[Rezension #721] „Uterus – Ein Köln Krimi“ von Astrid Schwikardi aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:

Seine Schwester Patricia ist tot. Mark Birkholz leidet unter diesem Verlust. Unter der Schuld nicht rechtzeitig da gewesen zu sein. Er versucht sich zusammen zu reißen, doch immer wieder drehen sich die Gedanken um das Geschehene.

Dann verschwinden Studentinnen. Werden tot aufgefunden, ihnen wurde etwas sehr wichtiges entfernt. Was eint die jungen Frauen? Warum sie?

Bei der Suche nach dem Warum, ereilt eine Kollegin, ein grausames Schicksal. Es ist ein tiefes Loch in dem Mark, Stefan und die Anderen stochern. In dem sie Lösungen und Ansätze finden wollen. Aber wer steckt dahinter. Was ist der Grund für Alles.

Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich zusammen. Unterlagen und ein Geständnis bergen den richtigen Ansatz. Doch auch hier kommen sie zu spät. Zwei Menschen sind tot, eine entführt. Alles was sie haben ist der Anfang eines Namens.

Kompliziert, undurchdringlich, verwirrend. Der Täter offenbart sich nicht. Sind es mehrere?

So viele Fragen und so wenig Antworten.

Was läuft da zwischen Maja der Staatsanwältin und Dahlmann, seinem Chef. Leidet er schon unter Paranoia. Er weiß wirklich nicht, was hinter dem Gemauschel steckt. Eins ist sicher, er mag das nicht. Die Blicke die Unterhaltungen, von denen er nichts mitbekommt. Wollen sie ihn verunsichern?

Dennoch bleibt er dran. Versucht klare Gedanken zu fassen.

Mein Fazit:

Ein echt heftiger Krimi, der den Täter lange im Verborgenen lässt. Es ist als ob man dauernd in Hab-Acht-Stellung ist. Es könnte jederzeit was passieren. Schüsse, Verfolgungen, Ergebnisse die alles in Frage stellen und doch uns der Lösung näher bringen. Es war spannend und auch erschreckend. Was Menschen anderen antun können. Toller Krimi mit vielen Spannungsbögen.

Verlag : ‎mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 236 Seiten

ISBN: ‎ 978-3947612468

Veröffentlicht : 2019

[Rezension #720] „Sturm über dem roten Land“ von Deana Zinßmeister aus dem „dot books Verlag“

Meine Meinung:

Duncan ist der Herr im Haus und lässt das Luise und Grace spüren. Doch das war nicht immer so.

Christopher will in die Politik, ist unmöglich. Nur um seinen Vorteil besorgt. Dreht sich, wie das Fähnchen im Wind.

Madeleine, Mutter von Zwillingen, kann ich nicht einordnen. Sie bleibt mir fern, in Gefühl und Tiefe.

Arthur Bellamy ist ein Ekel. Er widert mich an.

Grace ist ein Wildfang und mir vielleicht gerade deshalb so nah. Bumerang heißt ihr Pferd. Ein schönes Tier.

Luise, die Mutter von Grace, mag ich auch sehr. Ihre Sicht der Dinge zu verstehen, nimmt mich für sie ein. Sie ist warmherzig und gut. Klug führt sie das Weingut.

Als Duncan etwas beschließt, wird Grace vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie soll heiraten, den sie jedoch nicht mag, nein sogar hasst.

Eines Tages trifft sie im Outback auf jemanden, dessen Verbindung zur Farm sehr groß ist. Schön ist, dass die Geschichte von einer Freundin nun erzählt wird. Eine schöne Idee, finde ich. Sie macht den Roman noch intensiver.

Schreibstil:

Die Perspektivwechsel sind gut gelungen. Deana Zinßmeister erschafft Emotionen mit Worten und Bildern, in meinem Kopf. Sie hat genau die Wortwahl, die einen mitnimmt in das Geschehen. Man kann sich dem allen nicht entziehen. Die Persönlichkeiten der damaligen Zeit, werden durch gute Recherche, wieder zum Leben erweckt.

Mein Fazit:

Das Leben im Outback, das Verhalten der Eindringlinge (Weißen), gegenüber der Aborigines. Der damalige Lebensstil, das Zusammenleben zwischen Mann und Frau, aber auch die Konflikte der starren Mann dominiert Frau Thematik. Die Frau hat nichts zu sagen, wird sehr genau dargestellt.

