[Interview] Kerstin Jordan

Kerstin Jordan –

Die Autorin, die den Tod zu Wort kommen lässt.

©Kerstin Jordan

Mein Name ist Kerstin Jordan und bin 1977, in Moers geboren. Schon in der Schule habe ich gerne Geschichten geschrieben und viel gelesen. Erst mal habe ich eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau gemacht und das Schreiben, trat in den Hintergrund. In der Elternzeit waren plötzlich wieder diese Geschichten und Ideen da, die unbedingt aufgeschrieben werden wollten. So entstand während meines Autorenkurses die erste Tod-Geschichte.

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Geschichten und Ideen waren schon immer da. Nachdem ich ein Buch meiner Lieblingsautorin beendet hatte und es kein Neues gab, war da diese Idee. Die wollte ich unbedingt aufschreiben, wusste aber nicht wie. Da habe ich einen Autorenkurs angefangen.

2. Was treibt dich an?

Es sind die Geschichten, die unbedingt „raus wollen“.

3. Was blockiert dich?

Zwischen Kind, Kegel und Bürojob, fällt es schwer mir Zeiten zum Schreiben zu schaffen. Das frustriert mich oft.
4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Nach „meinem Tod“ war ich unendlich erleichtert und froh, dass es vorbei war.

Ich dachte: „Das war´s! Nie mehr Tod!“

Das hat sich nach den schönen Lesungen und den Rückmeldungen geändert.

5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?

Leider nicht. Ich arbeite dran.

6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich notiere Sie auf einen Schmierzettel.

7. Woher kommen deine Ideen?

Das wüsste ich auch gerne.

Wie kommt man auf den Tod im beigen Anzug?

Meistens kommen mir die Ideen spontan.

8. Wo schreibst du am Liebsten?

Auf der Couch.

9. Was benötigst du zum Schreiben?

Kaffee. Viel Kaffee.

10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?

Nein.

11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Thriller.

12. Liest du gerne selbst?

Ja. Am liebsten nachts, wenn alle Schlafen, dann habe ich Ruhe dazu.
13. Welches Genre?

Ich lese gerne Biografien, lustige Bücher und Historische Liebesromane.

14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?

Lustige Kurzgeschichten über den Tod. Das sind gleich drei(!) K.O. Kriterien auf einmal. Verleger schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Ich habe es trotzdem gemacht und ich bin dankbar, dass es so gut bei den Lesern, jeder Altersgruppe, ankommt.

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Wer mehr von der Autorin,

lesen und über sie erfahren möchte,

kann gern auf

www.todmeinname.blogspot.de

www.facebook.com/TodmeinName

www.twitter.com/lucky47

vorbeischauen.

Hier nun die Vorstellung ihres Werkes:

»Guten Tag, Tod mein Name. Der Tod.«, 2015, ISBN: 9783942786218

„Kein Mensch WILL Sie treffen!“ Ein wenig verletzt schaute der Tod auf den Boden, und Herr Fischer erkannte augenblicklich seinen Fehler. „Och, Herr Tod. Sie müssen zugeben, dass der Mensch grundsätzlich lieber lebt.“ „Ja, da gebe ich Ihnen recht.“ „Bekommen Sie denn schon mal so Angebote, Herr Tod? Dass Sie später wieder kommen. Viel, viiiiiel später.“ „Sie meinen Bestechungsversuche? Ja, sicher! Ständig!“ Unschuldig zog Herr Fischer die Augenbrauen nach oben. „Und was bietet man Ihnen da so an?“ „Durch die Bank weg alles! Gold, Juwelen, Königreiche, und einmal habe ich einen Fußballverein angeboten bekommen. Mit Champions-League-Teilnahme.“ Enttäuscht zückte Herr Fischer seine Geldbörse und kramte darin herum. „7,54 Euro und eine Brotkarte. Die ist voll. Das nächste Brot wäre umsonst.“ Er warf einen zweifelnden Blick auf den Tod, der milde lächelnd den Kopf schüttelte. „Mit sicherem Wortwitz, gut positionierten Pointen und mehrdeutiger Sprache vermittelt Kerstin Jordan die Szenen, in denen der Tod ins Leben tritt.“ – NEUE RUHR ZEITUNG

(Quelle: amazon)

Das Buch erschien im Piepmatz Verlag 🙂

Bei der lieben Sandra Vogel.

www.piepmatz-verlag.de

Danke liebe Kerstin, 

für das Interview.

🙂

 

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