[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin Astrid Schwikardi im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Autorin Astrid Schwikardi, der die Recherche sehr wichtig ist, um ihre Bücher nah an der Realität zu halten.

Name: Astrid Schwikardi

Genre: Belletristik – Krimi und Thriller

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Da fällt mir spontan Fantasy ein. Ich schaue zwar für mein Leben gern Fantasyfilm, doch einen Fantasyroman aufs Papier zu bringen ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Allein schon eine Fantasiewelt mit all seinen faszinierenden Lebewesen zu kreieren, stelle ich mir sehr herausfordernd und zeitaufwendig vor. Ich muss sofort mit einer Geschichte beginnen, und würde vermutlich schon das Interesse verlieren, wenn ich erst noch eine andersartige Welt entwerfen müsste. Daher bleibe ich lieber bei der Gegenwartsliteratur, und werde mich auch zukünftig mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Vor knapp zwanzig Jahren.

Gab es jemanden, der dich dazu animiert hat?

Tatsächlich habe ich es meinem Arbeitgeber zu verdanken, dass ich mit dem Schreiben angefangen habe. Ich bin in der Versicherungsbranche tätig und natürlich beschäftigt man sich in dieser Branche zwangsläufig mit aktuellen Gesundheitsthemen. 
Ein Thema interessierte mich besonders und war ausschlaggebend dafür, dass ich überhaupt mit dem Schreiben begonnen habe.

Was treibt dich an?

Meine Figuren. Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch. Es interessiert mich ungemein, wie es mit meinen Figuren weitergeht und welches Schicksal sie noch ereilt. Aber auch aktuelle Themen in den Nachrichten sowie übernatürliche Phänomene treiben mich an und lassen mich immer wieder neue Geschichten kreieren.

Was blockiert dich?

Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Stress! Das geht heutzutage vermutlich fast jedem so. Mich blockiert vor allem der Alltagsstress. Je nachdem was ansteht, komme ich oft wochenlang nicht zum Schreiben. Desto erfreulicher ist es, dass, sobald der Stress nachlässt, die Kreativität zurückkommt und ich wieder in den Flow komme.

Was benötigst du zum Schreiben?

Nicht viel. Einen Computer, manchmal aber auch nur einen Block und einen Stift. Dazu Nervennahrung in Form von Süßigkeiten und viel Zeit und Ruhe. Nichts fördert meinen Schreibfluss so sehr wie ein leerer Terminkalender.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Ich schreibe immer abends. Sobald sich ein Manuskript dem Ende neigt, schreibe ich sogar bis tief in die Nacht. Teilweise sitze ich in Phasen der Überarbeitung an Wochenenden rund um die Uhr am Computer. 

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Ich recherchiere für mein Leben gern. Hat mich einmal eine Idee gepackt, sammle ich so viele Informationen wie möglich. Lebensgeschichten oder kurze Erfahrungsberichte sind dabei extrem hilfreich und inspirierend.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Wenn mir unterwegs etwas Wichtiges einfällt, skizziere ich die Idee kurz auf Papier. Falls ich in dem Moment nichts zur Hand habe, tippe ich die Idee stichpunktartig ins Handy ein.

Wo schreibst du am liebsten?

Zu Hause am Computer. Kurzzeitig sitze ich aber auch gerne auf der Terrasse und bringe die Geschichte dort aufs Papier. 

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Erleichtert, manchmal auch etwas leergesaugt. Diese Überarbeitungsphasen ziehen unfassbar viel Energie. Das Schreiben an sich ist Tiefenentspannung pur, doch den Feinschliff am Manuskript empfinde ich als sehr intensiv. Hinzu kommt, dass ich bereits weiß, wie die Geschichte ausgeht, daher ist die Überarbeitung meist das Unspektakulärste am gesamten Projekt.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

In einem Autorenforum bin ich zufällig über einen Post gestolpert. Damals lobte ein Mainbook-Autor den Verlag in höchsten Tönen. Allerdings schrieb dieser Autor nicht wie ich Kriminalromane, sondern Thriller. Ich war mir daher nicht sicher, ob Mainbook auch Kriminalromane verlegt. Doch auf der Homepage des Verlags entnahm ich, dass meine Bedenken unbegründet waren. Und so bewarb ich mich mit einem Exposé und einer Leseprobe. Es hat keine zwei Wochen gedauert, bis sich der Verleger Gerd Fischer meldete und ein zeitnahes Telefonat vorschlug.

Liest du gerne selbst?

Absolut. Ich glaube, anders würde es auch nicht funktionieren. Ich kenne keine Autorin bzw. keinen Autor, der nicht gerne liest.

Welches Genre?

In erster Linie Thriller und Kriminalromane. Satire lese ich auch ab und zu, und klassische Literatur.

Lieblingsautor / in:

Mein persönlicher Lieblingsautor der Gegenwartsliteratur ist Simon Beckett. Auch Jane Austin lese ich unheimlich gerne. Stolz und Vorurteil ist mein absolutes Lieblingsbuch.

