Meine Meinung: Trixie und ihre Freundin Brigitte suchen nach Uli. Dabei stoßen sie auf viele Rätsel. Was macht der Kellner? Was bespricht er mit diesem Mann. Warum lebt die Familie Darnehl in einem roten Wohnwagen. Wohin ist Uli verschwunden?
Fräulein Trasch fährt mit den Freundinnen nach Autostadt. Das ist ein Campingplatz. Dort so hoffen sie, entdecken sie eine Spur von Uli. Plötzlich ist auch Hannelore weg. Der Hund von Brigitte auch.
Ein LKW im Wald, Radreifenspuren und abgeschnittene Zöpfe. Wie nur passt das alles zusammen?
Ich mag Frau Schmitt sehr. Sie ist so gemütlich. Oh wie ich hoffe, dass es für die Familie Darnehl gut ausgeht. Herr Lüders ist auch sehr nett und entlastet die Darnehls. Sie tun mir richtig leid, Frau Darnehl sieht so krank aus. Die Kinder haben Hunger. Was muss
Die beiden Mädchen lassen nicht locker. Das finde ich richtig stark.
Mein Fazit: Zwei Mädchen, die sich von nichts abschrecken lassen. Wer sie zu Freundinnen hat, hat echt Glück. Sie sind Spürnasen auf dem Pferd und zu Fuß. Nichts lassen sie unversucht. Ob es ihnen gelingt, lest gerne selbst.
Meine Meinung: Oh ja, das mit der Digitalisierung, ist nicht einfach. Da muss man einiges verstehen oder kann es nicht verstehen. Denn nicht alles ist verständlich. Deshalb ist so ein Büchlein, das einen aufklärt über das ein oder andere in der Digitalisierung verwirrende, doch sehr amüsant. Zumindest ist es das Buch von Gernot Kurz „Kurzschlüsse 2.0“. Es macht Spaß, klärt auf mit Augenzwinkern über den digitalen Wahnsinn. Passwörter Auswahl, Cookies die keine Kekse sind, das Problem mit den vielen Mails, die digitale Ablenkung die das Frühstück oder überhaupt Nahrungsaufnahme verhindert. Außerdem hadert der liebe Gernot mit vielem. Apps, dem Smartphone voller Fotos, dem Schiefparken trotz Bordcomputer und er entschließt sich für eine digitale Auszeit. So richtig will es nicht gelingen. Aber eins gelingt doch, er unterhält den interessierten Leser mit seinen Einblicken in die digitalisierte, aber auch verdrehte Welt. Danke dafür.
Mein Fazit: Kurzweilige Texte über das Leben, mit der Digitalisierung. Was falsch läuft, was man meiden sollte. Es gibt witzige Aufklärung voller schmunzeln, kopfschütteln und nicht ernst gemeinten Ratschlägen. Ihr wollt gut unterhalten werden? Habt selber eure Probleme mit der Digitalisierung? Sucht dazu Satirische Texte mit Humor? Dann empfehle ich euch dieses Buch.
Meine Meinung: Es ist echt komisch, dass Paul Zeitler immer an dem Ort auftaucht, an dem irgendein Verbrechen geschehen ist. Auch diesmal hat es ihn, in die Kirche gezogen. Eigentlich um eine Kerze für Sofia Barone anzuzünden. Die Kirche ist aber ein Tatort. Das schaut er sich natürlich genauer an. Ein Mann, hängt mit dem Kopf im Taufbecken. Der Opferstock ist aufgebrochen. Was hat das alles zu bedeuten?
Natürlich lässt Commissario Lanza, nicht lange auf sich warten. Auch taucht er bei Paul auf.
Für mich sind Zeitler und Lanza, wie Feuer und Wasser. Aber der eine, kann nicht ohne den anderen. Zugeben würde es, keiner der Beiden.
Obwohl man das Gefühl hat das es sich Paul Zeitler mehr wünscht, enger mit Commissario Lanza zusammenarbeiten, als der Commissario. Zumindest entsteht dieser Eindruck beim Lesen. Ich finde die Zusammentreffen der Zwei, immer sehr amüsant.
