[Rezension #684] „Zeitgenossen IV – Suche nach den Ur-Vampiren“ von Hope Cavendish

Meine Meinung:
Zervan Behruz hat mehr Informationen über die Ur-Vampire. So sind die Freunde Gemma, Giles, Francisco, Fergus, Miguel, Maddy und Francisco gespannt mehr zu erfahren. Eine abenteuerliche Reise beginnt. Doch natürlich läuft nicht alles glatt. Denn einer der Ur-Vampire hat was dagegen.

Was sollen sie tun? Wie handeln. Plötzlich ist auch noch jemand in der Nähe, der nicht wirklich einschätzbar ist. Verschwindet und taucht wieder auf. Was soll das? Sadia, eine Vampirin die ein Geheimnis mit sich trägt, verrät sie es den Freunden? Nach ihrer Reise und ihrem Treffen mit Gula, trennen sich ihre Wege. Es geht nach Deutschland, England Amerika. Aufstände bei den Farmern, die sich nicht gefallen lassen wollen, ihr Land an die Eisenbahn Gesellschaften zu verlieren. In San Francisco findet ein Erdbeben statt, dass einen verheerenden Brand auslöst. Die Freunde helfen so gut sie können. Sie leben danach weiter, suchen sich ein Haus, bis der nächste Krieg die Welt erschüttert.

Mein Fazit:
So wandert man mit den Freunden durch die Jahre und Jahrhunderte. Erlebt die Zeitgeschichte. Erfährt mehr von ihren Wurzeln. Ich befürchte das nach den Jahren, und durch die Drohung am Ende eines Ur-Vampirs, ein sehr wichtiger Kampf in Band V, stattfinden wird. Das Buch hat mich gut unterhalten. Francisco und Fergus, sind diesmal meine Lieblingscharaktere.
Viel Spaß, bei der Reise durch die Vergangenheit und Gegenwart.

Verlag: CreateSpace Independent Publishing

Seiten: 226

Format: Taschenbuch

ISBN: 9781530242894

[Rezension #683] „Warum ich so gern lüge“ von Oliver Hohlfeld aus dem Verlag Bullauge

Meine Meinung:
Boxer spricht von Kopfschmerzen. Aber er hat gesiegt. Jetzt hat er einen Kater. Der Champagner ist schuld. Zahnarzt, Pflanzenfreund, ein ketterauchendes Paar und eine Yoga machende Dame. Ein Junge im Rollstuhl, ein hundertfünfzigkilo Mann mit Salami und ein Nachtpförtner. Das war das, was das Haus gegenüber zu bieten hatte.
Sophia und Claudine sind bei ihm. Plötzlich ist er Kater. Die Lüge ist ihm näher, als die Wahrheit die ihn zu langweilen scheint.

Er hat frei. Nichts leitet ihn. Normalerweise ist er Korrektor bei einer Zeitung. Was nur fängt man mit soviel Zeit an?

Die Angst treibt ihn um. Können Gehwegplatten sich verbiegen. Unter der Last, der vielen Menschen aus den Häusern. Schnell muss es gehen. Hastig setzt er seinen Weg fort.

Konnten Häuser, genauso wie Autos von einem Schlüssel geöffnet werden? Gute Frage, bislang hat das keiner ausprobiert. Ein seltsamer Gedanke für mich.

Es scheint als würde der Autor unter rot glühenden Lidern, den graufelligen unter sich zum Schutz, die ganze Welt in seine Literatur einbeziehen. Sie zu beschreiben, ist oft in einer Sekunde getan. Jedoch als Leser, kennt man diesen Vogelschwarm. Weil selbst oft betrachtet. Momentaufnahmen, auf Straße und im Park.

Doch solch Gedanken, machte man sich doch nie. Sie sind verwirrend, dann wieder klar zu fassen. Er sieht die Dinge anders, als wir. Was ist wahr, was Fantasie, was erfunden, was nur leicht überzogen. Man sollte selbst lesen und entscheiden.

