[Rezension #796] „Die Entführung Attilas“ von Meddi Müller aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Bernd, Jürgen und Marcus sind OFC Fans durch und durch. Natürlich sind sie nicht gerade erfreut, das der OFC mal wieder das nachsehen hat. Wie kann man also dem geliebten Club, etwas unter die Arme greifen. Da fällt den Drei nur Attila ein. Wer es nicht weiß, das ist das Maskottchen der Eintracht. Geschlüpft im Jahre 2004.

Wenn Siggi, Gerry und Erwin von den Plänen wüssten, denn sie sind eingefleischte Frankfurter Eintracht Fans, würden sie etwas dagegen unternehmen. Doch das ist nicht der Fall.

So kommt es, wie es kommen muss. Um das Chaos perfekt zu machen, treten noch Drei auf den Plan. Die weder mit dem OFC noch der Eintracht was am Hut haben. Dank Fußfessel, Polizei, zwei verdeckten Ermittlern und einer anscheinenden Voliere wird der Fall immer undurchsichtiger.

Der Autor Meddi Müller führt nicht nur die 9 aufs Glatteis, sondern auch die Polizei, dessen Chefermittler sich vieles zusammen spinnt, aber nichts beweisen kann. Die große Frage bleibt, wer hat was gemacht und warum.

Manches Mal musste ich nachschauen, welche Gruppe gerade dran ist. Verwirrend, verrückt und sehr speziell ist das Buch um die 9 +2. Was das mit den +2 ist werde ich euch nicht verraten. Nur so viel, manches ist nicht so wie es scheint. Denn es gibt auch schwarze Schafe.

Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, lest dieses Buch. Nach der Verwirrung meinerseits, Geständnissen der Protagonisten, führt die Auflösung über intensive Gespräche, zum Höhepunkt der Geschichte.

Mein Fazit:
Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Denn drei Gruppen spielen eine Rolle. Daneben noch die Polizei und ein Ermittler mit Höhenflugfantasien. Viele Menschen sind involviert, jeder hat seine eigene Geschichte und Beweggründe. Eins ist jedoch ganz klar ersichtlich, jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Die Szenen am Schluss haben mir extrem gefallen. Zuhören ist immens wichtig. Den Anderen aussprechen lassen, ohne zu urteilen, einfach da sein. Das ist was zählt und was wir lernen aus diesem Buch.

Verlag : ‎ mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 243 Seiten

ISBN: 978-3911008570

Veröffentlicht : 21. August 2026

[Frankfurter Buchmesse] Tag 1 – 08. Oktober 2026

Was für ein Tag. Früh aufstehen und dank meines lieben Mannes kam ich pünktlich auf den Zug. Der war sogar mal pünktlich. Das sollte ich echt rot im Kalender eintragen.

Ich habe mich auf jeden Fall gefreut als ich 6:43 Uhr den Frankfurter Boden betrat. Mit meinem Koffer, ging es dann erstmal in Richtung Hotel. Den ich dann ganz allein zurückließ. Ihr kennt ihn ja, er macht mir also gerade Vorhaltungen, was hätte alles passieren können, als er da so allein rumstand. Wenn der nur wüsste, dass er die nächsten Tage auch des Öfteren allein sein muss.

Verratet es ihm bloß nicht. Dann komme ich morgen früh gar nicht hier raus. Man hat also so seine Sorgen mit dem Gepäck. 😀

Okay, nun weiter im Text. Das Schöne ist, mein Hotel ist gar nicht weit weg von der Messe. Ich habe sogar Kaffeemaschine und Wasserkocher auf dem Zimmer. Das ist so klasse. Schlürfe also gerade während ich, vom ersten Tag berichte, an einem Chai Latte.

