[Rezension #749] „Pinne im Bücherschrank“ von Marieluise Bernhard-von Luttiz aus dem Oetinger Verlag

Meine Meinung:
Tolle-Molle ist ein Junge, der immer jammert, Angst hat und sich nicht wie ein normaler Junge verhält.
In der Schule und auch so, hat er immer nur Probleme. Es fällt ihm schwer, Anschluss zu finden.
Immerzu wird er ausgelacht oder ihm wird nichts Gutes nachgerufen. Tolle-Molle hat zu nichts Lust. Weshalb er auch Schmolle-Tolle genannt wird. Selbst seine Eltern wissen nicht was tun.
Als sein Papa ihm Pinne den Teddy wegnimmt, verändert sich etwas.
Was sich verändert, dürft ihr gerne selbst lesen.

Die Idee Pinne als Teddy im Bücherschrank und auch außerhalb zu haben, um Tolle-Molle zu helfen, ist eine sehr schöne Idee. Jeder von uns braucht doch jemanden, der ihn unterstützt und auch in schlimmen Momenten stärkt.

Ab und an mag ich Pinne, nicht so gerne. Er spielt sich etwas zu arg auf. Als ob er die ultimative Lösung wüsste.

Die Entwicklung von Schmolle-Tolle zum tollen Tolle, finde ich aber große Klasse.

Mein Fazit:
Ein Junge der langsam anfängt, sich aus seinem Schneckenhaus zu bewegen. Der mutig wird und von dem der Lehrer sogar beeindruckt ist. Freundschaft bewirkt viel, auch wenn es nur ein Kuschelteddy ist. Er lernt er selbst zu sein. Auf seine ganz eigene Weise.

Verlag : Oetinger Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 104 Seiten

ISBN: ‎978-3442201587

Veröffentlicht : 1967

[Rezension #747] „Resi hat Heimweh“ von Hildegard Diessel aus dem W. Fischer Verlag

Meine Meinung:
Resi war sehr krank. Eine vom Arzt verordnete Luftveränderung, führt sie ins Montafon. Natürlich ist es mitten unter Erwachsenen, sehr langweilig. Zum Abschied von ihrem Papi, bekommt sie eine Kamera geschenkt.
Sie nennt sie Lizzy.
Zum Glück trifft sie zwei Kinder in ihrem Alter. Sie freundet sich mit ihnen an. Ein Erlebnis auf der Silvretta Hochalpenstraße, ist erschreckend und schön zugleich.
Ich hoffe nicht, das Resi durch die Kälte, Regen und Sturz wieder krank wird.

Mein Fazit:
Ein scheinbar verwöhntes Mädchen macht Bekanntschaften, ändert sich dadurch. Menschen, die ihr zuerst nicht wohlgesonnen waren, merken das Resi doch anders sein kann. Das gefällt mir sehr. Plötzlich sind andere Dinge wichtig. Nicht der Spiegel oder die schönen Kleider.

Verlag : W. Fischer Verlag, Göttingen

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 64 Seiten

ISBN: ‎978-3505076299

Veröffentlicht : 1971

[Rezension #744] „Trixie Belden auf der richtigen Spur“ von Julie Campbell aus dem „Schneiderbuch Verlag“

Meine Meinung:
Trixie und ihre Freundin Brigitte suchen nach Uli. Dabei stoßen sie auf viele Rätsel. Was macht der Kellner? Was bespricht er mit diesem Mann. Warum lebt die Familie Darnehl in einem roten Wohnwagen. Wohin ist Uli verschwunden?

Fräulein Trasch fährt mit den Freundinnen nach Autostadt. Das ist ein Campingplatz. Dort so hoffen sie, entdecken sie eine Spur von Uli. Plötzlich ist auch Hannelore weg. Der Hund von Brigitte auch.

Ein LKW im Wald, Radreifenspuren und abgeschnittene Zöpfe. Wie nur passt das alles zusammen?

