[Frankfurter Buchmesse] Interview mit David Givens. Autor der „Angor-Reihe“.

David mit seiner bezaubernden Frau Tina.

Lieber David, danke das du mir heute deine Zeit schenkst, um mir ein paar meiner wissbegierigen Fragen zu beantworten.


Letztes Jahr traf ich dich, auf der Frankfurter Buchmesse. Da wusste ich noch nicht, was für wundervolle Bücher du schreibst. Bücher, die mich komplett in den Bann gezogen haben.
Als geneigte Leserin, möchte ich natürlich jetzt einiges von dir, über dich und über dein Schreiben wissen.


Was war dein Lieblingsfach in der Schule?
Das war eindeutig Geschichte! Ich weiß, dass gerade dieses Fach für die meisten Menschen eher das Langweiligste war, doch ich habe mich schon immer unheimlich für das Mittelalter interessiert, was man aus meinen Geschichten herausließt. Deshalb habe ich schon sehr früh mit der Recherche begonnen. ;P


Sport oder Sportmuffel?
Früher war ich immer ein schlimmer Sportmuffel. Das hat sich erst geändert als ich den für mich perfekten Sport entdeckt habe. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie überrascht meine Frau
geschaut hat, als ich ihr erzählte, dass ich mich einem Sportverein anschließe. Der Sport, der mich überzeugt hat, war natürlich HEMA, wo es darum geht den Kampf mit mittelalterlichen Waffen nach Originalquellen zu erlernen. Inzwischen mache ich das seit mehreren
Jahren und bin sogar zum Trainer in unserem Anfängertraining aufgestiegen.


So viel ich weiß, hast du nach der Schule eine Ausbildung zum Schmied gemacht. Ein ziemlich ungewöhnliches Unterfangen. Der wächst ja nicht auf den Bäumen. Auch glaube ich nicht, dass es leicht war einen Menschen zu finden, der dir dieses Handwerk beibringen konnte.


Wie ist es dir gelungen, einen Ausbildungsplatz zu finden?

Das stimmt. Die meisten Metallfachbetriebe beschäftigen sich kaum noch mit der Schmiedekunst.
Zum Glück ist meine Heimat um Würzburg von vielen historischen Bauten geprägt, weshalb sich ein paar Schmieden erhalten haben. In einer dieser habe ich vor vielen Jahren eine Ausbildung zum Schmied angetreten. Die Arbeit mit Feuer und glühendem Metall hat mich einfach von Anfang an verzaubert.


Was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?
Das es nicht unbedingt große Kraft erfordert, um etwas einmaliges zu erschaffen. Viel wichtiger sind Geduld, Beständigkeit und ein Gefühl dafür, womit man es zu tun hat. Technik ist dabei viel wichtiger
als rohe Stärke.

Dein Buch „Angor – Auf den Spuren einer Legende“ habe ich mir gekauft.
Es erst vor kurzem in fast einem Zug genossen. Die Bilder die du heraufbeschwörst und die Details, können nur von einem Menschen stammen, der dieses Handwerk, nicht nur gelernt hat, sondern
auch lebt.


Bist du noch oft, in einer Schmiede zu Gange oder ist das Schreiben jetzt doch der größere Teil in deinem Leben? Obwohl deine Frau das wohl Wichtigste für dich ist. Was ich gut verstehen kann. Sie ist zauberhaft.

Leider kommt das Schmieden in meinem Leben viel zu kurz, und das obwohl ich sogar alle benötigten Werkzeuge und Materialien bei mir Zuhause habe. In den Jahren seit meiner Ausbildung, hat das Schreiben jedoch einen immer wichtigeren Platz in meinem Leben gefunden. Die Geschichte um Angor zu erzählen wurde zu einem konstanten Leitstern für mich.


Habt ihr Tiere? Angor ist ja sehr tierlieb.
Ja, wir haben zwei Katzen. Zwei schwarze Katzen, die sehr zum Leidwesen meiner Frau viel öfter an mir hängen, als an ihr. Nicht selten wirft sie mir mit einem frechen Zwinkern zu, dass ich aus Katzenminze bestehen muss, weil die kleinen Fellknäule mich so gerne haben.


Wie viel von Angor steckt in dir? Das ist wohl die häufigste Frage, die man so als Autor bekommt. Aber ich denke, durch eure Gemeinsamkeiten, könnte da der ein oder andere Berührungspunkt
sein.

Mit Angor verbindet mich einiges. Nicht zuletzt sein beruflicher Ursprung und seine Begeisterung für den Schwertkampf. Genau wie er übte ich mich schon seit meiner Kindheit im Umgang mit dem Schwert, wofür mein Bruder immer wieder herhalten musste. Auch seinen Sinn für Ehre und Gerechtigkeit teile ich. Es ist mir sehr wichtig anständig mit anderen Menschen umzugehen und jedem das Gefühl zu geben, wertgeschätzt zu sein.


Gibt es eigentlich auch Seiten, die du an Angor nicht magst?
Ja. In meinen Augen verfolgt er manche seiner Ziele zu ungeduldig. Das er dabei bereit ist gewaltige Risiken nicht nur für sich, sondern auch für viele anderen einzugehen wäre etwas, das ich nie tun würde.


Wie ich jetzt erfahren habe ist Angor schon um 3 weitere Bände gewachsen. Weshalb ich mich schon im Herbst / Winter lesend mit einem Tee und einer Decke über den Knien auf meinem Lesesessel
sehe. Darauf freue ich mich schon jetzt. Nicht jeder hat das Können Welten zu erschaffen, in die man gerne zurückkehrt. Danke dir dafür.
Nun aber weiter mit meinen sehr neugierigen Fragen.

