[Liebster Award] Nominiert von Irmgard Rahn von Books of Reality

liebsteraward

Liebe Freunde des guten Buches, ich wurde nominiert!

Der „Liebster Award“ ist bei mir gelandet.

Die liebe Irmgard Rahn von Books of Reality gefiel mein Blog und so darf ich ihre 10 Fragen beantworten. Den ganzen Beitrag könnt ihr unter  www.irmgardrahn.com/2016/01/26/mein-liebster-award lesen.

Es sind gute Fragen, die mich lange grübeln ließen. Sie sind klug und gut erdacht.

1. Warum bloggst du?

Warum? Das ist eine gute Frage. Weil ich unabhängig von Twitter und Facebook eine Plattform wollte, auf der ich alles veröffentlichen kann was mich beschäftigt. Also meine Projekte, Gedichte, Gedanken, Alltägliches oder tolle Veranstaltungen. Nun sind es über 600 Beiträge und ich bin sehr zufrieden, mit dem Ergebnis. Es sind ca. 180 Follower die sich über mein Geschriebenes informieren. Manche Leser kommen aus weit entfernten Ländern. Wobei ich immer noch nicht weiß, wie sie meinen Artikel lesen können.

2. Wie lange bloggst du schon und willst du weitermachen?

Mein Blog feiert dieses Jahr sein 3-jähriges Bestehen. Was mich ein bisschen stolz macht. So lange ich gerne blogge, mich nicht unter Druck setzen muss. Auf die Art: jetzt musst du aber wieder mal was schreiben, werde ich weiter bloggen und meine Welt, mit der Welt da draußen teilen. Mit Menschen die interessiert sind. Scheinbar gibt es ein paar davon. 😉

3. Wie wichtig ist der Blog für dich?

Sehr Wichtig! Denn er zeigt auch über die Jahre hinweg, wie sehr sich mein Verhalten im bloggen geändert hat. Ich bin sicherer geworden im Schreiben, nicht nur was meine Projekte angeht, auch in den Rezensionen. Hatte ich im ersten Jahr noch das Gefühl, das ich auf keinen Fall das Negative zu sehr hervorheben sollte, versuche ich nun auch das Negative nicht zu verschweigen, es einfach freundlich zu umschreiben. Es gibt sehr gute Bücher und es gibt Bücher bei denen der Funken einfach nicht überspringt. Das sage ich jetzt klar und deutlich. Bisher jedoch sind mir noch keine Bücher über den Weg gelaufen, die man gar nicht lesen konnte. Abgebrochen habe ich deshalb bisher keines. Es ist also sozusagen ein Spiegel meines Lebens. Ein Buch in dem ich vor und zurückblättern kann. Auch als meine Gedankenstütze, was ich alles erlebt habe. Und wenn man mal die Jahre durchblättert, wie in einem Tagebuch, waren es meist wundervolle und bemerkenswerte Begegnungen mit Menschen die mich berührten, gerade diese Menschen in meinem Leben nicht mehr wegzudenken sind und Momente die mich schmerzten, Verluste und Ängste die mich beschäftigten. Aber sie waren immer da. Meine Freunde, die ich erst durchs bloggen und schreiben fand.

4. Findest du, dass ein Blog für Marketing geeignet ist?

In gewisser Hinsicht schon. Man erreicht viele Menschen, allerdings fällt mir in letzter Zeit auf, dass Menschen zwar meinen Blog besuchen, aber nur das Neueste lesen. Natürlich ist dies Wichtig, aber mir würde es eben auch gefallen, wenn sie verweilen würden und mal durch die Kategorien lesen – Querlesen sozusagen.

