[Frankfurter Buchmesse] Tag 2 – 09. Oktober 2026 mit Johanna

Endlich scheint die Sonne. Hoffe es bleibt so. Denn gestern war es doch ziemlich nass. Heute geht es für mich die Halle 4.0 fotografieren. Hier sind auch einige meiner Freunde, mit ihren großartigen Verlagen und Ständen untergebracht. Zuerst habe ich aber die Signierzelte besucht. Na ja nicht gerade besucht, aber geschaut was denn heute so geboten wird. Da waren doch einige bekannte Namen dabei.

Als ich mich umdrehte, sah ich die Sonne hinter dem Gebäude, was für ein Anblick.

Auf in Halle 4.0, bevor die vielen Menschen die Halle stürmen. Später würde mich meine liebe Freundin Johanna begleiten. Ich freute mich schon so sehr darauf. Es war jedesmal, als ob sie mir Glück bringen würde. Nun aber auf in die Halle 4.0.

ars Edition

Jupitermond Verlag

Oetinger Verlag

Coppenrath / Die Spiegelburg

LYX Verlag

Egmont Manga

moses Verlag

Kosmos Verlag

cbt Verlag

Ueberreuter Verlag

Magellan Verlag

Fischer-Sauerländer Verlag

Carlsen Verlag

Nord Süd Verlag

Was ist Was

Ravensburger Verlag – Der Verlag meiner Heimat

Hybrid Verlag – Immer einen Besuch wert. Dort traf ich meine liebe Freundin Yvonne. Sie hat mich mit ihrem letzten Buch: Chosen by Ice and Snow völlig verzaubert und in Atem gehalten.

Chrissy Em. Rose 🌹 – Die magische Buchtaverne. Magisch ist es, denn man entdeckt bei ihr immer Neues. Sie ist bezaubernd.

A. v. G. Koopmans – mit ihrer Buchreihe Iasanara. Alexandra und ich kennen uns jetzt ein Jahr. Ihre Buchreihe, hat es mir angetan. Vorbestellt habe ich mir das neueste Werk von ihr.

Thea Lehmann – Gespräch und Lesung zu ihrem neuen Buch – Blüten für eine neue Welt. Die Geschichte die sie erzählt, ist so faszinierend das ich ihr noch ewig hätte zuhören können. Leider gehen gerade die spannenden Momente zu schnell vorbei.

Cornelia Funke – im Gespräch

Selfpublisher Verband – mit sehr interessanten Werken. Auch zwei Bücher von Freunden gab es hier.

Kaum ist meine liebe Johanna bei mir, kann ich schon solche Fotos vorweisen. Ich sag ja mein Glücksbringer.

Sebastian Fitzek – im Interview.

Meine Freundin Diana Ahrabian – Tolle Journalistin und Autorin der tiefen Gefühle. Wir verstehen uns einfach wundervoll.

Bianca Elliott – Gespräch und Lesung – eine tolle einfühlsame Frau und Autorin. Sie hat sich Zeit genommen, mir zuzuhören und mir auch Tipps zu geben. Johanna hat es sich auch nicht nehmen lassen, ein Foto mit ihr zu machen. Jetzt kann ich sie euch endlich zeigen.

Michael Tsokos – Signierstunde. Er hat eine Menge zu tun.

Ein Buch das mich sehr interessiert: „Der Regenzaubermarkt“ von You Yeong-Gwang aus dem Ueberreuter Verlag

Reinhold Messner im Gespräch.

Max Moor – eine Begegnung die mir im Gedächtnis bleibt. Wir unterhielten uns kurz. Ein Mann mit Humor und Charisma. Hier noch eine kleine Anekdote. Das Buch lag da, der Autor also Max Moor saß auch da. Ich bedankte mich für das Foto.

Johanna meinte, als wir weiter gingen. „Ähm, du willst das Buch da sitzt der Autor, willst du dir das nicht holen?“ Ich schüttelte den Kopf über mich selbst. Er begrüßte mich mit den Worten „Hello again“ und ich musste lachen. Da sieht man mal wie kopflos ich manchmal bin. Das Buch hätte ich nicht, wenn Johanna mich nicht gestupft hätte. Danke dafür.

Caroline Wahl – Im Gespräch. Letztes Jahr durfte ich bei einer Lesung dabei sein, die während der Stuttgarter Buchwochen statt fand. Dieses Jahr wird sie wieder dort sein.

Alexa Hennig von Lange – Autorin des Buches „Alte Pfade“ aus dem Dumont Verlag – Im Gespräch. Ein Buch das mich sehr interessiert. Genau deshalb mag ich den Dumont Verlag, sie haben Werke die man noch lange mit sich trägt.

Friedrich Kalpenstein – Lesung und Gespräch. Es war einfach supertoll. Seine Bücher gehören zu meinen Must Have Büchern. Er liest vor und es dauert keine Sekunde und man ist mittendrin im Geschehen.

Ihr wundert euch vielleicht, was er mit der Kamera vorhatte. Was denkt ihr? Genau, er hat ganz einfach den Spieß mal umgedreht. Da mehrere ihn fotografiert hatten, hat er uns fotografiert. Wir fanden es total lustig. So was kommt ja eigentlich nie vor.

Ein großer Wunsch meiner Freundin war, Petra Schier zu treffen. Zum Glück war sie noch da. So trafen wir uns am Herder Stand auf dem Festplatz. Es regnete und wir stellten uns kurz unter.

Volker Klüpfl bei der 30 Minuten WG im Gespräch über sein neues Buch. Die Ausstattung, der 30 Minuten WG, hatte sich sehr verändert. Minimalistischer als noch die Jahre zuvor. Gefiel mir nicht so gut.

Linus Geschke– Bei der Signierstunde.

Kai Bliesener beim emons: Verlag – Im Gespräch über sein neues Buch „Hotel Silber – Den Tätern auf der Spur“. Es ist einfach jedesmal großartig, ihn zu treffen. Im Moment lese ich das Buch. Ihr bekommt dann in einem weiteren Beitrag, meine Meinung dazu.

Kuscheltiere – Sie mitzunehmen war nicht möglich. Süß sind sie. 🙂

Dörte Hansen – Im Gespräch bei Thalia über ihr neues Buch „Broder“.

Was für ein tolles Bild. Meddi Müller, Thorsten Fiedler, meine Wenigkeit und Gerd Fischer am Stand des mainbook Verlags.

Ralph Ruthe signiert und zeichnet, unvergessliche Bilder in die Bücher der Wartenden.

Michelle Schrenk – Im Gespräch über ihr neues Buch Hotel Hafenherz. Traurig, das wir nicht bis zum Ende bleiben konnten. Hoffentlich kann ich ihr nächstes Jahr lauschen.

Allerdings war da noch eine Jugendliteraturpreisverleihung, für die ich eine Pressekarte hatte und mir sehr wichtig war. Meine liebe Freundin Johanna wollte noch zu Herrn Peinkofer.

