Meine Meinung: Bernd, Jürgen und Marcus sind OFC Fans durch und durch. Natürlich sind sie nicht gerade erfreut, das der OFC mal wieder das nachsehen hat. Wie kann man also dem geliebten Club, etwas unter die Arme greifen. Da fällt den Drei nur Attila ein. Wer es nicht weiß, das ist das Maskottchen der Eintracht. Geschlüpft im Jahre 2004.
Wenn Siggi, Gerry und Erwin von den Plänen wüssten, denn sie sind eingefleischte Frankfurter Eintracht Fans, würden sie etwas dagegen unternehmen. Doch das ist nicht der Fall.
So kommt es, wie es kommen muss. Um das Chaos perfekt zu machen, treten noch Drei auf den Plan. Die weder mit dem OFC noch der Eintracht was am Hut haben. Dank Fußfessel, Polizei, zwei verdeckten Ermittlern und einer anscheinenden Voliere wird der Fall immer undurchsichtiger.
Der Autor Meddi Müller führt nicht nur die 9 aufs Glatteis, sondern auch die Polizei, dessen Chefermittler sich vieles zusammen spinnt, aber nichts beweisen kann. Die große Frage bleibt, wer hat was gemacht und warum.
Manches Mal musste ich nachschauen, welche Gruppe gerade dran ist. Verwirrend, verrückt und sehr speziell ist das Buch um die 9 +2. Was das mit den +2 ist werde ich euch nicht verraten. Nur so viel, manches ist nicht so wie es scheint. Denn es gibt auch schwarze Schafe.
Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, lest dieses Buch. Nach der Verwirrung meinerseits, Geständnissen der Protagonisten, führt die Auflösung über intensive Gespräche, zum Höhepunkt der Geschichte.
Mein Fazit: Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Denn drei Gruppen spielen eine Rolle. Daneben noch die Polizei und ein Ermittler mit Höhenflugfantasien. Viele Menschen sind involviert, jeder hat seine eigene Geschichte und Beweggründe. Eins ist jedoch ganz klar ersichtlich, jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Die Szenen am Schluss haben mir extrem gefallen. Zuhören ist immens wichtig. Den Anderen aussprechen lassen, ohne zu urteilen, einfach da sein. Das ist was zählt und was wir lernen aus diesem Buch.
Meine Meinung: Clara ist eine stolze Tochter aus einem gutsituiertem Haus. Eine von Kronberg. Sie trägt den Stolz im Blick und auch in jeder Bewegung. Allerdings wissen die Menschen in ihrer Umgebung nicht, warum sie so unnahbar ist.
Sie hat die Liebe ihres Lebens getroffen. Allerdings ist er von niederem Stand, so das eine gemeinsame Zukunft, nicht möglich erscheint. Sie soll, verheiratet werden. An einen älteren Mann. Nicht nur gegenüber ihm, verhält sie sich abweisend. Was die Männer in Rage bringt? Ein schlimmes Schicksal nimmt ihren Lauf.
Viele Jahre später, gefangen in ihrer Melancholie muss sie eine bittere Wahrheit erfahren. Was das ist und wie sie aus der Wahrheit, das Umfeld zum Erschüttern bringen, lest gerne selbst in diesem Buch.
Clara, ja sie mag zuerst hochmütig sein. Aber dennoch erkenne ich, Ihre Feinheit und ihr sanftes Gemüt.
Johanna ist das Gegenteil. Sie musste schon früh lernen, sich durchzusetzen. Keiner kann sich gegen sie wehren. Sie hat einen klaren Blick und weiß was sie möchte.
Julian ist ein wunderbarer Mann. Für Clara, ist seine Anwesenheit das Einzige, das Sie in der ganzen Zeit aufrecht gehalten hat.
Charlotte, hat in meinen Augen keine Vergebung verdient. Ich wäre nicht so nachsichtig. Bei mir müsste sie definitiv. länger zappeln.
Die Anderen, haben ihre Strafe verdient.
Mein Fazit: In der hochherrschaftlichen Villa, ist das Leben nur Schein. Clara, eingesperrt in den Zwängen der Gesellschaft. Doch sie hat andere Interessen. Das finde ich sehr sympathisch. Ihre Zeit an diesem schlimmen Ort hat mir das Herz gebrochen. Wie schrecklich. Die Geschichte ist stark, weil die Protagonisten es sind. Manches ging mir nur zu schnell. Wäre gern tiefer eingetaucht. Am Ende war es die Liebe, die den Wandel brachte.
Endlich scheint die Sonne. Hoffe es bleibt so. Denn gestern war es doch ziemlich nass. Heute geht es für mich die Halle 4.0 fotografieren. Hier sind auch einige meiner Freunde, mit ihren großartigen Verlagen und Ständen untergebracht. Zuerst habe ich aber die Signierzelte besucht. Na ja nicht gerade besucht, aber geschaut was denn heute so geboten wird. Da waren doch einige bekannte Namen dabei.
Als ich mich umdrehte, sah ich die Sonne hinter dem Gebäude, was für ein Anblick.