Friedrich Kalpenstein nimmt mich sofort wieder mit, nach Bardolino. Es genügen ein bis zwei Seiten. Schon ist man wieder mittendrin. Schön ist auch, die alten Bekannten wieder zu treffen. Da wären Antonia Romana die Journalistin, Manuel Leone der Bäcker, Lisa die Inhaberin der Boutique und viele Andere.
Das Einzige was mir beim Lesen fehlt, ist ein Original Cappuccino vom Barista.
Mein Fazit: Ein Regionalkrimi mit viel Flair, Spannung, Spurensuche und Rätselraten. Amüsanten Charakteren, mit ein paar Ausnahmen. Das ist aber der Geschichte geschuldet. Die gewissen Leute, könnte ich auf den Mond schießen. Das Salz in der Suppe ist, das Miteinander oder Gegeneinander vom Commissario Lanza und Ex-Kommissar Paul Zeitler. Das macht richtig Spaß.
Bald bricht das neues Jahr an. Das bald Vergangene, war ein trauriges. Schlechte Nachrichten, ein geliebter Mensch der tapfer gegen den Krebs kämpft, ein Anderer der den Kampf verloren hat und nun fehlt. Zwei kleine Menschen die wir schmerzlich vermissen, die mini Hoffnung bleibt, sie wiederzusehen. Wir müssen nach vorn schauen, auch wenn es schwer fällt.
Im neuen Jahr gibt es von mir Neuigkeiten, nicht als Bloggerin oder Pressemitglied auf der Frankfurter Buchmesse und den Stuttgarter Buchwochen, natürlich hoffe ich auf Wiederholung. Nein nicht in diesen Bereichen, denn ich bin nicht nur die die berichtet, sondern auch Autorin.
Mit vielen Projekten, die über die Jahre zusammengekommen sind. Möchte ich den nächsten Schritt wagen. Manches wurde auch veröffentlicht. gerade mein Australienroman, möchte ich nochmals überarbeiten. Vielleicht findet er dann mehr Leser.
Es gibt 5 Projekte, an denen ich im neuen Jahr schreiben möchte. Ob es gelingt, sei dahin gestellt. Ich gebe mein Bestes.
Hier an diesem Ort, werde ich meiner Kreativität freien Lauf lassen. Mein Schreibtisch, wie unschwer zu erkennen.
An meiner Pinwand sind Jules Verne, Hermann Hesse, und Iny und Elmar Lorentz zugegen. Auf dem Schreibtisch steht das Bild, meines geliebten Papis. Leider verloren wir ihn 2023. Er hat immer an mich geglaubt. Gerade deshalb, werde ich ihm zu Ehren meine Geschichten schreiben. Ein Roman ist seiner Mutter, seiner Schwester und ihm gewidmet. Seine Schwester wanderte nach Australien aus. Dieser Roman wird einige Recherche benötigen. Aber ich bin genau deshalb, guten Mutes diesen Roman zu Ende zu bringen. Für die drei lieben Menschen, von denen ich zwei nie kennenlernen durfte. Seine Schwester, hatte vieles, was ich auch mein Eigen nenne. So erzählte mir mein Papi. Ich habe ein Foto von ihr. Wir hätten uns, da bin ich mir sicher, sehr gut verstanden. Die Todesumstände meiner Oma und meiner Tante, sind als Tragödien zu sehen. Mit diesem Wissen, werde ich dieses Buch mit all meiner Hingabe schreiben. Sie sollen nicht vergessen sein.
Vorher, möchte ich noch etwas erledigen, einige Bücher rezensieren und mich dann in die Planung und das Schreiben vertiefen.
Wenn ihr mögt, halte ich euch gerne auf dem Laufenden.
