[Frankfurter Buchmesse] Tag 2 – 09. Oktober 2026 mit Johanna

Endlich scheint die Sonne. Hoffe es bleibt so. Denn gestern war es doch ziemlich nass. Heute geht es für mich die Halle 4.0 fotografieren. Hier sind auch einige meiner Freunde, mit ihren großartigen Verlagen und Ständen untergebracht. Zuerst habe ich aber die Signierzelte besucht. Na ja nicht gerade besucht, aber geschaut was denn heute so geboten wird. Da waren doch einige bekannte Namen dabei.

Als ich mich umdrehte, sah ich die Sonne hinter dem Gebäude, was für ein Anblick.

Auf in Halle 4.0, bevor die vielen Menschen die Halle stürmen. Später würde mich meine liebe Freundin Johanna begleiten. Ich freute mich schon so sehr darauf. Es war jedesmal, als ob sie mir Glück bringen würde. Nun aber auf in die Halle 4.0.

ars Edition

Jupitermond Verlag

Oetinger Verlag

Coppenrath / Die Spiegelburg

LYX Verlag

Egmont Manga

moses Verlag

Kosmos Verlag

cbt Verlag

Ueberreuter Verlag

Magellan Verlag

Fischer-Sauerländer Verlag

Carlsen Verlag

Nord Süd Verlag

Was ist Was

Ravensburger Verlag – Der Verlag meiner Heimat

Hybrid Verlag – Immer einen Besuch wert. Dort traf ich meine liebe Freundin Yvonne. Sie hat mich mit ihrem letzten Buch: Chosen by Ice and Snow völlig verzaubert und in Atem gehalten.

Chrissy Em. Rose 🌹 – Die magische Buchtaverne. Magisch ist es, denn man entdeckt bei ihr immer Neues. Sie ist bezaubernd.

A. v. G. Koopmans – mit ihrer Buchreihe Iasanara. Alexandra und ich kennen uns jetzt ein Jahr. Ihre Buchreihe, hat es mir angetan. Vorbestellt habe ich mir das neueste Werk von ihr.

Thea Lehmann – Gespräch und Lesung zu ihrem neuen Buch – Blüten für eine neue Welt. Die Geschichte die sie erzählt, ist so faszinierend das ich ihr noch ewig hätte zuhören können. Leider gehen gerade die spannenden Momente zu schnell vorbei.

Cornelia Funke – im Gespräch

Selfpublisher Verband – mit sehr interessanten Werken. Auch zwei Bücher von Freunden gab es hier.

Kaum ist meine liebe Johanna bei mir, kann ich schon solche Fotos vorweisen. Ich sag ja mein Glücksbringer.

Sebastian Fitzek – im Interview.

Meine Freundin Diana Ahrabian – Tolle Journalistin und Autorin der tiefen Gefühle. Wir verstehen uns einfach wundervoll.

Bianca Elliott – Gespräch und Lesung – eine tolle einfühlsame Frau und Autorin. Sie hat sich Zeit genommen, mir zuzuhören und mir auch Tipps zu geben. Johanna hat es sich auch nicht nehmen lassen, ein Foto mit ihr zu machen. Jetzt kann ich sie euch endlich zeigen.

Michael Tsokos – Signierstunde. Er hat eine Menge zu tun.

Ein Buch das mich sehr interessiert: „Der Regenzaubermarkt“ von You Yeong-Gwang aus dem Ueberreuter Verlag

Reinhold Messner im Gespräch.

Max Moor – eine Begegnung die mir im Gedächtnis bleibt. Wir unterhielten uns kurz. Ein Mann mit Humor und Charisma. Hier noch eine kleine Anekdote. Das Buch lag da, der Autor also Max Moor saß auch da. Ich bedankte mich für das Foto.

Johanna meinte, als wir weiter gingen. „Ähm, du willst das Buch da sitzt der Autor, willst du dir das nicht holen?“ Ich schüttelte den Kopf über mich selbst. Er begrüßte mich mit den Worten „Hello again“ und ich musste lachen. Da sieht man mal wie kopflos ich manchmal bin. Das Buch hätte ich nicht, wenn Johanna mich nicht gestupft hätte. Danke dafür.

Caroline Wahl – Im Gespräch. Letztes Jahr durfte ich bei einer Lesung dabei sein, die während der Stuttgarter Buchwochen statt fand. Dieses Jahr wird sie wieder dort sein.

Alexa Hennig von Lange – Autorin des Buches „Alte Pfade“ aus dem Dumont Verlag – Im Gespräch. Ein Buch das mich sehr interessiert. Genau deshalb mag ich den Dumont Verlag, sie haben Werke die man noch lange mit sich trägt.

Friedrich Kalpenstein – Lesung und Gespräch. Es war einfach supertoll. Seine Bücher gehören zu meinen Must Have Büchern. Er liest vor und es dauert keine Sekunde und man ist mittendrin im Geschehen.

Ihr wundert euch vielleicht, was er mit der Kamera vorhatte. Was denkt ihr? Genau, er hat ganz einfach den Spieß mal umgedreht. Da mehrere ihn fotografiert hatten, hat er uns fotografiert. Wir fanden es total lustig. So was kommt ja eigentlich nie vor.

Ein großer Wunsch meiner Freundin war, Petra Schier zu treffen. Zum Glück war sie noch da. So trafen wir uns am Herder Stand auf dem Festplatz. Es regnete und wir stellten uns kurz unter.

Volker Klüpfl bei der 30 Minuten WG im Gespräch über sein neues Buch. Die Ausstattung, der 30 Minuten WG, hatte sich sehr verändert. Minimalistischer als noch die Jahre zuvor. Gefiel mir nicht so gut.

Linus Geschke– Bei der Signierstunde.

