Meine Meinung: Clara ist eine stolze Tochter aus einem gutsituiertem Haus. Eine von Kronberg. Sie trägt den Stolz im Blick und auch in jeder Bewegung. Allerdings wissen die Menschen in ihrer Umgebung nicht, warum sie so unnahbar ist.
Sie hat die Liebe ihres Lebens getroffen. Allerdings ist er von niederem Stand, so das eine gemeinsame Zukunft, nicht möglich erscheint. Sie soll, verheiratet werden. An einen älteren Mann. Nicht nur gegenüber ihm, verhält sie sich abweisend. Was die Männer in Rage bringt? Ein schlimmes Schicksal nimmt ihren Lauf.
Viele Jahre später, gefangen in ihrer Melancholie muss sie eine bittere Wahrheit erfahren. Was das ist und wie sie aus der Wahrheit, das Umfeld zum Erschüttern bringen, lest gerne selbst in diesem Buch.
Clara, ja sie mag zuerst hochmütig sein. Aber dennoch erkenne ich, Ihre Feinheit und ihr sanftes Gemüt.
Johanna ist das Gegenteil. Sie musste schon früh lernen, sich durchzusetzen. Keiner kann sich gegen sie wehren. Sie hat einen klaren Blick und weiß was sie möchte.
Julian ist ein wunderbarer Mann. Für Clara, ist seine Anwesenheit das Einzige, das Sie in der ganzen Zeit aufrecht gehalten hat.
Charlotte, hat in meinen Augen keine Vergebung verdient. Ich wäre nicht so nachsichtig. Bei mir müsste sie definitiv. länger zappeln.
Die Anderen, haben ihre Strafe verdient.
Mein Fazit: In der hochherrschaftlichen Villa, ist das Leben nur Schein. Clara, eingesperrt in den Zwängen der Gesellschaft. Doch sie hat andere Interessen. Das finde ich sehr sympathisch. Ihre Zeit an diesem schlimmen Ort hat mir das Herz gebrochen. Wie schrecklich. Die Geschichte ist stark, weil die Protagonisten es sind. Manches ging mir nur zu schnell. Wäre gern tiefer eingetaucht. Am Ende war es die Liebe, die den Wandel brachte.
Lieber Falk, Danke das du dir Zeit, für meine Fragen nimmst. Wie ich weiß, bist du gerade sehr beschäftigt. Schreibst an mehreren Projekten.
Du bist Frankfurter durch und durch. Bist du auch dort geboren? Ja, ein echtes Frankfurter Kind.
48 Jahre hast du bei den Verkehrsbetrieben gearbeitet. Wolltest du das schon immer machen? Nein, es war kein Wunschberuf, sondern eher eine reine Vernunftentscheidung.
Welchen Werdegang hast du durchlaufen? Ich habe damals klassisch im Betrieb gelernt und von der Pike auf alles durchlaufen, bis ich schließlich jahrelang im Fahrdienst und in der Organisation unterwegs war.
Du bist verheiratet, deine Frau ist auch Autorin. Helft ihr euch gegenseitig? Wir helfen uns, wenn es mal hängt, aber im Grunde schreibt jeder für sich allein.
Sprecht ihr über die Projekte? Ja, wir tauschen uns viel aus und reden oft über unsere laufenden Geschichten.
Mein Lieblingsbuchladen hat vor Jahren geschlossen. In unserem Stadtteil gibt es nun keinen mehr. Ich vermisse das. Du kaufst beim Buchhändler um die Ecke. Was ist dir daran wichtig? Er muss gut erreichbar und gemütlich sein, es darf keine Hektik herrschen, und natürlich freue ich mich, wenn er meine Bücher im Sortiment hat.
Wie heißt dein Lieblingsbuchhändler? Buchhandlung „Erhardt & Kotitschke“.
Wolltest du schon lange Bücher schreiben? Eigentlich nicht. Die Ideen waren zwar über die Jahre immer da, aber ich habe sie nie auf Papier gebannt, weil die Familie erst einmal Vorrang hatte.
Zu welcher Zeit hast du damit begonnen? Erst als ich aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand gegangen bin, hatte ich die nötige Zeit dafür.
Was ist der Grund das du bei BOD veröffentlichst? Das ist recht einfach: Niemand macht mir Druck wegen Abgabeterminen. Unter Druck zu schreiben, nimmt mir einfach den Spaß an der Sache.
Welche Tipps hast du für Neuautorinnen / Neuautoren? Man braucht eine Idee, die man wirklich umsetzen will, und die passende Zeitebene. Und vor allem: Einfach trauen zu schreiben und sich von Freunden helfen lassen, wenn man mal feststeckt.
Du schreibst über starke Frauen, in einer männerdominierten Zeit. Was mir sehr gut gefiel, dass du auch zwei Charaktere zeigst die feinfühlig sind und gar nicht zu diesem Männerschlag gehören. Was hat dich dazu bewogen, dir die starke Frau als Mittelpunkt der Geschichte zu erwählen? Die Geschichte verlangte danach. Frauen mussten damals oft doppelt so stark sein, um ihren Weg zu gehen. Das bietet einfach enorm viel Tiefe und emotionale Spannung für einen Roman.
Plottest du oder schreibst du direkt und tauchst in die Geschichte ab? Ich habe ein klares Grundgerüst im Kopf, aber beim Schreiben lasse ich mich dann oft von den Figuren treiben und tauche völlig in die Handlung ab.
Welche Tageszeit ist deine Schreibzeit? Ich schreibe, wenn mir die Idee kommt, das kann ganz unregelmäßig auch mal mitten in der Nacht sein.
Die Recherche zu den Büchern, ist sicher sehr intensiv. An welcher Stelle beginnst du? Am Anfang steht meistens der historische Ort oder ein bestimmtes Ereignis, das mich fasziniert. Von da aus arbeite ich mich Stück für Stück in die Epoche vor.
Historische Romane sollten in allen Facetten, detailgetreu sein. Wie schaffst du es, die frühere Zeit lebendig werden zu lassen? Durch alte Stadtpläne, historische Dokumente und stundenlanges Stöbern in Archiven. Ich will genau wissen, wie die Menschen damals lebten, wie es auf den Straßen roch oder womit sie reisten.