5. Wie finden du bei der riesigen Bandbreite und Anzahl der Blogs die, die dir gefallen?

Mir kam da das Glück zu Hilfe und die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“! Auch ich verschenkte Lesefreude und nach Anmeldeschluss gab es eine Liste, mit vielen tollen Bücherblogs. Leider hat dann mein Laptop den Geist aufgegeben und die Liste verschwand in den Untiefen der defekten Festplatte. Ich hoffe dieses Jahr wird die Aktion wieder gestartet. So das ich möglichst viele neue Blogs kennen lernen darf.

6. Hast du eine bestimmte Zeit, in der du bloggst oder je nach Inspiration?

Eigentlich je nach Inspiration. Manchmal fällt mir unterwegs etwas ein, dann schreib ich ein kurzes Memo auf meinem Handy und setze mich später hin um etwas darüber zu schreiben. Mir ging es aber auch schon so, dass ich Tageweise nichts schreibe. Gerade weil mir nichts gut genug schien und dann macht es klick und ich weiß, wie ich es angehen muss. Erst dann wird es gut.

7. Gibt es ein Vorbild, dem du nacheiferst?

Als Autorin möchte ich so gut sein wie viele meiner Freundinnen. Da wären Andrea Bielfeldt, Lea Nicolai, Katrin Gindele, Peter Brentwood, Claudia Schröder und Sascha Schröder, Sandra Hausser, Ina Tomec, Ulrike Bartlitz, Claudia Kociucki, Medusa Mabuse, Hilke-Gesa Bußmann, Sina Müller, Arwyn Yale, Manuela Inusa, Roberta Gregorio, Nina Hasse, Valerie le Fiery, Frank Böhm und derer so viele mehr. Sie sind Inspiration pur für mich. Sie erschaffen dass was ich nicht schaffe. Sie alle arbeiten an einem Projekt und beenden dies auch. Dieses Durchhaltevermögen hätte ich gerne.
Also Bloggerin bin ich eigentlich mir selbst treu. Schreibe was mich berührt, was mich beschäftigt. Doch gibt es eine die ich hier hervorheben möchte. Meine liebe gute Freundin Mel Döring vom https://bookrecession.wordpress.com/ Wenn ich Probleme habe und nicht weiter weiß, dann ist sie da.

8. Hast du mehr als einen Blog?

Zwei an der Zahl.
Einmal den Blog rund um mein Autoren Dasein unter www.bettinalippenberger.de und einen für meine Kinderbuchreihe von dessen Bücher auch zwei ins Englische übersetzt wurden. Zu finden unter https://kruemelchenundseinefreunde.wordpress.com/ auf dem ich nicht nur neues von den Büchern erzähle sondern auch Rezensionen von Kinderbüchern veröffentliche.

9. Schreibst du einen Post und drückst sofort ‘publish’ oder lässt du das Thema ’sacken’ und publizierst es später?

Es gibt Zeiten an denen ich sofort zufrieden bin und publish drücke und an anderen Tagen erlaubt mir die Zeit nicht fertig zu werden oder ich bin unzufrieden, dann muss so ein Beitrag auch mal ein Tag warten.

10. Bist du glücklich mit dem Aussehen deines Blogs oder suchst du Wege ihn zu ändern?

Mit beiden Blogs bin ich sehr zufrieden. Ich tausche ab und an mal die Bilder vom Hintergrund oder das Bild oben aus, je nach Jahreszeit oder Laune. Ansonsten bleibt er genau wie er ist. Den Kinderbuchblog lasse ich seit Anbeginn so und finde ihn genau richtig.

Die Nominierten:

www.peterbrentwood.weebly.com Peter
www.reginasgedankenwelten.wordpress.com  Regina
www.bildersternchen.wordpress.com Sternchen
www.myna-kaltschnee.com Manuela
www.das-mondmalheur.de Anette
www.mimisleseecke.wordpress.com Minje
www.diogenesclubbing.wordpress.com Rosa
www.andreamaluga.wordpress.com  Andrea
www.lesezauber.net Melanie
www.sumsesbuecherregal.wordpress.com Susanne

Nach den tollen Fragen wird es richtig schwer, sich auch gute auszudenken. Dann mal los.

