[Frankfurter Buchmesse] Tag 2 – 17. Oktober 2025

Am Morgen begab ich mich zur Messe. Heute würde mich Johanna, eine liebe Freundin begleiten. Ich kenne sie schon lange. Damals in Raunheim, hatte ich ein massives Problem mit meinem Koffer. Es gab nämlich keinen Aufzug. Er war nach der Messe, wer kennt es nicht, extrem schwer. Johanna kam, sah mich mit dem Koffer kämpfen und packte einfach mit an. Wir unterhielten uns, bis der Zug kam. Auch da half sie mir. Von da ab, verband uns eine Freundschaft. Manchmal passt es einfach. Ich freute mich so sehr, sie nun heute wiederzusehen. Bevor sie in die Messe durfte, die Besucher kamen ab 10 Uhr, streifte ich noch durch Halle 3.1.

Hier der „Diogenes Verlag“. Mein Papi hat diesen Verlag geliebt. Er ist zwar nicht mehr unter uns, aber in seinem Andenken habe ich dieses Bild gemacht.

„Aufbau Verlage“ sind sehr interessant. Sie haben so tolle Bücher. Nächstes Jahr werde ich da stöbern gehen. Habe es schon auf die To-Do Liste gesetzt.

Schön leer ist es noch in der Halle. Da kann man nochmal durchatmen, bevor der Ansturm kommt.

Der „Peter Hammer – Verlag“.

„Oma verbuddeln“ da musste ich kichern. Bin ja 2-fach Oma. Das Buch bekommen meine Enkelinnen nicht zu lesen. 😄

Der „Klett Verlag“.

Der „Pons Verlag“.

Der „Unionsverlag“.

Der „Societäts Verlag“.

Der „Novum Verlag“.

Der „Katapult Verlag“.

Die „Insel-Bücherei“.

Tessa Hansen Band 3 vom „Bücherschiff“

„75 Jahre – Suhrkamp Verlag“

Der „Hanser Verlag“.

Verlag „C.H.Beck“

Einige dieser Bücher aus „C.H. Beck Wissen“ habe ich zu Hause. Gutes Recherchematerial. Habe mir das Gesamtverzeichnis mitgenommen und schon viele Kreuze gemacht. Meine Wunschliste, platzt so langsam aus allen Nähten. 🤭

Der „Klett-Cotta Verlag“.

Hier beim „Dumont Verlag“ traf ich nochmal Liesa. Sie war nur noch am heutigen Tag da. Ich stöberte in den Büchern. Ach, da sind so einige Bücher die mir gefallen. Vier davon habe ich fotografiert.

Der „Bayrischer Buchpreis 2025“, von dem ich gar nicht wusste das es ihn gibt. Man lernt nie aus.

Michael Tsokos war eifrig am Signieren.

Seine Bücher sind spitze. Gerne nutze ich sie als Recherchematerial. Wissen aus erster Hand.

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Eckart von Hirschhausen im Gespräch über sein Buch „Der Pinguin, der fliegen lernte“ aus dem „dtv Verlag“.

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Jedes Jahr besuche ich den „Selfpublisher Verband“. Letztes Jahr traf ich dort Dieter Kaufmann. Seither sind wir in regem Kontakt. Ich bin so froh, das er dort war. Das ist jetzt ein Jahr her. Dieses Jahr war er zwar nicht dabei, aber ich traf ihn abends mit seinem Mann zum Essen. Sein Buch „Frankfurt Taxi Mord“ wollte ich aber unbedingt fotografieren.

Johanna machte ein Foto von Klaus-Peter Wolf und mir. Klaus-Peter kenne ich nun schon lange. Genau wie seine liebe Frau Bettina Göschl. Es ist so eine Freude, kurz mit ihm zu reden. Denn auf ein signiertes Buch von ihm, warteten sehr viele. Gleich darauf ging es weiter für uns.

Mit Johanna machte ich mich auf den Weg zu Petra Schier. Dort trafen wir auch Rebecca, eine liebe Freundin von mir. Das ist eins der schönsten Dinge. Gleichgesinnte Freunde zu treffen. Das Beste, sie wohnt nicht weit weg.

Petra Schier und Johanna

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Bei „Amazon Publishing“ gab es sodann eine Lesung und Gespräch mit Josephine Cantrell über ihr Buch „Honigtage“. Kurz die Füße ausstrecken. Wir sind so viel gelaufen.

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Markus Heitz. Ein großartiger Autor mit Humor und Witz. Ihm zu lauschen macht einfach Spaß und seine Reihe „Ulldart“ habe ich nicht mehr aus der Hand legen können. Er hatte viel zu tun, deshalb danke ich ihm, auf diesem Weg, ganz herzlich für das Foto.

Rita Falk mit ihrem neuen Buch „Apfelstrudel Alibi“. Da stand Rebecca in der Schlange. Sie mag ihre Bücher so sehr. Wie freute ich mich für sie, das wir noch ein Bild machen konnten. Schaut wie sie strahlt.

Gaby Hauptmann beim „Piper Verlag“ mit ihrem Buch „Wenn ich tanzen will“. Sie war so lieb. Ich durfte noch ein Foto machen. Danke dafür.

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Ursula Poznanski bei „Thalia“ mit ihrem Buch „Erebos 3“. Oh man war das voll. Allgemein mussten Johanna und ich feststellen, dass bei „Thalia“ immer viel los war.

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In Halle 1.2 trafen wir auf A.D. Wilk mit ihrem neuen Buch „Und wenn ich mich selbst liebe“ aus dem „Kampenwand Verlag“.

Inhalt:

Woran erkennst du, dass du dich selbst nicht genug liebst?

Tagsüber sitzt Teresa an der Supermarktkasse, lächelt mechanisch und wird von den meisten Kunden kaum beachtet. Nachts verliert sie sich in Büchern – dort, wo Menschen über sich hinauswachsen und geliebt werden, wie sie sind. In ihrer Realität hat Teresa sich selbst aufgegeben. Sie führt eine Beziehung, die sie klein hält, ohne dass sie es merkt. Ihr Leben ist eng, ihre Wünsche leise, ihre Grenzen verschwommen.