Meine Meinung: Bess und Folke sind Geschwister und leben auf dem Bauernhof Gärdesta. Bess liebt Pferde. Aber sie und Folke haben auch Blödsinn im Kopf. Das bekommt die Haushälterin, am eigenen Leib zu spüren. Bess ist darüber sauer, das sie bestraft werden. Ich verstehe beide Seiten. Während eines Urlaubs auf Gotland, entdeckt sie ein Pony. Sie reitet auf ihm und nennt in Botvid. Bald passieren tolle Dinge. Bess trainiert das Pony. Bringt ihm vieles bei. Neue Herausforderungen und Anerkennung warten auf die Zwei.
Mein Fazit: Ein schönes Buch über die Freundschaft zwischen Mensch und Pony. Über die Freude, des Reitens. Die harte Arbeit die dahinter steckt. Nur gestört, von der Eifersucht eines Mädchens, die ihnen den Erfolg nicht gönnt. Das Wichtigste ist, dran bleiben. Egal ob beim Reiten oder in anderen Bereichen. Schön wie die Eltern sie unterstützen.
Meine Meinung: Nach einem sehr schlimmen Fall, hat Andreas Rauscher mit einer Suspendierung zu kämpfen. Aber nicht nur mit dem, sondern auch mit einer Narbe an seinem Hals. Diese erinnert ihn, an einen schlimmen Fall, der für ihn lebensverändert war. Der Fall am Apfelwein-Dezernenten, hatten ziemlich tiefe Spuren hinterlassen.
Als jemand plötzlich bei ihm auftaucht, kommt er in ziemliche Erklärungsnot. Denn derjenige der bei ihm in der Wohnung war, wird in den nächsten Stunden tot aufgefunden.
Was tun? Die einzige die ihm vielleicht helfen kann, ist Alina. Deshalb sucht er sie auf. Damit beginnt die Jagd, nach dem Mörder.
Durch Rauschers Art, immer mal wieder aufbrausend zu sein, bringt er sich in Schwierigkeiten. Dies zieht ein Hausverbot nach sich. Was tun, wenn man nicht alle verfügbaren Informationen bekommen kann. Rauscher hat eine Idee.
Der Fall ist sehr unfassbar. Weil es so viele Möglichkeiten gibt. So viele Wendungen, dass man nicht weiß welches Puzzleteil wohin gehört. Andreas Rauscher macht das was er am besten kann, er verbeisst sich in die Arbeit, in diesen Fall um eine Lösung und den Täter zu finden.
Denn nichts ärgert ihn mehr, als einen Fall nicht zu lösen.
Diesmal fallen mir zwei Personen sehr negativ auf, das sind Krause und Markowsky. Nichts, aber auch gar nichts hat Hand und Fuß. Die Art des Verhörs ist unsere Gürtellinie und passt überhaupt nicht zu einem Teamleiter. Kein Wunder dass Rauscher rot sieht.
Man merkt einfach in diesem Buch dass der Teamleiter Rauscher einfach fehlt dass nichts durchdacht ist und das macht Hoffnung. Denn einen Fall aufzulösen, ohne Rauscher funktioniert einfach nicht.
Mein Fazit: Ein Toter, viele Verdächtige. Ermittlungen die ohne Rauscher, einfach nicht das Gleiche sind. Zum Glück braucht Rauscher, nur sein Köpfchen, den Sauergespritzten und Handkäs mit Musik. Er hat immer Ideen und weiß wie er sich, auch aus dem schlimmsten Lagen heraus manövriert. Dieses Buch hat mal wieder bewiesen, dass Rauscher einfach zur Kripo gehört. Für mich ist seine kreative Art zu ermitteln, einfach das Salz in der Suppe. Persönlich muss ich sagen, dass dieses Buch mich sehr beeindruckt hat.
Verlag / Selfpublisher: Hybrid – früher überwiegend Verlag, heute fast nur noch Selfpublisher.
Was ist das Schöne daran, Queere Bücher zu schreiben?
Es entstehen wunderschöne Geschichten mit Botschaft. Denn wir sind in der Gesellschaft, leider noch immer bei weitem nicht da angekommen, wo wir hin sollten. Nämlich, dass Queerness vollkommen normal ist.
Seit wann schreibst du?