Meine Fragen an euch:

1. Um was geht es in eurem Blog.

2. Wo hast du deine Leser gesucht? Hast du sie direkt angesprochen?

3. Welche Themen oder Dinge würde man nie auf deinem Blog finden?

4. Wie bekommst du Familie und den Blog unter einen Hut?

5. Machst du mit bei „Blogger schenken Lesefreude“? Was hältst du von der Aktion?

6. Hast du eine Buchhandlung deines Vertrauens? Wenn ja stell sie bitte kurz vor.

7. Wie wichtig sind dir Buchmessen?

8. Gibt es auf deinem Blog sogenannte Blogpausen. Zum Beispiel wenn du im Urlaub bist? Oder zu festen Jahreszeiten?

9. Teilst du, wenn dir ein Beitrag von jemand anders gut gefällt, diesen auch auf Facebook, Twitter oder rebloggst ihn?

10. Was bevorzugst du? Ebook, gedrucktes Buch oder Hörbuch?

Die Regeln:

1. Nenne den Blog, der dich nominiert hat.
2. Beantworte die Fragen.
3. Nominiere 10 Blogs die unter 200 Follower haben.
4. Sagen den Bloggern das sie nominiert wurden.
5. Denke dir 10 tolle Fragen aus, die sie beantworten sollen.

[Liebster Award] Meine Nominierten und ihre Antworten

Meine wundervolle Autoren Kollegin Nina C. Hasse, hatte mich doch tatsächlich 2014 für den „Liebster Award-discover new blogs!“, nominiert und mir 11 tolle Fragen gestellt. Diese beantwortete ich nur zu gern! 😀 Hier geht es zum Link: bettinalippenberger.wordpress.com/2014/03/09/liebster-award-nominiert-von-nina-c-hasse-11-fragen-an-mich/ Nun haben … Weiterlesen

[Aktion] Thema : How to write…

How-to-write

Erst Mal lieben Dank an Hannie das ich bei der tollen Aktion mitmachen darf!

Ihr findet sie hier:

Drelinda

Thema: How to write!

Hallo mein Name tut hier nichts zur Sache *kicher*
Entschuldigt ich habe mal wieder einen Clown gefrühstückt.
Mein Name ist Bettina Lippenberger und ich wurde vor fast 40 Jahren in der schönen Stadt Ravensburg, das wahrscheinlich jeder von den Spielen kennt die bei einem so im Schrank lagern oder auch von den Puzzle die man schon zu Hunderten zusammen gesetzt hat, kennt.
Ich bin Mama einer tollen Tochter, die mich ab und zu auch mal an die Decke gehen lässt – ich kann dann immer die Spinnweben entfernen, echt praktisch – und seit 20 Jahren vergeben an den tollsten Mann der Welt. Hört man in den heutigen Zeiten nicht mehr so oft. Ich meinte nicht dass mit dem Mann sondern das man 20 Jahre zusammen ist. Ehrlich gesagt hoffe ich das daraus noch viele Jahre mehr werden. Geheiratet haben wir im September 1999 und flogen dann nach Australien. Warum ich euch das erzähle? Weil es auch mit meinem Schreiben zu tun hat. Australien hat mich fasziniert und ich arbeite seit dem an einem Roman der immer noch nicht fertig ist. Einen Zweiten habe ich begonnen, der auch noch auf seine Vollendung wartet. Australien ist eigentlich der Grund dass ich mit dem Schreiben intensiv begonnen hab.
Eigentlich ging dem Schreiben eine lange Zeit des Lesens in meiner Kindheit und Jugend voraus. Natürlich kaufte auch ich mir Süßigkeiten mit meinem Taschengeld, doch sobald ich lesen konnte, sparte ich und kaufte mir Bücher.
Viele Jahre verschlang ich Unmengen davon. Einen echten Buchstabenkopf habe ich mir angeeignet. Schlecht nur das die Kommasetzung, dort nicht aufgenommen wurde. Das kann ich bis heute nicht. Zum Glück gibt es einen wundervollen Menschen der das für mich macht. Meine liebe Freundin und Lektorin Ramona Gielau. Sie musste schon einige Dinge gerade rücken.
Bisher durfte ich an 2 Kinderbüchern mitschreiben, eine Weihnachtserzählung in einer Anthologie veröffentlichen. Danke an den „Piepmatz Verlag“. Außerdem veröffentlichte ich im November letzten Jahres mein erstes eigenes Kinderbuch. Es begann als Geheimprojekt. Keiner wusste davon. Nur meine Freundin Jennifer Homann und ich. Wir sprachen uns ab, schickten uns Briefe, ja in echt, handgeschriebene Briefe mit Bildern, Texten, Zeichnungen.
Es war wundervoll an diesem Projekt zu arbeiten. Wir mussten erst einmal herausfinden wie sehen sie aus. Was können sie und was nicht. Es war eine sehr intensive Zeit. 1 Jahr haben wir für die ersten 10 Geschichten benötigt.
Von wem ich spreche? Ach stimmt ihr kennt sie ja nicht.
Meine Drei Freunde heißen: Krümelchen, Flöckchen und Fusselchen.

