[Rezension #790] „Wie das Flüstern der Meeresbrise – Nordseeträume auf Jütborg 2″von Helen Schreiber aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Klara hält es zu Hause nicht mehr aus. Ihre Mutter, die mit ihr eine Eventagentur führt, hat eine sehr dominante Art und fordert alles von Ihr. Sie hat weder Urlaub, noch Zeit für sich. So langsam wird ihr bewusst, dass sich was ändern muss. Vorallem weil ihre Mutter sich aus der  Eventagentur zurückziehen möchte.
Will Klara überhaupt die Leitung übernehmen?

Daraufhin entscheidet sie sich, eine Auszeit von vier Wochen zu nehmen. Was ihre Mutter aber natürlich absolut nicht versteht. Sie reist nach Jütborg. Zu ihrer Schwester Lisa.

Eine wunderbare Idee, finde ich. Sie hofft so Klarheit, für ihr zukünftiges Leben zu finden. Sie ist glücklich, auf dem Hof zu sein. Zeit für sich zu haben.

Im Pub begegnet sie Luis. Er ist einfühlsam und aus einem Gespräch, wird eine Glücksliste auf einem Bierdeckel. Natürlich sorgt er dafür, dass sich das eine oder andere auf Jütborg erfüllt.
Schade nur das er, genau wie Klara, der Liebe abgeschworen hat. Doch die gemeinsame Zeit, bringt Klaras Herz ins Stolpern. Was tun gegen das Flattern der Schmetterlinge in ihrem Bauch?

Mein Fazit:
Die Auszeit für Klara, ist bitter notwendig. Sie ist so fest gefahren, in ihrem Tun und sein. Heftig wie die Mutter sich aufführt. Es ist geradezu ein Befreiungsschlag für sie. Die Momente mit Luis, Lisa, ihrem Papa, Michel und Marie sind wunderbar lebendig. Ich kann den Sternenhimmel sehen, die steife Brise fühlen und mir den Sonnenaufgang ins Gedächtnis rufen. Dank der tollen Beschreibung der Autorin.
Danke für diese Reise nach Jütborg.

Verlag : ‎dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : eBook

Seiten: 339 Seiten

ISBN: 978-3968984285

ASIN: B0H6Y5DDXS

Veröffentlicht : 01. Juli 2026

[Rezension #789] „Wie Wellen im Sommerlicht – Nordseeträume auf Jütborg 1“ von Helen Schreiber aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Elsa lebt auf Jütborg und ist sehr glücklich, mit Ihrer Oma zusammen zu sein. Janosch ihr Sohn, ist ihr Augenstern und macht ihr ziemlich viel Freude. Sein Vater, hat sich nie um ihn gekümmert.
Hat Elsa, aus was für Gründen auch immer, im Stich gelassen.
Was damals geschah, ist eine lange Geschichte. Ein Brief hatte sie geschrieben, ihn gebeten sich zu melden. Doch das hat er nie. Ist untergetaucht.

Und jetzt? Ein Schatten taucht auf. Ein Mann fragt nach ihr.
Weshalb sie beginnt, sich Fragen zu stellen. Ist er es? Warum kommt er jetzt? Warum war er nicht vor 13 Jahren für sie da? Eric so heißt er.
Hat ziemlich heftige Sachen im Gepäck. Wahrheiten, mit denen sie erst klar kommen muss. Einfach wird es nicht. Wie nur soll sie sich ihm gegenüber verhalten? Will sie über die Vergangenheit überhaupt was wissen?
Sie weiss, dass sie zuhören sollte. Aber will sie wirklich seine Gründe erfahren?

Man fühlt Elsas Schmerz. Diese Zerrissenheit. Sie möchte für Janosch alles tun. Doch hat sie auch Angst, das ihr Sohn verletzt wird. Wird Eric wieder verschwinden. Sie erneut im Stich lassen? Soviele Fragen die in ihrem Kopf herumschwirren. Ich verstehe jeden einzelnen ihrer Beweggründe.

