fehlender Kommunikationskompetenz. Es ist eine beißende Satire, die Euch Lachtränen in die Augen treiben wird, bis ihr begreift, dass das Realität ist in deutschen Krankenhäusern.
Scherzhaft gesagt – die gute alte Muse, ich nenne sie jetzt mal Traudl. Traudl beißt mich immer mal wieder in den Popo und da schreibe ich auf, was mir einfällt. Da kommt noch einiges auf Euch zu.
Da ich aber auch viel lektoriere und der Tag nur 24 Stunden hat, na ja mir fehlt viel Zeit, um alles in dem Tempo umzusetzen, wie ich es gern hätte. Aber irgendwann … Gut Ding will Weile haben.
Also ihr seht, ich bin nicht besonders, nur, weil man Autoren gern so sehen mag. Ich koche mit Wasser, trinke Kaffee und in meinem normalen Job putze ich Tränen weg und Popos sauber und bin ein Kampfkuschler.
In diesem Sinne, denkt daran, die Liebe ist das Wichtigste, denn ohne Liebe verkümmert ein Mensch. Nehmt Euch in den Arm, das ist die beste Medizin. Ein geflüstertes „Ich hab Dich gern“ bedeutet mehr als alles Geld und Gut der Welt.
Sagt Euren Lieben, dass ihr sie liebt. Die Zeit ist endlich, die Liebe bleibt.
In diesem Sinne liebe Bettina, ich danke Dir für ein wundervolles Interview und nehme Dich symbolisch in den Arm. Ich hab Dich gern. Fühl Dich geknuddelt und ihr Leser, wenn Ihr mich auf den diesjährigen Messen rumhuschen seht… Ich bin leicht verpeilt und auch ein wenig schüchtern im ersten Augenblick. Sprecht mich an oder knuddelt mich, ich beiße nicht.
Aktuell in Leipzig findet Ihr mich von Donnerstag bis Sonntag in Halle 5 am Stand E 207.
Bis dahin, Euer Flöhchen.
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Vielen lieben Dank liebste Floh. Sei lieb umarmt.
Durch dieses Interview, lernte ich dich noch besser kennen.
Das hat mir sehr viel Freude bereitet.
Von der wunderbaren A.C. LoClair, habe ich dieses tolle Buch gelesen und rezensiert.
„Fazit“
Liebe, Harmonie und das Gefühl völlig sicher zu sein,
wenn einem die geliebten Menschen zur Seite stehen.
Das wahre Selbst zu lieben, fällt schwer, auch als Engel auf Erden. Besonders dann, wenn vermeintliche Makel, wie die Farbe der Flügel, das Leben schwermachen. Kann ein anderer ertragen oder gar lieben, was man selbst nicht akzeptieren kann? Oder ist es besser, die Wahrheit für immer zu verschweigen? Gay Romance Kurzgeschichte.
Kendra hat alles, was man zum Glücklichsein braucht — einen wundervollen Ehemann, drei bezaubernde Töchter, ihr Traumhaus und ihren Wunschberuf.
Dennoch gibt es eine Leere in ihr und die Sehnsucht nach einem ungreifbaren Zuhause. Lange kann sie den damit verbundenen Träumen ausweichen, doch als diese immer grausamer und realistischer werden, droht ihr die Wirklichkeit zu entgleiten und die fernen Visionen werden sogar wichtiger als ihre Familie.
Ganz bodenständig entscheidet sie sich dafür, einen Therapeuten aufzusuchen – dessen unkonventionelle Methoden werfen sie allerdings gehörig aus der Bahn. Plötzlich ist sie sich selbst so nah und fern wie noch nie – befindet sich hunderte von Jahren zurück in der Vergangenheit und begegnet einem Krieger, dessen blaue Augen ihr wahres Wesen zu erkennen scheinen.
Werden die ersehnten Antworten Kendra den gesuchten Frieden schenken oder alles zerstören, was ihr lieb und teuer ist?
Prints direkt bei der Autorin verfügbar (Facebook & Instagram).
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
Zuerst möchte ich über das Cover sprechen. Als ich es damals auf der Frankfurter Buchmesse entdeckte, es mir von der Autorin selbst in die Hand gelegt wurde, konnte ich nicht umhin es zu bewundern. Ich denke viele von euch kennen das. Das einen das Cover eines Buches magisch anzieht. So war es auch hier. Das Feuer auf dem Berg, die Augen die im Schwert gespiegelt werden. All das sprach mich an.
