[Rezension #771] „Todesspiel im Hafen“ von Klaus-Peter Wolf aus dem Fischer Verlag

Meine Meinung:
Dr. Sommerfeldt sitzt in der JVA Meppen. Sabine Hiller die Sozialarbeiterin verhält sich nicht ganz regelkonform. Ein Häftling lernt ihn auf besondere Art kennen. Tolle Szene mit Bruce. Er hat es verdient. Aber sowas von.
Hermann ein anderer Insasse, ist ganz schön durchgeknallt. Wie kommt man auf so eine Idee. Gruselig.

Christa ist sowas von übergriffig. Arme Hannah. Solveig ist anders als sie sich dargestellt hat. Aber sie ist auch eine dieser Menschen, die ihm hilft. Es sind nicht nur Frauen, auch Männer. Auf einem  Motorrad durch die Gegend zu fahren, ist auch eine Art Befreiung. Zumindest stelle ich mir das so vor.

Cordula ist außer Rand und Band. Sie mordet für ihn. Für ihre Liebe. Sie ist verrückt. Völlig durchgeknallt. Wird er sie aufhalten können?

Dr. Sommerfeldt ist nach wie vor, für mich, eine zwiegespaltene Persönlichkeit. Manches Mal schiebt er Paranoia. Er sieht Dinge, die gar nicht da sind. Menschen die ihn in eine Falle locken wollen. Obwohl das nicht stimmt. Seine Gedanken kreisen. Überlegungen. Seine Sehnsucht nach Ostfriesland, kann ich so gut verstehen. Ich liebe wie er die Wellen, die Weite und die steife Brise. Eine ganz besondere Freiheit, spürt man nur dort.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist für sich einnehmend. Ein durchgehender roter Faden, führt von Band 1 – Band 3. Es waren alle Bücher durchweg gut und flüssig zu lesen. Das erneute Lesen, hat sogar noch mehr Spaß gemacht.

Mein Fazit:
Dieser 3. Band schließt mit einem Schreck ab. Auch wenn ich ihn nicht sonderlich mag, hat er das nicht verdient. Um Cordula tut es mir nicht wirklich leid. Das soll nicht empathielos klingen. Sie passte nicht zu ihm. Sie respektiert ihn nicht.
Das Ende hat mich dann doch überrascht. Den Moment den Ann Kathrin beobachtet hat, davon berichtet geht doch ans Herz. Jetzt bin ich gespannt ob und wie es mit Dr. Sommerfeldt weitergeht.

Verlag : ‎ S. Fischer Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 384 Seiten

ISBN: 978-3596299201

Veröffentlicht : 26. Juni 2019

[Rezension #770] „San Domingo das Geschenk des Häuptlings“ von Marguerite Henry aus dem Bertelsmann Verlag

Meine Meinung:

Peter Lundy ist ein gelehriger schlauer Junge. Er führt schon mal den Laden seines Vaters, wenn dieser weg ist zur Jagd. Er hat ein Händchen für Tiere. Aber kaum hat er sich an sie gewöhnt, sich auch von Herzen, an sie gebunden nimmt sein Vater die Tiere immer weg.

Warum versteht keiner, er nicht und auch ich nicht. Es tut immer wieder weh. San Domingo, ein Pferd gehört ihm von Anfang an. Er fragt sogar einen Häuptling, da es ein Indianer Pferd ist, ob er es behalten darf. Er erhält die Erlaubnis, doch auch er ist eines Tages fort. Welch eine Schmerz durch fließt Peter und auch mich. Peter wächst, lernt. Leistet großartiges, erlebt schreckliches. Wird dadurch stärker, in seinem Sein. Ist angesehen unter den Reitern.

Die Geschichte zeigt, das etwas im Verborgenen seinen Vater so verändert hat, dass er hart und nachgiebig wird. Dennoch wechselt die Verbundenheit zum Vater, zwischen Angst und Achtung.

Mein Fazit:

Vom Cover bis hin zu der sehr intensiven Geschichte, hat das Lesen große Freude bereitet. Natürlich gab es auch traurige, schlimme und fast unerträgliche Momente. Es bleibt in Erinnerung, vor allem wegen Peter Lundy und San Domingo. Einblicke ins Leben, aus denen man aus dieser Geschichte lernen kann. Spannung und Abenteuer inklusive.