Band 4

Was für Hobbys hast du? Außerhalb des Schreibens.
An erster Stelle natürlich den Schwertkampf in meinem HEMA Verein. Es vergeht keine Woche in der ich nicht eines meiner Schwerter (Ja, mehrere) in der Hand habe und mich einem Gegner stelle.
Abgesehen davon bin ich noch Teil einer Mittelaltergruppe, mit der zusammen ich historische Märkte besuche und den Leuten das Leben der Menschen im Mittelalter erkläre. Als Ritter und Anführer der
Gruppe führe ich meine Gefährten dabei auch immer wieder in hitzige Gefechte.
Meine Geschichten profitieren so, direkt von meiner eigenen Erfahrung und meinem Fachwissen als historischer Darsteller.


Hast du spezielle Tageszeiten, an denen du gerne schreibst?
Wenn ich frei entscheiden kann, dann am liebsten am frühen Nachmittag oder besser noch am Abend und dann bis in die Nacht hinein.


Bist du, dann völlig im Schreiben versunken und bekommst gar nichts mit, oder klopft das Leben immer mal wieder an deine Tür.

Wenn ich schreibe, tauche ich komplett in meine Geschichte ab. Ich lass mich vom Strom der Ereignisse mitreißen, und lebe für einige Momente an der Seite meiner Charaktere, während meine Finger das Erlebte auf die Buchseiten bannen. Meine Frau beschwert sich nicht selten, dass sie schon seit längerem mit dem Abendessen wartet, weil mich wieder die Muse geküsst hat.

Dein Buch hat mich wirklich berührt, kann das Gefühl gerade gar nicht beschreiben. Ich möchte wieder zurück in den nächsten Band.
Du erwähntest, dass es dich, zeitweise auch aus Franken wegzog. Weshalb warst du weg aus deiner
Heimat? Könntest du mir mehr darüber berichten.

Das hatte seiner Zeit berufliche Gründe. Allerdings auf Seiten meiner Frau. Sie absolvierte vor einigen Jahren eine Umschulung und wir wussten schon damals, dass sie nach ihrem Abschluss versetzt
werden wird. Für mich war da natürlich klar, dass ich sie begleiten werde.
Das wir nach nur kurzer Zeit zurück in die Heimat konnten, hat mich trotz der guten Zeit in der Ferne sehr gefreut.


Wann kann man dich, das nächste Mal treffen?
Zum Beispiel auf einer der Buchmessen, auf denen ich dieses Jahr noch zu finden sein werde. Da wäre an erster Stelle die

3. Koblenzer Buchmesse am 25.10.26,

aber auch bei der

Augsbuch am 07.11.2026
werde ich wieder dabei sein. Die letzte Messe, die ich in diesem Jahr besuchen werde, ist die

1. Buchmesse in München, die am 14.11.26 stattfindet.

Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwarten wird. Ich hoffe natürlich auf viele tolle Begegnungen und nette Gespräche mit den zahlreichen Besuchern.


Webseite: https://davidgivens-autor.de/
Instagram: @angor_david_givens

So genug der vielen Fragen wahrscheinlich würden mir jetzt noch 1000 andere einfallen, aber ich will dich ja vielleicht noch ein zweites Mal interviewen.
Wer weiß das schon? Und da möchte ich mir schon ein paar Fragen aufheben.

Vielen Dank für deine kostbare Zeit, lieber David.

Wünsche dir viel Erfolg mit deinen Büchern.

[Frankfurter Buchmesse] Interview mit dem Autor historischer Romane, Falk Berg.

Lieber Falk,
Danke das du dir Zeit, für meine Fragen nimmst. Wie ich weiß, bist
du gerade sehr beschäftigt. Schreibst an mehreren Projekten.


Du bist Frankfurter durch und durch. Bist du auch dort geboren?

Ja, ein echtes Frankfurter Kind.


48 Jahre hast du bei den Verkehrsbetrieben gearbeitet. Wolltest du
das schon immer machen?

Nein, es war kein Wunschberuf, sondern eher eine reine
Vernunftentscheidung.


Welchen Werdegang hast du durchlaufen?
Ich habe damals klassisch im Betrieb gelernt und von der Pike auf
alles durchlaufen, bis ich schließlich jahrelang im Fahrdienst und in
der Organisation unterwegs war.


Du bist verheiratet, deine Frau ist auch Autorin. Helft ihr euch
gegenseitig?

Wir helfen uns, wenn es mal hängt, aber im Grunde schreibt jeder für
sich allein.


Sprecht ihr über die Projekte?
Ja, wir tauschen uns viel aus und reden oft über unsere laufenden
Geschichten.


Mein Lieblingsbuchladen hat vor Jahren geschlossen. In unserem
Stadtteil gibt es nun keinen mehr. Ich vermisse das. Du kaufst beim
Buchhändler um die Ecke. Was ist dir daran wichtig?

Er muss gut erreichbar und gemütlich sein, es darf keine Hektik
herrschen, und natürlich freue ich mich, wenn er meine Bücher im
Sortiment hat.


Wie heißt dein Lieblingsbuchhändler?
Buchhandlung „Erhardt & Kotitschke“.


Wolltest du schon lange Bücher schreiben?
Eigentlich nicht. Die Ideen waren zwar über die Jahre immer da, aber
ich habe sie nie auf Papier gebannt, weil die Familie erst einmal
Vorrang hatte.


Zu welcher Zeit hast du damit begonnen?
Erst als ich aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand
gegangen bin, hatte ich die nötige Zeit dafür.


Was ist der Grund das du bei BOD veröffentlichst?
Das ist recht einfach: Niemand macht mir Druck wegen
Abgabeterminen. Unter Druck zu schreiben, nimmt mir einfach den
Spaß an der Sache.