Kai Bliesener beim emons: Verlag – Im Gespräch über sein neues Buch „Hotel Silber – Den Tätern auf der Spur“. Es ist einfach jedesmal großartig, ihn zu treffen. Im Moment lese ich das Buch. Ihr bekommt dann in einem weiteren Beitrag, meine Meinung dazu.

Kuscheltiere – Sie mitzunehmen war nicht möglich. Süß sind sie. 🙂

Dörte Hansen – Im Gespräch bei Thalia über ihr neues Buch „Broder“.

Was für ein tolles Bild. Meddi Müller, Thorsten Fiedler, meine Wenigkeit und Gerd Fischer am Stand des mainbook Verlags.

Ralph Ruthe signiert und zeichnet, unvergessliche Bilder in die Bücher der Wartenden.

Michelle Schrenk – Im Gespräch über ihr neues Buch Hotel Hafenherz. Traurig, das wir nicht bis zum Ende bleiben konnten. Hoffentlich kann ich ihr nächstes Jahr lauschen.

Allerdings war da noch eine Jugendliteraturpreisverleihung, für die ich eine Pressekarte hatte und mir sehr wichtig war. Meine liebe Freundin Johanna wollte noch zu Herrn Peinkofer.

Nach der Jugendliteraturpreisverleihung war es schon dunkel. Ein schöner Tag mit meiner lieben Freundin Johanna und einer Veranstaltung die mich sehr berührt hat, ging zu Ende. Von der Preisverleihung erzähle ich euch in einem anderen Beitrag.

Johanna war schon zu Hause. Nächstes Jahr werden wir den Tag „Gemeinsam auf der Buchmesse“ wiederholen. Definitiv.

Meine Mitbringsel:

Die Bücher des Tages:

[Frankfurter Buchmesse] Tag 1 – 08. Oktober 2026

Was für ein Tag. Früh aufstehen und dank meines lieben Mannes kam ich pünktlich auf den Zug. Der war sogar mal pünktlich. Das sollte ich echt rot im Kalender eintragen.

Ich habe mich auf jeden Fall gefreut als ich 6:43 Uhr den Frankfurter Boden betrat. Mit meinem Koffer, ging es dann erstmal in Richtung Hotel. Den ich dann ganz allein zurückließ. Ihr kennt ihn ja, er macht mir also gerade Vorhaltungen, was hätte alles passieren können, als er da so allein rumstand. Wenn der nur wüsste, dass er die nächsten Tage auch des Öfteren allein sein muss.

Verratet es ihm bloß nicht. Dann komme ich morgen früh gar nicht hier raus. Man hat also so seine Sorgen mit dem Gepäck. 😀

Okay, nun weiter im Text. Das Schöne ist, mein Hotel ist gar nicht weit weg von der Messe. Ich habe sogar Kaffeemaschine und Wasserkocher auf dem Zimmer. Das ist so klasse. Schlürfe also gerade während ich, vom ersten Tag berichte, an einem Chai Latte.

Schon um kurz nach 8 Uhr war ich auf dem Weg zur Halle 3.0 Da habe ich mich dann doch etwas umgeschaut. Denn nicht alles war so wie ich es kannte. Kaum ein Stand war an seinem Platz. Da fehlte mir doch gleich das bekannte Feeling. Ich wusste ja von den Umstrukturierungen der Hallen und auch des Messebetriebes, aber das hatte ich dann doch nicht erwartet. In Halle 3.0 fehlten mir doch einige der gewohnten Verlage.

Schulterzuckend, machte ich mich ans Werk und fotografierte was das Zeug hielt. Das Licht war teilweise noch gar nicht richtig an. Spannend.

Thalia

Münchner Verlagsgruppe

emons: Verlag

Piper Verlag

Ullstein Verlag

Reclam Verlag

Relax Plätze gab es auch. Früher war da, der ein oder andere Stand.

Peter Hammer Verlag

Schöne Bücher Netzwerk

Wem lief ich als erstes über dem Weg? Na könnt ihr es erraten? Nein. In Ordnung nicht so drängeln, ich verrate es euch ja schon. Gerd Fischer, Verleger vom Mainbook Verlag Halle 3.0 B50 und Thorsten Fiedler dem Autor der Offenbach-Krimis und noch anderen tollen Büchern. Ein super Gespann. So früh am Morgen, haben wir noch kein Foto für euch. 😉

Nach einer Umarmung hieß es, wir sehen uns später, und dann wurde weiter fotografiert. Ich dachte echt, ich hätte gar nicht so viele Fotos gemacht. Echt!? Meine Galerie zeigt da leider erschreckend anderes. 😎

Es gab supertolle Begegnungen. Freunde und Menschen die mir ans Herz gewachsen sind. Menschen die man kennenlernen durfte. Ich lief Klaus-Peter Wolf und seiner Bettina praktisch in die Arme. *kicher*.

Nach meiner anfänglichen Verwirrung wegen der Standänderungen, fühlte ich langsam diese Aufgeregtheit in mir. Hier zu sein, bedeutet mir sehr viel. Es ist eine ganz besondere Zeit für mich. Also habe ich ganz viel genetzwerkt, wie das heute heißt. Visitenkarten haben die Besitzerin und Besitzer getauscht. Man hat gemeinsam gelacht und sich auch ernst unterhalten. Man ist in das Leben der Anderen eingetaucht. So einiges habe ich dadurch erfahren.

Einige dieser wundervollen Menschen darf und durfte ich interviewen. Aber dazu gibt es dann weitere Beiträge. Für mich ist das Treffen, auf der Buchmesse mit den Menschen die ich kenne und sehr schätze, wie ein großes Familientreffen.

Das P auf meinem Ticket habe ich jetzt tatsächlich schon das 21. Jahr. Ihr seht ich habe sogar Sebastian Fitzek eingeholt der dieses Jahr sein 20-jähriges feiert. Dabei, bin ich aber schon viel länger.

