Seine Lebensgefährtin Elke, ist mit dem kleinen Rauscher zu Hause. Natürlich wäre er da lieber. Wer kann es ihm verdenken.
Ein Lehrer wird ermordet. Ein Video taucht auf. Dennis will sich rächen, weil er der Freund von Karla ist. Auf den sie sich immer verlassen sollte, aber die Beziehung ist etwas seltsam.
Viele Verdächtige, müssen vom Team befragt werden. Der Hergang des Todes des Lehrers ermitteln. Was nicht einfach ist, vorallem weil viel geschwiegen und verschwiegen wird. Niemand sagt wirklich, was geschehen ist. Jeder hält sich bedeckt. Das ist natürlich für Andreas Rauscher und sein Team extrem schwierig.
Die Befragungsliste ist lang. Frau Fried, Frau Adam, Frau Huber, Herr Arnold, Herr Martin, Frau Gettermann, dann noch Erik und die ehemaligen Freundinnen von Karla. Da ist guter Rat teuer.
Karla ist für mich eine schwierige Person, ich verstehe sie nicht wirklich. Dennis möchte Karlas Freund sein, aber sie ist davon nicht begeistert. Er ist auf jeden Fall rettungslos verliebt.
Undursichtig ist mir die Lehrerschaft. Anscheinend hatten viele mit dem ermordeten Lehrer, mehr oder minder intensiven Kontakt. Doch der Getötete hatte sein Herz an jemanden verloren, der nicht unter ihnen war. Er wurde genauso intensiv zurückgeliebt. Was mich etwas tröstet, die Person aber nun leiden lässt. Hoffe sie schafft es, das zu verarbeiten.
Es ist wirklich ein Tohuwabohu. Dieser Fall fordert einem Alles ab. Zum Verrückt werden. Denn man steigt nicht durch. Verschiedene Aussagen, lassen mich zwei Personen verdächtigen, doch sind sie es wirklich?
Gerd Fischer hat dieses Fall so konstruiert, das man bis zum Schluss zwar verdächtigt, aber keine Ahnung vom Täter hat. Wirklich gelungen.
Mein Fazit:
Kein einfacher Krimi, denn die Aufklärung ist mehr als schwierig. Viele Verdächtige, die mit dem Getöteten zu tun hatten. Rauscher ist auf seiner Spur, denn er hat einen Geruch wieder erkannt. Die Suche nach dem Mörder, wird brandgefährlich. Ihr dürft gespannt sein. Das Chaos und die langsame Auflösung, denn es wird alles Schritt für Schritt klarer, hält die Spannung hoch. Der nächste „Rauscher“ Krimi liegt schon bereit.
Seit ich das Glück hatte, den Mainbook Verlag, das war 2018 für mich zu entdecken, kann ich nicht mehr ohne diese Bücher. Seit damals tauchen sie fast in jedem Jahr, auf meinen Lesechallenges auf. Hier nun alle in einer Zusammenfassung.
42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.
Heute zu Gast, Autor Thorsten Fiedler. Einer meiner Lieblingsautoren.
Name: Thorsten Fiedler
Genre: Ich habe eine dunkle Seite, die schreibt Krimis mit leichten Thriller-Effekten und eine noch dunklere Seite, die schreibt Realsatiren.
Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Im Prinzip nicht. Vielleicht zeige ich irgendwann mal eine neue Seite und schreibe einen Roman oder einen richtigen Thriller.
Wann hast du begonnen zu schreiben?
Mit sechs Jahren in der Grundschule 😊. Im Ernst, das war zu besten Gymnasiums Zeiten für die Schülerzeitung, Veranstaltungen (Gedichte/Liedtexte) und kleine Zeitungsberichte. Mein erstes Buch habe ich dann tatsächlich erst 2015 geschrieben.
Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Der Anstoß für das erste Buch, „der Nomade im Speck“ kam von meiner Familie und von Freunden, denen ich die unglaublichen Geschichten, die uns widerfahren sind erzählt habe.