Nach der Jugendliteraturpreisverleihung war es schon dunkel. Ein schöner Tag mit meiner lieben Freundin Johanna und einer Veranstaltung die mich sehr berührt hat, ging zu Ende. Von der Preisverleihung erzähle ich euch in einem anderen Beitrag.

Johanna war schon zu Hause. Nächstes Jahr werden wir den Tag „Gemeinsam auf der Buchmesse“ wiederholen. Definitiv.

Meine Mitbringsel:

Die Bücher des Tages:

[Frankfurter Buchmesse] Tag 1 – 08. Oktober 2026

Was für ein Tag. Früh aufstehen und dank meines lieben Mannes kam ich pünktlich auf den Zug. Der war sogar mal pünktlich. Das sollte ich echt rot im Kalender eintragen.

Ich habe mich auf jeden Fall gefreut als ich 6:43 Uhr den Frankfurter Boden betrat. Mit meinem Koffer, ging es dann erstmal in Richtung Hotel. Den ich dann ganz allein zurückließ. Ihr kennt ihn ja, er macht mir also gerade Vorhaltungen, was hätte alles passieren können, als er da so allein rumstand. Wenn der nur wüsste, dass er die nächsten Tage auch des Öfteren allein sein muss.

Verratet es ihm bloß nicht. Dann komme ich morgen früh gar nicht hier raus. Man hat also so seine Sorgen mit dem Gepäck. 😀

Okay, nun weiter im Text. Das Schöne ist, mein Hotel ist gar nicht weit weg von der Messe. Ich habe sogar Kaffeemaschine und Wasserkocher auf dem Zimmer. Das ist so klasse. Schlürfe also gerade während ich, vom ersten Tag berichte, an einem Chai Latte.

Schon um kurz nach 8 Uhr war ich auf dem Weg zur Halle 3.0 Da habe ich mich dann doch etwas umgeschaut. Denn nicht alles war so wie ich es kannte. Kaum ein Stand war an seinem Platz. Da fehlte mir doch gleich das bekannte Feeling. Ich wusste ja von den Umstrukturierungen der Hallen und auch des Messebetriebes, aber das hatte ich dann doch nicht erwartet. In Halle 3.0 fehlten mir doch einige der gewohnten Verlage.

Schulterzuckend, machte ich mich ans Werk und fotografierte was das Zeug hielt. Das Licht war teilweise noch gar nicht richtig an. Spannend.

Thalia

Münchner Verlagsgruppe

emons: Verlag

Piper Verlag

Ullstein Verlag

Reclam Verlag

Relax Plätze gab es auch. Früher war da, der ein oder andere Stand.

Peter Hammer Verlag

Schöne Bücher Netzwerk

Wem lief ich als erstes über dem Weg? Na könnt ihr es erraten? Nein. In Ordnung nicht so drängeln, ich verrate es euch ja schon. Gerd Fischer, Verleger vom Mainbook Verlag Halle 3.0 B50 und Thorsten Fiedler dem Autor der Offenbach-Krimis und noch anderen tollen Büchern. Ein super Gespann. So früh am Morgen, haben wir noch kein Foto für euch. 😉

Nach einer Umarmung hieß es, wir sehen uns später, und dann wurde weiter fotografiert. Ich dachte echt, ich hätte gar nicht so viele Fotos gemacht. Echt!? Meine Galerie zeigt da leider erschreckend anderes. 😎

Es gab supertolle Begegnungen. Freunde und Menschen die mir ans Herz gewachsen sind. Menschen die man kennenlernen durfte. Ich lief Klaus-Peter Wolf und seiner Bettina praktisch in die Arme. *kicher*.

Nach meiner anfänglichen Verwirrung wegen der Standänderungen, fühlte ich langsam diese Aufgeregtheit in mir. Hier zu sein, bedeutet mir sehr viel. Es ist eine ganz besondere Zeit für mich. Also habe ich ganz viel genetzwerkt, wie das heute heißt. Visitenkarten haben die Besitzerin und Besitzer getauscht. Man hat gemeinsam gelacht und sich auch ernst unterhalten. Man ist in das Leben der Anderen eingetaucht. So einiges habe ich dadurch erfahren.

Einige dieser wundervollen Menschen darf und durfte ich interviewen. Aber dazu gibt es dann weitere Beiträge. Für mich ist das Treffen, auf der Buchmesse mit den Menschen die ich kenne und sehr schätze, wie ein großes Familientreffen.

Das P auf meinem Ticket habe ich jetzt tatsächlich schon das 21. Jahr. Ihr seht ich habe sogar Sebastian Fitzek eingeholt der dieses Jahr sein 20-jähriges feiert. Dabei, bin ich aber schon viel länger.

Sogar schwanger, das war 2004, ließ ich es mir nicht nehmen auf die Buchmesse zu fahren. Dank meines Papis, der mich begleitete, war das möglich. Das war leider das einzige Mal, das er mit mir hier war. Im Jahr darauf war unsere Maus Lisa noch so klein, das ich natürlich nicht auf der Messe war.

Warum ich euch das erzähle? Mein Papi ist seit über zwei Jahren nicht mehr hier, aber ich gehe jedes Jahr zum „Diogenes“ Stand. mache immer Fotos. Denn er hat diesen Verlag geliebt. Vor allem die Bücher von Jules Verne. Ich hatte ihm zu Lebzeiten fast alle besorgt, das waren eine Menge.

Entschuldigt, für die kurze sentimentale Ausschweifung. Mir kamen nur die Tränen als ich wieder dort stand.

Diogenes Verlag

Jetzt aber wieder zum lustigeren Teil. Hier nun die Fotos um meine Erzählungen zu belegen. Viel Freude beim Durchblättern.

Gmeiner Verlag

Die Leseinsel der unabhängigen Verlage.

Kunstmann lieber lesen!

Der Stand von buchkultur.

Klett-Cotta Verlag

Dumont Verlag, einer meiner Lieblingsverlage.

Kein & Aber Verlag

Katapult

Cornelsen I Pons I Langenscheidt

Literatur in Hessen – ein sehr wichtiges Thema, nicht nur in Hessen sondern im ganzen Land. Würde sogar soweit gehen, auf der ganzen Welt.

Penguin Random House Verlag

Hanser Verlag

Suhrkamp I Insel Verlag

Hoffmann & Campe Verlag

Na wen haben wir denn da. Alexander Oetker auf Leinwand. Es ist mir sofort ins Auge gesprungen.

C.H.Beck

Aufbau Verlage

Klett Verlag

Es gab Eis. Bei den langen Schlangen, habe ich es aber erst gar nicht versucht.

Außenansichten:

Petrus hat es nicht gut mit uns gemeint. Er wollte nicht aufhören, Regntropfen nach uns zu werfen.