Sogar schwanger, das war 2004, ließ ich es mir nicht nehmen auf die Buchmesse zu fahren. Dank meines Papis, der mich begleitete, war das möglich. Das war leider das einzige Mal, das er mit mir hier war. Im Jahr darauf war unsere Maus Lisa noch so klein, das ich natürlich nicht auf der Messe war.

Warum ich euch das erzähle? Mein Papi ist seit über zwei Jahren nicht mehr hier, aber ich gehe jedes Jahr zum „Diogenes“ Stand. mache immer Fotos. Denn er hat diesen Verlag geliebt. Vor allem die Bücher von Jules Verne. Ich hatte ihm zu Lebzeiten fast alle besorgt, das waren eine Menge.

Entschuldigt, für die kurze sentimentale Ausschweifung. Mir kamen nur die Tränen als ich wieder dort stand.

Diogenes Verlag

Jetzt aber wieder zum lustigeren Teil. Hier nun die Fotos um meine Erzählungen zu belegen. Viel Freude beim Durchblättern.

Gmeiner Verlag

Die Leseinsel der unabhängigen Verlage.

Kunstmann lieber lesen!

Der Stand von buchkultur.

Klett-Cotta Verlag

Dumont Verlag, einer meiner Lieblingsverlage.

Kein & Aber Verlag

Katapult

Cornelsen I Pons I Langenscheidt

Literatur in Hessen – ein sehr wichtiges Thema, nicht nur in Hessen sondern im ganzen Land. Würde sogar soweit gehen, auf der ganzen Welt.

Penguin Random House Verlag

Hanser Verlag

Suhrkamp I Insel Verlag

Hoffmann & Campe Verlag

Na wen haben wir denn da. Alexander Oetker auf Leinwand. Es ist mir sofort ins Auge gesprungen.

C.H.Beck

Aufbau Verlage

Klett Verlag

Es gab Eis. Bei den langen Schlangen, habe ich es aber erst gar nicht versucht.

Außenansichten:

Petrus hat es nicht gut mit uns gemeint. Er wollte nicht aufhören, Regntropfen nach uns zu werfen.

Kurz mal in Halle 5.0 gewechselt. Oh man sind die Decken niedrig. Irgendwie fühle ich mich hier, nicht so wirklich wohl. Warum ich dann hier bin, fragt ihr? Weil es hier die ein oder andere Lesung gibt, die ich gern hören möchte. Also ganz nach der Devise: Augen zu und durch.

Droemer Knaur Verlag

amazon publishing

Robert Habeck bei „Die Zeit“ über sein Buch „Arctic Meltdown – Die Neuvermessung der Welt“.

Lesung & Gespräch Alexa Hennig von Lange mit ihrem Buch „Alte Pfade“ aus dem Dumont Verlag.

Lesung & Gespräch Sibel Daniel mit ihrem Buch „Sturmtage“.

Dieses Gespräch und auch die Passagen, die aus dem Buch von der Autorin gelesen wurden, waren sehr eindrucksvoll.

Lesung & Gespräch Anja Saskia Beyer mit dem Buch „Sieben Jahre bis zu dir“. Liebe verändert sich. Manchmal müssen wir älter und reifer werden, um das Gewesene zu verstehen.

Lesung & Gespräch Melanie Thiele mit ihrem Buch „Heat & Heart – Liebe in Texas“. Liv will die Finger von Männern wie Noah lassen, doch ihre Gefühle sind dagegen. Sie kommen sich gefährlich nah.

Sie ist zauberhaft.

Besondere Begegnungen:

Yvonne Wundersee, eine superliebe Autorin, ihre Bücher haben Suchtgefahr.

Diana Ahrabian meine liebe Freundin, großartige Autorin und tolle Journalistin. 😍

Vanessa Jeske, ihr Buch werde ich demnächst lesen. Bin schon gespannt.

Jetzt habe ich doch ein Foto für euch.

Thorsten Fiedler (li.) und Gerd Fischer (re.) Hier bei den Zwei, fühle ich mich wohl. Mal schauen wie lange sie es mit mir aushalten. 😉

Alexander Oetker, ein total sympathischer Mensch und Autor. Seine Bücher sind super.

Spaß mit Freunden. (v. li. na. re.) Christine, Petra Schier, ich (Mist, jetzt habe ich mich verraten.), Heike Klein, Gabi Haug und Manfred Haug.

Rebecca Reiss, eine liebe Freundin und Bloggerin.

Ja sag mal, hat jemand mit Petrus geredet.

Das ist doch nicht etwa die Sonne. Nachmittags zeigt sich die Frankfurter Messe in schön.

Nun noch schnell was eingekauft und dann ab ins Hotel. Ist zum Glück nicht weit weg. Meine Füße wollen nämlich ihren Dienst, schon nach dem ersten Tag aufgeben. *tztztz* immer dieses Personal. 😏

Mein Hotelzimmer Best Western Macrander Hotel Frankfurt/Kaiserlei. Da kann man es aushalten.

Besondere Bücher:

Meine Mitbringsel:

[Rezension #787] „Chosen bei Ice and Snow“ von Yvonne Wundersee aus dem Lycrow Verlag

Meine Meinung:
Belinar ist der Höllenfürst von Eis und Schnee. Er verbringt gerade bei Asmos, in der Hölle des Feuers, eher unfreiwillig Zeit. So richtig Lust hat er keine? Dann sieht er etwas, was ihm den Atem stocken lässt. Ein Engel der von einem Turm in die Tiefe stürzt. Er nimmt sie mit sich, damit beginnt eine Geschichte, die tief geht.

Er ist so anders als Asmos?
Feinfühlig, den Seelen zugetan. Sogar Freundschaften hat er unter den Seelen. Für mich, hat er eine harte und eine weiche Seite. Er hat so viel Gefühl in sich, aber auch so viel Schmerz aus der Vergangenheit. Wenn ihm was wichtig ist, ist er unerbittlich.

