[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Daniel Stenmans im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Autor Daniel Stenmans. Sein kreativer und vielseitiger Weg brachte ihn von Horror zu Thriller und Krimi.

Name: Daniel Stenmans
Genre: Vornehmlich schreibe ich Thriller und
Kriminalromane. Angefangen hab ich allerdings
mit Horrorgeschichten, durch Stephen King
inspiriert. Durch ihn bin ich mit 14 zum Lesen
gekommen, zunächst noch heimlich „unter der
Bettdecke“. Zwar findet man auch romantische
Aspekte in meinen Geschichten, aber ich käme
nie auf die Idee, einen Liebesroman zu schreiben.

Wann hast du begonnen zu schreiben?
Geschrieben hab ich eigentlich schon seit ich noch auf der Grundschule war – ähnlich wie meine Tochter. Geschichten, mit dem Füller zu Papier gebracht, über heldenhafte Ninjas zum Beispiel. Später dann wollte ich Horrorgeschichten schreiben, hab aber nie etwas zu Ende geschrieben. Immer nur die ersten Sätze.
Nach wie vor habe ich ein Faible für erste Sätze. Erste Veröffentlichungen waren Anfang der 2000er Jahre komödiantische Theaterstücke, die zuweilen immer noch von Laiengruppen gespielt werden. 2015 hatte ich das Glück, im mainbook Verlag den „Friedhofsänger“ veröffentlichen zu dürfen – eine Horror-Reihe in 7
Bänden.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Ich mich selbst. Einen „Pusher“ gab oder gibt es nicht. Zwar inspirieren mich diverse Autoren, aber es gibt niemanden, der mich animieren muss zu schreiben. Wenn es eine Geschichte zu erzählen gibt, schreibe ich, wenn nicht, dann nicht.

Was treibt dich an?
Es muss in mir wohl irgendeinen Impuls geben, der mir sagt, dass ich ein
Geschichte aufzuschreiben habe. Was es ist und warum, kann ich nicht sagen. Ich setzte mich nur ganz selten an den Laptop, weil ich denke, du musst jetzt mal wieder was schreiben. In der Regel schreibe ich, wenn ich das Gefühl habe, da ist eine Geschichte, die ich erzählen möchte. Und wenn ich selbst wissen möchte, worum es geht, und wie die Geschichte endet. Denn das weiß ich zu Beginn nie.

Was blockiert dich?
Die Realität. Wenn sich meine Figuren Situationen des Lebens gegenüberstehen sehen, von denen ich als deren Autor nicht weiß, wie es funktioniert. Manchmal erfinde ich was, nur damit die Geschichte weitergehen kann. Das rächt sich aber möglicherweise später. Meistens jedoch muss ich akribisch recherchieren. Bis zu einem gewissen Grad macht das Spaß, aber wenn es zu lange dauert, bin ich schnell frustriert.
Und dann natürlich die obligatorischen Selbstzweifel. Einerseits glaube ich zwar, dass ich für mich schreibe. Aber natürlich möchte ein Geschichtenerzähler, dass seine Geschichten auch gehört werden wollen. Und als kleiner, unbekannter Autor stelle ich mir dann und wann die Frage, warum machst du das eigentlich?
Wen sollten deine Geschichten interessieren, wenn es doch im Buchhandel so viele namhaften Alternativen gibt. – Kein guter Motor!

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Als Vollzeit-Erzieher, Ehemann und zweifacher Vater muss ich mir meine Zeit gut einteilen. Ich stelle mir meinen Wecker morgens um 5 Uhr, mach mir meinen Kaffee und setz mich mit meinen Laptop an die Couch – so wie jetzt. Nicht auf, sondern neben die Couch; ich auf dem Boden, der Laptop auf der Couch. Immer auf denselben Platz. Und dann geht’s los. Dieser Ablauf ist schon sehr ritualisiert. Böse Menschen könnten meinen, es grenze an eine Zwangsstörung … Aber durch die Gewohnheit kann ich meine Geschichten sofort abrufen. Selten starte ich meinen Laptop und weiß nicht, was ich schreiben soll.
Zu dieser Zeit und an diesem Ort schreibe ich am liebsten. Tatsächlich fällt es mir andernorts viel schwerer in die Geschichte zu finden.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Unterschiedlich. Mal froh und erleichtert. Wenn alles gut ausgegangen ist … und damit meine ich nicht zwingend ein Happy-Ende … sondern ob die Geschichte am Ende rund ist. Denn da ich aus dem Bauch heraus schreibe, mache ich mir zu Beginn keine Gedanken, wohin die Reise gehen soll.
Manchmal bin ich auch traurig. Wenn mir die Figuren sehr ans Herz gewachsen sind und ich sie nie oder eine Zeitlang nicht mehr begleiten darf.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Per Zufall eigentlich. Ich war auf der Suche nach einem Verlag – damals war es ein Mystery-Thriller in „epischer Breite“. Gerd meinte, der Roman sei leider viel zu lang für seinen Verlag, wenngleich ihm meine Schreibe gefiele. Ich antwortete, wenn er was Kurzes suche, hätte ich da eine Horror-Serie für ihn. Und so kam „Der Friedhofsänger“ und ich vom Niederrhein zum mainbook Verlag.

Liest du gerne selbst?
Oh, ja sehr. Ich finde Geschichten toll und liebe es, sie zu lesen. In den Worten anderer Menschen einzutauchen und mir die Bilder anzuschauen, die sie in meinem Kopf entstehen lassen, ist etwas ganz besonderes finde ich.