Am 1. Dezember 2026 veröffentlichst du dein Buch „Zwischen Asche und Seide“. Erzähle etwas zu der Geschichte. Es ist eine Geschichte über Mut, Verlust und die Suche nach Gerechtigkeit im historischen Frankfurt. Die Figuren müssen sich in einer harten Zeit behaupten, und es geht tief rein in das Leben der damaligen Zeit.
Woher kommt dein Pseudonym Falk Berg? Von meiner Hauptfigur aus „Zwischen Asche und Seide“, der Protagonistin Magdalena Falk(en)berg.
Hast du ein Vorbild oder eine Schriftstellerin / Schriftsteller den du gerne liest? Iny Lorentz, Ada Caine und Angelina Conti.
Wo kann man dich persönlich treffen? Auf der Frankfurter Buchmesse.
vielen Dank, dass du dir heute Zeit nimmst, für ein paar meiner Fragen. Wir kennen uns ja schon länger. Gerade deswegen, möchte ich heute ein bisschen mehr über dich erfahren.
Du bist ja fast ein Christkind? Nur ein Tag vor Weihnachten 1961 wurdest du geboren. Wie war es für dich an Weihnachten, hast du immer ein extra Geschenk bekommen? Oder habt ihr am 23. gefeiert?
„Nicht ganz: In meiner Geburtsurkunde steht der 23.12. um 1:20 Uhr – ein Fehler der Hebamme, die das Datum so an das Standesamt weitergab. Meine Mutter ging aber erst am Nachmittag des 23.12. in die Klinik, die gegenüber unseres damaligen Wohnhauses lag. Ich bin am 24.12. geboren. Sie hat es beim Unterschreiben auch nicht gesehen. Somit steht der 23. in meiner Geburtsurkunde.“
„Gefeiert wurde immer und Geschenke gab es auch.“
Wo hast du deinen lieben Mann Manfred kennengelernt?
„Manfred habe ich in dem Blumengeschäft in Niederrad kennengelernt, in dem ich meine Ausbildung zur Floristin gemacht habe – genau in dem Stadtteil Frankfurts, in dem auch mein Roman Die Wäscherin von Niederrad spielt.“
War es schon immer dein Traum, zu schreiben?
„Schreiben war in meiner Kindheit, durch meine Legasthenie eher ein Albtraum. Mein Interesse am Schreiben begann erst mit den Herr der Ringe-Fanfictions. Erst waren es Gedichte, dann kleine Geschichten, die sich später zum Verfassen eigener Romane entwickelten.“
2017 stand das erste Buch im Regal. Welches war es?
„Mein erstes veröffentlichtes Buch als Selfpublisher bei BoD war Projekt Elf, eine Fantasygeschichte, die zwischen Heidelberg und Neuseeland spielt.“
Welche sind seither dazu gekommen?
„Oh, jetzt folgt eine kleine Liste von mir – quasi der offizielle Beleg dafür, dass man auch mit Legasthenie und Ideen im Kopf, irgendwann Bücher in die Welt setzen kann.
Feuer der Herzen, Verlag: Books on Demand, 2018
Galgenstrick und Liebesglück, Verlag: Books on Demand, 2019
Lidwina, die Scharfrichterin, Verlag: Books on Demand, 2020
Highland – Saga Teil 1 bis 4
Träume des Highlanders, Verlag: Books on Demand, 2019
Herzens Dieb, Verlag: Books on Demand, 2020
Highlanderinnen zum Verlieben, Verlag: Books on Demand, 2022
Wege der Herzen, Verlag: Books on Demand, 2023
Vermächtnis der Altvorderen, Verlag: Books on Demand, 2021
Die Frankfurt Ortsteil Saga – bis jetzt Band 1 bis 3
Die Wäscherin von Niederrad, Verlag: Books on Demand, 2024
Die Schankwirtin von Bornheim, Verlag: Books on Demand, 2025
Jugendbuch:
Die unendliche Macht des Drachenblutes, Verlag: Books on Demand, 2025, als Zweitauflage Gabi Haug, H.G Lumiell
Erstauflage erschien unter H.G Lumiell 2018
Und unter Pseudonym: Ele Wegner der erste Dark-Fantasy-Roman
Eselem-Saga Teil 1 – Wenn Feuer und Finsternis sich bezwingen, Verlag: Books on Demand, 2026
Wann ist deine Zeit, um zu schreiben? Morgens, mittags oder abends?
„Ich habe früher oft am Abend geschrieben, wenn mein Mann im Dienst war – auch zur Ablenkung vom Alltag und von Verlusten. Feste Zeiten habe ich heute nicht mehr. Als Hobby-Autorin und Selfpublisherin hat man zum Glück keinen Verlagsdruck.“
Brauchst du Ruhe zum Schreiben? Oder hörst du Musik dabei?
Ich brauche Ruhe zum Schreiben. Da ich oft, auch zwischendurch im Recherchematerial blättere. Vor allem bei historischen Romanen.
Wie, und in welcher Weise schreibst du? Computer oder von Hand?
„Die Geschichte / das Exposé selbst am Computer.“
Deine Romane mit Lokalkolorit sind wunderbar, wird es weitere geben?
„Ja, ich arbeite an einem Kurzroman zu der Frankfurt-Reihe.“
Du recherchierst sehr intensiv. Wo überall, warst du schon in deiner Stadt?
„Ich kenne Frankfurt sehr gut, ist ja schließlich meine Geburtsstadt! Dann gibt es diese tollen Stadtteilmuseen – so in Niederrad, Bornheim und Schwanheim. Die wunderbaren Bücher von Stadtteil-Historikern und die Publikationen der Frankfurter Sparkasse, sind mir bei der Recherche eine große Hilfe gewesen. Natürlich greife ich auch auf das Historische Museum und viele weitere Quellen zurück.“
Was genau reizt dich an den Geschichten, rund um deine Heimatstadt?
