[Frankfurter Buchmesse] Tag 1 – 16. Oktober 2025

Ganz früh ging es los. Um 3.30 Uhr aufstehen. Das mir meine Augen noch suggerierten, das ist zu früh, war klar. Aber ihnen noch ein wenig Schlaf zu gönnen, war absolut unmöglich.

In Ermangelung von Schienenverkehr Richtung Zug, fuhr mich mein lieber Mann zum Hauptbahnhof.

Um 5:02 Uhr fuhr, es war ein Ersatzzug, der ICE pünktlich los. Wunder gibt es immer wieder. 😉

Die Fahrt verlief ruhig, ich hatte mir den Veranstaltungsplan nochmals vorgenommen. Ein paar Likes abgesetzt. Die Freude auf die Frankfurter Buchmesse zu gehen und das Treffen lieber Freunde, wurde mit Kilometer zu Kilometer größer.

Aber erstmal ins „Relexa“ Hotel. Ich fühle mich dort Pudelwohl. Mein Koffer durfte dort parken, bis Abends. Ich rief meinen lieben Mann an. Damit er sich keine Sorgen macht. 

Dann los Richtung Messe. Mit der U 2 / U4 kam ich immer näher und mein grinsen wurde immer breiter.

Dann stand ich endlich vor den Hallen und was machte ich zuerst? Natürlich ich rief meine liebe Mami an. Leider ging es ihr heute nicht so gut. F*** Cancer. Sorry Leute. Aber es geht mir an die Nieren.

Jetzt aber wieder zurück zur Messe. Halle 3.0 erkundete ich zuerst. Machte viele Bilder. 

Die Halle 1.2 zog mich an. Ich wusste dort warteten Bücher auf mich.

Herzlichen Dank an A.v.G. Koopmans.

Natürlich suchte ich auch nach meiner zuckersüßen Yvonne Wundersee. Da war sie mitsamt ihrem neuen Buch „Three Wishes“. Ein Foto von dem „Hybrid & Weltenbaum Verlags-Stand und uns durfte nicht fehlen.

Robby und Yvonne. 💞

Zurück ging es in die Halle 3.0 um Lotte Römer zu lauschen. Schaut euch die Bilder an, sie macht das richtig Klasse. Dieser Blick. 🙂 Hätte ihr noch stundenlang zuhören können. Wir haben dann noch ein Foto gemacht. Das freut mich riesig.

Ja und was soll ich sagen, beim Dahinschlendern lief ich zwei unglaublich tollen Menschen in die Arme. Gabi und Manfred Haug.

Wir haben uns dann um 11 Uhr beim Rowohlt Verlag getroffen gemeinsam mit Petra Schier. Ach wie ich mich freute. 

Gabi, Manfred und ich gingen dann zum Essen. Denn wer viel läuft braucht auch Futter. 😄

Es war lecker. Ich hatte Rotes Thai Curry. Die Preise waren heftig, aber das ist eben Messe.

Wir unterhielten uns über dies und das. Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei. Was uns immer sehr traurig macht. Ein kleines Wunderpaket, bekam ich noch von den Zwei. Ach ich kam aus dem Lächeln, gar nicht mehr raus. Ein herzliches Danke an die Zwei und an Iny und Elmar. Ich werde euch das nie vergessen. 

Beim Vorbeilaufen, denke ich so, hey das ist doch Diana. Tatsächlich. Ich habe Diana Ahrabian gefunden. Welcher Glücksfall. Ich hatte dann noch ein sehr gutes Gespräch mit den Verlagseignern. Danke dafür. 💞

Bei Caroline Wahl, war ganz schön was los. Ob ihr danach die Hände weh taten, vom ganzen Signieren? Ich könnte es mir vorstellen. Freundlich lächelnd, beantwortete sie viele Fragen und hörte aufmerksam zu. 

Jetzt wollte ich dann unbedingt zu Caren Benedikt. Ein Foto machen von uns Zwei, denn *psssssttt* es gibt bald ein Interview auf meiner Seite für euch von und mit ihr. Sie ist zauberhaft.

Giulia Enders mit ihrem Buch „Organisch“ war am Thalia Stand. Diese Ausstrahlung. So ein sanftes Gesicht. Wahnsinn. Ich sehe sie zum Glück nochmals in Stuttgart wieder, zu den Stuttgarter Buchwochen. Davon werde ich euch berichten. 

