[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Daniel Stenmans im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Autor Daniel Stenmans. Sein kreativer und vielseitiger Weg brachte ihn von Horror zu Thriller und Krimi.

Name: Daniel Stenmans
Genre: Vornehmlich schreibe ich Thriller und
Kriminalromane. Angefangen hab ich allerdings
mit Horrorgeschichten, durch Stephen King
inspiriert. Durch ihn bin ich mit 14 zum Lesen
gekommen, zunächst noch heimlich „unter der
Bettdecke“. Zwar findet man auch romantische
Aspekte in meinen Geschichten, aber ich käme
nie auf die Idee, einen Liebesroman zu schreiben.

Wann hast du begonnen zu schreiben?
Geschrieben hab ich eigentlich schon seit ich noch auf der Grundschule war – ähnlich wie meine Tochter. Geschichten, mit dem Füller zu Papier gebracht, über heldenhafte Ninjas zum Beispiel. Später dann wollte ich Horrorgeschichten schreiben, hab aber nie etwas zu Ende geschrieben. Immer nur die ersten Sätze.
Nach wie vor habe ich ein Faible für erste Sätze. Erste Veröffentlichungen waren Anfang der 2000er Jahre komödiantische Theaterstücke, die zuweilen immer noch von Laiengruppen gespielt werden. 2015 hatte ich das Glück, im mainbook Verlag den „Friedhofsänger“ veröffentlichen zu dürfen – eine Horror-Reihe in 7
Bänden.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Ich mich selbst. Einen „Pusher“ gab oder gibt es nicht. Zwar inspirieren mich diverse Autoren, aber es gibt niemanden, der mich animieren muss zu schreiben. Wenn es eine Geschichte zu erzählen gibt, schreibe ich, wenn nicht, dann nicht.

Was treibt dich an?
Es muss in mir wohl irgendeinen Impuls geben, der mir sagt, dass ich ein
Geschichte aufzuschreiben habe. Was es ist und warum, kann ich nicht sagen. Ich setzte mich nur ganz selten an den Laptop, weil ich denke, du musst jetzt mal wieder was schreiben. In der Regel schreibe ich, wenn ich das Gefühl habe, da ist eine Geschichte, die ich erzählen möchte. Und wenn ich selbst wissen möchte, worum es geht, und wie die Geschichte endet. Denn das weiß ich zu Beginn nie.

Was blockiert dich?
Die Realität. Wenn sich meine Figuren Situationen des Lebens gegenüberstehen sehen, von denen ich als deren Autor nicht weiß, wie es funktioniert. Manchmal erfinde ich was, nur damit die Geschichte weitergehen kann. Das rächt sich aber möglicherweise später. Meistens jedoch muss ich akribisch recherchieren. Bis zu einem gewissen Grad macht das Spaß, aber wenn es zu lange dauert, bin ich schnell frustriert.
Und dann natürlich die obligatorischen Selbstzweifel. Einerseits glaube ich zwar, dass ich für mich schreibe. Aber natürlich möchte ein Geschichtenerzähler, dass seine Geschichten auch gehört werden wollen. Und als kleiner, unbekannter Autor stelle ich mir dann und wann die Frage, warum machst du das eigentlich?
Wen sollten deine Geschichten interessieren, wenn es doch im Buchhandel so viele namhaften Alternativen gibt. – Kein guter Motor!