„Die Liebe zu den Stadtteilen! In Bornheim bin ich geboren, der Zoo war damals ganz in der Nähe; in Niederrad habe ich meine Lehrzeit verbracht, meinen Mann kennen und lieben gelernt und unseren Sohn großgezogen. Goldstein kam als Idee dazu, weil Leser meinten: ‚Kannst du da nicht auch mal was über das Hofgut schreiben?‘ Und man erfüllt auch mal gerne einen Wunsch, wenn das Recherchieren so viel Spaß macht.“
Gab es etwas beim Recherchieren, das dich sogar nach all den Jahren noch überrascht hat?
„Ja, die Hilfsbereitschaft der Menschen ist wunderbar, die sich mit der Stadtgeschichte beschäftigen. Leider gerät das Interesse daran bei jungen Leuten oft ins Hintertreffen – der Nachwuchs fehlt.“
Wo beginnst du mit der Recherche?
„Kommt darauf an. Mal mit Dokus, Reiseführern oder wie bei den Frankfurt Romanen direkt vor Ort.“
Hast du Tipps, für junge Autorinnen und Autoren wie man die Recherche erfolgreich durchführt?
„Ich denke, es kommt sehr auf das Genre an – jedenfalls sollte man den Mut haben, Menschen zu fragen, die sich mit der Thematik auskennen und sich dafür interessieren.“
„Die Eselem Saga“ hat mich tief beeindruckt. Wird es eine Fortsetzung geben?
„Zuerst einmal Danke, ich freue mich, dass dir die Geschichte gefällt. Auch für deine Hilfe.
Ja, eine Fortsetzung der Eselem Saga ist geplant.“
Du hast auch schon eine schottische Reihe veröffentlicht. Erzählst du uns bitte, um was es in den Büchern geht.
„Schottland hat für mich eine ganz eigene Magie, auch wenn ich noch nicht dort war – diese Mischung aus rauen Highlands, tiefen Lochs, nebelverhangenen Burgen und einer unglaublichen Fülle an Geschichten. Ich habe viel darüber gelesen und auch etliche Bilder von Freunden gesehen, die das Land bereist haben.“
Die Highland-Saga – Eine epische Reise durch Generationen.
Alles beginnt im Jahr 1263 mit einer erbitterten Fehde: Der junge Laird Logan MacRaily entführt bei der Belagerung der MacMorvens die junge Màiri Ane. In ihr erkennt er ausgerechnet die Frau, von der er in so manchen Nächten geträumt hat – und muss nun herausfinden, ob sie Hass oder tiefe Seelenverwandtschaft für ihn empfindet. Die Geschichte entwickelt sich über die Jahre weiter: Im Frühjahr 1283 gerät Grace – die 18-jährige Tochter von Logan und Màiri – nach einem dramatischen Überfall und Gedächtnisverlust in die Hände der feindlichen MacCannums, wo sie nach ihrer Rettung durch Duran erkennen muss, in welcher Gefahr ihr Leben und ihr Herz schweben. Diese familiären Wurzeln und dramatischen Verstrickungen spiegeln sich auch in den folgenden Generationen wider, wenn Mutige wie Ayden MacDeven und Davina um Schutz und Liebe kämpfen, während im Hintergrund dunkle Schatten lauern. Schließlich führt der Weg im Jahr 1308 zu Arran, der zur Ausbildung auf eine englische Feste geschickt wird. Nach den Wirren und der historischen Schlacht von Bannockburn im Juni 1314 muss er sich seinen tiefsten Selbstzweifeln stellen, nachdem er sein Herz an die junge Kinderfrau Melisende verloren hat.
An was arbeitest du zur Zeit?
„An der Eselem Reihe und der Kurzgeschichte zu den Frankfurt Romanen.“
Du sprichst offen über deine Legasthenie. Finde es großartig, das du dich nicht von deinem Traum abhalten lässt. Willst du dadurch anderen Mut machen, ihren Traum vom Schreiben zu leben?
„Was die Legasthenie angeht, ich bin 1961 geboren. In den Grundschule gab es kaum geschultes Personal, spezielle Förderklassen oder Nachteilsausgleiche. Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche wurden von Lehrkräften und selbst von ihren Eltern häufig fälschlicherweise als „faul“, „dumm“, „unkonzentriert“ oder „erziehungsresistent“ eingestuft.
Ich habe in meiner Schulzeit teils sehr darunter gelitten. In den Naturfächern und Geschichte war ich gut, selbst Aufsätze waren nicht schlecht bewertet, wenn die Rechtschreibung nicht ausgenommen war. Da es zwei Formen gibt – die erbliche Legasthenie und die erworbene Lese-Rechtschreibschwäche – und leider Kinder auch heute noch oft fälschlicherweise als dumm und faul bezeichnet werden, bricht mir das das Herz.
Unser Sohn hat die Legasthenie, ebenfalls von mir mitbekommen und musste denselben harten Kampf führen. Weil wir gemeinsam um seine Förderung kämpfen mussten, ist es mir heute ein Herzensanliegen: Ich möchte Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen Mut machen, nicht einfach aufzugeben, sondern ihren eigenen Weg zu gehen. Legasthenie ist kein Mangel an Intelligenz, sondern oft einfach eine andere Art, die Welt zu sehen – und sie hindert niemanden daran, seine Träume zu erreichen. Das sehen wir an vielen Berühmtheiten, ob im Film, in der Medizin und Wissenschaft oder in der Kunst usw.“
Hast du durch das Schreiben, deine Legasthenie verbessert?
„Ein bisschen schon. Vor anderen vorzulesen, klappt aber immer noch nicht.“
Eine kleine Geschichte: Früher hat man Schiffahrt noch mit zwei F geschrieben, außer man hat das Wort getrennt, also Schiff-Fahrt. Ich habe Schifffahrt oder Rollladen somit damals falsch geschrieben, was heute mit der neuen Rechtschreibung vollkommen richtig ist. Damals habe ich dafür eine Fünf kassiert – das würde mir heute nicht mehr passieren. “
Der lokale Buchhandel ist dir wichtig. Was könnte man deiner Meinung nach ändern, um auch den kleineren Buchhandlungen eine Chance zu geben?
„Selfpublisher-Autoren könnten ihre Belegexemplare über den Buchhandel bestellen, und auch Leser können direkt in den regionalen Buchhandel gehen. Leider verlieren wir immer mehr dieser hübschen kleinen Geschäfte, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir sind mit unserer Buchhandlung im Ortsteil sehr verbunden und auch dankbar, denn wir wurden mit den Frankfurt-Romanen in deren Bestand aufgenommen.“
Wo kann man dich treffen?
