[Rezension] „…und ich will nicht gnädig sein!“ von Wolfgang Wirth

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Wolfgang Wirth

„…und ich will nicht gnädig sein!“

Inhaltsangabe:

Seit elf Jahren sitzt Nick in einem türkischen Gefängnis und Tag für Tag martern ihn die gleichen Fragen: Hat er tatsächlich den Mord begangen, für den er verurteilt wurde? Und warum haben ihn seine Freunde damals vor Gericht im Stich gelassen? Mit Hilfe zweier Gefangener gelingt ihm die abenteuerliche Flucht quer durch Europa zurück ins Rhein-Main-Gebiet, wo er die Antworten auf seine Fragen suchen und sich gleichzeitig an seinen ehemaligen Freunden rächen will. Gleichzeitig wird aber auch er selbst zum Gejagten, nicht nur der Polizei.
Getrieben von blinder Wut erlebt Nick, wie Opfer zu Tätern, Täter zu Opfern und Zeugen zu Angeklagten werden. Nicht Jeder, der büßt, ist auch schuldig und nicht jeder Schuldige büßt, geschweige denn für seine wirklich begangenen Taten…

Meine Meinung:

Nick von seinen Freunden Nicki genannt ist mit ihnen auf einer Reise. Doch dann geschieht ein schreckliches Verbrechen und Nick wird ins Gefängnis geworfen. Doch hat er das Verbrechen wirklich begangen? Die Zweifel sind immer da. Nagen an ihm. Er sucht nach der Wahrheit. Seine Freunde jedoch hatten mehr ihr eigenes Wohl im Auge, als ihn bei der Gerichtsverhandlung zu unterstützen. Damit er frei kommt. Elf Jahre später sinnt er auf Rache. Das Buch hat mich lange begleitet. Es hat mich nachdenklich gemacht. Mich nicht losgelassen. Ich war hin und hergerissen. Nick tat mir einerseits leid und auf anderer Seite konnte ich nicht gut heißen was er tat. Sicherlich suchte er Antworten, doch nicht auf diese Weise. Hatte er nicht am eigenen Leib erfahren wie es sich anfühlt, wenn das Leben durch äußere Umstände zerstört wird. Lange noch wird das Buch mich beschäftigen. Mir in Erinnerung bleiben. Es ist die Geschichte eines Jungen der in Gefangenschaft zum Mann wird. Ganz klar kann man erkennen, das Nick so fernab nicht den natürlichen Werdegang eines Menschen durchgemacht hat. Er hat so wenig Ahnung vom Leben. Die Schreibweise hat mich gefesselt, die Szenen bedrückt, das Ende mir Hoffnung geschenkt.

Mein Fazit:

Ein Mann der voller Zweifel an seiner Tat,

auf Rache sinnt.

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

ASIN: B07DVJT28L

Seiten: 350

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4 thoughts on “[Rezension] „…und ich will nicht gnädig sein!“ von Wolfgang Wirth

      • Das ist ein US-amerikanischer Film von 1978, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Ein junger Mann wird während seines Aufenthalts in der Türkei des Drogenbesitz bezichtigt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der Film zeigt die Verhältnisse in dem Gefängnis, wie sie damals in der Türkei herrschten (und heute vielleicht auch).
        Ist ein bisschen ein Schocker, aber nicht minder interessant.
        LG
        Sabienes

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