Auf in Halle 4.0, bevor die vielen Menschen die Halle stürmen. Später würde mich meine liebe Freundin Johanna begleiten. Ich freute mich schon so sehr darauf. Es war jedesmal, als ob sie mir Glück bringen würde. Nun aber auf in die Halle 4.0.
ars Edition
Jupitermond Verlag
Oetinger Verlag
Coppenrath / Die Spiegelburg
LYX Verlag
Egmont Manga
moses Verlag
Kosmos Verlag
cbt Verlag
Ueberreuter Verlag
Magellan Verlag
Fischer-Sauerländer Verlag
Carlsen Verlag
Nord Süd Verlag
Was ist Was
Ravensburger Verlag – Der Verlag meiner Heimat
Hybrid Verlag – Immer einen Besuch wert. Dort traf ich meine liebe Freundin Yvonne. Sie hat mich mit ihrem letzten Buch: Chosen by Ice and Snow völlig verzaubert und in Atem gehalten.
Yvonne Wundersee
Chrissy Em. Rose 🌹 – Die magische Buchtaverne. Magisch ist es, denn man entdeckt bei ihr immer Neues. Sie ist bezaubernd.
A. v. G. Koopmans– mit ihrer Buchreihe Iasanara. Alexandra und ich kennen uns jetzt ein Jahr. Ihre Buchreihe, hat es mir angetan. Vorbestellt habe ich mir das neueste Werk von ihr.
Thea Lehmann – Gespräch und Lesung zu ihrem neuen Buch – Blüten für eine neue Welt. Die Geschichte die sie erzählt, ist so faszinierend das ich ihr noch ewig hätte zuhören können. Leider gehen gerade die spannenden Momente zu schnell vorbei.
Cornelia Funke – im Gespräch
Selfpublisher Verband – mit sehr interessanten Werken. Auch zwei Bücher von Freunden gab es hier.
Kaum ist meine liebe Johanna bei mir, kann ich schon solche Fotos vorweisen. Ich sag ja mein Glücksbringer.
Sebastian Fitzek – im Interview.
Meine Freundin Diana Ahrabian – Tolle Journalistin und Autorin der tiefen Gefühle. Wir verstehen uns einfach wundervoll.
Bianca Elliott – Gespräch und Lesung – eine tolle einfühlsame Frau und Autorin. Sie hat sich Zeit genommen, mir zuzuhören und mir auch Tipps zu geben. Johanna hat es sich auch nicht nehmen lassen, ein Foto mit ihr zu machen. Jetzt kann ich sie euch endlich zeigen.
Michael Tsokos – Signierstunde. Er hat eine Menge zu tun.
Ein Buch das mich sehr interessiert: „Der Regenzaubermarkt“ von You Yeong-Gwang aus dem Ueberreuter Verlag
Reinhold Messner im Gespräch.
Max Moor – eine Begegnung die mir im Gedächtnis bleibt. Wir unterhielten uns kurz. Ein Mann mit Humor und Charisma. Hier noch eine kleine Anekdote. Das Buch lag da, der Autor also Max Moor saß auch da. Ich bedankte mich für das Foto.
Johanna meinte, als wir weiter gingen. „Ähm, du willst das Buch da sitzt der Autor, willst du dir das nicht holen?“ Ich schüttelte den Kopf über mich selbst. Er begrüßte mich mit den Worten „Hello again“ und ich musste lachen. Da sieht man mal wie kopflos ich manchmal bin. Das Buch hätte ich nicht, wenn Johanna mich nicht gestupft hätte. Danke dafür.
Caroline Wahl – Im Gespräch. Letztes Jahr durfte ich bei einer Lesung dabei sein, die während der Stuttgarter Buchwochen statt fand. Dieses Jahr wird sie wieder dort sein.
Alexa Hennig von Lange – Autorin des Buches „Alte Pfade“ aus dem Dumont Verlag – Im Gespräch. Ein Buch das mich sehr interessiert. Genau deshalb mag ich den Dumont Verlag, sie haben Werke die man noch lange mit sich trägt.
Friedrich Kalpenstein – Lesung und Gespräch. Es war einfach supertoll. Seine Bücher gehören zu meinen Must Have Büchern. Er liest vor und es dauert keine Sekunde und man ist mittendrin im Geschehen.
Ihr wundert euch vielleicht, was er mit der Kamera vorhatte. Was denkt ihr? Genau, er hat ganz einfach den Spieß mal umgedreht. Da mehrere ihn fotografiert hatten, hat er uns fotografiert. Wir fanden es total lustig. So was kommt ja eigentlich nie vor.
Ein großer Wunsch meiner Freundin war, Petra Schier zu treffen. Zum Glück war sie noch da. So trafen wir uns am Herder Stand auf dem Festplatz. Es regnete und wir stellten uns kurz unter.
Volker Klüpfl bei der 30 Minuten WG im Gespräch über sein neues Buch. Die Ausstattung, der 30 Minuten WG, hatte sich sehr verändert. Minimalistischer als noch die Jahre zuvor. Gefiel mir nicht so gut.
Linus Geschke– Bei der Signierstunde.
Kai Bliesener beim emons: Verlag – Im Gespräch über sein neues Buch „Hotel Silber – Den Tätern auf der Spur“. Es ist einfach jedesmal großartig, ihn zu treffen. Im Moment lese ich das Buch. Ihr bekommt dann in einem weiteren Beitrag, meine Meinung dazu.
Kuscheltiere – Sie mitzunehmen war nicht möglich. Süß sind sie. 🙂
ThalinoDiddl Maus
Dörte Hansen – Im Gespräch bei Thalia über ihr neues Buch „Broder“.