„In Frankfurt am Main. Im Oktober an einem Fachbesuchertag auf der Frankfurter Buchmesse.“
Meine Meinung: Von Anfang an, war ich gespannt auf dieses Buch. Da es eine liebe Freundin von mir geschrieben hat.
„Die Wäscherin von Niederrad“ erzählt die Geschichte von Klara Ruhland, die plötzlich alleine in ihrer Welt, ihren Alltag meistert um überleben zu können. Alles ändert sich, als der kleine Hans in ihr Leben tritt. Vater Wilfred wird des Mordes bezichtigt. Sofort war ich überzeugt, dass er es nicht war. In der Hinsicht, sind Klara und ich uns einig.
Der kleine Hans tut mir von Herzen leid und muss alles mit ansehen. Klara hat ein großes Herz, genau wie ihre Tante Trude. Auch Ida ist eine Freundin, auf die sie sich verlassen kann. Allerdings muss ich sagen, dass sie am Anfang für meine Verhältnisse, sich nicht wie eine Freundin aufgeführt hat. Aber zum Glück, kann man Meinungen ändern.
Das ein Mensch den man kennt, sich dermaßen verändert und zwar im schlechtesten Sinn, macht betroffen und sauer. Fritz ist hier dafür ein gutes Beispiel, im negativen Sinne. Ein Gefühl, dass irgendwas mit dem Kerl nicht stimmt, klang sofort bei mir an. Vorallem gefällt mir nicht, dass er Klara als Eigentum ansieht. Das geht weder zur damaligen Zeit, noch heute. Ein Mensch gehört sich nur selbst.
Allerdings kann er sich auch öffnen, sich jemandem offenbaren, einem geliebten Menschen sein Herz schenken. Das passiert hier auf wundervolle und sehr sanfte Weise. Klara ist eine unglaubliche Frau. Sie weicht nicht von ihrer Meinung ab und das finde ich wirklich wundervoll.
Gabi Haug, ist gelungen mich völlig in den Bann zu schlagen. Nach diesem ersten Buch, kann ich nicht erwarten, das zweite Band zu lesen. Wenn Sie in diesem Schreibstil, der so feinfühlig aber auch bestimmt ist, weiter schreibt. Mich Seite für Seite mehr für den Charakter einnimmt, möchte ich nicht aufhören ihre Bücher zu lesen.
Sehr Positiv möchte ich erwähnen, dass Wilfred das männliche Pendant zu Klara darstellt. Auch er besitzt eine sehr klare Einstellung zum Leben. Stark und beschützend. Möge er aus der Misere, als Gewinner hervorgehen.
Mein Fazit: Beim Lesen wird die Sanftmut genauso offenbar, wie die Unabwendbarkeit von Klaras Meinung. Die Unerschütterlichkeit des richtigen Handelns, macht dieses Buch zu etwas besonderem. Meine Leseempfehlung hat es zu 100%. Die Informationen zu der damaligen Zeit, die Erklärungen aus dem Buch am Ende, sind für mich eine wunderbare Möglichkeit, noch tiefer einzutauchen.
Nachdem die Nacht nicht so geruhsam war, wie ich gehofft hatte. Regen trommelte aufs Fensterbrett, schrieb ich am Buchmesse Bericht Tag 1. 3 Seiten brachte mir diese Störung der Natur.
Nach einem guten Frühstück, ging es wieder zur Messe. Der zweite Tag brachte allerdings das Problem mit sich, dass ich nicht so viele Fotos machen konnte, denn die Massen der Lesehungrigen war immens. Man kam in Halle 3.0 kaum durch. Im Schritttempo. Teilweise harrten Besucherschlangen, die zu einer Signierstunde oder einem bestimmten Stand wollten in gewissen Absperrungen, der Dinge die da kamen.
Meine Wenigkeit ist nun schon fast 20 Jahre dabei, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Auch Andere mit denen ich sprach, die ihre Stände schon viele Jahre betrieben, waren von dem Besucheraufkommen wie erschlagen. Mehr Personal wurde benötigt, um alles im Blick und unter Kontrolle zu halten.
Gerade in diesen vollen Gängen war die unbefugte Mitnahme von Büchern leider keine Seltenheit. Vor vielen Jahren meinte jemand zu mir, mit etwas Schwund muss man leider rechnen. Ich finde es traurig.
Aber nun zu den erfreulichen Dingen der Messe.
Mein erstes Foto war ein Foto von Markus Heitz, das am „Droemer Knaur“ Stand ausgestellt war. Wie ich später zu Hause feststellte, bin ich Markus Heitz vor 20 Jahren das erste Mal begegnet. In der kleinen Buchhandlung „Lindemanns“ in Stuttgart. Mai 2003. Leider war es mir bisher nie wieder vergönnt, einer seiner Lesungen beizuwohnen. Auf der BuCon 2019, war es dem Bus geschuldet das ich seine Lesung verpasste.
Die erste Begegnung war auch dann sogleich, am „Droemer Knaur“ Stand. Iny Lorentz ist das Pseudonym des Autorenpaars Iny Klocke und Elmar Wohlrath. Ich bat sie, mein Buch „Die Fürstin“ zu signieren. Wunderbar, das wir dann auch noch ein Bild zu dritt gemacht haben. Ich weiß noch ganz genau, das mein erstes Bild mit Ihnen eins in einem blauen Strickpulli war. Es sind gute Erinnerungen. Vielleicht finde ich das Bild, dann zeige ich es euch.
Ah da ist es. Aufgenommen wurde es am 17.10.2011. auf der Frankfurter Buchmesse.
Am „Gmeiner Verlag“ vorbei traf ich auf Petra Durst-Benning. Wir kennen uns auch schon lang. Sie erinnerte sich gleich an unser erstes Treffen. Sie hat ein wirklich außergewöhnliches Gedächtnis.
An „Ravensburger“ vorbei, zum „Drachenmond Verlag“ der wie immer super gut besucht war.
