[Rezension #791] „Château Mort“ – Luc Verlains neuer Fall von Alexander Oetker aus dem Atlantik Verlag

Meine Meinung:
Mit Strand, Sonne und Kopfschmerzen, startet der zweite Band der Reihe um Luc Verlain.
Diesmal rückt ein ganz verrückter Marathon, in den Blick des Lesers. Es geht um den Sport, aber eben auch um den Genuss des Augenblicks. Um den intensiven Geschmack der Weine des Médoc.
Ein Rennen das nicht jeder gewinnen kann, aber auch nicht will. Natürlich gibt auch jene, die das im Sinn haben.
Luc und sein früherer Kollege und Freund Yacine, sind mit den Motorräder unterwegs. Tun ihren Dienst, als es zu mehreren Vorfällen kommt.
Ein Winzer kommt ums Leben. War er Ziel des Anschlags? Oder doch ein Anderer.
Notorisch unterbesetzt, machen sich Luc, Yacine und die eben zurück gekehrte Anouk an die Ermittlungen.
Anouk hat bald einen Verdächtigen für sich erkoren. Das passt Luc gar nicht. Doch auch ihm kommen Zweifel.
Wie nur soll er sich verhalten, wie reagieren. Luc sitzt zwischen den Stühlen.

Luc ist ein Unikat. Yacine gefällt mir. Anouk selbst, ist so ein guter Gegenpart zu Luc. Sie sieht in dieser Ermittlung ein Problem auf das Team zukommen. Denn Luc ist nicht objektiv. Zumindest hat sie den Eindruck.

Man fühlt, das der Autor Alexander Oetker schon oft in der Aquitaine war. Denn er beschreibt die Szenerie, sehr intensiv. Ja liebevoll, nimmt er uns mit in diese Landschaft, die er scheinbar nicht nur einmal besucht hat.

Den Wein, kann man fast schmecken. Die Nudeln leider auch. Aber das lest bitte selbst. Es war, als ob ich auf den Teller hinabgeblickt hätte.

Die Wellen, die Sonne, den Sand, ja und die Trauben kann ich mir bildlich vorstellen. Während des Lesens stand ich vor dem Schloss, an den Stationen mit Wasser, Bananen und Wein. Die Hitze spürend.

Die Ermittlungen sind nicht einfach, mehrere Verdächtige kommen auf den Plan. Allerdings ist am Ende alles nicht so wie man denkt. Da ist ein Twist, der mir nicht wirklich nachvollziehbar war, oder aber für mich zu schnell ging.

Mein Fazit:
Ein Mord im Médoc, während eines Marathons der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Mit wunderbarem Lokalkolorit. Man fühlt es einfach. Fühlt, wie es dort ist, obwohl ich nie vor diesen vollen Reben stand. Nie einen Fuß, in das Aquitaine gesetzt habe. Nur am Ende habe ich wohl etwas verpasst, denn die Schuldigen hatte ich nicht auf dem Plan. Das ging mir etwas schnell. Das Dreier Team, darf gern öfter ermitteln. Da greift ein Rädchen ins nächste.

Verlag : ‎ Atlantik Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 336 Seiten

ISBN: 978-3455000764

Veröffentlicht : 14. März 2018

[Frankfurter Buchmesse] Tag 4 – 19. Oktober 2025

Guten Morgen, nach einem wunderbaren Frühstück, habe ich meinen Koffer aus dem Zimmer geholt.

Gepostet auf Instagram: Da steht er nun. Sich fortzubewegen, hat er keine Lust. Weigert sich standhaft, vorwärts zu rollen. Er meint sein Bauch, wäre so voll. Weiß gar nicht was er meint. *hust* Der soll sich mal nicht so anstellen. Jetzt murmelt er was von Ausbeutung. Na, das wird was bis ich den bei der Messe habe. 🥲

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Es hatte wirklich gedauert. Der Koffer hat sich extrem gesträubt. Dann aber war er in Halle 1.1 in der Garderobe. Jetzt musste ich sein nörgeln nicht mehr mitanhören.

Halle 3.0 „Amazon Publishing“ Elias Haller „Todesstimme“ Die Lesung war toll. Ich hatte Gänsehaut. Bin froh das ich dieses Buch, lesen darf.

