[10 Jahre Queer Book Fair] Kurz – Interview mit der Autorin Sabine Brandl

Pseudonym: Sabine Brandl (re.)

Genres: Lesbian Romance, Lesbian Cosy Crime, Lesbian Thriller, Spooky Lesbian Romance.

Verlag:

Sechs meiner sieben Romane sind im Main Verlag erschienen:
„Und täglich grüßt die Erinnerung“ (Erstauflage 2010, überarbeitete Neuauflage Oktober 2024)


„weißblau queer gestreift“ (Erstauflage 2012, Neuauflage Juli 2020)


„Hummeln im Glas“ (Erstauflage 2016, Neuauflage Mai 2020)


„Sektflöte und Pommesgabel“ (Februar 2020)


„Das Rätsel um Cecile“ (März 2022)


„Heirate nicht – ne te marie pas!“ (Oktober 2025)

Ein Roman ist im Muc Verlag erschienen:
„BeGeistert von dir“ (Gemeinschaftsroman mit Julia Dankers, März 2025)

Was ist das Schöne dran, Queere Bücher zu schreiben?
Ich schreibe gerne über Themen und Gefühle, die ich kenne. Da ich selbst lesbisch bin, verwende ich für meine Romane lesbische Hauptfiguren. Ich kann mich so besser in sie hineinfühlen und authentischer schreiben. Außerdem würde ich mir selbst als Leserin für Krimis, Thriller und Spukgeschichten mehr lesbische Hauptfiguren wünschen. Also schreibe ich neben Lesbian Romance auch Lesbian Crime und lesbische Spukgeschichten – mit dem Ziel, damit das Spektrum an lesbischer Literatur zu erweitern und zu bereichern. Häufig spreche ich auch ernste Themen rund um das queere Leben an, z.B. Probleme mit dem Coming Out, ich spiele auch gern humorvoll mit Klischees und Vorurteilen, um auf eine unterhaltsame Art Schubladen zu öffnen. Letzteres liegt mir sehr am Herzen. Genau wie die Sichtbarkeit und Selbstverständlichkeit lesbischer Literatur und lesbischen L(i)ebens. Zugleich recherchiere ich gerne und fühle mich in neue Themen, Orte und Personen ein, aber
meine Hauptfiguren gestalte ich stets so, dass ich mich mit ihnen innerlich stark verbunden fühlen kann.

Seit wann schreibst du?
Ich habe schon als Jugendliche geschrieben. Ernsthafter betreibe ich das Schreiben etwa seit 20 Jahren, meine ersten Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Gedichten war 2004, 2010 erschien mein erster Roman.

Wie viele Bücher sind von dir 2024/2025 erschienen?
Drei Bücher und ein Hörbuch:
– Im Oktober 2024 erschien die Neuauflage meines Debütromans aus dem Jahr 2010 „Und täglich grüßt die Erinnerung“ im Main Verlag.
– Im März 2025 erschien der Roman „BeGeistert von dir“ (in Kooperation mit Julia Dankers verfasst) im Muc Verlag.
– Im Oktober 2025 erschien „Heirate nicht – ne te marie pas!“ im Main Verlag.
– Außerdem erschien mein lesbischer Psycho-Krimi „Das Rätsel um Cecile“ aus dem Jahr 2022 im Februar 2025 als Hörbuch im Main Verlag.

Wo kann man deine Bücher käuflich erwerben?
Die meisten meiner Bücher findet man beim Main Verlag:

https://main-verlag.de/autoren/sabine-brandl/

Hier findet man auch meine Kurzgeschichtenveröffentlichungen in Anthologien des Main Verlags.

Ein Roman ist im Muc Verlag erschienen:
https://www.muc-verlag.de/queer/roman-begeistert-von-dir/

Und natürlich bei den gängigen Versandhändlern wie Amazon:
https://www.amazon.de/stores/Sabine-Brandl/author

Hier findet man auch Kurzgeschichtenveröffentlichungen und die Anthologien, die ich als Herausgeberin auf den Weg gebracht habe

Wann ist deine nächste Lesung?
Am 29.11.2025 um 19:00 Uhr lese ich im Münchner LeZ (Lesbisch-Queeres Zentrum) aus meinem neuen Roman „Heirate nicht – ne te marie pas!“
https://www.lez-muenchen.de/aktuell-im-lez/event-details/lesung-aus-dem-roman-heirate- nicht-ne-te-marie-pas-von-sabine-brandl

Wo kann man dich auf Messen antreffen?
Man findet mich z.B. auf der Queer Book Fair in Frankfurt und beim Queer Book Day in München, den ich selbst gemeinsam mit meiner Frau Gisela Weinhändler organisiere:
https://queerbookday.wordpress.com/

Hin und wieder auf der Marburg Con und vielleicht auch auf der Stuttgarter Buchmesse. Am 8.11.2025 findet man einige meiner Bücher beim Fest der bayerischen Bücher in München:

https://litera-bavarica.de/ am Stand des Main Verlags.
Jede Teilnahme an einer Buchmesse und jede Veranstaltung, an der ich beteiligt bin, poste ich natürlich auf meiner Webseite und auf Social Media.

Wo findet man dich im World Wide Web?
Webseite: https://www.sabinebrandl.net/

Facebook: https://www.facebook.com/AutorinSabineBrandl/
https://www.facebook.com/RomanautorinSabineBrandl

Instagram: https://www.instagram.com/sabinebrandl_autorin/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Brandl

Vielen lieben Dank für deine Zeit, liebe Sabine. Es hat mich sehr gefreut, mehr von dir und über dich zu erfahren.

[Frankfurter Buchmesse] Interview mit dem megastarken Autoren Patrick Scholz

Patrick Scholz mit seiner wunderbaren Frau Sabrina.

Sein Halt und Ein und Alles.

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Du schreibst seit deiner Jugend. Fantasy war dir wichtig. Was gab den Ausschlag, in diesem Genre zu schreiben?

Ich bin ein Kind der 80er! Der Einfluss von Fantasy war in den 80er und 90ern gefühlt gigantisch. Angefangen mit den „Masters of the Universe“. Ich lege dir dazu ein Foto mit in den Anhang. Ich hatte eine wirklich große Sammlung der Actionfiguren (die meine Eltern leider an meinen alten Kindergarten gespendet haben, anstatt sie für mich oder meine Kinder aufzubewahren). Schon damals fand ich nicht nur die klassischen Helden wie He-Man spannend. Nicht verwunderlich, dass Skeletor die optische Vorlage für meinen Helden Urgoth, den Sensenmann wurde 😊

Mit Serien wie:
„Masters of the Universe“, „Thundercats“, „Bravestar“, „Saber Rider“, „Transformers“, „Gargoyles“.

Oder auch Filmen wie:
„Conan“, „Der Herr der Ringe“ (Zeichentrick von 1978), „Willow“, „Highlander“, „Legende“, „Das letzte Einhorn“, „Die unendliche Geschichte“, „Der dunkle Kristal“, „Time Bandits“, „Excalibur“, „Fire and Ice“, „Labyrinth“, bin ich aufgewachsen.

Aber wie hat das alles dazu geführt, dass ich zum Lesen und Schreiben gekommen bin?

Nachdem ich die Zeichentrickversion vom „Herrn der Ringe“ von Ralph Bakshi zum ersten Mal gesehen habe, und dieser Film nicht die ganze Geschichte gezeigt hat!
Er endet mit dem Satz: „Mit dem Mut der Verzweiflung, und angefeuert durch das heldenhafte Beispiel von Frodos Freunden, vertrieben die Mannen von Rohan die Heerscharen der Finsternis für immer aus dem Gebiet von Mittelerde.“ Und mit dieser aufopferungsvollen Schlacht endet auch die erste große Erzählung, der Herr der Ringe…
Eine Fortsetzung des Films gibt es (leider) bis heute nicht. Dafür jedoch die grandiosen Filme von Peter Jackson! Aber der kleine Patrick wollte damals wissen, wie es weitergeht. Also waren meine ersten Schritte die Geschichte selbst weiterzuerzählen. In die Rolle von Aragorn, Gandalf oder Frodo zu schlüpfen und mir eigene Abenteuer auf der Reise nach Mordor auszudenken.
Es hat tatsächlich eine ganze Weile gedauert, bis meine Tante davon erfuhr und mir das Buch der Hobbit schenkte. Nun war dies zwar nicht die Fortsetzung… aber die Vorgeschichte des Films. Ich kann nicht zählen, wie oft ich den „Hobbit“ gelesen habe! Aber ich bräuchte definitiv mehr als zwei Hände. Darauf folgten „Der Herr der Ringe“… dicht gefolgt von „Der Greif“ von Wolfgang Hohlbein. Spätestens nach diesem Buch war mir klar, dass ich später einmal, wenn ich groß bin, genau das werden möchte! Ein Geschichtenerzähler! Phantastische Welten die ich selbst erschaffen habe und Figuren, die darin Abenteuer bestehen. Das war die Geburtsstunde vom „Herrscher der Türme“. Natürlich ist die Geschichte über die Jahre gereift, gewachsen… hat sich verändert, so, wie ich mich verändert habe… doch dann kam der Tag, an dem es um die Berufswahl ging… in meinem Buch schreibe ich deswegen auch… manchmal sind die Ziele oder Wünsche nicht auf geradem Wege zu erreichen. Das Leben schreibt da, seine ganz eigenen Geschichten.
Meine Eltern haben mir nicht die nötige Unterstützung gegeben, sondern den Satz gesagt, den unzählige Jugendliche an dieser Stelle gehört haben… „Lerne gefälligst etwas gescheites! Damit kann man doch kein Geld verdienen! Wie willst du damit später einmal eine Familie ernähren? Du warst doch immer gut mit Zahlen! Versuche es doch mal bei der Bank!“
Und so habe ich den Geschichtenerzähler in mir begraben und bin Bankkaufmann geworden. 24 Jahre im „falschen“ Beruf. Gefangen in der grauen Welt der Zahlen… aber dazu später mehr!

In „Herrscher der Türme“ geht es um Gemeinschaft, um den Kampf gegen das Böse. Mut, Durchhaltevermögen und das Aufgeben keine Option ist. Wie bist du das Projekt angegangen? Skizzierst du die grobe Handlung? Hast du dir Gedanken, um die Figuren gemacht?

Wie bereits geschrieben… die Idee zum Herrscher der Türme hatte ich bereits in meiner Jugend. Auch einige Charaktere, wie z.B. Urgoth der Sensenmann oder Gronk das Irrlicht, stammen aus dieser Zeit! Nur hatten sie damals, noch nicht dieselben Namen wie heute.
Als ich mit dem Schreiben begonnen habe, habe ich zuerst die sieben Welten aufgezeichnet. Ganz klassisch mit Papier und Bleistift. Ich bin tatsächlich ein visueller Schreiber. Ich sehe die Dinge vor meinem geistigen Auge… und muss sie dann erst einmal zu Papier bringen. Erst danach können auch Worte die Welten und Figuren zum Leben erwecken. Da meine Zeichenkünste, sagen wir mal eher bescheiden sind, erfreue mich daran, dass meine liebe Frau ein Talent zum Malen und Zeichnen hat. Ich habe also nur die groben Skizzen angefertigt und sie hat das dann für mich, in Schön gezeichnet. Später dann, haben wir uns ein Programm für die Erstellung von Karten gegönnt und den ein oder anderen Charakter mit der Hilfe von KI zum Leben erweckt.
Nun nachdem ich also die Welten und Figuren aufgezeichnet habe (oder aufzeichnen lassen habe), habe ich seitenweise Namen aufgeschrieben. Phantastische Namen für die Fülle an Figuren, Wesen, Orten, Welten… und habe diese dann den sieben Welten zugeordnet. Auf diese Weise konnte ich mich später beim Schreiben anhand dieser Liste bedienen, wenn ein neuer Charakter hinzukam. Neue Orte beschrieben wurden. Ich brauchte nur die Liste zur Hand nehmen und die Figuren oder Orte suchten sich ihren Namen wie von selbst.
Als dieses Gerüst stand, habe ich damit begonnen in den sieben Welten zu schreiben. Und tatsächlich waren die Ersten Kapitel nicht die ersten Kapitel des Buches. Immer wenn ich eine Idee für einen Charakter hatte, habe ich grob angefangen über ihn zu schreiben. Wie sieht er aus, wie heißt er oder sie? Was ist seine Geschichte? Wie passt er in den „Herrscher der Türme“? Wann könnte er in Erscheinung treten? Welche Rolle wird er spielen? Und so entstanden die ersten Zeilen über Bordrosch Eisenfaust, aus dem Clan der Eisenfäuste. Ein Zwerg.