Kai Meyer auch bei „Droemer Knaur“ lächelte mir freundlich in die Kamera. Herzlichen Dank dafür. Auch ihn traf ich 2019 auf der BuCon. Ein sehr sympathischer Mensch.
In freudiger Erwartung das meine liebe und langjährige Freundin Karin Kaiser bald ankommen würde. Betrachtete ich so manches Buch.
So langsam wurde die Halle voller, die Menschen schoben sich voran. Es gab fast kein durchkommen mehr. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht Mittel und Wege finden würde, an mein Ziel zu gelangen. Und das hieß Jochen Till!
Beim „Loewe Verlag“ saßen er und Raimund Frey und signierten das die Stifte glühten. Zeit für einen Blick in die Kamera hatten sie, bevor sie sich wieder den jungen Leserinnen und Leser widmeten. „Luzifer“ und „Cornibus“ sind die Helden in seinen Büchern.
BoD
Wunderzeilen
Ich sah mich bei einem großen Gemeinschaftsstand um und wandte mich dem „BoD“ zu. Bei „Wunderzeilen“ gab es Krönchen und ich dachte an Flucht, denn nun ging gar nichts mehr. Von oben machte ich sodann zwei Bilder von den Menschenmassen.
In Halle 3.1 war es ruhiger, leerer und so konnte ich widerrum Petra Schier treffen. Das tat einfach gut. Sie sah wieder bezaubernd aus.
Klaus-Peter Wolf war im Gespräch und ich leider zu spät. Ein Foto gab es aber dennoch von ihm. Ich mag einfach seine natürliche und offene Art. Er nimmt sich Zeit für seine Leserinnen und Leser.
Arno Strobel signierte beim „S. Fischer Verlag“ die Schlange war beträchtlich und ich freute mich sehr für ihn. Seine Bücher sind so mitreißend und spannend. Werde mich wohl nächstes Jahr auch in die Schlange stellen, genau wie bei Klaus-Peter Wolf. „Die Nordseedetektive“ für meine Tochter und Enkelin.
Eine Verschnaufpause gab es dann für mich am „Emons“ Stand. Ungeduldig und aufgeregt wartete ich auf meine liebe Freundin Karin. Sie schreibt superspannende Vampirgeschichten. Es gibt nur zwei Autorinnen, von denen ich Vampirgeschichten lese. Karin Kaiser & Hope Cavendish. Ihre Art zu schreiben ist genau die ich mag. Die ich genieße und in denen ich versinken kann.
Karin hatte sich auch ein paar Dinge ausgesucht und da sie wegen dem nicht gutorganisierten Busunternehmen zu spät kam, ging es für sie gleich zu einem interessanten Vortrag.
So blieb ich beim Emons Stand. Beim Meet & Greet erwarteten uns gleich vier großartige Autorinnen, die nur darauf warteten von uns gelöchert zu werden. Ich unterhielt mich mit Silke Ziegler über das Schreiben, Plotten und über ihre Heimatstadt. Nach diesem Gespräch, will ich da unbedingt mal hin. Danke für die Idee. Um dann der Sympathie und des Gewinnspiels wegen mit Tina Schlegel ablichten zu lassen.
Das nächste Meet & Greet erwartete mich. Freundinnen traf ich wieder und Menschen die ich schon lange kenne, aber noch nie von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand. Veronika M. Dutz. Ach, wie habe ich mich gefreut! Tanja Neise und Sina Müller habe ich schrecklich vermisst. Es hätte von mir aus noch Stunden gehen können. So kann man eben nur mit Freundinnen reden.
Veronika M. Dutz endlich Live und in Farbe.
Meine liebe Freundin Tanja Neise
Die liebe und großartige Sina Müller.
Karin und ich statteten dann noch dem Mainbook Verlag einen Besuch ab und was soll ich sagen, Karin kaufte ein Buch und ich bekam endlich mein Foto. Das ist schon Tradition.
Thorsten Fiedler und Gerd Fischer vom Mainbook Verlag
Das Wetter war heute um Welten besser.
Während Karin sich was zu trinken organisierte, schaute ich auf der Open Stage vorbei. Guido Maria Kretschmer erzählte von einer Begebenheit, die uns lachen ließ. Er ist so viel natürlicher, als im Fernsehen. So nahbar und unkompliziert.
Zum „Jumbo Verlag“ düsend traf ich dort Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf. Ich mag die Zwei einfach. Nächstes Jahr möchte ich mir wieder ein paar Bücher von ihnen signieren lassen. Danke für das Gespräch und das Bild zu Dritt.
Der „Reclam“ Bücherautomat war zwar leer, aber dennoch ein Foto wert.
Im Forum dann, erzählte Otto Walkes von seinem Buch, seiner kreativen Arbeit und den Ottifanten. Er ist ein Unikat. Damals als ich im „Otto Huus“ war in Emden, war ich noch ein Teenager. Den kleinsten Ottifant der Welt, habe ich angeschaut. Sein ganzer Humor, alles spiegelte sich im „Otto Huus“ wieder.
Karin und ich wanderten dann noch durch Halle 3.0. Am „Rowohlt Verlag“ vorbei….
Rowohlt Verlag
…zum „Sternensand Verlag“. Eine Signierstunde mit Miriam Rademacher war ihr Ziel.
Leider mussten wir uns dann verabschieden. Der Bus wartete auf sie.
Ich suchte noch nach schönen Fotomotiven und Covern. Wie ihr seht, gab es noch viel Schönes zu fotografieren und zu entdecken.
Peter Maffay signierte „Anouk“.
Beim „Loewe Verlag“ hatte ich endlich Zeit mir „Luzifer“ und „Cornibus“ näher zu betrachten.
„Ueberreuter Verlag“ stellte „Das böse kleine Buch“ aus.
Der „Vajona Verlag“ war sehr interessant. Viele schöne Bücher die mich sehr ansprachen. Außerdem zwei Buchreihen die mein Interesse weckten.
Markus Schütz machte Werbung für sein Buch „Meilenweit“ aus dem „Spica Verlag“.
„Diogenes“ fand ich an zwei Wänden, was mich doch sehr wunderte. Ich fand den Verlagsstand immer so wunderbar gelungen und vermisste ihn dieses Jahr.