Nun habe ich es gelesen, und muss sagen, dass es ein sehr tiefgreifendes Buch ist. Gerade jetzt, in dem Moment als ich diese Rezension verfasse, denke ich noch mal ganz intensiv darüber nach.
Am Anfang ging es um Träume, um schlechte Träume. Nur langsam verstand man das etwas dahinter steckt. Das Kendra nicht einfach so träumt. Dass es ihr Leben verändert, ihr jetziges beeinflusst. Ihr Mann Anton, macht sich große Sorgen. Weshalb er immer an ihrer Seite ist. Diese nächtlichen Traum-Ausflüge in die schottischen Highlands haben etwas zu bedeuten. Nur was?
Konnte es sein, dass ihre Seele im dort und hier existiert? Dies fragen sich auch die zwei Ärzte, die Kendra gemeinsam mit Anton helfen wollen. Eine sehr kräftezehrende Zeit beginnt.
Die verschiedenen Sequenzen, Trancen sind sehr gut voneinander zu unterscheiden. Die Gefühle die Kendra hat, sind sehr vielschichtig. Es sind kleinste Nuancen vorhanden, mit denen die Autorin spielt. Egal ob in Trauer, Wut, Verzweiflung, Mut oder Liebe.
Kendra selbst, ist so viel mehr als nur eine Frau. Sie ist eine sehr seelenvolle Person. Eine Person die in absoluter Liebe aufgeht, aber genauso gut kämpferisch ihren Feinden gegenüber steht. Sie hat so viel Kraft in sich, die ein normaler Mensch sicher nicht hat.
Die einzige Ausnahme ist vielleicht eine Mutter. Die liebt um der Liebe willen und kämpft wie eine Löwin um ihre Familie zu schützen.
Genauso ist auch Kendra. Sie ist Mutter mit Leib und Seele.
Anton ihr Mann, genau wie die Ärzte sind ein Teil des Ganzen, ohne sie würde die Geschichte nicht funktionieren. Sie sind für mich ein Bindeglied, zwischen damals und heute. Paul selbst ist sogar noch mehr als das, doch das wird nicht verraten.
Die Autorin entführt uns in eine Welt, die wir so nicht kennen. Manche von uns mögen schon mal gedacht haben, habe ich das nicht schon erlebt, oder diese Szene kommt mir so bekannt vor? Auch mir ist es des Öfteren schon so ergangen. Weshalb ich die Geschichte und die Bedeutung dahinter gut erfassen kann.
Liebe, Harmonie und das Gefühl völlig sicher zu sein, wenn einem die geliebten Menschen zur Seite stehen. Was braucht man mehr. Genau, nichts!
All das spiegelt diese Geschichte, in ihrer ganz besonderen Art wieder.
Fortsetzung der romantischen Musiker-Komödie „Metal-Tango“
Trotz des Bruchs mit Sascha, ihrem ehemaligen Mitbegründer, beschließen die Wired Dreams unter ihrem berühmten Bandnamen weiterzspielen und auf dem bevorstehenden, großen Festival, die Eifel zu rocken. Chris kann sein Glück noch immer nicht richtig fassen, dass er nicht nur seine große Liebe, sondern auch einen festen Platz in seiner ersehnten Band gewonnen hat und somit quasi über Nacht in die Profiliga der Musik aufgestiegen ist. Doch kurz vor dem Auftritt erreicht die sechs Musiker eine einstweilige Verfügung und irgendwie riecht alles ein wenig nach Verschwörung. Wer oder was hinter all den Querelen steckt, die die Wired Dreams mit ihrer Plattenfirma nun haben, ist schnell geklärt und schürt den Hass der Musiker, gegen ihren ehemaligen Mitbegründer weiter an. Wie sehen nun ihre Zukunftsaussichten aus, denn die immer stärker aufkommende Grunge-Bewegung, scheint ihnen das Leben zusätzlich schwer zu machen?
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
Nachdem also Carrie, Chris, Steffen, Adrian, Jürgen und Michael die Band „Wired Dreams“ verlassen haben, kommt es zum Eklat. Sascha und Johannes die ehemaligen Mitbegründer, haben eine einstweilige Verfügung erwirkt. Da geht einem doch der Hut hoch. Die sechs Bandmitglieder, dürfen kein einziges Stück spielen, dass sie früher als „Wired Dreams“ gespielt haben. Eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit.