Seit frühester Kindheit, aber meine erste Veröffentlichung war 2004 ein Lyrikband. Mein Romandebüt erfolgte 2007 mit dem ersten Band meiner Vampir-Reihe (die übrigens auch schon queer war und als „Dark Bloodline“ neu im Selfpublishing erscheint).
Wie viele Bücher sind von dir 2025 erschienen?
4 neue Romane & 2 Re-Releases
A Place for broken hearts, Need you to know – weil ich dich liebe, Need you to stay – weil ich dich brauche, Winter Change, 2 Re-Releases Vampire Moon und Lycanic Moon und….
5 Hörbücher
Christmas Timeout, Summer Rebound, Slapshot, Christmas at the Lake & You, Winter Change.
Wo kann man deine Bücher käuflich erwerben?
Ganz normal im Buchhandel.
Wann ist deine nächste Lesung?
Am 06. Januar bei Allabendlich Queer aus „Winter Change“, einer Bonusstory zur Hard Rules Reihe.
Wo kann man dich auf Messen antreffen?
2026 am 28. Februar auf der Stuttgarter Buchmesse und eventuell wieder auf der Queer Book Fair.
Meine Meinung: 8 Geschichten rund um Weihnachten, vereint in diesem Büchlein. Mir haben ein paar mächtig gut gefallen.
In der ersten geht es um Spliff die Maus. Eine schöne Geschichte rund um die Maus-Familie, einen Wunsch Weihnachten zu feiern. Sehr süß.
Die zweite Geschichte ist einfach wunderbar. Auch so werden Weihnachtswünsche wahr.
In der Dritten, geht es um einen speziellen Keks. Nicht einfach den zu backen. Er muss vollständig sein, man muss so einiges beachten. Leider passiert etwas. Da kommt jemand zu Hilfe. Freunde sind so wichtig.
Bei der vierten Geschichte, kam bei mir das Weihnachtsgefühl nicht durch. Schade.
In der fünften Erzählung, versucht jemand aus der 6. Dimension Weihnachten zu verhindern. Doch da ist ein warmes Getränk und etwas Keksiges, das doch ein warmes Gefühl offenbart. Ob er seine Meinung ändert, lest gerne selbst.
Die sechste Geschichte, handelt von einem Jungen, der Schnee schippen muss. Er traut sich nicht ins Haus. Ich finde es traurig, wie viel Angst er vor seinem Vater hat. Doch es gibt einen Stern, der hilft.
Die siebte Geschichte, handelt von Jonathan. Er ist ein ganz besonderer Engel. Ach er wünscht sich etwas für Milli. Weshalb er zum Regenmann geht. Hoffentlich hat er Erfolg.
In der letzten Geschichte, gibt es eine große Überraschung. Lukas leidet. Er ist besonders, denn er wünscht sich nichts, für sich selbst. Ein außergewöhnlicher Junge.
Mein Fazit: Es sind Geschichten, die alles bieten. Schnee, Rentiere, Wichtel, Santa Claus, Wünsche, Freude aber auch Traurigkeit. Manche sind auf der Suche, was ist dieses Weihnachten. Beim Lesen, habe ich mich einige Male gut einfühlen können. Danke für das weihnachtliche Buch.
Heute möchte ich euch, von den Stuttgarter Buchwochen berichten. Es ist vorallem eine Foto-Story. Denn ich finde, Bilder sagen mehr als tausend Worte. Wieder auf den Stuttgarter Buchwochen zu sein, ist was Besonderes. Es ist für mich, wie schon letztes Jahr, wie in einem großen Wohnzimmer, voller Möglichkeiten in verschiedene Welten abzutauchen. Entdeckungen zu machen, Zeit um zu stöbern, zu lesen und Gespräche zu führen. Die Veranstaltungen rund um die Stuttgarter Buchwochen, sind für Klein und Groß. Sechs davon, durfte ich besuchen. Dafür möchte ich mich herzlich bei Buchcontact und dem Börsenverein des deutschen Buchhandels danken.