Doch auch hier ist es wichtig, das die Frau wenn auch heimlich, geschickt ihre Wünsche und Ziele verfolgt. Die dargestellten Personen sind lebendig und haben Tiefe. Dies macht es leicht, die Geschichte in einem Rutsch zu lesen. Wie geht es weiter, was passiert nun sind dabei die drängensten Fragen die mich antrieben.

Verlag : ‎dot Books

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 342 Seiten

ISBN: ‎ 978-3989523401

ASIN : B0D7NZNDBD

Veröffentlicht : 1. April 2025

[Rezension #717] „Zeitgenossen V – Der Wille Adads“ von Hope Cavendish

Meine Meinung:
Gemma, Giles, Maddy, Miguel, Francisco, Sadia und Fergus sind über all die Jahre, zu engen Freunden geworden. Sie haben viel erlebt. Grausames und schönes. Verwunderliche Neuerungen und die wandelnde Mode, die vorallem Giles, immer wieder in Verzückung geraten lässt.

Gula, Apason und Dagan sind Ur-Vampire. Ihnen helfen die Freunde immer wieder gegen den vierten Etemmu-Qebru Nergal. Dieser führt böses im Schilde.
Windgott Adad wacht über alles.

Die Jahrhunderte vergehen. Gemma und ihre Freunde sind wieder unterwegs. Ihr  Leben neu zu gestalten. Da sie nicht altern, müssen sie immer wieder den Schauplatz ändern. Sie treffen Persönlichkeiten, wie Charlie Chaplin und Agatha Christie um zwei zu nennen. Auch alte Freunde wie Dahoma. Sie reisen nach Ur, um herauszufinden was Nergal umtreibt.

Das amüsantes Treffen mit einem Reverend ist einer meiner Höhepunkte.
Er will den Leuten weis machen, wie Vampire reagieren und was sie zurückhält. Das sich natürlich die Freunde und selbst ich beim Lesen, über die seltsamen Ideen die Bäuche halten vor Lachen, ist klar.

Menschenverachtend handelt eine Gruppierung mit ihren Ideologien über die Herrenrasse. Schreckliches tun sie Menschen an. Das ruft die Freunde erneut auf den Plan.

Die 50er, 60er, 70er bis zum 20. Jahrhundert rauschen an einem vorbei. Leider zu schnell, aber das ist wohl verständlich, da wir von diesen Jahrzehnten vieles schon wissen.

Am Ende steht erneut ein großer Kampf bevor, dessen Ausgang mich schockiert.

Meine Fazit:
Dieses Band 5 ist für mich ein guter Abschluss der Reihe. Alle Freunde werden erwähnt und sind Teil der Geschichte, was mir sehr gut gefällt. Auch schön sind die Reisen, zu den archäologischen Stätten. Die Begegnungen der prominenten Persönlichkeiten und auch die Kämpfe gegen das Böse. Manche Abschnitte gingen mir zu schnell, aber das hat wohl, mit der Zeit zu tun, die uns wohl bekannt ist.

Der Schreibstil war flüssig und in angenehmer Sprachwahl. Gerade deshalb lässt sich die Reihe, sehr gut lesen. Insgesamt möchte ich erwähnen, dass die Recherche für diese Bücher hervorragend ist. Natürlich ist das Ein oder Andere, der Geschichte wegen, verändert worden.

Lasst euch von der Reihe „Zeitgenossen“ entführen. Durch die Zeiten, beginnend von Gemmas Verwandlung bis heute.

Verlag : ‎Independently Published

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 256 Seiten

IBAN : 978-1730857430

Jahr : November 2019

[Rezension #714] „Robin Tod“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Ein Mann kommt nach Hause. Alles ist still. Kein Laut zu hören. Wo ist seine Frau?
Als er sie findet, ist da eine Ohnmacht die ihn umgibt. Dann kommen die Gedanken, er schmiedet Pläne und setzt sie um. Er kennt nur eins: Rache.
Andreas Rauscher hat Urlaub, denn ein wunderbares Ereignis steht bevor. Doch die Personaldecke ist dünn. Deshalb wird Rauscher zurückbeordert. Elke ist nicht erfreut. Verständlich.
Tanja Heller, Jan Krause und Andreas Rauscher versuchen dem Mörder auf die Spur zu kommen. Bei den vielen Informationen, ist das nicht einfach.
Die drängenste Frage jedoch ist, wer ist der Mörder.
Der Titel des Buches, verrät die Mordwaffe. Fand ich super gewählt.