Schon um kurz nach 8 Uhr war ich auf dem Weg zur Halle 3.0 Da habe ich mich dann doch etwas umgeschaut. Denn nicht alles war so wie ich es kannte. Kaum ein Stand war an seinem Platz. Da fehlte mir doch gleich das bekannte Feeling. Ich wusste ja von den Umstrukturierungen der Hallen und auch des Messebetriebes, aber das hatte ich dann doch nicht erwartet. In Halle 3.0 fehlten mir doch einige der gewohnten Verlage.

Schulterzuckend, machte ich mich ans Werk und fotografierte was das Zeug hielt. Das Licht war teilweise noch gar nicht richtig an. Spannend.

Thalia

Münchner Verlagsgruppe

emons: Verlag

Piper Verlag

Ullstein Verlag

Reclam Verlag

Relax Plätze gab es auch. Früher war da, der ein oder andere Stand.

Peter Hammer Verlag

Schöne Bücher Netzwerk

Wem lief ich als erstes über dem Weg? Na könnt ihr es erraten? Nein. In Ordnung nicht so drängeln, ich verrate es euch ja schon. Gerd Fischer, Verleger vom Mainbook Verlag Halle 3.0 B50 und Thorsten Fiedler dem Autor der Offenbach-Krimis und noch anderen tollen Büchern. Ein super Gespann. So früh am Morgen, haben wir noch kein Foto für euch. 😉

Nach einer Umarmung hieß es, wir sehen uns später, und dann wurde weiter fotografiert. Ich dachte echt, ich hätte gar nicht so viele Fotos gemacht. Echt!? Meine Galerie zeigt da leider erschreckend anderes. 😎

Es gab supertolle Begegnungen. Freunde und Menschen die mir ans Herz gewachsen sind. Menschen die man kennenlernen durfte. Ich lief Klaus-Peter Wolf und seiner Bettina praktisch in die Arme. *kicher*.

Nach meiner anfänglichen Verwirrung wegen der Standänderungen, fühlte ich langsam diese Aufgeregtheit in mir. Hier zu sein, bedeutet mir sehr viel. Es ist eine ganz besondere Zeit für mich. Also habe ich ganz viel genetzwerkt, wie das heute heißt. Visitenkarten haben die Besitzerin und Besitzer getauscht. Man hat gemeinsam gelacht und sich auch ernst unterhalten. Man ist in das Leben der Anderen eingetaucht. So einiges habe ich dadurch erfahren.

Einige dieser wundervollen Menschen darf und durfte ich interviewen. Aber dazu gibt es dann weitere Beiträge. Für mich ist das Treffen, auf der Buchmesse mit den Menschen die ich kenne und sehr schätze, wie ein großes Familientreffen.

Das P auf meinem Ticket habe ich jetzt tatsächlich schon das 21. Jahr. Ihr seht ich habe sogar Sebastian Fitzek eingeholt der dieses Jahr sein 20-jähriges feiert. Dabei, bin ich aber schon viel länger.

Sogar schwanger, das war 2004, ließ ich es mir nicht nehmen auf die Buchmesse zu fahren. Dank meines Papis, der mich begleitete, war das möglich. Das war leider das einzige Mal, das er mit mir hier war. Im Jahr darauf war unsere Maus Lisa noch so klein, das ich natürlich nicht auf der Messe war.

Warum ich euch das erzähle? Mein Papi ist seit über zwei Jahren nicht mehr hier, aber ich gehe jedes Jahr zum „Diogenes“ Stand. mache immer Fotos. Denn er hat diesen Verlag geliebt. Vor allem die Bücher von Jules Verne. Ich hatte ihm zu Lebzeiten fast alle besorgt, das waren eine Menge.

Entschuldigt, für die kurze sentimentale Ausschweifung. Mir kamen nur die Tränen als ich wieder dort stand.

Diogenes Verlag

Jetzt aber wieder zum lustigeren Teil. Hier nun die Fotos um meine Erzählungen zu belegen. Viel Freude beim Durchblättern.

Gmeiner Verlag

Die Leseinsel der unabhängigen Verlage.

Kunstmann lieber lesen!

Der Stand von buchkultur.

