[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Stefan Schweizer im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Autor Stefan Schweizer, der als Ravensburger Bua (Junge) nun in Potsdam lebt und schreibt.

Name: Stefan Schweizer

Genre: Thriller, Kriminalromane, U-Literatur, Sachbücher

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Einige: New Adult, Romance, Fantasy und Horror.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Bereits als Kind habe ich begonnen Kurzgeschichten zu schreiben, die allerdings zum Glück nie publiziert wurden :)))

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Die Motivation zum Schreiben kam aus mir selbst heraus. Schreiben hilft mir, Lebenserfahrungen besser zu verarbeiten und gleichzeitig einen Blick über den Tellerrand des eigenen Lebens hinaus zu gewinnen.

Was treibt dich an?

Es ist für mich ein beglückendes Gefühl, ein neues Buch von mir in den Händen zu halten. Außerdem hoffe ich, durch das Schreiben kleine Spuren in der Nachwelt zu hinterlassen.

Was blockiert dich?

Es gibt Phasen, in denen gelingt es mir nicht, in die Geschichte „reinzukommen“ und weiterzuschreiben. Dann lasse ich das Manuskript liegen, bis die Lust kreativ zu sein, wieder da ist. Meines Erachtens sollte sich niemand „zwingen“ zu schreiben, wenn er sich in keiner guten Verfassung dafür befindet.

Was benötigst du zum Schreiben?

Einen PC, Kaffee und gute Ideen.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Ja. Ich bringe morgens die Kinder auf den Weg zur Schule und setze mich dann an den Schreibtisch, bis sie wiederkommen. Diese Freizeit nutze ich zum Schreiben. Manchmal beschäftige ich mich auch an „ruhigen“ Samstagen oder Sonntagen mit meinen Werken.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Ich versuche stets auf dem Laufenden zu bleiben und beziehe viele Ideen aus den aktuellen politischen, historischen und kulturellen Diskursen.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich habe immer einen Block oder ein Tablet dabei. Dort notiere ich mir dann die mitunter plötzlich auftauchenden Ideen.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch und manchmal in einem Café.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Zufrieden und glücklich. Zugleich tauchen dann schon wieder Ideen für neue Projekte auf.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Eine gute Frage. Das muss ich mit Gerd bei Gelegenheit mal gemeinsam eruieren 😉

Liest du gerne selbst?

Ja, ein bis zwei Bücher pro Woche.

Welches Genre?

Einerseits lese ich gerne US-amerikanische Thriller-Autoren wie James Ellroy oder Don Winslow. Andererseits aber auch wissenschaftliche Sachbücher über Geschichte, Politik, Soziologie und Kunst.

Lieblingsautor / in:

Jörg Fauser.

Veröffentlichungen:

2024 erschien der erste Sammelband von „Dr. Junkie – Berlin im Rausch“. 2025 folgte Sammelband 2.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

In jeder Buchhandlung und auf jedem Internetportal, bei dem Bücher käuflich zu erwerben sind.

Wo ist deine nächste Lesung?

Die steht leider noch in den Sternen.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen sowohl in Frankfurt als auch in Leipzig.

Wo findet man dich im World Wide Web?

An vielen Stellen. Vor allem aber auf der Homepage des Mainbook Verlags.

https://www.mainbook.de/autoren/

Vielen lieben Dank für deine kostbare Zeit, lieber Stefan. Bin so froh das über einen Umweg, wir zwei Ravensburger uns in Frankfurt getroffen haben.

[Gedanken] Kunterbuntes Allerlei 1

Allerlei

A wie Autorin,

die ich seit 6.12.2012 durch die Geschichte „Nächstes Jahr wird alles anders“ beim Piepmatz Verlag bin. Es war ein tolles Gefühl, dort stand mein Name. Habe einen Vertrag unterschrieben, der Erste von ein paar, die folgen sollten. Ich bin mehr als dankbar für die Chance, die mir Sandra gegeben hat. Leseblüten-Weihnachtszauber-2012

B wie Buchmessen,

sind für mich die Möglichkeit meine Freunde wiederzusehen, neue Bücher auf meine Wunschliste zu schreiben und Lesungen zu besuchen. Kontakte zu knüpfen und hier und da auch etwas Werbung für Krümelchen zu machen. Ich fiebere diesen paar Tagen so sehr entgegen. Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal auch Leipzig besuchen, aber nicht allein. Lisa, meine Tochter wird mich begleiten. Es sind die Tage an denen sich meine Seele und mein Herz anfüllen mit Bildern meiner Freunde und wundervollen Momenten. Sie helfen mir an dunklen Tagen, die jeder Mensch kennt.

C wie Chaos,

das ständig in unseren vier Wänden tobt. Sich in den Schränken und Schubladen wieder findet. Der sich Tag für Tag in den kleinsten Winkeln ausbreitet. Begonnen dem Chaos Herr zu werden oder Frau 😉 habe ich dieses Jahr. Geschworen, endlich dem Chaos die Stirn zu bieten.

  D wie Down Under,

in Australien waren wir, mein Mann und ich, 1999. Unsere Hochzeitsreise. Seit dem bin ich verliebt in dieses Land. Sehne mich dahin zurück. Doch ob ich es jemals wiedersehe, vermag ich nicht zu sagen. Wünschen allerdings und davon träumen kann ich schon. Das ist tröstlich.

E wie Energisch,

sollte ich öfter sein. Durchsetzen was mir Wichtig ist. Mich selber dazu bringen, etwas zu vollenden. Nicht denken morgen kann ich das machen, nein gleich. Nicht mehr aufschieben.

F wie Freundschaft,

außer Familie ist die Freundschaft für mich das wertvollste Gut auf Erden. Genau wie die Gesundheit. Wahre Freundschaft ist rar gesät, es ist schön das ich sie tagtäglich erleben darf.

G wie Geborgenheit,

durfte ich von Anbeginn meines Lebens genießen. Erst im Elternhaus und jetzt mit Mann und Kind.

H wie Heimat,

meine Heimat wird immer die oberschwäbische Stadt Ravensburg bleiben. Wo nicht nur Türme und Tore sondern auch Puzzles einen großen Stellenwert haben. Nachdem ich nun fast 22 Jahre in Stuttgart lebe, nenne ich sie meine 2. Heimat. Sie gab mir die Möglichkeit die Flügel auszubreiten und vieles zu erleben.

I wie Indien,

2011 besuchte ich zum ersten Mal dieses Land. Wie oft war ich davor gewarnt worden, da sieht es ganz anders aus. Vieles wird dich erschrecken, verwirren. Aber was wirklich geschah, konnten manche nicht glauben. Ich kam an und fühlte, ich war am richtigen Fleck. Es war als käme ich nach Hause. Erklärbar war es nicht. Ich lief über die Straßen, trug die indische Kleidung, konnte mich sogar in der Sprache äußern. Wenn auch nicht viel. Es war schön, so unglaublich schön! Ich genoss den Kampf mit einem Affen, auf einer Insel. Den Sonnenauf – und untergang nur begleitet von meiner lieben, warmherzigen und treuen Freundin Uta. Die das ganze mit mir teilte. Jeden Augenblick. Unvergesslich in mein Herz gebrannt.

J wie Juli,

nicht nur wurde ich in diesem Monat geboren, sondern traf auch am 1.Juli 1994 den Mann meines Lebens. Am 14. Juli 1994 an meinem 20. Geburtstag stellte ich ihn meinen Eltern vor und ein Jahr später verlobten wir uns.

Bald geht es weiter mit dem Kunterbunten Allerlei!