[Stuttgarter Buchwochen] vom 14. November – 01. Dezember 2024

Heute besuchte ich die Stuttgarter Buchwochen. Es war so aufregend, denn ich war noch nie dort. Obwohl ich zu meiner Schande gestehen muss, in derselben Stadt zu wohnen. Nach dem heutigen Besuch, wird sich dies aber absolut ändern. Natürlich musste ich erst suchen und freute mich im 2. Stock endlich auf eine riesige Auswahl Bücher zu treffen.

Autor*innen, die bei den Buchwochen lesen. Unter anderem Jochen Till.

Bücher können Weichnachten….und wie!

Bücher können Italien

Der „Selfpublisher-Verband e.V.“ war auch vertreten.

Ein Schweizer Zimmer gibt es auch

Viele Menschen waren da, auch Kinder. Was mich freute. Die Empore war nämlich, fast gänzlich den Kinderbüchern gewidmet. Leseecken, Sitzecken und kleine Spiele luden zum Verweilen ein. Wunderbare Bücher in ganz verschiedenen Genres gab es zu besehen.

Autor*innen aus Baden-Württemberg

„Die drei ???“ dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Ein großes Augenmerk, wurde auf Autorinnen und Autoren die in Baden-Württemberg beheimatet sind, gelegt. Natürlich sah ich auch die Bücher von mehreren, mir persönlich bekannten Autorinnen und Autoren. Wie z.B. Petra Schier, Iny Lorentz, Petra Durst-Benning, Tessa Hansen, Jochen Till, Kai Bliesener, und Klaus-Peter Wolf.

Da gab es einen Jungen mit seiner Oma, die ihm in einer so liebevollen Art vorlas. Sie lachten über das Aussehen einer Figur im Buch. Leider konnte ich nicht sehen welches es war.

Aber genau das ist das Besondere. Zeit zu haben. Ohne Handy, Computer oder Fernseher. Neudeutsch heißt das „Quality Time“.

Eine schöne Sache in der heutigen Zeit.

Genüsslich schlenderte ich durch die Buchreihen. Besah mir die mir bekannten und unbekannten Verlage, machte Fotos und las in einigen Büchern.

Es hat sich so gut angefühlt, Zeit zu haben für die wundervollen Geschichten aus so verschiedenen Welten und Menschen.

Dieses Buch habe ich gekauft:

Schon allein der Klappentext, war ganz genau meins.

Eine Butterbrezel und einen Cappuccino später, war es Zeit zur Veranstaltung zu gehen. Davon erzähle ich aber in einem anderen Beitrag.

Mein Fazit:

Es ist eine tolle Messe, bei der man sich fühlt wie in einem großen Wohnzimmer voller wunderbarer Bücher.

Adresse:

Haus der Wirtschaft

Willi-Bleicher-Str. 19

70174 Stuttgart

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Öffnungszeiten:
Mo – So:  11.00 – 19.30 Uhr

Tageskarte:
regulär 3 €
ermäßigt 1,50 €

Dauerkarte:
regulär 8 €
ermäßigt 4 €


Kinder bis einschließlich 14 Jahren und Schulklassen haben generell freien Eintritt.

Ermäßigung beim Eintritt in die Ausstellung erhalten: Schüler*innen, Student*innen, Rentner*innen, Menschen mit Einschränkungen und Inhaber*innen der Bonuscard.

[Rezension #676] „Das kleine Häwas“ von Saskia Niechzial, Patricia Pomnitz, Marielle Rusche aus dem Jupitermond Verlag

Meine Meinung:

Wie ist das wenn man nicht verstanden wird. Immer nur „Häwas“ hört. Einem die Wörter nicht aus dem Mund kommen, wie man sie im Kopf hat. Geliebt von der Familie, wird er dennoch  immer trauriger.

Da gibt es nur eine, die helfen kann. Die „Zauberin der Worte“.Sie hilft, verurteilt nicht. „Häwas“ wird mutiger. Ab und an gibt es Rückschläge. Doch es gilt nicht aufzugeben. Dafür hat die „Zauberin der Worte“ gute Zaubersprüche parat.

Liebevolle Illustrationen, in warm gehaltenen Farben, begleiten die Geschichte. Man fühlt sich wohl. Man ist berührt von der Geschichte, vorallem, wenn man selbst ein Kind hatte, das nicht wirklich sprach. Schön das ein Buch auf kindliche Weise und sanft Aufklärung betreibt.