Angelina wurde entführt und von Asmos erniedrigt, geschlagen und gefoltert. Auch lässt Asmos nicht wirklich, die Seelen frei die freizugeben wären. Vergibt keine Strafen? Die, die Seelen aber für ihre Sünden erwarten, um Sühne zu tun. Er lebt im Prinzip nur, für sein Vergnügen. Genau wie die, die mit ihm in dieser Hölle leben. Sie haben nur eins im Sinn.

Dadurch wurde Angelina von einem Himmelsengel,  mit den weißen Flügeln zu einem gefallenen Engel mit grauen Federn.

Sie hat Angst vor jedweder Strafe. Doch das ist nicht das, was ihr in der Nähe von Belinar widerfährt. Ganz langsam fasst sie Vertrauen. Sie denkt viel nach. Und ist immer wieder überrascht, wie Bel herrscht. Sie öffnet sich ihm. Findet ein Zuhause. Doch die Ruhe ist trügerisch.

Mein Fazit:
Was für eine Geschichte. Großartiges Setting, super umgesetzt. Spannender Schreibstil. Hervorragend ausgearbeitete Protagonisten. Dieses Buch war, wie eigentlich alle Bücher von  Yvonne Wundersee, ein Pageturner. Denn ich konnte das ebook, wieder mal nicht aus der Hand legen. Belinar und Angelina sind in ihrer Art einfach wundervoll. Ich bin so gespannt auf den zweiten Band.

Verlag : ‎Lycrow Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : eBook

Seiten: 325 Seiten

ASIN: B0DK61F3ZJ

Veröffentlicht : 28. März 2026

[Rezension #781] „Three Wishes – Überlebe, um zu sterben“ von Yvonne Wundersee aus dem Hybrid Verlag

Meine Meinung:
Samira ist eine Dschinda. Sie und ihr Volk werden verfolgt und ermordet. Auch ihre Eltern sterben, einen grausamen Tod. Kadir, lebt in einem Tempel. Er bringt sich selbst lesen und schreiben bei. Lernt ohne das es jemand bemerkt. Er ist ein Priester des Osiris, der immer nur Gewalt und keine Liebe erlebt, dennoch ist er sanftmütig und in meinen Augen sehr stark.

Samira hat nur mit ihm eine Chance, durch die Duat zu gelangen. Sie verspricht ihm, wenn er ihr hilft, drei seiner Wünsche zu erfüllen. Was sie damit in Kauf nimmt, verrät sie nicht. Es wird angedeutet, immer wieder.

Samira ist wunderbar. Hat ein großes Herz und ist mutig wie eine Löwin. Weshalb nach meiner Meinung sie und Kadir wunderbar zusammen passen.

Der Weg bis zum Eingang in die Duat, ist lang und ungewiss. Als sie die Duat erreichen, gibt es viel gefährliche Abenteuer zu bestehen. Keiner kann überleben ohne den Anderen.

Sie beobachten, wie einige Dämonen eine Gecko in einen Trichter werfen. Warum nur, wollen sie ihn loswerden? Was hat dieser kleine Kerl so schlimmes getan? Ihn zu retten, ist lebensgefährlich.

Ellil, so heißt der Gecko, ist ein Dämon mit einem frechen und großen Mundwerk. Seine Größe schmälert nicht sein Selbstbewusstsein. Er kann ganz schön nerven. Doch da ist was, das man erst nach und nach zu bemerken beginnt. Denn er verbirgt etwas in seinem Inneren.
Ich mag ihn nicht wirklich, zumindest anfänglich.

Eine andere Figur aus dem Buch, ist der Pharao Aremun. Ein Herrscher, der die Augen vor der Wirklichkeit verschloss und nun sein Scheitern eingestehen muss. Von Anfang an ist er für mich, ein gebrochener Mann. Er hat ein Gewissen, das ihn nun plagt.

Samira und Kadir gehen so liebevoll miteinander um. Sehnüchtig wünschen sie sich ein gemeinsames Leben. Auch wenn Samira weiß, das es nicht geht, verliert sie sich in den verlockenden Gedanken und Gefühlen.

Schreibstil:
Spannungsgeladen, detailliert und mit viel Liebe für die Protagonisten, erschafft die Autorin eine Welt die in meinem Kopf Bilder heraufbeschwor. So das ich sogar davon träumte. Riesenhafte Spinnen, Dämonen, verwesende Nilpferde, Schlingpflanzen mit einem Eigenleben und so viele interessante Gefahren, hat sie sich ausgedacht. Jede Szene reißt einen mit. Lässt einen manchmal den Atem anhalten.

Mein Fazit:
Eine Dschinda und ein Mensch machen sich auf, um das Leben von Samiras Volk zu retten. Mit Hilfe eines vorlauten Geckos und eines Pharaos, hofft man das es ihnen gelingt. In dieser Geschichte gibt es keinen Moment der ruhig dahinfließt, es kann in jeder Sekunde, in jeder Zeile was Neues schreckliches oder Schönes passieren. Dieses Buch hat mich nicht losgelassen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Verlag : ‎ Hybrid Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : Taschenbuch

Seiten: 338 Seiten

ISBN: 978-3967413182

Veröffentlicht : 12. Dezember 2025

[Frankfurter Buchmesse] Tag 1 – 16. Oktober 2025

Ganz früh ging es los. Um 3.30 Uhr aufstehen. Das mir meine Augen noch suggerierten, das ist zu früh, war klar. Aber ihnen noch ein wenig Schlaf zu gönnen, war absolut unmöglich.

In Ermangelung von Schienenverkehr Richtung Zug, fuhr mich mein lieber Mann zum Hauptbahnhof.

