[Interview] Stefan Lange

Stefan Lange –

Der Autor von „Suicide – Drei Monate und ein Tag“

©Stefan Lange

Ich heiße Stefan Lange und bin Baujahr 1965, Deutsch-Schweizer und zwischen beiden Ländern pendle ich hin und her. Dass ich einmal ein Buch schreiben würde, aus dem ein Theaterstück entsteht oder Protagonist einer YouTube-Serie, hätte ich mir niemals vorstellen können. Eigentlich sah alles nach einer internationalen Business-Karriere aus, doch das Schicksal hatte anderes mit mir vor …

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schreiben wurde für mich zur Überlebensfrage. Hört sich dramatisch an, war es auch. Nach einer schweren Lebenskrise und einem Leben in tiefsten Depressionen, motivierte mich eine gute Freundin dazu, therapeutisch Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Therapeut war so schockiert von meinem Zustand, dass er trickreich meinte, ich sollte ihm die Geschichte, die mir widerfahren ist, einmal aufschreiben. Das setzt enorme Energien in mir frei und ich habe mich über 6 Wochen lang zurück ins Leben geschrieben. Nachdem ein Teil der selbstzerstörerischen Energie abfließen konnte, war ich überhaupt erst therapiewillig.

2. Was treibt dich an?

Der Gedanke, dass ich nicht eher Ruhe gebe, bis die ganze Welt meine Geschichte kennt. Außerdem gibt es im Bereich der Entstigmatisierung und Aufklärung noch viel zu tun.

3. Was blockiert dich?

Ich mich selbst. Als Manisch-Depressiver stehe ich mir oft selbst im Weg.
4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Meist gut. Dann freue ich mich, wenn ich das Projekt (egal, was es ist) zu Ende gebracht habe und dann wünsche ich mir, dass ich wieder genug Motivation für neue Projekte generieren kann.

5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?

Nein, schreiben oder an Projekten arbeiten kann ich zu jeder Tageszeit. Sehr effektiv bin ich in den frühen Morgenstunden.

6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich habe immer ein Notizbuch dabei.

Zur Not zeichne ich Gedanken per Smartphone auf.

7. Woher kommen deine Ideen?

Meist aus dem Kopf 😉 – aber die Quelle der Inspiration liegt überall:

Begegnungen, Berichte, Gespräche oder Geistesblitze, wenn ich allein bin.

8. Wo schreibst du am Liebsten?

Am liebsten zu Hause am PC. Ich liebe das 10-Finger-Blindsystem und wenn ich Gedanken in den PC hacke, ist das Klackern der Tasten für mich wie Meditation.
9. Was benötigst du zum Schreiben?

Mindestens einen Stift und ein Blatt Papier, gern auch einen PC.

Ohne das könnte ich ja nicht schreiben.

10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?

Ich bin kein Schriftsteller und habe bislang ja nur ein Werk veröffentlicht. Daraus sind mehrere verschiedene Projekte (Produkte) entstanden. Ich beschäftige mich also regelmäßig damit und meiner „Mission“. Die kennt keine Pause und von daher gibt es eigentlich keine Schreib- oder Projektpause.

11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Leider kann ich mit Fantasy-Geschichten nichts anfangen. Harry Potter etc. ist nicht so meins, obwohl ich mich deshalb nicht als phantasielos bezeichnen würde.

12. Liest du gerne selbst?

Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit zum Lesen.
13. Welches Genre?

Ich lese gern Thriller und Science-Fiction.

Das Universum fasziniert mich ungemein.

14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?

Ich erweitere die Antwort um den Begriff Zuschauer, denn die 60-teilige YouTube-Serie »Komm, lieber Tod« baut auf dem Buch auf. Ich freue mich über jeden Austausch mit Lesern und Zuschauern und hoffe, dass ich mit meiner Geschichte Menschen erreichen kann.

Wer mein Buch kennenlernen möchte, dem lese ich in 19-YouTube-Folgen auf meinem Kanal »Lange liest aus SUICIDE« an den Original-Handlungsorten vor: in 3 Ländern und an über 70 Locations.

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Wer mehr vom Autor,

der sich aus einem sehr tiefen Tief

herausgeschrieben hat,

lesen und über ihn erfahren möchte,

kann gern auf

Autor Stefan Lange auf Facebook

&

www.stefan-lange.ch

vorbeischauen.

Hier nun die Vorstellung seines Werkes:

»Suicide – Drei Monate und ein Tag«, 2014ISBN: 9783956810794

‚Ich spürte Wärme. Langsam erwachte ich aus diesem Traum, der mir seltsam bekannt vorkam und öffnete die Augen …‘

Sevilla in den 1990ern. Stefan widerstreben Karrieretreppen, er sieht seine nächste Station in Spanien. Leichtigkeit, Sonne in seinem Leben, Streifzüge durch die Stadt. Und ganz nah bei sich, in der Residenz entdeckt er eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: Susanne.

Ist sie genau die Eine? Es beginnt eine Sevillana der besonderen Art: Leidenschaft, Gleichklang und Gegentakt. Aus sinnlichem Tanz wird bitterer Ernst. Ein altes Trauma reißt einen Abgrund auf.

In einer tagebuchartigen Rückblende erzählt Stefan Lange die Geschichte einer passionierten Liebe, eines Lebens zwischen Manie und Depression. Die Sprache besticht durch Klarheit; schonungslos offen, zynisch-brutal und sehnsüchtig-hoffnungsvoll zugleich rührt der Autor mit Suicide an ein Tabuthema.

Nicht nur in TV- und Radiointerviews, sondern darüber hinaus auch mit Lesungen in Fachkreisen engagiert sich der Deutsch-Schweizer Stefan Lange in der Suizidprävention.

‚Denn der erste Schritt um Suizide zu verhindern, ist das Thema offen anzusprechen und es dadurch aus der Tabu-Zone zu holen.‘

Joana Hauff, Freunde fürs Leben e.V – www.frnd.de

(Quelle: amazon)

You-Tube Videos:

Drei Monate und ein Tag Theatertrailer

Vorstellung von „Suicide“ – Stefan Lange

Komm lieber Tod – Stefan Lange

Danke lieber Stefan,

für das tolle Interview.

🙂

 

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