Oma Lisbeth, ist super. Ich sehe sie geradezu vor mir. Was für eine starke Frau. Sie hat so viel gegeben. In ihrer Pension würde ich gern mal übernachten. Ich mag das urtümliche, heimische Ambiente.

Janosch ist ein toller Junge, auch wenn ich ehrlich gesagt seine Jugendsprache nicht verstehe. Liegt wohl an meinem Alter.

Eric, tja er hat sich für mich bös ins Aus geschossen. Seine Erklärungen sind nachvollziehbar. Ich hoffe er macht keinen Fehler. Denn ich möchte nicht, das er Janosch und Elsa verletzt.

Mein Fazit:
Die Vergangenheit von Elsa ist auf Jütborg. Vorsichtig nähert sich Eric an. Nimmt sich sehr zurück. Die gemeinsame Zeit ist wie ein Tanz der Schmetterlinge. Sanft, abwartend und doch gepaart mit der Verletztheit von Elsa und ihrer Enttäuschung von damals. Mir fiel es anfänglich nicht leicht, in die Geschichte einzutauchen. Nach nur wenigen Seiten, wurde ich dann mitten rein gezogen. Keine Chance zu entrinnen.

Verlag : ‎dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : eBook

Seiten: 351 Seiten

ISBN: 978-3690765299

ASIN: B0GTQL5SG2

Veröffentlicht : 01. April 2026

[Rezension #767] „Der kleine Sanddornhof – Träume im Muschelstieg“ von Julia Reymers aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Svea kehrt zurück auf den Sanddornhof. Emil ihr Pächter ist gestorben. Was für ein Verlust. Sie hatte sich nach dem Tod ihrer Eltern nach Hamburg verzogen. Hunter war ihr Pferd. Ihr Vater war immer gegen ihn und ihr Vorhaben, dem Pferd zu helfen. Ein Unfall änderte alles. Immer wieder holt sie die Vergangenheit in Flashbacks ein. Grausam belasten sie die Ereignisse von damals.

Was soll sie machen? Ein neuer Pächter, Max Angebot annehmen?
Die Muschelstiegler sind der absolute Wahnsinn. Man kann nicht umhin alle zu mögen. Sie sind der Knaller. Selbstlos helfen sie Svea.

Allerdings mag ich Max verschlagene Art, von Anfang an nicht. Er führt was im Schilde. Hört gar nicht auf Sveas Wünsche. Das stößt mir übel auf.

Lina ist besonders. Sie gehört bald dazu. Doch da ist was, was ich nicht beschreiben kann. Sie behält manches für sich. Sie ist nicht ganz durchschaubar. Aber ich mag ihre Art trotzdem sehr.

Die Muschelstiegler sind eine tolle Truppe.
Ohne Ausnahme.

Mein Fazit:
Svea ist eine starke Persönlichkeit, aber auch verletzt und unsicher. Sie muss ihre Vergangenheit bewältigen und verarbeiten.
Es gefällt mir, wie sie jederzeit Unterstützung findet. Nie ist sie wirklich allein. Einer hat sich aber von Anfang an, ganz langsam in ihr Herz geschlichen. Wunderbar leicht und ohne viel Aufhebens zu machen. Kleine Ausflüge und Überraschungen inklusive. Ein toller Kerl.
Dieses Buch bekommt eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

Verlag : ‎ dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎eBooks

Seiten: 362 Seiten

ISBN: 978-3440045497

Veröffentlicht : 01. Juni 2026

[Rezension #736] „Nur ein Sterbenswort“von Britt Reissmann aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Katie ist tot. Wie immer stellt sich die Frage, wer war es. Doch so einfach, ist das hier nicht. Die Autorin Britt Reissmann, hat gute Twists eingelegt und auch den Lokalkolorit gut eingebracht. Da ich seit 1999 in Stuttgart lebe, kenne ich mich gut aus. Alles entspricht zu 100% den Örtlichkeiten. Das heißt ich bin mit Meike und Severin, durch die Stadt gefahren und gelaufen.
Kenne das Polizeipräsidium, das Robert-Bosch-Krankenhaus und auch das Bohnenviertel. Die Leonhardskirche sehe ich jeden Tag, wenn ich zur Arbeit gehe. Was ich damit sagen möchte, das es Spaß macht. Man fühlt sich wohl, während man mitermittelt. Zu Beginn versucht man, genau wie Meike und die Anderen, das Spurenpuzzle zusammenzufügen. Es fehlt aber immer ein Stück. Ein Mensch der harmlos erscheint, ist es am Ende nicht. Selbst die Tote war kein Engel.