Welche Tipps hast du für Neuautorinnen / Neuautoren?
Man braucht eine Idee, die man wirklich umsetzen will, und die
passende Zeitebene. Und vor allem: Einfach trauen zu schreiben und
sich von Freunden helfen lassen, wenn man mal feststeckt.

Meine Rezension:


Du schreibst über starke Frauen, in einer männerdominierten Zeit.
Was mir sehr gut gefiel, dass du auch zwei Charaktere zeigst die
feinfühlig sind und gar nicht zu diesem Männerschlag gehören.
Was hat dich dazu bewogen, dir die starke Frau als Mittelpunkt der
Geschichte zu erwählen?

Die Geschichte verlangte danach. Frauen mussten damals oft doppelt
so stark sein, um ihren Weg zu gehen. Das bietet einfach enorm viel
Tiefe und emotionale Spannung für einen Roman.


Plottest du oder schreibst du direkt und tauchst in die Geschichte
ab?

Ich habe ein klares Grundgerüst im Kopf, aber beim Schreiben lasse
ich mich dann oft von den Figuren treiben und tauche völlig in die
Handlung ab.


Welche Tageszeit ist deine Schreibzeit?
Ich schreibe, wenn mir die Idee kommt, das kann ganz unregelmäßig
auch mal mitten in der Nacht sein.


Die Recherche zu den Büchern, ist sicher sehr intensiv. An welcher
Stelle beginnst du?

Am Anfang steht meistens der historische Ort oder ein bestimmtes
Ereignis, das mich fasziniert. Von da aus arbeite ich mich Stück für
Stück in die Epoche vor.


Historische Romane sollten in allen Facetten, detailgetreu sein. Wie
schaffst du es, die frühere Zeit lebendig werden zu lassen?

Durch alte Stadtpläne, historische Dokumente und stundenlanges
Stöbern in Archiven. Ich will genau wissen, wie die Menschen damals
lebten, wie es auf den Straßen roch oder womit sie reisten.


Am 1. Dezember 2026 veröffentlichst du dein Buch „Zwischen Asche
und Seide“. Erzähle etwas zu der Geschichte.

Es ist eine Geschichte über Mut, Verlust und die Suche nach
Gerechtigkeit im historischen Frankfurt. Die Figuren müssen sich in
einer harten Zeit behaupten, und es geht tief rein in das Leben der
damaligen Zeit.


Woher kommt dein Pseudonym Falk Berg?
Von meiner Hauptfigur aus „Zwischen Asche und Seide“, der
Protagonistin Magdalena Falk(en)berg.


Hast du ein Vorbild oder eine Schriftstellerin / Schriftsteller den du
gerne liest?

Iny Lorentz, Ada Caine und Angelina Conti.


Wo kann man dich persönlich treffen?
Auf der Frankfurter Buchmesse.

Instagram: https://www.instagram.com/falk_berg_autor/
Facebook: https://www.facebook.com/Falk Berg Autor

[Frankfurter Buchmesse] Interview mit der talentierten Autorin Gabi Haug

Liebe Gabi,

vielen Dank, dass du dir heute Zeit nimmst, für ein paar meiner Fragen. Wir kennen uns ja schon länger. Gerade deswegen, möchte ich heute ein bisschen mehr über dich erfahren.

Du bist ja fast ein Christkind? Nur ein Tag vor Weihnachten 1961 wurdest du geboren. Wie war es für dich an Weihnachten, hast du immer ein extra Geschenk bekommen? Oder habt ihr am 23. gefeiert?

„Nicht ganz: In meiner Geburtsurkunde steht der 23.12. um 1:20 Uhr – ein Fehler der Hebamme, die das Datum so an das Standesamt weitergab. Meine Mutter ging aber erst am Nachmittag des 23.12. in die Klinik, die gegenüber unseres damaligen Wohnhauses lag. Ich bin am 24.12. geboren. Sie hat es beim Unterschreiben auch nicht gesehen. Somit steht der 23. in meiner Geburtsurkunde.“

„Gefeiert wurde immer und Geschenke gab es auch.“

Wo hast du deinen lieben Mann Manfred kennengelernt?

„Manfred habe ich in dem Blumengeschäft in Niederrad kennengelernt, in dem ich meine Ausbildung zur Floristin gemacht habe – genau in dem Stadtteil Frankfurts, in dem auch mein Roman Die Wäscherin von Niederrad spielt.“

War es schon immer dein Traum, zu schreiben?

„Schreiben war in meiner Kindheit, durch meine Legasthenie eher ein Albtraum. Mein Interesse am Schreiben begann erst mit den Herr der Ringe-Fanfictions. Erst waren es Gedichte, dann kleine Geschichten, die sich später zum Verfassen eigener Romane entwickelten.“

2017 stand das erste Buch im Regal. Welches war es?

„Mein erstes veröffentlichtes Buch als Selfpublisher bei BoD war Projekt Elf, eine Fantasygeschichte, die zwischen Heidelberg und Neuseeland spielt.“

Welche sind seither dazu gekommen?

„Oh, jetzt folgt eine kleine Liste von mir – quasi der offizielle Beleg dafür, dass man auch mit Legasthenie und Ideen im Kopf, irgendwann Bücher in die Welt setzen kann.