©Bettina Lippenberger

©Bettina Lippenberger

Ganz muntere Gesellen, die sich schon in so manches Abenteuer gewagt haben. Im Moment schreibe ich an Band 2 und an einem Erwachsenen Krimi.
Meine Schreibzeit ist der frühe Morgen, oder einfach immer, sollte mir mal was einfallen. Ich habe immer einen Block und einen Stift dabei. Wenn Beides nicht vorhanden ist, wird auch mal ins Smartphone getippt.
Leider ist das allgemeine Problem immer wieder das mir tageweise gar nichts einfällt und dann kommt wieder so ein Moment wo ich, egal wo ich gerade bin, schreiben könnte bis mir die Finger Blasen werfen. Diese Schreibschübe kommen immer in den unpassendsten Momenten. Bei der Arbeit oder im Bett. Ich versuch mir das Zeug dann immer zu merken, manches geht dabei auch verloren und fällt mir irgendwann in einer ähnlichen Situation wieder ein.
Was benötige ich zum Schreiben: Stifte, gaaaanz viele davon. Meist schreibe ich mit Bleistift. Papier, eine Kanne Tee und viele gute Einfälle!
Was treibt mich an? Ich möchte Geschichten erzählen. Menschen insbesondere gerade Kindern, ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Oder beim Krimi sie mit Spannung und einer einfallsreichen Geschichte in den Bann ziehen.
Mein Leben ohne das Lesen und Schreiben könnte ich mir gar nicht vorstellen. Es ist ein Teil von mir. Wenn ich mal wieder eine schwierige Passage hinter mich gebracht habe, freu ich mich wie ein Schneekönig, okay Schneekönigin muss das wohl bei mir heißen. Es ist ein tolles Gefühl.
Manchmal jedoch ist die Blockade so schwer dass ich ein Mittel einsetze, das mir auf jeden Fall darüber hinweg hilft. Was das ist? Die Musik ! Es gibt Musik bei denen ich schreiben kann, wo die Wörter mir nur so aus dem Stift fließen. Herrlich! In dem Sinne ist es keine Musik die ihr alle tagtäglich im Radio hört, nein es ist etwas Besonderes, und es sind besondere Sänger, Musikgruppen die mir helfen aus dem Loch wieder frei zu kommen.
Die Musikrichtung heißt Americana und Folk. Den besten Laden dafür gibt es in Lewes / England.
„Union Music Store“. Dort gibt es wahre Schätze zu finden und eben jene außergewöhnlichen Bands und Sänger.
Eine Geschichte zu beenden hat etwas Schönes an sich, ist aber in meinen Augen auch traurig. Denn man befasst sich mit seinen Charakteren sehr lang. Sieht wie sie auf einer Treppe sitzen, auf einem Pferd davon galoppieren, am Lagerfeuer usw. Ende schreib ich nicht gern, aber man muss los lassen können. Bereit sein für eine neue Geschichte.