Den schlimmsten Charakter, denke da wird es mehreren so gehen, ist Simon Weselka.
Er ist erschreckend fordernd. Mir gefällt es nicht, wie er Jenni benutzt. Sie ist labil. Finde ich. Er erpresst sie emotional. Was ist das für ein kranker Mensch. Habe da einen Verdacht. Ob er stimmt?

Jenni nimmt ihn in den Schutz, verteidigt ihn auch noch. Gehirnwäsche. Ich schüttele nur den Kopf. Das ist krank.
Ihr Freund Marko tut mir leid.

Jens Triberg, hingegen ist mir unangenehm. Genau wie für Meike. Die Gespräche mit ihm, sind belastend. Ab und zu, muss ich auch über ihn schmunzeln. Warum, könnt ihr gerne selbst rausfinden. Sowas ist Staatsanwalt.

Das Team ist toll. Ich kann mir noch viele Fälle, mit ihnen vorstellen. Sie helfen einander. Der Zusammenhalt ist großartig. Es fühlt sich an, als ob Meike schon immer dazu gehört hat.
Karl möchte ich hier noch erwähnen. Er ist ein besonderer Mensch. In seiner Welt ein Ass.

Mein Fazit:
Ein Krimi mit Lokalkolorit, der Spaß macht wenn man in Stuttgart lebt oder es kennt. Alles ist gut beschrieben. Man fühlt sich heimisch. Die Ermittlungen sind gepaart, mit persönlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Meike muss sich mit einem Verwandten auseinandersetzen und das ist nicht ihr Cousin Severin. Den Twist am Ende, hatte ich so nicht kommen sehen. Klasse! Insgesamt ein spannender Fall, von einer Autorin, von der man mehr lesen möchte.

Verlag : dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 342 Seiten

ASIN: B0FJ8QTLDD

Veröffentlicht : 01. August 2025

[Rezension #720] „Sturm über dem roten Land“ von Deana Zinßmeister aus dem „dot books Verlag“

Meine Meinung:

Duncan ist der Herr im Haus und lässt das Luise und Grace spüren. Doch das war nicht immer so.

Christopher will in die Politik, ist unmöglich. Nur um seinen Vorteil besorgt. Dreht sich, wie das Fähnchen im Wind.

Madeleine, Mutter von Zwillingen, kann ich nicht einordnen. Sie bleibt mir fern, in Gefühl und Tiefe.

Arthur Bellamy ist ein Ekel. Er widert mich an.

Grace ist ein Wildfang und mir vielleicht gerade deshalb so nah. Bumerang heißt ihr Pferd. Ein schönes Tier.

Luise, die Mutter von Grace, mag ich auch sehr. Ihre Sicht der Dinge zu verstehen, nimmt mich für sie ein. Sie ist warmherzig und gut. Klug führt sie das Weingut.

Als Duncan etwas beschließt, wird Grace vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie soll heiraten, den sie jedoch nicht mag, nein sogar hasst.

Eines Tages trifft sie im Outback auf jemanden, dessen Verbindung zur Farm sehr groß ist. Schön ist, dass die Geschichte von einer Freundin nun erzählt wird. Eine schöne Idee, finde ich. Sie macht den Roman noch intensiver.

Schreibstil:

Die Perspektivwechsel sind gut gelungen. Deana Zinßmeister erschafft Emotionen mit Worten und Bildern, in meinem Kopf. Sie hat genau die Wortwahl, die einen mitnimmt in das Geschehen. Man kann sich dem allen nicht entziehen. Die Persönlichkeiten der damaligen Zeit, werden durch gute Recherche, wieder zum Leben erweckt.