Klett-Cotta Verlag

Dumont Verlag, einer meiner Lieblingsverlage.

Kein & Aber Verlag

Katapult

Cornelsen I Pons I Langenscheidt

Literatur in Hessen – ein sehr wichtiges Thema, nicht nur in Hessen sondern im ganzen Land. Würde sogar soweit gehen, auf der ganzen Welt.

Penguin Random House Verlag

Hanser Verlag

Suhrkamp I Insel Verlag

Hoffmann & Campe Verlag

Na wen haben wir denn da. Alexander Oetker auf Leinwand. Es ist mir sofort ins Auge gesprungen.

C.H.Beck

Aufbau Verlage

Klett Verlag

Es gab Eis. Bei den langen Schlangen, habe ich es aber erst gar nicht versucht.

Außenansichten:

Petrus hat es nicht gut mit uns gemeint. Er wollte nicht aufhören, Regntropfen nach uns zu werfen.

Kurz mal in Halle 5.0 gewechselt. Oh man sind die Decken niedrig. Irgendwie fühle ich mich hier, nicht so wirklich wohl. Warum ich dann hier bin, fragt ihr? Weil es hier die ein oder andere Lesung gibt, die ich gern hören möchte. Also ganz nach der Devise: Augen zu und durch.

Droemer Knaur Verlag

amazon publishing

Robert Habeck bei „Die Zeit“ über sein Buch „Arctic Meltdown – Die Neuvermessung der Welt“.

Lesung & Gespräch Alexa Hennig von Lange mit ihrem Buch „Alte Pfade“ aus dem Dumont Verlag.

Lesung & Gespräch Sibel Daniel mit ihrem Buch „Sturmtage“.

Dieses Gespräch und auch die Passagen, die aus dem Buch von der Autorin gelesen wurden, waren sehr eindrucksvoll.

Lesung & Gespräch Anja Saskia Beyer mit dem Buch „Sieben Jahre bis zu dir“. Liebe verändert sich. Manchmal müssen wir älter und reifer werden, um das Gewesene zu verstehen.

Lesung & Gespräch Melanie Thiele mit ihrem Buch „Heat & Heart – Liebe in Texas“. Liv will die Finger von Männern wie Noah lassen, doch ihre Gefühle sind dagegen. Sie kommen sich gefährlich nah.

Sie ist zauberhaft.

Besondere Begegnungen:

Yvonne Wundersee, eine superliebe Autorin, ihre Bücher haben Suchtgefahr.

Diana Ahrabian meine liebe Freundin, großartige Autorin und tolle Journalistin. 😍

Vanessa Jeske, ihr Buch werde ich demnächst lesen. Bin schon gespannt.

Jetzt habe ich doch ein Foto für euch.

Thorsten Fiedler (li.) und Gerd Fischer (re.) Hier bei den Zwei, fühle ich mich wohl. Mal schauen wie lange sie es mit mir aushalten. 😉

Alexander Oetker, ein total sympathischer Mensch und Autor. Seine Bücher sind super.

Spaß mit Freunden. (v. li. na. re.) Christine, Petra Schier, ich (Mist, jetzt habe ich mich verraten.), Heike Klein, Gabi Haug und Manfred Haug.

Rebecca Reiss, eine liebe Freundin und Bloggerin.

Ja sag mal, hat jemand mit Petrus geredet.

Das ist doch nicht etwa die Sonne. Nachmittags zeigt sich die Frankfurter Messe in schön.

Nun noch schnell was eingekauft und dann ab ins Hotel. Ist zum Glück nicht weit weg. Meine Füße wollen nämlich ihren Dienst, schon nach dem ersten Tag aufgeben. *tztztz* immer dieses Personal. 😏

Mein Hotelzimmer Best Western Macrander Hotel Frankfurt/Kaiserlei. Da kann man es aushalten.