Was treibt dich an?
Der Spaß am Schreiben und fast noch ein bisschen mehr, der Spaß an Lesungen.
Was blockiert dich?
Der Gedankengang, dass ich noch viel Zeit habe, bis dann der Einsendeschluss kurz bevor steht.
Was benötigst du zum Schreiben?
Bei mir gibt es die 3-R-Regel: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Dazu morgens Kaffee und abends ein Gläschen Rotwein.
Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Normalerweise schreibe ich zwischen 05.00 und 06.00 Uhr am liebsten.
Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Ich versuche sehr viel Realität in meine Geschichten zu bringen und da helfen mir lokale Nachrichten, Geschichten aus meinem Umfeld und das genaue Hinschauen was täglich passiert. Für die Realsatire hilft mir am besten ein Besuch im Supermarkt oder ein bis zwei Stunden im Wartezimmer eines Arztes oder Krankenhauses.
Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich spreche Stichworte auf mein Handy und zusätzlich habe ich immer Papier und Stift dabei.
Wo schreibst du am liebsten?
Zuhause, im Garten oder am Ort des Geschehens (Tatort).
Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Erleichtert und ein bisschen wehmütig weil die Geschichte zu Ende erzählt ist.
Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Tatsächlich ist der mainbook Verlag zufällig auf mich aufmerksam geworden. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse lief ich über die Messe mit einem T-Shirt, bei dem die Vorder- und Rückseite mit dem Cover meines aktuellen Buches bedruckt war. Kurz vorher hat mich das ARD Morgenmagazin befragt und ein Filmchen von mir gedreht. Ich war noch voller Freude, weil die Aussicht bestand, dass die Aufnahmen an den folgenden Tagen ausgestrahlt werden, als mich ein sympathischer Herr (Gerd Fischer) am Stand mit folgenden Worten ansprach: Cooles T-Shirt…und das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem Frankfurter Verleger und einem Offenbacher Autor…
Liest du gerne selbst?
Ja, sogar ziemlich viel. Aktuell schaffe ich zwar mein früheres Pensum von drei Büchern pro Woche nicht mehr, aber ich versuche jede Woche mindestens ein Buch zu lesen.
Heinz Erhardt, Ephraim Kishon, Anthony Ryan, Andreas Franz, Ken Follett
Veröffentlichungen 2025 / 2026:
Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
In jeder Buchhandlung (Bestellung), Thalia, Amazon, Hugendubel und auf meinen Lesungen.
Wo ist deine nächste Lesung?
Ich bin aktuell auf vielen kleineren und größeren Lesungen unterwegs, wie in Seniorenheimen, lokalen Buchhandlungen, im Bücherbus, Gemeindesälen, im Polizeipräsidium und natürlich auf dem Bieberer Berg. Die genauen Termine findet man auf meiner Homepage.
Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Auf jeden Fall wieder vom 07.10. bis 11.10.2026 auf der Frankfurter Buchmesse.
42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.
Heute zu Gast Autorin Astrid Schwikardi, der die Recherche sehr wichtig ist, um ihre Bücher nah an der Realität zu halten.
Name: Astrid Schwikardi
Genre: Belletristik – Krimi und Thriller
Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Da fällt mir spontan Fantasy ein. Ich schaue zwar für mein Leben gern Fantasyfilm, doch einen Fantasyroman aufs Papier zu bringen ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Allein schon eine Fantasiewelt mit all seinen faszinierenden Lebewesen zu kreieren, stelle ich mir sehr herausfordernd und zeitaufwendig vor. Ich muss sofort mit einer Geschichte beginnen, und würde vermutlich schon das Interesse verlieren, wenn ich erst noch eine andersartige Welt entwerfen müsste. Daher bleibe ich lieber bei der Gegenwartsliteratur, und werde mich auch zukünftig mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen.
Wann hast du begonnen zu schreiben?
Vor knapp zwanzig Jahren.
Gab es jemanden, der dich dazu animiert hat?