Mein Fazit:
Die Stuttgarter Buchwochen sind immer ein Besuch wert. Bieten interessante Veranstaltungen rund ums Buch, die Möglichkeit Autorinnen und Autoren hautnah zu erleben. Workshops zu besuchen und Neues zu lernen. Neben der Frankfurter Buchmesse ist diese Buchausstellung mein 2. Highlight im Jahr, rund um Bücher.
Es gibtKunst/ Kultur.
Wissen / Fachbuch
Kochbuchpreis
Den deutschen Kochbuchpreis
Deutscher Verlagspreis-Preisträger aus BaWü und Preisträger Verlagspreis Literatur des Landes Ba Wü
BookTok Bestsellerliste
SWR Bestenliste
Spiegel-Bestseller
Highlights unabhängiger Verlage in der Kurt Wolff Stiftung
Die schönsten deutschen Bücher
Deutscher Sachbuchpreis
Stadtbibliothek Stuttgart
Sachbuch / Ratgeber
Belletristik
Bücher können Romantasy / Bücher können New Adult
Bücherbüchse / LEAF Verlag / CINNA Verlag
Schriftstellerhaus – Stuttgart
Literaturhaus – Stuttgart
Hochschule der Medien – Stuttgart / future@publishing
Lindemanns Verlag – Karlsruhe / Bretten
Panima Verlag – Karlsruhe
8 grad verlag – Freiburg
Bellis-Verlag – Stuttgart
Edition Converso – Karlsruhe
Richard Boorberg et+k – edition text+kritik
KARL-MAY-VERLAG – Bamberg
Erlanger Verlag
Münchner Verlagsgruppe
Selfpublisher-Verband e.V.
Reclam Verlag
Harper-Collins – Hamburg
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Rowohlt Verlag
Verlagsgruppe Droemer Knaur – München
S. Fischer Verlage
Hirzel Verlag
Verlag Peter Grohmann Nachfolger
Schneider Verlag Hohengehren – Baltmannsweiler
Verlag Das Wunderhorn – Heidelberg
Patmos Verlag
Frechverlag GmbH
Edition Michael Fischer – München
SingLiesel Verlag
Verlag Eugen Ulmer
Verlag Pietsch
Stuttgart – Stadtmessungsamt
Polar Verlag
Oertel + Spörer Verlag
Gmeiner-Verlag GmbH – Meßkirch
Alfred Kröner Verlag – Stuttgart
Verlag Regionalkultur – Ubstadt-Weiher
Bücher können Gesellschaft
Bibliothekar*innen der Stadtbibliothek empfehlen
Ihre Geschäftsstelle empfiehlt
Buchhändler*innen empfehlen
Autor*innen, die bei den Buchwochen lesen
Langenscheidt Verlag
Klett Verlag
Bücher können Comic & Manga
Bücher können Weihnachten
Hädecke Verlag
Pons Verlag
Bücher können Weihnachten
Herder Verlag
einhorn Verlag + druck gmbh
Penguin Random House Verlagsgruppe
C.H. Beck – München
Stuttgarter Buchmesse
Molino Verlag
Suhrkamp / Insel Verlag – Berlin
Piper Verlag GmbH – München
Hanser, Hanser Berlin, hanserblau, Zsolnay, Kjona
dtv – München
Hörbuch
Kalender über Kalender
Interessantes
Schweizer Zimmer
Diogenes Verlag
Dumont Verlag
International Travel BookAward
Marco Polo
Verlage aus der Schweiz
Baedecker Verlag
Auf nach oben – Die Empore
Deutscher Kinder- und Jugendliteraturpreis
Kinder- und Jugendbücher
Gemütliches Sofa. Da saß ich gerne.
Bücher aus und über Baden-Württemberg
Die drei ???
Kosmos Verlag
Thienemann Verlage
Verlagsgruppe Oetinger
Carlsen Verlag GmbH – Hamburg
Coppenrath – Die Spiegelburg
Ueberreuter Verlag / Annette Betz – Berlin
Tesloff Verlag
Freies Geistesleben Urachhaus
Mosaik – Berlin
Nord Süd Verlag
Arena Verlag
Loewe Verlag – Bindlach
Magellan Verlag
Edition Michael Fischer
Ravensburger Verlag
Penguin Junior / Prestel Junior / cbj / cbt
Bücherbox
Deutscher Jugendliteraturpreis
SWR>> Kultur
Tip Toi
Bilder von oben
Tolle Bücher
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Nun wünsche ich euch von ganzem Herzen, ein wunderschönes Weihnachtsfest.