Ein Techtelmechtel am Arbeitsplatz, geht für mein Dafürhalten gar nicht.
Elke kann ich sooo gut verstehen. Das was sie macht, hat er verdient. Auch wenn er mir, in einigen Momenten leid tut.

Ab der Hälfte, hatte ich einen Verdacht. Dieser hat sich bestätigt. Mal sehen ob ihr auch darauf kommt. Schreibt es mir gerne.

Meine Fazit:
Ein Fall der nicht alltäglich ist, hält die Soko Robin in Atem. Menschen kommen zu Schaden, um die es mir nicht leid tut. Na ja vielleicht um eine, aber nur ein bißchen. Flotter Schreibstil, schnell aufeinander folgende Vorkommnisse. Rätselraten und ein nicht ganz unblutiges Ende. Zwischendrin Briefe an eine Frau, die seine Handlungen verstehen soll, obwohl sie diese Briefe nie bekommen wird. Leseempfehlung meinerseits.

Verlag : ‎mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 298 Seiten

ISBN : 978-3981357134

Jahr : 01. August 2011

[Rezension #712] „Frankfurt Taxi Mord“ von Dieter Kaufmann aus dem Bodenstaff Verlag

Meine Meinung:
Ein Taxifahrer wird ermordet. Dieser kam mit allen gut aus.
Er ließ nichts anbrennen, in Bezug auf Frauen. Hatte deshalb eine Auseinandersetzung im Fitnessstudio.
Mit dem Typ, würde ich mich auch nicht gerne anlegen. Er kommt mir, allein durch die Beschreibung, Gewaltbereit vor.

Teichmann wurde in seinem Taxi gefunden. Was hat er vor einem Kiosk gesucht, der geschlossen ist.

Was hat Steve Brown damit zu tun? In einem Video Gespräch, machte er eine komische Aussage, die Michael hellhörig werden lässt.

Es ist ein ziemlich schwieriger Fall, da es nicht viel Anhaltspunkte gibt.
Sabine Riedels Bruder, Benjamin ist Zeuge.

Lange tappt die Kriminalpolizei im Dunkeln. Sie bekommen anonyme Hinweise. Doch von wem?

Irgendwie will nichts zusammenpassen, überall fehlt ein Stück. Ein Detail. Wie ein Puzzle. Aber sie bleiben dran. Geben nicht auf.

Positiv fällt mir auf, dass die zwischenmenschliche Seite sehr schön zur Sprache kommt. Zwischen Sabine und Yunus, aber auch zwischen Birgit und Moritz.

Mein Fazit:
Ein Kriminalfall, der nicht einfach zu lösen ist. Diesmal war es für mich nicht so logisch nachzuvollziehen, wie bei den tollen anderen Fällen rund um Yunus Team.
Aber so ist es eben in der Welt der Kriminalpolizei. Nicht immer ist alles einfach und logisch. Das Buch hat mich gut unterhalten. Überrascht war ich vor allem über die scheinbare Drahtzieherin. Eine Dame allerdings verstehe ich nicht. Findet gern heraus warum nicht und was sie am Ende entscheidet.

Verlag : ‎Bodenstaff Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 296 Seiten

ISBN : 978-3948164270

Jahr : 12. Dezember 2024

[Rezension #708] „Allerlei Verborgenes: Von Liebe & Hoffnung, Grausamkeit & Abgrund“ von Yvonne Wundersee

Meine Meinung:
Männer, ein Jüngling, ein Brunnen und Ratten läuten diese Adaption des Märchens „Allerleirauh“ ein.

Prinzessin Solea von Lichtstein muss grausames erleben. Von Klein an, versteckt sie sich vor der Welt. Vorallem vor ihrem Vater. Er ist herrschsüchtig und brutal. Als ihre Mutter grausam zu Tode kommt, fällt sein Blick auf Sie. Er hat unzüchtiges mit ihr vor. Ihr bleibt nur eins die Flucht. Doch wohin wird sie die Flucht führen. Wird sie leben oder wird sie von den Häschern ihres Vaters gefunden werden, das ist die Frage.