Der „Kommode Verlag“ der mir erst seit dem „Blätterrausch“ im Literaturhaus Stuttgart bekannt ist, war auch an einer Wand vertreten.
Ich landete beim „Hanser Verlag“ und „Insel Verlag“ dort gab es einige Bücher die auf meine Liste wanderten.
Felix Magath spricht über das Buch, das sein langjähriger Weggefährte Harald Kaiser über ihn geschrieben hat. Es heißt „Gegensätzliches“.
Beim „Aufbau Taschenbuch Verlag“ hielt ich mich sodann länger auf. Mir gefielen die Cover richtig gut. Vorallem von der Reihe „Das Kaufhaus“ von Susanne Berg.
Der „Katapult Verlag“ veranstaltete eine Messe-Party ab 18 Uhr mit lauter Musik zum Ausklang und sicherlich vieler guter Gespräche. Das Buch „Juli und Ulf fliegen ins Weltall“ steht immer noch auf meiner Wunschliste.
Was mich wunderte, wie konnte ich den „Marco Polo“ Stand übersehen. Natürlich habe ich noch ein Foto gemacht.
Ein paar letzte Schnappschüsse und auf ging es zur nächsten Messe. Davon berichte ich in einem Extrabeitrag.
Gleich zwei neue Fälle halten die Kripo Rüsselsheim auf Trab: Wer steckt hinter dem Anschlag auf die Feldarbeiter? Und ist die Tote im Ostpark einem Verbrechen zum Opfer gefallen oder starb sie eines natürlichen Todes?
Ausgerechnet an dem Tag, als das Team von Kripochef Josef Mitheimer die neue Kollegin Anne Seltmann erwartet, die den Posten des im Dienst erschossenen Axel Neumann antritt, erreicht sie der Ruf zu einem grausigen Tatort. Ein Auto ist in ein Spargelfeld gerast, mehrere Personen wurden getötet. Wer oder was steckt dahinter? Wer sind die Opfer und warum mussten sie sterben?
Während Hannah, Hardy und Çetin gemeinsam mit Kollegen aus Groß-Gerau ermitteln, wird Mitheimer zu einem Leichenfund im Ostpark gerufen. Anne Seltmann begleitet ihn und muss sich, schneller als erwartet, ins Team einfügen und erste Bewährungsproben bestehen. Derweil gerät Hannahs Leben auch privat aus den Fugen. Die Kommissarin steht vor einer Entscheidung, die alles verändern wird.
[Quelle: amazon]
Meine Meinung:
Zuerst möchte ich erwähnen, dass der Titel sehr gut gewählt ist. Ein Verrückter überfährt mehrere Menschen mit dem Auto. Das geschieht an einem Spargelfeld. An einem anderen Ort, wird eine Frau gefunden. Ist es ein natürlicher Tod oder steckt was anderes dahinter? Natürlich kann das zu Anfang, niemand sagen.
Das Team um Josef Mitheimer ermitteln wieder. Von Beginn an, bekommt man einen sehr guten Eindruck wie die Polizei arbeitet. Dieses Mal ist es aber etwas anders. Da es mehrere Opfer gibt, die in Rüsselsheim und Groß-Gerau gefunden werden, ermitteln diesmal beide Teams.
Die Autorin hat bevor sie den Krimi zu schreiben begann, ihre Leser und Freunde gefragt, wer ihr seinen Namen leihen möchte. Deshalb kommen darin einige Bekannte von mir vor. Was ich sehr amüsant fand. Auch meine Wenigkeit, ist in dem Buch beschrieben. Allerdings ganz anders als ich selbst bin. Die künstlerische Freiheit, hat sie aber zuvor mit uns besprochen. Über die Szenen mit mir, musste ich herzlich lachen.
Das Buch liest sich so flüssig und gut, dass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ein positiver Aspekt ist auch die Schriftgröße. Sie ist nicht wie sonst, nur mit Lupe zu lesen, sondern wirklich sehr angenehm für die Augen.
Die Geschichte ist wie immer gut durchdacht. Der rote Faden ist durch alle Szenen vorhanden. Sehr gut sind auch die Zusammentreffen aller Kollegen, um sich zu besprechen. Das gibt dem Leser die Möglichkeit, alle Fakten noch mal zu überblicken. Am Ende stelle ich mir aber eine Frage. Was wurde aus Norbert Kalbfleisch? Ja er heißt wirklich so. Mir hätte gefallen, wenn er im Epilog noch mal aufgetaucht wäre. Für mich war er der stille Held in der ganzen Geschichte.
Mein Fazit:
Mit kriminalistischem Spürsinn und gut recherchiert, erzählt Sandra Hausser eine Geschichte in der Macht, Gier und Liebe auch eine Überraschung bereit hält.
Ein unglaublich hervorragender und süchtig machender Autor ist unterwegs. Er pirscht sich lautlos an, verschickt seine Bücher per Post und lässt einen weder schlafen noch in Ruhe arbeiten. Man muss pausenlos an seine Geschichte denken. Wenn man dann als Opfer bei der Arbeit ist, benötigt man ein Vielfaches seiner Willenskraft, um nicht sofort wieder nach Hause rennen zu wollen. Nur um weiter in dem Buch zu lesen. Also Achtung, wenn ihr auch so süchtig werden wollt wie ich, lest die Bücher von Charly Essenwanger.
Hier nun alle seine Bücher,
mit meinen persönlichen Rezensionen,
auf einen Blick:
First to Find
ISBN-13: 978-3743196575
Verlag: Books on Demand
Print 11,99 €, eBook 3,99 €
Klappentext:
Kaufbeuren/Allgäu
Siegfried Distl ist ein liebender Ehemann und Vater einer 15-jährigen Tochter. Gern geht er seinem Hobby, dem Geocaching, einer Art Schnitzeljagd mittels GPS, nach. Eines Tages trifft er bei einer Cachesuche seinen ehemaligen Freund, Jakob Muschke wieder, der ihn damals finanziell ruiniert hat. Die Arroganz und die Zurschaustellung seines Reichtums lässt bei Siegfried alte Wunden aufreißen. Die Wut auf seinen Widersacher steigert sich ins Unermessliche, bis er einen perfiden Plan schmiedet und Jakob durch Geocaching in eine Falle lockt und brutal ermordet.