Doch dann geschehen Dinge, die sie nicht ignorieren kann. Unerwartete Impulse reißen sie aus ihrer Routine, lassen sie innehalten, hinsehen, hinterfragen. Zum ersten Mal spürt sie, dass das Leben mehr für sie bereithält – wenn sie den Mut findet, sich nicht nur zwischen den Seiten eines Buches zu verlieren, sondern in ihrer eigenen Geschichte aufzuwachen.

Eine Geschichte über das Wiederentdecken der eigenen Träume, den Mut, für sich selbst einzustehen, und die Erkenntnis, dass wahre Liebe bei dir selbst beginnt.

Sehr interessant und schwupps auf meiner Wunschliste. 😄

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„Chrissy Em Rose“ hat fantastische Bücher. Dieses Jahr hat sie ein ganz besonderes Buch dabei. Seht ihr es?

Sie ist voll in ihrem Element. Unterstützt von ihren Töchter. Ihrem Namen werdet ihr definitiv, noch öfter auf meiner Homepage begegnen.

Letztes Jahr stellte ich ihren Stand vor. Den Bericht findet ihr unter: https://www.bettinalippenberger.de/2024/10/23/vorstellung-magische-buch-taverne-von-und-mit-chrissy-em-rose/

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Denis Scheck stellt Bücher vor. „Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck“. Konnte mir aber beim besten Willen nicht alle merken. Auch hier, war das Interesse riesig.

Er stellte diese Bücher am Anfang vor.

Von Dorothee Elminger “ Die Holländerinnen“ aus dem „Hanser Verlag“.

Von Laszlo Krasznahorkai „Krieg und Krieg“ aus dem „Fischer Verlag“.

Von Chloe Dalton „Hase und ich: Die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung“ aus dem Klett-Cotta Verlag

Von Ulli Lust „Die Frau als Mensch: Am Anfang der Geschichte“ aus dem „Reprodukt Verlag“

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Alexander Hartung im Gespräch bei „Amazon Publishing“ über sein Buch „Am Ende des Sturms“.

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Dieses Jahr entkam er mir nicht. *hust* Letztes Jahr habe ich ihn schlicht verpasst. Jochen Till mit seinen Büchern, ist ein wunderbarer Autor. „Luzifer junior“, „Die wilde Wilma“, „Raubritter Rocko“ und „Cornibus & Co.“ um nur einige zu nennen.

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Nein ich glaube nicht, dass ich fragen muss ob ihr ihn kennt. Es werden wohl Alle JAAA! rufen. Genau, es ist Willi Weitzel von „Willi wills wissen“. Danke für die Erlaubnis das Bild zu verwenden.

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Chistian Berkel mit seinem Buch „Sputnik“ aus dem „Ullstein Verlag“. Im Gespräch auf der Literaturbühne. Bin so stolz auf dieses Foto. Herzlichen Dank Herr Berkel.

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Auf in die Halle 3.1 vorher noch frische Luft schnappen. Es war teilweise doch recht warm, in den Hallen.

Johanna wollte jemandem lauschen. Ihn sehen und das nicht auf dem Bildschirm. Na erratet ihr wem? Ja, Gregor Gysi. Ihr habt ihn wahrscheinlich gleich erkannt.

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Trinkpause, mit Blick von oben.

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In Halle 3.0 besuchten wir dann das Gespräch mit Sebastian Fitzek, bei „Thalia“. Okay, wir quetschten uns eher durch. 😉 Das seht ihr auch. An diesem Tag war es mir nicht vergönnt, ein gutes Foto von ihm zu machen.

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Friedrich Kalpenstein liest aus seinem neuen Buch,

„Salute – Das letzte Gebet“ bei „Amazon Publishing“. Bin so froh, dass ich letztes Jahr das Glück hatte ihn kennenzulernen.

Sein Interview von 2024 mit mir, findet ihr unter:

https://www.bettinalippenberger.de/2025/09/05/interview-friedrich-kalpenstein-der-autor-des-kult-buches-herbert-und-des-dolce-vitas/

Kurz noch die Zeit für ein Foto genutzt.

Johanna nutzte natürlich auch die Chance. 😀

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Mit Johanna besuchte ich noch, die Halle des Gastlands Philippinen.

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Beim „Mainbook Verlag“ trafen wir viele tolle Leute. Leider weiß ich nicht alle Namen. Habe aber Gerd gelöchert. Er hat es mir dann verraten. 😁

Obere Reihe (v.l.n.r) Johanna, Thorsten Fiedler (Autor), Stefan Schweizer (Autor) und meine Wenigkeit. Untere Reihe (v.r.n.l) Marion (Autorin), Florin (Grafikerin), Gerd Fischer (Verlagschef) und Sylvia (Bloggerin).

Da ich dachte, ich würde Stefan am nächsten Tag nicht mehr sehen, machten wir noch ein Foto.

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Danke liebe Johanna. ❤️

Leider mussten Johanna und ich uns dann trennen. Denn ich war noch verabredet. Es war so wunderschön, mit ihr. Habe jeden Moment genossen. Sie hat mir Glück gebracht. Auf jede denkbare Weise. Wir hatten Spaß, es hat uns so viel bedeutet. Eins ist sicher, so lange darf unser nächstes Treffen, nicht wieder auf sich warten lassen.

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Am Abend traf ich mich noch, mit Dieter und Dirk zum Essen. Den „NORDSEE Frankfurt Fisch Franke“ muss ich mir merken. Sehr lecker. Ich bekam vorher noch eine Stadtführung. Es hat mir sehr gefallen. So erlebe ich ja Frankfurt ja sonst nie. Habe sogar noch etwas, über Gebärdensprache gelernt.