Um 5:02 Uhr fuhr, es war ein Ersatzzug, der ICE pünktlich los. Wunder gibt es immer wieder. 😉

Die Fahrt verlief ruhig, ich hatte mir den Veranstaltungsplan nochmals vorgenommen. Ein paar Likes abgesetzt. Die Freude auf die Frankfurter Buchmesse zu gehen und das Treffen lieber Freunde, wurde mit Kilometer zu Kilometer größer.

Aber erstmal ins „Relexa“ Hotel. Ich fühle mich dort Pudelwohl. Mein Koffer durfte dort parken, bis Abends. Ich rief meinen lieben Mann an. Damit er sich keine Sorgen macht. 

Dann los Richtung Messe. Mit der U 2 / U4 kam ich immer näher und mein grinsen wurde immer breiter.

Dann stand ich endlich vor den Hallen und was machte ich zuerst? Natürlich ich rief meine liebe Mami an. Leider ging es ihr heute nicht so gut. F*** Cancer. Sorry Leute. Aber es geht mir an die Nieren.

Jetzt aber wieder zurück zur Messe. Halle 3.0 erkundete ich zuerst. Machte viele Bilder. 

Die Halle 1.2 zog mich an. Ich wusste dort warteten Bücher auf mich.

Herzlichen Dank an A.v.G. Koopmans.

Natürlich suchte ich auch nach meiner zuckersüßen Yvonne Wundersee. Da war sie mitsamt ihrem neuen Buch „Three Wishes“. Ein Foto von dem „Hybrid & Weltenbaum Verlags-Stand und uns durfte nicht fehlen.

Robby und Yvonne. 💞

Zurück ging es in die Halle 3.0 um Lotte Römer zu lauschen. Schaut euch die Bilder an, sie macht das richtig Klasse. Dieser Blick. 🙂 Hätte ihr noch stundenlang zuhören können. Wir haben dann noch ein Foto gemacht. Das freut mich riesig.

Ja und was soll ich sagen, beim Dahinschlendern lief ich zwei unglaublich tollen Menschen in die Arme. Gabi und Manfred Haug.

Wir haben uns dann um 11 Uhr beim Rowohlt Verlag getroffen gemeinsam mit Petra Schier. Ach wie ich mich freute. 

Gabi, Manfred und ich gingen dann zum Essen. Denn wer viel läuft braucht auch Futter. 😄

Es war lecker. Ich hatte Rotes Thai Curry. Die Preise waren heftig, aber das ist eben Messe.

Wir unterhielten uns über dies und das. Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei. Was uns immer sehr traurig macht. Ein kleines Wunderpaket, bekam ich noch von den Zwei. Ach ich kam aus dem Lächeln, gar nicht mehr raus. Ein herzliches Danke an die Zwei und an Iny und Elmar. Ich werde euch das nie vergessen. 

Beim Vorbeilaufen, denke ich so, hey das ist doch Diana. Tatsächlich. Ich habe Diana Ahrabian gefunden. Welcher Glücksfall. Ich hatte dann noch ein sehr gutes Gespräch mit den Verlagseignern. Danke dafür. 💞

Bei Caroline Wahl, war ganz schön was los. Ob ihr danach die Hände weh taten, vom ganzen Signieren? Ich könnte es mir vorstellen. Freundlich lächelnd, beantwortete sie viele Fragen und hörte aufmerksam zu. 

Jetzt wollte ich dann unbedingt zu Caren Benedikt. Ein Foto machen von uns Zwei, denn *psssssttt* es gibt bald ein Interview auf meiner Seite für euch von und mit ihr. Sie ist zauberhaft.

Giulia Enders mit ihrem Buch „Organisch“ war am Thalia Stand. Diese Ausstrahlung. So ein sanftes Gesicht. Wahnsinn. Ich sehe sie zum Glück nochmals in Stuttgart wieder, zu den Stuttgarter Buchwochen. Davon werde ich euch berichten. 

Auf zur Halle 1.2 warum? Na, Ursula Poznanski las aus „Erebos 3“, das kann man sich doch nicht entgehen lassen. Ihr etwa? Sie strahlte. Las vor, beantwortete Fragen. Zum Beispiel zu KI. 

In Halle 3.0 ging es dann zu Hanns-Josef Ortheil. Er sprach über sein Buch „Schwebebahnen“. Ein netter Herr mit tiefen Lachfalten, die ihn sofort sympathisch machen. Das Buch steht auf meiner Wunschliste. 

Ganz ganz wichtig war in Halle 3.1 mein liebster Verleger/Autor und mein liebster Autor aus Offenbach. Die Zwei sind ein Dreamteam. Gerd Fischer und Thorsten Fiedler. Herzlichen Glückwunsch zum 10 jährigen bestehen des „Mainbook Verlag“. Es ist mir eine Ehre euch zu kennen. Sie sind beide besondere Menschen. Bilder kommen an einem anderen Tag. 🙂

Dann gab es noch jemanden in der Halle 3.1 den ich unbedingt sehen wollte. Liesa vom „Dumont Verlag“. Mit ihr kann ich einfach reden, sie hört zu, wir tauschen uns aus. Hoffe sehr, ich darf sie morgen nochmal in die Arme schließen. Ist sie nicht süß?

Bei Amazon Publishing traf ich dann auf Anja Saskia Beyer. Ich habe keine Ahnung warum aber es schien gerade so, als ob alle super gelaunt waren. Auch Anja war wundervoll. Ich ließ das Buch dann für meine Freundin Rebecca signieren, weil sie es zeitlich nicht geschafft hat. 

Rebecca hat dann von mir noch Fotos geschossen. Nein nicht mit einer Flinte, wo denkt ihr hin, mit dem Handy natürlich. *kicher*

Wir verabschiedeten uns für heute. Ich machte mich auf den Weg in Halle 1.1 um meine Sachen zu holen. Wenn ihr es noch nicht wusstet, Bücher sind schwer. *hust arme Schulter*.