Im nächsten Moment verschlingt ihn eine Wiese. Er durchkreuzt eine Filmaufnahmen, eine Frau verändert sich. Es ist genau wie dieser Zirkel in dem er sitzt, es dreht sich alles um ihn, seine Empfindungen und Eindrücke. Aus seiner Sicht sind alle Beobachtungen vielleicht sogar wahr.

Juljana spricht etwas an, was mir selbst schon oft aufgefallen ist. Wir Städter sind  umgeben von Lärm und täglichen Gedanken, die sich scheinbar immer um das gleiche drehen. Ausser wir kommen aus unserem alltäglichen Trott heraus. Lernen wieder zu sehen und zu hören.
Die wohltuend ist die Ruhe oder das Rauschen des Meeres am frühen Morgen.

Dann kommt die Wahrheit. Unerwartet. Klar.

Mein Fazit:
Insgesamt muss ich sagen, das es nicht einfach war dem Buch bzw. der Geschichte zu folgen. Situationen sind bekannt, anderes sehr fremd. Als einem offenbart wird, wer hier erzählt und warum, versteht man es besser. Man braucht viel Zeit, um zu begreifen. Die Bilder auf sich wirken zu lassen.

Verlag : ‎Bullauge

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎ eBook

Seiten: 192 Seiten

ASIN : 398181214X

Veröffentlicht : 1. Januar 2018

[Rezension #682] „Mord. Macht. Schule“ von Dieter Kaufmann

Meine Meinung:
Ein Mord mit einem Fäustel geschieht, wer ist der nächste. Yunus Abbas und sein Team, sind wieder auf der Suche. Auf der Spurensuche. Denn diesmal ist es nicht einfach, den Täter zu finden. Die Wahrheit wird verdreht. Alibis sind nicht nachvollziehbar oder gar nicht vorhanden. Frau Dr. Winter, eine zauberhafte Dame  aus dem Altenstift, hilft mit ihren Beobachtungen. Herr Wilde, der gehörlos, aber eine sehr gute Beobachtungsgabe besitzt, ist ein wertvoller Zeuge. So kommt auch Detlef Sommer ins Spiel, der bei den ersten Befragungen als Gehörlosendolmetscher assistiert.

Es wird zunehmend spannender, Fotos werden zu hilfreichem Anschauungsmaterial. Viel Recherchearbeit ist zu tun. Puzzeln auf höchstem Niveau.

Teambesprechungen, bringen Neues zu Tage. Man tauscht sich aus. Ideen führen  zum nächsten Schritt. Tolles Konzept finde ich. Nachvollziehbar ist ein jeder Schritt. Lücken bleiben kaum. Manches Teil fehlt, so dass das große Ganze, sich nur langsam zeigt. Wirklich großartig geschrieben. Man fühlt sich, wie ein Teil des Teams. Rätselt mit.

Mein Fazit:
Der Mord an Regine Schwarz, wird zum Wettlauf mit der Zeit. Am Schluss heißt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ich hoffe Yunus Abbas und das Team kommen rechtzeitig. Seid gespannt, denn hier mit dem ersten Band, beginnt eine Reihe, die wunderbar unterhält. Mir hat es viel Freude bereitet.

Verlag ‏ : ‎ Independently published (7. Oktober 2018)

Sprache ‏ : ‎ Deutsch

Taschenbuch ‏ : ‎ 378 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 1724051881

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-1724051882

[Rezension #681] „Lauf in den Tod“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
In was ist da Torben nur reingeraten. Der Kindheitsfreund von Andreas Rauscher, taucht bei ihm zu Hause auf und steht unter Schock.
Nach einigen Nächten im Krankenhaus, fängt er sich wieder. Doch das Gesehene bleibt.
Die Laufgruppe ist wie eine Familie. Torben gehört dazu.
Natürlich deutet erst alles auf ihn hin. Das will Andreas aber nicht hören, er glaubt an dessen Unschuld.
Auch ich war mir unsicher in Bezug auf Torben.

Als es zum nächsten Mord innerhalb der Laufgruppe kommt, werden auch die oberen Polizeikräfte nervös und verlangen Ergebnisse.