Feuer der Herzen, Verlag: Books on Demand, 2018

Galgenstrick und Liebesglück, Verlag: Books on Demand, 2019

Lidwina, die Scharfrichterin, Verlag: Books on Demand, 2020

Highland – Saga Teil 1 bis 4

  1. Träume des Highlanders, Verlag: Books on Demand, 2019
  2. Herzens Dieb, Verlag: Books on Demand, 2020
  3. Highlanderinnen zum Verlieben, Verlag: Books on Demand, 2022
  4. Wege der Herzen, Verlag: Books on Demand, 2023

Vermächtnis der Altvorderen, Verlag: Books on Demand, 2021

Die Frankfurt Ortsteil Saga – bis jetzt Band 1 bis 3

  1. Die Wäscherin von Niederrad, Verlag: Books on Demand, 2024
  1. Die Köchin von Hofgut Goldstein – Der Weg zum Glück, Verlag: Books on Demand, 2025
  1. Die Schankwirtin von Bornheim, Verlag: Books on Demand, 2025

Jugendbuch:

Die unendliche Macht des Drachenblutes, Verlag: Books on Demand, 2025, als Zweitauflage Gabi Haug, H.G Lumiell

Erstauflage erschien unter H.G Lumiell 2018

Und unter Pseudonym: Ele Wegner der erste Dark-Fantasy-Roman

Eselem-Saga Teil 1 – Wenn Feuer und Finsternis sich bezwingen, Verlag: Books on Demand, 2026

Wann ist deine Zeit, um zu schreiben? Morgens, mittags oder abends?

„Ich habe früher oft am Abend geschrieben, wenn mein Mann im Dienst war – auch zur Ablenkung vom Alltag und von Verlusten. Feste Zeiten habe ich heute nicht mehr. Als Hobby-Autorin und Selfpublisherin hat man zum Glück keinen Verlagsdruck.“

Brauchst du Ruhe zum Schreiben? Oder hörst du Musik dabei?

Ich brauche Ruhe zum Schreiben. Da ich oft, auch zwischendurch im Recherchematerial blättere. Vor allem bei historischen Romanen.

Wie, und in welcher Weise schreibst du? Computer oder von Hand?

„Die Geschichte / das Exposé selbst am Computer.“

Deine Romane mit Lokalkolorit sind wunderbar, wird es weitere geben?

„Ja, ich arbeite an einem Kurzroman zu der Frankfurt-Reihe.“

Du recherchierst sehr intensiv. Wo überall, warst du schon in deiner Stadt?

„Ich kenne Frankfurt sehr gut, ist ja schließlich meine Geburtsstadt! Dann gibt es diese tollen Stadtteilmuseen – so in Niederrad, Bornheim und Schwanheim. Die wunderbaren Bücher von Stadtteil-Historikern und die Publikationen der Frankfurter Sparkasse, sind mir bei der Recherche eine große Hilfe gewesen. Natürlich greife ich auch auf das Historische Museum und viele weitere Quellen zurück.“

Was genau reizt dich an den Geschichten, rund um deine Heimatstadt?

„Die Liebe zu den Stadtteilen! In Bornheim bin ich geboren, der Zoo war damals ganz in der Nähe; in Niederrad habe ich meine Lehrzeit verbracht, meinen Mann kennen und lieben gelernt und unseren Sohn großgezogen. Goldstein kam als Idee dazu, weil Leser meinten: ‚Kannst du da nicht auch mal was über das Hofgut schreiben?‘ Und man erfüllt auch mal gerne einen Wunsch, wenn das Recherchieren so viel Spaß macht.“

Gab es etwas beim Recherchieren, das dich sogar nach all den Jahren noch überrascht hat?

„Ja, die Hilfsbereitschaft der Menschen ist wunderbar, die sich mit der Stadtgeschichte beschäftigen. Leider gerät das Interesse daran bei jungen Leuten oft ins Hintertreffen – der Nachwuchs fehlt.“

Wo beginnst du mit der Recherche?

„Kommt darauf an. Mal mit Dokus, Reiseführern oder wie bei den Frankfurt Romanen direkt vor Ort.“

Hast du Tipps, für junge Autorinnen und Autoren wie man die Recherche erfolgreich durchführt?

„Ich denke, es kommt sehr auf das Genre an – jedenfalls sollte man den Mut haben, Menschen zu fragen, die sich mit der Thematik auskennen und sich dafür interessieren.“

„Die Eselem Saga“ hat mich tief beeindruckt. Wird es eine Fortsetzung geben?

„Zuerst einmal Danke, ich freue mich, dass dir die Geschichte gefällt. Auch für deine Hilfe.

Ja, eine Fortsetzung der Eselem Saga ist geplant.“

Du hast auch schon eine schottische Reihe veröffentlicht. Erzählst du uns bitte, um was es in den Büchern geht.

„Schottland hat für mich eine ganz eigene Magie, auch wenn ich noch nicht dort war – diese Mischung aus rauen Highlands, tiefen Lochs, nebelverhangenen Burgen und einer unglaublichen Fülle an Geschichten. Ich habe viel darüber gelesen und auch etliche Bilder von Freunden gesehen, die das Land bereist haben.“

Die Highland-Saga – Eine epische Reise durch Generationen.

Alles beginnt im Jahr 1263 mit einer erbitterten Fehde: Der junge Laird Logan MacRaily entführt bei der Belagerung der MacMorvens die junge Màiri Ane. In ihr erkennt er ausgerechnet die Frau, von der er in so manchen Nächten geträumt hat – und muss nun herausfinden, ob sie Hass oder tiefe Seelenverwandtschaft für ihn empfindet. Die Geschichte entwickelt sich über die Jahre weiter: Im Frühjahr 1283 gerät Grace – die 18-jährige Tochter von Logan und Màiri – nach einem dramatischen Überfall und Gedächtnisverlust in die Hände der feindlichen MacCannums, wo sie nach ihrer Rettung durch Duran erkennen muss, in welcher Gefahr ihr Leben und ihr Herz schweben. Diese familiären Wurzeln und dramatischen Verstrickungen spiegeln sich auch in den folgenden Generationen wider, wenn Mutige wie Ayden MacDeven und Davina um Schutz und Liebe kämpfen, während im Hintergrund dunkle Schatten lauern. Schließlich führt der Weg im Jahr 1308 zu Arran, der zur Ausbildung auf eine englische Feste geschickt wird. Nach den Wirren und der historischen Schlacht von Bannockburn im Juni 1314 muss er sich seinen tiefsten Selbstzweifeln stellen, nachdem er sein Herz an die junge Kinderfrau Melisende verloren hat.