König Kaelion von Dragarien ist anders, als sein Äußeres vermuten lässt. Ihn umgibt ein Geheimnis. Das Schattenreich ist seine Heimat. Der Schutz aus Nebel für sein Volk, hält er aufrecht. Nur ein Ort ist voller Sonne, ein Garten. Doch nun gibt es jemand, der genauso strahlt, obwohl sie sich unter einem Mantel verborgen hält.

Wer ist sie? Ist sie Leira, Rauhtierchen oder doch jemand anders?

Kodan finde ich so toll. Der kleine Junge hat viel Mut. Er hat Ehre im Leib. Er ist mir sofort ans Herz gewachsen.

Jonathan der Koch, ist so herrlich grummelig. Aber nicht wirklich. Lange, kann er es nicht aufrecht halten.

Waldi ist ein wunderbarer alter Mann, der so viel mehr sieht, als das Sichtbare. Er fühlt die zwischenmenschlichen Bindungen, auch wenn er es nicht sieht.

Die Prinzessinnen sind oberflächliche Hühner. Verschlagen wie Aurora oder ungebildet. Ich mag sie nicht.

Schreibstil:
Zuerst wird es brutal. Grausam und mehr als erschreckend. Aufgewühlt hofft man auf die positive Wendung der Geschichte. Doch so lange Konstantin von Lichtstein nicht von seiner Tyrannei ablässt, kann die Hoffnung nur ein Funken sein.
Jedes Wort das die Autorin verwendet, zeugt von Dramatik, Liebe, Hoffnung, Mut und Düsternis.

Mein Fazit:
Die Adaption hat mich vollumfänglich überzeugt. Yvonne Wundersee, sollte gerne noch Andere, uns gut bekannte Märchen, in ihrer so wohl gewählten Art adaptieren.
Ich wäre absolut dafür.

Verlag : ‎GedankenReich Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 318 Seiten

ISBN: ‎ 978-3987921216

ASIN : B0F1Y9F23W

Veröffentlicht : 25. März 2025

[Rezension #707] „Night of Blood – Part I“ von Tanja Neise

Meine Meinung:
Shay trifft auf Lumiel. Lumiel lebt allein und traut keinem über den Weg. Als sie bemerkt wer Shay ist, weiß sie nicht wie sie handeln soll. Doch er ist so schwach, dass sie erstmal keine Gefahr sieht. Sie hilft ihm. Durch Tierblut wird Shay kräftiger. Dann geschieht alles auf einmal. Lumiels Fallen lösen aus. Shay und Lumiel können fliehen. Doch wohin? Lumiel hat eine Idee, doch mit dem was sie dort erwartet, haben beiden nicht gerechnet. Durch eine Fähigkeit von ihm, merkt er schnell dass etwas faul ist. Er reagiert geistesgegenwärtig. Nun, sind sie wieder auf der Flucht. Sie suchen Sam, vielleicht kann er helfen oder kann man auch ihm nicht vertrauen.

Mit der Zeit werden sie es herausfinden. Es steht ihnen ein Kampf bevor. Lumiel ist nicht nur eine Frau, sie ist besonders. Man spürt dies von Anfang an.

Aufregend und wahnsinnig toll geschrieben, reist man mit Lumiel und Shay durch die Welten.

Man schließt Freundschaft mit Sam. Auch als Leser. Das er etwas Besonderes an sich hat, fühlt man einfach. Während des Lesens, erfährt man sehr viel vom Kodex der Wächter. Es macht die ganze Geschichte lebhafter und auch tiefer wie ich finde.

Es ist von Anfang an so, als ob man daneben steht und alles mit anschaut. Miterlebt und nicht nur am Rand, sondern mittendrin.

Das haben die Geschichten von Tanja Neise, für mich immer so lesenswert gemacht. Weshalb ich mich schon riesig freue auf den Band 2.

Mein Fazit:
Nach den Büchern „Das Zeitenmedaillon“ ist mir es eine Freude gewesen, dieses Band 1 zu lesen nein regelrecht zu verschlingen. Sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen, die es schaffen mich mit Worten und Gefühlen in ihren Bann zu schlagen. Danke.