Wer das angezettelt hat, ist Allen, die den ersten Band gelesen haben, sofort klar. Genau Sascha, dieser ekelhaft von sich selbst überzeugte Mistkerl.
Entschuldigt, aber ich kann ihn absolut nicht leiden. Was noch milde ausgedrückt ist.
Aber wie sollen sie das Konzert durchführen, ohne diese Lieder? Das neue Album kennt noch keiner, denn es ist noch gar nicht auf dem Markt. Eine schreckliche Situation. Dazu kommt auch noch, die rasende Eifersucht von Chris. Er weiß gar nicht, was mit ihm los ist. Carrie stößt das ab. Sie mag nicht, wenn ein Mann sie so einengt. Durch die Situation und viele Ereignisse, kommt es zum großen Streit. Ich verrate euch nicht, ob sie wieder zusammenkommen.
Denn das wäre kontraproduktiv.
Leider muss ich sagen, dass mir der 2. Teil weniger gut gefallen hat, als „Metal Tango“. Vorallem die Eifersucht von Chris und die daraus resultierenden Ausraster sind sehr störend.
Weshalb ich sehr gut verstehen kann, das Carrie sich von ihm distanziert. Auch mich hätte sein Verhalten irritiert und abgestoßen. Von so einem will man nur eins, das er einen in Ruhe lässt. Trotzdem fand ich seltsam, wie sie sich gegenüber Sascha verhielt. Ist sie noch nicht über ihn hinweg? War Chris nur ein Zwischenspiel. Obwohl ich mir das nicht vorstellen kann. Denke ich doch, das sie ihn wirklich liebt.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig. Wolfgang Conradt spricht eine sehr deutliche Sprache. Egal in welcher Hinsicht. Er bringt das schlimmste der Protagonisten zum Vorschein. Aber schafft es auch, durch Worte die Geschichte zu verändern, ins positive oder negative. Gefühle spielen eine große Rolle, in seiner Erzählkunst.
Mein Fazit:
Der 2. Teil ist mir persönlich mit zu viel Eifersucht,
Der Debüt-Roman von Wolfgang Conradt – Eine romantisch-witzige Rückblende ins Jahr 1989
Christian Hengstler träumt schon lange davon, aus seinem eintönigen Leben als Gitarren-Verkäufer ausbrechen und mit echten Stars zusammen auf einer Bühne stehen zu können. Doch sein ersehntes Ziel, angesagte Backstage-Parties und Ruhm und Ehre feiern zu können, ist durch den Rausschmiss aus seiner Band jetzt noch weiter entfernt, als jemals zuvor.
Bis auf seiner Geburtstagsfeier etwas Außergewöhnliches passiert und er den Star seiner Lieblingsband kennenlernt. Die junge, bildschöne Carrie ist eine steil aufstrebende Künstlerin, die es mit ihrer Band bereits geschafft hat. Dennoch ist sie sich nicht zu schade, den versammelten Partygästen, gemeinsam mit Chris, einen unvergesslichen Moment zu bescheren.
Das Aufeinandertreffen der beiden bleibt nicht ohne Folgen, jedoch ist nicht jeder der sechs Musiker von der Idee begeistert, dass Chris auf einmal mit der Band auf Tour gehen soll. Ein Wettkampf nicht nur um Christians Zukunft, sondern auch um sein Herz, ist voll entfacht.
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
Von Wolfgang Conradt, habe ich schon mehrere Bücher gelesen. Dementsprechend ist mir seine Schreibweise vertraut.
Hier geht es um einen jungen Mann, der seinen Geburtstag feiert. Seine Lieblingsband steht plötzlich im Hof und spielt für ihn ein Geburtstagsständchen. Wie es kommen soll verliebt sich Christian, in die bildschöne Leadsängerin Carrie. Doch diese sehnt sich nach jemand anderem. Nach Sascha, einem anderen Bandmitglied. Dieser jedoch lässt sie links liegen. Trotz allem, kommen sich Carrie und Christian, kurz Chris genannt, näher. Wie wird es für die Beiden ausgehen? Werden sie zusammen kommen, oder wird sie immer ein Traum für ihn bleiben?