Hier eine kleine Leseprobe aus meinem Buch: „Krümelchen und seine Freunde entdecken die Welt“
(pst… erhältlich auf amazon als Taschenbuch oder eBook beim Traumstunden Verlag Essen)

Krümelchen wird geboren

Die Morgensonne fiel durchs Fenster auf ein halbes Laib Brot, das einsam auf dem Frühstückstisch lag. Im Haus war kein Geräusch mehr zu hören, nur die Katze schlich immer mal wieder durch den Raum. Die Menschen, die hier wohnten, waren alle fort. Die Kinder in der Schule, die Großen bei der Arbeit.
Das Brot seufzte traurig und bemerkte mit Entsetzen, dass es schon zu trocknen begann. Vergessen zu werden, war kein schönes Gefühl.
Plötzlich bewegte sich etwas am Rande seiner Kruste.
Was ist denn jetzt los? dachte es bei sich. Etwas wackelt da doch hin und her. Das Brot versuchte etwas zu sehen, bog sich nach vorne, um einen Blick zu erhaschen, doch es gelang ihm nicht. Es spürte nur das immer stärker werdende Gezerre und Geziehe.
Ein kleiner Krümel hatte sich befreit und schaute in der Küche umher. »He, du da! Das kannst du doch nicht machen, geh sofort wieder an deinen Platz.«
»Will ich aber nicht!«, sagte das Krümelchen trotzig.
»Das ist aber nicht nett von dir, schließlich gehörst du zu mir.« »Ja, aber ich möchte etwas von der Welt sehen und Abenteuer erleben.«
»Du Krümel willst Abenteuer erleben, das ich nicht lache! Die Welt da draußen ist gefährlich.«
»Nur weil du ein Angsthase bist, muss ich ja keiner sein«, begehrte dieser auf.
»Angsthase !? Ich?! Ich habe so viel Erstaunliches erlebt bis ich hierher kam, davon kannst du nur träumen!«, gab es zurück.
Krümelchen hatte sich neugierig auf den Tellerrand gesetzt, um dem Brot zuzuhören.
»Du warst da draußen?«, er deutete zum Fenster.
»Wahnsinn!«
Das Brot lächelte den kleinen Krümel an, wie konnte er ihm auch böse sein, wusste er doch noch nichts von der Welt. »Findest du?«
»Ja! Erzählst du mir bitte, bitte was du dort alles erlebt hast?« »Ich!? Interessiert dich das wirklich?«, fragte das Brot überrascht und geschmeichelt zugleich.«
»Ja, das tut es!« Krümelchen wollte nur zu gerne wissen, wie er entstanden war und wo er herkam. Wen würde das nicht interessieren.
»Lass mich mal kurz überlegen. Eigentlich begann es damit, dass der Bäcker aus Mehl, Hefe, Wasser und Salz einen Teig hergestellt und den dann durchgeknetet hat. Das alles passierte nicht von Hand, sondern mit einer sehr großen Maschine. Hinterher hat er mich und noch einige andere geformt. Der Bäcker sah danach ganz lustig aus, denn nicht nur seine Kleidung war weiß«, lachte das Brot, »nein auch seine Wange und die Nase waren weiß vom Mehl.