Was für ein tolles Bild. Meddi Müller, Thorsten Fiedler, meine Wenigkeit und Gerd Fischer am Stand des mainbook Verlags.
Ralph Ruthe signiert und zeichnet, unvergessliche Bilder in die Bücher der Wartenden.
Michelle Schrenk – Im Gespräch über ihr neues Buch Hotel Hafenherz. Traurig, das wir nicht bis zum Ende bleiben konnten. Hoffentlich kann ich ihr nächstes Jahr lauschen.
Allerdings war da noch eine Jugendliteraturpreisverleihung, für die ich eine Pressekarte hatte und mir sehr wichtig war. Meine liebe Freundin Johanna wollte noch zu Herrn Peinkofer.
Nach der Jugendliteraturpreisverleihung war es schon dunkel. Ein schöner Tag mit meiner lieben Freundin Johanna und einer Veranstaltung die mich sehr berührt hat, ging zu Ende. Von der Preisverleihung erzähle ich euch in einem anderen Beitrag.
Johanna war schon zu Hause. Nächstes Jahr werden wir den Tag „Gemeinsam auf der Buchmesse“ wiederholen. Definitiv.
Lieber Falk, Danke das du dir Zeit, für meine Fragen nimmst. Wie ich weiß, bist du gerade sehr beschäftigt. Schreibst an mehreren Projekten.
Du bist Frankfurter durch und durch. Bist du auch dort geboren? Ja, ein echtes Frankfurter Kind.
48 Jahre hast du bei den Verkehrsbetrieben gearbeitet. Wolltest du das schon immer machen? Nein, es war kein Wunschberuf, sondern eher eine reine Vernunftentscheidung.
Welchen Werdegang hast du durchlaufen? Ich habe damals klassisch im Betrieb gelernt und von der Pike auf alles durchlaufen, bis ich schließlich jahrelang im Fahrdienst und in der Organisation unterwegs war.
Du bist verheiratet, deine Frau ist auch Autorin. Helft ihr euch gegenseitig? Wir helfen uns, wenn es mal hängt, aber im Grunde schreibt jeder für sich allein.
Sprecht ihr über die Projekte? Ja, wir tauschen uns viel aus und reden oft über unsere laufenden Geschichten.
Mein Lieblingsbuchladen hat vor Jahren geschlossen. In unserem Stadtteil gibt es nun keinen mehr. Ich vermisse das. Du kaufst beim Buchhändler um die Ecke. Was ist dir daran wichtig? Er muss gut erreichbar und gemütlich sein, es darf keine Hektik herrschen, und natürlich freue ich mich, wenn er meine Bücher im Sortiment hat.
Wie heißt dein Lieblingsbuchhändler? Buchhandlung „Erhardt & Kotitschke“.
Wolltest du schon lange Bücher schreiben? Eigentlich nicht. Die Ideen waren zwar über die Jahre immer da, aber ich habe sie nie auf Papier gebannt, weil die Familie erst einmal Vorrang hatte.
Zu welcher Zeit hast du damit begonnen? Erst als ich aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand gegangen bin, hatte ich die nötige Zeit dafür.
Was ist der Grund das du bei BOD veröffentlichst? Das ist recht einfach: Niemand macht mir Druck wegen Abgabeterminen. Unter Druck zu schreiben, nimmt mir einfach den Spaß an der Sache.
Welche Tipps hast du für Neuautorinnen / Neuautoren? Man braucht eine Idee, die man wirklich umsetzen will, und die passende Zeitebene. Und vor allem: Einfach trauen zu schreiben und sich von Freunden helfen lassen, wenn man mal feststeckt.
Du schreibst über starke Frauen, in einer männerdominierten Zeit. Was mir sehr gut gefiel, dass du auch zwei Charaktere zeigst die feinfühlig sind und gar nicht zu diesem Männerschlag gehören. Was hat dich dazu bewogen, dir die starke Frau als Mittelpunkt der Geschichte zu erwählen? Die Geschichte verlangte danach. Frauen mussten damals oft doppelt so stark sein, um ihren Weg zu gehen. Das bietet einfach enorm viel Tiefe und emotionale Spannung für einen Roman.
Plottest du oder schreibst du direkt und tauchst in die Geschichte ab? Ich habe ein klares Grundgerüst im Kopf, aber beim Schreiben lasse ich mich dann oft von den Figuren treiben und tauche völlig in die Handlung ab.
Welche Tageszeit ist deine Schreibzeit? Ich schreibe, wenn mir die Idee kommt, das kann ganz unregelmäßig auch mal mitten in der Nacht sein.
Die Recherche zu den Büchern, ist sicher sehr intensiv. An welcher Stelle beginnst du? Am Anfang steht meistens der historische Ort oder ein bestimmtes Ereignis, das mich fasziniert. Von da aus arbeite ich mich Stück für Stück in die Epoche vor.
Historische Romane sollten in allen Facetten, detailgetreu sein. Wie schaffst du es, die frühere Zeit lebendig werden zu lassen? Durch alte Stadtpläne, historische Dokumente und stundenlanges Stöbern in Archiven. Ich will genau wissen, wie die Menschen damals lebten, wie es auf den Straßen roch oder womit sie reisten.