Insgesamt finde ich die Geschichte richtig gut. Sie hat was mit Sehnsucht, Träumen und unvergesslichen Momenten zu tun. Er ist sich seiner Liebe sicher. Sie jedoch ist noch zwiegespalten. Oft werden in der Geschichte Joints geraucht, oder erotische Handlungen beschrieben. Das ist nicht jedermanns Sache, aber gehört wohl zu den Heavy Metal Bands dazu. Ob das jetzt so stimmt, oder nur ein Vorurteil ist, mag ich nicht zu sagen. Ich selbst bewege mich nicht in diesen Kreisen. Der Schreibstil ist flüssig und ohne den roten Faden zu verlieren, erzählt der Autor die Geschichte, nicht nur aus der Sicht der zwei Hauptprotagonisten, sondern beteiligt auch die Nebencharakteren. Die einen mehr, die anderen weniger. Man versteht die Beweggründe der Personen und kann sich auch in sie hineinversetzen. An manchen Stellen, wurde ich sogar wütend, und hätte einem gewissen Sascha, gerne etwas nicht so schönes angetan. Dieser Typ ist so widerwärtig , das es schon weh tut. Die Gefühle meinerseits, kochen gerade bei diesem Charakter ziemlich hoch.
Carrie ist mir manchmal zu mädchenhaft naiv, kurz danach schwenkt es in eine Verletzlichkeit um, in der man sie einfach nur beschützen will. Auf einmal reagiert sie dann aber wieder extrem stark. Sie hat viele Seiten. Was der Öffentlichkeit in der sie steht, geschuldet ist. Sie ist nach außen hin ganz anders, als in Wirklichkeit.
Chris ist eigentlich ein guter Typ, wenn er die Joints weglässt, seine Eifersucht und seinen Alkoholpegel im Griff hat.
Chris und Carrie wünschte ich nach diesem Buch, eine schöne Zukunft.
Da der 2. Teil schon erschienen ist, las ich gleich weiter.
„Keep on Metal“
Mein Fazit:
Eine nicht alltägliche Geschichte einer Heavy Metal Band,
In Rückkehr nach Irland, einer Sammlung von Erzählungen, führt uns die Bestsellerautorin Maeve Binchy das Leben in seiner ganzen Vielfalt vor: Scheue Verlierer und Sekretärinnen mit stillen Leidenschaften, geistesabwesende Ehemänner und träumerische Fremde, die mit der Verwechslung ihrer Koffer auch ihr Leben tauschen…
Sie alle jonglieren zwischen Glück und Lebenslügen, frühen Verzückungen und späten Enttäuschungen. Sie feiern Taufen und Beförderungen, leben mit ihren Familiengeheimnissen und stemmen sich mutig gegen den Alltagstrott.
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
14 Geschichten voller Liebe, Sehnsucht, Eifersucht, Verlangen, Heimweh und unerfüllten Gefühlen. Die Geschichte sind so verschieden, genau wie die Menschen die darin vorkommen. Da ist die Mutter mit ihrer Tochter, die sich Briefe schreiben. Ein Koffer der bei dem falschen landet. Eine Frau die Urlaub macht, aber andere sich nicht dafür interessieren. Eine junge Frau. die ein Haus hütet und dadurch das Leben der Hausbesitzer gänzlich verändert. Ein Paar das ich kennenlernt und am Ende feststellt, dass sie doch zu verschieden sind. Eine Frau die den unbedeutsamen Leben entfliehen will. Ein Mann der erst auf einer Reise entdeckt, wie sehr er sein Gegenüber liebt. Diese sich die ganze Zeit nach ihm verzehrt hat. Aber merkt dass er doch nicht das ist, was sie sich wünscht. Wie zwei Frauen miteinander sprechen und durch Zufall ihre Männer das Gleiche tun. Ein Mann der komische Ansichten hat, über Frauen die mollig sind. Eine Frau die mit einem Mann auf eine Geschäftsreise geht. Jedoch ist er nicht ihr Mann. Doch etwas ändert sich und sie findet die wahre Liebe. Eine Idee wird zum Pakt, aus einem Pakt wird eine Reise in die Zukunft. Zwei Menschen die sich begegnen, sich abschätzig übereinander Gedanken machen. Sich unterhalten und bemerken wie sehr sie doch den anderen gut finden. Eine Frau die so gern mit ihrem Vater nach Paris reisen würde, doch er hat vor irgend etwas Angst. Wenn sie nur wüsste vor was.
Maeve Binchy erzählt in ihren 14 Geschichten aus vielerlei Blickwinkeln. Verschiedene Menschen, die sich verschiedene Gedanken machen. Ihr Leben auf ihre Weise leben.