Gleich geht es los. Caroline Wahl auf den Stuttgarter Buchwochen. Alle Plätze sind belegt. Caroline Wahl sitzt mit ihrer Familie, vor mir.
Den Abend eröffnet Sophia Paramalingam. Sie begrüßt uns mit den Worten: „Liebe Literaturfreunde, liebe Caro Wahl – Fans.“ Der Börsenverein sei der Verband des deutschen Buchhandels und Verlage, von denen es 800 Stück gäbe. Der verein setzt sich für die Sichtbarkeit des Buches, die Leseförderung und die Freiheit des Wortes ein. Was heutzutage, ein großes und schützenswertes Gut ist. Es wären dieses Jahr die 75. Stuttgarter Buchwochen gefeiert worden. Mit, wie sie findet richtig coolem Programm. Ihr großer Dank, geht an das Haus der Wirtschaft, die Stadt Stuttgart für die Unterstützung und der SWR als Medienpartner. Sie bedankt sich auch bei den Besuchern. Caroline Wahl müsste sie ja eigentlich nicht mehr vorstellen. Am Ende der Veranstaltung, würde die Autorin noch signieren. Bücher könnte man am Büchertisch, des Vaihinger Buchladen erwerben.
Caroline Wahl betritt die Bühne. Sie freut sich in Stuttgart zu lesen, denn es würde sich wie ein Heimspiel anfühlen. Sie hätte mal ein gutes Jahr in Stuttgart gewohnt. Ihre Familie lebt in der Gegend. Auch begleite sie eine Hassliebe zu Stuttgart. Sie mag es hier zu sein, aber ihr fehlt das Wasser.
Es gilt noch eine Autofrage zu klären. Bevor die Lesung beginnt, erzählt sie von der Anreise. Ihrem Bruder Ulli, der sie neidisch gemacht hätte. Scheinbar hat ihr Auto diese Funktion auch. Sie müsse es dann daheim unbedingt ausprobieren.
Nachdem das geklärt wäre, würde sie nun gutgelaunt starten. Wir lachen.
Sie kommt nun zu Stuttgart und Charlotte. Charlotte möchte eigentlich am Meer leben. Landet aber in München, mit einer Bergkette am Horizont. Wie es dazu kommt, das sie ausgerechnet in München landet, obwohl sie am Meer leben will, liest sie uns vor. Das Mikrofon wehrt sich.
„Das es eine virtuelle Fotobox gibt, wusste ich gar nicht. Da muss ich auf jeden Fall, auch ein Foto machen“, meint Caro. Wir lachen schallend.
Virtuelle Caroline Wahl mit echter Caroline Wahl. Das Bild hätte ich gerne gesehen.
Das Mikrofon hat immer noch was dagegen, das sie liest. Schlussendlich nimmt sie es in der Hand, sie meint das wäre eh lässiger.
Bei der Lesung beginnt es damit, von der Fehlentscheidung von Charlotte zu berichten. Sie wird administrative Assistentin des Verlegers, eines renomierten Verlags in München. Die Eltern sind voll dafür. Charlotte hat Bedenken. Sie macht sich Gedanken. Gedanken die sich im Kreis drehen.
Wegen ihres Vaterkomplexes, sucht sie Bestätigung bei vielerlei Menschen. Klavierlehrer, Tennistrainer Professoren und Vorgesetzten zu erhaschen.
Sie hat sich natürlich über den Verleger informiert.
Caroline macht da einen Schnitt. Erzählt das Charlotte noch weiter googelt. Sie erfährt dann noch, das er kein Selfmade Mann ist, sondern aus einer industriellen Familie stammt. Aus einer Süßwaren-Dynastie.