Verlag : ‎ Bertelsmann Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 157 Seiten

ISBN: 978-3777901763

Veröffentlicht : 01. Januar 1972

[Rezension #769] „…und schreib auch mal!“ von Margot Kreuter aus dem Franz Schneider Verlag

Meine Meinung:
Sylvia ist eine Musterschülerin. Leider ist das nicht immer einfach. Sie muss viel lernen. Hat keine Zeit, für Freizeitaktivitäten. Ihre Eltern beunruhigt das sehr. Chris ihre Schwester ist anders. Im Landschulheim ist es toll, sie erleben viel, was Sylvia alles aufschreibt. Allerdings nutzt das jemand aus.
Plötzlich tritt ein Junge in ihr Leben, der die ganze Zeit schon da war.
Wie wird sich das auf die Schule auswirken?
Den Spagat zwischen Pubertät und Pflicht kommt gut rüber.
Freundschaften sind wichtig. Doch immer wieder, muss man sich damit auseinandersetzen.

Mein Fazit:
Ein Jugendbuch das sich mit den Wünschen, Pflichten, dem Miteinander unter den Gleichaltrigen. Aber auch mit Missgunst, Neid beschäftigt. Nicht alles ist, wie es scheint. Manchmal sollte man nachfragen, was die wahre Geschichte dahinter ist. Ich habe es gern gelesen und fand Sylvia sehr sympathisch.

Verlag : ‎ Franz Schneider Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 104 Seiten

ISBN: 978-3505037696

Veröffentlicht : 01. Januar 1972

[Rezension #768] „Die drei ??? und der Fluch des Rubins“ von Alfred Hitchcock aus dem Kosmos Verlag

Meine Meinung:
Der Großonkel von August, hat ihm etwas hinterlassen. Einen geheimnisvollen Rubin. Doch wo ist er? Was hat das Gedicht zu bedeuten? Was haben die Gipsbüsten, damit zu tun?
Alfred Hitchcock betraut die 3 Fragezeichen damit.
So beginnen sie zu ermitteln. Auch im Haus des Großonkels, suchen sie nach Hinweisen. Doch sie sind nicht allein. Es wird gefährlich. Können sie sich aus dieser Situation befreien?
Ein Mann mit 3 schwarzen Punkten auf der Stirn, der Anwalt, Hugo sind mit von der Partie.
Es ist nicht einfach, hinter das Rätsel zu kommen. Das Gedicht ist schon eine ganz harte Nuss.
Ich mag August. Er hat so was bodenständig normales, wahrscheinlich auch weil er nie viel Geld hatte.
Eine Lawine hilft hoffentlich, aber nicht irgendeine.

Mein Fazit:
Eine Suche die gefährlich ist, ein Gedicht das es in sich hat. Männer die nichts Gutes im Schild führen. Die Drei Fragezeichen und August sind eifrig am ermitteln. Insgesamt ist die Geschichte voller Spannung. Justus beweist sein Köpfchen. Mir hat es richtig gut gefallen.

Verlag : ‎ Kosmos Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 119 Seiten

ISBN: 978-3440045695

Veröffentlicht : 01. Januar 1981

[Rezension #767] „Der kleine Sanddornhof – Träume im Muschelstieg“ von Julia Reymers aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Svea kehrt zurück auf den Sanddornhof. Emil ihr Pächter ist gestorben. Was für ein Verlust. Sie hatte sich nach dem Tod ihrer Eltern nach Hamburg verzogen. Hunter war ihr Pferd. Ihr Vater war immer gegen ihn und ihr Vorhaben, dem Pferd zu helfen. Ein Unfall änderte alles. Immer wieder holt sie die Vergangenheit in Flashbacks ein. Grausam belasten sie die Ereignisse von damals.

Was soll sie machen? Ein neuer Pächter, Max Angebot annehmen?
Die Muschelstiegler sind der absolute Wahnsinn. Man kann nicht umhin alle zu mögen. Sie sind der Knaller. Selbstlos helfen sie Svea.

Allerdings mag ich Max verschlagene Art, von Anfang an nicht. Er führt was im Schilde. Hört gar nicht auf Sveas Wünsche. Das stößt mir übel auf.

Lina ist besonders. Sie gehört bald dazu. Doch da ist was, was ich nicht beschreiben kann. Sie behält manches für sich. Sie ist nicht ganz durchschaubar. Aber ich mag ihre Art trotzdem sehr.

Die Muschelstiegler sind eine tolle Truppe.
Ohne Ausnahme.

