[Stuttgarter Buchwochen] 22. November 2025 »Die Neckarautoren stellen sich vor. Lesespass für junge Bücherfans«

Logo – Mit freundlicher Erlaubnis der Neckarautoren

Soooo schön dekoriert.

Wir warten noch auf die Kinder.

Barbara Rose moderiert die Veranstaltung, der Neckarautoren. Sie stellt sich erstmal selber vor. Sie ist nicht nur eine Buchautorin, sondern auch Sprecherin, der Neckarautoren.

Sie bedankt sie sich beim Börsenverein, das sie heute hier sein dürfen, und bei dem Haus der Wirtschaft.

Die Neckarautoren wurden 2023 gegründet. Sie schreiben und zeichnen. Kümmern sich um die Leseförderung, die ihnen am Herzen liegt. Machen Lesungen, Workshops auch an ungewöhnlichen Orten.

Sie möchten ihre Bekanntheit steigern. Möchten das viele Menschen von ihnen erfahren. Inzwischen sind es zwanzig Autorinnen, Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren. Sechs sind heute da. Eine ist inkognito im Publikum. 😉

Sie kündigt Sanne an, die heute am meisten arbeiten muss. Sanne Dufft wird für die Kinder zeichnen. Diese bestimmen was gezeichnet wird. Ich finde schön, wie die Kinder miteingebunden werden.

Sanne Dufft kommt aus Tübingen. Sie lebt dort mit ihrer Familie. Sie hat früh angefangen zu zeichnen. Mit SchülerInnen und LehrerInnen. Manche fanden es toll, manche nicht so. Sie hat Kunsttherapie studiert. Mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten in Nordirland gearbeitet. Ich dachte nur WOW! Irgendwann hat sie bemerkt, das sie nicht nur gut zeichnen, sondern auch gut erzählen kann. Ihr Buch Magnus und der Nachtlöwe, vereint beide kreative Adern. Der Nachtlöwe war sogar schon in New York, sagt Barbara. Sanne stimmt zu und erzählt, das sie 2018 einen internationalen Preis bekam. Woraufhin sie auf eine Schriftstellerkonferenz nach New York eingeladen wurde. Der Nachtlöwe war im Flugzeug dabei und hat sich auch New York angeschaut, berichtet sie weiter. War sicher spannend für den Löwen. New York ist doch soooo groß.

Hier mit Sanne Dufft.

Sanne wird von Barbara gefragt, wie sie denn auf die Geschichte mit dem Nachtlöwen gekommen ist. Darauf antwortet sie: Es geht um den kleinen Magnus, der manchmal nachts nicht schlafen kann. Sie glaubt es geht vielen Kindern so.

Barbara fragt die Kinder im Publikum: Geht es euch auch so? Sie nicken und sagen leise ja. Sanne erzählt weiter, das es ihren Kindern auch so ging. Sie hatten ihre Stofftiere, die sie beschützten. Bei ihrer Tochter war es der Bello. Bei Magnus, schenkt seine Oma ihm einen selbstgehäkelten Löwen. Mehr verrät sie aber noch nicht, denn sie will den Kindern das Buch zeigen und daraus lesen.

Barbara sagt noch etwas, was ich ganz super finde. Sannes Bücher erscheinen, in ganz vielen Ländern. Niederlande, Spanien, Rumänien, Großbritannien und in den USA. Sie fragt Sanne ob sie meint, das in diesen Ländern die Kinderliteratur ernster genommen wird, als bei uns?

Sanne sagt es ist eine große Frage. Barbara erwidert, dann mach eine kleine Antwort daraus und alles lacht. Sanne erzählt, das sie nichts damit zu tun hätte, das die Bücher in Spanien, Niederlande und Rumänien herauskommen. Das macht der Verlag. Sie hat aber mehr zu tun, mit dem Kinderbuchmarkt in Großbritannien und den USA. Sie hat auch den Eindruck das es gerade dort, eine höheren Stellenwert hat. Gerade das erzählende Bilderbuch. Es wird ernster genommen.