In der Mitte des Buches, habe ich eine Verdächtige. Doch ist sie das wirklich, oder hängt sie nur mit drin. Es bleibt alles hinter undurchsichtigem Nebel verborgen.

Das Thema Laufen wird stark thematisiert. Ich denke das der Autor selbst, Erfahrungen mit dem Laufen hat oder es liegt eine gute Recherche zugrunde.

Andreas Rauscher, was für ein Kriminalkommissar. Er besitzt Zielstrebigkeit und was man Kombinationsgabe nennt.
Keine Minute lässt ihn dieser Fall los.
Das Einzige was mich stört, ist die Beziehung zu Lena.
Er hängt manchmal zu oft mit den Gedanken bei ihr.

Elke Erb ist eine Person die sich wunderbar in das Team einfügt.

Dr. Quast ist wie immer kompetent und gibt dem Team, viele gute Hinweise.

Debbie geht mir dagegen auf den Nerv. Frau Winter tut mir wirklich leid.

Wie immer sind in dem Buch Menschen die man gut einschätzen kann, andere nicht. Aber dieses Unwissen oder nicht hinter das Äußere schauen zu können, macht die Spannung aus. Vorallem Elisabeth kann ich nicht einordnen. Sie spielt mir zu sehr mit den Männern. Sie ist der Verführung zugetan.

Schreibstil:
Kurzweilig, voller Spannung. Rasch geht die Geschichte voran. Man rätselt mit. Ein roter Faden begleitet einen durch die Seiten. Spürt die Ratlosigkeit, die Andreas Rauscher andauernd bewegt.

Mein Fazit:
Sehr gerne, habe ich diese Fortsetzung der Reihe gelesen. Andreas Rauscher ist und bleibt ein toller Kommissar. Er leitet das Team gut an, auch wenn er manchmal vorprescht, ohne auf die Anderen zu warten. Seine Beziehung zu Lena ist mir ein Dorn im Auge. Mal sehen wie es mit den Zweien weiter geht. Eine Andere Beziehung wäre mir lieber.
Lasst euch überraschen.

Verlag‏: ‎ mainbook Verlag

Sprache ‏ : ‎ Deutsch

Taschenbuch ‏ : ‎ 216 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3981357108

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3981357103

[Rezension #680] „Nordlichter über Alaska“ von Mara Winter aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Durch Haileys Schuld, hatte Alex einen Unfall. Nun ist sie auf dem Weg, nach Alaska zu Cole, Alex‘ Bruder. Dort hilft sie auf der Ranch, wenn sie denn heil ankommt. Denn die Ratschläge von Alex, hat sie natürlich nicht befolgt. Wie dumm das wahr, merkt sie jetzt. Der nächste Schock kommt als sie erfährt, auf was für einer Ranch sie aushelfen soll.

Amüsanter Einstieg mit Hund. Ich grinse gerade vor mich hin. Hailey stellt sich aber auch an.

Doch wie Alex schon gesagt hat, ist Hailey aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Sie gibt nicht so schnell auf. Langsam aber stetig, nähert sie sich nicht nur den Hunden, sondern auch Cole an. Doch Cole hat eine verletzte Seele, die tiefe Trauer belastet.
Wird er sich öffnen?

Also ich finde das Hailey, eine wirklich starke Frau ist, die alles versucht um hilfreich zu sein.
Sie hat Ängste, die sie blockieren. Das wird gut dargestellt. Glaubhaft.
Kann mir das alles gut vorstellen. Die Hütte, die Hunde.

Cole hat sich tief zurückgezogen. Lässt kaum jemand an sich ran. Aber seine Liebe zur Natur und den Hunden ist fühlbar.

Mir fehlt nur ein wenig mehr Ausschmückung. Das Gefühl bei dem Blick auf Alaskas Wildnis, kommt nicht so stark rüber, wie ich mir das gewünscht hätte.
Die Protagonisten interagieren gut miteinander. Leider wird Kaya nur erwähnt, man erfährt fast nichts von ihr. Schade.