Ich mag Frau Schmitt sehr. Sie ist so gemütlich. Oh wie ich hoffe, dass es für die Familie Darnehl gut ausgeht. Herr Lüders ist auch sehr nett und entlastet die Darnehls. Sie tun mir richtig leid, Frau Darnehl sieht so krank aus. Die Kinder haben Hunger. Was muss

Die beiden Mädchen lassen nicht locker. Das finde ich richtig stark.

Mein Fazit:
Zwei Mädchen, die sich von nichts abschrecken lassen. Wer sie zu Freundinnen hat, hat echt Glück. Sie sind Spürnasen auf dem Pferd und zu Fuß. Nichts lassen sie unversucht. Ob es ihnen gelingt, lest gerne selbst.

Verlag : Schneiderbuch Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 133 Seiten

ISBN: ‎978-3505046421

Veröffentlicht : 01. Januar 1972

[Rezension #741] „Hallo Du Schöne“ von Ann Napolitano aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Das Buch handelt von einer Familie, in der William seine Frau findet, die Julia heißt. Allerdings hat er ein Problem, er wurde nie wirklich geliebt. Seine Schwester ist sehr früh gestorben. Deshalb musste er immer leise sein, immer unauffällig. Das hat einiges in ihm zerbrochen. Nur eins gibt ihm Halt. Auf dem Basketballplatz, fühlt er sich wohl und angenommen. Eine Verletzung allerdings, zwingt ihn dazu das Spielen aufzugeben. Es dauert lange, bis er einigermaßen wieder fit ist. Aber an Basketball spielen, ist nicht mehr zu denken. Julia ist für ihn wie ein sicherer Hafen. Sie bestimmt er tut. Er macht was sie möchte. Sie hat ein ganz genauen Plan, wie das Leben funktioniert und was sie erreichen möchte. Als Julia schwanger wird, ändert sich einiges. Er bekommt eine tiefe Depression und tut etwas unglaublich dummes. Im Krankenhaus fällt er eine Entscheidung. Sylvie spürt, was mit ihm los ist. Sie fühlt wie er und das bringt sie einander näher.

Zwei Charakter in diesem Buch sind mir unsympathisch. Rose die Mutter und Julia, Williams Frau.

Bei Rose habe ich immer das Gefühl, alle anderen sind schuld. Sie geht einfach. Lässt die Kinder allein, auch wenn sie schon erwachsen sind. Interessiert sich nicht für das Leben, der Kinder sondern urteilt nur. Ich bin froh dass sie nur im Hintergrund agiert.

Julia ist eine, tut mir leid das zu sagen, sehr egoistische und unempathische Figur.
Sie meint sie hat den Plan im Leben. Aber sie hat keine Ahnung, was ihr Mann William fühlt oder was er denkt. Ich empfinde sie als kalt. In mancher Hinsicht ist es gut zielstrebig zu sein, aber ohne Gefühle zu zeigen oder wahrzunehmen ist es ein einsamer Weg. So beeinflusst sie auch das Leben ihrer Tochter Alice. Nicht zum Besten wie ich finde.

William ist ein sehr trauriger Mensch. Die wahre Liebe kennt er nicht. Er hat sie nie gefühlt, nie erfahren dürfen. Ich bin glücklich, dass er am Ende doch seine Seelenverwandte gefunden hat.

Sylvie ist eine Person, die mir sehr nahe ist. Ihr Schicksal hat mich, tief getroffen. Sie ist einfühlsam, hat eine gute Antenne was William betrifft. Sie fühlt wie er, sie denkt wie er. Sie kennt ihn so genau, wie sonst keiner. Ich glaube nicht mal, er sich selbst. Eine besondere Frau, die sehr tief in sich verwurzelt ist.

Cecelia malt ganz wunderbar, hat ein uneheliches Kind Izzy. Izzy hat ihren Weg gefunden. Hat einen lieben Partner. Emeline und Josie sind ein Paar voller Harmonie.