Mein Fazit:
Svea ist eine starke Persönlichkeit, aber auch verletzt und unsicher. Sie muss ihre Vergangenheit bewältigen und verarbeiten.
Es gefällt mir, wie sie jederzeit Unterstützung findet. Nie ist sie wirklich allein. Einer hat sich aber von Anfang an, ganz langsam in ihr Herz geschlichen. Wunderbar leicht und ohne viel Aufhebens zu machen. Kleine Ausflüge und Überraschungen inklusive. Ein toller Kerl.
Dieses Buch bekommt eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

Verlag : ‎ dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎eBooks

Seiten: 362 Seiten

ISBN: 978-3440045497

Veröffentlicht : 01. Juni 2026

[Rezension #766] „Die drei ??? und die schwarze Katze“ von Alfred Hitchcock aus dem Kosmos Verlag

Meine Meinung:
Ein undurchsichtiger Mann ist interessiert an schwarzen Katzen. Was er wohl darin sucht, wer sich hinter der Verkleidung verbirgt, können die Drei Fragezeichen sicher ermitteln. Die Unglücksfälle mehren sich. Wer steckt dahinter?

In meiner Jugend, hat mir das Buch besser gefallen. Jetzt war es eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die nicht wirklich logisch sind. Zumindest für mein Gefühl.
Auch die Spannung kam beim Lesen, gar nicht rüber. Egal ob sie auf dem Wasser trieben oder in dem Zimmer eingesperrt waren.
Schade eigentlich.
Andy Carson war mir sympathisch.
Khan etwas unheimlich
Justus, Peter und Bob waren wie immer. Das ist das Gute.

Mein Fazit:
Ich lese viele Drei Fragezeichen Bücher von damals nochmal. Dies war leider eines, das mir weniger logisch war. Einen roten Faden fand ich nur ansatzweise. Drei Fragezeichen gehören zu meiner Jugend und auch heute noch, mag ich nicht ohne diese Bücher bzw. Kassetten sein.

Verlag : ‎ Kosmos Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 127 Seiten

ISBN: 978-3440045497

Veröffentlicht : 01. Januar 1978

[Rezension #765] „Handkäs Masala: Krimi“ von Robert Maier aus dem Mainbook Verlag

Meine Meinung:
Ashwini und Olaf arbeiten schon länger zusammen. Sie hat den Durchblick was die IT angeht. Sie gräbt in den Untiefen der Bits und Bytes.
Ein Mord. Eine Leiche im Kneippbecken, ruft Olaf und Ashwini auf den Plan.
Wer war das Opfer? Warum wurde er ermordet? Lauter Rätsel.
Als Olafs Familie bedroht wird, kommt auch sein Sohn, der bei der Kripo ist, nicht umhin zu bemerken das sein Vater wieder Detektiv spielt.
Es ist nicht leicht, hinter die Gründe des Todes zu kommen. Als es mehr Morde werden, versuchen sie eine Verbindung zu finden.

Justyna ist frisch dabei.
Unkonventionell tritt sie nicht nur den Kunden auf die Füße. Vergreift sich im Ton und bringt Olaf, mehr als einmal in die Bredouille. Mir persönlich ist sie zu direkt. Sie mischt sich ein. Zurückhaltung, ist gar nicht ihrs. Leider. Armer Olaf.

Sie ist eine Charaktere, die mich aufregt. Der ich ab und zu mit Klebeband, den Mund verschließen möchte.

Ashwini hingegen mag ich gerne. Sie ist das indische Gewürz in der Geschichte, das sie immer dabei hat. Ich liebe indisches Essen. Habe während des Lesens, richtig Lust darauf bekommen.

Olaf tut mir einfach leid. Er steht immer zwischen den zwei Frauen, die sich irgendwie nicht wirklich leiden können. Ob sie je wirklich zusammen arbeiten können?
Ihre gegenseitige Abneigung ist nicht wirklich förderlich, für die Lösung von Kriminalfällen.