Auf einem Backblech durften wir, also die anderen Brote und ich, uns ausruhen. Wir unterhielten uns, bis wir in den Ofen kamen. Dort wurde es uns ganz schön heiß und keiner hatte mehr Lust nur einen Piep zu sagen.
Man hörte nur ab und zu ein Krachen der Kruste. Nach einer Weile bekam ich kaum noch Luft, auch die anderen schnauften und stöhnten. Genau in dem Augenblick als es unerträglich wurde, haben sie uns zum Glück wieder rausgezogen und abkühlen lassen. Das dauerte eine ganze Zeit. In speziellen Körben begaben wir uns dann auf die Reise. Immer fünf zusammen. Es war keine lange Fahrt mit dem Auto, als wir anhielten, wurden wir in eine Bäckerei getragen, ich konnte das auf dem Schild über der Tür lesen, wo es verführerisch nach frischem Gebäck und Kaffee duftete.« Das Brot grübelte kurz. »In…sie nannten sie Regale glaube ich, wurden wir eingeräumt. Es dauerte nicht lange bis einer nach dem anderen von uns weggeholt wurde. Menschen mit kleinen klimpernden Scheiben in der Hand haben uns dagegen eingetauscht. Komisch war das. Als ich an der Reihe war, steckte man mich in eine Papiertüte und ich konnte von da ab leider gar nichts mehr sehen. Nur Geräusche drangen zu mir herein.«
»Was für welche?«, fragte Krümelchen wissbegierig.
»Hmm, das Rauschen von vorbeifahrenden Autos, ein Hupen, dann Geschirrgeklapper. Außerdem nahm ich noch den Duft von frischen Blumen wahr. Dann war da noch ein Bürsten, ich denke, da hat jemand den Gehsteig gefegt und ein Klingeln von einem Fahrrad. Als ich hier ankam, durfte ich endlich wieder raus. War ganz schön eng da drin.«
Krümelchen hatte ganz große Augen. »Du hast wirklich schon eine Menge erlebt!«
»Hab ich doch gesagt!«
Das Brot sah ihn zufrieden an und es freute sich, dass seine Erzählung Krümelchen so in Staunen versetzt hatte.
»Wie lange ist das her?«, fragte Krümelchen.
»Das war erst gestern, nun ist nur noch eine Hälfte von mir da, die andere Hälfte haben die, die mich eingetauscht haben, schon gegessen.«
»Du scheinst ihnen geschmeckt zu haben!«
»Ja und das macht mich auch ganz stolz! Nur leider haben sie mich heute vergessen.«
»Vergessen? Wie das denn?«
» zu verräumen, mich wieder in meine Tüte zu stecken.« Das Brot schnüffelte traurig.
»Wo ist denn deine Tüte?«
»Da drüben liegt sie. « Krümelchen drehte sich in die Richtung und sah die große gelbe Papiertüte auf der Arbeitsplatte liegen. »Wenn ich nicht in die Tüte komme, vertrockne ich noch ganz.«, erklärte das Brot weiter. »Vielleicht kann ich dir helfen.«, sagte das Krümelchen und hüpfte los.
»Die Tüte ist doch zu groß für dich, Kleiner. Und überhaupt, wie willst du dahin kommen?« Krümelchen drehte sich zu dem Brot um, lächelte aufmunternd und erwiderte: »Vertraue mir, ich werde schon einen Weg finden.«