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Als Vollzeit-Erzieher, Ehemann und zweifacher Vater muss ich mir meine Zeit gut einteilen. Ich stelle mir meinen Wecker morgens um 5 Uhr, mach mir meinen Kaffee und setz mich mit meinen Laptop an die Couch – so wie jetzt. Nicht auf, sondern neben die Couch; ich auf dem Boden, der Laptop auf der Couch. Immer auf denselben Platz. Und dann geht’s los. Dieser Ablauf ist schon sehr ritualisiert. Böse Menschen könnten meinen, es grenze an eine Zwangsstörung … Aber durch die Gewohnheit kann ich meine Geschichten sofort abrufen. Selten starte ich meinen Laptop und weiß nicht, was ich schreiben soll.
Zu dieser Zeit und an diesem Ort schreibe ich am liebsten. Tatsächlich fällt es mir andernorts viel schwerer in die Geschichte zu finden.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Unterschiedlich. Mal froh und erleichtert. Wenn alles gut ausgegangen ist … und damit meine ich nicht zwingend ein Happy-Ende … sondern ob die Geschichte am Ende rund ist. Denn da ich aus dem Bauch heraus schreibe, mache ich mir zu Beginn keine Gedanken, wohin die Reise gehen soll.
Manchmal bin ich auch traurig. Wenn mir die Figuren sehr ans Herz gewachsen sind und ich sie nie oder eine Zeitlang nicht mehr begleiten darf.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Per Zufall eigentlich. Ich war auf der Suche nach einem Verlag – damals war es ein Mystery-Thriller in „epischer Breite“. Gerd meinte, der Roman sei leider viel zu lang für seinen Verlag, wenngleich ihm meine Schreibe gefiele. Ich antwortete, wenn er was Kurzes suche, hätte ich da eine Horror-Serie für ihn. Und so kam „Der Friedhofsänger“ und ich vom Niederrhein zum mainbook Verlag.

Liest du gerne selbst?
Oh, ja sehr. Ich finde Geschichten toll und liebe es, sie zu lesen. In den Worten anderer Menschen einzutauchen und mir die Bilder anzuschauen, die sie in meinem Kopf entstehen lassen, ist etwas ganz besonderes finde ich.

Welches Genre?
Am liebsten Thriller und Kriminalromane. Horror lese ich schon lange nicht mehr. Keine Ahnung, warum eigentlich.
Aktuell bin ich auch eher im Krimi- statt im Thriller-Genre unterwegs. Auch wenn meine beiden Romane „Komplize“ und „Imitator“ mit viel physischer und psychischer Gewalt daherkommen, merke ich als Leser (mittlerweile) aber, dass mich zu viel davon abschreckt. In vielen Thrillern gibt es die Täter-Opfer-Sicht, wenn z.B. erzählt wird, wie irgendjemand von irgendjemanden gefangen gehalten und gequält wird. Das stört mich mittlerweile sehr. Vor allem weil jenen Szenen schon fast obligatorisch sind, und oft keinen Mehrwert für die Geschichte haben, sondern nur die Seiten füllt. Ich bleibe lieber in der Perspektive des Ermittlers oder des Protagonisten.

Lieblingsautor / in:
Linus Geschke. Da muss ich gar nicht lange überlegen. Seine Worte lösen immer etwas in mir aus. Seine Romane sind einfach toll.
Außer ihm Marc Raabe und Andreas Gruber.
Ich liebe aber auch die Zorn-Reihe von Stephan Ludwig. Und im Moment habe ich die Sörensen-Reihe von Sven Stricker für mich entdeckt.

Veröffentlichungen 2025 / 2026:
2025 ist mein zweiter Thriller „Imitator“ erschienen. Der zweite Band um eine Kommissarin aus Krefeld (NRW, Niederrhein). Der erste Band erschien 2023 und trägt den Titel „Komplize“.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
Ich denke in den meisten Buchhandlungen, auch wenn sie (sicher) nicht vorrätig dort liegen werden.

Wo ist deine nächste Lesung?
In der Nähe meine Heimatstadt Kevelaer am Niederrhein: in Rees. Und zwar im Juni.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Möglicherweise schaff ich es, dieses Jahr wieder auf die Frankfurter Buchmesse. Da ich ja noch einen Hauptjob habe, ist es manchmal etwas kompliziert mit dem frei bekommen.

Wo findet man dich im World Wide Web?
Instagram: daniel.stenmans. Leider habe ich keine eigene Website

[Rezension #718] „Frankfurt Hunters“ von Franziska Franz aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Als Mike Jäger in der Geschichte auftaucht, weiß ich sofort, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat. Er rekrutiert andere. Peter, Sammy, Ben und Erik.

Erik hat kein einfaches Leben. Von der Mutter verstoßen, vom Vater ungewollt. So rutscht er, in diese gefährlich anmutende  Gruppe. Zuerst meint man, dass sie nur  zusammen Motorradtouren machen.