Veröffentlichungen 2025 / 2026:

Im März 2025 wurde mein Debütroman „Uterus“ endlich als Hörbuch vertont, und in wenigen Wochen erscheint bereits das Hörbuch zu meinem zweiten Kriminalroman „Animus“.
Für Anfang 2027 ist dann die Veröffentlichung des fünften Bandes aus der Mark Birkholz-Reihe geplant. 

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Überall. In allen Buchhandlungen wie z.B. Thalia, Dussmann, Hugendubel, aber auch online bei Amazon und den anderen üblichen Internetplattformen.

Wo ist deine nächste Lesung?

Das neue Jahr ging aufregend los. Ein paar Lesungen liegen bereits hinter mir. Die nächste Lesung wird in Lüdenscheid bei den Freimaurern stattfinden. Auf diese Lesung freue ich mich schon sehr.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Auf jeden Fall! In den letzten Jahren war ich mehrmals auf der Frankfurter Buchmesse. Das ist immer eine wunderbare Gelegenheit, mit Leserinnen und Lesern ins Gespräch zu kommen und das ein oder andere Buch zu signieren. Darüber hinaus empfinde ich die Treffen mit Buchbloggern und anderen Autoren sehr bereichernd.
In diesem Jahr werde ich am 31. Oktober erstmals auf der Buchpassion in Köln vertreten sein, mit einem eigenen Stand. Das wird bestimmt aufregend.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.astridschwikardi.de

www.facebook.de/astridschwikardi

www.instagram.com/astridschwikardi

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Astrid, für deine kostbare Zeit.

[Rezension #721] „Uterus – Ein Köln Krimi“ von Astrid Schwikardi aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:

Seine Schwester Patricia ist tot. Mark Birkholz leidet unter diesem Verlust. Unter der Schuld nicht rechtzeitig da gewesen zu sein. Er versucht sich zusammen zu reißen, doch immer wieder drehen sich die Gedanken um das Geschehene.

Dann verschwinden Studentinnen. Werden tot aufgefunden, ihnen wurde etwas sehr wichtiges entfernt. Was eint die jungen Frauen? Warum sie?

Bei der Suche nach dem Warum, ereilt eine Kollegin, ein grausames Schicksal. Es ist ein tiefes Loch in dem Mark, Stefan und die Anderen stochern. In dem sie Lösungen und Ansätze finden wollen. Aber wer steckt dahinter. Was ist der Grund für Alles.

Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich zusammen. Unterlagen und ein Geständnis bergen den richtigen Ansatz. Doch auch hier kommen sie zu spät. Zwei Menschen sind tot, eine entführt. Alles was sie haben ist der Anfang eines Namens.

Kompliziert, undurchdringlich, verwirrend. Der Täter offenbart sich nicht. Sind es mehrere?

So viele Fragen und so wenig Antworten.

Was läuft da zwischen Maja der Staatsanwältin und Dahlmann, seinem Chef. Leidet er schon unter Paranoia. Er weiß wirklich nicht, was hinter dem Gemauschel steckt. Eins ist sicher, er mag das nicht. Die Blicke die Unterhaltungen, von denen er nichts mitbekommt. Wollen sie ihn verunsichern?

Dennoch bleibt er dran. Versucht klare Gedanken zu fassen.

Mein Fazit:

Ein echt heftiger Krimi, der den Täter lange im Verborgenen lässt. Es ist als ob man dauernd in Hab-Acht-Stellung ist. Es könnte jederzeit was passieren. Schüsse, Verfolgungen, Ergebnisse die alles in Frage stellen und doch uns der Lösung näher bringen. Es war spannend und auch erschreckend. Was Menschen anderen antun können. Toller Krimi mit vielen Spannungsbögen.

Verlag : ‎mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 236 Seiten

ISBN: ‎ 978-3947612468

Veröffentlicht : 2019

[Frankfurter Buchmesse] Tag 2 – 18. Oktober 2024

Nach einer etwas unruhigen Nacht, aber einem super Frühstück, freute ich mich auf den 2. Tag der Messe. Was würde mich heute alles erwarten? Erstmal geht es wieder durch die Hallen. Manches hatte ich noch nicht fotografiert. Hier nun die Impressionen von Tag 2.

Neue Freunde, die mir sofort ans Herz gewachsen sind.

Gabi und Manfred Haug.

Nächstes Jahr machen wir ein Foto zu dritt oder zu fünft. Mal sehen. 🙂

Dieses Geschenk von der lieben Gabi trug ich am nächsten Tag. Die Kette ist so hübsch.

Eine Lesung von Sophie Edenberg „Das Schweigen der Geliebten“

Über das Buch:

Familienurlaub im Wald, Ausflug ins Verhängnis – der neue beklemmende Thriller von Kindle-Storyteller-Gewinnerin Sophie Edenberg

Ein neuer Partner. Eine neue Familie. Eine alte Schuld.