Besondere Bücher:

Meine Mitbringsel:

[Rezension #765] „Handkäs Masala: Krimi“ von Robert Maier aus dem Mainbook Verlag

Meine Meinung:
Ashwini und Olaf arbeiten schon länger zusammen. Sie hat den Durchblick was die IT angeht. Sie gräbt in den Untiefen der Bits und Bytes.
Ein Mord. Eine Leiche im Kneippbecken, ruft Olaf und Ashwini auf den Plan.
Wer war das Opfer? Warum wurde er ermordet? Lauter Rätsel.
Als Olafs Familie bedroht wird, kommt auch sein Sohn, der bei der Kripo ist, nicht umhin zu bemerken das sein Vater wieder Detektiv spielt.
Es ist nicht leicht, hinter die Gründe des Todes zu kommen. Als es mehr Morde werden, versuchen sie eine Verbindung zu finden.

Justyna ist frisch dabei.
Unkonventionell tritt sie nicht nur den Kunden auf die Füße. Vergreift sich im Ton und bringt Olaf, mehr als einmal in die Bredouille. Mir persönlich ist sie zu direkt. Sie mischt sich ein. Zurückhaltung, ist gar nicht ihrs. Leider. Armer Olaf.

Sie ist eine Charaktere, die mich aufregt. Der ich ab und zu mit Klebeband, den Mund verschließen möchte.

Ashwini hingegen mag ich gerne. Sie ist das indische Gewürz in der Geschichte, das sie immer dabei hat. Ich liebe indisches Essen. Habe während des Lesens, richtig Lust darauf bekommen.

Olaf tut mir einfach leid. Er steht immer zwischen den zwei Frauen, die sich irgendwie nicht wirklich leiden können. Ob sie je wirklich zusammen arbeiten können?
Ihre gegenseitige Abneigung ist nicht wirklich förderlich, für die Lösung von Kriminalfällen.

Mein Fazit:
„Handkäs Masala“ hat Spannung, fordert es ein mitzudenken. Aber man muss auch aushalten, das Ashwini und Justyna sich bekämpfen. Justynas Art ist gewöhnungsbedürftig. Kein einfacher Charakter. Olaf immer zwischen den Fronten. Manchmal scheint er machtlos.
Mit feinem Gespür für Situationen, nicht ganz alltäglicher Spurensuche und lockerer Wortwahl, ist es ein Buch das sich gut weglesen lässt. Für den Urlaub, oder als abendliche Lektüre wunderbar.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎eBook

Seiten: 211 Seiten

ISBN: 978-3911008532

Veröffentlicht : 24. April 2026

[Rezension #760] „Einzige Liebe“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Es geht um die Eintracht, die Fans, Tore und die Geschichte. Zwei Männer haben sich dem ganz verschrieben. Der eine völlig in der Realität, der Andere beschönigt. Vernachlässigt Eltern und Freundin. Als er tot aufgefunden wird, ist nicht klar warum er umgebracht worden ist. Doch diesmal lässt Rauscher keine Sekunde nach. Sein Jagdinstinkt ist geweckt, schließlich geht es um seinen Verein.
Die Liaison mit Jana, gibt ihm außerdem Antrieb. Sie ist das weibliche Pendant zu ihm. Was ich sehr sympathisch finde.

Es könnte alles gut sein, wenn nicht die Vergangenheit ein Stück weit, Rauscher die Suppe versalzen würde.
Außerdem spinnt Markowsky komplett. Der hat echt einen an der Klatsche.

Sein Team ist in dieser Geschichte, endlich wieder ein Team. Was mir mega gut gefällt. Der Spruch am Ende von Krause, ist dasTüpfelchen auf dem i.

Ebbelwoi, isch einfach legger.