An was arbeitest du zur Zeit?

„An der Eselem Reihe und der Kurzgeschichte zu den Frankfurt Romanen.“

Du sprichst offen über deine Legasthenie. Finde es großartig, das du dich nicht von deinem Traum abhalten lässt. Willst du dadurch anderen Mut machen, ihren Traum vom Schreiben zu leben?

„Was die Legasthenie angeht, ich bin 1961 geboren. In den Grundschule gab es kaum geschultes Personal, spezielle Förderklassen oder Nachteilsausgleiche. Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche wurden von Lehrkräften und selbst von ihren Eltern häufig fälschlicherweise als „faul“, „dumm“, „unkonzentriert“ oder „erziehungsresistent“ eingestuft.

Ich habe in meiner Schulzeit teils sehr darunter gelitten. In den Naturfächern und Geschichte war ich gut, selbst Aufsätze waren nicht schlecht bewertet, wenn die Rechtschreibung nicht ausgenommen war. Da es zwei Formen gibt – die erbliche Legasthenie und die erworbene Lese-Rechtschreibschwäche – und leider Kinder auch heute noch oft fälschlicherweise als dumm und faul bezeichnet werden, bricht mir das das Herz.

Unser Sohn hat die Legasthenie, ebenfalls von mir mitbekommen und musste denselben harten Kampf führen. Weil wir gemeinsam um seine Förderung kämpfen mussten, ist es mir heute ein Herzensanliegen: Ich möchte Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen Mut machen, nicht einfach aufzugeben, sondern ihren eigenen Weg zu gehen. Legasthenie ist kein Mangel an Intelligenz, sondern oft einfach eine andere Art, die Welt zu sehen – und sie hindert niemanden daran, seine Träume zu erreichen. Das sehen wir an vielen Berühmtheiten, ob im Film, in der Medizin und Wissenschaft oder in der Kunst usw.“

Hast du durch das Schreiben, deine Legasthenie verbessert?

„Ein bisschen schon. Vor anderen vorzulesen, klappt aber immer noch nicht.“

Eine kleine Geschichte: Früher hat man Schiffahrt noch mit zwei F geschrieben, außer man hat das Wort getrennt, also Schiff-Fahrt. Ich habe Schifffahrt oder Rollladen somit damals falsch geschrieben, was heute mit der neuen Rechtschreibung vollkommen richtig ist. Damals habe ich dafür eine Fünf kassiert – das würde mir heute nicht mehr passieren. “

Der lokale Buchhandel ist dir wichtig. Was könnte man deiner Meinung nach ändern, um auch den kleineren Buchhandlungen eine Chance zu geben?

„Selfpublisher-Autoren könnten ihre Belegexemplare über den Buchhandel bestellen, und auch Leser können direkt in den regionalen Buchhandel gehen. Leider verlieren wir immer mehr dieser hübschen kleinen Geschäfte, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir sind mit unserer Buchhandlung im Ortsteil sehr verbunden und auch dankbar, denn wir wurden mit den Frankfurt-Romanen in deren Bestand aufgenommen.“

Wo kann man dich treffen?

„In Frankfurt am Main. Im Oktober an einem Fachbesuchertag auf der Frankfurter Buchmesse.“

Instagram: www.instagram.com/gabi.haug/

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Facebook: www.facebook.com/Gabis.Romane

Facebook: www.facebook.com/gabi.haug.71

Herzlichen Dank für die spannenden Fragen, dein Interesse und die Gelegenheit, an deinem Blogbeitrag mitzuwirken!

Deine Gabi Haug aka Ele Wegner

Ich mit Manfred und Gabi Haug

Danke dir, es war mir ein Vergnügen.

[Interview-Reigen] Alle Interviews vom „Mainbook Verlag“ im Überblick.

10. März 2026

Gerd Fischer Verlagschef

12. März 2026

Gerd Fischer Autor

14. März 2026 

Franziska Franz

16. März 2026

Leif Tewes

18. März 2026

Andreas Roß

20. März 2026

Daniel Stenmans

22. März 2026

Robert Maier

24. März 2026

Stefan Schweizer

26. März 2026

Astrid Schwikardi

28. März 2026

Thorsten Fiedler

30. März 2026

Meddi Müller

01. April 2026

Fotos: Anja Waegele, www.amw-photography.de

Frank Schuster

03. April 2026

Tanja Bruske-Guth

05. April 2026

C.S.Steinberg

07. April 2026

Ralf Schwob

Viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Ralf Schwob im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Ralf Schwob, der Autor eines noch unbekannten Genres. 😉

Name: Ralf Schwob

Genre:

Wenn es das Genre geben würde, müsste es „Literarischer Spannungsroman“ heißen. Fantasy dürfte das Genre sein, in dem ich wohl nie etwas schreiben werde. Außerdem schreibe ich immer wieder Kurzprosa.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Mitte der 1990er Jahre

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Wahrscheinlich die Autoren, die ich damals am meisten schätzte: Hemingway und Böll.

Was treibt dich an?

Schwer zu sagen. Ich glaube, dass die wahren Antriebe fürs literarische Schreiben unbewusster oder vorbewusster Natur und mir daher nicht zugänglich sind.

Was blockiert dich?

Ein enges Zeitkorsett, emotionaler Stress, andere Verpflichtungen.

Was benötigst du zum Schreiben?