Mein Fazit:

Das Leben im Outback, das Verhalten der Eindringlinge (Weißen), gegenüber der Aborigines. Der damalige Lebensstil, das Zusammenleben zwischen Mann und Frau, aber auch die Konflikte der starren Mann dominiert Frau Thematik. Die Frau hat nichts zu sagen, wird sehr genau dargestellt.

Doch auch hier ist es wichtig, das die Frau wenn auch heimlich, geschickt ihre Wünsche und Ziele verfolgt. Die dargestellten Personen sind lebendig und haben Tiefe. Dies macht es leicht, die Geschichte in einem Rutsch zu lesen. Wie geht es weiter, was passiert nun sind dabei die drängensten Fragen die mich antrieben.

Verlag : ‎dot Books

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 342 Seiten

ISBN: ‎ 978-3989523401

ASIN : B0D7NZNDBD

Veröffentlicht : 1. April 2025

[Rezension #700] „Ostsee, Klönschnak und ein Mord“ von Inga Schneider aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Einfach herrlich wie Anni und Jan, immer wieder aneinander geraten. Egal ob er sie anhupt, sie stehen lässt oder ihr im Weg rumläuft.
Es scheint schon eine Anziehungskraft zu sein, die die beiden immer wieder zueinander führt.

Harald Boysen gefällt mir. Auch wenn ich am Anfang nicht so mit seiner Art konnte. Er hat was uriges an sich.

Zwei Männer sind verschwunden. Einer taucht wieder auf. Doch was ist mit dem Anderen? Ich hoffe Blumberg hat keine Glutenunverträglichkeit gehabt. Scheinbar doch. Gerste kann einen umbringen.

Egal was Anni tut, sie kommt Christiansen in die Quere. Sie macht sich ihre eigenen Gedanken und hört manches, was die Polizisten, eher gesagt die Kripo nicht hört. Sie ist ein schlaues Köpfchen und es gefällt mir sehr, dass sie einfach keine Ruhe gibt. Eine Neuzeit Miss Marple?

Immer tiefer, rutscht Anni in die Sache rein. Man könnte meinen Jan Christiansen, macht sich Sorgen um Anni.

Natürlich sind Anni und Jan die Hauptfiguren, aber auch Simone Blumberg, Erik Jebsen, Moritz Jebsen und Harald Boysen kommen gut rüber. Nele ist wie die Freundin, die man braucht, wenn einem das alles geschieht. Sie redet Anni immer wieder ins Gewissen. Solche Freunde braucht man einfach.

Was mir sehr gut gefällt in diesem Buch, ist das zwischen dem Kripobeamten und Anni keine Liebesgeschichte entsteht. Respektvolle Distanz mit Hang, sich  gegeseitig durch den Kakao zu ziehen, ist an der Tagesordnung. Ehrlich gesagt wäre es das Letzte, was ich wollte, zumindest zu diesem Zeitpunkt. Ich hätte es sogar als extrem störend empfunden.

Schreibstil:
Genau wie die Figuren mit Ecken und Kanten. Es ist gerade so, als ob man dort ist und das ganze beobachtet. Es ist nicht einfach zu lösen, was einem geboten wird. Aber manches ahnt man. Der Schreibstil  ist genauso, wie man es für einen Krimi der andere Flensburger Förde seinen Schauplatz hat, erwartet.

Mein Fazit:
Am Anfang war es für mich etwas schwierig, in die Geschichte einzusteigen. Es war nicht der typische Beginn, aber schon nach ein paar Seiten war ich mitten im Geschehen. Wie gesagt, sehr gut gefallen hat mir, dass es keine Liebesgeschichte zwischen Anni und Jan gibt. Das man etwas über die Geschichte der Förde lernt, aber auch sein Gehirn anstrengen muss, um hinter das Verbrechen zu kommen.

Verlag : ‎dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch 352 Seiten

ISBN : ‎9783989524095

[Rezension #680] „Nordlichter über Alaska“ von Mara Winter aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Durch Haileys Schuld, hatte Alex einen Unfall. Nun ist sie auf dem Weg, nach Alaska zu Cole, Alex‘ Bruder. Dort hilft sie auf der Ranch, wenn sie denn heil ankommt. Denn die Ratschläge von Alex, hat sie natürlich nicht befolgt. Wie dumm das wahr, merkt sie jetzt. Der nächste Schock kommt als sie erfährt, auf was für einer Ranch sie aushelfen soll.