Am 1. Dezember 2026 veröffentlichst du dein Buch „Zwischen Asche und Seide“. Erzähle etwas zu der Geschichte. Es ist eine Geschichte über Mut, Verlust und die Suche nach Gerechtigkeit im historischen Frankfurt. Die Figuren müssen sich in einer harten Zeit behaupten, und es geht tief rein in das Leben der damaligen Zeit.
Woher kommt dein Pseudonym Falk Berg? Von meiner Hauptfigur aus „Zwischen Asche und Seide“, der Protagonistin Magdalena Falk(en)berg.
Hast du ein Vorbild oder eine Schriftstellerin / Schriftsteller den du gerne liest? Iny Lorentz, Ada Caine und Angelina Conti.
Wo kann man dich persönlich treffen? Auf der Frankfurter Buchmesse.
vielen Dank, dass du dir heute Zeit nimmst, für ein paar meiner Fragen. Wir kennen uns ja schon länger. Gerade deswegen, möchte ich heute ein bisschen mehr über dich erfahren.
Du bist ja fast ein Christkind? Nur ein Tag vor Weihnachten 1961 wurdest du geboren. Wie war es für dich an Weihnachten, hast du immer ein extra Geschenk bekommen? Oder habt ihr am 23. gefeiert?
„Nicht ganz: In meiner Geburtsurkunde steht der 23.12. um 1:20 Uhr – ein Fehler der Hebamme, die das Datum so an das Standesamt weitergab. Meine Mutter ging aber erst am Nachmittag des 23.12. in die Klinik, die gegenüber unseres damaligen Wohnhauses lag. Ich bin am 24.12. geboren. Sie hat es beim Unterschreiben auch nicht gesehen. Somit steht der 23. in meiner Geburtsurkunde.“
„Gefeiert wurde immer und Geschenke gab es auch.“
Wo hast du deinen lieben Mann Manfred kennengelernt?
„Manfred habe ich in dem Blumengeschäft in Niederrad kennengelernt, in dem ich meine Ausbildung zur Floristin gemacht habe – genau in dem Stadtteil Frankfurts, in dem auch mein Roman Die Wäscherin von Niederrad spielt.“
War es schon immer dein Traum, zu schreiben?
„Schreiben war in meiner Kindheit, durch meine Legasthenie eher ein Albtraum. Mein Interesse am Schreiben begann erst mit den Herr der Ringe-Fanfictions. Erst waren es Gedichte, dann kleine Geschichten, die sich später zum Verfassen eigener Romane entwickelten.“
2017 stand das erste Buch im Regal. Welches war es?
„Mein erstes veröffentlichtes Buch als Selfpublisher bei BoD war Projekt Elf, eine Fantasygeschichte, die zwischen Heidelberg und Neuseeland spielt.“
Welche sind seither dazu gekommen?
„Oh, jetzt folgt eine kleine Liste von mir – quasi der offizielle Beleg dafür, dass man auch mit Legasthenie und Ideen im Kopf, irgendwann Bücher in die Welt setzen kann.
Feuer der Herzen, Verlag: Books on Demand, 2018
Galgenstrick und Liebesglück, Verlag: Books on Demand, 2019
Lidwina, die Scharfrichterin, Verlag: Books on Demand, 2020
Highland – Saga Teil 1 bis 4
Träume des Highlanders, Verlag: Books on Demand, 2019
Herzens Dieb, Verlag: Books on Demand, 2020
Highlanderinnen zum Verlieben, Verlag: Books on Demand, 2022
Wege der Herzen, Verlag: Books on Demand, 2023
Vermächtnis der Altvorderen, Verlag: Books on Demand, 2021
Die Frankfurt Ortsteil Saga – bis jetzt Band 1 bis 3
Die Wäscherin von Niederrad, Verlag: Books on Demand, 2024
Die Schankwirtin von Bornheim, Verlag: Books on Demand, 2025
Jugendbuch:
Die unendliche Macht des Drachenblutes, Verlag: Books on Demand, 2025, als Zweitauflage Gabi Haug, H.G Lumiell
Erstauflage erschien unter H.G Lumiell 2018
Und unter Pseudonym: Ele Wegner der erste Dark-Fantasy-Roman
Eselem-Saga Teil 1 – Wenn Feuer und Finsternis sich bezwingen, Verlag: Books on Demand, 2026
Wann ist deine Zeit, um zu schreiben? Morgens, mittags oder abends?
„Ich habe früher oft am Abend geschrieben, wenn mein Mann im Dienst war – auch zur Ablenkung vom Alltag und von Verlusten. Feste Zeiten habe ich heute nicht mehr. Als Hobby-Autorin und Selfpublisherin hat man zum Glück keinen Verlagsdruck.“
Brauchst du Ruhe zum Schreiben? Oder hörst du Musik dabei?
Ich brauche Ruhe zum Schreiben. Da ich oft, auch zwischendurch im Recherchematerial blättere. Vor allem bei historischen Romanen.
Wie, und in welcher Weise schreibst du? Computer oder von Hand?
„Die Geschichte / das Exposé selbst am Computer.“
Deine Romane mit Lokalkolorit sind wunderbar, wird es weitere geben?
„Ja, ich arbeite an einem Kurzroman zu der Frankfurt-Reihe.“
Du recherchierst sehr intensiv. Wo überall, warst du schon in deiner Stadt?