Kurz mal in Halle 5.0 gewechselt. Oh man sind die Decken niedrig. Irgendwie fühle ich mich hier, nicht so wirklich wohl. Warum ich dann hier bin, fragt ihr? Weil es hier die ein oder andere Lesung gibt, die ich gern hören möchte. Also ganz nach der Devise: Augen zu und durch.

Droemer Knaur Verlag

amazon publishing

Robert Habeck bei „Die Zeit“ über sein Buch „Arctic Meltdown – Die Neuvermessung der Welt“.

Lesung & Gespräch Alexa Hennig von Lange mit ihrem Buch „Alte Pfade“ aus dem Dumont Verlag.

Lesung & Gespräch Sibel Daniel mit ihrem Buch „Sturmtage“.

Dieses Gespräch und auch die Passagen, die aus dem Buch von der Autorin gelesen wurden, waren sehr eindrucksvoll.

Lesung & Gespräch Anja Saskia Beyer mit dem Buch „Sieben Jahre bis zu dir“. Liebe verändert sich. Manchmal müssen wir älter und reifer werden, um das Gewesene zu verstehen.

Lesung & Gespräch Melanie Thiele mit ihrem Buch „Heat & Heart – Liebe in Texas“. Liv will die Finger von Männern wie Noah lassen, doch ihre Gefühle sind dagegen. Sie kommen sich gefährlich nah.

Sie ist zauberhaft.

Besondere Begegnungen:

Yvonne Wundersee, eine superliebe Autorin, ihre Bücher haben Suchtgefahr.

Diana Ahrabian meine liebe Freundin, großartige Autorin und tolle Journalistin. 😍

Vanessa Jeske, ihr Buch werde ich demnächst lesen. Bin schon gespannt.

Jetzt habe ich doch ein Foto für euch.

Thorsten Fiedler (li.) und Gerd Fischer (re.) Hier bei den Zwei, fühle ich mich wohl. Mal schauen wie lange sie es mit mir aushalten. 😉

Alexander Oetker, ein total sympathischer Mensch und Autor. Seine Bücher sind super.

Spaß mit Freunden. (v. li. na. re.) Christine, Petra Schier, ich (Mist, jetzt habe ich mich verraten.), Heike Klein, Gabi Haug und Manfred Haug.

Rebecca Reiss, eine liebe Freundin und Bloggerin.

Ja sag mal, hat jemand mit Petrus geredet.

Das ist doch nicht etwa die Sonne. Nachmittags zeigt sich die Frankfurter Messe in schön.

Nun noch schnell was eingekauft und dann ab ins Hotel. Ist zum Glück nicht weit weg. Meine Füße wollen nämlich ihren Dienst, schon nach dem ersten Tag aufgeben. *tztztz* immer dieses Personal. 😏

Mein Hotelzimmer Best Western Macrander Hotel Frankfurt/Kaiserlei. Da kann man es aushalten.

Besondere Bücher:

Meine Mitbringsel:

[Rezension #776] „Maya und Samuel“ von Franziska Fischer aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Maya und Samuel sind Freunde. Durch die Kindheit, in die Jugendzeit, bis hin zum Erwachsenenalter.
Erst in Freundschaft, vorsichtige Annäherung und dann in Liebe verbunden. Sie teilen ihre Gedanken, ihre Erlebnisse. Möchten nicht ohne den Anderen sein. Doch gibt es Trennungen auf Zeit.

Samuel kümmert sich liebevoll um seine Schwester Lilly. Der Vater fällt teilweise ins bodenlose. Es gibt immer Streit bei Sammy zu Hause. Dann knallt die Tür. Die Mutter ist weg. Thorben, der Vater von Sammy versucht alles und ist doch hilflos. Neue Wohnung finden, für die Kinder da sein. Dennoch schlafen Lilly und Sammy, immer öfter bei Maya zu Hause.

Die Geschichte wandert zwischen der Gegenwart von Samuel und Maya und ihrer Vergangenheit, hin und her. Es ist ein sprichwörtliches miteinander reden, diskutieren, kommunizieren. Manchmal mit wenig Worten, dann umso älter sie werden mit mehr Worten, tieferen Gedanken, Wünschen und Vorlieben.

Etwas jedoch blockiert beide in der Gegenwart. In der Jetzt-Zeit. Eine Traurigkeit liegt in der Luft. Jeder ist darin gefangen, auf seine ganz eigene Weise. Dieser Schmerz ist so tief, so unendlich. Ihre Welt die mal war, hat in ihren Grundfesten gebebt. Wie nur sollen zwei Menschen, die sich so zugetan sind, jemals wieder zueinander finden. Keiner ist schuld, niemand spricht in diesem Buch von Schuld. Plötzlich ist diese eine Welt zerbrochen.

Maya zieht sich völlig zurück. Sie empfindet eine Leere, die nur schwer zu füllen ist.
Samuel versucht sich Maya zu nähern, Dinge zu tun, die ihr Freude bereiten könnten. Aber er ist auch unsicher, wie viel Nähe ist in Ordnung. Was hilft ihr, sich wieder dem Leben zu öffnen.

Mein Fazit:
Etwas das wohl eines der schlimmsten Verluste ist, die eine Frau und ein Mann erleiden können, behandelt dieses Buch. Der Weg zurück ist steinig. Wir lernen zwei Menschen kennen. Zwei liebende Menschen, denen das Schicksal übel mitspielt. Die kaputt gehen, jeder für sich und doch einander haben um sich aneinander anzulehnen. Sich gegenseitig Kraft zu geben. Nur dann wenn beide es zulassen, kann die Heilung beginnen. Tief, empathisch, mit wohl gewählten Worten erreicht die Autorin Franziska Fischer das wir uns in dieser Geschichte und dem Schmerz verlieren, den die zwei Charaktere fühlen. Ja, man ist bis tief ins Mark erschüttert. Um welchen Verlust es geht, wird angedeutet und das ist für mich das Besondere an dieser Geschichte. Nicht offen, sondern durch Gesten.

Verlag : ‎ Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 289 Seiten

ISBN: 978-3755800095

Veröffentlicht : 2025

[Frankfurter Buchmesse] Tag 2 – 17. Oktober 2025

Am Morgen begab ich mich zur Messe. Heute würde mich Johanna, eine liebe Freundin begleiten. Ich kenne sie schon lange. Damals in Raunheim, hatte ich ein massives Problem mit meinem Koffer. Es gab nämlich keinen Aufzug. Er war nach der Messe, wer kennt es nicht, extrem schwer. Johanna kam, sah mich mit dem Koffer kämpfen und packte einfach mit an. Wir unterhielten uns, bis der Zug kam. Auch da half sie mir. Von da ab, verband uns eine Freundschaft. Manchmal passt es einfach. Ich freute mich so sehr, sie nun heute wiederzusehen. Bevor sie in die Messe durfte, die Besucher kamen ab 10 Uhr, streifte ich noch durch Halle 3.1.