Bevor Sanne liest, erklärt Barbara noch kurz, wie die Kinder bei der Veranstaltung mitmachen können. Es verbirgt sich hinter jedem Ding, eine Geschichte.

Da wäre ein Gewächshaus, ein Hund, eine Eule, Polizeiabsperrband und dem Blaulicht, ein geheimnissvoller Koffer der am Schluss kommt. Nachdem Sanne gelesen hat, wird sie zeichnen. Ich persönlich freue mich schon, wie ihr später seht zu Recht.

Nun liest Sanne Dufft vor.

Sanne Dufft, zeigt eine Illustration aus ihrem Buch.

Eine süße Geschichte über die Angst vor der Nacht. Wunderbar erzählt.

Die nächste Frage ist, was soll Sanne zeichnen. Ein Kind hat sich einen großen Löwen ausgesucht. Er soll schlafen.

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Ein Kind sucht sich das Gewächshaus aus. Hinter dem Gewächshaus versteckt sich die Geschichte von Jonna Struwe.

Jonna ist aus Stuttgart und wohnt in Sillenbuch. Dort lebt sie mit ihrer Familie und zwei Hasen, die kein Gehege haben, sondern einen Spielplatz im Garten. Sie hat Politik und Publizistik studiert. Hat dann als Unternehmensberaterin und Bloggerin gearbeitet. Im Jahre 2019 kam ihr erstes Buch heraus. Es sind bis heute einige dazugekommen.

Barbara Rose verrät einen ganz ganz großen Wunsch der Autorin. Das es auf französisch erscheint. Die Haltestelle von Madame Vromant.

Heute geht es um das Buch: Weißt du wo der Pfeffer wächst? Erstaunliches Wissen von Ananas bis Zimt.

Barbara möchte von den Kindern erfahren, was denn in so einem Gewächshaus wächst? Ein Kind sagt Tomaten ein anderes Sonnenblumen.

Barbara fragt nun Jonna, wie sie auf die Idee zur Geschichte gekommen ist. Daraufhin erzählt Jonna von der Erdnuss und einer Reise nach Amerika. Da hat sie zum ersten Mal gesehen, wie Erdnüsse wachsen. Da sagte sie zu sich, jetzt bin ich schon so alt und wusstest nicht wie eine Erdnuss wächst. Vielleicht gibt es auch andere Sachen. Da kam dann die Idee, ach ich mach vielleicht ein ABC daraus. Von Ananas bis Zimt.

Deshalb hat sie auch die Erdnuss dabei. Seht ihr sie?

Genau da ist sie. Barbara Rose zeigt sie euch.

Natürlich braucht Jonna Hilfe, beim Aussuchen der Geschichte. Sie fragt die Kinder, welche Geschichte, welchen Buchstaben sie sich wünschen. Ein Kind wünscht sich das M. Was kann man denn Essen mit M, fragt daraufhin Jonna. Eine Mango sagt eines der Kinder. Jonna zeigt die Seite mit M und fragt ob es jemand erkennt. Das Mädchen in meiner Nähe sagt Mandel. Jonna fragt, wisst ihr denn wo die Mandeln wachsen. Auf einem Baum kommt die Antwort.

Jonna liest daraufhin etwas von Mandeln vor. Wissenswertes, das auch den Erwachsenen die Augen öffnet. Ich wusste das nicht. Das sie Kerne von Steinfrüchten sind. Mit dem Pfirsich verwandt sind, eine Superkraft besitzen, mit viel Eiweiss, Balaststoffe, gesunde Fette, Mineralstoffe wie z.B. Kalium, Kalzium, Magnesium und viel Vitamin E. Weil die Mandeln so gut sind, hat die Weltgesundheits-Organisation gesagt, man soll jeden Tag eine Handvoll davon essen.

Ursprünglich kommen die Mandelbäume aus Zentralasien. Sie wachsen heute überall, wo es lange warme Sommer gibt und kalte kurze Winter. Sogar in einigen Teilen von Deutschland. Spanische Mönche, brachten die Mandeln auch nach Amerika. Die Mandeln die wir heute kaufen, sind zum größten Teil aus den USA. Damit die Mandeln wachsen braucht es die Biene. Ohne Bestäubung, keine Mandeln. Sie fragt die Kinder wieviele Bienenvölker man braucht pro Hektar Mandelbäume, das sind so zirka 300 Bäume. Ein Kind schlägt drei Bienenvölker vor. Es sind 6, sagt Jonna. Wieder was gelernt.