„Ich kenne Frankfurt sehr gut, ist ja schließlich meine Geburtsstadt! Dann gibt es diese tollen Stadtteilmuseen – so in Niederrad, Bornheim und Schwanheim. Die wunderbaren Bücher von Stadtteil-Historikern und die Publikationen der Frankfurter Sparkasse, sind mir bei der Recherche eine große Hilfe gewesen. Natürlich greife ich auch auf das Historische Museum und viele weitere Quellen zurück.“
Was genau reizt dich an den Geschichten, rund um deine Heimatstadt?
„Die Liebe zu den Stadtteilen! In Bornheim bin ich geboren, der Zoo war damals ganz in der Nähe; in Niederrad habe ich meine Lehrzeit verbracht, meinen Mann kennen und lieben gelernt und unseren Sohn großgezogen. Goldstein kam als Idee dazu, weil Leser meinten: ‚Kannst du da nicht auch mal was über das Hofgut schreiben?‘ Und man erfüllt auch mal gerne einen Wunsch, wenn das Recherchieren so viel Spaß macht.“
Gab es etwas beim Recherchieren, das dich sogar nach all den Jahren noch überrascht hat?
„Ja, die Hilfsbereitschaft der Menschen ist wunderbar, die sich mit der Stadtgeschichte beschäftigen. Leider gerät das Interesse daran bei jungen Leuten oft ins Hintertreffen – der Nachwuchs fehlt.“
Wo beginnst du mit der Recherche?
„Kommt darauf an. Mal mit Dokus, Reiseführern oder wie bei den Frankfurt Romanen direkt vor Ort.“
Hast du Tipps, für junge Autorinnen und Autoren wie man die Recherche erfolgreich durchführt?
„Ich denke, es kommt sehr auf das Genre an – jedenfalls sollte man den Mut haben, Menschen zu fragen, die sich mit der Thematik auskennen und sich dafür interessieren.“
„Die Eselem Saga“ hat mich tief beeindruckt. Wird es eine Fortsetzung geben?
„Zuerst einmal Danke, ich freue mich, dass dir die Geschichte gefällt. Auch für deine Hilfe.
Ja, eine Fortsetzung der Eselem Saga ist geplant.“
Du hast auch schon eine schottische Reihe veröffentlicht. Erzählst du uns bitte, um was es in den Büchern geht.
„Schottland hat für mich eine ganz eigene Magie, auch wenn ich noch nicht dort war – diese Mischung aus rauen Highlands, tiefen Lochs, nebelverhangenen Burgen und einer unglaublichen Fülle an Geschichten. Ich habe viel darüber gelesen und auch etliche Bilder von Freunden gesehen, die das Land bereist haben.“
Die Highland-Saga – Eine epische Reise durch Generationen.
Alles beginnt im Jahr 1263 mit einer erbitterten Fehde: Der junge Laird Logan MacRaily entführt bei der Belagerung der MacMorvens die junge Màiri Ane. In ihr erkennt er ausgerechnet die Frau, von der er in so manchen Nächten geträumt hat – und muss nun herausfinden, ob sie Hass oder tiefe Seelenverwandtschaft für ihn empfindet. Die Geschichte entwickelt sich über die Jahre weiter: Im Frühjahr 1283 gerät Grace – die 18-jährige Tochter von Logan und Màiri – nach einem dramatischen Überfall und Gedächtnisverlust in die Hände der feindlichen MacCannums, wo sie nach ihrer Rettung durch Duran erkennen muss, in welcher Gefahr ihr Leben und ihr Herz schweben. Diese familiären Wurzeln und dramatischen Verstrickungen spiegeln sich auch in den folgenden Generationen wider, wenn Mutige wie Ayden MacDeven und Davina um Schutz und Liebe kämpfen, während im Hintergrund dunkle Schatten lauern. Schließlich führt der Weg im Jahr 1308 zu Arran, der zur Ausbildung auf eine englische Feste geschickt wird. Nach den Wirren und der historischen Schlacht von Bannockburn im Juni 1314 muss er sich seinen tiefsten Selbstzweifeln stellen, nachdem er sein Herz an die junge Kinderfrau Melisende verloren hat.
An was arbeitest du zur Zeit?
„An der Eselem Reihe und der Kurzgeschichte zu den Frankfurt Romanen.“
Du sprichst offen über deine Legasthenie. Finde es großartig, das du dich nicht von deinem Traum abhalten lässt. Willst du dadurch anderen Mut machen, ihren Traum vom Schreiben zu leben?
„Was die Legasthenie angeht, ich bin 1961 geboren. In den Grundschule gab es kaum geschultes Personal, spezielle Förderklassen oder Nachteilsausgleiche. Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche wurden von Lehrkräften und selbst von ihren Eltern häufig fälschlicherweise als „faul“, „dumm“, „unkonzentriert“ oder „erziehungsresistent“ eingestuft.
Ich habe in meiner Schulzeit teils sehr darunter gelitten. In den Naturfächern und Geschichte war ich gut, selbst Aufsätze waren nicht schlecht bewertet, wenn die Rechtschreibung nicht ausgenommen war. Da es zwei Formen gibt – die erbliche Legasthenie und die erworbene Lese-Rechtschreibschwäche – und leider Kinder auch heute noch oft fälschlicherweise als dumm und faul bezeichnet werden, bricht mir das das Herz.