Mein Fazit:

Herzerwärmende Geschichte mit einem ernsten Hintergrund. Sprachentwicklungsstörungen, sind für die Menschen die es betrifft sehr belastend. Sich nicht äußern zu können, oder aus Scham sich nicht zu äußern wegen Angst ausgelacht zu werden.

Dieses Buch setzt bei den Kleinsten an. Mit hilfreichen Tipps für die Eltern. Ich finde es wunderbar.

Mit dem Kauf dieses Buches unterstützt man den Verein „Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V.“

[Rezension #675] „Warum Weihnachtswunder manchmal ganz klein sind“ von Erhard Dietl aus dem Oetinger Verlag

Meine Meinung:
Das kleine Käuzchen weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Sein Baum wird gefällt und abtransportiert. Er soll zum Weihnachtsbaum werden. Ganz fest hält es sich am Baum. Denn er kennt doch nichts anderes. Als er entdeckt wird, meinen es die Menschen gut mit ihm. Zum Glück.

Wunderschöne Illustrationen von Andrea Stegmaier, begleiten das Käuzchen auf seiner Reise. Kinder können so viel entdecken. Sie lernen das man Tieren helfen soll, wenn sie in Not sind. Der Text passt großartig dazu. Nicht zu lang ist er, damit die Konzentration der Kinder bleibt.
Am Schluss gibt es noch Tipps, was man machen sollte, wenn man ein Wildtier findet. So hat das Buch auch noch einen Lerneffekt.

Mein Fazit:
Ein Käuzchen auf Reisen. Wird von Menschen aufgepäppelt und gut behandelt. Schöne Illustrationen und ansprechender Text. Mir tut nur leid, dss man seinen Baum gefällt hat. Das macht mich traurig.

[Rezension #674] „Hotel Silber – Neue Zeit, Alte Schuld von Kai Bliesener aus dem emons Verlag

Meine Meinung:
Vera und Johann Wallner wollen mit ihren Kindern aus Nazi-Deutschland fliehen. Im Schutz des alten Hauptbahnhofs, erwarten sie den Mann, der ihnen helfen soll. Doch was dann kommt, haben sie nicht erwartet. Sie werden verhaftet und ins Hotel Silber gebracht. Dort kommt man  lebend rein, aber meist nicht mehr lebend raus. Vera hat gleich das Gefühl, dass sie ihre Familie nie wieder sehen wird. Ein anderer Gefangener ist Paul Kramer. Der bei seiner Geliebten Hilde war, von ihrem Vater angeschwärzt, auch verhaftet wurde. So beginnt die Geschichte.

Es geht um die Auflösung von Fällen. Taten die in der Zeit geschahen, als Mord, Folter und braune Gesinnung an der Tagesordnung waren. Paul gefangen, gefoltert und liegen gelassen, als die Franzosen einmarschierten und die Amis die militärische Macht übernahmen. Bewirbt er sich bei der Polizei.

Er gerät zwischen die Fronten. Seine Kollegen beäugen ihn misstrauisch. Doch nicht alle. Plötzlich geht es um mehrere Morde. Es wird immer gefährlicher für Hilde, die er wieder getroffen hat, und ihn.
Sie wollen das was verborgen ist, ans Licht zerren. Taten aufdecken und Täter zur Rechenschaft ziehen. Beide wissen, dass es lange dauern kann, alle zu fassen. Doch sie sind bereit, für die Gerechtigkeit und Aufklärung alles zu geben.

Was für ein Kriminalroman. Es ist als ob man beim Lesen, durch die Stadt spaziert und sich den Trümmern, ausgemergelten dazu ängstlichen Menschen gegenüber sieht.
Fast jeden Tag laufe ich am „Hotel Silber“ vorbei. Erst durch die Lektüre des Buches, weiß ich um die schrecklichen Taten. Die Hintergründe sind großartig recherchiert.
Davor habe ich größten Respekt. Denn sich damit zu befassen, war sicher nicht leicht.

Intensiv habe ich die Situationen erlebt, die der Autor Kai Bliesener mit schriftstellerischem Geschick uns offenbart. Die damaligen Ereignisse, das Gefühl wie es war, in dieser Zeit zu leben, zu arbeiten und dem Schrecken jeden Tag gegenüber zu stehen. Ihn in jedem Knochen zu spüren. Angst fühlt man, wenn man von Zeile zu Zeile wandert. Und doch ist da die Hoffnung. Menschen die sinnbildlich dafür stehen und einstehen das Richtige zu tun. Hilde und Paul, Gruber, Rückert, Kupferschmidt und noch Andere. Sie lassen sich nicht einschüchtern.