Während Jonna gelesen hat, hat Sanne einen schlafenden Löwen gezeichnet. Ich finde ihn großartig. Was sagen die Kinder? Alle finden ihn toll!

Barbara sagt, das ist das Besondere an den Illustratorinnen und Illustratoren, die die Bilder in den Büchern zeichnen. Die Autorinnen und Autoren können meist nicht gut zeichnen. Deshalb haben sie glücklicherweise solche Leute, die dann unsere Geschichten zugeschickt bekommen, und sich überlegen welche Bilder es in den büchern geben soll. Sie findet den Löwen cool.

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Hinter dem Blaulicht verbirgt sich die Geschichte von Fritz Fassbinder. Sein Buch Die Wärme der Wölfe habe ich mir notiert. Heute geht es um das tolle Buch Rocky, die Gangster und ich.

Barbara stellt und nun Fritz Fassbinder vor. Er kommt nicht aus Stuttgart, sondern er kommt immer für die Treffen aus Ulm angefahren. Total super wie Barbara findet. Er hat zuerst Nachrichtentechnik studiert. Ist Ingenieur. War beruflich ganz viel im Ausland und hat dann für eine Space Lap Mission der europäischen Weltraumorganisation gearbeitet. Fritz meint aber auf Nachfrage, er war nicht im All. Er hat am Boden die Experimente vorbereitet. Er hat auch auf einem Schulschiff gearbeitet, wo Leute ausgebildet werden. Ja, bestätigt er, er war auf dem Schulschiff Deutschland. Sie sind dazu da die Offiziersanwärter auszubilden. Er hat auf dem Schiff in den zwei Jahren 50.000 – 60.000 Seemeilen zurückgelegt. Irre!

Barbara erzählt das ihr Fritz kürzlich noch von Schiffschrauben, Manöver berichtet hat. Also wenn man was darüber wissen will, kann man sich an ihn wenden. Er hat danach, auch noch im Polizeiumfeld gearbeitet. Dort ist dann auch das Buch, mit dem Polizeihund Rocky entstanden.

Die letzten zehn Jahre, hat er beim Bundesinnenministerium und Bundeskriminalamt verbracht. In den Pausen, hat er einige Geschichten gehört. Da kam ihm dann die Idee. Was wäre wenn ein elfjähriger Junge und ein Polizeihund außer Dienst zusammen wären. Könnten ganz spannende Abenteuer sein.

Barbara fragt, ob jede Art von Hund auch ein Dackel Polizeihund werden? Darauf erwidert Fritz: Jein, früher gab es Spürhunde, die mussten gute Spürnasen haben und Schutzhunde. Die sollten allerdings kräftig sein und groß. Seit 10 Jahren sind es zu 90% belgische Schäferhunde. Weil sie viel Spieltrieb mitbringen. Man fragt sich jetzt, warum diese Hunde Spieltrieb haben müssen. Also zu Beginn bekommen die Hunde ein Spielzeug, darin wird das was sie suchen sollen versteckt. Irgendwann riecht das Spielzeug nach dem speziellen Stoff. Es ist also praktisch ein Spiel für den Hund. Es gibt sogar eine Spürhund-Prüfung. Die schafft aber Rocky nicht. Damit beginnt Fritz zu lesen.

In dem Buch geht es um einen ausgemusterten Polizeihund, an der Leine des 11 jährigen Felix. Der Hund meint, er sei immer noch im Dienst und zieht den Felix in kritische Situationen. Felix hat Probleme mit Mathe. Zum Glück konnte er seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Eine gefährliche Situation ist das Aufeinandertreffen mit Blattnase Brutus. Das Bellen gefällt dem gar nicht. Felix auch nicht. Felix hat Angst hat. Er blickte in eine Mündung einer Waffe.