Das Lesen ist einfach. Die Geschichten sind nicht schwer zu verstehen. Bei manchen musste ich mich durch quälen, andere wiederum waren wundervoll und schön in ihrer Art. Auch von der Länge her fand ich zwei bis drei zu lang, andere dafür wieder zu kurz . Insgesamt ist aber die Länge der Geschichten angenehm. Man kann das Buch also sehr gut, auch mal zwischendrin zu Hand nehmen. Eine Geschichte lesen und es wieder weg legen. Zum Beispiel als Geschichte vor dem zu Bett gehen. Oder auch gern mal an den Strand, zwischen zwei Sprüngen ins Meer. Gerade für den Urlaub würde ich es empfehlen. Mich irritiert nur, dass manche Geschichte nichts mit Irland zu tun hatten. Auch mochte ich, ein paar der Geschichten nicht wirklich. Aber das ist wie immer Ansichtssache.
Der frühere Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel verfaßt nicht nur seine Reden und Artikel selbst, er schreibt auch Aphorismen und Gedichte. Nach dem großen Erfolg seiner „Gesammelten Sprüche“ wird hier eine Auswahl seiner (zumeist launigen) Gedichte vorgelegt.
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
Sprüche über verschiedene Alltäglichkeiten. Es geht um die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Um Wein, die Schwaben und ihre liebenswürdigen Eigenheiten. Die Sicht auf die Welt, im kleinen oder großen.
Manfred Rommels wunderbare Gedanken, bleiben so für uns erhalten. Auch im Postskriptum. Ich musste schmunzeln, lachen und schüttelte amüsiert den Kopf.
Als Adelheid Bergmann-Rauscher stirbt, ahnt niemand, dass der Tod von Kommissar Andreas Rauschers Tante eine Kette von Ereignissen auslöst und den Frankfurter Kommissar vor Herausforderungen stellt, die er sich im Traum nicht hätte vorstellen können.
Andreas Rauscher, wird – zur Überraschung aller – Alleinerbe. Doch dann taucht wie aus dem Nichts Thomas auf, Sohn der Tante und Rauschers Cousin, und will ihm sein Erbe streitig machen.
Doch wo steckte Thomas Rauscher die ganze Zeit überhaupt? Rauscher – immer noch vom Dienst suspendiert – beginnt zu recherchieren. Der erste Schock lässt nicht lange auf sich warten, denn er kommt einem Familiengeheimnis rund um seinen Onkel Karl Bergmann auf die Spur.
Der Kommissar begibt sich in die Niederungen der Rauscherchen Familiengeschichte und sticht in ein Wespennest. Auch ein Ahnenforscher hat seine Hände im Spiel und sehr bald muss sich Rauscher die entscheidende Frage stellen: Was hat Frau Rauscher aus der Klappergass‘ mit all dem zu tun?
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Meine Meinung:
Jana und Andi sind suspendiert. Nur was macht man, wenn man doch nur eins will und kann. Polizist sein. Allerdings macht sich Andi doch Gedanken, ob es überhaupt noch der richtige Job für ihn ist. Jana ist sich da sicher, sie möchte nichts anderes sein und tun. Andreas indessen verbeißt sich, in seinen wohl persönlichsten Fall.
Zum Glück hat er Freunde im Präsidium. Weshalb er Stück für Stück den Fall aufzuklären beginnt. Allerdings kommen Menschen dabei zum Vorschein und Ereignisse die so unglaublich sind, das man sie nie vermutet hätte.
Lasst euch überraschen und taucht ein in das Familiengeheimnis der Rauschers.
Gerd Fischer hat es erneut geschafft und einen spannenden Fall präsentiert. So leicht lässt sich dieses Buch lesen. Die Situationen in denen alle Protagonisten sind, sind jede Minute nachvollziehbar. Sei es die zurückweisende Art seiner Eltern oder die Hilfsbereitschaft seines Onkels und Ingo Thalers. Ich kann nicht verhehlen das ich zwei Protagonisten nicht leiden kann. Thomas Rauscher und Rauschers Chef.