Von Büchern bekommt man nie genug. Oder, ihr etwa?

Noch ein paar Bilder und ein nettes Gespräch bei dem Verlag „Second Chances“ dann war es Zeit leider zu gehen.

Im Hotel fotografierte ich das Zimmer. Keine Ahnung warum ich das immer mache.

Räumte den Koffer aus und machte mir eine Tassensuppe. Während ich die Mitbringsel fotografierte.

Ich hoffe ich konnte euch, ein wenig mitnehmen. Meine Devise ist, Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Völlig platt fiel ich dann ins Bett. 

[Interview] Yvonne Wundersee, die fantastische Gänsehaut – Autorin

Liebe Yvonne,

stell dich bitte kurz vor.
Ich bin Autorin voller Leidenschaft für ihre Geschichten. Meistens schreibe ich in den Genres der Fantasy. Urban Fantasy, High Fantasy und auch Romantasy, alles ist schon aus meiner Tastatur gehüpft.
Privat bin ich eher langweilig. Ich nähe, koche und zeichne, gehe gern mit
meinen beiden alten Hundeladys spazieren und ärgere meine fast erwachsenen Jungs damit, dass sie ihre Zimmer aufräumen sollen.


Wie kamst du zu dem Namen Wundersee?
Das ist tatsächlich der Name mit dem ich geboren wurde. Mein Mädchenname. Mein Vater ist unendlich stolz darauf, dass ich diesen Namen mit den Büchern sichtbar mache.


Du schreibst schon seit deiner Kindheit. Wann wurde dir bewusst, dass du es auf ein nächstes Level anheben möchtest.

Ich war immer der Meinung, dass Autoren so sind wie Sachbearbeiter in einer Versicherung 😉 Sie gehen von 8 – 17 Uhr ins Büro und schreiben an einem Buch, dessen Plott ihnen der Verlag vorgegeben hat.
Social Media war hier die Offenbarung. Endlich war ich frei meine Ideen wirklich zu Büchern zu machen und im SP auch an die Leser und Leserinnen zu bringen. Mein erstes Buch ist dann am 01.04.2021 veröffentlicht worden und jetzt bin ich süchtig danach.


Ich durfte schon zwei deiner Bücher lesen. Beide haben mir sehr gut gefallen. Sie hatten eine außergewöhnliche Tiefe.
Das freut mich sehr. Und ja, ich weine selbst oft beim Lesen. In meinen Büchern greife ich Dinge auf, die mich berühren, die ich ungerecht finde oder Begebenheiten aus meinem eigenen Leben. Nur wenn ich es fühlen kann, ist es auch wirklich gut. So liegt mein Herz in jeder Seite.


Wie lange hast du an „Das Lied der stummen Banshee“ geschrieben? Ich liebe übrigens dieses Buch.
Es war tatsächlich eines meiner schnellsten Bücher. Es ist innerhalb von 6 Wochen, aus mir herausgeflossen. Vielleicht auch, weil ich damit den Tod meiner Tochter verarbeitet habe. Jeder der einen geliebten Menschen verloren hat, wünscht sich doch Hoffnung, dass es ihm gutgeht, dort wo er jetzt ist. Dass es kein Leiden gibt, sondern ganz viel Freude. Ich wünsche mir sehr, mein Kind irgendwann wiederzusehen.

Könntest du den Neugierigen, bitte erklären was eine „Banshee“ ist. Eine Banshee ist ein Totengeist, der irischen oder auch der schottischen Mythologie. Jeder Clan hat seine Banshee. Die Mystik sagt, wenn jemand aus dem Clan stirbt, dass hört man am Clansitz die Banshee weinen und klagen. Während die schottische Banshee ein altes garstiges Weib sein soll, dass dein Totenhemd wäscht und dir damit zeigt, dass du bald an der Reihe bist, wird die irische Banshee als wunderschöner Geist dargestellt, der den Sterbenden auf den Schlachtfeldern beisteht und ihnen Hoffnung gibt. Natürlich habe ich mich an der zweiten Version bedient.

„Allerleih Verborgenes: Von Liebe & Hoffnung, Grausamkeit & Abgrund“ war das 2. Buch, das ich während meines Krankenstand lesen durfte. Ich war so froh, denn es verkürzte auf wunderbare Weise die Zeit im Krankenhaus. Es ist eine Adaption. Kannst du den Lesern erklären, wieso du das Märchen „Allerleihrau“ gewählt hast?
Wer die Danksagung gelesen hat, weiß, dass es sich um das Lieblingsmärchen meiner Mutter handelt. Sie hat es mir immer wieder vorgelesen. Aber ich war ein Kind, dass schon immer hinter die Zeilen geschaut hat. Die Mutter war egoistisch, der Vater einfach nur dumm, die Prinzessin naiv und der auch so tolle Prinz war völlig oberflächlich. Die Charaktere brauchten für mich, nachvollziehbare Motive für ihr handeln. Meine Mutter ist schwer an Krebs erkrankt und ich freue mich riesig, dass sie miterleben konnte, wie dieses Buch das Licht der Welt erblickt.

Wie gelingt dir der Spagat zwischen schreiben, Haushalt und Mutter sein?
Ich habe zum Glück einen Ehemann, der mich schreiben lässt und viel im
Haushalt übernimmt. Meine Kinder sind inzwischen so groß, dass sie ihr eigenes Leben leben. Aber natürlich bin ich für alle da, wenn sie mich brauchen.