Dana find ich dagegen klasse. Ich mag sie sofort. Über ihren Mann muss ich schmunzeln.

Mein Fazit:
Kurzweilige Geschichte, die einen gut unterhält. Mit Fellnasen, dem Wissen das man Ängste überwinden kann und an sich glauben soll. Vor dem Hintergrund der Wildnis Alaskas.

[Rezension #679] „Mord ohne Leiche“ von Dieter Kaufmann

Meine Meinung:
Auf der Frankfurter Buchmesse, traf ich Dieter Kaufmann.
Wir hatten, ein sehr nettes Gespräch. Danach wusste ich, ich möchte dieses Buch haben.
Mir war das Glück hold, so trug ich „Mord ohne Leiche“ einen Frankfurter Krimi, nach Hause.
In der Geschichte geht es darum, dass Joachim Lewenthal sich wundert, dass er seine Freunde nicht erreichen kann. Weder über Festnetz noch Handy. Auch sonst reagieren sie eigentlich ziemlich schnell, wenn er eine Nachricht schickt. Doch diesmal nicht. Schon eine ganze Weile, hat er nichts mehr von ihnen gehört. Als Privatdetektiv, der er ist, schrillen bei ihm alle Alarmglocken. Es lässt ihm keine Ruhe. Nach einer kleinen Notlüge, gelingt es ihm einen Blick in die Wohnung zu werfen und was er sieht schockiert. Wo sind seine Freunde? Was ist geschehen? Er stellt selbst Recherchen an, kooperiert mit der Kriminalpolizei und hat gute Ansätze was die Aufklärung angeht.

Verdächtige gibt es einige. Auch ich habe da so meine Überlegungen angestellt. Doch auch wenn ich weit daneben lag, hat mich der Weg zum Täter, mehr als gut unterhalten. Ein durchgehend roter Faden, logische Handlung und Täterermittlung, dazu noch sehr gute Recherche wie eine solche Ermittlung abläuft, hat mich begeistert. Es gab weder Lücken, während des Lesens, noch Fragezeichen am Schluss. Die Protagonisten waren sehr realistisch. In Joachim erkannte ich jemanden wieder, der erst kurz zu meinem Bekanntenkreis gehört. Der Stil seiner Kleidung, kam mir sofort bekannt vor. Das hat mich amüsiert und mich auch positiv gestimmt.

Joachim mochte ich von Anfang an.
Matthias Schwarz ist Joachim Lewenthals Lebensgefährte. Der aber leider nicht so oft auftaucht.
Detlef und Thomas Sommer sind Freunde von Joachim. Auch sie sind mir sympathisch.
Beim Team geht alles Hand in Hand.

Yunus Abbas ist der leitende Ermittler, zusammen mit seiner Ehefrau Sabine gehören sie zum Team. Beide sind mehr als kompetent und gewissenhaft im Job. Genau wie Michael Nosek. Dr. Gabriele Reiz kümmert sich um die Beweise als Gerichtsmedizinerin. Dafür macht sie auch mal Überstunden. Tolle Frau. Birgit Holzapfel ist alleinerziehend mit Sohn Malte. Wie sie den Spagat schafft, großartig. Eine sehr liebende Mutter. Bernhard und Isabel sind ein Paar. Bernhard gehört zum Team. Jeder im und außerhalb des Teams, trägt mit Wissen und Ideen dazu bei, das Rätsel zu lösen. Auch die Kommunikation untereinander, war auf Augenhöhe.

Schreibstil:
Fein und mit viel sprachlichem Geschick, lässt uns Dieter Kaufmann an diesem Frankfurt-Krimi teilhaben. Es war mitfühlend, spannend, gab einem nachzudenken. Man fühlte die Neugier zu wissen, was geschah.

Mein Fazit:
Diesen Autor werde ich definitiv im Auge behalten. Denn er hat mir viel Freude gebracht. Spannung und einen feinen Kriminalroman, der mich wunderbar unterhalten hat. Von Beginn bis zum Schluss. Die Aufklärung war genau das, was man nicht erwartet hat. Die Vergangenheit hängt manchem nach. Manche geben ihr die Schuld für das Leben das man zu führen gezwungen ist, und doch muss man die Vergangenheit akzeptieren und nach vorne schauen.