Unser Sohn hat die Legasthenie, ebenfalls von mir mitbekommen und musste denselben harten Kampf führen. Weil wir gemeinsam um seine Förderung kämpfen mussten, ist es mir heute ein Herzensanliegen: Ich möchte Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen Mut machen, nicht einfach aufzugeben, sondern ihren eigenen Weg zu gehen. Legasthenie ist kein Mangel an Intelligenz, sondern oft einfach eine andere Art, die Welt zu sehen – und sie hindert niemanden daran, seine Träume zu erreichen. Das sehen wir an vielen Berühmtheiten, ob im Film, in der Medizin und Wissenschaft oder in der Kunst usw.“
Hast du durch das Schreiben, deine Legasthenie verbessert?
„Ein bisschen schon. Vor anderen vorzulesen, klappt aber immer noch nicht.“
Eine kleine Geschichte: Früher hat man Schiffahrt noch mit zwei F geschrieben, außer man hat das Wort getrennt, also Schiff-Fahrt. Ich habe Schifffahrt oder Rollladen somit damals falsch geschrieben, was heute mit der neuen Rechtschreibung vollkommen richtig ist. Damals habe ich dafür eine Fünf kassiert – das würde mir heute nicht mehr passieren. “
Der lokale Buchhandel ist dir wichtig. Was könnte man deiner Meinung nach ändern, um auch den kleineren Buchhandlungen eine Chance zu geben?
„Selfpublisher-Autoren könnten ihre Belegexemplare über den Buchhandel bestellen, und auch Leser können direkt in den regionalen Buchhandel gehen. Leider verlieren wir immer mehr dieser hübschen kleinen Geschäfte, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir sind mit unserer Buchhandlung im Ortsteil sehr verbunden und auch dankbar, denn wir wurden mit den Frankfurt-Romanen in deren Bestand aufgenommen.“
Wo kann man dich treffen?
„In Frankfurt am Main. Im Oktober an einem Fachbesuchertag auf der Frankfurter Buchmesse.“
Meine Meinung: Unfall oder Mord, was ist geschehen. Warum stürzte der Vater von Helene, Sophie und Maria vom Balkon? Wurde ihre Mutter vergiftet? Oder starb sie an einer Krankheit?
Es stehen viele Fragen und Verdächtigungen im Raum. Die Gedanken kreisen. Wer ist schuld am Tod der Eltern. Das „Atlantic“ ist ein Literaturhotel, geführt von Helene.
Seit dem Tod des Vaters, sind die anderen Hotels in die Hände von Friedrich Kaminski gefallen. Dieser hat einen nicht gerade guten Lebensstil. Er ist ein Blender, ein Mensch dem Andere egal sind und der nur Profit machen möchte. Nicht mit lauteren Mitteln wohlgemerkt. Ich kann ihn nicht leiden, ja verabscheue ihn sogar. Maria hält zu ihm, doch der schöne Schein bröckelt. Sie leidet unter seinem rabiaten Wesen. Nichts ist ihm heilig, auch nicht die Ehe.
Zum Glück für die Schwestern, gibt es da diejenigen, die ihnen zugetan sind. Conrad, der Mann von Helene, Hans und Elisabeth von Koester, Edward Miller der Concierge loyal und ihnen von Herzen zugetan, Christian Grote. Diese Menschen sind so herzensgut und haben so viel zu geben. Was für eine wunderbare Leichtigkeit ergießt sich, wenn sie in der Geschichte auftauchen.
Schreibstil: Caren Benedikt, nimmt uns mit nach Usedom im Jahre 1904. Sie beschreibt das Leben, das Wirken, die Umstände des Handelns eines jeden Einzelnen. Die Gefühle die die Protagonisten, sich manchmal mehr oder weniger eingestehen. Sie malt Bilder mit Worten. Die Teppiche, Lichter und die Ausstattung im Hotel „Atantic“, werden real. Die Kleidung fühlt man, das Rascheln hört man und auch die Momente in denen Helene aus dem Fenster blickt sind uns so gewahr, als ob wir neben ihr stehen würden. Unterlegt von der Musik, die Christian für uns spielt.
Oscar Thalmann ist wirklich ein Mensch der im Hintergrund agiert, auf eine so vorsichtige, sanfte aber auch kluge Weise. Vieles das er herausfindet, setzt sich im Kopf des Lesers erst nach und nach zusammen. Doch am Ende hätte ich mit dieser einen Person nicht gerechnet.
Ein verletztes und gedemütigtes Herz, lässt einen sonst so wohlwollenden Menschen in schlimmster Grausamkeit handeln. Mit kopfschütteln und Unverständnis, bleibe ich zurück. Die gerechte Strafe wird kommen, dem bin ich gewiss.
Mein Fazit: Der Tod zweier geliebter Menschen, die Schreckensherrschaft eines ignoranten Menschen, der Kampf um Aufklärung, in einer wunderschönen Umgebung Usedoms. Ein Hotel das Heimat sein kann für Literaten. Familien und ja Menschen mit Hund. Vielleicht lernen ich den Briefeschreiber am Anfang des zweiten Bandes, im dritten Band kennen. Ich würde mich mehr als freuen. Die Suche nach den oder der Schuldigen, verbindet sich mit der wohl recherchierten Zeit des Jahres 1904 / 1905 auf Usedom. Menschlichkeit, steht in dieser Geschichte als Leitfaden vor allem. Ich habe das Buch sehr genossen.