Welches Genre?
Am liebsten Thriller und Kriminalromane. Horror lese ich schon lange nicht mehr. Keine Ahnung, warum eigentlich.
Aktuell bin ich auch eher im Krimi- statt im Thriller-Genre unterwegs. Auch wenn meine beiden Romane „Komplize“ und „Imitator“ mit viel physischer und psychischer Gewalt daherkommen, merke ich als Leser (mittlerweile) aber, dass mich zu viel davon abschreckt. In vielen Thrillern gibt es die Täter-Opfer-Sicht, wenn z.B. erzählt wird, wie irgendjemand von irgendjemanden gefangen gehalten und gequält wird. Das stört mich mittlerweile sehr. Vor allem weil jenen Szenen schon fast obligatorisch sind, und oft keinen Mehrwert für die Geschichte haben, sondern nur die Seiten füllt. Ich bleibe lieber in der Perspektive des Ermittlers oder des Protagonisten.

Lieblingsautor / in:
Linus Geschke. Da muss ich gar nicht lange überlegen. Seine Worte lösen immer etwas in mir aus. Seine Romane sind einfach toll.
Außer ihm Marc Raabe und Andreas Gruber.
Ich liebe aber auch die Zorn-Reihe von Stephan Ludwig. Und im Moment habe ich die Sörensen-Reihe von Sven Stricker für mich entdeckt.

Veröffentlichungen 2025 / 2026:
2025 ist mein zweiter Thriller „Imitator“ erschienen. Der zweite Band um eine Kommissarin aus Krefeld (NRW, Niederrhein). Der erste Band erschien 2023 und trägt den Titel „Komplize“.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
Ich denke in den meisten Buchhandlungen, auch wenn sie (sicher) nicht vorrätig dort liegen werden.

Wo ist deine nächste Lesung?
In der Nähe meine Heimatstadt Kevelaer am Niederrhein: in Rees. Und zwar im Juni.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Möglicherweise schaff ich es, dieses Jahr wieder auf die Frankfurter Buchmesse. Da ich ja noch einen Hauptjob habe, ist es manchmal etwas kompliziert mit dem frei bekommen.

Wo findet man dich im World Wide Web?
Instagram: daniel.stenmans. Leider habe ich keine eigene Website

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Gerd Fischer im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch den wundervollen Autoren Gerd Fischer vor.

Copyright Georg Doerr

Name: Gerd Fischer

Genre: Krimi

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Ich fremdle etwas mit Young Adult usw., dafür bin ich zu alt

Wann hast du begonnen zu schreiben?

2003.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Nein.

Was treibt dich an?

Geschichten erzählen macht mir riesigen Spaß, weil ich mir die Figuren und Settings so erschaffen kann, wie ich es mag. Schreiben ist einerseits Selbstverwirklichung, aber auch Flucht aus der Realität in die Welt der Fiktion.

Was blockiert dich?

Wenn ich nebenher zu viel zu tun habe.

Was benötigst du zum Schreiben?

Meinen Laptop, sonst nichts.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Am liebsten schreibe ich frühmorgens ab 6 Uhr.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Lesen.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Immer notieren auf einem Zettel, sonst vergesse ich die Hälfte. Meine Zettelwirtschaft ist legendär.

Wo schreibst du am Liebsten?

Am Schreibtisch.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Nicht besser als während des Schreibens.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden? 

Ich habe ihn gegründet. 😄

Liest du gerne selbst?

Oh ja!

Welches Genre?

Viele, sicher stehen Thriller/ Krimis ganz oben, aber auch anspruchsvolle Belletristik, Fantasy, Biografien, weniger Sachbuch

Lieblingsautor / in:

Jakob Arjouni, Jörg Fauser, Virginie Despentes, Marcel Montecino, Michel Houellebecq, Sybille Berg.

Veröffentlichungen 2025 / 2026:

Krimi „Handkäs Royal“

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Überall im (Online-)-Buchhandel als Taschenbuch und E-Book.

Wo ist deine nächste Lesung?

In Bad Camberg in der Bücherbank 12.03.2026

Sportlerheim FSG Altenstadt 13.03.2026

Keltern,

FFM-Niederrad 24. Juli 2026

Flörsheim 10.09.2026

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Buchmesse im Ried 13. – 14.03.2026

Main-Kinzig Buchmesse in Nidderau 25 – 26.04.2026

Immer auf der Buchmesse Frankfurt 07. – 11.10.2026

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.mainbook.de

www.fischergerd.de

www.instagram.com/mainbook.verlag/

https://www.facebook.com/mainbook-Verlag

Bluesky @mainbook.bsky.social‬

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de

Danke lieber Gerd, für deine sehr kostbare Zeit.

[Rezension #739] „Handkäs Royal“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Nach einem sehr schlimmen Fall, hat Andreas Rauscher mit einer Suspendierung zu kämpfen. Aber nicht nur mit dem, sondern auch mit einer Narbe an seinem Hals. Diese erinnert ihn, an einen schlimmen Fall, der für ihn lebensverändert war. Der Fall am Apfelwein-Dezernenten, hatten ziemlich tiefe Spuren hinterlassen.

Als jemand plötzlich bei ihm auftaucht, kommt er in ziemliche Erklärungsnot. Denn derjenige der bei ihm in der Wohnung war, wird in den nächsten Stunden tot aufgefunden.