Andreas Rauscher, ein impulsiver Kommissar lässt diesmal seinen Kopf walten und die impulsive Ader wird durch Jana, seine Freundin sehr gedämpft. Behutsam und mit bedacht geht er diesmal vor. Andi ist einem vertraut und sympathisch. Jana ist seine bessere Hälfte und unterstützt ihn. Man bekommt Einblicke in Rauschers Inneres. In Gefühle die ihn doch auch ausmachen. Jana ist eine wunderbare Figur in dem Buch und bringt, das Beste in ihm zum Vorschein. Insgesamt eine Geschichte voller Spannung, Geheimnissen und viel Gefühl.
Warum sagt Mama immer »Dingens«?
Was hat sie mit Hannibal gemeinsam?
Wie zum Teufel beendet man ein Telefonat mit ihr?
Ralf Schmitz geht für solche und ähnlich knifflige Rätsel ungehemmt auf Lösungssuche. Spätestens, wenn er von Mamas schlimmsten Geschenken, unpassendsten Umräum-Aktionen und gruseligsten Kochversuchen erzählt, werden Sie sich fragen: Woher kennt Ralf Schmitz eigentlich meine Mutter?!
Eine humorvolle Hommage an die Mama und die »bucklige« Verwandtschaft.
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
Nachdem die erste Hälfte ganz amüsant war und ich auch einige Male schmunzeln oder lachen musste, ging es im zweiten Teil leider bergab. Immer wieder lang gezogene Anekdoten, oder die Unzulänglichkeiten seine Familie heraus arbeitend, ging er weiter ins Detail. Dies jedoch war nicht nach meinem Geschmack. „Schmitz` Katze“ war wirklich sehr amüsant und ich konnte vieles nachvollziehen was er dort schrieb, aber hier in diesem Buch fand ich alles zu überzogen. Außerdem fand ich, das der Witz beim Lesen nicht so herüber kam, wie er sollte.
Als ich die Videos gesehen habe, mit seiner Bühnenshow, habe ich viel herzlicher lachen müssen.
Schade dass man dies, nicht so in seinem Buch wieder findet.
Cedric Errol, ein kleiner Junge aus New York in den USA, dessen Umfeld die Monarchie strikt ablehnt, wird von seinem kaltherzigen englischen Großvater, dem Earl of Dorincourt, trotz der standeswidrigen Ehe seines verstorbenen Vaters, des jüngsten Sohnes des Earls, als letzter verbliebener Nachfolger für den Grafentitel bei sich aufgenommen und aufgezogen. Seine Mutter, eine Amerikanerin, darf das Anwesen des Earls aufgrund von Voreingenommenheit gegen Amerika und Standesdünkel nicht betreten. Der kleine Lord veranlasst seinen Großvater, der durch den offenherzigen und liebenswerten Jungen nach und nach zugänglicher wird, das Armenviertel des Dorfes (in dem seine Pächter wohnen) instand zu setzen. Cedric kümmert sich um die Vernachlässigten, ebenso wie seine Mutter, welche im Ort unweit des Schlosses lebt, die er aber nach Belieben besuchen darf. Sie nimmt den Unterhalt vom Earl aus Gewissensgründen nicht an und gibt ihn an die Armen weiter.
Frances Hodgson Burnett (1849-1924) war eine britische Schriftstellerin
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
An Weihnachten immer wieder gern gesehen: „Der kleine Lord“. Doch wie es in Filmen ist, ist die Geschichte im Buch eine andere. Zumindest teilweise. Hier muss ich sagen das „Der kleine Lord“ mir schon immer gefiel.
In den Hauptrollen:
Ricky Schroder: Cedric „Ceddie“ Errol
Sir Alec Guinness: Earl of Dorincourt
Connie Booth: Mrs. Errol
Eric Porter: Mr. Havisham
Colin Blakely: Silas Hobbs
Rolf Saxon: Dick Tipton
Nun interessierte mich aber das Orginal.
Das Buch, nach dem der Film gedreht wurde.
Was mir sofort aufgefallen ist, das man in diesem Text so viel mehr erfährt. So viel Hintergründe. Die mir die Geschichte, noch näher bringt. Der Earl ist mir sympathisch, genau wie im Film spürte ich das etwas Tieferes hinter seiner mürrischen Art steckt. Enttäuschung und ein Leben, dass er sich wohl anders vorgestellt hat. Er sich dies aber selbst zuzuschreiben hat.
Dieser kleine Junge, erobert sein Herz im Sturm. Wie schön, das ein altes, hartes Herz sich noch erweichen kann.
Nach der Lektüre des Buches, empfinde ich Text und Film als noch wertvoller, als dies vorher ohnehin schon war.