Meine Meinung: Angor lebt in Tresmark. Einem Dorf, in dem er mit seinem Vater dem Schmied lebt. Wulfun, ein Ritter des Königs, hat ihn gesucht, um ihm ein Angebot zu unterbreiten. Während der Reise versucht er, Angor im Kampf zu unterweisen. Was nicht immer ohne Schmerz für Angor ausgeht. Dabei ist Angor kein schmächtiger, junger Mann, sondern durch die Arbeit breitschultrig und voller Kraft. Es fehlt ihm jedoch an Technik.
Wulfun, ist ein Mann von Ehre und ich empfinde ihn als guten Lehrer.
Angor, hat trotz Unerfahrenheit, sehr großes Potential. Ein junger Mann mit Herz und Verstand.
Als sie in einem größeren Dorf Station machen, wird dieses überfallen. Etwas verändert sich in Angor. Als wäre er in gefährlichen Situationen, nicht mehr er selbst. Was es ist, muss er erst langsam verstehen. Immer öfter hat er mit Grünhäuten zu tun. Bald muss er zu seinem Missfallen feststellen, was den König wirklich antreibt.
Schon wenn ich lese wie der König sich verhält, werde ich wütend. Er ist so menschenverachtend, das ich ihn gern, nein das sage ich hier lieber nicht. Er gehört definitiv nicht auf den Thron.
Die Familie die bei Angor lebt, ist zauberhaft. Sie sind loyal und ich hoffe das sie auch in Band 2 wieder auftauchen. Denn mir würde was fehlen. Sie machen das Haus zu einem Heim. Zumindest fühle ich das so.
Als ein großer Kampf bevor steht, habe ich schlimme Vorahnungen. Soviele, die nichts wissen über Waffen oder einen Kampf ansich. Angor kümmert sich, voller Pflichtgefühl um Alle. Er ist ein guter Mensch. Ein Schmerz jedoch, der mich überwältigt, bildet den Höhepunkt und für mich ein schwarzes Loch voller Trauer.
Schreibstil: Es war, als ob mich dieses Buch zu sich gezogen hat. Nichts und niemand konnte mich davon fern halten. Okay die Arbeit vielleicht und etwas Schlaf brauchte ich auch. Aber sonst war dieses Buch in meiner Nähe, in meinen Händen um gelesen zu werden oder in meinem Kopf. Schon als Wulfun auf dem Pferd daher geritten kam, hatte die Geschichte mich. Diese bildhafte Sprache, diese Momente die ich mit erleben durfte. Angors immer stärker werdende Technik, seine kleinen Geheimnisse. Es machte ihn nahbar. David Givens, der Autor hat durch sein Wissen um die Schmiedekunst und den Schwertkampf, ein außergewöhnliches Wissen und die Fähigkeit es dem Lesenden zu offenbaren. Durch Worte, hat er mich dazu gebracht den König Missbilligung, ja Hass entgegen zu bringen.
Mein Fazit: Starke Charaktere, die in einer tiefen und intensiv gezeichneten Welt ihren Weg gehen. Die Geschichte hat mich erschüttert, fassungslos und auch traurig gemacht. David, hat es geschafft, aus mir einen Fan seiner Bücher zu machen. Angor Band 1 wird nicht das letzte Buch sein, es gibt schon vier Bände wie er mir verriet, das ich von David Givens lese. Ein paar Fragen sind offen geblieben, manches war mir zu kurz erzählt. Mal sehen ob ich im nächsten band Antworten bekomme.
Meine Meinung: Mit Strand, Sonne und Kopfschmerzen, startet der zweite Band der Reihe um Luc Verlain. Diesmal rückt ein ganz verrückter Marathon, in den Blick des Lesers. Es geht um den Sport, aber eben auch um den Genuss des Augenblicks. Um den intensiven Geschmack der Weine des Médoc. Ein Rennen das nicht jeder gewinnen kann, aber auch nicht will. Natürlich gibt auch jene, die das im Sinn haben. Luc und sein früherer Kollege und Freund Yacine, sind mit den Motorräder unterwegs. Tun ihren Dienst, als es zu mehreren Vorfällen kommt. Ein Winzer kommt ums Leben. War er Ziel des Anschlags? Oder doch ein Anderer. Notorisch unterbesetzt, machen sich Luc, Yacine und die eben zurück gekehrte Anouk an die Ermittlungen. Anouk hat bald einen Verdächtigen für sich erkoren. Das passt Luc gar nicht. Doch auch ihm kommen Zweifel. Wie nur soll er sich verhalten, wie reagieren. Luc sitzt zwischen den Stühlen.
Luc ist ein Unikat. Yacine gefällt mir. Anouk selbst, ist so ein guter Gegenpart zu Luc. Sie sieht in dieser Ermittlung ein Problem auf das Team zukommen. Denn Luc ist nicht objektiv. Zumindest hat sie den Eindruck.
Man fühlt, das der Autor Alexander Oetker schon oft in der Aquitaine war. Denn er beschreibt die Szenerie, sehr intensiv. Ja liebevoll, nimmt er uns mit in diese Landschaft, die er scheinbar nicht nur einmal besucht hat.
Den Wein, kann man fast schmecken. Die Nudeln leider auch. Aber das lest bitte selbst. Es war, als ob ich auf den Teller hinabgeblickt hätte.