Hier der „Diogenes Verlag“. Mein Papi hat diesen Verlag geliebt. Er ist zwar nicht mehr unter uns, aber in seinem Andenken habe ich dieses Bild gemacht.

„Aufbau Verlage“ sind sehr interessant. Sie haben so tolle Bücher. Nächstes Jahr werde ich da stöbern gehen. Habe es schon auf die To-Do Liste gesetzt.

Schön leer ist es noch in der Halle. Da kann man nochmal durchatmen, bevor der Ansturm kommt.

Der „Peter Hammer – Verlag“.

„Oma verbuddeln“ da musste ich kichern. Bin ja 2-fach Oma. Das Buch bekommen meine Enkelinnen nicht zu lesen. 😄

Der „Klett Verlag“.

Der „Pons Verlag“.

Der „Unionsverlag“.

Der „Societäts Verlag“.

Der „Novum Verlag“.

Der „Katapult Verlag“.

Die „Insel-Bücherei“.

Tessa Hansen Band 3 vom „Bücherschiff“

„75 Jahre – Suhrkamp Verlag“

Der „Hanser Verlag“.

Verlag „C.H.Beck“

Einige dieser Bücher aus „C.H. Beck Wissen“ habe ich zu Hause. Gutes Recherchematerial. Habe mir das Gesamtverzeichnis mitgenommen und schon viele Kreuze gemacht. Meine Wunschliste, platzt so langsam aus allen Nähten. 🤭

Der „Klett-Cotta Verlag“.

Hier beim „Dumont Verlag“ traf ich nochmal Liesa. Sie war nur noch am heutigen Tag da. Ich stöberte in den Büchern. Ach, da sind so einige Bücher die mir gefallen. Vier davon habe ich fotografiert.

Der „Bayrischer Buchpreis 2025“, von dem ich gar nicht wusste das es ihn gibt. Man lernt nie aus.

Michael Tsokos war eifrig am Signieren.

Seine Bücher sind spitze. Gerne nutze ich sie als Recherchematerial. Wissen aus erster Hand.

**************************

Eckart von Hirschhausen im Gespräch über sein Buch „Der Pinguin, der fliegen lernte“ aus dem „dtv Verlag“.

***********************************

Jedes Jahr besuche ich den „Selfpublisher Verband“. Letztes Jahr traf ich dort Dieter Kaufmann. Seither sind wir in regem Kontakt. Ich bin so froh, das er dort war. Das ist jetzt ein Jahr her. Dieses Jahr war er zwar nicht dabei, aber ich traf ihn abends mit seinem Mann zum Essen. Sein Buch „Frankfurt Taxi Mord“ wollte ich aber unbedingt fotografieren.

Johanna machte ein Foto von Klaus-Peter Wolf und mir. Klaus-Peter kenne ich nun schon lange. Genau wie seine liebe Frau Bettina Göschl. Es ist so eine Freude, kurz mit ihm zu reden. Denn auf ein signiertes Buch von ihm, warteten sehr viele. Gleich darauf ging es weiter für uns.

Mit Johanna machte ich mich auf den Weg zu Petra Schier. Dort trafen wir auch Rebecca, eine liebe Freundin von mir. Das ist eins der schönsten Dinge. Gleichgesinnte Freunde zu treffen. Das Beste, sie wohnt nicht weit weg.

Petra Schier und Johanna

**************************

Bei „Amazon Publishing“ gab es sodann eine Lesung und Gespräch mit Josephine Cantrell über ihr Buch „Honigtage“. Kurz die Füße ausstrecken. Wir sind so viel gelaufen.

******************************

Markus Heitz. Ein großartiger Autor mit Humor und Witz. Ihm zu lauschen macht einfach Spaß und seine Reihe „Ulldart“ habe ich nicht mehr aus der Hand legen können. Er hatte viel zu tun, deshalb danke ich ihm, auf diesem Weg, ganz herzlich für das Foto.

Rita Falk mit ihrem neuen Buch „Apfelstrudel Alibi“. Da stand Rebecca in der Schlange. Sie mag ihre Bücher so sehr. Wie freute ich mich für sie, das wir noch ein Bild machen konnten. Schaut wie sie strahlt.

Gaby Hauptmann beim „Piper Verlag“ mit ihrem Buch „Wenn ich tanzen will“. Sie war so lieb. Ich durfte noch ein Foto machen. Danke dafür.

********************************

Ursula Poznanski bei „Thalia“ mit ihrem Buch „Erebos 3“. Oh man war das voll. Allgemein mussten Johanna und ich feststellen, dass bei „Thalia“ immer viel los war.

*********************************

In Halle 1.2 trafen wir auf A.D. Wilk mit ihrem neuen Buch „Und wenn ich mich selbst liebe“ aus dem „Kampenwand Verlag“.

Inhalt:

Woran erkennst du, dass du dich selbst nicht genug liebst?

Tagsüber sitzt Teresa an der Supermarktkasse, lächelt mechanisch und wird von den meisten Kunden kaum beachtet. Nachts verliert sie sich in Büchern – dort, wo Menschen über sich hinauswachsen und geliebt werden, wie sie sind. In ihrer Realität hat Teresa sich selbst aufgegeben. Sie führt eine Beziehung, die sie klein hält, ohne dass sie es merkt. Ihr Leben ist eng, ihre Wünsche leise, ihre Grenzen verschwommen.

Doch dann geschehen Dinge, die sie nicht ignorieren kann. Unerwartete Impulse reißen sie aus ihrer Routine, lassen sie innehalten, hinsehen, hinterfragen. Zum ersten Mal spürt sie, dass das Leben mehr für sie bereithält – wenn sie den Mut findet, sich nicht nur zwischen den Seiten eines Buches zu verlieren, sondern in ihrer eigenen Geschichte aufzuwachen.

Eine Geschichte über das Wiederentdecken der eigenen Träume, den Mut, für sich selbst einzustehen, und die Erkenntnis, dass wahre Liebe bei dir selbst beginnt.

Sehr interessant und schwupps auf meiner Wunschliste. 😄

******************************

„Chrissy Em Rose“ hat fantastische Bücher. Dieses Jahr hat sie ein ganz besonderes Buch dabei. Seht ihr es?

Sie ist voll in ihrem Element. Unterstützt von ihren Töchter. Ihrem Namen werdet ihr definitiv, noch öfter auf meiner Homepage begegnen.

Letztes Jahr stellte ich ihren Stand vor. Den Bericht findet ihr unter: https://www.bettinalippenberger.de/2024/10/23/vorstellung-magische-buch-taverne-von-und-mit-chrissy-em-rose/

**********************************

Denis Scheck stellt Bücher vor. „Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck“. Konnte mir aber beim besten Willen nicht alle merken. Auch hier, war das Interesse riesig.

Er stellte diese Bücher am Anfang vor.

Von Dorothee Elminger “ Die Holländerinnen“ aus dem „Hanser Verlag“.

Von Laszlo Krasznahorkai „Krieg und Krieg“ aus dem „Fischer Verlag“.