Karolin steht vor den Trümmern ihrer Ehe. Dass Rolf jetzt in einem idyllisch gelegenen Haus im Wald mit ihren Kindern und seiner neuen Freundin Mischa Urlaub macht, besiegelt ihre persönliche Katastrophe. Als sie selbst durch eine unheilvolle Fügung ebenfalls in dem Ferienhaus landet, ist die Stimmung der Frauen zum Zerreißen gespannt.

Mischa ist überglücklich mit Rolf. Sie will alles dafür tun, damit diese Beziehung funktioniert, sich selbst mit Karolin arrangieren – bloß eines will sie nicht: Rolf eine alte Schuld beichten, die sie zunehmend mit dunklen Vorahnungen erfüllt. Ihre Angst bewahrheitet sich, als sie erkennt, dass die Dämonen ihrer Vergangenheit lebendiger sind als je zuvor und nicht nur ihr eigenes Leben bedrohen …

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Getroffen habe ich dann, die großartige Marah Woolf. Sie hat bisher so viele tolle Bücher geschrieben. Kein Wunder das sie sehr gefragt ist.

Dank einer Mitarbeiterin von „Thalia“, bekam ich doch noch ein Foto von mir.

Nun war ich doch sehr neugierig, was in Halle 1.2 so los ist. Die Beschilderung war wohl anfänglich, etwas unglücklich. Aber die Lösung war bald gefunden.

Impressionen Halle 1.2

Sternensand Verlag

Kampenwand Verlag

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Beim „Selfpublisher Verband“ traf ich auf Dieter Kaufmann. Wir hatten ein sehr aufschlussreiches Gespräch. Es war mir eine Freude, ihn kennenzulernen.

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Bei der „Bücherbüchse“ signierten…

die wunderbare Alexandra Flint

& und die bildhübsche Caroline Brinkmann

„Drachenmond Verlag“

„Gedankenreich Verlag“

Yvonne Wundersee mit ihrem Buch „Das Land der stummen Banshee“. So wunderbar von ihrer Hand verziert, musste es selbstverständlich mit.

Inhalt:

„Wenngleich dich die Welt mit ihrer Härte zu erdrücken scheint,
suche nach dem Sonnenstrahl, der dir Wärme spendet.“

Irland, 1895
Aydeen begleitet als Banshee mit ihrem Lied die Verstorbenen der O´Brains durch die Unterwelt ins Jenseits. Sie würde alles dafür geben, die Seelen dieser Familie in Sicherheit zu wissen. Doch als sie sich plötzlich in einer kalten Winternacht in einem menschlichen Körper wiederfindet, ohne ihre Stimme und inmitten eines Steinkreises, gibt es für sie nur ein Ziel: Keelan und Collin – denn sie sind ihr Zuhause.
Keelan ist davon überzeugt, dass nur die Banshee Schuld am Tod seiner Frau trägt. Auf keinen Fall will er diesem Monster auch seinen schwer kranken Sohn Collin überlassen. Keine Banshee, kein Tod – dessen ist er sich sicher. Deshalb soll der Druide Dough sie vernichten. Doch der Zauber, den dieser mithilfe seines magischen Amulettes wirkt, zeigt nicht das ersehnte Ergebnis …

Tragisch-düstere Fantasy um Liebe, Freundschaft, Leid und Verlust.

Kurz noch die Besucher fotografiert, dann ging es weiter.

Désirée Nick signiert ihr Buch „Bockwurst & Champagner“. Wir unterhielten uns kurz. Sie war sehr freundlich. Habe mich wirklich gefreut, sie zu treffen.

Dr. Tsokos signiert sein Buch „Mit kaltem Kalkül“. Danke für das Bild.

Bei C.H.Beck entdeckte ich ein Buch, für meine Wunschliste.

Ganz schön was los auf dem Platz. Schlangenbildung inklusive.

Darauf folgte die Lesung von einem echten Kalpenstein. Friedrich Kalpenstein stellte sein Buch „Salute – Der letzte Espresso“ vor. Er berichtet das er das Schreiben liebt. Leicht von der Leber weg. Nicht konstruiert und in kurzen Kapiteln. Sehr dialoglastig, kämen seine Geschichten daher. Er mordet gerne am Gardasee. Seine Bücher wären gut zum Einschlafen, nicht zu brutal. Er probiert alles aus, zur Recherchezwecken. Natürlich tut er das für seine Leser.

Super sympathisch, bekam ich noch ein signiertes Buch und ein Foto, das seine Frau von uns machte.

Markus Heitz und Kai Meyer signieren ihre Bücher.

Mainbook Verlagschef Gerd Fischer mit der lieblichen Astrid Schwikardi

Dann ist der Tag auch schon wieder vorbei. Warum!? Hätte noch stundenlang auf der Suche nach guten Büchern sein können.

Wieder im Zimmer, gab es eine Fotosession der Messemitbringsel und den ein oder anderen Chai Latte.