Erzähle bitte von deinen Büchern. Wird es einen dritten Teil geben?

Sehr gerne 😊 Für all jene, die Band 1 und 2 noch nicht gelesen haben… ein paar kurze Erläuterungen. Ich habe es nicht als Zweiband geschrieben, sondern in einem Guss! Doch nach 1200 Seiten musste ich feststellen, dass es für einen Debutroman deutlich zu lang war! Also habe ich einen sinnvollen Cut gemacht und auf zwei Bücher aufgeteilt. Ich habe einen Turm erschaffen, in dem insgesamt sieben Welten existieren. Keine weiß von der Existenz, der jeweils anderen. Einzig Urgoth, der Sensenmann muss seiner Aufgabe in allen sieben Welten nachgehen. Er wird begleitet von Gronk dem kleinen Irrlicht, der seine Rolle ein wenig neckisch gestaltet und Urgoth oft hinterfragt in dem, was er sagt und tut. Denn Band 1 heißt nicht ohne Grund „Finde deine Bestimmung“. Wer kennt es nicht? Wer war nicht schon einmal an dem Punkt in seinem Leben, wo er sich gefragt hat, was hätte alles aus mir werden können, wenn nicht… und in diesem Fall der Sensenmann! Urgoth möchte nicht mehr als der Schatten wahrgenommen werden, der den Tod bringt. Er möchte in einem anderen Licht stehen… etwas Gutes vollbringen! Was bei der Aufgabe schier unmöglich scheint! Ihm kommt jedoch zu Gute, dass in einer der sieben Welten die Elfen vom Bösen verführt werden… und so drehen wir die Charaktere in dem Buch komplett! Der vermeintliche Bösewicht, wird zum Beschützer der sieben Welten und die vermeintlich guten Elfen zum Bösen, das bekämpft werden muss. Und auf seiner Reise durch die sieben Welten trifft Urgoth auf eine Vielzahl spannender Charaktere, wie z.B. Azeria, die Fuchsfrau, Theocera, den Drachen, Grischnar, die Orkschamanin oder Bordrosch den Faustkämpfer, um nur einige zu nennen. Keiner von ihnen ist ein offensichtlicher Held… und DAS war mir enorm wichtig! Denn Helden gibt’s in jeder Größe! Es ist nicht wichtig wie groß, wie stark, begabt/talentiert man ist. Wahre Helden tragen das Herz am rechten Fleck! Hier spanne ich ein wenig den Bogen zu den „Hobbits“… die bei Tolkien am Ende die größten Helden sind. So sind es auch meine Figuren… niemand hält sich selbst für einen Helden. Sie gehören eher zu den Unterschätzten, den Ausgestoßenen, den Missverstandenen… jeder hat seine Geschichte und manche befinden sich, an einem wahren Tiefpunkt in ihrem Leben… und doch schlummert in jedem Funken das Licht eines Helden. Und in meiner Geschichte geht es darum, diesen Funken zu entfachen. Bei jedem Einzelnen! Selbst den Leserinnen und Lesern. 😉
Die Geschichte um Urgoth und seine Mitstreiter wird in Band 2 zu einem sinnvollen Ende geführt… ich verrate nur so viel… es wird in den sieben Welten weitergehen. Dann jedoch mit neuen spannenden Figuren und neuen spannenden Geschichten. Dabei schließe ich nicht aus, dass der ein oder die andere liebgewonnene Figur nochmal auftauchen werden. Eines jedoch ist sicher… Der Dritte Band wird alles verändern!

Was planst du außer Band 3 zu schreiben?

Zuerst einmal bin ich dem Verlag unendlich dankbar, dass sie mir erlaubt haben in den sieben Welten weiterzuschreiben. Band 3 habe ich bereits begonnen zu schreiben. Die Story für Band 4 und 5 habe ich bereits durchgeplottet. Es darf in den sieben Welten also spannend weitergehen 😊

Ich möchte mich jedoch nicht nur auf den „Herrscher der Türme“ beschränken. In mir schlummert noch so viel mehr, dass seinen Weg aufs Papier finden möchte. Und so habe ich entschieden mich etwas breiter aufzustellen. Nicht nur High Fantasy zu schreiben.
Aktuell schreibe ich gerade an einem Urban Fantasy/Crime Mix und bin schon mit 2/3 des Buches fertig. Am Ende mit einer abgeschlossenen Handlung und der Möglichkeit eine ganze Reihe mit immer abgeschlossenen Geschichten daraus zu machen. Gerade der Mix aus Fantasy und Crime fasziniert mich da gerade sehr UND es ist etwas, das nicht schon seit vielen Jahren in mir schlummert, sondern etwas Neues, dass dank des Schreibens in mir gereift ist.

Gibt es weitere Einflüsse oder Idole, die dich zum Schreiben animiert haben?

Zu 100%. Meine beiden absoluten Idole sind Markus Heitz und Bernhard Hennen. Die Welt der Zwerge und Elfen, hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich habe alles aus diesen Reihen verschlungen. Und natürlich hat es mich und meinen Schreibstil beeinflusst. Und mit ein wenig Stolz kann ich sagen, dass ich zu beiden Autoren während meines Schreibprozesses Kontakt hatte.

Kurze Anekdote: Auf der FBM 2024 hatte ich zwar zwei fertige Bücher im Gepäck… jedoch noch keinen Verlag gefunden. Also bin ich mit meiner Frau und einem Flyer, der mich als Autor und Sprecher vorstellt an jeden Stand gegangen, der Fantasy verlegt. Am Ende waren es drei Verlage, die mit mir zusammenarbeiten wollten, worüber ich sehr glücklich bin. Doch am Stand von Droemer Knaur hatte ich einen Fan Moment… Markus Heitz stand dort in Warteposition für seine Signierstunde… Und was habe ich gemacht… Ich habe mein Herz in die Hand genommen und ihn angesprochen und meinen Flyer in die Hand gedrückt. Es war kein Verkaufsgespräch… es war für mich einfach magisch… weil er so nahbar war. Von sich und seinen Anfängen erzählt hat… mir Tipps gegeben hat… mich ermutigt hat, falls es mit der Verlagssuche nicht klappt… ein wirklich schöner und ungezwungener Moment.
Kurz darauf hatten wir Tickets für die Lesung der Meister der Phantastik (Bernhard Hennen, Markus Heitz und Kai Meyer). Ein besonderer Abend mit ganz viel Herzklopfen… denn ich hatte mich vorbereitet. Hatte mein Manuskript auf einem USB Stick und einen persönlichen Brief dazu geschrieben… und zwar für Markus Heitz und Bernhard Hennen! Nach der Lesung konnte man sich anstellen und Bücher signieren lassen (was ich auch gemacht habe… die Erstausgabe der Elfen und der Zwerge und das jeweilige aktuelle Buch der beiden). Markus Heitz hat mich sofort wiedererkannt 😊 Hat mich mit den Worten… der sprechende Autor begrüßt 😊 Und er hat mein Skript mitgenommen und gesagt er würde reinlesen… und mir weiterhin viel Glück bei der Verlagssuche gewünscht.
Bei Bernhard Hennen hatte ich zum ersten Mal Kontakt, mit meinem zweiten großen Idol. Ein ganz anderer Typ Mensch wie Markus Heitz. Eher der väterliche Typ. Hat sich unfassbar viel Zeit für ALLE seine Fans genommen. So auch für mich. Auch er hat viel von sich persönlich preisgegeben. Über seine Anfänge… dass er jeden Job angenommen hat, um schreiben zu können. Selbst als Weihnachtsmann im Kinderkrankenhaus. Das er selbst Glück gehabt hat damals einen Fürsprecher gehabt zu haben, der bei seinem ersten Verlag für ihn „gebürgt“ hat. Und zwar kein geringerer als Wolfgang Hohlbein. Auch Bernhard Hennen hat mein Manuskript mitgenommen, aber um Verständnis gebeten, dass er es nicht vollständig lesen kann, weil er viele solcher Anfragen erhält. Dafür hat er mir angeboten nach einer Show ein Bier trinken zu gehen und die ersten 10 Seiten zu lesen und mir ein direktes Feedback zu geben. Ich konnte mein Glück kaum fassen.
Als ich dann auf dem LBM 2025 Bernhard Hennen ein signiertes Exemplar vom „Herrscher der Türme“ übergeben konnte und er mich mit den Worten „Herzlichen Glückwunsch Herr Kollege“ begrüßt hat… habe ich mich gefühlt wie in einem Traum!

Auf der Seraph Verleihung habe ich dann Markus Heitz getroffen und konnte ihm ebenfalls ein signiertes Exemplar überreichen. Ich habe mich bedankt bei ihm, für die Inspiration und seinen Zuspruch… doch er hat nur gesagt… „Das hast du ganz allein geschafft. Glückwunsch!“ Es fühlt sich immer noch unwirklich an… aber ich bin nun ein echter Autor!

Auf der FBM 2025 war der Stand vom Spica Verlag wieder genau gegenüber von Droemer Knaur und ich habe wieder einen Moment abgepasst, an dem Markus Heitz seinen Auftritt hatte. Mit Herzklopfen habe ich ihn gefragt, ob er ein signiertes Exemplar von meinem zweiten Buch haben möchte… Als Antwort habe ich erhalten… „Ah! Der sprechende Autor! Das ist geiler Scheiss! Natürlich nehm ich eins!“ Ich hatte es noch nicht signiert und wurde hektisch, als ich nach einer Möglichkeit dafür gesucht habe. Doch Markus hat mir ganz cool seinen Rücken zum Signieren angeboten. Mein absolutes Messehighlight!

Du hast den Beruf des Bankkaufmanns gewählt. Was mochtest du daran?

Am liebsten würde ich gar nichts schreiben!!! Denn ich habe den Beruf des Bankkaufmanns gehasst! Gelernt habe ich bei der Sparkasse in Gelsenkirchen. Was mir zugutekam? Ich bin ein Mensch, dem es leicht fällt auf Menschen zuzugehen. Zuzuhören. Ins Gespräch zu kommen. Die ersten Jahre im Beruf des Bankkaufmannes habe ich also damit gefüllt. Viele angenehme Gespräche mit Kunden in der Filiale und am Ende kam der ein oder andere Abschluss dabei heraus. Wenn jedoch einmal nichts „zählbares“ dabei herauskam, musste keine der beiden Seiten ein schlechtes Gefühl dabei haben… Doch irgendwann wollte ich (programmiert durch den Einfluss der Erziehung und der Gesellschaft, wie ich heute weiß) mehr erreichen. Schließlich sollte ich doch eine Familie mit diesem Job ernähren. Also bewarb ich mich bei einer Privatbank und verbrachte dort insgesamt 18Jahre mit dem Verkauf von Geld an Geschäftskunden in Form von Finanzierungen und Leasing. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Job auch den letzten Charme, der angenehmen Gespräche verloren. Denn ich habe ihn nicht mehr in der Filiale im Face to Face an einem Tisch ausgeführt… sondern am Telefon. Mit dem Ziel Umsatz zu machen. Jeden Tag mehr! Und egal wie oft ich die mir vorgegebenen Ziele erreicht habe… es war nie genug. Im Nachhinein hat mich dies getriggert… aber dazu später mehr.