Tatsächlich habe ich es meinem Arbeitgeber zu verdanken, dass ich mit dem Schreiben angefangen habe. Ich bin in der Versicherungsbranche tätig und natürlich beschäftigt man sich in dieser Branche zwangsläufig mit aktuellen Gesundheitsthemen. Ein Thema interessierte mich besonders und war ausschlaggebend dafür, dass ich überhaupt mit dem Schreiben begonnen habe.
Was treibt dich an?
Meine Figuren. Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch. Es interessiert mich ungemein, wie es mit meinen Figuren weitergeht und welches Schicksal sie noch ereilt. Aber auch aktuelle Themen in den Nachrichten sowie übernatürliche Phänomene treiben mich an und lassen mich immer wieder neue Geschichten kreieren.
Was blockiert dich?
Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Stress! Das geht heutzutage vermutlich fast jedem so. Mich blockiert vor allem der Alltagsstress. Je nachdem was ansteht, komme ich oft wochenlang nicht zum Schreiben. Desto erfreulicher ist es, dass, sobald der Stress nachlässt, die Kreativität zurückkommt und ich wieder in den Flow komme.
Was benötigst du zum Schreiben?
Nicht viel. Einen Computer, manchmal aber auch nur einen Block und einen Stift. Dazu Nervennahrung in Form von Süßigkeiten und viel Zeit und Ruhe. Nichts fördert meinen Schreibfluss so sehr wie ein leerer Terminkalender.
Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Ich schreibe immer abends. Sobald sich ein Manuskript dem Ende neigt, schreibe ich sogar bis tief in die Nacht. Teilweise sitze ich in Phasen der Überarbeitung an Wochenenden rund um die Uhr am Computer.
Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Ich recherchiere für mein Leben gern. Hat mich einmal eine Idee gepackt, sammle ich so viele Informationen wie möglich. Lebensgeschichten oder kurze Erfahrungsberichte sind dabei extrem hilfreich und inspirierend.
Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Wenn mir unterwegs etwas Wichtiges einfällt, skizziere ich die Idee kurz auf Papier. Falls ich in dem Moment nichts zur Hand habe, tippe ich die Idee stichpunktartig ins Handy ein.
Wo schreibst du am liebsten?
Zu Hause am Computer. Kurzzeitig sitze ich aber auch gerne auf der Terrasse und bringe die Geschichte dort aufs Papier.
Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Erleichtert, manchmal auch etwas leergesaugt. Diese Überarbeitungsphasen ziehen unfassbar viel Energie. Das Schreiben an sich ist Tiefenentspannung pur, doch den Feinschliff am Manuskript empfinde ich als sehr intensiv. Hinzu kommt, dass ich bereits weiß, wie die Geschichte ausgeht, daher ist die Überarbeitung meist das Unspektakulärste am gesamten Projekt.
Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
In einem Autorenforum bin ich zufällig über einen Post gestolpert. Damals lobte ein Mainbook-Autor den Verlag in höchsten Tönen. Allerdings schrieb dieser Autor nicht wie ich Kriminalromane, sondern Thriller. Ich war mir daher nicht sicher, ob Mainbook auch Kriminalromane verlegt. Doch auf der Homepage des Verlags entnahm ich, dass meine Bedenken unbegründet waren. Und so bewarb ich mich mit einem Exposé und einer Leseprobe. Es hat keine zwei Wochen gedauert, bis sich der Verleger Gerd Fischer meldete und ein zeitnahes Telefonat vorschlug.
Liest du gerne selbst?
Absolut. Ich glaube, anders würde es auch nicht funktionieren. Ich kenne keine Autorin bzw. keinen Autor, der nicht gerne liest.
Welches Genre?
In erster Linie Thriller und Kriminalromane. Satire lese ich auch ab und zu, und klassische Literatur.
Lieblingsautor / in:
Mein persönlicher Lieblingsautor der Gegenwartsliteratur ist Simon Beckett. Auch Jane Austin lese ich unheimlich gerne. Stolz und Vorurteil ist mein absolutes Lieblingsbuch.