Gibt es eine Vorgehensweise beim Schreiben, die du Neulingen vielleicht verraten kannst.
Ich arbeite mit dem „verschwindenden Plott“. Dazu schreibe ich eine lange Inhaltsangabe in mein Dokument. Wenn ich dann schreibe, lösche ich die fertigen Passagen aus dem Plott und wenn das Buch dann fertig ist, ist auch der Plott verschwunden. So habe ich immer den Überblick und kann auch anpassen, wenn in meinem Kopf eine neue Idee entsteht.
Ich plotte also nicht bis ins letzte Detail. Bei mir wird nie jemand eine feste Kapitelplanung oder eine Szenenkonzept finden.
Eine Inhaltsangabe ist mein Gerüst und das reicht mir sehr gut.


Ein Exposè zu schreiben, finde ich persönlich sehr schwer. Deshalb meine persönliche Frage. Was muss in ein Exposè rein? Was ist wichtig, was nicht.
Ganz oben stellt man sein Buch vor: Arbeitstitel, Genre, Perspektive, Schauplatz, Seitenzahl und Stand der Bearbeitung. Beim Pitch halte ich mich nicht immer ganz an die Regeln, denn für mich ist es ein Werbeslogan. Bei „Three Wishes“ wäre das: Samira geht in die Duat, damit ihr Volk leben kann, aber sie selbst verspricht ihrem Begleiter, im Anschluss zu sterben. Fast alle Verlage möchten noch eine Kurzzusammenfassung, ähnlich eines Klappentextes. Dazu gibt es wunderbare Anleitungen im Netz oder man orientiert sich an ähnlichen Büchern aus dem Verlag, bei dem man sich bewerben möchte. Da ich mit dem verschwindenden Plott arbeite, brauche ich diesen nur ziemlich zusammenkürzen und habe schon die Inhaltsangabe. Und zum Schluss noch die Charakterbeschreibungen. Dabei ist es wichtig, dass man sich auf die Entwicklung der wichtigsten Charaktere im Buch beschränkt. Das sind maximal 3 Handelnde. Ich baue auch sehr gern bei High Fantasy Werken eine Beschreibung der Welt ins Exposé ein. Ich habe sehr viel von der Schreibtrainerin unter https://www.die-schreibtrainerin.de/expose-schreiben-fuer-einen-roman/ gelernt.


Du bist ein außergewöhnlich, lieber Mensch. Bin so froh Dich kennengelernt zu haben. Was ist dir im Leben wichtig?
Das ist total lieb von dir und auch ich bin sehr froh, dass du Teil meines
buchigen Lebens geworden bist. Ich bin ein sehr harmonischer Mensch,
vielleicht sogar sensibel. Das ist selbst immer schwer zu beurteilen. Ich möchte Menschen glücklich machen und ein Lächeln, bedeutet mir so viel. Ich bin diejenige, die das Rückgeld in der Parkuhr lässt, damit sich jemand anders freut oder die genervte Kassiererin mit lieben Worten zum Lächeln bringt. Geben ist für mich wichtiger als nehmen.

Bald erblickt ein neues Buch das Licht der Welt.
Ja, am 15. Oktober 2025 ist es so weit.

„Three Wishes – überlebe, um zu sterben“ erscheint im Hybridverlag.

Erzähl uns bitte davon.
Am meisten erzählt ja der Klappentext:
»Ich bin so froh, dich gewählt zu haben. Niemand hätte
diese drei Wünsche mehr verdient als du.«
Die junge Dschinda Samira sieht nur noch einen Ausweg, ihr Volk vor der
Tyrannei des Pharaos zu retten: Sie muss in die Unterwelt und dort das
Göttergericht um Hilfe anflehen. Begleiten soll sie Kadir, ist er doch genau wie
sie ein Ausgestoßener. Er wuchs als Waise in einem Tempel des Osiris auf, dort
erfährt er allerdings mehr Grausamkeit als Gnade. Deshalb zögert er nicht, als
Samira ihm die Erfüllung dreier Wünsche verspricht.
Zwischen Samira und Kadir entsteht schon bald eine tiefe Verbindung.
Während er im Licht ihrer Stärke über sich hinauswächst, findet Samira
Geborgenheit in der Gegenwart des ruhigen Mannes Doch kann Samira dem
Flehen ihres Herzens nachgeben, wenn ihr Tod unausweichlich ist?
Ein fantastisches Abenteuer in einem altägyptischen Setting um Liebe,
Freundschaft und Verrat. Mit dabei: ein frecher Dämonengecko, der den
Leserinnen und Lesern direkt ins Herz springen wird.


Wie kam es zur Zusammenarbeit, mit dem „Hybrid Verlag?

Das war wirklich unglaublich! Das Buch hat schon eine lange Reise hinter sich.
Am 31.Oktober 2023 wurde es bereits bei einem anderen Verlag veröffentlicht.
Es war tatsächlich mein erstes Verlagsbuch. Leider war der Verlag so klein, dass er kaum auf Messen gehen konnte und auch die Reichweite nicht hatte.
Niemand hat mein Buch gesehen. Und dann kam der Hybrid Verlag. Von diesem Moment an, war ich in einem wunderbaren Traum gefangen. Sie haben das Buch „adoptiert“, ein neues Lektorat drüberlaufen lassen, der Geschichte ein Cover geschenkt, das mich zu Tränen gerührt hat und auch die Innengestaltung ist wunderschön geworden. Sie glauben an mich und an die Story. Das bedeutet mir die Welt!


An was schreibst du gerade?
Oh, da sind einige Projekte:
– Eine dunkle Romantasy in Form einer Dilogie für den Lycrow-Verlag.
– Eine Dystophie in Form einer Dilogie für den Hybrid Verlag.
– Ein wundervolles Gemeinschaftsprojekt mit vier anderen grandiosen Autorinnen für den Hybrid Verlag.
– Eine lustige Fantasy für Alea Libris.


Vielen Dank, das du dir Zeit genommen hast, für meine neugierigen Fragen. Freue mich schon heute auf unser Treffen auf der Frankfurter Buchmesse 2025

Vielen Dank, dass du mir die Gelegenheit gegeben hast, über meine größte Leidenschaft zu sprechen. Das war sehr schön.