Mein Fazit:
Die Geschichte um die Familie und William ist eine nicht ganz einfache. Sie ist voller Schmerzen, Trauer, Verlust und tiefen Gefühlen. Es benötigt Zeit, ganz einzutauchen. Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Es hat mich tief beeindruckt, intensiv berührt. Lässt mich auch nach einigen Tagen, nicht los. We kann ein Mensch, wie William so traurig sein. Obwohl ich das Gefühl kenne, hat es mich doch innerlich erschüttert.

Wenn ihr also eine Geschichte sucht, die euch berührt. Die nicht einfach, zur Seite gelegt werden kann. Dann lest dieses Buch. Es ist mit sehr viel Sensibilität geschrieben.

Verlag : Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 513 Seiten

ISBN: 978-3755805205

Veröffentlicht : 17. Juni 2025

[Rezension #740] „Bess bekommt ein Pony“ von Maj Rehbinder aus dem Schneiderbuch Verlag

Meine Meinung:
Bess und Folke sind Geschwister und leben auf dem Bauernhof Gärdesta. Bess liebt Pferde. Aber sie und Folke haben auch Blödsinn im Kopf. Das bekommt die Haushälterin, am eigenen Leib zu spüren. Bess ist darüber sauer, das sie bestraft werden. Ich verstehe beide Seiten.
Während eines Urlaubs auf Gotland, entdeckt sie ein Pony. Sie reitet auf ihm und nennt in Botvid.
Bald passieren tolle Dinge. Bess trainiert das Pony. Bringt ihm vieles bei. Neue Herausforderungen und Anerkennung warten auf die Zwei.

Mein Fazit:
Ein schönes Buch über die Freundschaft zwischen Mensch und Pony. Über die Freude, des Reitens. Die harte Arbeit die dahinter steckt. Nur gestört, von der Eifersucht eines Mädchens, die ihnen den Erfolg nicht gönnt. Das Wichtigste ist, dran bleiben. Egal ob beim Reiten oder in anderen Bereichen. Schön wie die Eltern sie unterstützen.

Verlag : Schneiderbuch Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 126 Seiten

ISBN: 978-3505070259

Veröffentlicht : 1973

[Rezension #738] „Hat hier jemand Weihnachten gesagt?“ von Valerie le Fiery und Frank Böhm

Meine Meinung:
8 Geschichten rund um Weihnachten, vereint in diesem Büchlein.
Mir haben ein paar mächtig gut gefallen.

In der ersten geht es um Spliff die Maus. Eine schöne Geschichte rund um die Maus-Familie, einen Wunsch Weihnachten zu feiern. Sehr süß.

Die zweite Geschichte ist einfach wunderbar. Auch so werden Weihnachtswünsche wahr.

In der Dritten, geht es um einen speziellen Keks. Nicht einfach den zu backen. Er muss vollständig sein, man muss so einiges beachten. Leider passiert etwas. Da kommt jemand zu Hilfe. Freunde sind so wichtig.

Bei der vierten Geschichte, kam bei mir das Weihnachtsgefühl nicht durch. Schade.

In der fünften Erzählung, versucht jemand aus der 6. Dimension Weihnachten zu verhindern. Doch da ist ein warmes Getränk und etwas Keksiges, das doch ein warmes Gefühl offenbart. Ob er seine Meinung ändert, lest gerne selbst.

Die sechste Geschichte, handelt von einem Jungen, der Schnee schippen muss. Er traut sich nicht ins Haus. Ich finde es traurig, wie viel Angst er vor seinem Vater hat. Doch es gibt einen Stern, der hilft.

Die siebte Geschichte, handelt von Jonathan. Er ist ein ganz besonderer Engel. Ach er wünscht sich etwas für Milli. Weshalb er zum Regenmann geht. Hoffentlich hat er Erfolg.

In der letzten Geschichte, gibt es eine große Überraschung. Lukas leidet. Er ist besonders, denn er wünscht sich nichts, für sich selbst. Ein außergewöhnlicher Junge.

