[Rezension #770] „San Domingo das Geschenk des Häuptlings“ von Marguerite Henry aus dem Bertelsmann Verlag

Meine Meinung:

Peter Lundy ist ein gelehriger schlauer Junge. Er führt schon mal den Laden seines Vaters, wenn dieser weg ist zur Jagd. Er hat ein Händchen für Tiere. Aber kaum hat er sich an sie gewöhnt, sich auch von Herzen, an sie gebunden nimmt sein Vater die Tiere immer weg.

Warum versteht keiner, er nicht und auch ich nicht. Es tut immer wieder weh. San Domingo, ein Pferd gehört ihm von Anfang an. Er fragt sogar einen Häuptling, da es ein Indianer Pferd ist, ob er es behalten darf. Er erhält die Erlaubnis, doch auch er ist eines Tages fort. Welch eine Schmerz durch fließt Peter und auch mich. Peter wächst, lernt. Leistet großartiges, erlebt schreckliches. Wird dadurch stärker, in seinem Sein. Ist angesehen unter den Reitern.

Die Geschichte zeigt, das etwas im Verborgenen seinen Vater so verändert hat, dass er hart und nachgiebig wird. Dennoch wechselt die Verbundenheit zum Vater, zwischen Angst und Achtung.

Mein Fazit:

Vom Cover bis hin zu der sehr intensiven Geschichte, hat das Lesen große Freude bereitet. Natürlich gab es auch traurige, schlimme und fast unerträgliche Momente. Es bleibt in Erinnerung, vor allem wegen Peter Lundy und San Domingo. Einblicke ins Leben, aus denen man aus dieser Geschichte lernen kann. Spannung und Abenteuer inklusive.

Verlag : ‎ Bertelsmann Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 157 Seiten

ISBN: 978-3777901763

Veröffentlicht : 01. Januar 1972