Mike hat aber andere, viel durchtriebenere Pläne. Erschreckend vor allem seine zwei Wölfe. Das der alte Mann Angst vor ihnen hat, ist sowas von verständlich. Also ich wüsste nicht wie ich mich verhalten würde, wenn mir im Wald solche Tiere begegnen würden.
Mir gefällt das Erik und Lisa sich mögen. Lisa hat ein großes Herz für Heinrich. Das finde ich schön und sehr berührend.
Sina sorgt sich um Ayla.
Schlimm finde ich, das Verhalten der Mutter von Ayla, auch des Vaters von Erik.

Auch wenn die ganze Geschichte sehr grausam ist, hat sie doch positive Aspekte. Zum Beispiel das Miteinander zwischen Lisa und Heinrich. Die Sorge von Sina. Oder Eriks handeln, um Michelle zu helfen

Sina, Erik, Lisa und Heinrich sind mir sympathisch.

Was ziemlich heftig ist, dass mehrere Personen in Abhängigkeit von einer, Dinge tun die sie vielleicht bei klarem Verstand nicht getan hätten.

Mein Fazit:
„Frankfurt Hunters“ sind eine Gruppe, die grausamer nicht sein könnte. Nur von einer Person angeführt. Durch Drogen, nicht mehr ganz klar im Kopf. Gefährliche Wölfe. Menschen die leiden. Insgesamt eine Jagd die außer Kontrolle gerät. Worte die bei Lesern vielfältige Gefühle aktivieren. Franziska Franz erzählt eine Geschichte von tiefer Brutalität und Grausamkeit. Atemlos hofft man auf die Ergreifung der Täter.

Verlag : ‎Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 230 Seiten

ISBN : 978-3948987985

Jahr : Februar 2024

[Rezension #656] „Tod und tiefer Fall – Donner #1“ von Elias Haller

Meine Meinung:
Unglaublich fasziniert bin ich von diesem Buch, denn es hat so viel Spannung und so viel Power. Unglaublich! Es ist immer wieder faszinierend, welche Wendung die Geschichte nimmt. Von der Vergangenheit, zur Gegenwart. Verlust einer Tochter, einer Frau. Die Tötung eines Vergewaltigers. Jeff Balthasar, der einmal Donners Kollege war. Kroll und Stark, die sich absolut nicht grün sind und sich dauernd anfeinden.

Die Opfer, die es zu beklagen gibt. Alles macht, einen absolut runden Eindruck.

Lena Völker, die Erik sehr zugewandt ist, aber dann doch schrecklich unter einer  Entführung leidet. Hoffentlich kann Erik Donner ihren Sohn retten.

So viele Menschen sterben durch einen Psychopathen, einen der Erik Donner das Leben schwer macht und in die Verzweiflung stürzt.

Erik hat Frau und Tochter verloren. Bei dem Sturz seiner Tochter, fast sein eigenes Leben. Nun ist er gezeichnet für immer. Wird Monster genannt. Schlimm wie ich finde. Auch wenn er nicht der einfachste Mensch ist, hat er das doch nicht verdient.

Kolka hält zu ihm, auch wenn sie erst nicht ganz überzeugt ist.

Schreibstil:
Fesselnd und packend, rast man geradezu durch diesen Krimi. Man kann gar nicht anders und aufhören zu lesen. Das funktioniert nicht.

Mein Fazit:
Wendungen, Spannung, Verfolgung eines Beamten oder ist er doch ein Mörder. Manche zweifeln, manche sind sich sicher. Ich zweifle keinen Moment. Erik Donner kann sowas nicht tun. Er ist nicht fähig dazu. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

[Rezension] „Das Ikarusspiel“ von Charly Essenwanger

„Das Ikarusspiel“

Inhaltsangabe:

Es lockte die Versuchung. Er war fasziniert von seinem Spiel.
Er hatte den Plan, ein Mädchen zu entführen.
Nathalie, aus gutem Hause, jung, hübsch, geliebt. Ihre Freilassung abhängig von einem Geocache-Drama zwischen ihm und Nathalies Eltern.
Es war sein Hobby, doch nun ist er getrieben von der Gier nach Macht und Geld.
Obwohl alle Forderungen erfüllt werden, wird der Kidnapper sein Opfer nicht freilassen.
Die Verwirklichung seines anfangs nur geldgierigen Planes mündet für alle Beteiligten in sein IKARUSSPIEL.
Die zunächst einfachen Aufgaben werden im Laufe der Nacht zunehmend schwerer.
Sollten die Eltern scheitern, droht der Spielführer mit furchtbaren Konsequenzen.