Wieder im Hotelzimmer, fotografierte ich noch ……

Meine Mitbringsel:

[Rezension #731] „Hallo Du Schöne“ von Ann Napolitano aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Das Buch handelt von einer Familie, in der William seine Frau findet, die Julia heißt. Allerdings hat er ein Problem, er wurde nie wirklich geliebt. Seine Schwester ist sehr früh gestorben. Deshalb musste er immer leise sein, immer unauffällig. Das hat einiges in ihm zerbrochen. Nur eins gibt ihm Halt. Auf dem Basketballplatz, fühlt er sich wohl und angenommen. Eine Verletzung allerdings, zwingt ihn dazu das Spielen aufzugeben. Es dauert lange, bis er einigermaßen wieder fit ist. Aber an Basketball spielen, ist nicht mehr zu denken. Julia ist für ihn wie ein sicherer Hafen. Sie bestimmt er tut. Er macht was sie möchte. Sie hat ein ganz genauen Plan, wie das Leben funktioniert und was sie erreichen möchte. Als Julia schwanger wird, ändert sich einiges. Er bekommt eine tiefe Depression und tut etwas unglaublich dummes. Im Krankenhaus fällt er eine Entscheidung. Sylvie spürt, was mit ihm los ist. Sie fühlt wie er und das bringt sie einander näher.

Zwei Charakter in diesem Buch sind mir unsympathisch. Rose die Mutter und Julia, Williams Frau.

Bei Rose habe ich immer das Gefühl, alle anderen sind schuld. Sie geht einfach. Lässt die Kinder allein, auch wenn sie schon erwachsen sind. Interessiert sich nicht für das Leben, der Kinder sondern urteilt nur. Ich bin froh dass sie nur im Hintergrund agiert.

Julia ist eine, tut mir leid das zu sagen, sehr egoistische und unempathische Figur.
Sie meint sie hat den Plan im Leben. Aber sie hat keine Ahnung, was ihr Mann William fühlt oder was er denkt. Ich empfinde sie als kalt. In mancher Hinsicht ist es gut zielstrebig zu sein, aber ohne Gefühle zu zeigen oder wahrzunehmen ist es ein einsamer Weg. So beeinflusst sie auch das Leben ihrer Tochter Alice. Nicht zum Besten wie ich finde.

William ist ein sehr trauriger Mensch. Die wahre Liebe kennt er nicht. Er hat sie nie gefühlt, nie erfahren dürfen. Ich bin glücklich, dass er am Ende doch seine Seelenverwandte gefunden hat.

Sylvie ist eine Person, die mir sehr nahe ist. Ihr Schicksal hat mich, tief getroffen. Sie ist einfühlsam, hat eine gute Antenne was William betrifft. Sie fühlt wie er, sie denkt wie er. Sie kennt ihn so genau, wie sonst keiner. Ich glaube nicht mal, er sich selbst. Eine besondere Frau, die sehr tief in sich verwurzelt ist.

Cecelia malt ganz wunderbar, hat ein uneheliches Kind Izzy. Izzy hat ihren Weg gefunden. Hat einen lieben Partner. Emeline und Josie sind ein Paar voller Harmonie.

Mein Fazit:
Die Geschichte um die Familie und William ist eine nicht ganz einfache. Sie ist voller Schmerzen, Trauer, Verlust und tiefen Gefühlen. Es benötigt Zeit, ganz einzutauchen. Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Es hat mich tief beeindruckt, intensiv berührt. Lässt mich auch nach einigen Tagen, nicht los. We kann ein Mensch, wie William so traurig sein. Obwohl ich das Gefühl kenne, hat es mich doch innerlich erschüttert.

Wenn ihr also eine Geschichte sucht, die euch berührt. Die nicht einfach, zur Seite gelegt werden kann. Dann lest dieses Buch. Es ist mit sehr viel Sensibilität geschrieben.

Verlag : Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 513 Seiten

ISBN: 978-3832169459

Veröffentlicht : 26. Februar 2024

[Rezension #729] „Das grösste Rätsel aller Zeiten“ von Samuel Burr aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Clayton erlebt einen herben Verlust. Pippa, seine Ziehmutter stirbt. Sie schickt ihn auf eine Reise, auf ein Abenteuer. Denn er ist das größte Rätsel, der Rätselmacher. Das sie nie gelöst haben. Er ist für seine 25 Jahre, kein junger Mann. Sondern durch das Leben mit älteren Menschen, ein sehr spezieller Mensch geworden. Eher gesetzt, nachdenklich und voller Fürsorge anderen gegenüber.
In der Obhut des Hauses, durch die Liebe von den Menschen, die um ihn rum waren, fühlte er sich geborgen. Nicht genötigt, in die weite Welt hinauszuziehen.
Doch genau das verlangt Pippa nun, nach ihrem Tod.
Jedes Rätsel offenbart etwas, in seinem Leben oder etwas das Pippa ihm noch mitteilen möchte.
Sanft drängt sie ihn, aber auch gepaart mit einer gewissen Hoffnung, das Clayton ihr diesen letzten Wunsch nicht abschlägt.
Was wäre er für Sohn, wenn er dies täte.
Er lernt sich besser kennen. Neue Menschen, kreuzen seinen Weg. Auch ein ganz Besonderer.

Der Wechsel zwischen Pippas Geschichte, als sie noch lebte und Claytons Weg durch die Trauer, gefällt mir ausgesprochen gut.
Es ist die Suche von Antworten, inmitten von Rätseln. Die oftmals auf den Seiten auftauchen. Manches konnte ich lösen, manches auch nicht. Die Auflösungen finden sich im Text. Oft dachte ich mir, oh man das hättest du wissen müssen.

Die Charaktere sind mir sympathisch. Allerdings ist Angela, nicht so mein Fall. Sie ist sehr speziell in ihrem Tun.

Pippa, Earl, Hector, Nancy, Clayton bleiben im Gedächtnis. Die Idee der Gemeinschaft, ist wunderbar. Fast wie bei den Musketieren. „Einer für Alle, Alle für Einen“.

Das Buch hat mir sehr gefallen, vorallem weil es wenig aufgeregt daher kommt. Die Geschichte ist vorsichtig, will niemandens Gefühle verletzen. Erzählt sachte und doch wieder gibt es diese Punkte in denen man die Not von Pippa erkennt und fühlt.

Mein Fazit:
Eine abenteuerliche Reise voller Rätsel, die Clayton das Leben zeigt. Draußen in der Welt. Es hat mich gut unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht. Manchmal sollte man losgehen und einfach versuchen seinem Leben, eine neue Richtung zu geben. Vielleicht versuche ich das auch.