Mein Fazit:
„Handkäs Masala“ hat Spannung, fordert es ein mitzudenken. Aber man muss auch aushalten, das Ashwini und Justyna sich bekämpfen. Justynas Art ist gewöhnungsbedürftig. Kein einfacher Charakter. Olaf immer zwischen den Fronten. Manchmal scheint er machtlos.
Mit feinem Gespür für Situationen, nicht ganz alltäglicher Spurensuche und lockerer Wortwahl, ist es ein Buch das sich gut weglesen lässt. Für den Urlaub, oder als abendliche Lektüre wunderbar.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎eBook

Seiten: 211 Seiten

ISBN: 978-3911008532

Veröffentlicht : 24. April 2026

[Rezension #764] „Die Köchin vom Hofgut Goldstein: Der Weg zum Glück“ von Gabi Haug aus dem BoD Verlag

Meine Meinung:
Liese flieht vom Hof. Ihre Mutter hat, nach dem Tod des Vaters, erneut geheiratet. Leider war dieser Mann ein Widerling. Weshalb Liese geht. Sie wandert nach Frankfurt. Arbeitet in einer Bar, dann in einem Café, backt dort wunderbare Kuchen. Das überzeugt auch die Gräfin. Als Liese sich dem Sohn ihrer Arbeitgeberin gegenüber sieht, der Gräfin mit einem Stein zur Hilfe kommt, beginnt für sie ein neues Leben.
Sie lernt eifrig, gibt alles und wird sicherer in ihrem Tun.

Als sie Hans trifft, ist die Suche nach Geborgenheit, Vertrauen und Liebe zu Ende. Sie spüren beide, das nun was Neues beginnt. Etwas wundervolles. Begleitet durch Familie und Freunde.

Klara und Wilfred trifft man wieder, was ein tolles Wiedersehen ist.
Trude, Ida, Josef sind da.
Rosi wird Kaufmannsfrau und trägt eine große Verantwortung.
Greta und Karl nähern sich an.
Hans und Liese in Liebe vereint.
Die Gräfin ist eine sehr ehrbare Frau, die Liese respektvoll behandelt.
Insgesamt geht es sehr harmonisch zu.

Was großartig ist, das die Autorin, alle Informationen am Schluss aufgreift und so den geschichtlichen Hintergrund erklärt. Sie rundet so das Bild ab.

Die Versorgung der Menschen damals, die Situation der Heizmöglichkeit in den Häusern. Alles ist sehr gut nachvollziehbar. Man lernt viel, über die damalige Zeit.

Jede Person ist gut gezeichnet. Bekommt ausreichend Raum um sich zu entwickeln.

Mein Fazit:
Frankfurt um 1840. Mit vielen Personen, die man gerne um sich haben möchte. Glück und Trauer, liegen nah beieinander. Als dann noch ein lang Vermisster auftaucht, weiß man irgendwie, das dies nicht die letzte Geschichte aus der Feder der Autorin sein kann. Historischer Roman, mit viel Hintergrundinformationen, den ich gerne gelesen habe.

Verlag : ‎ BoD Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 481 Seiten

ISBN: 978-3695107520

Veröffentlicht : 03. September 2026

[Rezension #763] „Wechselspiel der Liebe“ von Rosamunde Pilcher aus dem Rowohlt Verlag

Meine Meinung:
In was ist da Flora nur hineingeraten? Sie trifft ihre Zwillingsschwester, von der sie nichts wusste. Die so anders ist, als sie selbst.
Als ein gut aussehender Mann vor der Tür steht, wird so manches klar. Er hat eine Bitte an sie. Sie sagt ja. Damit beginnt eine Farce, für sie.
Wie verschieden sie und Rose sich sind, lernt sie in der nächsten Zeit. In knapp zwei Wochen, ändert sich ihr Leben komplett.

Sie lernt Menschen kennen, die sie nicht nur von Herzen mag, sondern liebt. Eins allerdings macht ihr schwer zu schaffen.

Sie ist hier nicht Flora, sondern tritt als Rose auf. Die Verlobte von Anthony. Sie muss lügen, was ihr fast das Herz bricht. Tuppy, Isobel, Mr. und Mrs. Watty, die Schwester die Tuppy pflegt, Jason, Hugh und Anna sind ihr so ans Herz gewachsen.

Brian scheint Anna nicht zu lieben. Was Hugh gemacht hat, fand ich genau richtig. Er sollte seine Finger, von anderen Frauen lassen.

Anna ist eine ganz liebe Frau. Eine Freundschaft mit ihr, könnte ich mir gut vorstellen.

Jason ist ein süßer Kerl. Hoffentlich bekommt er seine Federn. Tuppy und er sind so innig. Mir wärmt es das Herz.