Es geht weiter mit dem Zoom-Gespräch. Also ein online Bewerbungsgespräch. Dazu zieht Charlotte die Glücksbluse an. Als er endlich vor dem Bildschirm auftaucht, sah er anders aus als auf den Profilbildern, die im Netz kursierten.
Musste echt lachen, als es begann mit den Abkürzungen. Caroline las das so gut vor. Was für eine Idee. Mu und Sch.
Auszug aus der Lesung:
Mu: Schöne Bluse
Sch: Danke
Mu: Das ist die Blumenbluse, die sie auch auf dem Bewerbungsfoto anhaben.
Sch: Ja, das ist meine Glücksbluse.
Mu: lacht.
Mu: Mögen sie Blumen?
Sch: Nein, eigentlich nicht. Sie?
Mu: Ja.
Caro prustet. Wir müssen daraufhin lachen.
Caroline Wahl sagt: Das ist so dumm, und da wundere ich mich, das ich nicht den deutschen Buchpreis bekomme. Wir lachen laut.
Die Autorin erzählt dann noch ein wenig, was dann passiert. Warum sich Charlotte nicht gegen die Stelle ausspricht. Nun lebt sie also in München. Die Eltern müssen helfen beim Umzug, denn sie seien ja schuld.
Bei dem nächsten Abschnitt, geht es um Katie Hummels. In Insta-Stories erzählt Katie Hummels über das Essen. Sie liebt Essen. Pilze und Salat. Das isst sie immer und überall. Ihr Leben auf Instagram, wird genauer betrachtet im Buch.
Während sie über Katie Hummels nachdenkt und deren Leben, rennt Charlotte an der Isar entlang. Es donnert. Sie läuft zurück. Richtung Ismaning. Alles kalt und nass. Sie duschte. Zu heiß das Wasser, zu stark der Strahl.
Caro erklärt: Die Wohnung ist ihre zweite riesen große Fehlentscheidung. Sie liegt direkt an der Isar. Charlotte meinte es wäre ein guter Kompromiss, da sie ja eigentlich am Meer leben wollte. Statt Meerblick, hat sie Flussblick. Unpersönliches Mietshaus, in dem nur die Hälfte belegt ist. es muffelt ganz komisch im Flur. Ein Haus, in dem man sofort ein komisches Gefühl hat.
Charlotte und die Wohnung. Sie ertrug die Wohnung nicht wirklich. Das ist also der Beginn der Geschichte.
In allen drei Romanen von Caroline Wahl geht es, so erzählt sie, um junge wütende Frauen die in irgendeiner Weise unzufrieden sind, mit ihrer Situation. Sie brechen dann aus, in ein selbstbestimmteres Leben. Bei Charlotte ist es so, dass sie sich immer tiefer in einer schlimmen Situation verfängt, und es erst am Ende schafft auszubrechen.
Natürlich ist dieser Roman komplett anders. Das liegt am anderen Setting und an dem Thema. Es spielt in der Verlagsbranche. Es wird erzählt vom Machtmissbrauch. Caroline Wahl berichtet weiter, das sie schon sehr früh wusste, während 22 Bahnen das sie dieses Buch schreiben wollte. Sie saß damals im Büro in ihrer Ex-Agentur, mit ihrem Ex-Agenten der sie fragte ob sie schon Ideen hätte. Sie bejahte es und erzählte von ihrem Arbeitstitel Die Assistentin. Ihr Ex-Agent meinte das wäre etwas heikel. So schrieb sie Windstärke 17. Danach aber kam Die Assistentin. Denn das musste raus. Es seien mehr persönliche Erfahrungen eingeflossen, in diesen Roman, als in die letzten Beiden.
Charlottes Gefühl wird immer mulmiger. Sie hat anfänglich Verständnis für seine Situation und seine Eigenarten. Findet den Verleger interessant. Ja, eine Faszination.
Charlotte dämmerte es, als sie die Bedienungsanleitung las. Caroline Wahl fragt, ob wir die Geschichte mit dem Handbuch hören wollen oder das erste Aufeinandertreffen. Es wird abgestimmt. Die meisten sind für das erste Aufeinandertreffen.