Zahlen und Kreativität schließen sich gegenseitig nicht aus. Das weiß ich nur zu gut. Wann hast du dich entschieden, im Schreiben den nächste Schritt zu wagen?

Diese Frage muss ich mit der nächsten Frage zusammenziehen, um sie adäquat beantworten zu können.

Du hast dunkle Zeiten hinter dir, hat dir das Schreiben geholfen?

Das ist tatsächlich nichts, was man einfach so erzählt. Und wenn du mich das vor 3 Jahren gefragt hättest, hätte ich es dir weder beantworten können oder wollen!
Im Dezember 2022 wurde bei mir gesundheitlich etwas festgestellt, was mir vor Augen geführt hat, wie schnell das Leben vorbei sein könnte. Das zusammen mit dem Job, der mich eindeutig krank gemacht hat, denn wie bereits geschrieben, ging es nur noch darum mehr Profit zu machen… erreichte Ziele wurden nicht gefeiert, sondern von noch größeren Zielen erschlagen. Nicht von mir, sondern meinen Vorgesetzten. Und leider wussten sie genau, welche Knöpfe man bei mir drücken musste, um noch mehr Leistung aus mir herauszuholen. Und knapp 40 Mio Umsatz macht man halt auch nicht von 8-17Uhr. Das alles war tief in mir verankert, durch meine Erziehung. Ein Vater, dem man nie etwas Recht machen konnte. Gut war nie gut genug. Immer das Gefühl haben noch mehr leisten zu müssen, um seine Anerkennung zu erhalten… letztendlich hat das alles zusammen mich in eine schwere Depression geführt. Alles um mich herum war Dunkel. Vor allem jedoch meine Gedanken. Ich kann meine liebe Frau nicht oft genug hervorheben. Viele Ehen wären daran gescheitert. Doch nicht unsere! Mit der Hilfe von Sabrina habe ich zuerst mir selbst eingestanden, dass ich Hilfe benötigte… und dann zugestimmt mir Hilfe zu holen. Über 2 Jahre Therapie waren nötig, um im Leben wieder klarzukommen. UND den Job, der mich krank gemacht hat loszulassen.
Wie mir das Schreiben dabei geholfen hat?

Ich erzähle dir, wer geholfen hat den Geist aus der Flasche zu befreien… und du kannst dir sicher schon vorstellen wer es war… meine wundervolle Frau… aber wie hat sie das angestellt?

Im Juli 2023 waren wir trotz meines Zustands, auf der Insel Texel für einen Familienurlaub mit unseren beiden Kindern und unserer Hündin Willow. Sabrina hat versucht mich mit schönen Erlebnissen, aus diesem Loch zu befreien… leider ohne Erfolg. Dann kam jedoch der Abend, der alles verändern sollte. Unsere Kinder waren Alt genug, dass wir sie auch einmal für ein paar Stunden mit dem Hund allein lassen konnten… und so haben wir uns mit einer Decke und einer Flasche Wein an den Strand aufgemacht, um am Leuchtturm den Sonnenuntergang zu genießen.
Eine Frage reichte aus, um dem Abend eine komplett andere Wendung und Bedeutung zu geben. Sabrina fragte: „Was hättest du denn anderes mit deinem Leben anfangen wollen, dass dich glücklicher gemacht hätte als Bankkaufmann?“
Ich habe gekämpft mit mir, ob ich es ihr erzähle oder nicht… Doch dann fasste ich mir ein Herz und offenbarte meinen tiefsten Wunsch, meine Hoffnungen, meine Träume… begraben unter der Last einen Job wählen zu müssen, der die Familie ernährt.
Ich wollte eigentlich Schriftsteller/Autor werden. Erzählte ich ihr. Und die ganze Geschichte, wie es nicht dazu gekommen ist.
Doch Sabrina fragte weiter… ging noch tiefer… „Wüsstest du denn auch, worüber du schreiben würdest?“
Also erzählte ich ihr vom „Herrscher der Türme“. Vom Sensenmann, der Tod unglücklich mit seiner Aufgabe war, gefangen im Nichts der Unterwelt, umgeben von Schwärze. Ohne Hoffnung. Bis er das kleine blaue Leuchten vor sich entdeckte. Das kleine Irrlicht, dass ihn aus dem Nichts führen könnte… Warum also heißt Band 1 der Reihe „Finde deine Bestimmung“? Weil hier ganz viel von mir selbst darin steckt!!!
Dann erzählte ich Sabrina von den Sieben Welten und den Abenteuern, die der Sensenmann und sein bester Freund, das Irrlicht darin erleben würden… Ich dacht sie würde mich auslachen, für verrückt erklären… stattdessen sagte sie etwas, das alles verändert hat: „Damals haben dich deine Eltern und deine Selbstzweifel davon abgehalten deinen Traum zu leben… wer hält dich jetzt davon ab? Nur du selbst!“
Am nächsten Tag ist Sabrina in den nahegelegenen Ort gefahren und hat einen Block und Stifte gekauft… der Rest ist Geschichte. Noch am selben Tag habe ich damit begonnen, den Herrscher der Türme zu schreiben. Und mit jeder Zeile, die ich zu Papier gebracht habe, habe ich mich selbst ein Stück aus der Dunkelheit herausgeschrieben. Was dann folgten, waren Meilensteine, wie die Fertigstellung des Buches… die erfolgreiche Verlagssuche… eine Ausbildung zum Sprecher… die Veröffentlichung von Band 1 und mittlerweile schon von Band 2. Erste Hörbuchveröffentlichungen… Der Absprung aus dem alten Job. Ein Neuanfang in einem neuen Job, der mich erst einmal wieder zurückgeworfen hat, und ganz aktuell steht ein weitere Neuanfang vor der Tür. Denn um dem Thema und der Leidenschaft Bücher treu zu bleiben, wage ich ein neues Abendteuer als Buchhändler bei „Thalia“. Denn damit habe ich endlich etwas gefunden, was mich glücklich macht… meinen Traum am Leben hält. Als Autor, Sprecher und Buchhändler wird das Bild endlich rund.
Finanziell habe ich mich durch diese Entscheidung zwar gerade halbiert… aber ich kann allen da draußen nur eines mit auf den Weg geben… Es ist nie zu spät, seine wahre Bestimmung zu finden. Und es ist so viel wichtiger gesund und glücklich zu sein als krank und reich. In Rücksprache mit meiner Frau habe ich abgewogen. Geld gegen Glück. Und erst mit 45 Jahren habe ich mich für das Glück entschieden. Wer in dieser Geschichte ist also mein größter Held? Eindeutig meine Frau!

Deine wundervolle Frau hat dich in Allem unterstützt, was ich großartig finde. Sprichst du mit ihr, wenn eine Szene nicht funktioniert? Mal wieder ein Charakter, aus der Reihe tanzt?

Das ist tatsächlich zu einem wundervollen Ritual geworden. Immer wenn ich ein neues Kapitel (oder gleich mehrere) vollendet habe… verabreden wir zwei uns zu einer kleinen Lesung. Gerade nach der Ausbildung zum Sprecher fällt es mir auch stimmlich viel leichter, in die verschiedenen Rollen zu fallen. Manchmal bei einem Glas Wein genießt es meine Frau, dass ich ihr die fertigen Kapitel nicht nur vorlese… sondern auch in die jeweiligen Charaktere springe. Und ja! Sabrina ist meine erste und schärfste Kritikerin. Es gibt vieles, das ich an ihr schätze! Aber ihre Ehrlichkeit hilft mir, in meinem Wirken ungemein. Und so ist es zu der ein oder anderen Änderung nur dank ihres Feedbacks gekommen.

Wie sieht euer Tagesablauf aus? Gibt es feste Schreibzeiten?

Als ich Band 1 und 2 geschrieben habe, habe ich eigentlich jede freie Minute genutzt. Wobei ich zugeben muss, dass ich ein Nachtschreiber bin. Meine kreativste Phase ist tatsächlich nachts, wenn alles um mich herum still und friedlich ist. Draußen ist es dunkel. Der Stress des Tages liegt hinter mir… und ich brauche kein schlechtes Gewissen haben, wenn nur noch meine Ideen, Figuren und Welten durch meine Gedanken geistern. Mit dem Sprung zurück ins Berufsleben, hat sich das natürlich wieder etwas verändert. Es gab Tage oder besser gesagt Nächte, wo ich auf die Uhr geschaut habe und mich erschrocken haben. Denn als ich entschieden hatte ins Bett zu gehen, war es bereits Zeit für den Rest der Familie wieder aufzustehen. Sabrina und auch die Kinder geben mir den Raum, um unter der Woche nach der Arbeit noch an meinen Projekten zu arbeiten… die Hauptzeit ist jedoch aktuell das Wochenende bzw. die freien Tage. Es gibt also noch keine festen Schreibzeiten. Aber viel Raum und Verständnis, um diesen Traum weiter am Leben zu halten.

Eure Kinder wuseln auch durch die Wohnung und euer Hund Willow. Gibt es einen Platz, an dem du am Liebsten schreibst?

Mein Favorit Place wird wahrscheinlich für immer die Insel Texel bleiben… denn dort hat der Zauber seinen Anfang genommen. Ich konnte das immer nicht nachvollziehen, wenn man gehört oder gelesen hat, dass kreative Menschen (Autoren, Künstler, Sänger usw.) an einem bestimmten Ort gereist sind, um dort kreativ zu sein. Jetzt kann ich das definitiv nachvollziehen. Bei uns zu Hause habe ich das große Glück, dass wir genügend Platz für alle haben! Wir leben in einem Haus. Auf der unteren Etage ist der Platz für die Familie (Küche, Esszimmer, Wohnzimmer). Auf der ersten Etage war die Etage für die Kinder (1 großes Zimmer für meine Tochter, 2 kleinere Zimmer für meinen Sohn und das Bad) und unterm Dach schlafen Sabrina und ich. Mein Sohn hatte in seinem zweiten Zimmer ohnehin nur Schränke stehen (für Kleidung, Spielzeug, Bücher…) Also konnte ich dieses Zimmer so umgestalten, dass er seine Ecke für Kleidung behält… und den Rest habe ich als Tonstudio und Schreibhöhle für mich abgetrennt. Schallisoliert, abgedunkelt, perfekt um ungestört das zu machen, was mir am meisten Freude bereitet.

Du bist Hörbuchsprecher. Das finde ich super interessant. Wie kann man sich das vorstellen. Kommen die Aufträge über Mail rein? Bekommst du einen Anruf? Welche Hörbücher hast du schon eingesprochen? Wie funktioniert so eine Produktion?