Mein Fazit:
Ein Toter, mehrere Verdächtige, ein Verein und die Einzige Liebe von vielen in Frankfurt. Rauschers Team lässt nicht locker. Gibt alles und arbeitet seit der geplatzten Hochzeit, endlich wieder ohne wenn und aber zusammen. Mir hat es richtig Spaß gemacht, auch wenn ich Markowsky gern mal was gehustet hätte. Ich fühl absolut mit Rauscher. Jana bleibt hoffentlich, auch in den weiteren Geschichten präsent. Sie ist eine tolle Kommissarin und ich glaub sie könnte Schwung in den Laden bringen.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 246 Seiten

ISBN: 978-3946413387

Veröffentlicht : 09. Januar 2017

[Rezension #758] „Abgerippt“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Das gibt es doch nicht, da wird Bernd Kessler der Onkel von Andreas Rauscher, aus der Wohnung zwangsgeräumt.  Außerdem findet sich im Hinterhof ein Toter. Was hat aber Bernd damit zu tun? Die Mieter halten sich bedeckt. Eine Beschuldigung nach der anderen folgen. Die Bewohner des Hauses, sind nicht da wo sie angeblich waren. Kämpfen fast gegeneinander.

Andreas Rauscher ist aber überhaupt nicht, auf dem Posten. Abgelenkt von der Sache mit Elke und Max. Sich auf die Arbeit konzentrieren, geht so nicht.

Elke ist ein Dorn in meinen Augen, vorallem für die Geschichte. Sie führt sich auf, als ob sie nicht gewusst hätte, dass er ein Polizist ist. Einer der nicht locker lässt. Das schätze ich an ihm. Bis seine Fälle vorbei sind, kommt die Zeit für Frau und Familie  zu kurz. Sie ist ja selbst Polizistin, also müsste sie das eigentlich kennen.

Meine Sympathie für sie, ist bis fast auf den Nullpunkt gesunken. Wenn da nicht Mäxchen wäre.

Durch seine Unkonzentriertheit, leidet auch das Team. Das bekommen alle zu spüren. Bis einer seiner Kollegen zum Chef geht. Tja da ist guter Rat teuer. Was nun, wie sich wieder fokussieren. Elke taucht noch einmal auf, lässt ihn nicht zu Wort kommen, verständlicherweise. In der Situation hätte ich auch rot gesehen.

Dieser Grün verhält sich seltsam. Irgendwas ist da nicht koscher.

Außerdem ist Bernd Kessler ein verstockter Zeuge. Oh man, warum sagt er denn nichts. Vertraut er seinem Neffen nicht?

Das Ende hat es in sich, hat der ganzen Geschichte noch eine spannende Wende gebracht.

Jana bringt frischen Wind rein. Sie passt einfach wie Ebbelwoi zu Handkäs mit Musik.

Mein Fazit:
Echt verwirrend der Fall. Die Zerrissenheit von Andi, wirkt sich aufs Team aus. Obwohl sie sonst super miteinander können. Ich hoffe das im nächsten Buch, unser Rauscher mal wieder teammäßig Oberwasser hat. Denn was wäre er ohne das Team. Er ist doch sonst nicht so durch den Wind. Seine Gehirnzellen rattern, seine Intuition funktioniert, aber hier war es mehr Glück als ermitteln.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 279 Seiten

ISBN: 978-3944124513

Veröffentlicht : 23. Oktober 2014

[Rezension #754] „Fliegeralarm“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Karsten Kempf und Peter Schulz, leiden unter dem Lärm den die Flugzeuge  verursachen. Die Landebahn ist in der Nähe ihrer Häuser. Verkaufen können sie nicht, da die Häuser nur noch halb so viel wert sind.

Karsten und Peter sind Nachbarn. Karsten Kempf ist ein ehemaliger Polizist. Verschiedene Vorkommnisse haben ihn  den Job gekostet. Seine Frau ist auch weg.

Kann sehr gut verstehen warum die zwei so verzweifelt sind. Peter benutzt Ohrstöpsel, trotzdem gibt es keine ruhige Minute. Außer von 23 – 5 Uhr morgens wegen dem Nachtflugverbot, das zum Glück noch existiert. 