Amüsanter Einstieg mit Hund. Ich grinse gerade vor mich hin. Hailey stellt sich aber auch an.

Doch wie Alex schon gesagt hat, ist Hailey aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Sie gibt nicht so schnell auf. Langsam aber stetig, nähert sie sich nicht nur den Hunden, sondern auch Cole an. Doch Cole hat eine verletzte Seele, die tiefe Trauer belastet.
Wird er sich öffnen?

Also ich finde das Hailey, eine wirklich starke Frau ist, die alles versucht um hilfreich zu sein.
Sie hat Ängste, die sie blockieren. Das wird gut dargestellt. Glaubhaft.
Kann mir das alles gut vorstellen. Die Hütte, die Hunde.

Cole hat sich tief zurückgezogen. Lässt kaum jemand an sich ran. Aber seine Liebe zur Natur und den Hunden ist fühlbar.

Mir fehlt nur ein wenig mehr Ausschmückung. Das Gefühl bei dem Blick auf Alaskas Wildnis, kommt nicht so stark rüber, wie ich mir das gewünscht hätte.
Die Protagonisten interagieren gut miteinander. Leider wird Kaya nur erwähnt, man erfährt fast nichts von ihr. Schade.

Dana find ich dagegen klasse. Ich mag sie sofort. Über ihren Mann muss ich schmunzeln.

Mein Fazit:
Kurzweilige Geschichte, die einen gut unterhält. Mit Fellnasen, dem Wissen das man Ängste überwinden kann und an sich glauben soll. Vor dem Hintergrund der Wildnis Alaskas.

[Rezension #614] „Freundinnen wie wir“ von Kaja Vetter aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Vier junge Frauen gründen eine Band. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Jede von ihnen hat Wünsche und Träume.

Tiffy, die viele Songs geschrieben hat. Im „Sound and Drumland“ arbeitet, einem Musikladen. Ihr Vater ist krank und Danilo ihr Bruder ist ein Schwerenöter, auf die charmante Art. Sie hadert mir etwas zu viel mit ihrem Aussehen. Findet sich nicht hübsch genug. Außerdem gibt es für sie nur einen, den sie wirklich will. Aber das ist ein Traum, oder doch nicht? Dann ist da noch, ihr großes Geheimnis.

Joe kollidiert mit Tiffy, dadurch kommen sie in ein Gespräch das Folgen hat. Joe steht auf Bikes und schraubt gerne daran rum. Immer beobachtet von Manne, dem Azubi. Sie hat auf jemanden ein Auge geworfen. Ob sie damit alleine ist?

Maja diese wunderbare Frau. die so gern ohne ihre Bürde wäre. Aber auch gern ohne dieses schlechte Gewissen Tiffy gegenüber. Sie arbeitet im Fitnessstudio und darf doch, ihren Sport nicht so ausleben wie sie das gern möchte. Was ist los mit ihr?

Liz, auch Fee genannt, die dringend von dem gestelzten Karl, loskommen sollte. Das ist widerlich, wie egoistisch dieser Zahnarzt ist. Alles muss nach seiner so hochkanditelten Art gehen. Alles ist mit ihm zum Gähnen. So eingeengt, könnte ich nicht leben. Nur weil er ein „von“ im Namen trägt, ist er noch lange nichts Besonderes. Mal sehen wie Liz ihn zur Räson bringt. So kann eine Beziehung nicht funktionieren.
Ich mag ihn absolut nicht. Bis….

Manne ist der Charakter der sich am meisten wandelt. Ich finde zum 100 fach besseren. Irgendwas spricht mich an. Seine Art ist zuerst sehr verklemmt, was Joe betrifft, doch er kommt aus sich raus. Wird selbstbewusster und seine ganze Art liebenswürdiger. Freue mich über seine tolle Entwicklung. Ob sein Traum in Erfüllung geht?