Verlag : Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 449 Seiten

ISBN: 978-3755810575

Veröffentlicht : 01. August 2024

[Rezension #727] „Mitternachtsschwimmer“ von Roisin Maguire aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung :

Jessie verliert ihr junges Leben. Lorna, Evan und Luca sind übrig geblieben. Zerbrechen daran. Keiner redet darüber. Luca weil er es nicht kann, denn er ist taub. Lorna und Evan, weil sie sich die Schuld geben an ihrem Tod. Gegenseitig. Beide leiden grausame Qualen. Lorna bestimmt, Evan nickt alles ab. Luca bleibt auf der Strecke.

Evan nimmt sich eine Auszeit. In Ballybrady, gehen die Uhren anders. Langsamer. Er lernt Grace kennen und Abbie. Aber auch Paddy und Becky. Dann kommt der Lockdown.

Lorna ist Systemrelevant. Sie kann sich nicht um Luca kümmern. So kommt er zu ihm. Grace und Abbie kümmern sich gemeinsam mit ihm, um den Jungen. Der hier aufblüht. Doch es gibt Momente, die die Vergangenheit herauf beschwören. Vater und Sohn kommen sich langsam näher. Vorwürfe des Jungen, bleiben lange Zeit unausgesprochen. Wirkliches Vertrauen fehlt.

Grace ist speziell. Sie knurrt, hat ihren Hund „Hund“ genannt und ihn gerettet. Sie hat ihre Art. Das Leben hat sie stark verändert. Sie taut langsam auf. Gefühle brechen immer wieder an die Oberfläche.

Ja, sie ist für mich irgendwie verschroben. Speziell. Macht manches Mal, auch komische Dinge. Weiß sich aber jeder Zeit zu helfen.

Ich mag Abbie. Die Nichte von Grace. Sie hat etwas freundlich, offenes. Ist eine große Stütze für Grace, in jeder Hinsicht.

Leider war es mir nicht wirklich möglich, unter die Oberfläche zu schauen. Die meisten Charaktere sind mir persönlich, nicht tiefgründig genug. Sie sind insgesamt, sehr mit sich selbst beschäftigt. Nur ab und an leuchtet etwas auf. Vielleicht ist dies aber auch der Geschichte geschuldet.

Am Ende muss ich aber sagen, das Evan mir doch näher kam. Seine Entscheidungen, fand ich richtig. Nicht Luca war „kaputt“ sondern Evan selbst. Möge sein Leben nun ein Besseres werden. Luca seinen Wunsch erfüllt bekommen.

Mein Fazit:

Am Tod eines geliebten Menschen, zerbricht man, wenn da nicht andere Menschen sind, die einen auffangen. Leider hatten das Lorna und Evan nicht. Sie waren sich selbst im Weg. Luca litt. Weshalb mir gut gefällt, das Evan eine Auszeit wählt, wenn vielleicht auch etwas erzwungen. Den Ort Ballybrady, kann ich mir wunderbar vorstellen. Es ist gerade so, als ob ich die Felsen, das Meer, ja sogar Hund dort sehe. Grace mit ihrem Hut und den Fischen. Eine Momentaufnahme von Menschen, denen es vergönnt sein sollte, auszusprechen was ihnen auf den Herzen liegt. Oft fällt dies, tieftraurigen Menschen schwer.

Dieses wundervolle Buch erhielt ich von Liesa, vom DuMont Verlag. Herzlichen Dank dafür.

Verlag : ‎DuMont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Hardcover

Seiten: 352 Seiten

ISBN: ‎ 978-3832168292

Veröffentlicht : 15. Juli 2024

[Frankfurter Buchmesse] Tag 4 – 20. Oktober 2024

Glücklich war ich 3 Nächte im „Relexa Hotel Frankfurt“. Nicht nur dass, das Zimmer geräumig und sehr sauber war, ich hatte auch einen Wasserkocher. So ein Kaffee oder Tee kann einem die Lebensgeister früh morgens oder abends zurückbringen.

Wie viele von euch wissen, sind Messetage lang und man läuft viele Kilometer, vorallem wenn man wie ich gerne für euch viel Messeflair einfangen möchte.

Jedes Jahr hoffe ich, das es mir gelingt.

Heute jedoch möchte ich mich bei euch entschuldigen, denn anstatt viele Bilder zu machen, habe ich es mir raus genommen, einfach mal zu schlendern. Liebe Freunde und besondere Verlage zu besuchen. Böse Bettina, aber es war mir einfach ein Herzenswunsch.

Hier nun ein paar Bilder aus dem Hotel, das ich mir für nächstes Jahr wieder vorgemerkt habe.

Mega leckeres Frühstück, sehr liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haben mir gut gefallen.

Mein Koffer ist soooo voll. Oh man. Selbst schuld. *kicher*

Mir hat die Blumenschale sehr gefallen. Da dachte ich an meine Mami. Da musste ich doch einfach ein Foto zu machen.

Nach dem Auschecken machte ich mich, ein letztes Mal auf den Weg zur Messe.

Was mir leider aufgefallen war, dass es keine Möglichkeiten gab meinen Koffer unterzustellen. Die Garderoben waren die Tage zuvor auch schon zu. Dann stand etwas von einer Info über geöffnete Garderoben, kam ich dort an, war auch dort die Garderobe zu. So konnte ich auch unter der Woche, meine Sachen nirgends deponieren.

Zum Glück gab es wundervolle Menschen von der Pressestelle, die mir halfen und das Problem für den Sonntag lösten. War ich froh.

Die Halle: Gastland Italien

Für mich war es ein Aha Effekt. Die Atmosphäre, die Ausstellungsstücke es war ein perfektes Zusammenspiel. Ich hielt mich eine Weile dort auf. Konnte mich an den ganzen Bildern und Vasen nicht satt sehen. Muss gestehen, das es eine der schönsten Hallen der letzten 20 Jahre war.

Mit viel Liebe zum Detail.

Nach der Halle Italien, ging es in das ARD Forum. Hier war es noch sehr leer. Aber auch mal schön, ohne den ganzen Trubel.

Weiter geht es nach draußen.