In unserer Zeit sind wir angekommen. Demokratisch agierend. Doch es gibt sie noch, die Angst. Unterschwellig aber vorhanden.

Mein Fazit:
Ein großartig recherchierter Kriminalroman, der uns mitnimmt in die alte Zeit. Wir gehen durch Stuttgart, erleben, fühlen und entdecken unsere heutige Stadt neu. Blicken uns mit anderen Augen um. Lassen uns von Schauplätzen in dem Roman begleiten und stellen uns das Damals vor. Die Charaktere hatten Ecken und Kanten, waren Lebensecht. Ihr Tun und wirken lebensnah geschildert.
Ich kann es nur empfehlen, diesen Kriminalroman zu lesen.

[Rezension #673 ] „Das Blau der Tiefseetinte“ von Mo Kast

Meine Meinung:

Arne Mertens ist Restaurator. Normalerweise bringen seine Kunden, die Gemälde zu ihm. Diesmal jedoch, auch wegen dem Preis, macht Arne sich auf den Weg zu Klemens von Eichendegg.

Dieser ist wohlhabend, attraktiv und hat etwas herablassendes. Ob es ein Schutz ist, mag man nicht zu sagen.

Arne fühlt sich unsicher gegenüber Klemens. Er nicht sehr betucht, Klemens dagegen unverschämt reich.

Die Annäherung der beiden, ist sehr sanft beschrieben. Wie ein Flügelschlag eines Schmetterlings. Vorsichtig nähern Sie sich einander an.

Doch da ist noch der Cousin Vincent, der mich von Anfang an, an einen geldgierige Hyäne erinnert. Er führt etwas im Schilde und nichts Gutes. Da bin ich mir absolut sicher.

Die ganze Familie ist nicht mein Fall. Heinrich sein Vater, ist ein Despot.

Eine Entdeckung scheint alles zu zerstören.

Was soll Arne tun?

Mein Fazit:

Zwei Menschen aus unterschiedlichen Schichten, die sich näher kommen. Unsicherheiten auf beiden Seiten, bringen der Geschichte das nötige Knistern. Ein Geheimnis bringt alles zum Schwanken. Wird sich die Liebe festigen oder verflüchtigen wie ein Hauch. Schön wie die Autorin, Bilder in unsere Köpfe malt. Eine schöne Erzählung, die einem durch sanfte Art, mitfühlen lässt und auch hoffen, dass alles sich zum Guten wendet.

[Rezension #672] „Textkonfetti“ von Rebecca-Lea Glauche

Meine Meinung:
„Textkonfetti“ schon den Namen fand ich wunderbar.
Die erste Geschichte hat so viel Harmonie in sich und doch ist jemand allein. Bis dieses kleine maunzen, das ändert. Dazu kommt noch eine Überraschungsbesuch, mit dem sie nicht gerechnet hat. Feinsinnig und weich.

In der zweiten Geschichte begegnen sich zwei Menschen, dessen Identität voreinander geheim bleibt. Sie tanzen einen wundervollen Tanz miteinander. Mit verschlungenem Blick.

Maximilian und Hanna. Eine Tat und ein Versprechen.

Ben ist plötzlich ein Arsch. Früher war er ihr Freund. Was nur ist geschehen? Zum Glück bekommt sie Hilfe.

Luna, die ihrem Herzen und dem Stern ihrer Träume folgt. Eine fantastisch-schöne Geschichte.

Mirran und Miroun. Ein Siegel das es zu brechen gilt. Ist das klug? Schrecklich traurig. Fühle den Verrat.

Ein heftiger Streit. Verletzende Worte. Eine Autofahrt. Harmonie?

Eine Liebe gefühlt, unausgesprochen. Sie haben sich verliebt und nichts gesagt.

Nach den Geschichten, bin ich sehr froh diese gelesen zu haben. Sie sind alle so unterschiedlich. Voller Harmonie, Liebe, Versprechen, Streit, Verrat und Worte die verletzen. Menschen die sich plötzlich anders verhalten. Aber auch Menschen die nicht den Mut haben, zu ihren Gefühlen zu stehen. Dann gibt es aber auch diesen Mensch der Verrat übt, für ein egoistisches Ziel.