Wenn ich mir vorstelle, das den ganzen Tag, Flugzeuge über mich hinweg donnern würden, würde ich auch rasend werden. Das ist doch nicht zum Aushalten. Auf keinen Fall.
Auch glaube ich, das der dauernde Lärm krank macht. Das wird in diesem Buch  sehr gut dargestellt. Man dreht sprichwörtlich durch. Doch wie sich wehren, was tun.

Kempf ist mir zu radikal, in seinem Tun. In seinem Schmerz und Leid, verabschiedet sich das normale Denken.

Peter Schulz ist gemäßigter, was ich gut finde. Er will was tun, aber auf eine gewaltlose Weise.

Irene ist mir sympathisch und hat ihre Prinzipien. Sie steht hinter ihrer Mutter.

Andreas hat einen wichtigen Job. Elke die selbst Polizistin ist, sollte das doch verstehen. Sie geht mir jedoch mit ihren komischen Anrufen und Aussagen tierisch auf den Nerv. Was soll das. Ich fand sie eigentlich sympathisch. Ist Rauscher ohne sie besser dran? Ich habe das Gefühl, das es so ist.

Mein Fazit:
Mir fehlt leider das Ermitteln im Team. Mir fehlt teilweise der rote Faden. Man muss den Täter, auch nicht lange suchen. Das hat mich etwas gestört. Die Spannung am Schluss, war richtig klasse
Das Thema ist dafür aktuell und beschäftigt viele Anwohner, rund um Flughäfen. Die Auseinandersetzungen  mit Elke stören mich. Armes Mäxchen.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 244 Seiten

ISBN: 978-3944124049

Veröffentlicht : 10. November 2013

[Interview-Reigen] Alle Interviews vom „Mainbook Verlag“ im Überblick.

10. März 2026

Gerd Fischer Verlagschef

12. März 2026

Gerd Fischer Autor

14. März 2026 

Franziska Franz

16. März 2026

Leif Tewes

18. März 2026

Andreas Roß

20. März 2026

Daniel Stenmans

22. März 2026

Robert Maier

24. März 2026

Stefan Schweizer

26. März 2026

Astrid Schwikardi

28. März 2026

Thorsten Fiedler

30. März 2026

Meddi Müller

01. April 2026

Fotos: Anja Waegele, www.amw-photography.de

Frank Schuster

03. April 2026

Tanja Bruske-Guth

05. April 2026

C.S.Steinberg

07. April 2026

Ralf Schwob

Viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Ralf Schwob im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Ralf Schwob, der Autor eines noch unbekannten Genres. 😉

Name: Ralf Schwob

Genre:

Wenn es das Genre geben würde, müsste es „Literarischer Spannungsroman“ heißen. Fantasy dürfte das Genre sein, in dem ich wohl nie etwas schreiben werde. Außerdem schreibe ich immer wieder Kurzprosa.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Mitte der 1990er Jahre

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Wahrscheinlich die Autoren, die ich damals am meisten schätzte: Hemingway und Böll.

Was treibt dich an?

Schwer zu sagen. Ich glaube, dass die wahren Antriebe fürs literarische Schreiben unbewusster oder vorbewusster Natur und mir daher nicht zugänglich sind.

Was blockiert dich?

Ein enges Zeitkorsett, emotionaler Stress, andere Verpflichtungen.

Was benötigst du zum Schreiben?

Zeit und Ruhe.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Ich schreibe meist vormittags, gern auch schon in den frühen Morgenstunden. Überarbeiten geht eigentlich immer.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Begegnungen und Gespräche, Beobachtungen im Alltag. Aber natürlich auch Bücher, Filme, Bilder und Musik.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Dank Handy mit Diktierfunktion kein Problem, außerdem habe ich fast immer etwas zu schreiben dabei.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Meist zufrieden, aber auch immer ein wenig wehmütig, weil ich mich in der Regel fast zwei Jahre mit den erdachten Personen und ihren Konflikten beschäftigt habe.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Durch eine Empfehlung.

Liest du gerne selbst?