Halle 3.0 Amazon Publishing – Dirk Trost liest aus seinem Buch „Emsfeuer für Pier 13“ Es war wieder toll ihm zuzuhören.

Der Amazon Publishing Stand

Wieder raus auf die Freifläche. Ganz außergewöhnlicher Stand vom „Herder Verlag“

Ganz schön was los an den Signierzelten.

Das Wetter, lässt uns etwas im Stich.

30-Minuten WG mit Josi Wismar & Bianca Iosivoni

Mein letzter Besuch am „emons: Verlag“ Stand

„Tod auf Schloss Solitude“, na das wandert doch glatt auf meine Wunschliste. 🙂

Soooooo süß. Wunschlisten Titel Nr. 2 vom „emons: Verlag“.

Habe einen ihrer Grado Krimis gelesen und fand es richtig toll.

An Frank Schätzing kommt keiner vorbei. 🙂 Ich auch nicht.

Kurz noch an Hape Kerkelings Pappaufsteller vorbei, der echte wäre mir lieber gewesen,

Sebastian Fitzek im Gespräch und beim Signieren erwischt 😉

…dann zu meinem Herzensmenschen Lisa Skydla

…und ihrem Verlag

Draußen ist der Monnemer Bülent Ceylan zu Gast auf der Bühne.

Er liest aus seinem Buch „Yallah Mord!“

Was soll ich sagen, Lachkrämpfe inklusive.

Großartige Begegnungen an mehreren Tagen, hatte ich mit meiner lieben Petra Schier. Am „Harper Collins“ Verlags Stand.

Ohne sie, ist mein Aufenthalt auf der Buchmesse, nicht komplett.

Noch ein Buch, für meine Wunschliste.

Ein letzter Besuch beim „Dumont Verlag“ – der muss einfach sein.

„Arthouse Taschen“ seit 1980

„Gmeiner Verlag“

„Diogenes Verlag“ da ich ihn die letzten Jahre vermisste, war ich unendlich froh den Diogenes Verlagsstand wieder besuchen zu können. Mein lieber Papi, mochte Diogenes Bücher so sehr. Leider ist er nicht mehr hier, aber in seinem Andenken habe ich ihn wieder besucht.

„Aufbau Verlage“

„dtv Verlag“

„Hanser Verlag“

Peter Hammer Verlag

Noch zwei interessante Bücher zum Abschluss.

Welches Glück, das ich diese Herzensmenschen noch treffen konnte.

Die liebe Seleni Black @-}–

Die herzensgute Floh Hoppchen. ^_^

Letzte Bilder, bis hoffentlich nächstes Jahr. Machts gut.

Meine Mitbringsel im Ganzen:

[Frankfurter Buchmesse] Tag 3 – 19. Oktober 2024

Heute stand Einiges auf dem Plan. Nicht nur die Frankfurter Buchmesse würde ich besuchen, sondern auch die Queerbookfair im B&B Hotel. Aber dazu später in einem anderen Bericht.

Beginnend mit der Signierstunde von Thomas Gottschalk

Endlich haben es Liesa vom „Dumont Verlag“ und ich geschafft. Ein Foto hatten wir letztes Jahr, schlichtweg vergessen. Der Gesprächstoff mit ihr und Alexandra, war 2023 einfach zu spannend. Dieses Jahr war extrem viel los. Was mich riesig freute. Ein toller Verlag, mit noch tolleren Menschen. Alexandra wuselte überall umher. Hoffentlich schaffen wir es, nächstes Jahr ein gemeinsames Foto zu machen.

Magellan Verlag – 10 Jahre mit dem Wal

Weiter geht es mit „Alles mit Liebe“ – Autorinnen hautnah

Erst hieß es Sylvia und Sigrid kommen nicht nach Frankfurt, dann waren sie doch da. Sie hatten mir auch ein Geschenk mitgebracht. Ein sehr zauberhaftes. Es tat so gut, sie wiederzusehen.

Sigrid Konopatzki und Sylvia Filz

Warum wuselt es denn hier so. Hmmm…ich geh dem mal nach.

Jetzt ist mir der Grund klar. Sebastian Fitzek signiert sein „Kalendermädchen“.

Was für eine coole Idee. Ein Sitzmöbel, aus Büchern. Das will ich auch. Obwohl, mein Lesesessel ist gemütlicher.

Frank Schätzing, immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

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Beim Mainbook Verlag gab es noch ein tolles Foto von uns.

Gerd Fischer, Stefan Schweizer, Franziska Franz und Thorsten Fiedler

Beim Oetinger Verlag, traf ich auf „Die goldene Schreibmaschine“ von Carsten Henn.

Endlich traf ich auch Thomas Hussung und Daniel Bleckmann.

„KoboldKroniken“ find ich klasse. Werde ich auf jeden Fall für unsere Enkelin kaufen.

Hier geht es lang zu Halle 1.2

Den „Schicksalsweber“ stattete ich dann einen Besuch ab.

Nun alle Drei auf einem Bild. 🙂

Jeanette Lagall, Melissa David und Vanessa Carduie.

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Ingo Bott und Arno Strobel im Gespräch mit Bärbel Schäfer.

Was darf auf keinen Fall fehlen, auf der Frankfurter Buchmesse? Na klar, die Bücher von Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf.

Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf

(eigentlich muss ich die Zwei ja gar nicht vorstellen)

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Ellin Carsta ist eine tolle und soooo sympathische Frau.

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Wollte mich bei Andreas Steinhöfel noch mal persönlich bedanken, für das Interview von letztem Jahr. Einfach großartig. Keine Ahnung über was wir lachten, aber ich weiß, das es für mich ein schöner Moment war, den ich nicht vergessen werde.

Fischer Verlag

Für meine Enkelin wäre das supertoll gewesen. „Bobo“ sind ihre Lieblingsbücher. Sie hat einige. Da musste ich doch eine Krone (sie hatte bald den 3. Geburtstag) und Aufkleber mitnehmen.

Beim Loewe Verlag konnte ich nicht vorbei. Suchte nach den Büchern von Jochen Till.

Werkhaus, hat schöne Ideen aus Holz.