In der Zeit, als bei mir alles auf dem Prüfstand war, kam mir die Bank bzw. kaufmännische Ausbildung dann doch zu Gute… Denn ich bin zwar ein Träumer und Phantast… aber kein Traumtänzer… Das ich nur mit dem Schreiben von jetzt auf gleich meinen Lebensunterhalt gestalten könnte, war maximal unrealistisch. Also habe ich überlegt, was mir ebenfalls Freude bereiten würde und womit man auch Geld verdienen könnte. Also habe ich eine Sprecherausbildung gemacht. Schnell wurde mir klar, dass dem Schreiben immer mein Herz gehören würde… also habe ich das Sprecher sein auf Hörbücher beschränkt, denn dort bleibe ich dem Thema Büchern treu. Auch hier ist der Markt umkämpft und selbst etablierte Sprecherinnen und Sprecher fürchten den Einfluss von KI… also fliegen die Aufträge bei einem unbekannten Sprecher wie mir nicht zur Tür hinein. Und auch hier kommt ein bewährter Spruch zum Einsatz… man weiß nie, wofür es gut war… ich habe 18 Jahre lang Kaltakquise machen müssen… und genauso komme ich an Hörbuchaufträge. Ich spreche den Klappentext oder einen Auszug aus dem Buch einer Autorin oder eines Autors… und schicke ihn ihr oder ihm per E-Mail. Und wenn sie sich nicht von allein zurückmelden, telefoniere ich ihnen nach. Dabei durfte ich bereits 6 Hörbücher aufnehmen. Mein eigenes produziere ich im Übrigen gerade, denn das wollte ich mir nicht nehmen lassen. Wer mich bei Audible, Amazon oder iTunes ins Suchfeld eingibt, findet meine Titel. Von der großartigen Lilly Labord oder Kelly Cait. Magische Geschichten, die meine Frau und meine Tochter direkt zu Fans dieser Autorinnen hat werden lassen.
So eine Hörbuchproduktion ist tatsächlich harte Arbeit. Und garantiert nicht so, wie viele es sich vorstellen. Bevor ich einen Text einsprechen kann, muss ich ihn vorab gelesen haben. Dann ein zweites Mal, um ihn fürs Einsprechen vorzubereiten. Jede Figur wird farblich hinterlegt, wenn sie spricht, damit ich immer genau weiß, welche Stimme jetzt gerade gesprochen werden muss. Außerdem markiert man Wörter, die besonders betont werden… wo die Stimme raufgeht… wo runter…
Dann starte ich das Aufnahmeprogramm und lese ein ganzes Kapitel am Stück. Immer wenn ich mich verspreche oder das Gefühl habe, der Satz war falsch betont, spreche ich den Satz manchmal zwei, drei, zwölfmal hintereinander. Wenn das Kapitel beendet ist, kommt die eigentliche Arbeit. Der Schnitt. Für jede gesprochene Audiominute kommen mehrere Minuten für den Schnitt obendrauf. Zwischen den Schnitten müssen die Übergänge sauber gemacht werden… bis also ein Kapitel fertig ist… vergeht Zeit, Schweiß und Fleiß! Dann höre ich mir jedes fertige Kapitel noch einmal an. Wort für Wort. Denn bevor es als Hörbuch veröffentlicht werden kann, muss sichergestellt sein, dass ich auch genau das sage, was im Buch steht.
Ich halte es mit meinen Autorinnen und Autoren so, dass sie jedes fertige Kapitel von mir digital zur Verfügung gestellt bekommen, um es sich anzuhören. Denn als Autor ist es mir ungemein wichtig, dass meine Kunden zufrieden mit dem Endprodukt sind. Passt die Stimmfarbe zu der Figur. Oder gibt es Wörter, die anders ausgesprochen werden sollen. Erst wenn die Autorin oder der Autor zufrieden ist, sehe ich dieses Kapitel als finalisiert an.
Es ist egal, wie viel Zeit ich für das Schreiben aufwende… es fühlt sich NIE nach Arbeit an!!! Das ist meine Bestimmung. Das, was mich glücklich macht. Das, was mich gerettet hat. Das, was ich mir von niemandem mehr wegnehmen lasse! Das Sprechen macht Spaß, ohne Frage… aber es bleibt Arbeit.

Wann ist deine nächste Lesung? Wo kann man dich persönlich treffen?

Das Jahr 2025 hatte wirklich viele Highlights!!! Meine Frau erinnert mich immer wieder daran, was ich bereits alles geschafft habe… denn leider verliere ich oft den Blick dafür. Mein erster Fantasyroman ist im März 2025 erschienen. Gestartet sind wir auf der LBM. Danach kamen einige kleinere Messen und Büchermärkte, wie die RE-Buch oder Hahn und Helden… aber auch ein ganz großer Traum von mir, der in Erfüllung gegangen ist… ein eigener Buchstand auf dem MPS, eines der größten Mittelalter und Phantasie Spektakel Deutschlands.

Im Oktober kam pünktlich zur FBM mein zweites Buch heraus. Für dieses Jahr habe ich nur noch ein weiteres Event geplant. Und zwar die Pott Phantastika vom 22.11. bis 23.11. im Schloß Horst in Gelsenkirchen. Kommt gerne vorbei und besucht nicht nur mich, sondern viele tolle Autorinnen und Autoren aus dem Bereich Fantasy und Science-Fiction. Mit etwas Glück kann ich dort auch noch einen Leseslot ergattern an diesem Wochenende.
Parallel laufen die Planungen für 2026 auf Hochtouren. Die LBM und FBM sind bereits fest eingeplant. Der Stand auf dem MPS ebenfalls. Hinzukommen sollen wieder so viele kleinere Messen und Büchermärkte, Lesungen und Signierstunden wie möglich. Wer hier auf dem neuesten Stand bleiben möchte, kann sich entweder auf meiner Homepage oder über Social Media informieren. Ansonsten freue ich mich auch immer über Anfragen, wo man mich für Events, wie Lesungen und Signierstunden buchen möchte. Entweder im Autorenzivil oder in Gestalt meines Protagonisten Urgoth, dem Sensenmann, inkl. Rüstung 😉

Patrick Scholz im World Wide Web:

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Facebook: Patrick Scholz
TikTok: psfantasy23

Danke lieber Patrick, für dein sehr offenes und ehrliches Interview. Es hat mich berührt, mich auch traurig gemacht, mich mit vielen Gefühle überschwemmt. Ich bin sehr froh dich und Sabrina kennen gelernt zu haben. Von ganzem Herzen, wünsche ich dir viel Glück.

[Rezension #725] Die Wäscherin von Niederrad“ von Gabi Haug aus dem Books on Demand Verlag

Meine Meinung:
Von Anfang an, war ich gespannt auf dieses Buch. Da es eine liebe Freundin von mir geschrieben hat.

„Die Wäscherin von Niederrad“ erzählt die Geschichte von Klara Ruhland, die plötzlich alleine in ihrer Welt, ihren Alltag meistert um überleben zu können. Alles ändert sich, als der kleine Hans in ihr Leben tritt. Vater Wilfred wird des Mordes bezichtigt. Sofort war ich überzeugt, dass er es nicht war. In der Hinsicht, sind Klara und ich uns einig.

Der kleine Hans tut mir von Herzen leid und muss alles mit ansehen. Klara hat ein großes Herz, genau wie ihre Tante Trude. Auch Ida ist eine Freundin, auf die sie sich verlassen kann. Allerdings muss ich sagen, dass sie am Anfang für meine Verhältnisse, sich nicht wie eine Freundin aufgeführt hat. Aber zum Glück, kann man Meinungen ändern.

Das ein Mensch den man kennt, sich dermaßen verändert und zwar im schlechtesten Sinn, macht betroffen und sauer. Fritz ist hier dafür ein gutes Beispiel, im negativen Sinne. Ein Gefühl, dass irgendwas mit dem Kerl nicht stimmt, klang sofort bei mir an. Vorallem gefällt mir nicht, dass er Klara als Eigentum ansieht. Das geht weder zur damaligen Zeit, noch heute. Ein Mensch gehört sich nur selbst.

Allerdings kann er sich auch öffnen, sich jemandem offenbaren, einem geliebten Menschen sein Herz schenken. Das passiert hier auf wundervolle und sehr sanfte Weise. Klara ist eine unglaubliche Frau. Sie weicht nicht von ihrer Meinung ab und das finde ich wirklich wundervoll.

Gabi Haug, ist gelungen mich völlig in den Bann zu schlagen. Nach diesem ersten Buch, kann ich nicht erwarten, das zweite Band zu lesen. Wenn Sie in diesem Schreibstil, der so feinfühlig aber auch bestimmt ist, weiter schreibt. Mich Seite für Seite mehr für den Charakter einnimmt, möchte ich nicht aufhören ihre Bücher zu lesen.

Sehr Positiv möchte ich erwähnen, dass Wilfred das männliche Pendant zu Klara darstellt. Auch er besitzt eine sehr klare Einstellung zum Leben. Stark und beschützend. Möge er aus der Misere, als Gewinner hervorgehen.

Mein Fazit:
Beim Lesen wird die Sanftmut genauso offenbar, wie die Unabwendbarkeit von Klaras Meinung. Die Unerschütterlichkeit des richtigen Handelns, macht dieses Buch zu etwas besonderem. Meine Leseempfehlung hat es zu 100%.
Die Informationen zu der damaligen Zeit, die Erklärungen aus dem Buch am Ende, sind für mich eine wunderbare Möglichkeit, noch tiefer einzutauchen.

Verlag : ‎BoD Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 371 Seiten

ISBN: ‎ 978-3759740212

Veröffentlicht : 31. Juli 2024

[Frankfurter Buchmesse] Tag 4 – 20. Oktober 2024

Glücklich war ich 3 Nächte im „Relexa Hotel Frankfurt“. Nicht nur dass, das Zimmer geräumig und sehr sauber war, ich hatte auch einen Wasserkocher. So ein Kaffee oder Tee kann einem die Lebensgeister früh morgens oder abends zurückbringen.

Wie viele von euch wissen, sind Messetage lang und man läuft viele Kilometer, vorallem wenn man wie ich gerne für euch viel Messeflair einfangen möchte.

Jedes Jahr hoffe ich, das es mir gelingt.

Heute jedoch möchte ich mich bei euch entschuldigen, denn anstatt viele Bilder zu machen, habe ich es mir raus genommen, einfach mal zu schlendern. Liebe Freunde und besondere Verlage zu besuchen. Böse Bettina, aber es war mir einfach ein Herzenswunsch.

Hier nun ein paar Bilder aus dem Hotel, das ich mir für nächstes Jahr wieder vorgemerkt habe.

Mega leckeres Frühstück, sehr liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haben mir gut gefallen.

Mein Koffer ist soooo voll. Oh man. Selbst schuld. *kicher*

Mir hat die Blumenschale sehr gefallen. Da dachte ich an meine Mami. Da musste ich doch einfach ein Foto zu machen.

Nach dem Auschecken machte ich mich, ein letztes Mal auf den Weg zur Messe.

Was mir leider aufgefallen war, dass es keine Möglichkeiten gab meinen Koffer unterzustellen. Die Garderoben waren die Tage zuvor auch schon zu. Dann stand etwas von einer Info über geöffnete Garderoben, kam ich dort an, war auch dort die Garderobe zu. So konnte ich auch unter der Woche, meine Sachen nirgends deponieren.

Zum Glück gab es wundervolle Menschen von der Pressestelle, die mir halfen und das Problem für den Sonntag lösten. War ich froh.

Die Halle: Gastland Italien

Für mich war es ein Aha Effekt. Die Atmosphäre, die Ausstellungsstücke es war ein perfektes Zusammenspiel. Ich hielt mich eine Weile dort auf. Konnte mich an den ganzen Bildern und Vasen nicht satt sehen. Muss gestehen, das es eine der schönsten Hallen der letzten 20 Jahre war.

Mit viel Liebe zum Detail.