Mein Fazit:
Es sind Geschichten, die alles bieten. Schnee, Rentiere, Wichtel, Santa Claus, Wünsche, Freude aber auch Traurigkeit. Manche sind auf der Suche, was ist dieses Weihnachten. Beim Lesen, habe ich mich einige Male gut einfühlen können. Danke für das weihnachtliche Buch.

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 72 Seiten

ISBN: 9798274798211

Veröffentlicht: 3. Dezember 2025

[Rezension #737] „Mein größter Wunsch“ von Barbara O´Connor aus dem Loewe Verlag

Meine Meinung:
Charlie soll zu Tante und Onkel ziehen. Dort lernt sie Howard Odom kennen. Er ist ein Mensch, der nicht aufgibt. Er lässt Charlie nicht in Ruhe. Obwohl diese davon überzeugt ist, bald wieder nach Hause zu fahren. Mit viel Geduld und Hartnäckigkeit, gewinnt er ihre Freundschaft.

Obwohl Charlie, sich gegen alles wehrt. Bockig ist. Sie verletzt Howard mit Worten. Doch ihn scheint das nicht zu kümmern. Gemeinsam fangen sie Wish. Was oder wer das ist, findet gern heraus. Es geht hoch her im Hause Odom. Da sind noch die Brüder Dean, Cotton der jüngste, Burl der älteste und Lenny.

Bertha und Gus sind so froh, Charlie bei sich zu haben. Es fühlt sich harmonisch an. Liebevoll nennt Gus, Charlie Butterbohne.

Jackie, die Schwester von Charlie, kommt dann irgendwann zu Besuch und freut sich über den tollen Ort, das tolle zu Hause, das Charlie jetzt hat. Sie beneidet sie sogar, was Charlie überhaupt nicht versteht.

Beider Mutter kommt nicht auf die Füße. Ist sehr egoistisch, in meinen Augen. Klopper ihr Vater ist im Gefängnis.
Jackie besucht ihn ab und zu.

Kann es sehr gut verstehen, das Charlie eine andere Umgebung benötigt. Die Autorin, bringt die Wut, den Trotz und Unverständnis von Charlie gut rüber. Wie soll man das als Kind überhaupt verstehen.

Mein Fazit:
Ein Mädchen zieht um, versteht es noch nicht. Will es nicht verstehen. Wehrt sich. Das Einzige was ihr hilft, ist das Wünschen. Es ist dieser Funken Hoffnung, der so ausgedrückt werden soll. Das gelingt gut. Auch Freundschaft und die langsame Eingewöhnung tut ihr übriges. Außerdem gibt es noch jemand, der positive Auswirkungen auf Charlie hat. Eine solche Situation, sollte kein Kind erleben müssen. Allerdings hat Charlie viel Glück. Gus und Bertha sind große Klasse.

Verlag : Loewe Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Hardcover

Seiten: 195 Seiten

ISBN: 978-3732026210

Veröffentlicht: 12. Juni 2025

[Rezension #736] „Nur ein Sterbenswort“von Britt Reissmann aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Katie ist tot. Wie immer stellt sich die Frage, wer war es. Doch so einfach, ist das hier nicht. Die Autorin Britt Reissmann, hat gute Twists eingelegt und auch den Lokalkolorit gut eingebracht. Da ich seit 1999 in Stuttgart lebe, kenne ich mich gut aus. Alles entspricht zu 100% den Örtlichkeiten. Das heißt ich bin mit Meike und Severin, durch die Stadt gefahren und gelaufen.
Kenne das Polizeipräsidium, das Robert-Bosch-Krankenhaus und auch das Bohnenviertel. Die Leonhardskirche sehe ich jeden Tag, wenn ich zur Arbeit gehe. Was ich damit sagen möchte, das es Spaß macht. Man fühlt sich wohl, während man mitermittelt. Zu Beginn versucht man, genau wie Meike und die Anderen, das Spurenpuzzle zusammenzufügen. Es fehlt aber immer ein Stück. Ein Mensch der harmlos erscheint, ist es am Ende nicht. Selbst die Tote war kein Engel.