Edition Helden

Das Spiel „Underground“ von Sebastian Fitzek

Dieses Plakat musste ich einfach fotografieren. Es hat mich nicht losgelassen.

Der Herder Verlag war diesmal auf dem Hauptplatz zu finden. Ein ungewöhnliches Konzept.

Da ich noch auf eine weitere Messe wollte, verabschiede ich mich heute früher von hier. Meine Freunde und Bekannten warteten schon auf mich. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Gerade auf dem Weg zum Ausgang traf ich meine liebe Sarah Fender noch. Ach was für ein Glück ich doch habe.

Später im Hotelzimmer, gab es wieder die Messegoodies-Fotografier-Session.

[Rezension #645] „Der Hund des Nordens“ von Elizabeth McKenzie aus dem Dumont Verlag (Rezensionsexemplar)

Meine Meinung:
Erstmal möchte ich euch von den Menschen erzählen die eine Rolle spielen.

Da ist Burt Lampey, der auf seine Art einfach lieb und sympathisch ist. Ein paar verschrobene Dinge hat er auch an sich. Zum Beispiel sein Toupet. Er ist einfach ein Typ zum gern haben.

Dale Lampey ist ein angenehmer Mensch, mit dem man sich gut unterhalten kann. Ihn gerne als Freund hat, genau wie Burt.

Der Gegensatz zwischen den zwei Brüdern ist nur, das Dale sein Leben im Griff hat Burt nicht unbedingt

Pincer, ist die Grossmutter von Penny. Schon bei der ersten Begegnung, war mir klar, dass sie Probleme bereitet. Entschuldigt den Ausdruck, aber ich glaube die tickt nicht ganz richtig. Was Penny, am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Arlos Frau Doris, ist zum Abgewöhnen. Richtig aufgetakelt und von mögen ist sie weit entfernt. Ich mag sie nicht, auf keinen Fall und in keiner Sekunde.

Grossvater Arlo dagegen, mag ich sehr gerne. Er hat noch so viel Lebensfreude, möchte vieles sehen. Lebt im Hier und Jetzt, nicht in der Vergangenheit. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute. Die Szene in der Wüste mit ihrem Opa Arlo  fand ich sehr intensiv und bleibt im Gedächtnis. Seine Worte haben mich berührt.

Pennys Schwester Margaret, kann ich sehr schwer einschätzen. Sie scheint immer  alles im Griff zu haben. Ihre Meinung ist meist unumstößlich. Allerdings kommt ab und zu die weiche Seite zum Vorschein. Es ist gut, dass die zwei Schwestern sich mal wieder von Angesicht zu Angesicht sehen. Das hilft auch der Geschichte.

Alles wird überschattet vom Tod. Die Suche nach den zwei Vermissten, die Hoffnung und die Hoffnungslosigkeit. Der Abschluss und das verstehen und akzeptieren des Unausweichlichen.

Insgesamt finde ich das Buch sehr traurig. Vorallem Penny hat es sehr schwer. Sie  hetzt von einem, zum Anderen. Von Burt zu Pincer. Zu Doris mit Arlo dann wieder zurück. Innerlich unsicher, fragt sie sich was mache ich als nächstes, wie will ich das überstehen, schaffe ich das? Ziemlich viel Selbstzweifel nagen an Penny. Dann aber wieder ist sie die Frau die organisiert,  die Pläne schmiedet. Die irgendwie immer wieder die Kohlen aus dem Feuer holt. Ich finde sie stark, aber auch schwach. Sie möchte allen helfen, geht aber oft dabei über ihre Grenzen hinaus. Sie braucht endlich jemanden, bei dem sie sein kann  wie sie ist.

Die Freundschaft zwischen Penny und Burt ist besonders.

Mein Fazit:
Penny ist auf der Suche nach sich selbst. Hat sich von ihrem Mann getrennt und bricht in neue Abenteuer auf. Burt hilft ihr dabei, ohne Hintergedanken. Wenn Sie mit dem „Hund des Nordens“ unterwegs ist, hat es etwas Befreiendes. Wie gerne wäre  ich mitgefahren. Die Beschreibungen, von den Stationen, wo sie gegessen haben,  was sie gesehen haben werden sehr eindrücklich geschildert. Auch die wachsende Freundschaft zu Dale, finde ich sehr intensiv. Sie hat etwas Warmes, was umarmendes und ich glaube das brauchen beide.
Die Geschichte ist unstet, ziemlich hin und her zwischen vielen Baustellen die Penny abzuarbeiten hat. Es kam kaum Ruhe auf, ausser wenn Dale und Penny zusammen sind. Das ist für mich rund und stimmig.

[Rezension #624] „Sprechen lernen“ von Hilary Mantel aus dem Dumont Verlag (Rezensionsexemplar)

Meine Meinung:
„King Billy ist ein Gentleman“
Liam vermisst seinen Vater nicht. Dieser  ging, nur mit seinen Alben fort. Als der Untermieter kam, ein gewalttätiger Mensch und unberechenbar. Doch er blieb, ging nicht fort. Spielte mit ihm Fußball, doch das war nichts für den Jungen. Liam interessiert sich für Ornithologie. Vogelkunde. Wie schön.
Bob ist ein Nachbar, der auf seinen Garten achtet, ihn umzäunt. Ein seltsamer Mann. Myra seine Frau, ist eine wütende Person. Die seine Mutter beschimpfte. Was Liam nicht passte. Man lachte jetzt über Bobs Verhalten. Die Kühe zertrampeln Alles und Philip musste büsen. Schrecklich. Suzy und Philip schmissen mit Steinen. Später kam es zu  Unterhaltungen zwischen Liam und Philip.
Liam ging fort und folgte seinem Weg, einem Guten. Bin doch sehr überrascht, was er wurde. Als er vom Schicksal von Philip hört, ist er doch sehr geschockt ehrlich gesagt ich auch
Mein Fazit:
Kinder werden Erwachsene. Erfahren Wut, Gewalt und Schmerz. Sie lernen ihren Weg zu gehen, wenn auch mancher unweigerlich in den Tod führt.