Nach der Halle Italien, ging es in das ARD Forum. Hier war es noch sehr leer. Aber auch mal schön, ohne den ganzen Trubel.

Weiter geht es nach draußen.

Halle 3.0 Amazon Publishing – Dirk Trost liest aus seinem Buch „Emsfeuer für Pier 13“ Es war wieder toll ihm zuzuhören.

Der Amazon Publishing Stand

Wieder raus auf die Freifläche. Ganz außergewöhnlicher Stand vom „Herder Verlag“

Ganz schön was los an den Signierzelten.

Das Wetter, lässt uns etwas im Stich.

30-Minuten WG mit Josi Wismar & Bianca Iosivoni

Mein letzter Besuch am „emons: Verlag“ Stand

„Tod auf Schloss Solitude“, na das wandert doch glatt auf meine Wunschliste. 🙂

Soooooo süß. Wunschlisten Titel Nr. 2 vom „emons: Verlag“.

Habe einen ihrer Grado Krimis gelesen und fand es richtig toll.

An Frank Schätzing kommt keiner vorbei. 🙂 Ich auch nicht.

Kurz noch an Hape Kerkelings Pappaufsteller vorbei, der echte wäre mir lieber gewesen,

Sebastian Fitzek im Gespräch und beim Signieren erwischt 😉

…dann zu meinem Herzensmenschen Lisa Skydla

…und ihrem Verlag

Draußen ist der Monnemer Bülent Ceylan zu Gast auf der Bühne.

Er liest aus seinem Buch „Yallah Mord!“

Was soll ich sagen, Lachkrämpfe inklusive.

Großartige Begegnungen an mehreren Tagen, hatte ich mit meiner lieben Petra Schier. Am „Harper Collins“ Verlags Stand.

Ohne sie, ist mein Aufenthalt auf der Buchmesse, nicht komplett.

Noch ein Buch, für meine Wunschliste.

Ein letzter Besuch beim „Dumont Verlag“ – der muss einfach sein.

„Arthouse Taschen“ seit 1980

„Gmeiner Verlag“

„Diogenes Verlag“ da ich ihn die letzten Jahre vermisste, war ich unendlich froh den Diogenes Verlagsstand wieder besuchen zu können. Mein lieber Papi, mochte Diogenes Bücher so sehr. Leider ist er nicht mehr hier, aber in seinem Andenken habe ich ihn wieder besucht.

„Aufbau Verlage“

„dtv Verlag“

„Hanser Verlag“

Peter Hammer Verlag

Noch zwei interessante Bücher zum Abschluss.

Welches Glück, das ich diese Herzensmenschen noch treffen konnte.

Die liebe Seleni Black @-}–

Die herzensgute Floh Hoppchen. ^_^

Letzte Bilder, bis hoffentlich nächstes Jahr. Machts gut.

Meine Mitbringsel im Ganzen:

Bücher – Lesen – Schreiben – 20 Jahre Frankfurter Buchmesse

©Frankfurter Buchmesse

Seit meiner frühen Kindheit, genauer gesagt, seit ich lesen kann. Das war 1981, also schon 43 Jahren in der Vergangenheit, kann ich nicht ohne das geschriebene Wort sein. Es ist eine Flucht in dunkler Zeit, aus der Trostlosigkeit, schlimmen Lebensphasen, dem Alltag Aber eben auch absoluter Genuss, in der Stadtbahn, am Pool, im Urlaub, im Flugzeug, im Zug.

Manche Bücher sind die Leichtigkeit an sich, andere sind spannend, fesselnd, rasant. Andere wiederum gehen tief, berühren meine Seele. Das ist das was Bücher für mich ausmachen.

Viele Menschen schreiben, Geschichten die ihr Kopf erdacht hat. Geschichten die ein Teil von den Menschen sind, die sie geschrieben haben. Egal ob sie wollen oder nicht. Irgendwo in diesen geschriebenen Worten, in diesen Zeilen und Gedanken verstecken sich Erlebnisse oder Teile des selbst, die sie uns offenbaren. Natürlich, gefällt nicht jedem alles. Der eine mag Krimis, Thriller, Fantasy, Dystopien, Biografien, Humorisisches, Liebesgeschichten oder anderen Genres.

Egal in welchem Genre wir uns wohl fühlen, sie schenken uns eins: Momente in denen wir abschalten, indem wir fliehen können oder eintauchen in die Welt eines anderen.

2002

©Frankfurter Buchmesse

Damals :

Ganz am Anfang war es wirklich so, dass man viele Freunde getroffen hat. Ganze Tische voll buchvernarrter, liebenswerter Verrückter. Man tauschte sich aus, unterstützte sich gegenseitig. Hatte Spaß. Leider hat sich nach der Pandemie, viel verändert. Wie überall. Menschen haben einen anderen Fokus auf das Leben, auf das was wichtig ist. Mir fehlt der Austausch. Natürlich treffe ich mich auch weiterhin mit Freunden der schreibenden Zunft. Wie ihr in meinen vielen Berichten sehen und nachlesen könnt. Aber es ist anders.

Weshalb ist mir die Frankfurter Buchmesse so wichtig?

Es ist meine kleine Auszeit. Nur die Bücherwelt und ich. Es ist, wenn man eine Familie hat, nie leicht sich solche Zeiten zu erlauben. Mein Glück ist, dass mein Mann voll hinter mir steht und es mir ermöglicht diese Auszeiten zu nutzen. Er weiß wie wichtig mir das ist. Das Gefühl morgens vom Hotel zur Messe zu fahren, ist so besonders. Die Luft ist angefüllt mit Aufregung, dem Duft neuer Bücher und der Vorfreude. Man will, die Glocke des „Die Buchmesse schließt für heute“ gar nicht hören. Nur immer weiter stöbern, entdecken und genießen.

2013 – 2017

2018, 2019, 2022, 2023

Heute:

Manche Freunde sind gar nicht mehr, oder nur noch sporadisch auf der Messe. Menschen sind fortgezogen oder haben, zu meinem Leidwesen, das Schreiben aufgegeben. Vielleicht weil es einfach so viele gibt, dass man selbst meint man hat keine Chance. Oder Aufwand und Erfolg nicht in Relation stehen. Einen Platz bei einem Verlag zu finden, ist auch wirklich mega schwer. Da kann man noch so gut sein. Entweder ist es nicht die Zeit, für die Geschichte oder man fällt völlig aus dem Rahmen. Manche die das tun, haben ihre eigenen Verlage gegründet. Das mit gutem Recht. Diejenigen, die kleine Verlage haben, arbeiten mit allem was sie sind. Sinn, Herz und Verstand. Die Seele leidet, wenn etwas misslingt. Andererseits ist die Freude groß, wenn etwas geschieht, womit man nicht gerechnet hat. Ein Buch das unerwarteter Weise viele Leser findet. Ich persönlich kenne viele kleine Verlage. Durch die Pandemie auch welche, die aufgegeben haben oder sich ins negative verwandelten.

Manche haben andere Gründe.

Auch ich bin Autorin, bei einem kleinen Verlag der von Freunden geführt, mir immer die Möglichkeit geben dort zu veröffentlichen. Jetzt nachdem ich so viele Jahre, nicht wirklich geschrieben habe, fällt es mir natürlich schwer, wieder damit zu beginnen.

Warum schreibe ich nicht?

Letztes Jahr im Dezember, verließ uns meine Schwiegermama und dieses Jahr leider mein Papa. Andere Vorkommnisse, hindern mich immer noch daran, dass ich schreiben kann. Doch ich will das ändern, ich möchte das ändern.

Hoffen wir, dass mir die Frankfurter Buchmesse dieses Jahr, wieder wundervolle Momente schenkt. Inspiration. Auftrieb und den Mut wieder mit dem zu beginnen, was ich so unglaublich gern tue. Andere mit meinen geschichten verzaubern.

Die ersten Male, die ich dort war – leider habe ich keine Fotos gemacht – war ich einfach nur dort um zu schauen. Meistens für nur ein paar Stunden. Ist schon viele Jahre her. Es wurde immer mehr. Aus Stunden wurden zwei Tage, dann drei Tage.

Die Pandemie und die Geburt meines Enkelkindes, hielten mich von Frankfurt fern. Das eine war schrecklich und das Andere wunderschön. Bin so stolz auf unsere Enkeltochter.

Zwei Jahre also ohne die #fbm.

Letztes Jahr durfte ich wieder dabei sein.

75 Jahre Buchmesse

©Frankfurter Buchmesse

2023

©Frankfurter Buchmesse

Auch dieses Jahr wäre es für mich ein große Freude. Wäre es doch das erste Mal, das ich nicht nur 2 bzw. 3 Tage sondern 4 Tage dort verweilen dürfte.

Vielleicht sehen wir uns dort.

Eure Bettina

[Rezension #643] „Mord auf Bali“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Kommissar Andreas Rauscher, macht Urlaub auf Bali. Es soll was Besonderes sein. Er will sich entspannen und fünfe  gerade sein lassen. Doch kaum kommt er an, trifft Horst Maurer, befindet er sich in einem Alptraum wieder. Denn Maurer wird getötet. Verdächtigt wird, wie könnte es anders sein, Andreas Rauscher.
Natürlich kann das der Kommissar nicht auf sich sitzen lassen und ermittelt fleissig mit.
Er lernt vieles über die Traditionen, die Götter und leider auch über die dunkle Seite von dem Insel-Paradies.
Stück für Stück, gräbt er sich tiefer in die Beziehungen der Verdächtigen, doch wer ist der wahre Mörder.

Genau das ist die Schwierigkeit. Was einem als Leser ziemliches Kopfzerbrechen bereitet.
Denn das Buch ist nicht einfach zu lesen. Man muss wirklich die ganze Zeit, mit allem rechnen und mit Verstand dabei sein.
Im Dunkeln tappt man genauso, wie Andreas Rauscher. Nur langsam bereitet sich das Ausmaß des Ganzen, vor einem aus.

Eigentlich muss ich das nicht erwähnen, aber Andreas Rauscher mag ich total.
Ist irgendwie verschroben, nicht einfach zu händeln, hat seine Eigenarten und ein grosses Ehrgefühl. Er lässt nicht gerne was, auf sich sitzen.

Maurer mag ich von Anfang an nicht. Er ist verschlagen, hat etwas vor, und nichts Gutes, das weiss ich sofort. Genau wie der Zwirbelbart und der 40-Jährige.

Seine Schwester tut mir leid. Sie hatte bisher kein schönes Leben. Ich hoffe das nach ihrer Rückkehr einiges für Sie besser wird.

Kommissar Padang, führt die Polizeistation mit Strenge. Hat aber trotzdem viel sympathisches.
Das was Andreas Rauscher am Ende zu sehen bekommt, hätte für meinen Begriff nicht sein müssen. Da ich gegen solche Kämpfe bin, auch wenn es Tradition ist.

Puglug hat für mich von Anfang an etwas sehr undurchsichtiges. Ich kann sie nicht einschätzen.

Madé ist für mich eher ein kleines Mädchen, das aus ihrem Dorf geflüchtet ist, um in die grosse Welt zu ziehen. Möge es ihr gelingen.

Bayan mochte ich. Es ist schade um ihn.
Genauso um Rusli, der an der Cocktailbar arbeitete. Auch wenn Sie das gleiche Ziel hatten, und sich darüber zerstritten.

Pak beeinflusst viele Menschen für seine Zwecke. Ich trau ihm von Anfang an, nicht über den Weg.