Was tun? Die einzige die ihm vielleicht helfen kann, ist Alina. Deshalb sucht er sie auf. Damit beginnt die Jagd, nach dem Mörder.

Durch Rauschers Art, immer mal wieder aufbrausend zu sein, bringt er sich in Schwierigkeiten. Dies zieht ein Hausverbot nach sich. Was tun, wenn man nicht alle verfügbaren Informationen bekommen kann. Rauscher hat eine Idee.

Der Fall ist sehr unfassbar. Weil es so viele Möglichkeiten gibt. So viele Wendungen, dass man nicht weiß welches Puzzleteil wohin gehört. Andreas Rauscher macht das was er am besten kann, er verbeisst sich in die Arbeit, in diesen Fall um eine Lösung und den Täter zu finden.

Denn nichts ärgert ihn mehr, als einen Fall nicht zu lösen.

Diesmal fallen mir zwei Personen sehr negativ auf, das sind Krause und Markowsky. Nichts, aber auch gar nichts hat Hand und Fuß. Die Art des Verhörs ist unsere Gürtellinie und passt überhaupt nicht zu einem Teamleiter. Kein Wunder dass Rauscher rot sieht.

Man merkt einfach in diesem Buch dass der Teamleiter Rauscher einfach fehlt dass nichts durchdacht ist und das macht Hoffnung. Denn einen Fall aufzulösen,  ohne Rauscher funktioniert einfach nicht.

Mein Fazit:
Ein Toter, viele Verdächtige. Ermittlungen die ohne Rauscher, einfach nicht das Gleiche sind. Zum Glück braucht Rauscher, nur sein Köpfchen, den Sauergespritzten und Handkäs mit Musik. Er hat immer Ideen und weiß wie er sich, auch aus dem schlimmsten Lagen heraus manövriert.
Dieses Buch hat mal wieder bewiesen, dass Rauscher einfach zur Kripo gehört. Für mich ist seine kreative Art zu ermitteln, einfach das Salz in der Suppe. Persönlich muss ich sagen, dass dieses Buch mich sehr beeindruckt hat.

Verlag : mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 256 Seiten

ISBN: 978-3911008280

Veröffentlicht : 26. Oktober 2025

[Rezension #736] „Nur ein Sterbenswort“von Britt Reissmann aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Katie ist tot. Wie immer stellt sich die Frage, wer war es. Doch so einfach, ist das hier nicht. Die Autorin Britt Reissmann, hat gute Twists eingelegt und auch den Lokalkolorit gut eingebracht. Da ich seit 1999 in Stuttgart lebe, kenne ich mich gut aus. Alles entspricht zu 100% den Örtlichkeiten. Das heißt ich bin mit Meike und Severin, durch die Stadt gefahren und gelaufen.
Kenne das Polizeipräsidium, das Robert-Bosch-Krankenhaus und auch das Bohnenviertel. Die Leonhardskirche sehe ich jeden Tag, wenn ich zur Arbeit gehe. Was ich damit sagen möchte, das es Spaß macht. Man fühlt sich wohl, während man mitermittelt. Zu Beginn versucht man, genau wie Meike und die Anderen, das Spurenpuzzle zusammenzufügen. Es fehlt aber immer ein Stück. Ein Mensch der harmlos erscheint, ist es am Ende nicht. Selbst die Tote war kein Engel.

Den schlimmsten Charakter, denke da wird es mehreren so gehen, ist Simon Weselka.
Er ist erschreckend fordernd. Mir gefällt es nicht, wie er Jenni benutzt. Sie ist labil. Finde ich. Er erpresst sie emotional. Was ist das für ein kranker Mensch. Habe da einen Verdacht. Ob er stimmt?

Jenni nimmt ihn in den Schutz, verteidigt ihn auch noch. Gehirnwäsche. Ich schüttele nur den Kopf. Das ist krank.
Ihr Freund Marko tut mir leid.

Jens Triberg, hingegen ist mir unangenehm. Genau wie für Meike. Die Gespräche mit ihm, sind belastend. Ab und zu, muss ich auch über ihn schmunzeln. Warum, könnt ihr gerne selbst rausfinden. Sowas ist Staatsanwalt.

Das Team ist toll. Ich kann mir noch viele Fälle, mit ihnen vorstellen. Sie helfen einander. Der Zusammenhalt ist großartig. Es fühlt sich an, als ob Meike schon immer dazu gehört hat.
Karl möchte ich hier noch erwähnen. Er ist ein besonderer Mensch. In seiner Welt ein Ass.

Mein Fazit:
Ein Krimi mit Lokalkolorit, der Spaß macht wenn man in Stuttgart lebt oder es kennt. Alles ist gut beschrieben. Man fühlt sich heimisch. Die Ermittlungen sind gepaart, mit persönlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Meike muss sich mit einem Verwandten auseinandersetzen und das ist nicht ihr Cousin Severin. Den Twist am Ende, hatte ich so nicht kommen sehen. Klasse! Insgesamt ein spannender Fall, von einer Autorin, von der man mehr lesen möchte.

Verlag : dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 342 Seiten

ASIN: B0FJ8QTLDD

Veröffentlicht : 01. August 2025

[Rezension #723] „Salute – Der letzte Espresso“ von Friedrich Kalpenstein aus Edition M

Meine Meinung:

Paul Zeitler, seines Zeichens ehemaliger Hauptkommissar, findet in einer Toilette einen ihm unbekannten Toten. Wie sich herausstellt, war er ein Journalist mit Namen Matteo Villa. Antonia Romana war seine Kollegin. Er ihr Mentor.