Tuppy ist Tuppy. Sie strömt eine Wärme aus, die man spürt. Auch vom Bett aus, hält sie alle Fäden in der Hand.

Hugh ist ein großartiger Arzt, der sich um Alle kümmert. Doch sein eigenes Leben ist trostlos und leer. Eine Entscheidung zerstört sein Leben. Aber es gibt Hoffnung. Dieser sture Mann muss sich öffnen, bevor es zu spät ist.

Mein Fazit:
Auch wenn es aus Liebe geschieht, sollte die Lüge nie zur Wahl stehen. Flora tut mir von Herzen leid. Antony verstehe ich zwar, aber die Wahrheit, wäre besser gewesen. Die Annäherung von Flora zu Hugh, war mir zu wenig ausgeführt. Deshalb nicht ganz nachvollziehbar. Ich freue mich dennoch über diese Wendung. Eine schöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat

Verlag : ‎ Rowohlt Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 333 Seiten

ISBN: 978-3499129995

Veröffentlicht : 01. Januar 1992

[Rezension #762] „Tante Inge haut ab“ von Dora Heldt aus dem dtv Verlag

Meine Meinung:
Christine freut sich so sehr, mit Johann zwei Wochen auf Norderney zu verbringen. Als sie ihn vom Zug abholt, gibt es eine unangenehme Überraschung. Tante Inge taucht dort auf. Mit Massen Gepäck. Sie scheint neuerdings, ihr Leben ändern zu wollen.

Wer hat ihr nur die Flausen in den Kopf gesetzt. Ein Kurschatten. Allerdings nicht männlicher, sonder weiblicher Natur. Renate mit Namen.

Es kommt zu Verwicklungen. Renate die auch noch die Bildfläche betritt, stiftet Verwirrung. Sie geht mir vom ersten Moment, tierisch auf den Nerv. Das Schlimmste, sind ihre Ansichten. Ihr Gehabe und die Art wie sie mit Inge umgeht. Sie redet alles schlecht, was meiner Meinung nach, nur einen neuen Schubser benötigt.

Onkel Walter ist sehr speziell.
Er rechnet. Ist ein Schnäppchenjäger. Schlägt der Bahn, ein Schnippchen. Kümmert sich um Fussball-Austrahlungen und geht mit seiner Frau zu seltsamen Vorträgen. Alles ist etwas eingefahren.

Heinz, Christines Papa hat eine großen Beschützerinstinkt. Er versteht seine kleine Schwester, nicht mehr wirklich. Was hat sie da plötzlich, mit diesem Kampmann. Walter ist doch gut wie er ist. Was soll die Geheimniskrämerei?

Christine ist praktisch wie ihr Papa. Kann die Füße nicht still halten. Mischt sich überall ein. Ja, das sind die Gene.

Johann tut mir leid. Was er alles macht, für Christine. Keine Ahnung, ob ich als Mann nicht schon das Weite gesucht hätte. Er hat echt ein dickes Fell und stahlharte Nerven. Anders kann man die Familie, nicht aushalten.

Tante Inge, ist ihr altes Leben leid. Sie will ausbrechen. Jedoch gibt es noch was Anderes, das sie auf die Insel verschlagen hat. Es wird sogar gefährlich. Erst denke ich was soll das? Dann bemerke ich aber, wie Inge sich immer mehr wehrt. Ihr viele Dinge klar werden. Ihren Plan finde ich ganz wundervoll.

Was wäre die Geschichte ohne Kalli. Natürlich ist er mit von der Partie. Ein ganz spezieller Hausgast.

Petra ist toll. Genau wie Charlotte. Zwar etwas im Hintergrund und doch präsent.

Mein Fazit:
Familie ist nicht einfach. Vorallem wenn es um Christines geht. Verwicklungen, Verwirrungen, Missverständnisse, der Wunsch nach mehr Aktivität, ein Einbruch, das Aufspüren einer gewissen Person, macht dieses Buch zu einer Mischung, mit total unerwarteten Wendungen.

Zwischendrin Christine und Johann, die doch nur zwei Wochen Urlaub machen wollten. Am Ende steht ein Geheimnis, das es aufzuklären gilt. Kopfschütteln, schmunzeln, aha Momente und eine unbelehrbare Frau machen dieses Buch zu einer amüsanten Mischung.

Verlag : ‎ dtv Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 340 Seiten

ISBN: 978-3423247238

Veröffentlicht : 01. Mai 2009