[Quelle: amazon]

Meine Meinung:

Wie schrecklich muss es sein, sein Kind entführt zu wissen, nicht zu wissen wo es ist. Man würde alles für seine Befreiung tun. Jede Aufgabe die einem gestellt wird, erfüllen. Wie tief die Liebe ist zu ihrem Kind, zeigt die Geschichte sehr deutlich. Nathalie versucht ihrerseits, mit der Situation klar zu kommen. Wie sehr sie sich wünscht das ihre Eltern sie retten. Da sie nicht weiß wann das sein wird, versucht sie stark zu bleiben. Doch es gibt auch Momente in denen sie die Hoffnung verliert.

Sie gibt aber nie wirklich auf.

Die Geschichte ist voller grausamer Momente. Der Entführer ist ein durchtriebenes Wesen. Ein bösartiger Mensch. Nicht ganz zurechnungsfähig, wie ich finde. Dennoch klug genug, sein Spiel durchzuführen. Drei Menschen in die Hölle seines Spiels zu ziehen. Die Eltern sind stark. Doch auch die stärksten Menschen können scheitern.

Der Autor, den ich sehr schätze, hat mich wieder von seiner hervorragenden, schriftstellerischen Arbeit überzeugt.

Er hat die Düsternis des Waldes, genau wie die Verzweiflung seiner Protagonisten dermaßen intensiv dargestellt, das einem ist als wäre man mit Nathalie in ihrem Gefängnis oder im Wald bei den Eltern. Nicht oft hat man das Glück und die Gelegenheit sich so in einer Geschichte zu verlieren, dass man alles um sich vergisst. 

Der Horror steigert sich auf jeder Seite. Was wird der Entführer als Nächstes fordern. Was für eine dämonische Aufgabe müssen die armen Eltern lösen. Fragen die einem die Nackenhaare aufstellen. Denn wenn man denkt, es könnte nicht schlimmer kommen, wird man aufs Übelste überrascht.

Das Buch fordert von euch extrem gute Nerven.

Viel Spaß beim Lesen.

 

Mein Fazit:

Ein grausames Spiel,

dass einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

ISBN: 9783740762148

Seiten: 312

Verlag: Twentysix Verlag

[Rezension] „Grab der Rache“ von Dax Acar

„Grab der Rache“

Inhaltsangabe:

Während der renommierte Polizeihauptkommissar Josua Brandt einen Vortrag an der Polizeischule Köln hält, eröffnet einer der Anwärter plötzlich das Feuer.Mehrere Anwärter sterben, viele weitere werden schwer verletzt. Schnell wird klar, dass es mehr als nur die Uniform ist, die Josua mit dem Täter verbindet.Als dann auch noch seine Ehefrau spurlos verschwindet, wird Josua auf eine grausame Reise geschickt, die mit Blut, Hass und Tod gepflastert ist.

[Quelle: amazon]

Meine Meinung:

Josua ein Mensch, ein Individualist, ein Polizist der Seminare gibt. Er wird belächelt von anderen Kollegen, wird Sherlock in schwarz genannt. Es tut weh, beleidigt ihn. Er hat nachts immer den gleichen Albtraum. Ein Schaf das von Wolf und Fuchs attackiert wird. Was hat das zu bedeuten?

Das Seminar ist irgendwie schleppend, er weiß zwar wie er es angeht, aber so richtig gut fühlt er sich dabei nicht, habe ich den Eindruck. Er ist mehr mit sich selber beschäftigt, als mit den Teilnehmern des Seminars. Dann fallen Schüsse. Sieben Menschen werden getötet, mehrere schwer verletzt. Josua weiß nicht warum, doch plötzlich hat er eine Waffe in der Hand. Was hat dieser Typ mit seiner Vergangenheit zu tun. Wer weiß noch alles von seinem Geheimnis. Er will ihn verhören. Weiß nicht was das alles soll. Was es mit ihm zu tun hat. Beim Verhör allerdings, fällt es ihm wie Schuppen von den Augen. Er flieht nach Hause. Wo seine Frau Michelle für ihn alles ist. Der Fels in der Brandung und sein Ruhepol. Doch da ist keine Michelle mehr. Auf dem Bett liegt eine verstümmelte Leiche. Was ist geschehen? Wo ist Michelle? Immer mehr klärt sich das Bild auf. Das Geheimnis von Josua wird gelüftet. Niklas begleitet ihn. Sie fahren durch die dunkle Nacht, durch den dunklen Wald. Auch Aho, ein Kollege weiß Bescheid. Was wird Josua in der Waldhütte vorfinden?