Mein Fazit:
Ein Aufenthalt auf Bali der zur Entspannung diente und im Alptraum endete. Der undurchsichtige Machenschaften zum Vorschein bringt und Andreas Rauscher mittendrin.
Man muss mit Verstand und Kopf dabei sein, um sich die Möglichkeit nicht entgehen zu lassen, diese nicht sehr einfache Lektüre mit allen Sinnen zu geniessen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die vielen Informationen über Bali, über die Traditionen, Götter und über das Leben dort, das gar nicht so zum Lächeln einlädt, wie man das vielleicht von den ganzen Hochglanzkatalogen, zu meinen scheint.
Nach diesem Krimi interessiere ich mich für Bali und werde mich definitiv mit der Insel beschäftigen.

[Frankfurter Buchmesse] Tag 3 – 22. Oktober 2023

Asterix begrüßt mich, zum letzten Mal.

Natürlich, besuche ich meine Lieblingsverlage nochmal.

Entdecke, immer wieder tolle Bücher.

Es wird langsam voller.

Manu und Konny Reimann sind auch da.

Ewald Arenz signiert bei ars vivendi. Leider hatte ich mein Buch nicht dabei. Wie schade.

Books on Demand Verlag

So süß. Wer will da nicht ins Bett.

Amazon Publishing

Oh Alpakas und Prinzen, da bin ich voll dabei. Auch wenn mein Prinz, auf mich zu Hause wartet.

Inhalt:

Ein Neuanfang in Argentinien, jede Menge kuschliger Alpakas – und ein sexy Gaucho mit einem Geheimnis
Freunde weg, Job weg: Die 27-jährige Amy Orgullo hat von München die Nase voll. Da kommt der Brief ihrer Tante gerade recht. Sie will ihre Estancia, eine Alpaka-Farm in Argentinien, für Touristen öffnen. Ob Amy helfen will? Und wie!

Sieben Wochen später beginnt für Amy das Landleben mit Tante Morena, Machos und viel zu starkem Mate-Tee. Die größte Herausforderung ist Nicolás, ein schweigsamer, gefährlich gut aussehender Gaucho. Ständig gerät Amy mit ihm aneinander, bis sie gemeinsam ein Alpakafohlen vor einer wilden Hundemeute retten. Plötzlich werden sie Freunde – und mehr. Aber Nicolás hat ein düsteres Geheimnis, das alles, was Amy zu lieben gelernt hat, auf den Kopf stellt.

Jetzt wird es kriminell und sehr informativ.

Lesung und Gespräch:

Mit dabei Alexander Hartung, Elias Haller und Dirk Trost.

Alexander Hartung ist Vollblutautor. Er schrieb zum Beispiel: „An einem dunklen Ort“

Elias Haller ist von Beruf Polizist. Er schrieb: „Rotkäppchen lügt“

Dirk Trost ist Vollblutautor und schrieb: „Erbschande“.

Die Frage die gestellt wurde war: „Gibt es ein perfektes Verbrechen?“ Alle waren sich einig, das ein Verprechen dann perfekt ist, wenn es keiner merkt. Also wird die Polizei gerufen, ist es zu spät und nicht perfekt. Der Zufall spielt eine große Rolle. Vermisste Person taucht nie mehr auf. Wirtschaftskriminalität. Bei den Dresdner Juwelendiebstählen wurde die Diebe gefasst.

Direkt zum Thema meinte Alexander Hartung: Bei Herzkranken oder bettlägrigen Menschen, merkt keiner das er getötet wurde. Hier könnten die Täter Krankenpfleger oder auch bei Kindern Kinderkrankenschwestern sein.

Wie entstehen neue Geschichten?

Elias Haller findet seine Ideen eventuell in Tageszeitungen. Sucht sich auch einmalige Menschen, die er dann für sein Buch verwendet. Zum Beispiel konnte ein Drogenjunkie glaubhaft versichern woher er den Schädel von einem Kind besaß. Er plottet detailliert. Diverse Spuren sollen verwirren. Falsche Fährten sind wichtig .

Dirk Trost hört oder sieht etwas. Hat eine plötzliche Idee. Verfolgt dann diese Geschichte. Die Idee verdichtet sich. Aus Skizzen wird eine Grundidee. Man kann das nicht planen meint er. Er schreibt sich jede Idee auf. Um es nicht zu vergessen. Hat aber dennoch ein gutes Gedächtnis. Zeichnen -> Struktur -> offene Fragen -> Lösung.

Alexander Haller las von einem Mord in einem geschlossenen Raum. Da stellt sich die Frage: Wie kann es sein, das jemand dortdrin erschossen wird? Schon ist da eine neue Idee. er berichtet auch von einem Mangazeichner der 10 Jahre malt, wie er Frauen tötet. Im 11. Jahr schlägt er zu, weil (Achtung jetzt wird es eklig) er wissen will wie Menschenknochen schmecken. Er geht logisch vor. Aus der Norm. Frauen, Liebhaber, Nachbar ist zu einfach als Täter.

Es gibt Regeln für eine gute Story. Sogenannte Detective Fiction Rules.

Piper Verlag

Meine Wunschliste wird immer länger. Oh je.

Etwas trüb heute.

Gastland Slowenien

Finde Igel ja schon süß, aber umarmen?

Eine Stärkung muss sein. Zusammen mit der lieben Petra Schier.

Rufus Beck in „Die 30-Minuten-WG“

Ein Ravensburger Mädle geht natürlich zum Ravensburger Verlag früher in meiner Kindheit hieß er „Otto-Maier-Verlag“ Ich habe jeden Pfennig gespart, um mir Bücher kaufen zu können. Ach wie war das schön. Heute noch hänge ich sehr an dem Verlag. Wie könnte es auch anders sein. Puzzle, Spiele und Bücher. Es gehört einfach zu meinem Leben.

Lesung und Gespräch:

Von links nach rechts: Bianca Iosivoni „Twisted Fail“, Anne Lück „Silver & Poison“, Jennifer Benkau „The Lost Crown“

amazon publishing

Lesung und Gespräch:

„Wenn wir Sterne wären“ von Josephine Cantrell

Inhalt:

Eine junge Frau auf den Spuren ihrer Vergangenheit im malerischen Irland, zwischen Liebe, einem emotionalen Abschied und neuer Hoffnung
Vergessene Gefühle und alte Geheimnisse …
Es ist Sommer, als Lilian nach Carraig zurückkehrt, in den malerischen Ort inmitten des irischen Hügellands, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Sie ist gekommen, um ihre geliebte Tante Violet in deren letzten Wochen zu begleiten. Die Zeit mit Violet ist kostbar und das Leben gewinnt eine neue, nie gekannte Intensität.Als sie Tiernan wiedertrifft, ihren ehemals besten Freund und Seelenverwandten, brechen alte Wunden auf. Nach einem schlimmen Unfall hat er den Kontakt zu ihr abgebrochen – bis heute weiß sie nicht, warum. Endlich kann Lilian ihm all ihre Fragen stellen. Doch es ist Violet, die das größte Geheimnis enthüllt …

Viele Lesebegeisterte sind unterwegs, zur Freude der Verlage.

Satyr Verlag

Tilman Birr „Wie sind wir hier reingekommen?“ Während wir zuhörten, gab es des Öfteren schallendes Gelächter. Das Buch will ich haben.

Beim mainbook Verlag gibt es immer tolle Begegnungen.

Eine bezaubernde Begegnung hatte ich mit der unglaublich talentierten Jennifer Hauff. Sie schrieb „Verschnitt“ und „Instabil“. Nicht leicht zu lesen, denn es gehört Mut dazu, sich mit den Themen zu befassen. Man muss es ertragen können. Sie hat großartig recherchiert und mit viel Hingabe, weshalb ihr Buch „Verschnitt“ ich mutig mitgenommen habe. Kennt ihr das, man sieht jemanden und mag ihn sofort. Genau so ging es mir mit ihr.

Thorsten Fiedler und Gerd Fischer, zwei meiner Lieblingsautoren.

„Seitenwende“ aus der Feder von Stefan Schweizer ( hier zu sehen ) und Gerd Fischer. Stefan präsentiert das Werk der Beiden auf seine freundliche und offen charmante Weise.

„Die Einladung“ von Sebastian Fitzek, will glaube ich keiner bekommen. Ich zumindest nicht. Ihr vielleicht?

Beim Drachenmond Verlag war wieder super viel los.

Bei S. Fischer Verlage wuselt es richtiggehend.

Harper Collins Verlag

Petra Schier mit „Plätzchen gesucht – Liebe gefunden“

Die Trilogie von Petra Schier rund um den Pilger Don Palmiro, habe ich in einem Rutsch gelesen. Durchweg gibt es von mir eine Leseempfehlung.

Noch mehr schöne und so interessante Bücher gefunden beim…

„Rohwolt Verlag“

…beim „KiWi Verlag“

„Die Marmeladenoma“ bei „Gräfe und Unzer“

„Gmeiner Verlag“

Das Buchcover selbst und der Klappentext, haben mich für sich eingenommen.

Nord Süd Verlag

Max Mutzke mit Bärbel Schäfer im Gespräch beim Büchertalk.

amazon publishing

Lesung und Gespräch:

„Zwischen uns das Leben“, Zwischen uns die Stille“, „Zwischen uns die Hoffnung“ von Jessica Koch.

ars Edition

Kerstin Gier

Das war es leider. Es war wunderbar. Bis zum nächsten Jahr, hoffentlich.

Denn man weiß ja nie, was kommt, was geschieht und in welcher Weise die Welt sich dreht und verändert.

[Buchmesse] Queer Book Fair im B & B Hotel Frankfurt Messe

Die Messe, nach der Messe war eine ganz Besondere. Zum ersten Mal besuchte ich die „Queer Book Fair“.

Was mich wohl erwartete?

Mein erster Eindruck: bunt und fröhlich.

Meine Freunde Valerie und Frank führten mich ein in die Welt der Literatur voller Liebe, Romantik, Fantasy und so vielen Facetten die man nicht alle aufzählen kann. Valerie stellte mich den Anwesenden vor.

Valerie le Fiery und Frank Böhm – Das Autorenduo

Matti Laaksonen & Mo Kast

hatten Zeit für ein Schwätzchen und schon flogen Sie davon. Leider muss ich sagen.

Auf meiner Wunschliste von Matti Laaksonen.

Inhalt:

»Wenn ich es genauer betrachtete, war auch mein Leben ein einziges großes Klischee.«

Sich zu verlieben scheint das normalste der Welt zu sein, aber nicht für Till. Der Achtzehnjährige blickt eher argwöhnisch auf diese Gefühlswelt und vertieft sich stattdessen in die Schreiberei.
Erst als Jannik in sein Leben tritt, begreift Till, dass die Fragen, die er in seinem Roman stellt, auch für ihn selbst eine größere Rolle spielen.
Jannik, der noch nie das Meer gesehen hat und eine außergewöhnliche Liebe für Hühner hegt, hilft ihm dabei, Antworten zu finden, doch gleichzeitig ist er auch der Grund, aus dem Tills bisheriges Leben aus den Fugen gerät.
Was ist wichtiger – Liebe oder Freundschaft? Was ist überhaupt der Unterschied? Und wieso müssen die beiden erst im Meer schwimmen, um das zu verstehen?