Der Commissario Lanza hat Paul im Visier. Aber ganz klar ist es nicht, was er von Paul hält. Er hält sich bedeckt.

Insgesamt ist Paul Zeitler ein Mensch den man mag. Er hat sich glaube ich, zumindest ist das mein Gefühl, sehr an das Dolce Vita gewöhnt. Er liebt es am Gardasee zu leben und als Barista den Gästen ein gutes Gefühl zu geben.

Jedoch kann er seine Vergangenheit nicht ganz abstreifen wie eine Uniform. Im Herzen ist er Polizist. Das spürt man einfach.

Commissario Lanza kann ich schwer einschätzen. Er lässt sich nicht in die Karten schauen. Aber man kann nicht umhin, in ihm einen guten Kommisar zu sehen. Seine Truppe hat er im Griff.

Einige Hinweise, Verfolgungsjagden, Gespräche und Verdächtigungen später wird alles undurchsichtiger, bevor klarer wird, um was es wirklich geht.

Zwischendrin gibt es überraschenden Besuch. Tagsüber und in der Nacht.

Antonia und Lisa mag ich beide sehr. Manuel und Alessandro spiegeln die italienische Lebensart wieder. Freundschaftlich gegenüber Zeitler.

Zwei aber sind für mich in allem, die schönste Beigabe in der Geschichte. Sie spielen fast täglich das selbe Spiel, das auch mein Mann und ich sooo lieben. Davide und Riccardo werten in ihrem ganzen Wesen, diese Geschichte zusätzlich auf. Danke dafür.

Natürlich gibt es auch einen, den ich nicht mag. Martini, nein nicht das Getränk, sondern den Journalisten Francesco Martini.

Mein Fazit:

Ein Mord am Gardasee mit den Geheimnissen, die so schwer aufzudecken sind. Warum musste Matteo Villa sterben? Leicht zu erklären und aufzuklären war es nicht. Das Buch war kurzweilig und wunderbar zu lesen. Der Gardasee und das Dolce Vita im Gepäck. Einige der Protagonisten, verbargen ein wenig von der Wahrheit. Das war gut erdacht und so fügte sich langsam alles zusammen. Mit gutem leckerem Gebäck, einem Cappuccino freue ich mich auf Band 2. Leider fehlt mir der Blick auf den Gardasee, der aber durch die Zeilen der Geschichte, in meine Erinnerung gerufen wurde.

Verlag : ‎Edition M

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 318 Seiten

ISBN: ‎ 978-2496715347

Veröffentlicht : 13. August 2024

[Rezension #721] „Uterus – Ein Köln Krimi“ von Astrid Schwikardi aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:

Seine Schwester Patricia ist tot. Mark Birkholz leidet unter diesem Verlust. Unter der Schuld nicht rechtzeitig da gewesen zu sein. Er versucht sich zusammen zu reißen, doch immer wieder drehen sich die Gedanken um das Geschehene.

Dann verschwinden Studentinnen. Werden tot aufgefunden, ihnen wurde etwas sehr wichtiges entfernt. Was eint die jungen Frauen? Warum sie?

Bei der Suche nach dem Warum, ereilt eine Kollegin, ein grausames Schicksal. Es ist ein tiefes Loch in dem Mark, Stefan und die Anderen stochern. In dem sie Lösungen und Ansätze finden wollen. Aber wer steckt dahinter. Was ist der Grund für Alles.

Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich zusammen. Unterlagen und ein Geständnis bergen den richtigen Ansatz. Doch auch hier kommen sie zu spät. Zwei Menschen sind tot, eine entführt. Alles was sie haben ist der Anfang eines Namens.

Kompliziert, undurchdringlich, verwirrend. Der Täter offenbart sich nicht. Sind es mehrere?

So viele Fragen und so wenig Antworten.

Was läuft da zwischen Maja der Staatsanwältin und Dahlmann, seinem Chef. Leidet er schon unter Paranoia. Er weiß wirklich nicht, was hinter dem Gemauschel steckt. Eins ist sicher, er mag das nicht. Die Blicke die Unterhaltungen, von denen er nichts mitbekommt. Wollen sie ihn verunsichern?

Dennoch bleibt er dran. Versucht klare Gedanken zu fassen.

Mein Fazit:

Ein echt heftiger Krimi, der den Täter lange im Verborgenen lässt. Es ist als ob man dauernd in Hab-Acht-Stellung ist. Es könnte jederzeit was passieren. Schüsse, Verfolgungen, Ergebnisse die alles in Frage stellen und doch uns der Lösung näher bringen. Es war spannend und auch erschreckend. Was Menschen anderen antun können. Toller Krimi mit vielen Spannungsbögen.

Verlag : ‎mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 236 Seiten

ISBN: ‎ 978-3947612468

Veröffentlicht : 2019

[Interview] Im Gespräch mit Dieter Kaufmann

Lieber Dieter,

schön das du dir Zeit genommen hast, für ein paar sehr neugierige Fragen, von mir.

Du warst lange Lehrer. Erzähl bitte etwas von deiner Tätigkeit und deinem Werdegang.

#1 Welche Fächer hast du unterrichtet?