Verlag : ‎Independently published

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 348 Seiten

ISBN: ‎ 979-8307145944

ASIN : B0F7G9LVQM

Veröffentlicht : 3. Mai 2025

[Rezension #704] „Herzverwandt“ von Jennifer Hauff & Jessica Hauff aus dem Schwarzkopf & Schwarzkopf

Meine Meinung:
Die 17-Jährige Charlie, wird immer müde. Auch beim Treppensteigen.
Gefühlt hat sie immer zu wenig Luft. Ein Junge, den sie im Supermarkt trifft, ist plötzlich ihr neuer Mitschüler. Aber nicht nur das, er unterstützt sie in dem Kampf, den sie zu kämpfen hat.
Monate vergehen, Nachrichten gibt es meistens schlechte.

Dann endlich der erlösende Anruf der alles ändert. Sie darf weiterleben und das Geheimnis dass Flinn umgibt, findet eine krasse Wendung.

Gemeinsam gehen Flinn und Charlie durch die schwere Zeit. Geben sich Halt und fühlen sich wohl. Es gibt nie Zweifel daran, was sie füreinander empfinden.

Immer an der Seite Charlies Schwester Miriam. Sie wohnt sogar schon fast bei ihr. Denn die Mutter ist sehr auf ihr Geschäft bedacht. Kümmert sich nicht wirklich um die Mädels. Das finde ich erschreckend und auch sehr traurig.
Ich finde Miriam so mega klasse. Sie scheut sich nicht der gemeinsamen Mutter, die Meinung zu geigen. Macht sich Sorgen, wie eine richtige Mama.

Mein Fazit:
Das Buch „Herzverwandt“ ist wirklich ein großartiges Buch. Es ist so leicht geschrieben, das man nicht umhin kann es Wort für Wort, zu verschlingen. Es geht um ein trauriges Thema. Aber auch um Hoffnung und Zusammenhalt.

Verlag : ‎Schwarzkopf & Schwarzkopf

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Hardcover

Seiten: 224 Seiten

ISBN: ‎ 978-3862650811

Veröffentlicht : 15. November 2011

[Rezension #703] „Pfotenglück und Sommerwellen“ von Petra Schier aus dem Harper Collins Verlag

Meine Meinung:
Max Paulsen hält zuerst gar nichts, von dieser Unternehmensberaterin. Wie sollte sie ihm, mit dem Bauernhof helfen. War das nicht die falsche Baustelle für sie? Weithin bekannt, übernimmt sie normalerweise viel größere Aufträge, um  Unternehmen zu helfen.
Hatte sie überhaupt Ahnung vom Landleben und was auf einem Bauernhof zu tun war?
Er bezweifelte dies stark. Ein toller Papa, der alles für seine Kinder tut. Großartiger Mann.

Jonathan und Lilly, seine Kinder sind einfach wundervoll. Hab sie gleich ins Herz geschlossen. Genau wie die Eltern von Max. Inette und Eric Paulsen.

Inga ist Max Ex-Frau. Sie war eine selbstsüchtige Frau. Das empfand ich so. Kümmert sich nicht um die Kinder, was ich absolut herzlos finde.

Isalie Charlotte Hansen, ihres Zeichens Unternehmensberaterin, möchte zurück zu ihren Anfängen. Früher hatte sie Pläne, wollte helfen, kleinen mittelständischen Firmen. Doch es hatte sich entwickelt, sie wurde bekannter. Angefragt von größeren Unternehmen. Nun ein Bauernhof. Back to the Routes? Sie hat ein großes Herz.

Die Geschichte ist so voller Herz und Liebe. Wie Onkel Jörn, Lilly durch die Luft wirbelt, wärmt mein Herz. Es ist alles so schön und harmonisch. Alle halten zusammen. Was ich großartig finde. Wenn es nur diese Menschen und diesen Ort „Lichterhaven“ wirklich gäbe.

Natürlich darf einer nicht fehlen. Das Salz in der Suppe: Samson, ein Hund. Petra Schier, hat sich diesmal selbst übertroffen. Ich fühle diese tiefe Traurigkeit, die Samson verspürt. Man wünscht sich, das er wieder Vertrauen zu Menschen fasst. Er wieder glücklich wird.

Mein Fazit:
Die „Lichterhaven“ Romane sind alle wunderbar. Pageturner und zum immer wieder lesen. Sie machen Lust auf mehr. Gefühle, Harmonie, tolle Umgebung und wunderbare Hunde runden alles ab.
Das sanfte annähern zwischen Isalie und Max berührt. Die Geschichte lässt in mir, eine sanfte Saite anklingen. Sie ist rundherum gelungen.