„Eingeschläfert“
Hund Victor ging immer mit ihr spazieren.
Cousine Connie, gehörte Victor. Der war,  allerdings als sie sieben war, bereits tot.
Zum Geburtstag bekam sie einen Hund. Er hieß auch Victor und dann gab es noch Mike, der nicht so manierlich war.
Allerdings veränderte sich Victor zum schlechten und deshalb musste er gehen. Auch Mike ist nicht besser.
Als er verschwand suchte man nach ihm. Aber Hoffnung habe ich keine.
Mein Fazit:
Hunde sind treue Begleiter, leider haben sie auch ihre Eigenheiten. Traurig, was da geschah.

„Rund ist Schönheit“
In den Mooren verschwinden Altersgenossen. Einige von ihnen fand man dort.
Auch die Verdammnis ist in den 50er Jahren an der Tagesordnung
Eine Reise nach Birmingham ohne Vater, dafür mit Jack der bei ihnen wohnte. Ein sehr aufbrausender Charakter.
Sie besuchen Jacob seinen Freund, der farbig ist. Er hat Kinder. Tabby und sie malen miteinander. Verlaufen sich und müssen gefunden werden.
Der Weg zurück und auch die Zeit danach ist verschwommen.
Mein Fazit:
Ein Besuch bei einer Familie, der sehr verworren ist. Die Personen bleiben ungreifbar. Nur Tabby bleibt haften in meiner Erinnerung.

„Sprechen lernen“
Diese Geschichte gefällt mir sehr. Man lernt von Miss Webster, wie man Shakespeare richtig rezitiert. Im Jahre 1963 gibt es Sprachunterricht für Mädchen. Jungs sind keine dabei. Es ist wirklich unterschiedlich, wie man was ausspricht und deshalb gibt es Reime von Miss Webster. Sehr interessant wie ich finde. Eine Prüfung gibt es sogar dafür.  Dann mit 17 wird sie ein letztes Mal geprüft. Eine Ära geht zu Ende. Die Stadt hat sich verändert von Wohlstand zu Verfall.
Sie zieht weiter.
Mein Fazit:
Eine Geschichte die mir sehr gefallen hat, über die Sprache, wie man sie ausspricht wie man mit ihr umgeht, was man mit ihr erreicht.

„Hoch in den dritten Stock“
Der erste Job mit 18, natürlich im Laden der Mama. Dort verkauft sie Kleidung. Mama und Tochter haben ein gutes Verhältnis. Leider war der Stiefvater kein freundlicher Geselle. Sie verliess ihr zu Hause, die Mutter musste aber immer wieder dorthin zurück. Man merkt richtig, das sie nicht will.
Alles ändert sich und sie wird Erwachsen. Geht auf die Uni und zieht ein Resümee zu der damaligen Zeit.
Mein Fazit:
Vielleicht gibt es Geister oder Kleider verschwinden einfach so. Eins ist sicher das Leben geht weiter, irgendwie und irgendwo.

„Ein reiner Tisch“
Veronica sitzt im Bett, sie soll mit ihrer Tochter einen Familienstammbaum zeichnen.
Ein versunkenes Dorf interessiert die  Protagonistin und versucht daher mehr über die Geschehnisse zu erfahren. Welche Menschen dort gelebt haben. Die Familie von Veronica lebte dort.
Die Protagonistin möchte Klarheit, Fakten doch Veronica erzählt nicht geradlinig. Sie sagt etwas, sagt aber auch nicht wirklich was aus. Es ist schwer ihr etwas zu entlocken. Doch gelangt man zu Erkenntnissen, durch die Recherche der Protagonistin.
Mein Fazit:
Wirklich interessant die Geschichte rund ums versunkene Dorf. Man wird mitgenommen und kann sich der Wahrheit und den Geschehnissen nicht entziehen.

„Von Geist und Geistern“
Hillary Mantel erzählt von ihrer Kindheit. Von Geist und Geistern, von Familie und Verlust.
Ihre Tante Maggie die starb. Oft kam Ilary zurück. Die Geister die sie begleiteten, waren nie fern. Alles änderte sich. Schule wird zur Qual. Das Leben, die Familie ist klar umrissen. Doch gibt es den Würgegriff der da ist, obwohl sie nicht weiß um welchen Teil oder was er sich klammert.
Mein Fazit:
Ein Leben voller Details, dass aber durch fehlender Bruchstücke, nicht ganz komplett erzählt werden kann. Erinnerungen sind wie Nebel, mal da dann wieder weg. Manche bleiben für immer, manche werden nie greifbar sein.

Gesamtfazit:
Das Leben der Protagonisten ist klar umrissen. Was sie bewegt, was sie antreibt, was sie beschäftigt. Sie alle haben ihre Geschichte, ihren Ort des Wachsens. Aus Manchen wird was. Sie gehen ihren Weg, andere bleiben zurück oder sterben, ohne den Sinn des Lebens verstanden zu haben. Die Geschichten bleiben für mich ohne Tiefe, ohne Emotionen, kaum ein Charakter kann sich meinem Herzen nähern. Oberflächlichkeit.
Genau das ist aber hier so gewollt. Hilary Mantel erzählt Geschichten, die zum Nachdenken anregen sollen.
Die Erzählungen „Sprechen lernen“ und „Reiner Tisch“ mag ich sehr.

[Rezension #622] „Die Bücherjägerin“ von Elisabeth Beer aus dem Dumont Verlag (Rezensionsexemplar)

Meine Meinung:
Sarah ist eine Frau, die nicht wirklich mit anderen Menschen kann. Sie lebt für ihre Bücher und genießt das Leben mit ihrer Tante Amalia. Beide sind verrückt nach Büchern. Ihre Tante restauriert außerdem Möbel, bis zu ihrem Tod. Als Benjamin in ihr Leben tritt und sie um Hilfe bittet, beginnt ein besonderes Abenteuer. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, in die Vergangenheit. Es gilt eine Karte zu finden. Eine Karte die lang verschollen galt. Amalia hatte eine Spur.

Sie reisen zu Jean nach Frankreich. Die Reise dorthin ist schon abenteuerlich. Denn das Auto hat das Lenkrad, auf der falschen Seite. Sarah wird fast verrückt vor Angst. Die zwei Schildkröten müssen auch mit.
Bin sehr gespannt ob sie die Tabula Peutingeriana finden.