Latein und Biologie für das Lehramt an Gymnasien

#2 Warum hast du diese ausgewählt, um sie auf Lehramt zu studieren?

Ich wollte schon in der Grundschule Lehrer werden. Da ich auf dem Land großgeworden bin und mein Großvater Landwirtschaft betrieb, bin ich sehr früh in Kontakt mit der Natur gekommen und wollte bereits in der Grundschule ein Biologielehrer wie mein Klassenlehrer werden. Von meiner Grundschulklasse wechselten damals nur 2 auf das Humanistische Gymnasium, einer davon war ich. Seinerzeit musste man noch den Beruf der Eltern im Klassenbuch angeben. Mein Vater war Maurermeister, meine Mutter Schneiderin. Einmal hörte ich, wie der Lateinlehrer zum Klassenlehrer in der Sexta sagte: „Was will eigentlich der Sohn eines Maurers hier im humanistischen Gymnasium?“ Ich habe mich geschämt, weil die meisten meiner Klassenkameraden Ärzte, Apotheker oder zumindest Akademikereltern hatten. In Latein bekam ich prompt einen „Blauen Brief“. Mein Vater sagte: Wenn du sitzen bleibst, nehme ich dich runter. Also tat ich alles, damit das nicht passiert. Ich wurde dann immer besser und gehörte in der Oberstufe zu den besten in Latein und Griechisch, im Abitur schrieb ich in beiden Fächern die beste Note. Da ich immer noch Lehrer werden wollte, brauchte ich also ein zweites Fach zu Biologie. Griechisch mochte ich lieber, aber damit waren die Berufsaussichten noch schlechter als mit Latein, also begann ich Biologie und Latein zu studieren, auch um meinen Lehrern zu zeigen, dass der Sohn eines Maurers nicht nur Latein lernen, sondern auch lehren kann. Ich habe letztes Jahr zum 50. jährigen Abitur meinen alten Griechischlehrer in der Oberprima wiedergetroffen, das war eine wunderschöne Begegnung. Nach dem 1. Staatsexamen gab es nur 3 Lateinstudenten in Hessen, beim 2. Staatsexamen war ich der einzige in ganz Südhessen mit Abschluss in Latein, sodass ich das Glück hatte, gleich eine Planstelle zu erhalten.

#3 War es dir gleich klar, in welche Richtung es gehen sollte?

Biologie ja, Latein kam später dazu, siehe oben.

#4 Hattest du mehrere für dich , zur Auwahl erkoren?

Es gab eine ganz kurze Phase während der Schulzeit, in der ich entweder Archäologe oder Diplombibliothekar werden wollte, die dauerte aber nur ein halbes Jahr. Während des Studiums entdeckte ich mein Interesse für Theologie. Da man aber als Bafög-Empfänger sein Studienfach nicht so einfach wechseln konnte, blieb ich bei Latein und wechselte nicht zur Theologie. Die richtige Entscheidung!

#5 Wie lange warst du Lehrer?

Von 1980 bis 2017, zunächst an der Bergstraße, 1987 wurde ich nach Frankfurt versetzt, wo ich erst an der Ziehenschule und ab 2000 an der Bettinaschule unterrichtet habe.

#6 Wann hast du begonnen zu schreiben?

2017 habe ich mich vorzeitig pensionieren lassen. Da ich mehr als 10 Jahre im Personalrat gearbeitet habe und daher die Intrigen bei der Stellenbesetzung hautnah mitbekam, auch bei meinen eigenen Karriereplänen, entstand die Idee, dass man darüber eigentlich mal ein Buch schreiben müsste. Die Realität schreibt die besten Stories. Aber wer liest ein solches Buch? Plötzlich kam mir die Idee, daraus einen Kriminalroman zu machen. Ich habe etwa ein Jahr daran geschrieben und ihn im Oktober 2018 als Selfpublisher veröffentlicht, weil die Suche nach einem Verlag zu mühsam war. Ich stand vor großen Herausforderungen beim Layout, weshalb ich aus der Not heraus das amerikanische Taschenbuchformat wählte, weil ich dann endlich mit den Rändern eine Druckvorlage erstellen konnte. Der Krimi kam überraschend gut an und viele sagten, ich solle doch eine Fortsetzung schreiben. Im ersten Krimi wusste ich nicht, dass es mal eine Reihe geben würde. Daher sind die Hauptprotagonisten in der Mordkommission nur relativ groß angelegt. Aber mit dem 2. Band habe ich sie dann differenzierter ausgestaltet und es war klar, dass es noch einen schwulen Kommissar im Team geben muss. Also habe ich den eingeführt und dafür Martin Seidel aus dem ersten Krimi versetzt.

#7 Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Da ich schon mal 1999/2000 ein Sachbuch veröffentlicht habe „Internet für Altphilologen“, das erste Grundlagenwerk seiner Art, hatte ich eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Verlagen. Ich habe auch verschiedentlich Beiträge für die Zeitschrift des Altphilologenverbandes geschrieben. Als 16-jähriger habe ich auf Schreibmaschine mein erstes Werk, eine Kurzgeschichte: „Mord in der Villa Waliss“ geschrieben und ein damaliger Schulleiter meinte, ich hätte Talent zum Schreiben. Das hatte ich total vergessen, aber meine Mutter erinnerte sich noch daran. Also so schloss sich der Kreis. Ich schreibe sehr gerne. Direkt animiert hat mich also niemand. Dann kam 2019 Corona und ich war viel zu Hause, sodass ich aus der Not eine Tugend machte und dann 2 Bücher pro Jahr geschrieben habe.