Von Chloe Dalton „Hase und ich: Die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung“ aus dem Klett-Cotta Verlag

Von Ulli Lust „Die Frau als Mensch: Am Anfang der Geschichte“ aus dem „Reprodukt Verlag“

***********************

Alexander Hartung im Gespräch bei „Amazon Publishing“ über sein Buch „Am Ende des Sturms“.

*****************************

Dieses Jahr entkam er mir nicht. *hust* Letztes Jahr habe ich ihn schlicht verpasst. Jochen Till mit seinen Büchern, ist ein wunderbarer Autor. „Luzifer junior“, „Die wilde Wilma“, „Raubritter Rocko“ und „Cornibus & Co.“ um nur einige zu nennen.

********************************

Nein ich glaube nicht, dass ich fragen muss ob ihr ihn kennt. Es werden wohl Alle JAAA! rufen. Genau, es ist Willi Weitzel von „Willi wills wissen“. Danke für die Erlaubnis das Bild zu verwenden.

*************************************

Chistian Berkel mit seinem Buch „Sputnik“ aus dem „Ullstein Verlag“. Im Gespräch auf der Literaturbühne. Bin so stolz auf dieses Foto. Herzlichen Dank Herr Berkel.

********************************

Auf in die Halle 3.1 vorher noch frische Luft schnappen. Es war teilweise doch recht warm, in den Hallen.

Johanna wollte jemandem lauschen. Ihn sehen und das nicht auf dem Bildschirm. Na erratet ihr wem? Ja, Gregor Gysi. Ihr habt ihn wahrscheinlich gleich erkannt.

*************************

Trinkpause, mit Blick von oben.

******************************

In Halle 3.0 besuchten wir dann das Gespräch mit Sebastian Fitzek, bei „Thalia“. Okay, wir quetschten uns eher durch. 😉 Das seht ihr auch. An diesem Tag war es mir nicht vergönnt, ein gutes Foto von ihm zu machen.

*****************************

Friedrich Kalpenstein liest aus seinem neuen Buch,

„Salute – Das letzte Gebet“ bei „Amazon Publishing“. Bin so froh, dass ich letztes Jahr das Glück hatte ihn kennenzulernen.

Sein Interview von 2024 mit mir, findet ihr unter:

https://www.bettinalippenberger.de/2025/09/05/interview-friedrich-kalpenstein-der-autor-des-kult-buches-herbert-und-des-dolce-vitas/

Kurz noch die Zeit für ein Foto genutzt.

Johanna nutzte natürlich auch die Chance. 😀

*******************************

Mit Johanna besuchte ich noch, die Halle des Gastlands Philippinen.

*******************************

Beim „Mainbook Verlag“ trafen wir viele tolle Leute. Leider weiß ich nicht alle Namen. Habe aber Gerd gelöchert. Er hat es mir dann verraten. 😁

Obere Reihe (v.l.n.r) Johanna, Thorsten Fiedler (Autor), Stefan Schweizer (Autor) und meine Wenigkeit. Untere Reihe (v.r.n.l) Marion (Autorin), Florin (Grafikerin), Gerd Fischer (Verlagschef) und Sylvia (Bloggerin).

Da ich dachte, ich würde Stefan am nächsten Tag nicht mehr sehen, machten wir noch ein Foto.

*************************

Danke liebe Johanna. ❤️

Leider mussten Johanna und ich uns dann trennen. Denn ich war noch verabredet. Es war so wunderschön, mit ihr. Habe jeden Moment genossen. Sie hat mir Glück gebracht. Auf jede denkbare Weise. Wir hatten Spaß, es hat uns so viel bedeutet. Eins ist sicher, so lange darf unser nächstes Treffen, nicht wieder auf sich warten lassen.

****************************

Am Abend traf ich mich noch, mit Dieter und Dirk zum Essen. Den „NORDSEE Frankfurt Fisch Franke“ muss ich mir merken. Sehr lecker. Ich bekam vorher noch eine Stadtführung. Es hat mir sehr gefallen. So erlebe ich ja Frankfurt ja sonst nie. Habe sogar noch etwas, über Gebärdensprache gelernt.

Wieder im Hotelzimmer, fotografierte ich noch ……

Meine Mitbringsel:

[Rezension #731] „Hallo Du Schöne“ von Ann Napolitano aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Das Buch handelt von einer Familie, in der William seine Frau findet, die Julia heißt. Allerdings hat er ein Problem, er wurde nie wirklich geliebt. Seine Schwester ist sehr früh gestorben. Deshalb musste er immer leise sein, immer unauffällig. Das hat einiges in ihm zerbrochen. Nur eins gibt ihm Halt. Auf dem Basketballplatz, fühlt er sich wohl und angenommen. Eine Verletzung allerdings, zwingt ihn dazu das Spielen aufzugeben. Es dauert lange, bis er einigermaßen wieder fit ist. Aber an Basketball spielen, ist nicht mehr zu denken. Julia ist für ihn wie ein sicherer Hafen. Sie bestimmt er tut. Er macht was sie möchte. Sie hat ein ganz genauen Plan, wie das Leben funktioniert und was sie erreichen möchte. Als Julia schwanger wird, ändert sich einiges. Er bekommt eine tiefe Depression und tut etwas unglaublich dummes. Im Krankenhaus fällt er eine Entscheidung. Sylvie spürt, was mit ihm los ist. Sie fühlt wie er und das bringt sie einander näher.

Zwei Charakter in diesem Buch sind mir unsympathisch. Rose die Mutter und Julia, Williams Frau.

Bei Rose habe ich immer das Gefühl, alle anderen sind schuld. Sie geht einfach. Lässt die Kinder allein, auch wenn sie schon erwachsen sind. Interessiert sich nicht für das Leben, der Kinder sondern urteilt nur. Ich bin froh dass sie nur im Hintergrund agiert.

Julia ist eine, tut mir leid das zu sagen, sehr egoistische und unempathische Figur.
Sie meint sie hat den Plan im Leben. Aber sie hat keine Ahnung, was ihr Mann William fühlt oder was er denkt. Ich empfinde sie als kalt. In mancher Hinsicht ist es gut zielstrebig zu sein, aber ohne Gefühle zu zeigen oder wahrzunehmen ist es ein einsamer Weg. So beeinflusst sie auch das Leben ihrer Tochter Alice. Nicht zum Besten wie ich finde.

William ist ein sehr trauriger Mensch. Die wahre Liebe kennt er nicht. Er hat sie nie gefühlt, nie erfahren dürfen. Ich bin glücklich, dass er am Ende doch seine Seelenverwandte gefunden hat.

Sylvie ist eine Person, die mir sehr nahe ist. Ihr Schicksal hat mich, tief getroffen. Sie ist einfühlsam, hat eine gute Antenne was William betrifft. Sie fühlt wie er, sie denkt wie er. Sie kennt ihn so genau, wie sonst keiner. Ich glaube nicht mal, er sich selbst. Eine besondere Frau, die sehr tief in sich verwurzelt ist.