Herausgeber : ‎ Independently published (25. März 2024)

Sprache ‏ : ‎ Deutsch

Taschenbuch ‏ : ‎ 359 Seiten

ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8875789519

[Rezension #678] „Meerjungfrauen küssen gut“ von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki

Meine Meinung:
Kailani liebt es mit ihrem Meerjungfrauenflossen zu schwimmen. Die Aufmerksamkeit zieht sie so auf sich. Bei einem Auftrag, lernt sie Herrn Sommer kennen. Marten. Nach ein paar lockeren Dates, merkt sie, dass er ihr nicht aus dem Kopf geht. Was soll sie tun? Sie fliegt bald nach Kalifornien, denn sie hat einen Job bekommen, in einem großen Park. Ramona ihre beste Freundin, ist sehr traurig darüber. Kailani macht Nägel mit Köpfen und nimmt sie einfach mit. Zumindest für einen Urlaub. Dort eingetroffen, machen sie wunderbare Dinge. Sie frühstücken bei „Denny’s“, die leckeren Pancakes. Lassen sich im Cabrio, die Haare vom Wind durchwehen und viel Schönes mehr, haben sie auf ihrem Plan.

Allerdings stellt sich die Wohnungssuche mehr als schwierig dar. Zum Glück gibt es Ray. Das Zusammentreffen zwischen ihm und Ramona verspricht mehr.

Herrlich, stelle ich mir die kalifornischen Strände vor. Das Rauschen der Wellen, den Sonnenuntergang und das Leben im Golden State. Das bringen die Autorinnen wunderbar rüber. Wenn ich aber so viel essen würde wie die Zwei, könnte man mich Rollen. *Kicher*

Amanda, Kailanis neue Nachbarin löste zuerst Augenrollen bei mir aus. Doch sie hat sich in mein Herz geschlichen. Manchmal sollte man Menschen, einfach besser kennenlernen, bevor man urteilt.

Elias und Mike kommen bei mir, auf jeden Fall, auf die Negativseite. Denn Mike ist immer lieber mit Freunden weg, als Kailani zu helfen und Elias nervt Ramona einfach nur. Obwohl sie ihm klipp und klar gesagt hat, dass sie nichts mehr von ihm will. Hatte schon mit auftauchen und einem körperlichen Schlagabtausch zwischen Ray und Elias gerechnet. Er hätte es verdient.

Mein Fazit:
Eine Meerjungfrau die nach Kalifornien zieht, um dort ihren Traum zu leben. Sie muss einiges zurück gelassen. Vorallem geliebte Menschen. Von mir aus hätte das Buch, noch dreimal so dick sein dürfen. Manche Szene länger. Ich habe mich gern, nach Kalifornien entführen lassen.

Herausgeber ‏ : ‎ Independently published (1. März 2024)

Sprache ‏ : ‎ Deutsch

Taschenbuch ‏ : ‎ 264 Seiten

ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8874423100

[Rezension #677] „Wichtellogik und besondere Geschenke“ von Valerie le Fiery und Frank Böhm

Meine Meinung (Geschichte 1) :

Galapagos ist das Chefrentier sozusagen. Das Leittier und mag den dienstältesten Wichtel Grumpello, gar nicht. So scheint es zumindest. Grumpello grummelt auch etwas viel. Zieht Rin, Ran und Run zu Arbeiten her, obwohl Frau Claus ihm die Aufgbe übertragen hat.

Santa Claus ist krank und nun soll er alles vorbereiten.

Doch alles geht schief. Wer soll nun helfen. Gemeinsam nur können sie es schaffen.

Manchmal sollte man sich hinterfragen. Über den eigenen Schatten springen, hilft auch.

Mein Fazit:

Eine schöne Geschichte über Vorurteile, Missverständnisse und das Reden einiges zu lösen vermag, was verfahren zu sein scheint.