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Deine Büchherreihe ist, nachdem du dein Erstes geschrieben hast, zum Glück noch um einige Bücher angewachsen. Dein Schreibstil hat sich in positivster Weise, weiter entwickelt.

Mir haben Band 1 und Band 10 sehr gefallen. Das Lesen, der anderen Bände wird definitiv noch folgen.

Band 1
Band 10

Deine Bücher zeichnen sich, durch einen logischen Aufbau, nachvollziehbaren Schlussfolgerungen und ein tolles Team aus, das sich miteinander sehr ergänzt. Die Protagonisten, haben eine gewisse Tiefe und sind mit realistischem Handeln ausgestattet.

In deinen Geschichten, geht es um Vielseitigkeit. Wie du mir verraten hast, ist dir dies ein großes Anliegen. Was ich schön und in der heutigen Zeit, sehr unterstützenswert finde.

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#8 Hat dich dein eigenes erfülltes Leben, in diese Richtung geführt?

Mein Leben verlief nicht so gradlinig, wie man denken könnte, aber ich hatte stets ein Ziel vor Augen. Mit meinem Coming-out, das war ein langer Prozess, darum ist klar, dass ich in unterschiedlichen Situationen immer wieder positive, aber auch negative Erfahrungen machen konnte und musste. Als AIDS aufkam, das war für mich die schlimmste Zeit und ich habe viele Freunde und Bekannte verloren. Deshalb verarbeite ich manche Situationen im Umgang mit diesem Thema „Homosexualität“ in meinen Büchern.

#9 Was ist dir in dieser Hinsicht wichtig?

Ich möchte gerne die Probleme von Behinderten (Rollstuhlfahrer – meine Mutter – , Gehörlose – mein Mann -, von „Außenseitern“ der Gesellschaft (Schwule, Asylanten, Menschen mit Migrationshintergrund) als Metaebene zu der eigentlichen Kriminalhandlung beschreiben, weil das viel zu wenig in der Literatur vorkommt. Essenzielle Grunderfahrungen wie Liebe, Eifersucht, Altern, Krankheit, Tod, Trennung sind immer wieder Motive für die Handlungen meiner Figuren.

#10 Was hält dein Mann, von den schriftstellerischen Veröffentlichungen?

Er liest selbst keine Krimis, überhaupt liest er sehr wenig. Er akzeptiert es, ist vielleicht ein bisschen Stolz, wenn ein neues Buch herauskommt.

#11 Unterstützt er dich, in dieser Hinsicht?

Zumindest legt er mir keine Hindernisse in den Weg, ist aber manchmal genervt, wenn es in der Korrekturphase am Ende eines Buches etwas hektisch werden kann.

#12 In Band 10 hatte ich ein echtes Déjà-vu. Mir kam eine Figur, sehr bekannt vor. War das Absicht?

Mein Alter Ego spielt im ersten Krimi eine wichtige Rolle. Unschwer sind Detlef und Thomas Sommer wiederzukennen. Das musste sein wegen der Insiderkenntnisse aus der Personalratsarbeit, aber sonst habe ich alles verfremdet. Da aber immer wieder von meinen Stammlesern nachgefragt wird, spielen treten Detlef und Thomas Sommer sporadisch auf, überhaupt kommen einige Figuren in mehrere Büchern vor. Frankfurt ist ein Dorf.

#13 Gibt es auch andere Protagonisten aus deinen Büchern, die uns in Frankfurt begegnen könnten?

Nein, nur die beiden Chihuahuas Dawo und Jaoma, deren Namen ich nicht geändert habe. Aber natürlich sind manche Charaktere nach lebenden Personen gezeichnet, die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind, aber die erkenne nur ich wieder.

#14 Wie sieht dein Schreiballtag aus?

Ich arbeite nicht jeden Tag kontinuierlich, aber ich denke täglich über den aktuellen Krimi nach, oft beim Spazierengehen. Manches Kapitel braucht einige Tage, bis es reift. Ich arbeite altmodisch mit einer Mindmap für die Konzeption des Buches. Für jede Hauptfigur habe ich eine Karteikarte bzw. eine Datei mit den wichtigsten Fakten, in der ich alles festhalte, damit mir im Privatleben keine Fehler unterlaufen. Das große Konzept steht von Anfang an fest: Wer ist der Mörder, wer das Opfer, was ist das Motiv? Aber während des Schreibens ändere ich Nebenhandlungen und manchmal verarbeite ich auch reale Ereignisse aus dem Alltag. Ich schreibe zu keiner bestimmten Tageszeit, aber tendenziell eher tagsüber als nachts. Nur in der Endphase ist manchmal Nachtarbeit angesagt, wenn ich die mir selbstgesetzte Deadline für die Veröffentlichung erreiche. Immer wenn ich ein Kapitel fertig habe, lese ich es direkt am nächsten Tag noch einmal und überprüfe im Duden – Mentor online Rechtschreibung und Zeichensetzung oder grammatische Fehler und Wortwiederholungen. Leider ist er nicht ganz fehlerfrei. Dann lese ich alles noch mal durch und überarbeite das Kapitel, bevor ich das nächste beginne. Ich gebe jedem Kapitel eine Arbeitsüberschrift, die aber im fertigen Buch nicht erscheint, diese Überschrift halte ich in einer Excel-Tabelle fest und arbeite mit verschiedenen Farben für die wichtigen Figuren. So kann ich auch bei einer Schreibpause (Urlaub o.ä.) jederzeit den Überblick behalten.