Auf zur Halle 1.2 warum? Na, Ursula Poznanski las aus „Erebos 3“, das kann man sich doch nicht entgehen lassen. Ihr etwa? Sie strahlte. Las vor, beantwortete Fragen. Zum Beispiel zu KI. 

In Halle 3.0 ging es dann zu Hanns-Josef Ortheil. Er sprach über sein Buch „Schwebebahnen“. Ein netter Herr mit tiefen Lachfalten, die ihn sofort sympathisch machen. Das Buch steht auf meiner Wunschliste. 

Ganz ganz wichtig war in Halle 3.1 mein liebster Verleger/Autor und mein liebster Autor aus Offenbach. Die Zwei sind ein Dreamteam. Gerd Fischer und Thorsten Fiedler. Herzlichen Glückwunsch zum 10 jährigen bestehen des „Mainbook Verlag“. Es ist mir eine Ehre euch zu kennen. Sie sind beide besondere Menschen. Bilder kommen an einem anderen Tag. 🙂

Dann gab es noch jemanden in der Halle 3.1 den ich unbedingt sehen wollte. Liesa vom „Dumont Verlag“. Mit ihr kann ich einfach reden, sie hört zu, wir tauschen uns aus. Hoffe sehr, ich darf sie morgen nochmal in die Arme schließen. Ist sie nicht süß?

Bei Amazon Publishing traf ich dann auf Anja Saskia Beyer. Ich habe keine Ahnung warum aber es schien gerade so, als ob alle super gelaunt waren. Auch Anja war wundervoll. Ich ließ das Buch dann für meine Freundin Rebecca signieren, weil sie es zeitlich nicht geschafft hat. 

Rebecca hat dann von mir noch Fotos geschossen. Nein nicht mit einer Flinte, wo denkt ihr hin, mit dem Handy natürlich. *kicher*

Wir verabschiedeten uns für heute. Ich machte mich auf den Weg in Halle 1.1 um meine Sachen zu holen. Wenn ihr es noch nicht wusstet, Bücher sind schwer. *hust arme Schulter*.

Von Büchern bekommt man nie genug. Oder, ihr etwa?

Noch ein paar Bilder und ein nettes Gespräch bei dem Verlag „Second Chances“ dann war es Zeit leider zu gehen.

Im Hotel fotografierte ich das Zimmer. Keine Ahnung warum ich das immer mache.

Räumte den Koffer aus und machte mir eine Tassensuppe. Während ich die Mitbringsel fotografierte.

Ich hoffe ich konnte euch, ein wenig mitnehmen. Meine Devise ist, Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Völlig platt fiel ich dann ins Bett. 

[Rezension #731] „Hallo Du Schöne“ von Ann Napolitano aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Das Buch handelt von einer Familie, in der William seine Frau findet, die Julia heißt. Allerdings hat er ein Problem, er wurde nie wirklich geliebt. Seine Schwester ist sehr früh gestorben. Deshalb musste er immer leise sein, immer unauffällig. Das hat einiges in ihm zerbrochen. Nur eins gibt ihm Halt. Auf dem Basketballplatz, fühlt er sich wohl und angenommen. Eine Verletzung allerdings, zwingt ihn dazu das Spielen aufzugeben. Es dauert lange, bis er einigermaßen wieder fit ist. Aber an Basketball spielen, ist nicht mehr zu denken. Julia ist für ihn wie ein sicherer Hafen. Sie bestimmt er tut. Er macht was sie möchte. Sie hat ein ganz genauen Plan, wie das Leben funktioniert und was sie erreichen möchte. Als Julia schwanger wird, ändert sich einiges. Er bekommt eine tiefe Depression und tut etwas unglaublich dummes. Im Krankenhaus fällt er eine Entscheidung. Sylvie spürt, was mit ihm los ist. Sie fühlt wie er und das bringt sie einander näher.

Zwei Charakter in diesem Buch sind mir unsympathisch. Rose die Mutter und Julia, Williams Frau.

Bei Rose habe ich immer das Gefühl, alle anderen sind schuld. Sie geht einfach. Lässt die Kinder allein, auch wenn sie schon erwachsen sind. Interessiert sich nicht für das Leben, der Kinder sondern urteilt nur. Ich bin froh dass sie nur im Hintergrund agiert.