Verlag : ‎Harper Collins eBook

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 385 Seiten

ISBN: ‎ 978-3749906857

ASIN : B0CHN3WDWC

Veröffentlicht : 15. April 2025

[Rezension #702] „Kurz-Schlüsse: Mit Satiren durch den Alltag“ von Gernot Kurz

Meine Meinung:
Im Vorwort verspricht uns Gernot Kurz, mit Erzählungen gespickt mit Humor und Satire, uns durch das ein oder andere Fettnäpfchen, Feiertage oder Situationen zu begleiten. Dies gelingt ihm mühelos. Er nimmt sich und seine Mitmenschen nicht all zu ernst. Was den ein oder anderen Schmunzler auslöst.

Schreibstil:
Leicht aber mit einem sichtbaren und  unsichtbaren Hieb gegen uns selbst. Das Leben mit Humor nehmen oder mit einem leichten satirischem Biss.

Es wird über Neujahrsvorsätze und Jahreshoroskope nachgedacht. Man(n) begibt sich in „Valentinsstreik“ find ich gut. Da machen mein Mann und ich auch nicht mit. Blumen oder kleine Gesten sind doch, ohne so einen Tag viel viel schöner.

Fasten, na klar weniger Kilos wären gut, aber wieder dieser Zwang. Jojo Effekt inklusive. Nein, Danke. Hunger und Durst verführen uns ja sowieso.

Muttertag und Vatertag. Wo ist die Gleichberechtigung der Väter. Mir würde es gefallen den Vatertag auch auf einen Sonntag zu schieben. Auch wenn mein Papi nicht mehr da ist, ich feiere ihn noch heute, weil er der beste Papi der Welt war.

Zeitumstellung bitte abschaffen. Ich seh das genau wie der Autor. Zum Verrückt werden das Ganze.

Die Suche nach dem richtigen Adventskalender, ist so eine Sache für sich. Immer wieder stecken wir fest, ob dieser Masse der Möglichkeiten. Herrlich beschrieben.

Weihnachten davor und danach. Ein Spektakel.

Urlaub. Was nehm ich mit? Wann fahren wir los? Wohin soll es gehen? Immer diese Fragen und doch kein Lösung oder doch.

„Hitze ist geil!“die Schönste und Einfachste Entschuldigung wenn nicht alles so klappt, wie es soll. Danke Gernot.

Fußball, für beide Geschlechter oder  rhythmische Gymnastik. Doch wo ist da der Mann. Ach Bändchenschwingend, würde ich ihn doch zu gern mal sehen. Was für ein Gedanke.

Tierisches Essen auf vier oder mehr Beinen oder gänzlich ohne. Krabbelndes. Umdenken und runter damit. Neee….nicht wirklich.

Auto im 30er Modus. Wintereinbruch und das Kratzen der Scheiben. Grauenvoll, aber sooo wahr. Genau wie der Stau. Spontan ist da nicht drin. Da muss alles gut durchdacht sein.

Kommunizierende Autos. Was für ein Graus. Der Autor spricht mir aus der Seele.

Männer und Frauen. Unterschiede, Diskrepanzen und mal wieder die verbale nonverbale Kommunikation. Alles auf den Punkt gebracht.

Putzen ist nichts für Männer. Oh ich empfinde das anders. Obwohl das mit der Spülmaschine stimmt auffallend. schmunzel

Die Sache mit der Socke oder eben mit der fehlenden Zweiten. Wird dieses Rätsel je gelöst werden? Sehr amüsant.

Mein Fazit:
Eine ernstgemeinte, nichternstgemeinte Auflistung von Unwägbarkeiten des Lebens.
Gernot Kurz nimmt sich Zeit um aufzuklären. Mit vielem trifft er ins Schwarze. Oft muss ich nicken und lächeln. Ihm zustimmen sowieso. Dieses Büchlein, kann man immer wieder zur Hand nehmen, um etwaige Tatsachen in anderer Sichtweise zu erfahren. Klar zu sehen oder unklar. Eins ist sicher, mit Humor ist alles leichter.

Verlag : ‎Buchverlag Edition Platin

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch 160 Seiten

ISBN : 978-3903538023