Die Kripo unter der Leitung des veganen Hauptkommissars Vincent Zeller tappt zunächst im Dunkeln, bis ein dramatisches Ereignis in der Kernstadt Kaufbeurens einen entscheidenden Hinweis gibt.
Im Stadtteil Neugablonz brennt ein Asylbewerberheim, das kurz vor der Eröffnung steht. Schnell wird klar, es handelt sich um Brandstiftung. Der Bürgermeister kündigt an, das Heim schnell wieder zu sanieren. Tage später wird ein Anschlag während einer großen Benefiz-Motorradausfahrt verübt. Mehrere Biker werden zum Teil schwer verletzt. Vor Ort findet die Kriminalpolizei unter der Leitung des Hauptkommissars Vincent Zeller ein Erpresserschreiben. Die Forderung: Kaufbeuren soll asylfrei werden. Die Stadt geht nicht darauf ein, doch dem oder den Tätern ist jedes Mittel recht um ihr Ziel zu erreichen. Dass dabei unschuldige Menschen zu Schaden kommen, wird dabei skrupellos in Kauf genommen.
Die Kripo eröffnet die Jagd … Bald führen die Spuren in die hohe Kommunalpolitik. Der Rassismus ist im Stadtrat angekommen.
Verlag: Books on Demand
Print 11,99 €, eBook 7,99 €
Klappentext:
Kaufbeuren/Allgäu
Ein heftiges Unwetter fegt über das Allgäu hinweg. Der gastierende Zirkus Salvadori beschließt, entgegen dem ausdrücklichen Verbot durch die Stadt, das bedrohte Hauptzelt auf dem Tänzelfestplatz mit zusätzlich angebrachten Pfählen zu sichern.
Das Zelt bleibt nahezu unbeschadet, die Spuren des Eingriffs werden verwischt.
Doch seitdem gibt es immer wieder unerklärliche Vorfälle auf dem Platz. Menschen werden scheinbar ohne Grund aggressiv, ohne dass sie sich hinterher daran erinnern können. Ein freundlicher Hund wird plötzlich zur Bestie.
Es sind nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung des Tänzelfestes. Niemand ahnt, dass es während dem ältesten Kinderfest Bayerns zur Eskalation kommen wird.
Der bodenständige Kriminalhauptkommissar Vincent Zeller will mit seiner Freundin, der Forensikchefin Vanessa Vauban, den mysteriösen Vorgängen auf den Grund gehen und riskiert dabei sogar seinen Job.
Bei den Ermittlungen müssen die Kommissare weit in die Vergangenheit eintauchen und stoßen dabei auf ein furchtbares Geheimnis, das der Tänzelfestplatz über Jahrzehnte hütete.
Klaus ist nicht der motvierteste Mitarbeiter einer Securityfirma, doch er braucht das Geld. Sein Auftrag: Er muss eine Firma überwachen, die Betriebsurlaub hat. Da er völlig alleine auf dem Gelände ist, wird er mit einem Totmannhandy ausgestattet, das eigentlich seine Sicherheit gewährleisten soll.
Es lockte die Versuchung. Er war fasziniert von seinem Spiel.
Er hatte den Plan, ein Mädchen zu entführen.
Nathalie, aus gutem Hause, jung, hübsch, geliebt. Ihre Freilassung abhängig von einem Geocache-Drama zwischen ihm und Nathalies Eltern.
Es war sein Hobby, doch nun ist er getrieben von der Gier nach Macht und Geld.
Obwohl alle Forderungen erfüllt werden, wird der Kidnapper sein Opfer nicht freilassen.
Die Verwirklichung seines anfangs nur geldgierigen Planes mündet für alle Beteiligten in sein IKARUSSPIEL.
Die zunächst einfachen Aufgaben werden im Laufe der Nacht zunehmend schwerer.
Sollten die Eltern scheitern, droht der Spielführer mit furchtbaren Konsequenzen.
Verlag: Books on Demand
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Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der erste Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Was hat es mit dem gefundenen Ehering, mit der Gravur
>Mausi 10.07.89<, auf sich und welche Rolle spielen die Uhren,
die als Hehlerware im Nachtkästchen des Toten, Lutz Huber, lagen ?
Umfangreiche Ermittlungen der Siegburger Kommissarin Thekla Sommer,
als Leiterin einer Sonderkommission, führen zum Erfolg.
Verlag: Books on Demand
Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der zweite Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Nur auf den ersten Blick sah es aus wie Selbstmord. Doch wer
hatte ein Motiv, den alten Mann umzubringen?
War es Hass, Habgier, Eifersucht oder führt eine Spur ins ferne
Ausland? Kriminalistische Arbeitsweise und das Bauchgefühl der
Kommissarin führen zur Aufklärung.
Mord in Rheinbach
ISBN-13: 9783749469642 Verlag: Books on Demand
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Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der dritte Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Das Aufeinanderfolgen von einigen Morden mit der gleichen
Vorgehensweise, lässt auf einen speziell motivierten
Serienmörder schließen.
Umfangreiche Ermittlungen in verschiedene Richtungen der
Sonderkommission enthüllen eine langgehegte Rache.
Verlag: Books on Demand
Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der vierte Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Hat der Millionengewinn letztendlich dazu geführt, dass Herr Kaarst zum Opfer wurde, oder ist der sogenannte „kölsche Klüngel“, im Sumpf von Korruption und „High Society Glamour“, schuld am leidvollen Verbleib der Hochzeitsgesellschaft?
Ein verworrenes Ermittlungsgeschehen nimmt seinen Lauf.
Mord im Bonner „Regierungsviertel“ ISBN-13: 9783750402706
Verlag: Books on Demand Print 6,99 €, eBook 3,99 €
Rhein-Sieg-Kreis Krimi
Der fünfte Fall der Kommissarin Thekla Sommer
Steht die Vergewaltigung der Wohnungsmieterin im Bankgebäude, im Zusammenhang mit dem Mord an dem Bankdirektor? Wie kommen DNA-Spuren eines in der JVA-Dresden inhaftierten, in die Wohnung des Vergewaltigungsopfers und ist er vielleicht der Mörder? Thekla Sommer hilft bei den Bonner Kollegen und klärt einen mysteriösen Fall auf.