Natürlich! Lesen und Schreiben gehören für mich zusammen.

Welches Genre?

Als Buchhändler lese ich fast alles, am liebsten aber untypische Thriller und Krimis sowie Coming-of-Age-Romane der 70er und 80er Jahre.

Lieblingsautor / in:

In der Hochliteratur: Thomas Mann, Hemingway. In der gehobenen Unterhaltung: Frank Goosen, Meyerhoff. In seiner eigenen Liga: Stephen King.

Veröffentlichungen:

„Tod im Gleisdreieck“ Januar 2020

„Osthafen“ September 2024

„Nacht der Sinne“. Erscheint 2. Halbjahr 2026

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

In jeder Buchhandlung.

Wo ist deine nächste Lesung?

Kulturcafé Groß-Gerau. Buchpremiere „Nacht der Sinne“ am 4. September 2026.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Jedes Jahr auf der „Buchmesse im Ried“ in Stockstadt am Rhein. Meist auch auf der Frankfurter Buchmesse.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.ralfschwob.de

Vielen Dank Ralf, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin C.S. Steinberg im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast C.S. Steinberg, die Autorin der ersten Stunde beim Mainbook Verlag.

Name: C.S.Steinberg

Genre: Fantasy

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Ja, Heimat Romane 😉

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Ich habe mit dem Schreiben begonnen, seit ich denken kann. Da ich eher ein stilles und zurückgezogenes Kind war, war es meine Art Gefühle und Gedanken auszudrücken.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Nein

Was treibt dich an?

Alles, was Bücher ausmacht. Gedanken weitergeben, vielleicht auch hier und da helfen zu können, den Alltag mal vergessen, Spannung erzeugen, Emotionen, es wagen, neue Wege zu gehen.

Was blockiert dich?

Manchmal habe ich einfach keine Lust zu schreiben. 

Was benötigst du zum Schreiben?

Ruhe, Musik

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Nein, mit Familie, Kind und Arbeit, geht das auch nicht.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Die Menschen selber, das Leben. Ich mag es, aus mir selber herauszutreten und andere Menschen zu betrachten, Ihre Beweggründe, ihre Gedanken, ohne darauf Einfluss zu nehmen. Sie wirken zu lassen.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich schreibe nichts auf. Ich denke immer, wenn ich es wieder vergesse war es entweder noch nicht der richtige Zeitpunkt, oder nicht relevant gerade. Gutes, kommt von alleine wieder.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer. Dort ist mein Wohlfühlraum. 

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Stolz, dann auch die Frage, habe ich an alles gedacht. Ein bisschen Wehmut, weil man auch Abschied nimmt, aber auch Freude auf Neues.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Ich bin die erste Autorin die damals von Herrn Fischer unter Vertrag genommen wurde. Ich hatte einen Lektor damals gesucht, da ich für Privat meine erste Geschichte drucken lassen wollte. (Für meine Eltern und nur für mich).

Herr Fischer bewarb sich als Lektor und die Chemie passte auf Anhieb. Man muss ehrlich sein, niemand tritt einem Autoren so nahe, wie der Lektor. Denn es steckt viel Herzblut in jeder Geschichte. Er sagte damals zu mir, das geht nicht, dass die Geschichte in der Schublade liegen soll und so wurde ich seine erste Autorin 😃

Er hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass ich schreibtechnisch dort stehe, wo ich heute bin. Mit jedem Lektorat lernte ich dazu. Es war immer eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche 😉

Liest du gerne selbst?

Absolut. 

Welches Genre?

Dazu auch FAST alle Richtungen. Ich liebe es mich geschichtlich zu informieren, oder mal Krimis zu lesen, Horror, Fantasy, einfach alles. Selbst Lyrik/Dichtung. Meine Buchsammlung im Regal würde für manch Aussenstehenden, wohl sehr merkwürdig aussehn 😉

Lieblingsautor / in:

Da ich so breit gefächter bin, gibt es keinen einzelnen, sondern viele, wo jeder seinen Bereich hat, den ich spannend und faszinierend finde.