Julia ist eine, tut mir leid das zu sagen, sehr egoistische und unempathische Figur.
Sie meint sie hat den Plan im Leben. Aber sie hat keine Ahnung, was ihr Mann William fühlt oder was er denkt. Ich empfinde sie als kalt. In mancher Hinsicht ist es gut zielstrebig zu sein, aber ohne Gefühle zu zeigen oder wahrzunehmen ist es ein einsamer Weg. So beeinflusst sie auch das Leben ihrer Tochter Alice. Nicht zum Besten wie ich finde.

William ist ein sehr trauriger Mensch. Die wahre Liebe kennt er nicht. Er hat sie nie gefühlt, nie erfahren dürfen. Ich bin glücklich, dass er am Ende doch seine Seelenverwandte gefunden hat.

Sylvie ist eine Person, die mir sehr nahe ist. Ihr Schicksal hat mich, tief getroffen. Sie ist einfühlsam, hat eine gute Antenne was William betrifft. Sie fühlt wie er, sie denkt wie er. Sie kennt ihn so genau, wie sonst keiner. Ich glaube nicht mal, er sich selbst. Eine besondere Frau, die sehr tief in sich verwurzelt ist.

Cecelia malt ganz wunderbar, hat ein uneheliches Kind Izzy. Izzy hat ihren Weg gefunden. Hat einen lieben Partner. Emeline und Josie sind ein Paar voller Harmonie.

Mein Fazit:
Die Geschichte um die Familie und William ist eine nicht ganz einfache. Sie ist voller Schmerzen, Trauer, Verlust und tiefen Gefühlen. Es benötigt Zeit, ganz einzutauchen. Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Es hat mich tief beeindruckt, intensiv berührt. Lässt mich auch nach einigen Tagen, nicht los. We kann ein Mensch, wie William so traurig sein. Obwohl ich das Gefühl kenne, hat es mich doch innerlich erschüttert.

Wenn ihr also eine Geschichte sucht, die euch berührt. Die nicht einfach, zur Seite gelegt werden kann. Dann lest dieses Buch. Es ist mit sehr viel Sensibilität geschrieben.

Verlag : Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 513 Seiten

ISBN: 978-3832169459

Veröffentlicht : 26. Februar 2024

[Rezension #730] „Blick Dahinter“ von Diana Ahrabian aus dem Spica Verlag

Meine Meinung:

Auf der Buchmesse #fbm2024 traf ich, die wunderbare Diana Ahrabian am Spica Verlag Stand. Nun stelle ich euch, das tolle Buch vor.

Durch nicht so schöne Ereignisse, hat es etwas gedauert bis ich mich voll und ganz darauf konzentrieren konnte.

Was für ein Buch!

Es geht um fünf Menschen die sich kurzerhand dazu entschließen, gemeinsam Urlaub im Schweizer Örtchen Scuol zu machen. Durch den Jahrhundertschnee, sind sie abgeschnitten von Allem. Es geht eine Lawine ab. Grollend. Das macht Angst.

So beginnt die Schicksalsgemeinschaft, sich die tiefsten Geheimnisse ihrer Leben zu erzählen. Da sind Anna die so unglaublich schön ist. Keiner kann den Blick von ihr wenden. Esther, die sich um Geld keine Sorgen machen muss. Bene, der Fußballspieler und Nationalspieler ist. Tati und Markus die ein Paar sind. Aber auch sie haben etwas, das sie belastet.

Keiner von Ihnen hat sich je so geöffnet, wie auf dieser Hütte. Eingeschneit und ohne Hoffnung auf Rettung.

Natürlich möchte ich nicht so ins Detail gehen, denn das würde zu viel verraten.

Anna, ist die Erste die sich öffnet. Ihr solltet Taschentücher bereit halten. Denn so schön es beginnt, so schlimm endet es. Es zerreißt einem das Herz. Man kann sich so sehr in sie hineinversetzen. Man fühlt diesen Schmerz. Diese Leere, die sie umgibt. Das Leben das sie durch ein Unglück verlor.

Esther scheint oberflächlich. Immer mit dem Smartphone in der Hand. Sie erzählt eine Geschichte ihrer Kindheit, die Liebe nicht beinhaltet. Kälte und immer im Weg zu sein, zu stören, machte ihre erste Zeit der Kindheit zur Qual. Nach einem Umzug, beginnt die schöne Zeit. Sie hat viel Spaß mit dem Menschen der ihr den Halt gibt, den sie meiner Meinung verdient hat.