„Augenblicke – 101 überraschende Geschichten aus dem Leben“
Inhaltsangabe:
Geschichten, die das Leben schreibt. Die man im Alltag erlebt, über die man schmunzelt, sich merkt, weitererzählt und sich darüber freut. Geschichten in wenigen Sätzen. Lustig, virtuos, unerwartet und manchmal auch nachdenklich. Augenblicke aus dem Leben, bunt wie ein Haufen von Luftballons. Unterhaltend, inspirierend und überraschend.
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Meine Meinung:
Alltagsgeschichten. Momente mit Sinn oder Unsinn. Der Sohn der Nachtisch isst, sich aber mir nicht ganz erschließt, was er mit dem Bild zu tun hat, welches von der Wand fällt. Tiefgründiges, einleuchtendes, Momentaufnahmen, von vielen verschiedenen Sichtweisen und Menschen. Stefan Schär lässt manchmal in nur wenigen Sätzen, Bilder im Kopf entstehen. In nur einem Wort erzählt er eine ganze Geschichte. Er hat sich Gedanken gemacht über das „Flüchtige Glück“, über ein Fußballspiel das immer wieder in den Texten auftaucht. „Die Schwarzarbeit“ die mir ein schmunzeln entlockte. Bei „Gedanken“ fand ich mich selbst wieder. „Seine Liebe zu Geschichten“ hat so viel Wahrheit in sich. Menschen die anderen durch eine Verbeugung Respekt zollen. Menschen die gleich sind in Gedanken und Bestreben, nur in Kultur und Religion sich unterscheiden. Ein Hund der trostlos herumliegt. Von Träumern, Hoffnungen, Ruhe und Frieden. Ewig könnte ich so weitermachen. Er nimmt sich die Zeit zu beleuchten. Situationen zu analysieren, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Es gelingt ihm in den „101 Augenblicken“ uns in die jeweilige Situation zu schicken. Wünscht er doch, dass wir uns einlassen in diese Momente. Bei jedem werden es andere Geschichten sein, die einen berühren, mitnehmen oder ein Gefühl entlocken. Das Buch kann man immer wieder zur Hand nehmen. Darin blättern. Die Inhaltsangabe hinten, ist dabei eine sehr gute Hilfe.
Mir persönlich sind diese Geschichten wichtig: „Schwarzarbeit“, „Gedanken“, „Seine Liebe zu Geschichten“, „Dankbarkeit“, „Zartrosa“, „Einhorn“, „Die kürzeste Geschichte“ und „Das Paar“.
Kaufbeuren/Allgäu
Ein heftiges Unwetter fegt über das Allgäu hinweg. Der gastierende Zirkus Salvadori beschließt, entgegen dem ausdrücklichen Verbot durch die Stadt, das bedrohte Hauptzelt auf dem Tänzelfestplatz mit zusätzlich angebrachten Pfählen zu sichern.
Das Zelt bleibt nahezu unbeschadet, die Spuren des Eingriffs werden verwischt.
Doch seitdem gibt es immer wieder unerklärliche Vorfälle auf dem Platz. Menschen werden scheinbar ohne Grund aggressiv, ohne dass sie sich hinterher daran erinnern können. Ein freundlicher Hund wird plötzlich zur Bestie.
Es sind nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung des Tänzelfestes. Niemand ahnt, dass es während dem ältesten Kinderfest Bayerns zur Eskalation kommen wird.
Der bodenständige Kriminalhauptkommissar Vincent Zeller will mit seiner Freundin, der Forensikchefin Vanessa Vauban, den mysteriösen Vorgängen auf den Grund gehen und riskiert dabei sogar seinen Job.
Bei den Ermittlungen müssen die Kommissare weit in die Vergangenheit eintauchen und stoßen dabei auf ein furchtbares Geheimnis, das der Tänzelfestplatz über Jahrzehnte hütete.
Meine Meinung:
Seltsames geht vor sich. Das Tänzelfest steht kurz bevor, doch immer mehr Menschen und sogar Tiere benehmen sich komisch. Agressives Verhalten von vorher ganz normalen Menschen oder einer süßen Hundedame. Doch was ist der Grund.
Die Vergangenheit ist traumatisch.
Aber um die wahren Gründe zu ermitteln, braucht es kriminalistischen Spürsinn von Vincent Zeller und seiner Freundin Vanessa Vauban. Ein schreckliches Geheimnis ist ihr Lohn und die Gewissheit das es viel mehr gibt, als man glauben mag.
Schon auf der Buchmesse 2018 las ich in sein Buch rein. Da wusste ich allerdings schon das ich mitten im Umzug, keine Zeit für das Lesen hätte. So erkor ich das Buch als das aus, das als Erstes in die neue Wohnung einziehen sollte. Es kam und ich stürzte mich darauf. Das Cover ist wunderbar, die Klappentext Schriftgröße großartig, aber der Inhalt machte süchtig. Ich bestellte mir gleich die zwei fehlenden Bücher, die hoffentlich bald eintreffen werden. Wenn das geschieht bin ich dann mal für viele Stunden raus aus der normalen Welt.
Charly Essenwanger schaffte es nicht nur mich zu fesseln, sondern er entführte mich aus der realen Welt. Ich bekam nichts mehr mit. Er ließ mich alles vergessen, hat mich geschockt, mich überrascht und tief bewegt. Bei einer gewissen Szene wurde mir unwohl. Aber als Mutter ist das wohl normal. Ich verrate euch natürlich nicht auf welcher Seite. Doch die Erkenntnis war schlimm, obwohl ich es schon vermutete. Charly Essenwanger baut in seine Geschichte Rückblicke ein, die sehr wichtig sind um die Taten der einzelnen Charaktere verstehen zu können. Die Abgrenzung ist durch die Datumsangaben sehr gut gelöst. Diese Art Bücher sind es die man gerne nochmals liest.
Ein Schatz in meinem Bücherregal.
Mein Fazit:
Weder konnte ich aufhören zu lesen,
noch habe ich irgendwas in meiner Umgebung wahr genommen.