Auf meiner Wunschliste von Mo Kast

Inhalt:

Arne Mertens hat sich als Restaurator alter Gemälde einen guten Ruf erarbeitet. Kein Wunder, in der Erhaltung von Kunst liegt seine volle Leidenschaft. Als er den Auftrag bekommt, das Hobbyprojekt einer alten Frau zu restaurieren, sagt er allerdings nur wegen der überaus stattlichen Bezahlung zu. Womit er nicht gerechnet hat, ist sein junger, attraktiver Auftraggeber Klemens von Eichendegg, der das Konzept von persönlichem Freiraum nicht zu verstehen scheint und ihn mit viel zu traurigen Augen ansieht.
Klemens von Eichendegg ist wohlhabender Erbe. Er verbringt seine Tage in einer Villa am See. Es gibt nichts, was er sich nicht leisten kann. Sein Leben klingt wie ein wahrgewordener Traum. Doch alles hat seinen Preis und manches kann man nicht mit Geld kaufen.

In dieser sanften Liebesgeschichte um zwei sehr unterschiedliche Männer überschattet ein dunkles Familiengeheimnis die aufblühenden Gefühle. Ängste und schmerzliche Erinnerungen müssen überwunden werden, bevor sie zusammenfinden können.

Saskia Diepold

ist ein Mensch den man einfach mögen muss. Sie hat mir einiges erzählt und ihre Kinder hatten eine Menge erlebt. Sie ist Mutter durch und durch, mit einem großen Herzen für so interessiert Verrückte wie mich. Das Buch von ihr und Kati Hyden habe ich postwendend gekauft.

Sandra Raven & Kati Hyden

waren einfach fantastisch. Hätte mich noch stundenlang unterhalten können. Wie sehr freue ich mich schon, auf das Erstlingswerk von Sandra Raven. Hoffe sie lässt mich nicht zu lange warten.

Elisa Schwarz und Sarina Louis teilten sich einen Tisch. Leider gelang es mir nicht von Elisa ein Bild zu machen. 😔

Ulrike Limacher besser bekannt als „Needle Art by UlliLi“

Ihr sucht ein besonderes Geschenk zu Weihnachten oder wollt euch selbst im Alltag etwas Gutes tun. Bei „UlliLi“ werdet ihr fündig.

Buchhüllen, Nackenhörnchen, Handyhüllen, Kosmetiktaschen und so viele wunderbare Dinge mehr. Alles ist handgefertigt, extrem gute Qualität und was das Wichtigste ist mit viel Liebe zum Detail hergestellt. Schaut gerne bei ihr vorbei:

NeedleArtbyUlliLi

Sarina Louis

Kenne sie schon länger, zumindest aus dem world wide web. Nun habe ich sie endlich persönlich getroffen. Man kann sich gar nicht entscheiden mit welchem Buch man anfangen möchte.

Wanderte auf meine Wunschliste

B.B. Soul & Anke Nowak

Es gibt Momente, da will man nicht das es endet. Ein Bild war aber doch noch drin. Danke für die schöne Begegnung.

Beide schreiben gemeinsam an einer Reihe.

Inhalt:

Kommt mit uns nach Blain Rock, einer aufblühenden amerikanischen Kleinstadt wie jede andere auch. Fast wie jede andere!
Das abgelegene und idyllische Städtchen nahe der kanadischen Grenze ist Zuflucht, Hoffnungsträger und Zuhause für eine ganz besondere Gemeinschaft.

Lass dich von Cameron hinter die Kulissen seiner Heimat entführen und erfahre, warum Blain Rock so viel mehr ist, als nur ein Ort zum Leben.
Entdecke zusammen mit dem jungen Wolfswandler Maddox, welche Zukunftsversprechen diese Stadt für diejenigen bereithält, die gewillt sind, an sie zu glauben.

Aber Vorsicht … gerade die großen Visionen brauchen ein solides Fundament, denn es wird immer Umstände geben, die Ängste und Zweifel schüren.

„Cameron“ ist der erste Band der Bain-Rock-Reihe. Eine Reihe in der ihr auf Gestaltwandler und homoerotische Liebe, mit vielleicht sogar der ein oder anderen expliziten Szene, trefft. Was es jedoch nicht gibt sind Gefährtenbindungen, M-Preg oder die üblichen Rollenverteilungen ala Alpha und Omega. In Blain Rock leben Personen wie du und ich, also … na ihr versteht schon.
Jeder Band geht auf ein anderes Paar ein und kann eigenständig gelesen werden. Um die Rahmenhandlung zu verstehen, sollte man im weiteren Verlauf allerdings die Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens lesen.

Seitenzahl der Taschenbuch-Ausgabe: 267

Ashan Delon

Eine sehr liebenswürdige Ashan Delon, erzählte mir von ihrer Heimat und vom Schreiben. Wir unterhielten uns prächtig. Ihr Buch „Urugan – Krieger der Elemente“ ist auf meine Wunschliste gewandert.

Inhalt:

Franjo reißt mit 17 von zu Hause aus. Um über die Runden zu kommen, bietet er sich zahlungskräftigen Freiern an. In einer Nacht begegnet er dabei Kieran, einem jungen Mann, der ebenso mysteriös wie anziehend auf ihn wirkt. Beide haben einige Besonderheiten, die sie verbinden. Sie sind Krieger der Elemente … nur wissen sie es noch nicht.
Das Taschenbuch umfasst gesamt ca 720 Seiten. Es wird aus technischen Gründen in 2 Bänden aufgeteilt.
Gay Fantasy

Sandra Gernt

Was für eine bezaubernde Frau. Ihr verratet nicht wie alt sie ist, werde natürlich schweigen. Mich hat es umgehauen. Ihr erratet es nie. Bin immer noch völlig fasziniert. Von unserem Gespräch und ihrer Buchvorstellung.

Sie schrieb schon über 150 Bücher. Nr. 151 wurde am 17.10.2023 veröffentlicht.

Fasziniert von dem Cover, musste ich es gleich kaufen. Der kleine Kobold durfte mit. Ich suchte ihn mir aus. Danke liebe Sandra.

Leider hatte ich das Pech, das schon manche im Aufbruch begriffen waren.

Dennoch möchte ich noch Hof Birkenkamp mit Jenny Dietel und Chrissy Pirols erwähnen. Ein Klick und ihr seid auf dem Hof.

Am Ende gab es noch einen kleinen Umtrunk und gute Gespräche unter Freunden.

Was soll ich abschließend sagen. Ich will wieder hin. Nächstes Jahr wenn alles klappt und es am gleichen Ort stattfindet. Bin sooo dankbar das ich die Menschen hinter den Büchern kennenlernen durfte. Es hat sich mehr als gelohnt. Vorallem menschlich.

Ich danke euch!

Bild von alicia_mb auf Freepik

[Frankfurter Buchmesse] Tag 1 – 20. Oktober 2023

Es war unglaublich schön, wieder nach Frankfurt fahren zu können. 3 Tage Messe.

Natürlich war ich vorbereitet, kannte ich ja alles schon gut aus meinen früheren Besuchen. Jedoch sollte dieser Tag ereignisreicher werden als gedacht und überraschenderweise wusste ich im Zug noch nichts davon. 😉

Aber der Reihe nach. Der Zug war pünktlich, welches Wunder zumindestens in Stuttgart fuhr er um 5:01 los. In Frankfurt kam er dann nicht so pünktlich an, wegen einer Baustelle.

Ich begab mich dann mit der U17 nach Rebstockbad um dem Hotel einen Besuch abszustatten und wen wunderts meinen Koffer los zu werden. Das Zimmer war natürlich noch nicht fertig. Klar da schlief sicher jemand noch im Zimmer, oder saß beim Frühstück. Ich wollte ja sowieso erst zur Messe. Gesagt getan. Habe mich dann im Untergeschoss messetauglich hergerichtet. Den Koffer einschließen lassen und lief zügig, natürlich musste es regnen, zur U-Bahn 😮

Da Messe war, war diese dann natürlich gut voll. Aber wozu habe ich Volumen. 😀

Noch ein paar Schnappschüsse gemacht und rein in die heiligen Hallen. 75 Jahre Buchmesse. Unglaublich. Vor 20 Jahren war ich zum ersten Mal.

Die Halle 3.0 erkundete ich dann mit meiner Kamera, ohne zu viel Publikum, da ich schon früher rein durfte. Bin einfach so froh und dankbar, das ich doch noch akkrediert wurde.

Der „Emons Verlag“ war dann auch eines meiner ersten Anlaufziele. Ich finde die Bücher so toll. Habe durch den Newsletter eines erspäht, ein Anderes am Stand entdeckt, aber dazu später.

Piper Verlag

Ullstein Verlag

Reclam Verlag

Kiepenheuer & Witsch

20 Jahre Iny Lorentz durften als Fotomotiv auch nicht fehlen.

Sebastian Fitzeks „Die Einladung“ stattete ich eine Besuch ab. Gut das ich keine erhielt. Die spätere Signierstunde von ihm bei „Thalia“ war sehr gut besucht.

Droemer Knaur Verlag

Rowohlt Verlag

S. Fischer Verlag

Ich schaute bei Arno Strobel und Klaus-Peter Wolf vorbei. Sie waren natürlich noch nicht da. Aber die übergroßen Bücher. Arno Strobel vertreten mit „Der Trip“ und Klaus-Peter Wolf mit „Der Weihnachtsmannkiller“.

Ich stoppte noch bei „Harper Collins“ dort veröffentlicht meine liebe Petra Schier ihre Werke.

Nord Süd

Gmeiner Verlag

Kosmos Verlag

Beim „Jumbo Verlag“ huschte ich vorbei. Die tollen Bücher von Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf waren dort ausgestellt. „Die Nordseedetektive“. Lese gerde Band 5.

Sternensand Verlag

Der „Sternensand Verlag“ wartete mit schönen neuen und bunten Büchern auf.

Bei „Bastei Lübbe“ traf ich Arnold Schwarzenegger, leider nur auf dem Plakat, genau wie Ken Follet.

Bei LYX habe ich mir die Farbschnitt Bücher angeschaut, die dezent gehalten waren.

War natürlich bei „Ravensburger“ ein Ravensburger Mädle darf doch den Verlag seiner Kindheit nicht verpassen.

Hielt ein Pläuschchen mit Otto Walkes Bücher.

Lief am „Loewe“- Stand und dem „Magellan“ Wal vorbei. Es folgten „Arena“, „Carlsen“, „Thienemann“, „arsEdition“ und „Amazon publishing“ bei dem ich später noch eine tolle Begegnung haben würde.

Arena Verlag

Carlsen Verlag

Thienemann Verlag

Dann ging es in Halle 3.1:

Hueber Verlag

Langenscheidt / Pons / Klett Verlag

Mainbook Verlag

Mein Besuch bei dem „Mainbook Verlag“ gehört für mich dazu. Wie die Luft zum Atmen. Es ist schön sich mit Thorsten Fiedler zu unterhalten, sich seine mitgebrachten Bücher signieren zu lassen, eins zu kaufen und sich einfach mal trotz des Trubels Zeit zu lassen. Er hat bisher schon 8 Bücher geschrieben und ich hoffe es kommen noch viele dazu. Die nächsten die ich lese sind „Abseits“, „Haftbefehl“ und Bieberer Berg Blues“. Bilder liefere ich nach, denn am ersten Tag, war mal Gerd Fischer der Verleger auf Wanderschaft oder Thorsten Fiedler.

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Beim „Dumont – Verlag“ hatte ich tolle Gespräche mit zwei wunderbaren Frauen, die, das hat man sofort gespürt, mit Herzblut dabei sind. Es war mir eine Freude und Ehre Alexandra Dey und Liesa Rebbig dort kennenzulernen. Manchmal trifft man Menschen, mit denen man sofort ins Gespräch kommt. Die gleiche Wellenlänge hat. Man weiß einfach, das darauß was Gutes entsteht.