Im Ganzen geht es um einen Mann und sein Geheimnis, seine Vergangenheit. Bedrückend ist die Last, schrecklich die Vorkommnisse. Josua könnte mit seinen ganzen Gedanken, Gefühlen, Ängsten und Sorgen wirklich existieren. Ich könnte mir vorstellen dass es so jemanden gibt.

Eine wirklich beeindruckende und zugleich spannende Geschichte um einen Topermittler der Polizei, der sein liebstes zu verlieren droht. Ein Katz und Maus Spiel. Gebannt folgt man jedem Schritt von Josua Brandt. Allerdings bleibt mir der Polizeianwärter Niklas immer suspekt.

Schreibstil:

Gut durchdachter, spannungsgeladener Thriller.

Der jetzt schon dafür sorgt, das ich auf den nächsten warte.

Den Autor Dax Acar muss man sich merken.

Mein Fazit:

Grausam ist die Suche nach seiner Liebsten.

Atemlos begleitet vom Leser.

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

ISBN: 9781694104380

Seiten: 200

Verlag: Independently published

[Rezension] „Abgeschnitten“ von Fitzek / Tsokos

„Abgeschnitten“

Inhaltsangabe:

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …

[Quelle: amazon]

Meine Meinung:

Das Buch beginnt damit, dass eine junge Frau sich auf einer Insel versteckt, ein Mädchen etwas Schreckliches tut und ein Gerichtsmediziner eine alles verändernde Nachricht bekommt. Linda, die Frau auf der Insel, wird ohne das sie es weiß, ein Teil dieses Ganzen. Zuerst scheint sie mir verwirrt, nicht richtig im Kopf. Sie versteckt sich anscheinend vor einem Stalker. Ob er wirklich real ist, bezweifle ich am Anfang sehr. Aber sie ist dennoch  stark genug um Dr. Herzfeld zu helfen. Wer nur macht sich ein unangenehmen Spaß daraus, Leichen mit Hinweisen zu präparieren. Ab und an wird einem richtig schlecht. Der Begleiter von Dr. Herzfeld, Ingolf ist ein seltsamer Typ. Er hat zu Hause die Fäden in der Hand, trotz seines jungen Alters, will aber unbedingt ein Praktikum gerade bei diesem Gerichtsmediziner machen. Er begleitet ihn auch auf diesem riskanten Weg, um dessen Tochter zu finden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass er damit was zu tun hat. Am Ende glaube ich dies nicht mehr. Ender, Linda und Herzfeld sind in einer Art beschrieben die sie zu wirklichen Figuren, ja Menschen macht. Ingolf ist und bleibt für mich, der überheblich und sehr von sich selbst überzeugte Charakter. Insgesamt habe ich es sehr genossen, diesen Thriller zu lesen. Er hatte gruselige, fragwürdige, atemraubende und auch traurige Momente.

Schreibstil:

Spannungsgeladen und aufregend.

Kein Moment der einen nicht in Atem hält.

Mein Fazit:

Gruselige Morde als Hinweise.

Abgeschnitten von der Außenwelt.

Auf der Suche nach seiner Tochter.

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

ISBN: 9783426510919

Seiten: 400

Verlag: Knaur Verlag

[Rezension] „Hearst Castle“ von Peter Brentwood

Peter Brentwood

„Hearst Castle“

Kurze Inhaltsangabe:

Eine Geiselnahme auf Hearst Castle, ruft die Spezialkommandos auf den Plan. Georgina May, Mitglied des Krisenstabs muss miterleben wie die vier islamistische Attentäter grausame Dinge tun. Die Opfer sind einfache Touristen. Oder doch nicht? Georgina kommt den Geheimnissen auf die Spur, versucht die Wahrheit aufzudecken und bringt sich so in Todesgefahr.