Zeit und Ruhe.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Ich schreibe meist vormittags, gern auch schon in den frühen Morgenstunden. Überarbeiten geht eigentlich immer.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Begegnungen und Gespräche, Beobachtungen im Alltag. Aber natürlich auch Bücher, Filme, Bilder und Musik.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Dank Handy mit Diktierfunktion kein Problem, außerdem habe ich fast immer etwas zu schreiben dabei.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Meist zufrieden, aber auch immer ein wenig wehmütig, weil ich mich in der Regel fast zwei Jahre mit den erdachten Personen und ihren Konflikten beschäftigt habe.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Durch eine Empfehlung.

Liest du gerne selbst?

Natürlich! Lesen und Schreiben gehören für mich zusammen.

Welches Genre?

Als Buchhändler lese ich fast alles, am liebsten aber untypische Thriller und Krimis sowie Coming-of-Age-Romane der 70er und 80er Jahre.

Lieblingsautor / in:

In der Hochliteratur: Thomas Mann, Hemingway. In der gehobenen Unterhaltung: Frank Goosen, Meyerhoff. In seiner eigenen Liga: Stephen King.

Veröffentlichungen:

„Tod im Gleisdreieck“ Januar 2020

„Osthafen“ September 2024

„Nacht der Sinne“. Erscheint 2. Halbjahr 2026

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

In jeder Buchhandlung.

Wo ist deine nächste Lesung?

Kulturcafé Groß-Gerau. Buchpremiere „Nacht der Sinne“ am 4. September 2026.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Jedes Jahr auf der „Buchmesse im Ried“ in Stockstadt am Rhein. Meist auch auf der Frankfurter Buchmesse.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.ralfschwob.de

Vielen Dank Ralf, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin C.S. Steinberg im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast C.S. Steinberg, die Autorin der ersten Stunde beim Mainbook Verlag.

Name: C.S.Steinberg

Genre: Fantasy

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Ja, Heimat Romane 😉

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Ich habe mit dem Schreiben begonnen, seit ich denken kann. Da ich eher ein stilles und zurückgezogenes Kind war, war es meine Art Gefühle und Gedanken auszudrücken.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Nein

Was treibt dich an?

Alles, was Bücher ausmacht. Gedanken weitergeben, vielleicht auch hier und da helfen zu können, den Alltag mal vergessen, Spannung erzeugen, Emotionen, es wagen, neue Wege zu gehen.

Was blockiert dich?

Manchmal habe ich einfach keine Lust zu schreiben. 

Was benötigst du zum Schreiben?

Ruhe, Musik

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Nein, mit Familie, Kind und Arbeit, geht das auch nicht.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Die Menschen selber, das Leben. Ich mag es, aus mir selber herauszutreten und andere Menschen zu betrachten, Ihre Beweggründe, ihre Gedanken, ohne darauf Einfluss zu nehmen. Sie wirken zu lassen.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich schreibe nichts auf. Ich denke immer, wenn ich es wieder vergesse war es entweder noch nicht der richtige Zeitpunkt, oder nicht relevant gerade. Gutes, kommt von alleine wieder.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer. Dort ist mein Wohlfühlraum. 

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Stolz, dann auch die Frage, habe ich an alles gedacht. Ein bisschen Wehmut, weil man auch Abschied nimmt, aber auch Freude auf Neues.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Ich bin die erste Autorin die damals von Herrn Fischer unter Vertrag genommen wurde. Ich hatte einen Lektor damals gesucht, da ich für Privat meine erste Geschichte drucken lassen wollte. (Für meine Eltern und nur für mich).

Herr Fischer bewarb sich als Lektor und die Chemie passte auf Anhieb. Man muss ehrlich sein, niemand tritt einem Autoren so nahe, wie der Lektor. Denn es steckt viel Herzblut in jeder Geschichte. Er sagte damals zu mir, das geht nicht, dass die Geschichte in der Schublade liegen soll und so wurde ich seine erste Autorin 😃

Er hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass ich schreibtechnisch dort stehe, wo ich heute bin. Mit jedem Lektorat lernte ich dazu. Es war immer eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche 😉

Liest du gerne selbst?

Absolut. 

Welches Genre?

Dazu auch FAST alle Richtungen. Ich liebe es mich geschichtlich zu informieren, oder mal Krimis zu lesen, Horror, Fantasy, einfach alles. Selbst Lyrik/Dichtung. Meine Buchsammlung im Regal würde für manch Aussenstehenden, wohl sehr merkwürdig aussehn 😉

Lieblingsautor / in:

Da ich so breit gefächter bin, gibt es keinen einzelnen, sondern viele, wo jeder seinen Bereich hat, den ich spannend und faszinierend finde.

Veröffentlichungen:

2025 – Schattenpfade – Im Zeichen des Vigil – Der Zweite und somit letzte Teil der Fantasy Saga um die Alte Welt und ihren Magiern. (Diese besteht aus 6 fertig gestellten Büchern)

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Überall wo es Ebooks und Taschenbücher gibt.

Wo ist deine nächste Lesung?

Aktuell sind noch keine geplant, aufgrund bisher privater Umstände und da ich an einem komplett neuen Fantasy Projekt arbeite, aber gerne können wieder Anfragen gestellt werden.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Dieses Jahr ist es schwierig, aufgrund privater Umstände. Ich hoffe das im nächsten Jahr, wieder ändern zu können.

Wo findet man dich im World Wide Web?

Unter www.cssteinberg.de die Seite ist so bunt, wie ich, und manchmal schaffe ich es auch, sie zu aktualisieren 😉

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Constanza, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin Tanja Bruske im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Tanja Bruske, die Autorin der Schlüssel.