Cecelia malt ganz wunderbar, hat ein uneheliches Kind Izzy. Izzy hat ihren Weg gefunden. Hat einen lieben Partner. Emeline und Josie sind ein Paar voller Harmonie.

Mein Fazit:
Die Geschichte um die Familie und William ist eine nicht ganz einfache. Sie ist voller Schmerzen, Trauer, Verlust und tiefen Gefühlen. Es benötigt Zeit, ganz einzutauchen. Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Es hat mich tief beeindruckt, intensiv berührt. Lässt mich auch nach einigen Tagen, nicht los. We kann ein Mensch, wie William so traurig sein. Obwohl ich das Gefühl kenne, hat es mich doch innerlich erschüttert.

Wenn ihr also eine Geschichte sucht, die euch berührt. Die nicht einfach, zur Seite gelegt werden kann. Dann lest dieses Buch. Es ist mit sehr viel Sensibilität geschrieben.

Verlag : Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 513 Seiten

ISBN: 978-3832169459

Veröffentlicht : 26. Februar 2024

[Rezension #729] „Das grösste Rätsel aller Zeiten“ von Samuel Burr aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Clayton erlebt einen herben Verlust. Pippa, seine Ziehmutter stirbt. Sie schickt ihn auf eine Reise, auf ein Abenteuer. Denn er ist das größte Rätsel, der Rätselmacher. Das sie nie gelöst haben. Er ist für seine 25 Jahre, kein junger Mann. Sondern durch das Leben mit älteren Menschen, ein sehr spezieller Mensch geworden. Eher gesetzt, nachdenklich und voller Fürsorge anderen gegenüber.
In der Obhut des Hauses, durch die Liebe von den Menschen, die um ihn rum waren, fühlte er sich geborgen. Nicht genötigt, in die weite Welt hinauszuziehen.
Doch genau das verlangt Pippa nun, nach ihrem Tod.
Jedes Rätsel offenbart etwas, in seinem Leben oder etwas das Pippa ihm noch mitteilen möchte.
Sanft drängt sie ihn, aber auch gepaart mit einer gewissen Hoffnung, das Clayton ihr diesen letzten Wunsch nicht abschlägt.
Was wäre er für Sohn, wenn er dies täte.
Er lernt sich besser kennen. Neue Menschen, kreuzen seinen Weg. Auch ein ganz Besonderer.

Der Wechsel zwischen Pippas Geschichte, als sie noch lebte und Claytons Weg durch die Trauer, gefällt mir ausgesprochen gut.
Es ist die Suche von Antworten, inmitten von Rätseln. Die oftmals auf den Seiten auftauchen. Manches konnte ich lösen, manches auch nicht. Die Auflösungen finden sich im Text. Oft dachte ich mir, oh man das hättest du wissen müssen.

Die Charaktere sind mir sympathisch. Allerdings ist Angela, nicht so mein Fall. Sie ist sehr speziell in ihrem Tun.

Pippa, Earl, Hector, Nancy, Clayton bleiben im Gedächtnis. Die Idee der Gemeinschaft, ist wunderbar. Fast wie bei den Musketieren. „Einer für Alle, Alle für Einen“.

Das Buch hat mir sehr gefallen, vorallem weil es wenig aufgeregt daher kommt. Die Geschichte ist vorsichtig, will niemandens Gefühle verletzen. Erzählt sachte und doch wieder gibt es diese Punkte in denen man die Not von Pippa erkennt und fühlt.

Mein Fazit:
Eine abenteuerliche Reise voller Rätsel, die Clayton das Leben zeigt. Draußen in der Welt. Es hat mich gut unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht. Manchmal sollte man losgehen und einfach versuchen seinem Leben, eine neue Richtung zu geben. Vielleicht versuche ich das auch.

Verlag : Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 449 Seiten

ISBN: 978-3755810575

Veröffentlicht : 01. August 2024

[Rezension #727] „Mitternachtsschwimmer“ von Roisin Maguire aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung :

Jessie verliert ihr junges Leben. Lorna, Evan und Luca sind übrig geblieben. Zerbrechen daran. Keiner redet darüber. Luca weil er es nicht kann, denn er ist taub. Lorna und Evan, weil sie sich die Schuld geben an ihrem Tod. Gegenseitig. Beide leiden grausame Qualen. Lorna bestimmt, Evan nickt alles ab. Luca bleibt auf der Strecke.

Evan nimmt sich eine Auszeit. In Ballybrady, gehen die Uhren anders. Langsamer. Er lernt Grace kennen und Abbie. Aber auch Paddy und Becky. Dann kommt der Lockdown.

Lorna ist Systemrelevant. Sie kann sich nicht um Luca kümmern. So kommt er zu ihm. Grace und Abbie kümmern sich gemeinsam mit ihm, um den Jungen. Der hier aufblüht. Doch es gibt Momente, die die Vergangenheit herauf beschwören. Vater und Sohn kommen sich langsam näher. Vorwürfe des Jungen, bleiben lange Zeit unausgesprochen. Wirkliches Vertrauen fehlt.

Grace ist speziell. Sie knurrt, hat ihren Hund „Hund“ genannt und ihn gerettet. Sie hat ihre Art. Das Leben hat sie stark verändert. Sie taut langsam auf. Gefühle brechen immer wieder an die Oberfläche.

Ja, sie ist für mich irgendwie verschroben. Speziell. Macht manches Mal, auch komische Dinge. Weiß sich aber jeder Zeit zu helfen.

Ich mag Abbie. Die Nichte von Grace. Sie hat etwas freundlich, offenes. Ist eine große Stütze für Grace, in jeder Hinsicht.

Leider war es mir nicht wirklich möglich, unter die Oberfläche zu schauen. Die meisten Charaktere sind mir persönlich, nicht tiefgründig genug. Sie sind insgesamt, sehr mit sich selbst beschäftigt. Nur ab und an leuchtet etwas auf. Vielleicht ist dies aber auch der Geschichte geschuldet.

Am Ende muss ich aber sagen, das Evan mir doch näher kam. Seine Entscheidungen, fand ich richtig. Nicht Luca war „kaputt“ sondern Evan selbst. Möge sein Leben nun ein Besseres werden. Luca seinen Wunsch erfüllt bekommen.

Mein Fazit:

Am Tod eines geliebten Menschen, zerbricht man, wenn da nicht andere Menschen sind, die einen auffangen. Leider hatten das Lorna und Evan nicht. Sie waren sich selbst im Weg. Luca litt. Weshalb mir gut gefällt, das Evan eine Auszeit wählt, wenn vielleicht auch etwas erzwungen. Den Ort Ballybrady, kann ich mir wunderbar vorstellen. Es ist gerade so, als ob ich die Felsen, das Meer, ja sogar Hund dort sehe. Grace mit ihrem Hut und den Fischen. Eine Momentaufnahme von Menschen, denen es vergönnt sein sollte, auszusprechen was ihnen auf den Herzen liegt. Oft fällt dies, tieftraurigen Menschen schwer.