Die Wellen, die Sonne, den Sand, ja und die Trauben kann ich mir bildlich vorstellen. Während des Lesens stand ich vor dem Schloss, an den Stationen mit Wasser, Bananen und Wein. Die Hitze spürend.
Die Ermittlungen sind nicht einfach, mehrere Verdächtige kommen auf den Plan. Allerdings ist am Ende alles nicht so wie man denkt. Da ist ein Twist, der mir nicht wirklich nachvollziehbar war, oder aber für mich zu schnell ging.
Mein Fazit: Ein Mord im Médoc, während eines Marathons der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Mit wunderbarem Lokalkolorit. Man fühlt es einfach. Fühlt, wie es dort ist, obwohl ich nie vor diesen vollen Reben stand. Nie einen Fuß, in das Aquitaine gesetzt habe. Nur am Ende habe ich wohl etwas verpasst, denn die Schuldigen hatte ich nicht auf dem Plan. Das ging mir etwas schnell. Das Dreier Team, darf gern öfter ermitteln. Da greift ein Rädchen ins nächste.
Meine Meinung: Klara hält es zu Hause nicht mehr aus. Ihre Mutter, die mit ihr eine Eventagentur führt, hat eine sehr dominante Art und fordert alles von Ihr. Sie hat weder Urlaub, noch Zeit für sich. So langsam wird ihr bewusst, dass sich was ändern muss. Vorallem weil ihre Mutter sich aus der Eventagentur zurückziehen möchte. Will Klara überhaupt die Leitung übernehmen?
Daraufhin entscheidet sie sich, eine Auszeit von vier Wochen zu nehmen. Was ihre Mutter aber natürlich absolut nicht versteht. Sie reist nach Jütborg. Zu ihrer Schwester Lisa.
Eine wunderbare Idee, finde ich. Sie hofft so Klarheit, für ihr zukünftiges Leben zu finden. Sie ist glücklich, auf dem Hof zu sein. Zeit für sich zu haben.
Im Pub begegnet sie Luis. Er ist einfühlsam und aus einem Gespräch, wird eine Glücksliste auf einem Bierdeckel. Natürlich sorgt er dafür, dass sich das eine oder andere auf Jütborg erfüllt. Schade nur das er, genau wie Klara, der Liebe abgeschworen hat. Doch die gemeinsame Zeit, bringt Klaras Herz ins Stolpern. Was tun gegen das Flattern der Schmetterlinge in ihrem Bauch?
Mein Fazit: Die Auszeit für Klara, ist bitter notwendig. Sie ist so fest gefahren, in ihrem Tun und sein. Heftig wie die Mutter sich aufführt. Es ist geradezu ein Befreiungsschlag für sie. Die Momente mit Luis, Lisa, ihrem Papa, Michel und Marie sind wunderbar lebendig. Ich kann den Sternenhimmel sehen, die steife Brise fühlen und mir den Sonnenaufgang ins Gedächtnis rufen. Dank der tollen Beschreibung der Autorin. Danke für diese Reise nach Jütborg.
Meine Meinung: Anna sitzt an Silvester, auf einem Mauersprung. Die Liste mit den guten Vorsätzen in der Hand. Nur ja, warum ist die Liste schon so alt. Weil es eben, wie immer mit Vorsätzen ist, es wird nie was daraus. Ob das neue Jahr, was Anderes bringt als unerfüllte Vorsätze? Nach Silvester hämmert der Kopf. Die Vorsätze sind bald in den Hintergrund getreten. Zum Beispiel keine Schokolade. Emma führt ihr vor Augen, was los war. Tja, da war wohl doch etwas viel Alkohol im Spiel. Herr Grieshammer ist ihr Nachbar, mit einer tollen Dachterrasse. Es stellt sich heraus, das sie eine falsche Meinung von ihm hatte. Mit Marie geht es wieder raus. Ins Ludo, dort wird ihr bewusst, das der neue Geschäftsführer morgen anfängt. Wolff mit Namen. Oh je. Natürlich setzt sich Anna, gleich wieder in die Nesseln. Sie weiß nicht, was er von ihr hält. Ihre Gedanken gehen zu oft auf Wanderschaft. Allerdings erwischt sie sich immer wieder dabei, über ihn nachzudenken. Was soll das denn, denkt sie sich. Dann kommt Fritz. Ein Vierbeiner. Sie stellt unglaubliches an, um ihn zu retten.
Gisela und Adrian sind ein tolles Mutter Sohn Gespann. Mir gefällt das sehr. Da ist Anna so chaotisch, aber auf liebenswerter Weise, die da irgendwie mitten rein platzt.
Adrian ist freundlich, aber distanziert so lange er nicht weiß wie er sich Anna gegenüber verhalten soll. Als er diesen Moment hatte und selber Hilfe benötigt, ist Anna da.
Mein Fazit: Das Leben von Anna ist etwas konfus. Irgendwie hat sie kein richtiges Ziel. Sie arbeitet, kommt nach Hause, geht feiern, hat Vorsätze die sie wie jedes Jahr in den Wind schießt. Doch sie hat Träume, Wünsche und hofft das sich etwas in ihrem Leben ändert. Es ist die Suche nach dem Sinn. Ich mag Anna sehr. Am Ende hat das Buch genau das, was diese Geschichte benötigt. Gefühle und Menschen die sich näher kommen.