Leseprobe Ende

Seit dem 31.5.2014 bin ich Mitglied des Vereins „Respekt für dich“ der in Wien beheimatet ist. Dies hat mich riesig gefreut. Im letzten Jahr verschickte ich zwei Exemplare von Krümelchen und seinen Freunden nach Wien um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Darum geht es nämlich. Kinder die Gewaltopfer wurden ein Stück vom Glück zurück zu geben, wenn auch nur für einige Augenblicke.
Mein Krümelchen durfte schon Dank Claudia Schröder der Inhaberin von kibo.fm in einer Radioshow mitmachen. Außerdem wandert derzeit ein Taschenbuch durch Deutschland. Die Einladung vom Verlag war ein tolles Erlebnis der Drei, die Geschichte wird dann in Band 2 veröffentlicht, wie auch alle anderen Abenteuer von meinen kleinen Freunden.
Danke für eure Zeit, denn die ist kostbar und dass ihr sie mit dem Lesen meines Artikels verbracht habt macht mich unglaublich stolz!

Eure Bettina

Liebster Award – nominiert von Nina C. Hasse – 11 Fragen an mich

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Meine wundervolle Autoren Kollegin Nina C. Hasse, hat mich doch tatsächlich für den

„Liebster Award-discover new blogs!“,

nominiert und mir 11 tolle Fragen gestellt. Diese beantworte ich nur zu gern! 😀

Hier geht es zu den Fragen / Antworten:

1. Kannst du dich noch an die erste Geschichte erinnern, die du geschrieben hast? Was war das Thema?

Das ist schon zu lange her. Aber als ich wieder mit dem Schreiben begann, war es eine Australien Geschichte. Eine Farm im Outback. Ein Mädchen auf einem Pferd. Es war eine Szene, die immer noch darauf wartet in einem der zwei Australien Romane, die ich noch nicht fertig habe, mitzuspielen.

2. Wie schaffst du es, dein Schreiben in deinen Alltag zu integrieren? Hast du feste Schreibzeiten? Oder schreibst du eher spontan, wenn es gerade passt?

Schreibzeiten gibt es nicht direkt bei mir. Wenn es passt, wird es passend gemacht. Zum Beispiel meine Kleine ist draußen spielen, dann beginne ich zu schreiben. Oder ich habe gerade eine Idee, die notiere ich schnell und schau es mir später nochmal an. Eines jedoch habe ich mir angewöhnt. Ich stehe um 4 Uhr morgens auf und schreibe bis 6 Uhr. Da wird dann Facebook angemacht, alles durchgeschaut, die Emails gelesen und dann beginne ich sie zu beantworten oder Artikel zu schreiben für den Blog. Auch die eine oder andere Zeile zu meinen Projekten bringe ich so auf das Papier.

3. In welchem Genre bist du zumeist unterwegs? Und an welchem anderen möchtest du dich gerne noch versuchen?

Oh das sind einige. Kinderbuch, Krimi, Fantasy, Roman um die 1900, Australien Roman um die 1960, aber ich schreibe auch Geschichten im Hier und Jetzt. Ob es für das Alles Genres gibt und wie die heißen weiß ich nicht. Versuchen möchte ich mich hmmm…nein eigentlich bin ich mit meiner Auswahl ganz zufrieden. Gedichte schreibe ich außerdem noch.

4. Welche großen Themen des Lebens bewegen dich beim Schreiben und fließen in deine Texte     ein?

Der Tod. Hört sich im ersten Moment gruselig an, doch mein Leben ist leider von Verlusten vieler lieber Menschen gespickt. Auch ich bin diesem dunklen Gesellen, zum Glück durch die Arbeit vieler Schutzengel, schon ein paar Mal entkommen. Ich will Leben und das Leben genießen. Will anderen eine Freude machen, denn ich weiß wie schnell es vorbei sein kann.

5. Wie findst du neue Ideen? Was inspiriert dich?

Die Natur, das Leben, kleine Situationen. Schreiben ist nur möglich, wenn ich vorher in meiner Umwelt was gefunden habe, bei dem es wieder Klick macht. Sogar ein Wort reicht schon, das mir jemand gibt. So entstand aus dem Wort „Fuchs“ der Epilog zu meinem Krimi „Zeit der Rache“ an dem ich gerade schreibe.

6. Hast du eine Lieblingsfigur in der Literatur?

Das ist wirklich schwer.

Oberst Brandon (Alan Rickman) aus Jane Austens Buch „Sinn und Sinnlichkeit“ &
Dr. Watson (Martin Freeman) fallen mir da zuerst ein.