Mein Fazit:
Die Autorin vermittelt in ihren Geschichten, die Hoffnung, die Liebe, die Träume Anderer. Sie lässt Worte, zu Taten werden. Findet den richtigen Klang für jeden Moment. Man möchte den Verräter zur Rechenschaft ziehen. Den ehemaligen Freund, auf den Boden schicken. Den kleinen Mann in die Tonne drücken. Sie setzt Emotionen frei. Danke für dieses „Textkonfetti“, aus denen ich gerade bei der ersten Geschichte, gerne eine Fortsetzung hätte.

[Rezension #671] „Ein Adventskalender aus dem Müll – oder Mattis chaotische Weihnachtszeit“ von P. R. Jung

Meine Meinung:
Matti findet einen Adventskalender. Aber nicht einen mit Schokolade, sondern einen mit Aufgaben. Einen bei dem man Dinge tun soll, die einem persönlich gut tun. Da Matti aber eher ein chaotischer Typ ist, geht natürlich nicht alles glatt.
Erst überschwemmt er das Bad, sucht sich das falsche Buch aus, dann gibt es nach der Erfüllung der nächsten Aufgabe Krabbelviecher in der Badewanne oder einen zerstörten Engel. Das bringt ihm seinen Nachbarn näher. „Er ist süß.“ Mal sehen was noch geschieht.

Eine schöne Idee, ein Adventskalender zu finden und dessen Aufgaben zu erfüllen. Es ist so leicht geschrieben, dass man wirklich jeden Tag, eine neue Geschichte lesen kann. Wenn man das vermag, denn ich konnte es nicht erwarten, von der nächsten Aufgabe zu lesen. Mit einigen Überraschungen wartet dieses Buch auf. Was schön ist, ist die vorsichtige Art wie die Zwei sich annähern.

Es gibt einige Kleinigkeiten die sich wiederholen, da aber jeden Tag eine Geschichte gelesen werden soll, fällt das kaum ins Gewicht.

Matti und Elias sind beide sympathisch. Matti ist chaotisch und introvertiert, Elias eher extrovertiert.

Berry und Jen runden das alles ab wer die Zwei sind, lest gerne selbst.

Mein Fazit:
Ein Adventskalender voller Aufgaben, die auch mal schief laufen. Es ist eine kleine Welt, in der die Geschichten spielen. Erst allein und traurig, gibt es jeden Tag Veränderungen. Matti probiert so viele Dinge aus. Auch Dinge die er als Kind, nie getan hatte. Weihnachten naht, ich hab es gern gelesen. Vielleicht sollte man die Aufgaben selbst machen.

[Rezension #670] „Verschnitt“ von Jennifer Hauff aus dem Mainbook Verlag

Meine Meinung:
Liane ist Krankenschwester. Ihr Bruder Lutz drogensüchtig. Die Eltern sind tot. Jeder leidet auf seine Weise. Auch Sara lebt nicht mehr. Was ist nur mit der kleinen Schwester, der Beiden passiert. Ihre Schreie, kann man förmlich spüren und hören.
Liane versucht mit allen legalen und ein paar fast illegaler Mittel, dem Arzt einen Strick zu drehen. Denn er ist, da ist sich Liane gewiss, an mehreren Todesfällen schuld. Was tun? Wie ihn überführen, ohne alles zu gefährden.
Ein heikles Unterfangen. Nur eine Freundin steht ihr zur Seite. Dann plötzlich tauchen immer wieder Gänseblümchen auf. Eigentlich wunderschöne Blumen, aus meiner Kindheitserinnerung, plötzlich empfindet man sie als bedrohlich.

Liane kommt mir etwas kühl rüber, sie lässt sich nicht in die Karten schauen und zeigt auch nicht wirklich Gefühle. Allerdings gibt es ab und an einen Hauch, bei dem man ihr wahres selbst ganz kurz zu Gesicht bekommt. Ich glaube es ist ein Selbstschutzmechanismus.

Immer mehr wird mir bewusst, was für Kämpfe sie innerlich mit sich auszutragen hat. Lutz ihr drogensüchtiger Bruder, Sara ihre tote Schwester. Ihre Kindheit und eine Schuld die sie auf sich geladen hat. All das nagt an ihr. Ich wäre schon längst daran zerbrochen.

Alice ist eine große Hilfe, aber auch ein Opfer. Sie will gutes tun, doch verständlicherweise ist ihr manchmal die Grenze die Liane übertritt zu viel.