Veröffentlichungen 2025 / 2026:
Im März 2025 wurde mein Debütroman „Uterus“ endlich als Hörbuch vertont, und in wenigen Wochen erscheint bereits das Hörbuch zu meinem zweiten Kriminalroman „Animus“. Für Anfang 2027 ist dann die Veröffentlichung des fünften Bandes aus der Mark Birkholz-Reihe geplant.
Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
Überall. In allen Buchhandlungen wie z.B. Thalia, Dussmann, Hugendubel, aber auch online bei Amazon und den anderen üblichen Internetplattformen.
Wo ist deine nächste Lesung?
Das neue Jahr ging aufregend los. Ein paar Lesungen liegen bereits hinter mir. Die nächste Lesung wird in Lüdenscheid bei den Freimaurern stattfinden. Auf diese Lesung freue ich mich schon sehr.
Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Auf jeden Fall! In den letzten Jahren war ich mehrmals auf der Frankfurter Buchmesse. Das ist immer eine wunderbare Gelegenheit, mit Leserinnen und Lesern ins Gespräch zu kommen und das ein oder andere Buch zu signieren. Darüber hinaus empfinde ich die Treffen mit Buchbloggern und anderen Autoren sehr bereichernd. In diesem Jahr werde ich am 31. Oktober erstmals auf der Buchpassion in Köln vertreten sein, mit einem eigenen Stand. Das wird bestimmt aufregend.
Meine Meinung: Eine junge Frau, legt ihre letzte Prüfung ab. Nicht irgendeine, sondern die der Sharim. Für mich strahlt sie Licht aus und Stärke. Gewissenhaftigkeit und Durchhaltevermögen, sind ihr zu eigen.
Nach ihrer Initiation, erhält sie einen neuen Namen. Ein Name, der schon einmal ausgesprochen und von einer hohen Dame getragen wurde. Was das alles bedeutet, erfährt sie erst später. Außerdem hat der Älteste eine Entscheidung getroffen, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Auch eröffnet er ihr ein Geheimnis, dass ihre Sichtweise vollumfänglich ändert. So macht sie sich auf eine Reise, von der sie nicht weiß ob sie zurückkehren wird. Ben und Gotthard begleiten sie. Zum Schutz, was ihr zuerst gar nicht behagt.
Ein junger Mann, der das Gesicht bedeckt vor der Welt, gehört dagegen der dunklen Seite des Lebens an. Er ist geschickt mit dem Schwert, erprobt im Kampf. Ein Fehler den er begeht, kostet ihn zwar nicht sein Leben, jedoch die vertraute Umgebung. Gemeinsam mit Silvan und Druvian, macht er sich auf den Weg. Einen Auftrag zu erfüllen. Gefährlich ist der Weg. Unvorhersehbar die Vorkommnisse.
Schreibstil: Packend erzählt der Autor, von der Reise der zwei so ungleichen Menschen. Gefühle sind nicht einfach nur in Worte gefasst, sondern fühl- und greifbar. Man leidet bei Verlusten, ist irritiert wenn einer der Charaktere etwas nicht versteht, man kann in den Personen lesen, so tief sind sie gezeichnet. Eine Geschichte, die einen nicht loslässt. Nicht loslassen will.
Mein Fazit: Eine sehr intensive Geschichte. Tief schaut man in die Herzen, der zwei Hauptcharaktere. Sie sind so unterschiedlich und doch beide auf der Suche, wer sie wirklich sind. Was sie zu leisten imstande sind. Begleitet von Personen denen sie vertrauen müssen, um zu bestehen. Lest dieses Buch, denn es nimmt einen gefangen. Ich habe mir die Bände 2 und 3, auf die Wunschliste gesetzt. Denn ich will dringend wissen, wie es weitergeht.