C.H.Beck Verlag

Weltbild Verlag

Bei Weltbild traf ich dann auf die großartige Petra Schier, die nicht nur die „Lichterhaven-Reihe“,.sondern auch zu meiner Begeisterung die „Pilger-Reihe“, die Weihnachtsromane mit Hund und den ersten Band der „Rodderbach-Reihe“ geschrieben hat. Sie hat aber noch viel mehr veröffentlicht. Schaut gerne mal auf ihrer Webseite vorbei. www.petraschier.de

Elke Heidenreich – Hanser Verlag

Nun kommen wir zu den Vorkommnissen, die Begeisterungsstürme in mir ausgelöst haben.

Ich traf den fantastisch tollen Markus Heitz. Er war so super! Dank ihm habe ich nun ein Selfie von uns Zwei. Ein kleines Gespräch über seine „Ulldart-Reihe“ gehörte natürlich auch dazu. Seine Bücher begleiten mich schon sehr, sehr lange. Nächstes Jahr möchte ich euch seine „Ulldart-Reihe“ vorstellen, und sie selbst noch einmal lesen. Seine Bücher sind und bleiben für mich sehr besonders, genau wie dieses Treffen.

Dieses Buch signierte er mir vor 20 Jahren in der kleinen Buchhandlung „Lindemanns“ in Stuttgart.

Leider habe ich mich geirrt, es ist die 2. Auflage. Nicht die 1. Auflage.

Tut mir leid Herr Heitz.

Dr. Michael Tsokos

Nebenan signierte Dr. Michael Tsokos, ich war mir nicht sicher ob das wirklich real passiert. Wir hatten, aber das ist schon länger her, uns einmal auf der Buchmesse getroffen. Nur kurz für ein signiertes Exemplar und ein Foto, oh wie aufgeregt war ich damals. Soll ich euch was sagen, ich war es immer noch. Ich fragte ob ich ein Foto machen dürfte, für meine Homepage. Nun, ich habe jetzt ein neues Foto mit ihm. Nach diesen zwei Begegnungen kam ich aus dem Strahlen, nicht mehr raus.

Lisa Skydla – Merlins Bookshop

Am Stand von Lisa Skydla begrüßte mich die Autorin mit ihren fesselnden Geschichten höchstpersönlich und die liebe Tanja, was mich sehr freute.

Auf dem Weg zum Forum zu Denis Scheck, habe ich dann im Regen, wer hat den denn bestellt, ein paar Außenaufnahmen gemacht.

Denis Scheck hatte ein paar sehr interessante Werke im Gepäck.

Drei davon möchte ich euch nennen.

„Immer nach Hause“ von Ursula K. Le Guin,

„Das Meer der endlosen Ruhe“ von Emily St. John Mandel und

„Mord braucht Reklame“ der 8. Band von Dorothy L. Sayers.

Regnet es noch? Ach ja sieht besser aus.

Bei „Amazon Publishing“ traf ich dann auf die liebenswürdigen Autorinnen von „Traummann an Bord“ und „Treffpunkt Sonnenuntergang“. Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki. Danke für eure Zeit, die eingehenden Gespräche und die Leseexemplare. <3

Bei der „Bücherbüchse“ gab es dann wieder Farbschnitt-Bücher zu bewundern. Das scheint jetzt der ganz große Renner zu sein. Da ich meine Bücher immer mit dem Titel nach vorne ins Regal stelle, ist das nicht wirklich was für mich. Der Stand war echt schön und was ich toll fand war der Slogan „Von Booknerds für Booknerds“.

Endlich traf ich meine liebe Freundin Floh Hoppchen. Sie hatte sich gut versteckt. 😉 Sie ist für mich ein Herzensmensch. Wir haben uns so lange nicht gesehen, doch es kam mit vor als ob wir erst gestern beinander waren. Das kann man nicht erklären, das ist einfach so.

Beim Blogger Event vom „cbj“ und „cbt“ Verlag, traf ich dann auf 6 wahnsinnig talentierte Autorinnen.

Die süße Amelia Cadan mit ihren Büchern „Blush“, „Blossom“, und „Leave Me“, die sogar unter dem Tisch durchkletterte für ein Foto mit mir.

Die herzliche Adriana Popescu, die mit ihrem Hut einfach phänomenal aussah, mit ihrem Buch „Misfits Academy“.

Die liebe Emily Bähr, ihr Buch „Iron Empire“ will ich unbedingt haben.

Die zauberhafte Yasmin Shakarami, ihr Buch  „Tokioregen“.gehört auch zu meinen Favoriten.

Die hübsche Caroline Brinkmann mit ihrem Buch „Laurelin“ und „Aurora“.

Die freudestrahlende Yasmin Dreyer mit ihrem Buch „Arcadia – Die Auserwählten“

Wir feiern 75. Jahre FBM

Kurz darauf durfte ich einen sehr netten Plausch mit Andreas Steinhöfel führen. Er ist so witzig und so gerade heraus, man muss ihn einfach mögen. Es gibt auch hier vielleicht bald was auf meinem Blog zu lesen. Seid gespannt. „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ hatte Lisa in der Schule gelesen.

Überraschenderweise traf ich noch auf Klaus-Peter Wolf. Die Chance beim Schopf gepackt und ein Foto mit ihm gemacht. Ich freue mich immer wenn ich ihn sehe. Ohne ihn und seine bezaubernde Frau Bettina Göschl ist die Buchmesse für mich um ein wichtiges Detail ärmer.

Welche Freude als mein Herzensmensch Seleni Black mich anschrieb. Ich huschte freudig in Richtung Ausgang Halle 3.0. Traf sie dort und nach einem Weilchen huschten wir in verschiedenen Richtungen davon. Aber wir wussten ja, wir sehen uns wieder.

Das Wetter besserte sich endlich.

Da ich am Vormittag kein Glück hatte, versuchte ich nochmal Gerd Fischer den Verleger vom „Mainbook Verlag“ zu treffen. Es hat geklappt. Wir hatten ein schr aufschlussreiches und informatives Gespräch, Ich weiß warum ich die Bücher so gerne lese, weil die Menschen dahinter so liebenswert sind.

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Bei „Dumont“ signierte Caroline Wahl ihr Buch „22 Bahnen“. Viele Leserinnen und Leser standen an um von ihr ein Buch signiert zu bekommen. Schön wenn ein Buch so ankommt.

Karen McManus stellte sich den Fragen bei der „30-Minuten-WG“. Ich schrieb eifrig mit, denn einen Bericht von mir soll es darüber geben. Der braucht aber noch. Ich muss mir das Material erstmal anhören. Sie hat eine offene, fröhliche Art und die 30 Minuten waren viel zu schnell vorbei. Eine sehr interessante Person, die danach sich Zeit nahm um auf alle Fragen zu antworten und viele, sehr viele Bücher zu signieren.

Sebastian Fitzek habe ich dann auch noch erwischt, mit meiner Kamera, denn die Schlange war wieder exorbitant.

Was soll ich sagen, noch ein Sprung zum „Kindermann Verlag“ um die Bücher „Der fleissige Mistkäfer“ und „Die Tollpatschige Giraffe“ zu fotografieren. Diese zwei Bücher möchte ich gern für unsere Enkelin kaufen.

Die Selfpublisher Bücher inspiziert, hätte ich das nur nicht getan, da sind nun schon wieder allein an diesem Stand 4 Bücher auf meine Wunschliste gewandert, dann war der erste Messetag auch schon wieder vorbei.

Mein Zimmer im B & B Messe Hotel

Meine Mitbringsel

An diesem Tag habe ich 500 Fotos gemacht, Manche wurden nun wieder gelöscht, da doppelt oder unscharf. Ich sollte echt meine Brille öfters aufsetzen.

Besondere Bücher

Meine ganz besondere Wunschliste der Bücher zeige ich euch, in einem extra Beitrag.

Es war schön, ereignisreich, überraschend, erfreulich mit vielen tollen Begegnungen.

Danke an Alle die diesen Tag unvergesslich gemacht haben.

[Frankfurter Buchmesse] Tag 1 – 22. Oktober 2022

Wie schön! Nach so vielen Jahren geht es endlich wieder nach Frankfurt. So sehr habe ich es vermisst. Was wird mich nach der langen Zeit erwarten? Welche Verlage, welche Autorinnen und Autoren werde ich treffen? Freunde sind dieses Jahr, kaum auf der Messe. Das bedaure ich zutiefst. Sie fehlen mir. Der Austausch zwischen uns. Die Momente in denen man miteinander lacht, Neuigkeiten erfährt und sich zuhört. Zwischenmenschliches. Es wird anders sein.

Im Zug sitzend schreibe ich an „Linns Traum“. Da ich meinen Kaffee trinke und etwas esse, darf ich die Maske unten lassen. Wir sind nur zu 5. im Wagon. Weit auseinander sitzend.

In Frankfurt angekommen, mache ich ein paar Fotos. Gerührt wieder hier zu sein. Kurze Zeit später, gebe ich meinen Koffer im Hotel ab.

Dann geht es zu den Heiligen Hallen.

Zuerst Halle 3.0 und 3.1 ohne Menschen das ist ein Glück für mich. Nur möglich wenn man akkreditiert ist. Es wird noch hier und da aufgefüllt. Die letzten Vorbereitungen, bevor der Ansturm der Lesehungrigen beginnt.

Impressionen:

Der emons: Verlag ist für mich ein ganz toller Verlag, voller wertvoller Bücher.

Spanien hat sich viel Mühe gegeben, uns ihre Literatur näher zu bringen. Vollkommen gelungen. Ich war nur so am Staunen.

Jochen Till ist einfach supertoll! Seine Bücher machen Laune und seine freundliche Art ist immer herzerwärmend.

Meine liebe Freundin und Verlagschefin vom „Glückschuh Verlag“ Dorothea Flechsig

Meine talentierte Freundin Lisa Skydla und ihre fesselnden Bücher aus dem Merlins Bookshop

Die großartige Petra Schier. Die Begegnung mit ihr, ist für mich jedes Jahr immer wieder besonders. Ich liebe ihre Bücher.

Das Treffen wenn auch nur kurz, mit Klaus-Peter Wolf und seiner Frau Bettina Göschl ist immer sehr amüsant. Ihm sitzt der Schalk im Nacken. Ich freue mich jedes Jahr darauf. Dieses mal hatte ich einiges zum Signieren dabei.

Mainbook Verlag Gerd Fischer und Thorsten Fiedler. Beide schreiben absolut tolle Bücher. Thorsten, hat mich dann auch noch zu Tränen gerührt. Er schenkte mir ein Buch, das passender vom Titel nicht hätte sein können. „Scheissendreck Happens„.

Marah Woolf beim Signieren.

Peter Maffay stellt „Anouk“ vor.

Rebecca Gablé, bitte recht freundlich. Super sympathisch.

Francis Fulton-Smith über sein Buch. Überaus interessant.

Der dunkelste Moment ist der vor Sonnenaufgang von Francis Fulton-Smith

Kai Meyer signiert Buch um Buch.

Jana Ina Zarrella

Neuentdeckung: Der Untschi Verlag

Interessante Bücher

Einfach süß!

Es tat gut, einfach zwischen den Büchern zu wandeln, großartige Autorinnen und Autoren zu erleben, wie sie von ihrem Schreiballtag oder überhaupt Alltag erzählen. Menschen zu beobachten, wie sie das ein oder andere Buch immer wieder in die Hand nahmen. Sich Notizen machten, um sie später käuflich zu erwerben. Die oberen in Bildern fetsgehaltenen Bücher, sind mir persönlich in Erinnerung geblieben und auf meiner Wunschliste gelandet.

Bin sehr gespannt was ich morgen für Werke entdecke und welchen Menschen ich begegnen darf.