Meine Meinung:

Als ich begann das Buch zu lesen, war meine Erwartung sehr hoch, da ich bisher alles von Peter Brentwood gelesen hatte. Ich wusste wie spannend er schreibt. Wie detailreich er jede Szene ausarbeitet. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, eher noch mehr als erfüllt. Bei vielen Szenen wurde mir heiß und kalt, wegen der Grausamkeit. Aber es passte zu diesem Moment, zu der Entwicklung der Geschichte. Es musste so sein. Man wurde von Seite zu Seite hineingezogen. Erlebte das Leid und spürte Traurigkeit. Horror machte sich breit. Es regte sich Mitgefühl und es flossen Tränen. Ein Wechselbad der Gefühle. Jede Figur war für sich undurchsichtig und doch stark in ihrem Wesen. Wer warum was tat, erklärte sich umso weiter man in den Thriller abtauchte, je mehr man die Person verstand. Ich war hin und hergerissen. Wollte weiter lesen und doch auch nicht. Denn der Horror den die vier Terroristen verbreiteten war gnadenlos.

Mein Fazit:

Ein Thriller der es in sich hat!

Der einen an seine Grenzen bringt, und trotzdem nicht los lässt!

 

Dafür vergebe ich heute völlig gefesselte:

☼☼☼☼☼ 5 von 5 Sonnen

 

 

[Rezension] „Todesschwestern“ von Arwyn Yale

Inhalt:

Noelle ist tot. Joss wollte sich gemeinsam mit ihr umbringen, doch sie konnte es nicht. Sie hat Rache geschworen. Rache für etwas das nie jemand erfahren hat. Nathan ein früherer Polizist soll sie im Auftrag ihrer Tante finden. Doch er hat genug eigene Probleme, die er zusätzlich lösen muss.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, als auch noch ein anderes Mädchen verschwindet. Ihr Name ist Amanda.
Wird Nathan Amanda finden und die Probleme in seiner Familie lösen?

Wer ist der wahre Täter?
Geschichte:
Gleich zu Beginn bekommt man Gänsehaut. Eine Badzimmertür, zwei Schwestern darin. Eine Tot die andere lebt. Was ist hier nur geschehen und warum. Das fragt man sich die ganze Zeit. Arwyn Yale hat es in der Geschichte geschafft die Lösung, oder eher gesagt das wahre Geschehen wunderbar zu verschleiern. Andere Charaktere erscheinen, verschwinden wieder, kommen mit einem Knall zurück. Man sucht mit Nathan nach Joss, versucht die Zusammenhänge zu verstehen und kommt doch erst am Schluss darauf.
Die Erzählweise und der Schreibstil sind flüssig, mitreißend und spannend. In nur wenigen Tagen hatte ich das Buch gelesen. Am liebsten hätte ich es in einem verschlungen, aber die Arbeit und andere Termine hielten mich leider davon ab.

Fazit:
Ein großartiges Buch das ich absolut empfehlen kann!
Ihr werdet begeistert sein!

www.amazon.de/Todesschwestern-Ein-Fall-Nathan-OBrian-ebook

Von ganzem Herzen gebe ich heute:

☼☼☼☼☼ 5 von 5 Sonnen

[Rezension #18] „Zwei Schritte hinter mir“ von Norah McClintock

Bild

Ein Serienkiller geht um. Ein Mädchen wird verschleppt.

Danach ein Zweites. Stephanie sieht den Opfern zum Verwechseln ähnlich.

Doch sie denkt nicht daran auf die Warnungen ihrer Mutter zu hören.

Bis sie eines Tages hinterrücks überfallen wird, und sich gefesselt in einer alten Hütte wieder findet.

Kann sie sich befreien oder endet sie wie das erste Mädchen tot in einem flachen Grab?

Das Buch ist gut geschrieben, flüssige und spannende Handlung.

Stephanies Kenntnisse sich im Wald zurecht zu finden sind ausführlich aber niemals langweilig.
Dieses Buch werde ich zu gegebener Zeit an meine Tochter weiter geben,

denn ich finde es hat volle 5 Sterne verdient.