#15 Wie wichtig ist Recherche für dich?

Ich suche alle Orte, die im Krimi vorkommen, persönlich auf, besuche die Lokale, Cafés etc., damit ich sie möglichst genau beschreiben kann. Auch die Außenansicht von Gebäuden ist wichtig, das Treppenhaus. Ich habe jeweils bestimmte Gebäude vor mir, wenn ich sie beschreibe. Ich nenne aber niemals Hausnummern. Inhaltlich brauchte ich für den ersten Krimi natürlich nicht recherchieren, weil ich das Schulmilieu bestens kenne. Aber zum Thema Organspende, Feuerbestattung, Zahngold, Coronamaßnahmen, Polizeiarbeit etc. recherchiere ich im Internet oder frage Fachleute (kenne einen Gerichtsmediziner persönlich, einen Kommissar und einen pensionierten Polizisten, im neuesten Krimi zwei Taxifahrer, bei Zahngold meinen Zahnarzt.)

#16 Plotten oder nicht. Was ist dein Weg?

Das Cover entwerfe ich recht früh, dabei verwende ich immer eigene Fotos. Den Plot spreche ich mit meinem Lektoratsteam ab und veröffentliche ihn als Teaser. Ich arbeite ab Krimi 3 mit Probedrucken bei Amazon, trotzdem werden immer noch Fehler übersehen.

#17 Hast du noch weitere Bücher veröffentlicht?

„Internet für Altphilologen“, ein Sachbuch, dann habe ich noch unter einem Pseudonym eine schwule Coming-Out-Geschichte in Form von schwulen Kurzgeschichten veröffentlicht. Aber das Pseudonym kann ich hier nicht preisgeben. Leider verkauft sich das Buch überhaupt nicht, weil ich keine Werbung dafür machen kann. Ich habe es aber veröffentlicht, weil ich ursprünglich die Geschichten im Internet veröffentlicht hatte und dann jemand Geschichten klaute, um sie auf seiner Webseite zu verwenden. Deshalb habe ich dann das Buch veröffentlicht, um meine Rechte zu wahren. Zum Glück akzeptiert Amazon und auch mein Impressumservice die Verwendung eines Pseudonyms.

#18 Wann dürfen wir uns, über ein neuen Kriminalroman aus Frankfurt freuen?

Ich schreibe jetzt am 12. Krimi „Mordsstille“, der zur Frankfurter Buchmesse 2025 erscheinen soll.

#19 Wo kann man dir lauschen, oder dich treffen?

Meine nächste Lesung ist am 12. Februar im schwul-lesbischen-Kulturhaus für eine geschlossene Benutzergruppe, vielleicht bieten mir jetzt Buchhandlungen eine Lesung an, da der 11. Krimi bei einem Verlag erschienen ist. Ansonsten gibt es Lesungen an ungewöhnlichen Orten.

Danke für deine kostbare Zeit. Ich habe mich sehr gefreut, dich getroffen zu haben. Hoffe auf eine Wiederholung.

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[Rezension #682] „Mord. Macht. Schule“ von Dieter Kaufmann

Meine Meinung:
Ein Mord mit einem Fäustel geschieht, wer ist der nächste. Yunus Abbas und sein Team, sind wieder auf der Suche. Auf der Spurensuche. Denn diesmal ist es nicht einfach, den Täter zu finden. Die Wahrheit wird verdreht. Alibis sind nicht nachvollziehbar oder gar nicht vorhanden. Frau Dr. Winter, eine zauberhafte Dame  aus dem Altenstift, hilft mit ihren Beobachtungen. Herr Wilde, der gehörlos, aber eine sehr gute Beobachtungsgabe besitzt, ist ein wertvoller Zeuge. So kommt auch Detlef Sommer ins Spiel, der bei den ersten Befragungen als Gehörlosendolmetscher assistiert.

Es wird zunehmend spannender, Fotos werden zu hilfreichem Anschauungsmaterial. Viel Recherchearbeit ist zu tun. Puzzeln auf höchstem Niveau.

Teambesprechungen, bringen Neues zu Tage. Man tauscht sich aus. Ideen führen  zum nächsten Schritt. Tolles Konzept finde ich. Nachvollziehbar ist ein jeder Schritt. Lücken bleiben kaum. Manches Teil fehlt, so dass das große Ganze, sich nur langsam zeigt. Wirklich großartig geschrieben. Man fühlt sich, wie ein Teil des Teams. Rätselt mit.

Mein Fazit:
Der Mord an Regine Schwarz, wird zum Wettlauf mit der Zeit. Am Schluss heißt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ich hoffe Yunus Abbas und das Team kommen rechtzeitig. Seid gespannt, denn hier mit dem ersten Band, beginnt eine Reihe, die wunderbar unterhält. Mir hat es viel Freude bereitet.