Dieses wundervolle Buch erhielt ich von Liesa, vom DuMont Verlag. Herzlichen Dank dafür.

Verlag : ‎DuMont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Hardcover

Seiten: 352 Seiten

ISBN: ‎ 978-3832168292

Veröffentlicht : 15. Juli 2024

[Frankfurter Buchmesse] Tag 4 – 20. Oktober 2024

Glücklich war ich 3 Nächte im „Relexa Hotel Frankfurt“. Nicht nur dass, das Zimmer geräumig und sehr sauber war, ich hatte auch einen Wasserkocher. So ein Kaffee oder Tee kann einem die Lebensgeister früh morgens oder abends zurückbringen.

Wie viele von euch wissen, sind Messetage lang und man läuft viele Kilometer, vorallem wenn man wie ich gerne für euch viel Messeflair einfangen möchte.

Jedes Jahr hoffe ich, das es mir gelingt.

Heute jedoch möchte ich mich bei euch entschuldigen, denn anstatt viele Bilder zu machen, habe ich es mir raus genommen, einfach mal zu schlendern. Liebe Freunde und besondere Verlage zu besuchen. Böse Bettina, aber es war mir einfach ein Herzenswunsch.

Hier nun ein paar Bilder aus dem Hotel, das ich mir für nächstes Jahr wieder vorgemerkt habe.

Mega leckeres Frühstück, sehr liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haben mir gut gefallen.

Mein Koffer ist soooo voll. Oh man. Selbst schuld. *kicher*

Mir hat die Blumenschale sehr gefallen. Da dachte ich an meine Mami. Da musste ich doch einfach ein Foto zu machen.

Nach dem Auschecken machte ich mich, ein letztes Mal auf den Weg zur Messe.

Was mir leider aufgefallen war, dass es keine Möglichkeiten gab meinen Koffer unterzustellen. Die Garderoben waren die Tage zuvor auch schon zu. Dann stand etwas von einer Info über geöffnete Garderoben, kam ich dort an, war auch dort die Garderobe zu. So konnte ich auch unter der Woche, meine Sachen nirgends deponieren.

Zum Glück gab es wundervolle Menschen von der Pressestelle, die mir halfen und das Problem für den Sonntag lösten. War ich froh.

Die Halle: Gastland Italien

Für mich war es ein Aha Effekt. Die Atmosphäre, die Ausstellungsstücke es war ein perfektes Zusammenspiel. Ich hielt mich eine Weile dort auf. Konnte mich an den ganzen Bildern und Vasen nicht satt sehen. Muss gestehen, das es eine der schönsten Hallen der letzten 20 Jahre war.

Mit viel Liebe zum Detail.

Nach der Halle Italien, ging es in das ARD Forum. Hier war es noch sehr leer. Aber auch mal schön, ohne den ganzen Trubel.

Weiter geht es nach draußen.

Halle 3.0 Amazon Publishing – Dirk Trost liest aus seinem Buch „Emsfeuer für Pier 13“ Es war wieder toll ihm zuzuhören.

Der Amazon Publishing Stand

Wieder raus auf die Freifläche. Ganz außergewöhnlicher Stand vom „Herder Verlag“

Ganz schön was los an den Signierzelten.

Das Wetter, lässt uns etwas im Stich.

30-Minuten WG mit Josi Wismar & Bianca Iosivoni

Mein letzter Besuch am „emons: Verlag“ Stand

„Tod auf Schloss Solitude“, na das wandert doch glatt auf meine Wunschliste. 🙂

Soooooo süß. Wunschlisten Titel Nr. 2 vom „emons: Verlag“.

Habe einen ihrer Grado Krimis gelesen und fand es richtig toll.

An Frank Schätzing kommt keiner vorbei. 🙂 Ich auch nicht.

Kurz noch an Hape Kerkelings Pappaufsteller vorbei, der echte wäre mir lieber gewesen,

Sebastian Fitzek im Gespräch und beim Signieren erwischt 😉

…dann zu meinem Herzensmenschen Lisa Skydla

…und ihrem Verlag

Draußen ist der Monnemer Bülent Ceylan zu Gast auf der Bühne.

Er liest aus seinem Buch „Yallah Mord!“

Was soll ich sagen, Lachkrämpfe inklusive.

Großartige Begegnungen an mehreren Tagen, hatte ich mit meiner lieben Petra Schier. Am „Harper Collins“ Verlags Stand.

Ohne sie, ist mein Aufenthalt auf der Buchmesse, nicht komplett.

Noch ein Buch, für meine Wunschliste.

Ein letzter Besuch beim „Dumont Verlag“ – der muss einfach sein.

„Arthouse Taschen“ seit 1980

„Gmeiner Verlag“

„Diogenes Verlag“ da ich ihn die letzten Jahre vermisste, war ich unendlich froh den Diogenes Verlagsstand wieder besuchen zu können. Mein lieber Papi, mochte Diogenes Bücher so sehr. Leider ist er nicht mehr hier, aber in seinem Andenken habe ich ihn wieder besucht.

„Aufbau Verlage“

„dtv Verlag“

„Hanser Verlag“

Peter Hammer Verlag

Noch zwei interessante Bücher zum Abschluss.

Welches Glück, das ich diese Herzensmenschen noch treffen konnte.

Die liebe Seleni Black @-}–

Die herzensgute Floh Hoppchen. ^_^

Letzte Bilder, bis hoffentlich nächstes Jahr. Machts gut.

Meine Mitbringsel im Ganzen:

[Frankfurter Buchmesse] Tag 3 – 19. Oktober 2024

Heute stand Einiges auf dem Plan. Nicht nur die Frankfurter Buchmesse würde ich besuchen, sondern auch die Queerbookfair im B&B Hotel. Aber dazu später in einem anderen Bericht.

Beginnend mit der Signierstunde von Thomas Gottschalk

Endlich haben es Liesa vom „Dumont Verlag“ und ich geschafft. Ein Foto hatten wir letztes Jahr, schlichtweg vergessen. Der Gesprächstoff mit ihr und Alexandra, war 2023 einfach zu spannend. Dieses Jahr war extrem viel los. Was mich riesig freute. Ein toller Verlag, mit noch tolleren Menschen. Alexandra wuselte überall umher. Hoffentlich schaffen wir es, nächstes Jahr ein gemeinsames Foto zu machen.

Magellan Verlag – 10 Jahre mit dem Wal

Weiter geht es mit „Alles mit Liebe“ – Autorinnen hautnah

Erst hieß es Sylvia und Sigrid kommen nicht nach Frankfurt, dann waren sie doch da. Sie hatten mir auch ein Geschenk mitgebracht. Ein sehr zauberhaftes. Es tat so gut, sie wiederzusehen.