Milena mag ich zuerst nicht, sie ist einfach zu normal und hat überhaupt keinen Sinn für das Alte. Irgendwie hat sie immer an allem was auszusetzen. Sie verhält sich von oben herab. Irgendwie ist ihre Meinung immer die von Thomas und nicht ihre eigene. Vielleicht ändert sich das ja noch. Wird aber nicht verraten.

Die Erzählungen über Amalia, finde ich wirklich wunderbar. Ich kann sie mir bildlich vorstellen. Dort in dem Haus würde ich irre gern leben. Es hat was zauberhaftes, intimes, verschroben Schönes.

Sarah mag ich von Anfang an und wusste sofort, dass mit ihr was nicht stimmt. Autismus war auch mein Gedanke. Sie kann Gefühle und überhaupt wie andere Denken und Handeln, überhaupt nicht einsortieren. Das scheint ihr irgendwie zu viel. Sie kann es nicht nachvollziehen. Ben jedoch scheint in ihr eine Saite erklingen zu lassen, die sie so noch nie wahrgenommen hat. Sie fühlt sich in seiner Gegenwart wohl.
Im Laufe des Buches spricht sie von Emotionen, von Gerüchen, von Geschmäckern und von Büchern geschrieben von Dickinson, Proust, Allende, Brontës, Butler und Le Guin.

Philip kann ich nicht ausstehen. Warum ist Sarah nur in diese Beziehung gerutscht?
Schlimm. Egoist durch und durch.

Jean hat durch Amalias Tod viel verloren. Sie war wie eine Tochter für ihn. Amalia, Sarah und Milena waren seine Familie.
Ich mag ihn sehr.

Das Kapitel 32 auf Seite 213 ist für mich wirklich das wunderschönste.

Die Beschreibungen von London, die sie nur im Augenwinkel wahrnimmt sind sehr gelungen.

Insgesamt schwenkt dieses Buch immer wieder zur Geschichte aus der Vergangenheit zurück. Ereignisse und Anekdoten werden über die Zeit mit Amalia erzählt. Was ich sehr schön finde, denn man kann sich so ein besseres Bild machen. Amalias Geheimnisse und ihre Erkrankung, dass sie den Kindern nichts gesagt hat finde ich sehr schade.
Aber es gehört zu der Geschichte dazu und so begibt sich eben Sarah auf die Reise. Nicht nur um sich selbst zu finden, sondern auch um Milena wieder näher zu kommen. Ben ist in dem ganzen Buch, ein ganz besonderer Mensch dem Sarah vertraut. Auch für mich ist er ein ganz wichtiger Faktor, in der Geschichte.
Überraschende Wendung mit Dengelmann in England, hat mich doch echt total geschockt. Allerdings war es genau in diesem Moment, das Richtige.

Mein Fazit:
Eine sehr runde Geschichte, über eine Frau die mit Emotionen nicht so umgehen kann wie andere, aber gerade deswegen alles hinterfragt und klar auf die Geschehnisse blickt. Sie lernt mehr über sich und über andere auf dieser Reise, als je zuvor. Sie fühlt Dinge die zuvor von ihr nie so wahrgenommen worden sind. Alles verbunden mit einer Karte, auf dessen Suche sie sich begibt. Mir hat das Lesen sehr viel Freude bereitet. Es ist alles dabei. Trauer, Schmerz, Verständnis, beginnende  Liebe, Sehnsucht und Vergebung.

Herzlichen Dank an den „Dumont Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

[Frankfurter Buchmesse] Bücher über Bücher, Wunschliste und mehr

Mitgebracht zum Signieren, Gekauft und geschenkt bekommen.

Ihr könnt mir glauben, so viele Bücher hatte ich noch nie auf meinem Wunschzettel und ich habe auch glaube ich, noch nie so viele tolle, faszinierende und fabelhafte Bücher von der Messe mitgebracht.

Natürlich hatte ich ein paar zum Signieren dabei. Da wären unter anderem „Die Fürstin“ von Iny Lorentz oder die Bücher von Thorsten Fiedler „Abseits“ und „Haftbefehl“.

Dumont Verlag – Herzlichen Dank an die zauberhafte Liesa für „Die Bücherjägerin“ und die wunderbare Alexandra für „Sprechen lernen“. Ersteres lese ich gerade.

Montlake Verlag

Edition M

Selfpublisher

Mainbook Verlag – ist für mich aus meinen Regalen nicht mehr wegzudenken.

Jennifer Hauff – bin soooo gespannt auf das Buch.

Thorsten Fiedler – Ich liebe seine Bücher.

Gerd Fischer – Endlich Band 1 – Jetzt gehts los!

Signiert von Iny Lorentz

Emons Verlag

Silke Ziegler – Danke für das tolle Gespräch. Weinheim steht auf unserer Reiseliste.

Meine liebe Freundin Karin Kaiser begeistert mich immer wieder mit ihren Vampirgeschichten, auch mit dieser. Herzlichen Dank dafür.

Lieben Dank geht auch an das Autorenduo Valerie le Fiery und Frank Böhm –

Annett C. LoClair – schenkte mir dieses bezaubernde Büchlein für meine Enkelin Jasmin – Herzlichen Dank.

Wunschliste – Bücher die ich gerne für meine Enkelin hätte.

Meine Wunschliste

Selfpublisher

Emons Verlag

Beltz & Gelberg Verlag

Gmeiner Verlag

cbj Verlag

Vajona Verlag

Spica Verlag

Hanser Verlag

Insel Verlag

Piper Verlag

Rowohlt Verlag

KiWi Verlag

Kiepenheuer & Witsch Verlag

Definitiv geht mir Dank meines SUBs und dieser Bücher der Lesestoff die nächsten Jahre definitiv nicht aus. Das genau ist nun mein Problem. Ein schönes Problem. Denn wer die Wahl hat, hat die Qual. Werde mir nun überlegen, wie ich diesen SUB angehe.

Vielleicht ist ja auch für was dabei. Viel Spaß beim Stöbern.

Eure Bettina