Name: Tanja Bruske – „bürgerlich“ Tanja Bruske-Guth, und ich schreibe auch als Lucy Guth – aber bei Gerd bin ich Tanja Bruske 🙂

Genre: Bei Mainbook historische Fantasy-Krimis mit Lokalbezug: die Kinzigtal-Trilogie, die Reihe „Schlüssel der Zeit“ und der Kurzgeschichtenband „Raben-Stephan & Co“. Außerdem schreibe ich Science Fiction für Perry Rhodan und die Bastei-Serie Maddrax

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Ich könnte und wollte keine Biografien schreiben.

Wann hast du begonnen zu schreiben?
Bereits im Grundschulalter

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Meine Eltern – die ersten Geschichten entstanden auf der alten Schreibmaschine meines Vaters.

Was treibt dich an?
Der Wunsch, eine Geschichte in die Welt zu entlassen.

Was blockiert dich?
Nix – höchstens, dass mein Tag zu wenig Stunden hat.

Was benötigst du zum Schreiben?
Einen Laptop.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Nein. Ich schreibe, wenn ich Gelegenheit dazu bekomme. Das kann vormittags sein, wenn meine Kinder in der Schule sind und ich nicht im Brotjob arbeiten muss, das kann aber auch nach der Arbeit abends sein, wenn alle anderen im Haus schon schlafen.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Lesen. Ich lese unheimlich viel, das bringt mich oft auf Idee, wie ich etwas anders erzählen würde.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich tippe sie in die Notizen meines Iphones.

Wo schreibst du am liebsten?
Auf der Couch oder im Garten.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Zufrieden und tatendurstig, weil das nächste Projekt meist schon wartet.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Ich habe Gerd für unsere Zeitung interviewt. Und ihm dann selbst ein Manuskript geschickt.

Liest du gerne selbst? Welches Genre?
Vor allem Fantasy, Science Fiction, Thriller, Horror und historische Romane. Und berufsbedingt Kinder- und Jugendbücher.

Lieblingsautor / in:
Diana Gabaldon, Kerstin Gier, Terry Pratchett

Veröffentlichungen:

Der neue „Schlüssel“ kommt demnächst.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
Soweit ich weiß, überall. Aber die Buchhandlung Büchermeer und die Thalia in Hanau haben glaube ich meist welche da und müssen nicht bestellen.

Wo ist deine nächste Lesung?
Ich bin im Mai auf der Colonia Con unterwegs und werde da ein Panel zum Thema „Schreiben in allen Zeiten: Historischer Roman trifft Science Fiction” machen – und da auch aus dem Raben-Stephan lesen.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Ich war gerade in Leipzig und werde sicher auch auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs sein. In Frankfurt aber vor allem auf der BuCon.

Wo findet man dich im World Wide Web?
www.tanjabruske.de

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de.

Vielen lieben Dank Tanja, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Frank Schuster im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast, der vielseitige Autor Frank Schuster.

Fotos: Anja Waegele, www.amw-photography.de

Name: Frank Schuster

Genre: Ich bin nicht auf ein spezielles Genre fixiert. Mein Romane sind sogar oft Genremixes. Der Klima-Thriller „Odenwald“ zum Beispiel mixt Krimi mit Wissenschaftsroman und enthält Science-Fiction-Elemente.

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Bin offen für alles.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Als Schüler.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Die ganzen Bücher, die ich begeistert verschlungen habe.

Was treibt dich an?

Meine Fantasie spielen zu lassen, Handlungen und Welten zu erschaffen, Botschaften mitzuteilen.

Was blockiert dich?

Nicht genügend Zeit zu haben.

Was benötigst du zum Schreiben?

Zeit und Ruhe – um die ganzen Ideen, die einfach nicht aufhören wollen zu sprudeln, auch auf Papier bringen zu können.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Das ergibt sich spontan, gerade wie es so passt.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Offenheit, Neugierde, Lesen, Recherchieren, Nachdenken, Fantasieren, Diskutieren …

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Schnell aufnotieren oder sie im Kopf behalten – für spätere Verwendung.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Zufrieden. Und froh darüber, das nächste Projekt angehen zu können, das schon längst ungeduldig in der Warteschleife steht.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Über einen Artikel, den ich zum Start des Verlages für die Frankfurter Rundschau geschrieben habe.

Liest du gerne selbst?

Sehr, sehr gerne. Seit ich Lesen kann.

Welches Genre?

Kreuz und quer, bin nicht festgelegt. Qualität geht bei mir vor Genre-Fixierung.

Lieblingsautor / in:

Franz Kafka.

Veröffentlichungen:

„Büchner Sixty-Nine“, ein Coming-of-Age Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht.

„Odenwald“ Klima-Thriller.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Im Buchhandel, in Online-Shops, auf Buchmessen, bei meinen Lesungen.

Wo ist deine nächste Lesung?

Derzeit ist keine geplant.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.frankschuster.blog

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de

Vielen Dank Frank, für deine kostbare Zeit und die Korrektur.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Meddi Müller im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast, Autor Meddi Müller, der neben seinem tollen Beruf des Feuerwehrmanns, vielseitig kreativ unterwegs ist. Meine Hochachtung hat er.

Name: Meddi Müller

Genre: vielfältig.

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest? 

Ich fühle mich in allen Genres heimisch, da ich auch in meinen Kurzgeschichten sehr viele davon bediene. Allerdings kann ich mit Dark Romance wenig bis gar nichts anfangen. 

Wann hast du begonnen zu schreiben? 

Ziemlich genau zur Jahrtausendwende.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte? 

Mein schlechtes Deutsch in Schriftform.

Was treibt dich an? 

Das Erzählen von Geschichten und Unterhalten von Menschen.

Was blockiert dich? 

Meine eigene Bequemlichkeit.

Was benötigst du zum Schreiben? 

Meinen Laptop.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit? 