Den schlimmsten Charakter, denke da wird es mehreren so gehen, ist Simon Weselka.
Er ist erschreckend fordernd. Mir gefällt es nicht, wie er Jenni benutzt. Sie ist labil. Finde ich. Er erpresst sie emotional. Was ist das für ein kranker Mensch. Habe da einen Verdacht. Ob er stimmt?

Jenni nimmt ihn in den Schutz, verteidigt ihn auch noch. Gehirnwäsche. Ich schüttele nur den Kopf. Das ist krank.
Ihr Freund Marko tut mir leid.

Jens Triberg, hingegen ist mir unangenehm. Genau wie für Meike. Die Gespräche mit ihm, sind belastend. Ab und zu, muss ich auch über ihn schmunzeln. Warum, könnt ihr gerne selbst rausfinden. Sowas ist Staatsanwalt.

Das Team ist toll. Ich kann mir noch viele Fälle, mit ihnen vorstellen. Sie helfen einander. Der Zusammenhalt ist großartig. Es fühlt sich an, als ob Meike schon immer dazu gehört hat.
Karl möchte ich hier noch erwähnen. Er ist ein besonderer Mensch. In seiner Welt ein Ass.

Mein Fazit:
Ein Krimi mit Lokalkolorit, der Spaß macht wenn man in Stuttgart lebt oder es kennt. Alles ist gut beschrieben. Man fühlt sich heimisch. Die Ermittlungen sind gepaart, mit persönlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Meike muss sich mit einem Verwandten auseinandersetzen und das ist nicht ihr Cousin Severin. Den Twist am Ende, hatte ich so nicht kommen sehen. Klasse! Insgesamt ein spannender Fall, von einer Autorin, von der man mehr lesen möchte.

Verlag : dotbooks Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 342 Seiten

ASIN: B0FJ8QTLDD

Veröffentlicht : 01. August 2025

[Rezension #734] „Luxor 192 – Liebeserinnerungen an alte verwandte Seelen“ von Gabriela-Alexandra Scharff

Meine Meinung:
Auch ich mag Ägypten sehr gerne. Mein Besuch im Tal der Könige, Luxor und im Tempel der Hatschepsut, hat mich tief beeindruckt. Dort zu leben, könnte ich mir aber nicht vorstellen. Da genau wie die Autorin das beschrieb, die Kluft einfach zu groß ist.

Im ersten Teil wird von Kira erzählt. Sie reist mit Ela nach Ägypten. Kurz zuvor, ging es ihr nicht gut. Doch der Besuch eines Falken, bringt die Wendung. Die Ankunft in Ägypten, die Besuche der Tempel und Stätten der Pharaonen sind sehr speziell. Kira hat Visionen. Erlebt Dinge, die mal waren. Es nötigt ihr sehr viel Kraft ab. Doch es gibt Erlösung. Sogenannte Energieorte. Trotzdem ist sie danach erschöpft. Sehr einfühlsam wird davon erzählt, was sie fühlt. Sie lernt das Leben in Ägypten kennen. Khalim an der Seite von Ela ist wie soll ich das sagen, eigentlich gut. Doch ist es, wie es mir deucht doch nicht leicht, mit allem zurecht zu kommen. Ela kann nicht für immer bleiben. Sie muss immer wieder zurück nach Deutschland. Warum erzählt euch der 2. Teil des Buches.

Susan macht mir Angst. Die Art wie Khalim mit Ela umgeht auch. Die Art wie die Frauen behandelt werden. Gar keine Rechte zu besitzen, empfinde ich als schwierig.

Dafür wäre ich zu freiheitsliebend. Wie froh bin ich, meinen Seelenverwandten hier getroffen zu haben. Es macht mich dankbar und erfüllt mich.

Ja man kann dieses Buch nicht lesen, ohne sich selbst Gedanken über das Eigene zu machen.