Eine bevorstehende Hochzeit auf einer Burg. Die Warnung eines Geistes, die Hochzeit zu verhindern. Doch was soll Nora davon halten, wie damit umgehen? Oma Evelyn kennt den Geist. Sie kennt ihn sogar beim Namen. Gruselig. Doch das Geheimnis um ihre Freundschaft ist bittersüß.
So kommt es, das Oma Evelyn und Nora gemeinsame Sache machen. Wird es ihnen gelingen? Oder ist die Liebe ihrer Schwester Sophie, zu dem unberechenbaren Schleimbolzen Victor zu tief. Zweifel gilt es zu streuen.
Einfach wird das allerdings nicht.
Eine bevorstehende Hochzeit auf einer Burg. Die Warnung eines Geistes, die Hochzeit zu verhindern. Doch was soll Nora davon halten, wie damit umgehen? Oma Evelyn kennt den Geist. Sie kennt ihn sogar beim Namen. Gruselig. Doch das Geheimnis um ihre Freundschaft ist bittersüß. So kommt es, das Oma Evelyn und Nora gemeinsame Sache machen. Wird es ihnen gelingen? Oder ist die Liebe ihrer Schwester Sophie, zu dem unberechenbaren Schleimbolzen Victor zu tief. Zweifel gilt es zu streuen. Einfach wird das allerdings nicht. Oh man, die Eltern von Sophie und Nora sind so herablassend zu Nora. Sophie dagegen wird auf Händen getragen. Warum nur?
Es scheint Oma Evelyn, eine wunderbare Person, liebt Nora als Einzige aus tiefstem Herzen. Das spürt man.
Nora ist verständlicherweise immer auf Gegenwehr aus. Sie scheint äußerlich stark, doch innerlich ist sie schon längst gebrochen. Sie erfährt immer nur Kritik.
Sophie hat auch ihre Geheimnisse, was sie mir persönlich viel sympathischer macht.
Mein Fazit: Die wahrhafte Liebe, endet manchmal im Schmerz. Manchmal auch in einer Erkenntnis, wie bei Sophie. Diese Geschichte dreht sich um Gefühle, das Geschätztwerden und der Akkzeptanz. Sie hat spannende Geistermomente, die mir ein Kribbel auf die Haut gezaubert haben. Danke dafür.
Meine Meinung: Yunus Abbas ermittelt mit seinem Team, um einen Mord aufzuklären. Ein Mann wurde im eigenen Haus niedergestochen und ist verblutet, da er seine Frau nicht um Hilfe rufen konnte. Er war gehörlos, genau wie seine Frau. Wie sich herausstellt sind Goldmünzen verschwunden, ansonsten gab es nichts wertvolles in dem Haus. Das große Rätsel ist, warum der Mann sterben musste. Seine Tochter Patricia, tut mir unheimlich leid. Sie muss vermitteln, dolmetschen sich um alles kümmern. Während ihr Bruder in Dubai lebt und mir total unsympathisch ist. Er hat nur verletzende Sprüche drauf. Erik ihr Lebensgefährte ist nicht besser. Immer muss es nach seiner Nase gehen. Ihren Entschluss am Ende, finde ich richtig und wichtig für ihr weiteres Leben. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Es gibt Familiengeheimnisse bei den Ungers, die wohl nie restlos geklärt werden können. Als ein zweiter Mord geschieht, bin ich fassungslos. Eine Idee allerdings wer der Täter sein könnte, habe ich zu keiner Zeit. Das hat mir sehr gefallen, denn man konnte so als Leser miträtseln. Eigene Rückschlüsse ziehen. Der rote Faden war immer vorhanden. Persönliche Alltagssorgen der Kommissare, runden das Ganze fein ab.
Mein Fazit: Die Morde schockieren. Tätersuche wird nicht gerade einfach. Yunus und sein Team geben alles. Dieses Buch, hat mir viel besser gefallen, als der Vorgänger. Logische Schlussfolgerungen und Ereignisse die man gedanklich nachvollziehen kann, halten die Spannung oben. Das Thema rund um den Alltag von Gehörlosen, war sehr gut umgesetzt, da der Autor selbst sich damit auskennt. Lichtklingel, Videotelefonie und die Rechtschreibproblematik wird aufgegriffen und erklärt.