Ich finde Spannung pur. Für Jungs super zum Lesen.

Während Fritz liest, malt Sanne eifrig am Gewächshaus.

Barbara fragt: Wie gefällt es euch? Die Kinder finden es toll und rufen Ja und klatschen.

Aus der Geschichte von Fritz, möchte ein Mädchen einen Hund gezeichnet haben. Sie möchte das er flitzt. Also zeichnet Sanne einen Rennsemmelhund. Den Begriff finde ich große Klasse. Musste so lachen.

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Ein Junge sucht sich die Eule aus. Hinter der Eule hat sich die Geschichte von Ina Brandt versteckt. So eine tolle Feder hat sie dabei, die hätte ich gern auch mal berührt. Bin irgendwie halt immer noch ein Kind, auch wenn ich alt bin. *kicher*

Barbara stellt Ina Brandt vor. Sie wohnt erstaunlicherweise, gar nicht in Stuttgart. Sondern in Esslingen, wo der tolle Mittelalter Weihnachtsmarkt begonnen hat. Absoluter Ausnahmezustand berichtet Ina. Kein Parkplatz für Einwohner. Die Stadt ist immer verstopft. Von morgens um 9 Uhr bis abends um 22 Uhr. Aber sie findet es auch toll für Esslingen, das es ein Magnet ist, über Deutschland hinaus.

Barbara erzählt, das sie dort mit ihrer Familie wohnt und jeder Menge Haustiere. Ina zählt auf. Ein Hund, Hasen die sind draußen im Garten. Sie müssen aufpassen das der Hund nicht die Hasen jagt, was auch schon vorgekommen ist. Außerdem verbringt sie viel Zeit im Reitstall. Aber nicht sie reitet sondern ihre Töchter. Sie reitet nicht selbst, hat es aber schon versucht.

Barbara berichtet weiter das sie ja nicht von Anfang an Autorin werden wollte, sondern einen anderen Werdegang hatte. Sie war nämlich Krankenschwester, dann hat sie Germanistik studiert. Bei Verlagen und zeitungen gearbeitet. Aber vorallem Verlagen. Bei einem Verlag, hat sie dann als Lektorin gearbeitet. Das sind für Autorinnen, ganz wichtige Menschen sagt Barbara weiter. Was machen die eigentlich?

Ina erklärt es genauer. Lektoren haben sehr viel Kontakt, mit den Autoren. Autoren stellen ihnen ihre Ideen vor. An diesen Ideen, arbeiten dann Autoren und Lektoren gemeinsam. Sie legen das erstmal als groben Entwurf vor. Ah das ist noch nicht spannend genug, hier sollte man vielleicht noch eine Person einführen. Ein Buch entsteht, durch einen regen Austausch. Meist eine sehr emotionale Beziehung.

Barbara berichtet von ihrer bekannten Reihe Eulenzaubergeschichten und fragt daraufhin, wie es zu den Eulengeschichten kam und warum sie die Eule gewählt hat.

Ina erwidert, zuerst waren die Einhorngeschichten, die hatte Barbara ganz vergessen und lächelt über ihr Versäumnis. Weiter erzählt Ina, das es eine Lizenz aus England war, die hat man eingekauft. In England hat sich die Reihe, aber gar nicht mehr so gut verkauft. Aber in Deutschland, läuft es bis heute super. Weil ich aber die Reihe als Lektorin so lange betreut habe, hat der Verlag mich gefragt ob ich die Reihe weiter schreiben möchte. Lange war sie der Reihe treu, ist aber eben auch ein großer Eulenfan. Sie wollte es einfach probieren. Eine Eule im garten hat gerufen, das war für sie ein Zeichen, das sie es mal versuchen sollte. Heute ist sie froh, das sie es gemacht hat.

