Weltentaucher Schatzsuche :D auf Bettina´s Welt

Heute ist es endlich soweit 🙂

bei Mel von

www.bookrecession.wordpress.com

unter dem Link:

http://bookrecession.wordpress.com/2013/06/29/blogparade-schatzsuche-weltentaucher-tag-2/

und auch auf meiner Seite heißt es Weltentaucher-Schatzsuche!

Ich freu mich auf eure zahlreichen Besuche! Schaut rein, lest meine selbstgeschriebene Geschichte zum Thema Weltentaucher und findet einen der zwei Buchstaben dieses Tages. Na habt ihr ihn schon entdeckt? Nicht ?

Dann fröhliche Suche!

Marias ganz besonderer Geburtstag

Das Klappern der Töpfe und das Bellen ihres Wolfshundes Tren machten Maria unmissverständlich klar, dass es Zeit war, sich von ihrem Lager zu erheben. Sie blinzelte, Sonnenstrahlen suchten durch die Ritzen der Fensterläden einen Weg in ihre Kammer. Bilder kreisten in ihrem Kopf. Immer wieder diese Bilder und derselbe Traum Nacht für Nacht. Sie verstand es nicht. Warum nur verfolgte sie in ihren Träumen ein junger Mann? Sie hatte ihn noch nie gesehen, im Dorf und auch nicht während der Reisen mit ihrem Oheim. Mutter hatte immer gesagt, dass Träume uns warnen konnten oder einfach nur Träume waren. Maria schüttelte die Gedanken ab, zog sich rasch an, flocht ihre Haare und sprang die Treppe hinunter.

Kuppelsicht_u

„Schön dass du auch mal kommst Kind. Hast wohl vergessen was für ein Tag heute ist.“ Ihre Großmutter schenkte ihr ein liebevolles Lächeln.

„Was für ein Tag ist denn heute?“ Maria überlegte und sah ihre Großmutter ratlos an.

„Dein Geburtstag, meine Kleine“, sagte sie und zauberte einen Kranz aus Wildblumen hinter ihrem Rücken hervor. Marias Augen glänzten wie zwei funkelnde Sterne.

„Das hab ich ja ganz vergessen!“, schrie sie und hüpfte aufgeregt auf und ab.

„Du würdest deinen Kopf vergessen, wenn er nicht angewachsen wäre“, sagte ihre Großmutter lächelnd. „Beeil dich, wir haben noch eine ganze Menge zu tun.“ „Natürlich.“ Maria ging zum Wasserfass nach draußen, um die Beete zu gießen. Ihr Gesicht spiegelte sich in der glatten Oberfläche. Sie betrachtete sich einen Moment. Dann nahm sie die Kanne und füllte sie mit dem kühlen Nass. Der Gemüsegarten lag im Schatten hoher Bäume, am Nachmittag würde die Sonne die Karotten, Bohnen  Kartoffeln und Tomaten mit ihrer Wärme beglücken. Kanne um Kanne verteilte sie auf den Beeten. Ihre Großmutter, die den wunderschönen Namen Melisande trug, richtete auf dem Tisch vor der Hütte das Frühstück her. Maria wusch sich die Hände, spritzte sich etwas Wasser ins Gesicht und trocknete sich mit einem Tuch beides ab. Ein Laib Brot, selbstgemachte Butter, Erdbeermarmelade und ein Krug frischer Milch standen bereit. Sie griff hungrig zu.

„Würdest du bitte nachher noch zum Strand gehen?“, fragte ihre Großmutter beiläufig. Erdbeermarmelade hing an ihren Mundwinkeln.

„Brauchst du wieder neue Muscheln?“

„Ja, denn ich möchte ein Windspiel bauen. Das Klappern verscheucht vielleicht ungebetene Mitesser.“

„Darf ich dir dabei helfen?“ Maria war ganz aufgeregt. Sie liebte es, ihrer Großmutter beim Basteln zu helfen.

„Sehr gerne. Wir brauchen aber möglichst viele davon. Nimm den Korb mit, dann ist es einfacher für dich.“ Maria nickte und trank ihren Becher leer, wusch ab, während ihre Großmutter sich um die Tiere kümmerte. Sie solle sich Zeit lassen hatte Melisande aus dem Stall heraus gerufen.

 

Wald_CollageMaria machte sich auf den Weg. Zwischen ihrem Zuhause und dem Meer lag ein kleiner Wald. Die Bäume rauschten freundlich. Hier und da pickten Vögel im Laub herum oder Eichhörnchen hüpften von Ast zu Ast. Zwei ganz besonders freche kamen kopfüber die Rinde herunter, sahen sie, neigten ihre Köpfe nach rechts und fuhren mit ihrem Spiel fort, sich gegenseitig zu jagen.

Sie roch das Harz der Bäume, die Pilze, die ganz in der Nähe wachsen mussten. Wenn man ganz still war, hörte man den Wald atmen und den Bach, der weiter drin floss, plätschern.

Maria ging über eine Lichtung, dort wuchsen die seltsamsten Pflanzen. Alte Pflanzen für die sie keinen Namen kannte. Wer die hier wohl angepflanzt hatte? Erst vor ein paar Monden hatte sie die Lichtung entdeckt. Seltsam war nur, dass sie egal wie sehr sie es auch versuchte, nicht näher an sie heran kam. Ungefähr zwanzig Schritte entfernt, weiter ging es nicht. Irgendetwas verhinderte, dass sie ihnen nahe kommen konnte. Nur was? Es war ihr ein Rätsel.

Maria ließ die Lichtung hinter sich und wanderte weiter. Am Strand war sie sehr froh ihre Jacke nicht zu Hause gelassen zu haben. Der Wind zerzauste ihre Haare. Sie blickte hinaus aufs Meer. Ein Fischer zog seine Netze aus dem Wasser, ein paar Möwen flogen nach Beute Ausschau haltend, über dem Schiff hin und her.

Gerade als sie den kleinen Abhang hinunter gehen wollte, bemerkte sie etwas, das ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie ging näher heran. Eine Tasche aus Leder lag auf dem Gras. Wo kam die her? Maria sah sich um, doch niemand war da, dem diese Tasche gehören könnte. Sie hob sie auf. Neugierig untersuchte sie das Leder. Pergamente lagen darin, doch sie kannte die Sprache nicht, auch nicht die Formeln oder Zeichen die darauf notiert waren. Nochmals wandte sie ihren Kopf in alle Richtungen. Dort war eine Bewegung. Aus dem Augenwinkel heraus hatte sie etwas gesehen. Ja, dort! Maria sah ihn und konnte es nicht glauben. Es war der junge Mann aus ihren Träumen, der dort leibhaftig am Strand aufgetaucht war.

Ende

 

Hier könnt ihr am Schluss der Schatzsuche dann das Lösungswort eingeben: 

http://www.weltentaucher.hilke-gesabussmann.de/gewinnspiel-losungswort/

http://www.weltentaucher.net/

http://www.amazon.de/Die-Legenden-Weltentaucher-Der-Aufbruch/dp/1484175360/ref=tmm_pap_title_0

 

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