[Rezension #782] „Das verstoßene Mädchen“ (Die Töchter aus Innsbruck 1) von Lotte Römer aus dem Tinte & Feder Verlag

Meine Meinung:
Fannerl hat ein priviligiertes Leben. Behütet wächst sie auf, mit ihren zwei Schwestern. Geliebt von den Eltern.
Ein Unglück und all das ist Geschichte. Sie muss gehen. Das Haus verlassen. Der Stiefvater möchte sie nicht im Haus haben. Er ist abergläubisch und denkt sie bringt Unglück. Weil sie fast weiß-blondes Haar und porzellanfarbene Haut hat.
Ihre Mutter gibt ihr einen Rat. Sie soll zu Franza gehen, ins Sellraintal. Dort bleibt Fannerl. Lernt ein Handwerk. Immer in Gedanken an zu Hause.
Eigentlich gab es da noch jemanden, doch er meldet sich nicht. Sie ist enttäuscht. Das Leben geht weiter.
Tag für Tag. Sie findet Freunde, wird stärker, selbstbewusster. Eine tolle Frau. Wird sie ihr Glück jemals finden?
Zu wünschen wäre es ihr.

Schreibstil:
Mit sehr klaren Worten, schafft die Autorin es, das man die Kälte des Bachs, die harte Arbeit und den schmerzenden Rücken fühlen kann. Beschwerlich ist der Weg. Aber auch den Moment in der Kirche und die Musik habe ich genossen. Worte haben so viel Kraft. Man spürt wie sich Fannerl anfänglich verloren vorkommt.

Fannerl ist eine kluge junge Frau. Ideen treiben das Geschäft voran. Eines Tages jedoch, gibt es Neuigkeiten, das ihr Leben von grundauf ändert. Keine Sekunde denkt sie darüber nach. Sie handelt.

Mein Fazit:
Aus einer jungen Frau wird durch ein Unglück, eine starke unabhängige Frau. Sie weiß was sie will. Wer ihr gut tut und steht für ihre Familie und Freunde ein. In dieser Geschichte geht es darum, das wenn man nicht aufgibt, alles lernen und die Zukunft auch in etwas positives verwandeln kann. Man muss es einfach wagen.

Verlag : ‎ Tinte & Feder Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : Taschenbuch

Seiten: 284 Seiten

ISBN: 978-2496717815

Veröffentlicht : 10. Juni 2025

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