Verlag ‏ : ‎ Independently published (7. Oktober 2018)

Sprache ‏ : ‎ Deutsch

Taschenbuch ‏ : ‎ 378 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 1724051881

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-1724051882

[Rezension #681] „Lauf in den Tod“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
In was ist da Torben nur reingeraten. Der Kindheitsfreund von Andreas Rauscher, taucht bei ihm zu Hause auf und steht unter Schock.
Nach einigen Nächten im Krankenhaus, fängt er sich wieder. Doch das Gesehene bleibt.
Die Laufgruppe ist wie eine Familie. Torben gehört dazu.
Natürlich deutet erst alles auf ihn hin. Das will Andreas aber nicht hören, er glaubt an dessen Unschuld.
Auch ich war mir unsicher in Bezug auf Torben.

Als es zum nächsten Mord innerhalb der Laufgruppe kommt, werden auch die oberen Polizeikräfte nervös und verlangen Ergebnisse.

In der Mitte des Buches, habe ich eine Verdächtige. Doch ist sie das wirklich, oder hängt sie nur mit drin. Es bleibt alles hinter undurchsichtigem Nebel verborgen.

Das Thema Laufen wird stark thematisiert. Ich denke das der Autor selbst, Erfahrungen mit dem Laufen hat oder es liegt eine gute Recherche zugrunde.

Andreas Rauscher, was für ein Kriminalkommissar. Er besitzt Zielstrebigkeit und was man Kombinationsgabe nennt.
Keine Minute lässt ihn dieser Fall los.
Das Einzige was mich stört, ist die Beziehung zu Lena.
Er hängt manchmal zu oft mit den Gedanken bei ihr.

Elke Erb ist eine Person die sich wunderbar in das Team einfügt.

Dr. Quast ist wie immer kompetent und gibt dem Team, viele gute Hinweise.

Debbie geht mir dagegen auf den Nerv. Frau Winter tut mir wirklich leid.

Wie immer sind in dem Buch Menschen die man gut einschätzen kann, andere nicht. Aber dieses Unwissen oder nicht hinter das Äußere schauen zu können, macht die Spannung aus. Vorallem Elisabeth kann ich nicht einordnen. Sie spielt mir zu sehr mit den Männern. Sie ist der Verführung zugetan.

Schreibstil:
Kurzweilig, voller Spannung. Rasch geht die Geschichte voran. Man rätselt mit. Ein roter Faden begleitet einen durch die Seiten. Spürt die Ratlosigkeit, die Andreas Rauscher andauernd bewegt.

Mein Fazit:
Sehr gerne, habe ich diese Fortsetzung der Reihe gelesen. Andreas Rauscher ist und bleibt ein toller Kommissar. Er leitet das Team gut an, auch wenn er manchmal vorprescht, ohne auf die Anderen zu warten. Seine Beziehung zu Lena ist mir ein Dorn im Auge. Mal sehen wie es mit den Zweien weiter geht. Eine Andere Beziehung wäre mir lieber.
Lasst euch überraschen.

Verlag‏: ‎ mainbook Verlag

Sprache ‏ : ‎ Deutsch

Taschenbuch ‏ : ‎ 216 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3981357108

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3981357103

[Rezension #625] „Stumme Geheimnisse“ von Arwyn Yale

Meine Meinung:
Fenja und Leon erwachen am Strand. Sie haben am Abend viel zu viel getrunken. Fenja weiß das ihre Mutter toben wird.
Es bellt kein Hund, nein weit gefehlt es gurrt eine Taube. 🙂

Sie entdecken etwas am Strand, das eine Schaufensterpuppe sein könnte. Aber total echt sieht sie aus. Der Schreck sitzt tief, es ist eine Frauenleiche. Die Janssen ist tot.

Kriminalhauptkommissarin Svantje Korbmacher ermittelt und versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Mithilfe von Jens Radolf ein Kollege von Svantje.
Bei den Verhören, wird schnell klar das die Schwestern was verheimlichen.

Jasmin Gerlach dagegen ist Zahnärztin. Hat ihr Leben scheinbar im Griff. Als die Sprache auf das Auto kommt, ein Autoschlüssel wurde bei der Toten gefunden, verhält sie sich komisch. Kennt sie jemand mit einem BMW? Lenya ist ihre Tochter Mathis ihr Mann (Arzt)

Katharina Janssen ist dem Alkohol und den Drogen sehr zugetan. Hat laut ihrer Schwester, ihr Leben nicht im Griff.

Ida Storm, Wirtin der Kneipe zur Schmiede, hat viele Dinge zu berichten. Vor allem wer was gegen die Janssen gehabt haben könnte.

Die Janssen kommt dabei, nicht gut weg. Auch bei anderen Befragungen.

Erika Lund hat einen Filmriss. Sie weiß einfach nicht, was sie Nachts getan hat. Hat sie was mit Heidi Janssens Tod zu tun? Hinnerk weiß über die Geschehnisse Bescheid. Deckt sie. Er scheint gutmütig zu sein und liebt sie. 
Immer mehr Verdächtige tauchen auf, doch wer war es wirklich. Lasst euch überraschen.

Als Elif, eine neue Kollegin verschwindet, wird die Situation brenzlig. Wo ist sie und was ist mit ihr geschehen?

Eine verzweifelte Suche beginnt.

Mein Fazit:
Was für ein Buch. Die Geschichte ist sehr klug erdacht. Man findet lang nicht heraus, wer was getan hat. Man muss lange überlegen, um zu schauen wer mit wem und wie zusammenhängt. Die Autorin hat das wirklich geschickt gemacht. So kann man immer wieder auf neue Wendungen  gespannt sein. Man wird als Leser in die Irre geleitet. Solange bis nichts mehr verborgen ist. Oder doch?