Philipp ist ein toller Booker und Freund von Tiffy. Den würde ich mir gern mal ausleihen.

Ulli Richter geht gar nicht. Erst dachte ich, hey der ist okay, dann jedoch passiert das Unfassbare. Eglantine reiht sich passenderweise zu ihm ein. Sie ist eine egoistische Person und nutzt jede Chance die sich bietet. Andere sind ihr dabei egal. Möchte Beiden nie wieder begegnen. Danilo ist für mich auch kein feiner Mensch. Man tut so was nicht.

Schreibstil:
Es macht riesig Spaß der Geschichte, rund um die Mädels zu folgen. Ein sehr guter Spannungsbogen, macht es unmöglich das Buch wegzulegen. Immer wieder kommt es zu unglaublichen Wendungen. Man sieht die Personen förmlich vor dem inneren Auge interagieren.
Am Ende schließt die Geschichte, mit dieser Spitzenwendung in Bezug auf zwei Menschen und einem Konzert ab. Wow, kann ich da nur sagen.

Mein Fazit:
Vier junge Frauen die ihren Traum leben, gegen alle Widrigkeiten. Auch wenn ihre Geheimnisse voreinander, kurzfristig alles ins Wanken bringen. Ein tolles Buch voller Musik, Geheimnissen, Offenbarungen und viel Liebe, das von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt.

[Rezension] „Das kleine Restaurant des Glücks“ von Roberta Gregorio

[Werbung]

Roberta Gregorio

„Das kleine Restaurant des Glücks“

Inhaltsangabe:

Kann man das große Glück zwischen Pasta und Tiramisu finden? In ihrem kleinen, verträumten Restaurant zaubert Lena jeden Tag wunderbare Kreationen auf den Tisch: Für eine Pause oder gar die Liebe hat sie keine Zeit! Vor allem, seit nur wenige Meter weiter ein neues und modernes Restaurant eröffnet hat und die Gäste in Scharen anlockt. Doch so schnell gibt Lena nicht auf und meldet sich kurzerhand bei einem Restaurant-Wettbewerb an … nur um festzustellen, dass Konkurrent Tom ihr auch dort mit seinem teuflischen Charme die Schau stiehlt. Als er Lena trotzdem seine Hilfe anbietet, lehnt sie entrüstet ab – das kann nur eine weitere Hinterlist sein, oder? Doch Tom scheint fest entschlossen zu sein, den Retter in der Not spielen zu wollen … und stürzt sie damit beide ins Chaos!

Meine Meinung:

Wie oft wollte ich die sture Maddalena zu Tomasso in die Trattoria ziehen oder ihr den Kopf waschen. Mensch ist die schwierig. Sie hat zwar ihre Prinzipien aber so verbohrt, herrje. Dabei will Tomasso doch nur ihr Herz gewinnen ohne Hintergedanken. Die anderen Protagonisten sind alle liebenswert. Gerda hat etwas nervtötendes an sich, aber sie ist ein guter Mensch mit großem Herz. Da verzeiht man ihr das. Nachdem ich das Buch beendet habe, fühlte ich noch den schnellen Herzschlag den diese Geschichte in mir ausgelöst hat. Mitfühlend, innig, sehr mit den Figuren verwoben das ist wie die Autorin ihre Figuren beschreibt. Man spürt geradezu wie sie nicht nur über die Figuren schreibt, sondern auch in ihnen lebt. Ihr Schreibstil ist angenehm und löst mit wohlgewählten Worten vielerlei Gefühle aus. Die Sturheit von Maddalena zum Beispiel, die Überraschung über die Gäste, die Freude und die Zweifel werden sehr gut transportiert und mir tauchten beim Lesen die Bilder der Straße auf. Roch beinah die Gerüche in der Trattoria. Ach gäbe es die zwei doch wirklich, ich würde sie gern besuchen.

Mein Fazit:

Die Liebe und zwei Herzen,

die sich nicht ganz einfach verbinden wollen.

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

ASIN: B01J9WXMUY

Seiten: 207

Verlag: dotbooks Verlag

[Werbung]