[Rezension] „Signora Pia und das Lächeln des Meeres“ von Roberta Gregorio

Roberta Gregorio

„Signora Pia und das Lächeln des Meeres“

Inhaltsangabe:

Ein Tag am Strand mit ihrem Mann … entspannte Gespräche mit ihrer besten Freundin … auf all das und mehr freut sich Pia, als ihre jüngste Tochter das Haus verlässt. Schließlich war sie lange genug nur für ihre Familie da, jetzt ist es an der Zeit, sich endlich ihren eigenen Bedürfnissen zu widmen! Doch ihr Mann Pasquale scheint andere Pläne zu haben und quartiert sogar seine energische Mutter bei ihnen ein. Da bleibt ihr nur noch die Flucht, findet Pia. Und schließlich wollte sie schon immer mal nach Rom …

Meine Meinung:

Pia ist in Rom und wird von Marcello verwöhnt. Vor einer Woche noch, richtete sie ein großes Familienessen aus. Pasquale ihr Mann ist nicht gerade der hellste, zumindest kommt er so rüber. Immer wieder tauchen die unterschiedlichsten Charaktere auf. Ich mag Pia, finde aber das sie sich rigoros durchsetzen sollte. Allen will sie es recht machen. Das geht aber nicht, wie wir alle wissen. Die Mutter und Pasquales Bruder Ermanno, sind so richtig schön unmöglich. Ich kann beide nicht leiden. Als ihr Mann dann auch noch ihre Schwiegermutter einziehen lässt, flüchtet Pia. Es ist einfach zu viel für sie.

Gut gemacht!

Sie reist nach Rom. Schon im Zug trifft sie auf Marcello. Ich frage mich was Pasquale nun tun wird. Don Rosario versucht Klarheit zu schaffen, denn er weiß so viel mehr, als die Anderen. Auch die Geschichte rund um William und Tiziana – Pias Freundin, ist wunderbar. Ach, ich wünsche den beiden einfach viel Glück. Ob Pia wieder in den Schoß der Familie zurückkehrt und von den anderen Wendungen, berichte ich nichts. Das lest ihr besser selbst.

Der Schreibstil ist flüssig. Trotzdem sollte man bei der Sache sein, denn das Buch verdient es. So mal schnell weglesen ist nicht.

Pia macht sich kaum Gedanken, was Pasquale von diesem Marcello halten würde.
Am Ende hätte ich mir deshalb, etwas mehr Eifersucht von Pasquale gewünscht.

Das wäre prickelnd gewesen.

Mein Fazit:

Wundervolle Geschichte,

mit einem langen Weg zu sich selbst.

 

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

ISBN: 9783404173785

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 304

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