Bene, eigentlich Benedict erzählt von seiner Leidenschaft. Seit Kindesbeinen an, wird er von seinen Eltern unterstützt. Es läuft alles gut. Dann findet er während einem Fußball Trainingscamp etwas raus, das er erst nicht wahr haben möchte. Ein Mitspieler öffnet ihm die Augen. Aber es bricht ihm nach dem Trainigscamp, auch das Herz. So fokussiert, geht es weiter. Bis eine Begegnung ihn wieder zurückwirft.

Tati, ist ein Mensch die immer darum besorgt ist, das sich alle um sie herum wohl fühlen. Ihre Eltern wahnsinnig sportbegeistert, ich würde schon sagen sie übertreiben extrem. Sie zählen Kalorien. Zumindest fühlt es sich so an. Tati zwischendrin. Sie lernt was gut ist und was nicht. Doch als sie sich verletzt, beginnt eine Spirale. Das Verhalten ihrer Mutter, kann man nur, als für Tati verstörend benennen.

Markus, hat wohl die schlimmste Geschichte zu erzählen. Was er offenbart lässt sogar seine Freundin Tati schockiert zurück. Obwohl sie schon einen Teil kannte.

Dann kommt der Bruch, ein echt heftiger Cliffhanger.

Weshalb ich das zweite Buch, unbedingt lesen muss.

Schreibstil:

Diana Ahrabian hat mich zu Tränen gerührt. Schockiert, lässt mich verzweifelt und fassungslos zurück. Bricht mir das Herz und gibt mir dennoch Hoffnung, weil das letzte Wort im Buch ist ….

Nein so leicht mache ich es euch nicht. Wirklich, ihr solltet das Buch lesen.

Mein Fazit:

Ein Buch, das mit einer Geschichte aufwartet, die die fünf Offenbarungen einleitet und begleitet. Es hat mich auf jeder der 669 Seiten super unterhalten.

Anna hat mein größtes Mitgefühl. Auch Benedicts Geschichte geht mir an die Nieren. Esther und Tati tun mir leid. Sie haben dieses Verhalten von nahe stehenden Menschen nicht verdient. Von Markus hatte ich das nicht erwartet. Bin schockiert.

„Blick Dahinter“ solltet ihr lesen, wenn ihr gerne tiefgehende Geschichten mögt. Oberflächlich hätte man, dass von diesen Fünf nicht vermutet.

Betretet die Hütte, lasst euch darauf ein und ja werft einen Blick hinter die Fassade der fünf Menschen, die hier im Schnee eine Schicksalsgemeinschaft bilden, bis sie gerettet oder die nächste Lawine die Hütte verschlingt.

Verlag : Spica Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ Taschenbuch

Seiten: 672 Seiten

ISBN: ‎ 978-3985031863

Veröffentlicht : 01. Oktober 2024

[Rezension #729] „Das grösste Rätsel aller Zeiten“ von Samuel Burr aus dem Dumont Verlag

Meine Meinung:
Clayton erlebt einen herben Verlust. Pippa, seine Ziehmutter stirbt. Sie schickt ihn auf eine Reise, auf ein Abenteuer. Denn er ist das größte Rätsel, der Rätselmacher. Das sie nie gelöst haben. Er ist für seine 25 Jahre, kein junger Mann. Sondern durch das Leben mit älteren Menschen, ein sehr spezieller Mensch geworden. Eher gesetzt, nachdenklich und voller Fürsorge anderen gegenüber.
In der Obhut des Hauses, durch die Liebe von den Menschen, die um ihn rum waren, fühlte er sich geborgen. Nicht genötigt, in die weite Welt hinauszuziehen.
Doch genau das verlangt Pippa nun, nach ihrem Tod.
Jedes Rätsel offenbart etwas, in seinem Leben oder etwas das Pippa ihm noch mitteilen möchte.
Sanft drängt sie ihn, aber auch gepaart mit einer gewissen Hoffnung, das Clayton ihr diesen letzten Wunsch nicht abschlägt.
Was wäre er für Sohn, wenn er dies täte.
Er lernt sich besser kennen. Neue Menschen, kreuzen seinen Weg. Auch ein ganz Besonderer.

Der Wechsel zwischen Pippas Geschichte, als sie noch lebte und Claytons Weg durch die Trauer, gefällt mir ausgesprochen gut.
Es ist die Suche von Antworten, inmitten von Rätseln. Die oftmals auf den Seiten auftauchen. Manches konnte ich lösen, manches auch nicht. Die Auflösungen finden sich im Text. Oft dachte ich mir, oh man das hättest du wissen müssen.