Am dritten Tag, kam der Verleger zum Überraschungsbesuch. Daraus liest Caroline Wahl vor. Im Übrigen mag er Überraschungsbesuche. Auch die Brezen-Thematik, wird aufgegriffen. Ivana ist die erste Assistentin. Quirlig, verzettelt, unstrukturiert und zu laut. Die Jutebeutel voller Arbeit. Das wusste Charlotte noch nicht, hätten sie ihm abnehmen sollen.
Oh man, das würde mich persönlich nerven. Vorallem wenn er nicht mehr weiß, was er genau wollte. Ich mag den Verleger nicht, das ist mal sowas von klar.
Die ersten Begegnungen von Verleger und Charlotte zu schildern, war oft ganz lustig. Den Verleger und seine seltsamen Verhaltensweisen. Es wird aber nach und nach immer ekliger. Immer mehr kleine Grenzverletzungen kommen vor. Caroline Wahl fragt sich dann, wenn sie in Lesungen darüber berichtet, das sie sich fragt ob es wirklich so schlimm war, was er getan hat.
Sie hat gerade in diesem Moment, eine neue Zusammenfassung gefunden, um kurz zu beschreiben, was den Verleger so schlimm macht. Der Verleger ist, in ihren Augen eine ganz moderne Figur, weil er ganz genau weiß welche Grenze er nicht überschreiten darf. Charlotte muss zum Beispiel zu ihm nach Hause kommen. Wo sie bis spät abends im Keller mit ihm arbeiten, sie muss ihm Sekt in Tassen servieren, damit die Anderen nichts mitbekommen. Und noch vieles mehr. Doch sie hält durch, auch wenn es sie kaputt macht.
Eine allwissende Erzählstimme hat sich gemeldet. Sich aufgedrängt. Sie mag Texte die mit einer Distanz spielen. Die den Erzählprozess verschriftlichen. Sie hätte diese Erzählstimme gebraucht. Um zu verstehen, warum Charlotte bleibt. Sie formulierte diese Zweifel aus. Der Lektor fand es gut.
Manche mögen die Erzählstimme, manche hassen sie. Wenn man sie hasst, hasst man sie für immer.
Sie liest die Erzählstimme vor zirka S. 110 ab. Was passiert. Warum passiert es. Novelle oder Roman? Wie geht es weiter? Es geht ums Ganze, um die Verhältnisse.
Caro Wahl meint, das es Spaß gemacht hat mit der Erzählstimme zu spielen. Kommentare vom Lektor einzubinden. Das Innere von Charlotte, sollte mehr in den Vordergrund treten.
Sie berichtet noch das sie bei Presseterminen gesagt hätte, bei 22 Bahnen gar keine Liebesgeschichte erzählen wollte. Das es eigentlich um die 2 Schwestern gehen sollte, die sich emanzipieren. Dann auf dem Block, plötzlich Viktor stand, und mit ihm sich eine Liebesgeschichte reingemogelt hat. gegen die sie sich nicht wehren konnte, was natürlich gelogen war. Sie liebt Liebesgeschichten, sie schreibt gerne Liebesgeschichten. Sie wüsste nicht, was sie damit wegkompensiere. Ist auch so dumm, sagt sie.
Nachdem es Charlotte immer schlechter geht, dachte Caroline Wahl eigentlich fehlt noch eine Liebesgeschichte. Wie wäre es mit etwas Leichtigkeit. Liebe passiert halt. Ein blonder junger Mann lächelt sie an. Dieser läuft jeden Morgen, ihr über den Weg. Die Erzählstimme übernimmt wieder.
Bo und Charlotte kommen sich näher. Wird nun alles gut? Ist er real?
Als sie endet, klatschen wir alle tosend Beifall. Großartig! Sie liest anders, ihre Art zu schreiben ist anders, aber genau das hat mich neugierig gemacht.
Wir klatschen lange, sehr lange.
Danach signierte die Autorin noch die Bücher, die es beim Büchertisch vom Vaihinger Buchladen zu kaufen gab, oder mitgebracht wurden.