Lutz ist seltsam. Weiß ihn nicht einzuschätzen. Warum nimmt er Drogen? Was hat die ganze Situation mit ihm gemacht. Er möchte gefühlt etwas ändern. Doch ist das nur Wunschdenken? Wohin soll er gehen, wohin gehört er. Irgendwie ist er ruhelos und haltlos aber auch verzweifelt.

Dr. Gelders ist ein aus dem Leim gegangener, selbstverliebter und von sich überzeugter Gott in weiß. Er ist aber in Wirklichkeit, nichts anderes als krank. Krank im Hirn. Wie kann so jemand überhaupt noch, ein einzelnes Pflaster aufkleben dürfen. Er gehört weg. Ihm der Prozess gemacht. Man sieht ihn förmlich zerfallen.

Schreibstil:
Die Autorin Jennifer Hauff, löst mit ihren Worten und Beschreibungen Gänsehaut aus. Auch Ekel, Unverständnis und den Drang dem Baby und den schutzlosen Kindern zu helfen. Man fühlt auch die Rache in sich aufsteigen. Man will nicht alles, als so gegeben hinnehmen. Auch in den  beängstigende Szenen, möchte man am liebsten davon laufen. Doch man bleibt dran. Nachdem ich das Buch beendet habe, dreht sich mein Kopf weiterhin um diese Geschichte.

Mein Fazit:
Das Lesen dieses Buches hat mich sehr aufgewühlt, mich berührt, mich wütend gemacht. Viele Emotionen freigesetzt. Es hat mich aber auch mit Fragen zurückgelassen, was ist damals wirklich passiert. Da dieses Buch, eine wahre Begebenheit als Hintergrund hat, ist es noch verstörender. Unmenschlich, wie mit kleinen Kindern umgegangen wird. Menschen entscheiden über das Leben anderer, die sich nicht wehren können.
Ein insgesamt sehr intensives Leseerlebnis.

[Queer Book Fair] Messe am 19. Oktober 2024

Was wäre das Buchmesse Wochenende ohne die „Queer Book Fair“ im „B&B Hotel Frankfurt Messe“.

Sandra Gernt, dieses wunderbare Wesen ist auf mich zugestürmt.

Bild von letztem Jahr:

Ach ich hab mich sofort zu Hause gefühlt. Ich wollte sie gar nicht mehr loslassen. Nur doof das ich kein Foto von uns gemacht habe. Aber nächstes Jahr bestimmt.

Ashan Delon ist eine sehr liebenswerte Person.

Ich freu mich immer, sie zu sehen. Sie hatte wieder tolle Bücher im Gepäck.

Hier eine kleine Auswahl ihrer Bücher:

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Chris P. Rolls

Alpakas oh wie süß. Nächstes Jahr, wird wieder richtig gestöbert.

Dies ist der Stand vom Hof Birkenkamp

mit Jenny Dietel und Chrissy Pirols.

Ein Klick und ihr seid auf dem Hof.

Valerie le Fiery & Frank Böhm, sind ganz liebe Freunde von mir.

Bekannt als das Autorenduo.

Natürlich war ein Foto, ein persönlich gewünschtes Goodie für mich.

Aus Worten entstehender Lichtzauber von Hiroki Jäger (r.) und Pia (l.) von @Zauberhaftes_Selbstgemacht

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Seit einem tollen Gespräch mit Kyo Anejan, klebt ihr Logo in meiner Handyhülle. Außerdem las ich „Die drei Wunder des Weihnachtselfs“.

Ulrike Limacher ist eine talentierte Künstlerin der Nadel.

Ich liebe ihre Sachen einfach. Toll sind ihre Taschen, auch für den Besuch auf der Buchmesse. Da geht einiges rein.

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Sarina Louis, ach seht ihr wie sie strahlt?

Man könnte sie dauernd knuddeln.

Hier eine kleine Auswahl ihrer Bücher:

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Karo Stein und ihre Bücher. Einfach großartig.

Hier eine kleine Auswahl ihrer Bücher:

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Wunderbare Momente mit Sandra Raven & Kati Hyden

Die zwei sind zum Knutschen.

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Bei Saskia Diepold habe ich mir noch Band 2 und 3 von

„Erwachen der Götter“ bestellt. Ach sie ist zauberhaft.

Juhuu.

Kati ist immer für Blödsinn zu haben.

Genau deshalb liebe ich diese Veranstaltung.