Die Charaktere sind mir sympathisch. Allerdings ist Angela, nicht so mein Fall. Sie ist sehr speziell in ihrem Tun.

Pippa, Earl, Hector, Nancy, Clayton bleiben im Gedächtnis. Die Idee der Gemeinschaft, ist wunderbar. Fast wie bei den Musketieren. „Einer für Alle, Alle für Einen“.

Das Buch hat mir sehr gefallen, vorallem weil es wenig aufgeregt daher kommt. Die Geschichte ist vorsichtig, will niemandens Gefühle verletzen. Erzählt sachte und doch wieder gibt es diese Punkte in denen man die Not von Pippa erkennt und fühlt.

Mein Fazit:
Eine abenteuerliche Reise voller Rätsel, die Clayton das Leben zeigt. Draußen in der Welt. Es hat mich gut unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht. Manchmal sollte man losgehen und einfach versuchen seinem Leben, eine neue Richtung zu geben. Vielleicht versuche ich das auch.

Verlag : Dumont Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 449 Seiten

ISBN: 978-3755810575

Veröffentlicht : 01. August 2024

[Rezension #728] „Schneeflöckchen, Weißpfötchen“ von Petra Schier aus dem Harper Collins Verlag

Meine Meinung:

Das Gefühlsradar tobt. Santa Claus, weiß nicht warum. Selbst die Rentiere sind verwirrt. Irgendwas verstopft den Wunschzettel-Eingang. Nur was? Als er den Grund entdeckt, wird ihm ganz anders.

Xander wünscht sich etwas, schon seit einem Jahr. Nun ist er zurück. Endlich zu Hause. Das Rumreisen hat ein Ende. Das Kleeblatt ist wieder vollkommen.

Ellie, Arian und Jelena, arbeiten in der Oase. Die sie gemeinsam eröffnen wollen. Da gibt es viel zu tun. Das Xander wieder da ist, ist sehr hilfreich. Er wird natürlich gleich eingespannt.

Als Ellie heim kommt, ängstigt sie etwas Weißes. Ein großer Hund. Abgemagert und ungepflegt. Bei der zweiten Begegnung, ist sie nicht allein. Das ist gut für den Hund. Vielleicht auch für Ellie. Findet es gerne heraus.

Ellie, Xander, Arian und Jelena sind für mich einfach das perfekte Kleeblatt. Alles was stört, fühle ich als Eingriff in die Freundschaft. Weshalb da auch der Mann, der an Ellie interessiert ist, nicht die besten Karten bei mir als Leserin hat. Entschuldige Patrice.

Ich kann mich einfach dem Gefühl nicht erwehren, dass er Ellie zu sehr für sich einnimmt. Obwohl die erste Verliebtheit, das vielleicht erklären könnte.

Kommen wir zu dem wunderhübschen weißen Wesen, das hier auch ein bißchen für Verwirrung sorgt. Aber auch für viele süße Momente. Lacher und Sabberattacken. Ach ich liebe sie einfach. „Amara“ ihres Zeichens weiße Schäferhündin. Xander nimmt sich ihr an und hat damit für mich einen Doppelpluspunkt.

Schreibstil:

Petra Schier, ist es gelungen Weihnachten schon im Oktober stattfinden zu lassen. Freundschaft steht im Vordergrund. Schöne Momente und Musik die man an Weihnachten überall hört, helfen Gefühle zu transportieren. In ihren Büchern, geht es um den richtigen Partner. Manchesmal ist die Suche oder das Erkennen des Anderen, nicht wirklich einfach. Das macht Petra Schier immer spannend. Vier Pfoten und Santa Claus, die Wichtel und auch Frau Santa eilen zu Hilfe.

Mein Fazit:

Eine lange Freundschaft die sich verändert. Zwei Menschen die Angst haben, diese zu verlieren und eine zuckersüße Hündin die mit ihren Sabberattacken immer wieder für Lacher sorgt. Die Geschichte ist rundherum gelungen. Kann euch nur empfehlen, die Bücher mit Santa Claus, den Wichteln und den Helfern auf vier Pfoten auf eure Wunschliste zu nehmen. Es lohnt sich!

Verlag : ‎Harper Collins Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 401 Seiten

ISBN: ‎ 978-3749909339

Veröffentlicht : 23. September 2025