Man empfindet so viel, während dem Abtauchen in der Geschichte. Man möchte Kira schützen. Ismael scheint gut zu sein, und doch kann er nicht aus seiner Haut heraus. Genau wie Khalim oder die Anderen. Die Vergangenheit spielt eine Rolle, auch wenn sie tausende Jahre her ist wie bei Kira. Ist das Realistisch? Aber was ist das schon. Haben wir nicht alle immer wieder ein Déjà-vu. Ich zumindest schon.

Manches kann ich annehmen. Vieles aber lässt mich doch abwehrend zurück.

Ägypten ist faszinierend. Jedoch auch so fremd. Was mir enorm gefällt sind die Besuche in den Tempeln. Der Fahrt auf dem Nil, die ich selbst erleben durfte. Mehr Zeit in Luxor oder am Tempel der Hatschepsut zu verbringen, wäre schön gewesen.

Vielleicht kehre ich auch, für einen Ausflug irgendwann dorthin zurück. Wer weiß das schon.

Mein Fazit:
Nicht alles was esoterisch oder magisch angehaucht war, konnte ich so für mich wahr nehmen. Obwohl ich doch dieses Staunen in den Heiligtümern selbst spürte. Das Gefühl dort zu sein, mich Tränen kostete. Dankbar, dies zu erleben. Deshalb kann ich sagen, das mir manches fremd ist, was beschrieben wurde. Jedoch hat das Buch mich mitgenommen. Mich entführt in die Welt der Pharaonen. Auch wenn ich die Art wie Khalim mit Ela umging auf keinen Fall billigen kann. „Luxor 192“ ist ein Bericht des Lebens, des Miteinanders und der Schwierigkeiten dort. Eine Frau in Ägypten zu sein, ist absolut nicht einfach. Es darf jedoch nicht vergessen werden, wie sehr auch die Männer unter der Tradition leiden können.

Verlag : epubli Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 310 Seiten

ISBN: ‎ 978-3759822796

Veröffentlicht : 03. Juni 2024

[Rezension #733] „Offenbach Undercover“ von Christina Kunz aus dem Mainbook Verlag

Meine Meinung:

Es fliegen Molotowcocktails, ein Dönerladen brennt. Eine junge Frau wird am Kopf getroffen. Ist sie tot?

Tage später liegt ein verdeckter Ermittler vom LKA, mitten im Leonhard Eißnert-Park. Er wurde ermordet. Warum?

Jana Schröder und Amir Trageser, beginnen mit den Ermittlungen. Als Daniel Forster ihnen zugeteilt wird, ist Jana absolut nicht glücklich darüber. Er ist ein unangenehmer Mensch. Ist unfreundlich. Jana aber auch. Irgendwie verstehe ich sie, aber eigentlich hat er ihr nichts getan.

Sie sind für mich wie Hund und Katze. Jana faucht, Daniel knurrt. Aber da ist etwas. Nicht definierbar zu Beginn.

Als der nächste Tote auftaucht, wird der Druck auf die Ermittler immer höher. Doch wer steckt hinter den grausamen Morden?

Auch mir bleibt es lange verborgen. Hatte jemanden anderen in Verdacht.

Es gibt einen Mann, den ich einfach nur…seht ihr, mir fehlen die Worte. Wie beschreibe ich das, …Frauenverachtend empfinde…Ja, das ist das Wort, das ich suchte.

Christina Kunz, gibt uns nur wenig Hinweise an die Hand, aber so viel das man sich langsam ein eigenes Bild machen kann. Das hält den Spannungsbogen hoch. Auch das Gekabbel zwischen Jana und Daniel, gefällt mir außerordentlich gut. Ich muss oft schmunzeln.

Mein Fazit:

Ein Krimi, bei dem man selbst mitermitteln kann. Hinweise helfen dabei. Eine gefährliche Gruppe, die man nicht unterschätzen sollte. Vorallem haben sie seltsame Sichtweisen. Doch wer ist verantwortlich? Wer ist der wahre Täter. Findet es gerne selbst heraus. Mir hat das Lesen, ein paar gute Stunden beschert.

Verlag : Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 248 Seiten

ISBN: ‎ 978-3911008327

Veröffentlicht : 25. November 2024