Es macht einfach Spaß 😀

Saskia Diepold und meine Wenigkeit.

Mo Kast das strahlende Wesen.

Ich las die „Das Blau der Tiefseetinte“ und war begeistert.

Das Nächste wird dieses sein.

Bezaubernde Wesen überall.

Lux N. Tells und Val Turner

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Rebbecca-Lea Glauche einfach himmlisch.

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Meine Mitbringsel von der Messe.

Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, auf der Messe zu sein.

Kommt gerne vorbei. Es macht total Spaß.

Meist Samstag während der Frankfurter Buchmesse.

Großen Dank aller Beteiligten Austeller, geht an Wolfram Alster @Legionarion bzw. main-verlag.de/

der dies alles erst möglich gemacht hat.

Mehr Infos findet ihr hier:

[Rezension #669] „Das Leben ist kein Ponyschlecken“ von Thorsten Fiedler aus dem Mainbook Verlag

Meine Meinung:
SM-Studio mal anders. Bohrend und ohne Codewort. Supermärkte und das Problem der Titel für dieses Buch. Eine haarige oder eher gesagt borstige Angelegenheit von Mutter und Sohn. Sprichwörter mit Erklärungen der anderen Art. Offenbacher und Schweizer und ihre Ähnlichkeiten oder eher Unähnlichkeiten.
Dann gibt es noch die „Radgeber“ ja ihr habt richtig gelesen. Sehr amüsant. Die Buckelpiste und die akrobatischen Einlagen des Autors. Der Rücken, der plagt aus so total unerfindlichen Gründen. 😁
Die tollen Ratschläge eines Hundetrainers, die man auch nach der gefühlt hundertsten Folge ignoriert. Aber man kennt das ja von Kindern. Redet man dagegen, machen sie es erst recht.
Lou der Hund ist „King of the Couch“ verdrängt Herrchen und wiegt die Hälfte von der Anzeige auf der Waage, genauso viel wie Herrchen. Wie konnte das geschehen? 😉 Es geht um Schönheit to-Go. Um Mäuse die etwas blass sind. Um’s Gendern. Den Kampf im Verlag zwischen Offenbach und Frankfurter Literatur und wie ihn an die geneigte Leserschaft bringen? Bei dem Name aus „Déjà-vu oder der Nomade is back“ lautet “ Kassira Absahni“ musste ich schallend lachen, sowas kann auch nur Thorsten einfallen. Das Problem der Offenbacher Kickers mit dem geeigneten Spielermaterial, das nach Vertragsabschluss an Amnesie leidet. Internationale Karriere des Autors himself. Glasfaserkabel die das Auto blockieren.
Oh ja und über die unnötig frühe Einfädelung im „Reizverschlussverfahren“ gehe ich mit Thorsten komplett konform.
Das Grillen ist kein Vergnügen, sondern muss extrem gut geplant sein. Mal kurz zusammenkommen, Würstchen auf den Grill, ist schon lange nicht mehr. Da gibt es so viele Hürden. Dagegen ist das Reisen immer mit der Chance verbunden und zwar weltweit „Offebescher“ (Offenbacher) zu treffen. Natürlich mit passenden Namen. Herrlich! 😁
Wer kennt es nicht mit den Zähnen. Lasst euch hierzu gern mal aufklären. Das Problem mit den Persern. Satzzeichen oder warum die Deutschen spinnen. Farbliche Unterscheidung der Ampeln. Über die grüne Welle, würde ich mich des öfteren freuen. Wir kennen das doch alle, die Suche nach dem Kleingeld an der Kasse. Obwohl die Schlange hinter dem Suchenden, sich zu einer wahren Pyton auswächst. Das Rentner da sein ist nicht wirklich das, was der Autor sich vorgestellt hat. Denn seine Frau hat andere Pläne. *kicher*
Thorsten Fiedler teilt mit uns seinen Alltag. Er gibt uns Einblicke ins Vater sein.
Seine Kämpfe mit dem Alter und ihren Auswirkungen. Immer mit einem Augenzwinkern und manchmal leichter Übertreibung.

Mein Fazit:
Es ist herrlich in die Geschichten einzutauchen und von den oft sehr bekannten Vorkommnissen und Begebenheiten zu lesen, denn sie sind mitten aus dem Leben.
Schmunzeln, lachen, prusten musste ich oft, während ich den Unbill des Lebens aus des Autors Alltag las. Einfach wunderbar, auch um immer wieder darin zu schmökern.