Meine Meinung: Tolle-Molle ist ein Junge, der immer jammert, Angst hat und sich nicht wie ein normaler Junge verhält. In der Schule und auch so, hat er immer nur Probleme. Es fällt ihm schwer, Anschluss zu finden. Immerzu wird er ausgelacht oder ihm wird nichts Gutes nachgerufen. Tolle-Molle hat zu nichts Lust. Weshalb er auch Schmolle-Tolle genannt wird. Selbst seine Eltern wissen nicht was tun. Als sein Papa ihm Pinne den Teddy wegnimmt, verändert sich etwas. Was sich verändert, dürft ihr gerne selbst lesen.
Die Idee Pinne als Teddy im Bücherschrank und auch außerhalb zu haben, um Tolle-Molle zu helfen, ist eine sehr schöne Idee. Jeder von uns braucht doch jemanden, der ihn unterstützt und auch in schlimmen Momenten stärkt.
Ab und an mag ich Pinne, nicht so gerne. Er spielt sich etwas zu arg auf. Als ob er die ultimative Lösung wüsste.
Die Entwicklung von Schmolle-Tolle zum tollen Tolle, finde ich aber große Klasse.
Mein Fazit: Ein Junge der langsam anfängt, sich aus seinem Schneckenhaus zu bewegen. Der mutig wird und von dem der Lehrer sogar beeindruckt ist. Freundschaft bewirkt viel, auch wenn es nur ein Kuschelteddy ist. Er lernt er selbst zu sein. Auf seine ganz eigene Weise.
Meine Meinung: Kiki und ihre Freundinnen, sind richtige Pferdenärinnen. In den Ferien bekommen sie die Chance, den Reitstall Aspen zu beaufsichtigen. So überlegen sie sich, im Heuschober zu schlafen. Nach ein paar Tagen, ändert sich allerdings etwas. Schreckliche Fratzen und Hände bewegen sich vor dem Fenster. Gibt es Gespenster? Zuerst glauben sie natürlich, an einen Streich von den Jungs. Als sie erfahren, dass die Jungs gar nicht da sind, kommen sie ins Grübeln.
Freundinnen die zusammenhalten, sich um Pferde und um die Dinge am Reitstall kümmern. Wirklich gut und vernünftig verhalten. Mit gruseligen Momenten auseinandersetzen. Also ich wäre definitiv davon gelaufen oder hätte das Fenster verhangen, um nichts sehen zu können.
Mein Fazit: Eine Gespensterjagd die nicht ohne ist. Die Mädchen ziemlich auf die Probe stellt, aber zeigt dass man gemeinsam alles schaffen kann. Zusammen sind sie stark. Eine schöne Geschichte, über Freundschaft und die Kraft die dahinter steht.
Meine Meinung: Resi war sehr krank. Eine vom Arzt verordnete Luftveränderung, führt sie ins Montafon. Natürlich ist es mitten unter Erwachsenen, sehr langweilig. Zum Abschied von ihrem Papi, bekommt sie eine Kamera geschenkt. Sie nennt sie Lizzy. Zum Glück trifft sie zwei Kinder in ihrem Alter. Sie freundet sich mit ihnen an. Ein Erlebnis auf der Silvretta Hochalpenstraße, ist erschreckend und schön zugleich. Ich hoffe nicht, das Resi durch die Kälte, Regen und Sturz wieder krank wird.
Mein Fazit: Ein scheinbar verwöhntes Mädchen macht Bekanntschaften, ändert sich dadurch. Menschen, die ihr zuerst nicht wohlgesonnen waren, merken das Resi doch anders sein kann. Das gefällt mir sehr. Plötzlich sind andere Dinge wichtig. Nicht der Spiegel oder die schönen Kleider.