Da ich im Schichtdienst bin, habe ich tagsüber sehr viel Zeit, die ich zum Schreiben nutze. Einen genauen Tagesablauf gibt es aber bei mir nicht. Ich schreibe, wenn ich den Drang dazu spüre.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Alles! 

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Wenn sie gut sind, bleiben sie mir im Gedächtnis, falls nicht, waren sie nicht gut genug. 

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Studio.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Zufrieden, erleichtert und voller Vorfreude auf das nächste Projekt. 

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden? 

Gerd und ich kennen uns schon sehr lange. Wir haben uns damals über Frank Demant kennengelernt, der dann mein erster Verleger wurde. Seitdem ist der Kontakt nie abgerissen. Es war nur logisch, dass wir eines Tages zusammen Bücher machen.

Liest du gerne selbst? 

Jeden Tag!

Welches Genre? 

Am liebsten Thriller und Krimis.

Lieblingsautor / in: 

Stephen King

Veröffentlichungen 2025 / 2026:

„Der Weg nach Sevilla“ und „Dies Das Ananas“.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben? 

Auf meiner Homepage, bei meinen Lesungen und in jedem Buchladen. 

Wo ist deine nächste Lesung? 

19. Mai 2026

Die Macht der Worte

Haus am Dom – Giebelsaal

Gast: David Ungereit

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt frei

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30. September 2026

Die Macht der Worte

Haus am Dom – Giebelsaal

Gast: Peter Diemer

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt frei

Kann man dich auch auf einer Messe treffen? 

Eigentlich bin ich immer auf allen Messen, die im Rhein-Main Gebiet stattfinden, solange es mein Dienstplan zulässt.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.meddimueller.de

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Meddi, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Thorsten Fiedler im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast, Autor Thorsten Fiedler. Einer meiner Lieblingsautoren.

Name: Thorsten Fiedler

Genre: Ich habe eine dunkle Seite, die schreibt Krimis mit leichten Thriller-Effekten und eine noch dunklere Seite, die schreibt Realsatiren.

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Im Prinzip nicht. Vielleicht zeige ich irgendwann mal eine neue Seite und schreibe einen Roman oder einen richtigen Thriller.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Mit sechs Jahren in der Grundschule 😊. Im Ernst, das war zu besten Gymnasiums Zeiten für die Schülerzeitung, Veranstaltungen (Gedichte/Liedtexte) und kleine Zeitungsberichte. Mein erstes Buch habe ich dann tatsächlich erst 2015 geschrieben.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Der Anstoß für das erste Buch, „der Nomade im Speck“ kam von meiner Familie und von Freunden, denen ich die unglaublichen Geschichten, die uns widerfahren sind erzählt habe.

Was treibt dich an?

Der Spaß am Schreiben und fast noch ein bisschen mehr, der Spaß an Lesungen.

Was blockiert dich?

Der Gedankengang, dass ich noch viel Zeit habe, bis dann der Einsendeschluss kurz bevor steht.

Was benötigst du zum Schreiben?

Bei mir gibt es die 3-R-Regel: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Dazu morgens Kaffee und abends ein Gläschen Rotwein.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Normalerweise schreibe ich zwischen 05.00 und 06.00 Uhr am liebsten.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Ich versuche sehr viel Realität in meine Geschichten zu bringen und da helfen mir lokale Nachrichten, Geschichten aus meinem Umfeld und das genaue Hinschauen was täglich passiert. Für die Realsatire hilft mir am besten ein Besuch im Supermarkt oder ein bis zwei Stunden im Wartezimmer eines Arztes oder Krankenhauses.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich spreche Stichworte auf mein Handy und zusätzlich habe ich immer Papier und Stift dabei.

Wo schreibst du am liebsten?

Zuhause, im Garten oder am Ort des Geschehens (Tatort).

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Erleichtert und ein bisschen wehmütig weil die Geschichte zu Ende erzählt ist.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Tatsächlich ist der mainbook Verlag zufällig auf mich aufmerksam geworden. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse lief ich über die Messe mit einem T-Shirt, bei dem die Vorder- und Rückseite mit dem Cover meines aktuellen Buches bedruckt war. Kurz vorher hat mich das ARD Morgenmagazin befragt und ein Filmchen von mir gedreht. Ich war noch voller Freude, weil die Aussicht bestand, dass die Aufnahmen an den folgenden Tagen ausgestrahlt werden, als mich ein sympathischer Herr (Gerd Fischer) am Stand mit folgenden Worten ansprach: Cooles T-Shirt…und das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem Frankfurter Verleger und einem Offenbacher Autor…

Liest du gerne selbst?

Ja, sogar ziemlich viel. Aktuell schaffe ich zwar mein früheres Pensum von drei Büchern pro Woche nicht mehr, aber ich versuche jede Woche mindestens ein Buch zu lesen.

Welches Genre?

Krimis, Romane, Epic Fantasy, griechische Sagen, Realsatire…

Lieblingsautor / in:

Heinz Erhardt, Ephraim Kishon, Anthony Ryan, Andreas Franz, Ken Follett

Veröffentlichungen 2025 / 2026:

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

In jeder Buchhandlung (Bestellung), Thalia, Amazon, Hugendubel und auf meinen Lesungen.

Wo ist deine nächste Lesung?

Ich bin aktuell auf vielen kleineren und größeren Lesungen unterwegs, wie in Seniorenheimen, lokalen Buchhandlungen, im Bücherbus, Gemeindesälen, im Polizeipräsidium und natürlich auf dem Bieberer Berg. Die genauen Termine findet man auf meiner Homepage.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Auf jeden Fall wieder vom 07.10. bis 11.10.2026 auf der Frankfurter Buchmesse.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.offenbach-krimi.de

www.offenbach-realsatire.de

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de

Vielen Dank lieber Thorsten, für deine so kostbare Zeit.