Barbara meint, das Ina bei Lesungen ganz viele Eulendinge dabei hat. Was hast du da immer dabei? Plüscheulen, Federn, Zaubereule. Bei der Zaubereule ist mal ein Flügel abgebrochen, konnte es aber wieder reparieren. Einmal wurde sie sogar kontrolliert. Weil die Eule so glitzert. Die dachten sie wäre wertvoll. Doch es war dann doch alles gut. Ihre Federn bekommt sie aus einem kleinen Tierpark mit Namen Nymphaea.

https://www.tierpark-nymphaea.de

Jetzt liest sie uns vor aus Eulenzauber Junior – Goldwing und das Mondscheinpony

In ihrer Geschichte geht es um eine Eule die Goldwing heißt. Das Mädchen heißt Flora. Sie sind in einem Erdbeerfeld. Das hat Ina selbst auch immer gerne gemacht. Fünf Erdbeeren hat sie bezahlt und gefühlt 500 waren in ihrem Bauch. Dort ist Flora mit ihrer besten Freundin Miri. Plötzlich hören sie den Ruf einer Eule. Es ist große Klasse, denn sie hat eine Eulenflöte dabei. Ein Vogel flattert aus den hohen Tannen, mit wenigen Flügelschlägen fliegt sie auf die Mädchen zu.

Ina zeigt die Feder, lässt die Kinder fühlen. Sie sagen die Feder ist weich.

Abends schleicht Flora aus dem Haus. Mit einem Ring und Zauberspruch, kann sie mit Goldwing sprechen. Flora kann dann alle Tiere verstehen.

Sanne zeichnet währenddessen den Rennsemmelhund.

Nun ist Barbara Rose an der Reihe mit ihrer Geschichte. Vorher will sie aber wissen, was Sanne zeichnen soll. Ein Kind ruft das Erdbeerfeld….und schon macht sich Sanne an die Arbeit.

Die Kinder aus BirkbySchlittenfahrt mit Ziege heißt ihr Buch. Aus diesem Band liest uns Barbara Rose vor. Der Hund den sie als Stofftier dabei hat, ist der Pommes. Der heißt genauso wie die Pommes mit Mayonaise. Sie schreibt ganz viele Bücher, für Kinder und Jugendliche. Eine ist die Geschichte, der Kinder aus Birkby. Sie erzählt, wie sie auf die Geschichte gekommen ist und um was es geht. Es ist die Geschichte von vier Kindern. Sie sind Freunde Paul, Jette, Emilia und Benno. Emilia und Benno sind Geschwister. Sie finden einen Hund, der angebunden ist. Keiner kommt um ihn zu holen, so zieht er bei Paul ein. Sie gründen die Tierretterbande. Pommes gehört ab sofort auch dazu. Im Band 2 retten sie eine Ziege, die mitten auf einer Wiese steht. Sie nennen sie Tante Gertrud, weil sie meckert und sich anhört wie die Schwester von ihrem Papa. Zack hat sie den Namen weg. Als Paul laut lacht, lässt er aus Versehen die Leine von Pommes los. Die Ziege rennt vor Pommes weg. Direkt auf den Birkensee zu. Oh je… Doch sie stoppt. Nun jagt die Ziege Pommes. So geht das immer im Wechsel.

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Das ist sicher Flora im Erdbeerfeld, aus Inas Geschichte.

Auf die Frage ob sie das Rot dabei gehabt hätte, meint Sanne, nein die lag da. Kinder können toll zeichnen sagt Sanne. Als Erwachsener verliert sich das, da man nicht dran bleibt.

Der nächste Wunsch ist die Ziege und der Hund die sich jagen. Sanne legt los.

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Barbara Rose stellt nun Johanna K. Fischer vor. Johanna lebt nicht in Stuttgart sondern bei Ludwigsburg in Kornwestheim. Dort wohnt sie mit ihrer Familie. Interessant findet Barbara, das auch sie Krankenschwester war. Johanna hat dann ein Fernstudium für Kinder und Jugendbuchliteratur absolviert, und schreibt am Liebsten für Kinder, lektoriert aber auch. Barbara möchte gern das Johanna, über den Inhalt ihres ganz besonderen Koffers spricht.

Sie hat nämlich einen Zauberkoffer dabei, mit wunderlichen Dingen. Was dort wohl versteckt sein mag?

