[Rezension #748] „Pinne im Bücherschrank“ von Marieluise Bernhard-von Luttiz aus dem Oetinger Verlag

Meine Meinung:
Tolle-Molle ist ein Junge, der immer jammert, Angst hat und sich nicht wie ein normaler Junge verhält.
In der Schule und auch so, hat er immer nur Probleme. Es fällt ihm schwer, Anschluss zu finden.
Immerzu wird er ausgelacht oder ihm wird nichts Gutes nachgerufen. Tolle-Molle hat zu nichts Lust. Weshalb er auch Schmolle-Tolle genannt wird. Selbst seine Eltern wissen nicht was tun.
Als sein Papa ihm Pinne den Teddy wegnimmt, verändert sich etwas.
Was sich verändert, dürft ihr gerne selbst lesen.

Die Idee Pinne als Teddy im Bücherschrank und auch außerhalb zu haben, um Tolle-Molle zu helfen, ist eine sehr schöne Idee. Jeder von uns braucht doch jemanden, der ihn unterstützt und auch in schlimmen Momenten stärkt.

Ab und an mag ich Pinne, nicht so gerne. Er spielt sich etwas zu arg auf. Als ob er die ultimative Lösung wüsste.

Die Entwicklung von Schmolle-Tolle zum tollen Tolle, finde ich aber große Klasse.

Mein Fazit:
Ein Junge der langsam anfängt, sich aus seinem Schneckenhaus zu bewegen. Der mutig wird und von dem der Lehrer sogar beeindruckt ist. Freundschaft bewirkt viel, auch wenn es nur ein Kuschelteddy ist. Er lernt er selbst zu sein. Auf seine ganz eigene Weise.

Verlag : Oetinger Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 104 Seiten

ISBN: ‎978-3442201587

Veröffentlicht : 1967