Sigrid Konopatzki und Sylvia Filz

Warum wuselt es denn hier so. Hmmm…ich geh dem mal nach.

Jetzt ist mir der Grund klar. Sebastian Fitzek signiert sein „Kalendermädchen“.

Was für eine coole Idee. Ein Sitzmöbel, aus Büchern. Das will ich auch. Obwohl, mein Lesesessel ist gemütlicher.

Frank Schätzing, immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

****************************

Beim Mainbook Verlag gab es noch ein tolles Foto von uns.

Gerd Fischer, Stefan Schweizer, Franziska Franz und Thorsten Fiedler

Beim Oetinger Verlag, traf ich auf „Die goldene Schreibmaschine“ von Carsten Henn.

Endlich traf ich auch Thomas Hussung und Daniel Bleckmann.

„KoboldKroniken“ find ich klasse. Werde ich auf jeden Fall für unsere Enkelin kaufen.

Hier geht es lang zu Halle 1.2

Den „Schicksalsweber“ stattete ich dann einen Besuch ab.

Nun alle Drei auf einem Bild. 🙂

Jeanette Lagall, Melissa David und Vanessa Carduie.

***************************

Ingo Bott und Arno Strobel im Gespräch mit Bärbel Schäfer.

Was darf auf keinen Fall fehlen, auf der Frankfurter Buchmesse? Na klar, die Bücher von Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf.

Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf

(eigentlich muss ich die Zwei ja gar nicht vorstellen)

************************

Ellin Carsta ist eine tolle und soooo sympathische Frau.

*************************

Wollte mich bei Andreas Steinhöfel noch mal persönlich bedanken, für das Interview von letztem Jahr. Einfach großartig. Keine Ahnung über was wir lachten, aber ich weiß, das es für mich ein schöner Moment war, den ich nicht vergessen werde.

Fischer Verlag

Für meine Enkelin wäre das supertoll gewesen. „Bobo“ sind ihre Lieblingsbücher. Sie hat einige. Da musste ich doch eine Krone (sie hatte bald den 3. Geburtstag) und Aufkleber mitnehmen.

Beim Loewe Verlag konnte ich nicht vorbei. Suchte nach den Büchern von Jochen Till.

Werkhaus, hat schöne Ideen aus Holz.

Edition Helden

Das Spiel „Underground“ von Sebastian Fitzek

Dieses Plakat musste ich einfach fotografieren. Es hat mich nicht losgelassen.

Der Herder Verlag war diesmal auf dem Hauptplatz zu finden. Ein ungewöhnliches Konzept.

Da ich noch auf eine weitere Messe wollte, verabschiede ich mich heute früher von hier. Meine Freunde und Bekannten warteten schon auf mich. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Gerade auf dem Weg zum Ausgang traf ich meine liebe Sarah Fender noch. Ach was für ein Glück ich doch habe.

Später im Hotelzimmer, gab es wieder die Messegoodies-Fotografier-Session.

[Rezension #645] „Der Hund des Nordens“ von Elizabeth McKenzie aus dem Dumont Verlag (Rezensionsexemplar)

Meine Meinung:
Erstmal möchte ich euch von den Menschen erzählen die eine Rolle spielen.

Da ist Burt Lampey, der auf seine Art einfach lieb und sympathisch ist. Ein paar verschrobene Dinge hat er auch an sich. Zum Beispiel sein Toupet. Er ist einfach ein Typ zum gern haben.

Dale Lampey ist ein angenehmer Mensch, mit dem man sich gut unterhalten kann. Ihn gerne als Freund hat, genau wie Burt.

Der Gegensatz zwischen den zwei Brüdern ist nur, das Dale sein Leben im Griff hat Burt nicht unbedingt

Pincer, ist die Grossmutter von Penny. Schon bei der ersten Begegnung, war mir klar, dass sie Probleme bereitet. Entschuldigt den Ausdruck, aber ich glaube die tickt nicht ganz richtig. Was Penny, am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Arlos Frau Doris, ist zum Abgewöhnen. Richtig aufgetakelt und von mögen ist sie weit entfernt. Ich mag sie nicht, auf keinen Fall und in keiner Sekunde.

Grossvater Arlo dagegen, mag ich sehr gerne. Er hat noch so viel Lebensfreude, möchte vieles sehen. Lebt im Hier und Jetzt, nicht in der Vergangenheit. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute. Die Szene in der Wüste mit ihrem Opa Arlo  fand ich sehr intensiv und bleibt im Gedächtnis. Seine Worte haben mich berührt.

Pennys Schwester Margaret, kann ich sehr schwer einschätzen. Sie scheint immer  alles im Griff zu haben. Ihre Meinung ist meist unumstößlich. Allerdings kommt ab und zu die weiche Seite zum Vorschein. Es ist gut, dass die zwei Schwestern sich mal wieder von Angesicht zu Angesicht sehen. Das hilft auch der Geschichte.

Alles wird überschattet vom Tod. Die Suche nach den zwei Vermissten, die Hoffnung und die Hoffnungslosigkeit. Der Abschluss und das verstehen und akzeptieren des Unausweichlichen.

Insgesamt finde ich das Buch sehr traurig. Vorallem Penny hat es sehr schwer. Sie  hetzt von einem, zum Anderen. Von Burt zu Pincer. Zu Doris mit Arlo dann wieder zurück. Innerlich unsicher, fragt sie sich was mache ich als nächstes, wie will ich das überstehen, schaffe ich das? Ziemlich viel Selbstzweifel nagen an Penny. Dann aber wieder ist sie die Frau die organisiert,  die Pläne schmiedet. Die irgendwie immer wieder die Kohlen aus dem Feuer holt. Ich finde sie stark, aber auch schwach. Sie möchte allen helfen, geht aber oft dabei über ihre Grenzen hinaus. Sie braucht endlich jemanden, bei dem sie sein kann  wie sie ist.

Die Freundschaft zwischen Penny und Burt ist besonders.

Mein Fazit:
Penny ist auf der Suche nach sich selbst. Hat sich von ihrem Mann getrennt und bricht in neue Abenteuer auf. Burt hilft ihr dabei, ohne Hintergedanken. Wenn Sie mit dem „Hund des Nordens“ unterwegs ist, hat es etwas Befreiendes. Wie gerne wäre  ich mitgefahren. Die Beschreibungen, von den Stationen, wo sie gegessen haben,  was sie gesehen haben werden sehr eindrücklich geschildert. Auch die wachsende Freundschaft zu Dale, finde ich sehr intensiv. Sie hat etwas Warmes, was umarmendes und ich glaube das brauchen beide.
Die Geschichte ist unstet, ziemlich hin und her zwischen vielen Baustellen die Penny abzuarbeiten hat. Es kam kaum Ruhe auf, ausser wenn Dale und Penny zusammen sind. Das ist für mich rund und stimmig.