„Three Wishes – überlebe, um zu sterben“ vorstellbar im Hybrid Verlag.

Link zum Buch:

[Rezension #708] „Allerlei Verborgenes: Von Liebe & Hoffnung, Grausamkeit & Abgrund“ von Yvonne Wundersee

Meine Meinung:
Männer, ein Jüngling, ein Brunnen und Ratten läuten diese Adaption des Märchens „Allerleirauh“ ein.

Prinzessin Solea von Lichtstein muss grausames erleben. Von Klein an, versteckt sie sich vor der Welt. Vorallem vor ihrem Vater. Er ist herrschsüchtig und brutal. Als ihre Mutter grausam zu Tode kommt, fällt sein Blick auf Sie. Er hat unzüchtiges mit ihr vor. Ihr bleibt nur eins die Flucht. Doch wohin wird sie die Flucht führen. Wird sie leben oder wird sie von den Häschern ihres Vaters gefunden werden, das ist die Frage.

König Kaelion von Dragarien ist anders, als sein Äußeres vermuten lässt. Ihn umgibt ein Geheimnis. Das Schattenreich ist seine Heimat. Der Schutz aus Nebel für sein Volk, hält er aufrecht. Nur ein Ort ist voller Sonne, ein Garten. Doch nun gibt es jemand, der genauso strahlt, obwohl sie sich unter einem Mantel verborgen hält.

Wer ist sie? Ist sie Leira, Rauhtierchen oder doch jemand anders?

Kodan finde ich so toll. Der kleine Junge hat viel Mut. Er hat Ehre im Leib. Er ist mir sofort ans Herz gewachsen.

Jonathan der Koch, ist so herrlich grummelig. Aber nicht wirklich. Lange, kann er es nicht aufrecht halten.

Waldi ist ein wunderbarer alter Mann, der so viel mehr sieht, als das Sichtbare. Er fühlt die zwischenmenschlichen Bindungen, auch wenn er es nicht sieht.

Die Prinzessinnen sind oberflächliche Hühner. Verschlagen wie Aurora oder ungebildet. Ich mag sie nicht.

Schreibstil:
Zuerst wird es brutal. Grausam und mehr als erschreckend. Aufgewühlt hofft man auf die positive Wendung der Geschichte. Doch so lange Konstantin von Lichtstein nicht von seiner Tyrannei ablässt, kann die Hoffnung nur ein Funken sein.
Jedes Wort das die Autorin verwendet, zeugt von Dramatik, Liebe, Hoffnung, Mut und Düsternis.

Mein Fazit:
Die Adaption hat mich vollumfänglich überzeugt. Yvonne Wundersee, sollte gerne noch Andere, uns gut bekannte Märchen, in ihrer so wohl gewählten Art adaptieren.
Ich wäre absolut dafür.

Verlag : ‎GedankenReich Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 318 Seiten

ISBN: ‎ 978-3987921216

ASIN : B0F1Y9F23W

Veröffentlicht : 25. März 2025

[Rezension #696] „Das Lied der stummen Banshee“ von Yvonne Wundersee aus dem Gedankenreich Verlag

Meine Meinung:
Oh dieses Buch war eines, dass ich von der Frankfurter Buchmesse mitgebracht habe.
Es war eine der Besten Entscheidungen, die ich dort getroffen habe.

Eine sehr kranke Frau, liegt im Bett. Kilia. Geliebt von ihrem Mann Keelan und dem Sohn Collin.
Aber es gibt auch ein Wesen, das Kilia liebt. Die Banshee der Familie O´Brian.
Keelan sieht die Banshee als Missgeburt an.
Als Dämon der seine geliebte Frau in die Unterwelt zerrt.
Er hasst sie, mit jeder Faser seines Körpers.
Mit allen Mitteln sucht er einen Ausweg, die Banshee zu töten.
Dough, ein Druide, soll dies tun. Dieser jedoch entschuldigt sich, bevor er den Zauber wirkt.
Doch was dann geschieht, haben weder er noch die Banshee erwartet.

Aus vorsichtiger Annäherung wird Freundschaft, aus Hass, Liebe und umgekehrt. Verzweiflung, Verlust, Freude, Lachen, Tränen. Dieses Buch gibt so viel.
Gefühle im Wirbel des Geschehens.

Schreibstil:
Man fühlt den Hass. Man möchte Keelan schütteln, das er zu sich kommt. Er wieder, er selbst wird. Doch der Hass ist übermächtig. Das spürt man in jeder Zeile. Die Autorin setzt die Gefühle geschickt ein. Das Gefühl von Aydeens Verzweiflung, ist spürbar. Collins Art wie er schaut, ist fast bildlich zu sehen. Er leidet. Ich als Leserin, fühle es tief in mir. Als Mutter, würde es mir das Herz brechen.

Stu mag ich nicht, genau so wenig wie den Earl. Was für schreckliche Menschen. Sie sollen leiden. Leider kommen diese immer gut durch. Ungerecht finde ich das.

Milly, Jonathan, Dough, die Murrays, Collin, Aydeen und Keelan sind liebenswerte Menschen. Auch wenn es bei Keelan etwas dauerte, bis er sein wahres Ich zeigte.

Mein Fazit:
Besonders ist „Das Lied der stummen Banshee“ für mich. Es geht einem unter die Haut. Es ist außergewöhnlich. Großartiger Erzählstil. Tolle Idee und mega Umsetzung. Ihr solltet es wirklich lesen. Hoffentlich darf ich von Yvonne Wundersee, einem tollen Menschen und einer wunderbaren Autorin mit viel Herz, noch mehr lesen.

Verlag : ‎Gedankenreich Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch 348 Seiten

ISBN : ‎ 978-3987920912