[Rezension #764] „Die Köchin vom Hofgut Goldstein: Der Weg zum Glück“ von Gabi Haug aus dem BoD Verlag

Meine Meinung:
Liese flieht vom Hof. Ihre Mutter hat, nach dem Tod des Vaters, erneut geheiratet. Leider war dieser Mann ein Widerling. Weshalb Liese geht. Sie wandert nach Frankfurt. Arbeitet in einer Bar, dann in einem Café, backt dort wunderbare Kuchen. Das überzeugt auch die Gräfin. Als Liese sich dem Sohn ihrer Arbeitgeberin gegenüber sieht, der Gräfin mit einem Stein zur Hilfe kommt, beginnt für sie ein neues Leben.
Sie lernt eifrig, gibt alles und wird sicherer in ihrem Tun.

Als sie Hans trifft, ist die Suche nach Geborgenheit, Vertrauen und Liebe zu Ende. Sie spüren beide, das nun was Neues beginnt. Etwas wundervolles. Begleitet durch Familie und Freunde.

Klara und Wilfred trifft man wieder, was ein tolles Wiedersehen ist.
Trude, Ida, Josef sind da.
Rosi wird Kaufmannsfrau und trägt eine große Verantwortung.
Greta und Karl nähern sich an.
Hans und Liese in Liebe vereint.
Die Gräfin ist eine sehr ehrbare Frau, die Liese respektvoll behandelt.
Insgesamt geht es sehr harmonisch zu.

Was großartig ist, das die Autorin, alle Informationen am Schluss aufgreift und so den geschichtlichen Hintergrund erklärt. Sie rundet so das Bild ab.

Die Versorgung der Menschen damals, die Situation der Heizmöglichkeit in den Häusern. Alles ist sehr gut nachvollziehbar. Man lernt viel, über die damalige Zeit.

Jede Person ist gut gezeichnet. Bekommt ausreichend Raum um sich zu entwickeln.

Mein Fazit:
Frankfurt um 1840. Mit vielen Personen, die man gerne um sich haben möchte. Glück und Trauer, liegen nah beieinander. Als dann noch ein lang Vermisster auftaucht, weiß man irgendwie, das dies nicht die letzte Geschichte aus der Feder der Autorin sein kann. Historischer Roman, mit viel Hintergrundinformationen, den ich gerne gelesen habe.

Verlag : ‎ BoD Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 481 Seiten

ISBN: 978-3695107520

Veröffentlicht : 03. September 2026