Meine Meinung (Geschichte 2):

Weihnachtsbesorgungen stehen an. Aber ohne einen ordentlichen Kaffee, wird das nichts. Der muss schon sein. Ein älterer Herr spricht ihn an. Er bittet um etwas. So nimmt die Geschichte ihren Lauf, denn der Mann ist zwar nicht mehr da, aber ein kleiner Junge der Hilfe braucht.

Thorsten hilft gerne, gerade weil ihm auffällt, wie schlecht es manchen Menschen geht. Er will Kai und seiner Mutter helfen. Das finde ich wirklich wunderschön. Sehr ergreifend. Er kauft mit Kai ein.

Überrascht auch am nächsten Tag, mit seinem ganz selbstlosen Tun. Manchmal braucht es ein Wunder. Mit oder ohne Zutun eines älteren Mannes.

Mein Fazit:

Selbstlos ist Thorsten, mit viel weihnachtlichem Wunder und Herz, hilft er. Wer der ältere Herr war, können wir nur mutmaßen, aber egal ob glauben oder nicht. Es ist genau das, was wir alle suchen. Dieses weihnachtliche Idyll. Möge es für uns alle solche Momente geben.

[Rezension #676] „Das kleine Häwas“ von Saskia Niechzial, Patricia Pomnitz, Marielle Rusche aus dem Jupitermond Verlag

Meine Meinung:

Wie ist das wenn man nicht verstanden wird. Immer nur „Häwas“ hört. Einem die Wörter nicht aus dem Mund kommen, wie man sie im Kopf hat. Geliebt von der Familie, wird er dennoch  immer trauriger.

Da gibt es nur eine, die helfen kann. Die „Zauberin der Worte“.Sie hilft, verurteilt nicht. „Häwas“ wird mutiger. Ab und an gibt es Rückschläge. Doch es gilt nicht aufzugeben. Dafür hat die „Zauberin der Worte“ gute Zaubersprüche parat.

Liebevolle Illustrationen, in warm gehaltenen Farben, begleiten die Geschichte. Man fühlt sich wohl. Man ist berührt von der Geschichte, vorallem, wenn man selbst ein Kind hatte, das nicht wirklich sprach. Schön das ein Buch auf kindliche Weise und sanft Aufklärung betreibt.

Mein Fazit:

Herzerwärmende Geschichte mit einem ernsten Hintergrund. Sprachentwicklungsstörungen, sind für die Menschen die es betrifft sehr belastend. Sich nicht äußern zu können, oder aus Scham sich nicht zu äußern wegen Angst ausgelacht zu werden.

Dieses Buch setzt bei den Kleinsten an. Mit hilfreichen Tipps für die Eltern. Ich finde es wunderbar.

Mit dem Kauf dieses Buches unterstützt man den Verein „Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V.“

[Rezension #675] „Warum Weihnachtswunder manchmal ganz klein sind“ von Erhard Dietl aus dem Oetinger Verlag

Meine Meinung:
Das kleine Käuzchen weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Sein Baum wird gefällt und abtransportiert. Er soll zum Weihnachtsbaum werden. Ganz fest hält es sich am Baum. Denn er kennt doch nichts anderes. Als er entdeckt wird, meinen es die Menschen gut mit ihm. Zum Glück.

Wunderschöne Illustrationen von Andrea Stegmaier, begleiten das Käuzchen auf seiner Reise. Kinder können so viel entdecken. Sie lernen das man Tieren helfen soll, wenn sie in Not sind. Der Text passt großartig dazu. Nicht zu lang ist er, damit die Konzentration der Kinder bleibt.
Am Schluss gibt es noch Tipps, was man machen sollte, wenn man ein Wildtier findet. So hat das Buch auch noch einen Lerneffekt.

Mein Fazit:
Ein Käuzchen auf Reisen. Wird von Menschen aufgepäppelt und gut behandelt. Schöne Illustrationen und ansprechender Text. Mir tut nur leid, dss man seinen Baum gefällt hat. Das macht mich traurig.