Veröffentlichungen:

2025 – Schattenpfade – Im Zeichen des Vigil – Der Zweite und somit letzte Teil der Fantasy Saga um die Alte Welt und ihren Magiern. (Diese besteht aus 6 fertig gestellten Büchern)

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Überall wo es Ebooks und Taschenbücher gibt.

Wo ist deine nächste Lesung?

Aktuell sind noch keine geplant, aufgrund bisher privater Umstände und da ich an einem komplett neuen Fantasy Projekt arbeite, aber gerne können wieder Anfragen gestellt werden.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Dieses Jahr ist es schwierig, aufgrund privater Umstände. Ich hoffe das im nächsten Jahr, wieder ändern zu können.

Wo findet man dich im World Wide Web?

Unter www.cssteinberg.de die Seite ist so bunt, wie ich, und manchmal schaffe ich es auch, sie zu aktualisieren 😉

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Constanza, für deine kostbare Zeit.

[Rezension #753] „Paukersterben“ von Gerd Fischer aus dem Mainbook Verlag

Meine Meinung:

Andreas Rauscher ermittelt wieder.

Seine Lebensgefährtin Elke, ist mit dem kleinen Rauscher zu Hause. Natürlich wäre er da lieber. Wer kann es ihm verdenken.

Ein Lehrer wird ermordet. Ein Video taucht auf. Dennis will sich rächen, weil er der Freund von Karla ist. Auf den sie sich immer verlassen sollte, aber die Beziehung ist etwas seltsam.

Viele Verdächtige, müssen vom Team befragt werden. Der Hergang des Todes des Lehrers ermitteln. Was nicht einfach ist, vorallem weil viel geschwiegen und verschwiegen wird. Niemand sagt wirklich, was geschehen ist. Jeder hält sich bedeckt. Das ist natürlich für Andreas Rauscher und sein Team extrem schwierig.

Die Befragungsliste ist lang. Frau Fried, Frau Adam, Frau Huber, Herr Arnold, Herr Martin, Frau Gettermann, dann noch Erik und die ehemaligen Freundinnen von Karla. Da ist guter Rat teuer.

Karla ist für mich eine schwierige Person, ich verstehe sie nicht wirklich. Dennis möchte Karlas Freund sein, aber sie ist davon nicht begeistert. Er ist auf jeden Fall rettungslos verliebt.

Undursichtig ist mir die Lehrerschaft. Anscheinend hatten viele mit dem ermordeten Lehrer, mehr oder minder intensiven Kontakt. Doch der Getötete hatte sein Herz an jemanden verloren, der nicht unter ihnen war. Er wurde genauso intensiv zurückgeliebt. Was mich etwas tröstet, die Person aber nun leiden lässt. Hoffe sie schafft es, das zu verarbeiten.

Es ist wirklich ein Tohuwabohu. Dieser Fall fordert einem Alles ab. Zum Verrückt werden. Denn man steigt nicht durch. Verschiedene Aussagen, lassen mich zwei Personen verdächtigen, doch sind sie es wirklich?

Gerd Fischer hat dieses Fall so konstruiert, das man bis zum Schluss zwar verdächtigt, aber keine Ahnung vom Täter hat. Wirklich gelungen.

Mein Fazit:

Kein einfacher Krimi, denn die Aufklärung ist mehr als schwierig. Viele Verdächtige, die mit dem Getöteten zu tun hatten. Rauscher ist auf seiner Spur, denn er hat einen Geruch wieder erkannt. Die Suche nach dem Mörder, wird brandgefährlich. Ihr dürft gespannt sein. Das Chaos und die langsame Auflösung, denn es wird alles Schritt für Schritt klarer, hält die Spannung hoch. Der nächste „Rauscher“ Krimi liegt schon bereit.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 276 Seiten

ISBN: ‎978-3981357189

Veröffentlicht : 1. September 2012