Na, erratet ihr was für einem Beruf Elias Haller nachgeht?

Hey, nicht Google fragen. Menno. Hier die Auflösung:

Elias Haller, geboren 1977, ist Autor und seit über zwanzig Jahren Polizeibeamter.

Wir machten noch ein Foto. ☺️

Am „Hoffmann und Campe“ – Verlagsstand traf ich auf Alexander Oetker. Es war großartig ihn, mal persönlich zu treffen

Danke für das signierte Exemplar „Château Mort„.

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Der „Spica Verlag“ – Stand

Diana Ahrabians Bücher „Blick Dahinter“ & „Blick Zurück“

David Givens mit seinem Buch „Angor – Auf den Spuren einer Legenden“

Patrick Scholz mit seiner lieben Frau.

Jessica Winter bei „Amazon Publishing“ Sie liest aus ihrem Buch.

Sie ist so lieb.

„Ravensburger Verlag“ Als Ravensburger Mädle ist dies der Verlag meiner Kindheit. Früher hieß er „Otto Mayer Verlag“. Ich liebe diese Bücher einfach.

„Silbermund Verlag“

Bianca Iosivoni im Gespräch bei der 30 Minuten-WG.

Verschiedene Veranstaltungen.

„Mainbook Verlag“ – Mein Lieblingsverlag.

Thorsten Fiedler – sein neues Buch heißt „Kickersfluch“. Toller Autor und absoluter „Kickers Offenbach“ Fan.

Thorsten Fiedler, Stefan Schweizer, Gerd Fischer, Frank Schuster (v. links nach rechts) Mich erkennt ihr ja. 😉

Saskia Calden mit ihrem Buch „Das Geheime Zeichen“ bei „Amazon Publishing“ im Gespräch.

Der Inhalt ist echt gruselig. Freu mich aufs Lesen. Denn auch mich interessiert das mysteriöse Symbol. Wird es Evelyn Holm gelingen, näheres zu erfahren?

Der „dtv Verlag“ mit „Die Åre – Morde“ von Viveca Sten

Es war so schön Diana Ahrabian nochmals am „Spica Verlag“ zu sehen. Sie ist ein ganz besonderer Mensch.

Beim „Tesloff Verlag“ stand Matthias Maurer Rede und Antwort. Er ist ein deutscher Werkstoffkundler und ESA – Astronaut. Durch seine Teilnahme am Flug SpaceX Crew-3 im Jahr 2021 war er der 12. Deutsche der in den Weltraum gereist ist. (Quelle: Wikipedia)

Ein letztes Bild von mir, von der Messe.

Gepostet auf Instagram: So meine Lieben, ja jetzt ist es soweit. Habe nichts mehr auf meinem Zettel. Ein paar Sachen habe ich verpasst, aber es war eine tolle Messe. Jetzt laufe ich nur noch durch die Hallen, um noch das ein oder andere Buch zu entdecken. Ja, ich weiß wahrscheinlich habe ich tausende Bücher gesehen, bewusst wahrgenommen habe ich bei der Fülle von Büchern, wahrscheinlich wenige. Das möchte ich nun ändern.

Außenansichten von der Messe

Mein Fazit zur Messe:

Sehr gut fand ich die Garderobe in Halle 1.1. Die Zugänge für Aussteller und Presse fand ich sehr sinnvoll. Die Wartebereiche sind außerhalb der Hallen, sodass innen nicht soviel Stau entsteht. Durch die Idee der Öffnung am Freitag ab 10 Uhr für Besucher, wurde wohl der heftige Besucherandrang am Samstag und Sonntag entzerrt. Zumindest könnte ich mir das so vorstellen. Was mir aufgefallen ist, das manche Verlage in den Standgrößen geschrumpft sind. Der „Herder Verlag“ ist schon das 2. Jahr, im Außenbereich. Insgesamt hat mir die Messe wieder richtig Spaß gemacht. Großartige Menschen getroffen, kennengelernt und tolle Momente erlebt. Im Gedächtnis bleiben viele Begegnungen. Ich freu mich auf nächstes Jahr.

Meine Mitbringsel:

7. -11. Oktober 2026 Gastland Tschechien