Mit welchem Buchstaben fangen die Neckarautoren an, fragt Johanna ins Publikum. N sagt ein Mädchen. Genau. Wir Neckarautoren sind neugierig euch kennenzulernen. Wir lieben die Natur. Es gibt jemand im Publikum die Bärbel Oftring, ihres Zeichen Biologin kennt sich super mit der Natur aus. (Ich würde sagen das Geheimnis, des siebten Neckarautoren wurde soeben gelüftet.) Sie fragt, ob die Kinder noch ein Wort kennen das mit N beginnt. Ein Kind ruft Nase. Daraufhin pustet Johanna in ihre Nasenflöte.

Jetzt kommt das E. Esel ist das erste Wort das gerufen wird. Einhörner, Eulen, ja darüber schreiben die Neckarautoren. Ein Buch heißt Esel Enzo von Jochen Weeber. Der aber heute nicht dabei ist. Erfundene Geschichten. Ermutigen. Wir wollen euch ermutigen Bücher zu lesen. E wie Eltern, das sie euch wieder vermehrt Bücher vorlesen sollen.

C wie Coole Neckarautoren und Illustratoren. Genau, denn wir sind ja nicht nur Autorinnen und Autoren, sondern auch Illustratorinnen und Illustratoren. Wie Sanne Dufft. Denn was wären unsere Geschichten ohne die schönen Bilder. Also gerade Bilderbücher, wenn da die Bilder fehlen würden, wäre es schon langweilig.

K wie Kasse sagt ein Kind. Genau. Unsere Bücher kosten Geld. Barbara ist noch das Wort Kuchen eingefallen. Darauf hätte sie jetzt richtig Lust, aber sie hält es noch etwas aus. Johanna sagt noch K wie kreative Köpfe kreieren Kinderbücher und knallbunte Konfettigeschichten.

Was hat sie jetzt vor? Die Kinder sollen Konfetti rufen. Darauf fliegen Konfetti. Juhuuu!

A wie Autor und Autorinnen anmalen anpinseln.

Da zieht Johanna noch ein Fernrohr, aus dem Koffer. Ahoi ihr Kinder ruft sie. Das ist von ihrem jetzt 18 jährigen Sohn, erzählt sie. Sie findet es so schön, das sie es immer dabei hat.

R wie Raketengeschichten. Wir sind reiselustig aber auch regional. Rund um Stuttgart, könnt ihr uns gerne buchen.

U wie unterhalten, Ufo ruft ein Kind. Ja und eine unvergessliche Vorlesezeit mit Mama und Papa.

T wie Teetasse sagt ein Kind. Johanna erwidert, wenn sie schreibt trinkt sie gerne eine Tasse Schwarztee. Taunasses Gras, sagt ein Mädchen neben mir. Das ist schon lyrisch staunt Johanna. Tomate sagt ein anderes Mädchen dahinter. Sanne sagt, sie hätte zwei Bücher über Tomaten geschrieben. Für Teenager schreiben sie natürlich auch. Sie sind tüchtig am Schreiben. Träumen von viele weiteren Geschichten, die ihr lesen könnt.

Oh, wie schön das ihr Alle da seid. Ohne Bücher geht es nicht.Ohne euch Kinder erst recht nicht. Sie bedankt sich bei den Kindern.

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Sanne ist mit ihrem Bild fast schon fertig. Wahnsinn, wie schnell sie das macht. Die Kinder finden das Bild cool!

Barbara bedankt sich bei den Kindern, ohne die die Veranstaltung, gar nicht funktioniert hätte. Sie bedankt sich auch bei den Eltern, Omas, Opas, Tanten und Onkel und Alle die beim Lesen mitmachen. Wenn jemand noch Autogrammkarten haben möchte, können die Kinder auch nach vorn kommen. Auch um Bücher zu signieren stehen sie bereit.

Eine tolle Veranstaltung, die hoffentlich noch öfter stattfindet und noch mehr Kinder erreicht. Denn das Lesen ist wichtig für Kinder.

Von links nach rechts: Sanne Dufft, Fritz Fassbinder, Jonna Struwe, Barbara Rose, Ina Brandt und Johanna K. Fischer.