7. Buch oder eBook? Stellt sich diese Frage für dich?

Buch. Denn ich mag das umblättern, den Geruch. Ein Leben ohne gedrucktes Buch, ist für meiner einer nicht vorstellbar. Auch liebe ich alte Bibliotheken wie die Bibliothek des Trinity Colleges in Dublin. Leider wurde unsere alte Bibliothek in Stuttgart, einfach in einen Würfel gesteckt. Weiß, kahl, hypermodern aber eben nichts für mich. Das alte Gebäude war gemütlich und so herrlich voller Buch Geruch. Ich trauere echt darum!

8. Serie oder Einzelband?

Beides. Harry Potter habe ich verschlungen, auch viele Trilogien. Freu mich aber auch mal, über ein Buch das in sich geschlossen ist.

9. Tee oder Kaffee?

Je nach Situation. Ich liebe es abends am Küchentisch zu sitzen und meine Teekanne zu leeren. Doch morgens beim Schreiben, brauche ich meinen Cappuccino oder Kaffee.

10. Chips oder Schokolade?

Schokolade ganz sicher! Am liebsten Zartbitter, oder eine mit Kaffee Geschmack.

11. Film oder Serie?

Beides.

Mein Lieblingsfilm ist „Sinn und Sinnlichkeit“.

Meine Lieblingsserie ist NCIS mit Mark Harmon, Sean Murray, Pauley Perrette, David McCallum, Brian Dietzen, Michael Weatherly, Cote De Pablo & Rocky Carroll.

Sherlock Holmes mit Martin Freeman & Benedict Cumberbatch

Ich nominiere:

Annette Eickert 

Simone Ehrhardt 

Hope Cavendish 

Claudia Kociucki 

Petra von Meine Buchtipps

Sarah von Mit mir an deiner Seite

Claudia Schröder von Waffelabenteuer 

Jule von Mondfuchs 

Sandra von Leserattes Bücherwelt

9 wundervolle Blogs anstatt 11 aber ich habe die Besten rausgesucht.

Regeln

  • Ihr müsst die Person verlinken, die euch nominiert hat
  • Ihr müsst 11 Fragen, die die verlinkte Person gestellt hat, beantworten
  • Sucht Euch 11 Leute, die unter 200 Follower haben und nominiert sie und informiert sie darüber
  • Überlegt Euch 11 Fragen für die neu nominierten Personen

 Hier kommen eure 11 Fragen:

1.  Seit wann schreibst du bzw. hast du den Blog?

2.  Wann kam dir die Idee zu deinem Blog / deinem ersten Buch?

3.  Was für Bücher / Geschichten hast du bisher veröffentlicht? oder

    Wie viele Beiträge hat dein Blog bisher?

4.  Was für ein Genre liest du am liebsten?

5.  Was sind deine Vorbilder / Lieblingsautoren?

6.  Was für Pläne hast du für dieses Jahr?

7.  Machst du bei einer Challenge mit? Wenn ja bei welcher / welchen?

8.  Was ist dein größter Traum?

9.  Wofür würdest du dich entscheiden? Die Berge, weite Ebene oder das Meer?

10.              Welche 5 Dinge benötigst du zum Schreiben?

11.              Dein liebster Rückzugsort?

Liebe Nina ich danke dir für die tollen Fragen! 😀

 

Aktion von Petra Durst-Benning, einer Autorin mit Herz für Tiere!

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Petra Durst-Benning eine großartige Autorin mit viel Herz,

bat über Facebook um leere Küchenrollen.

https://www.facebook.com/petra.durstbenning

Mein erster Gedanke, jepp da mach ich mit, zweiter Gedanke wie bekommen wir 70 Rollen zusammen?

Aber natürlich, so geht’s, ich rolle einfach alle vollen Küchenrollen ab! 😉 Sogar meinen Mann habe ich angesteckt und er brachte welche mit, die er aus den großen Papiertonnen geholt hatte.

Ich selbst durchforstete die heimischen Papiertonnen und fand noch welche. Die liebe Dagmar im Haus legte mir eine vor die Tür.

Wir kamen so auf 10 Rollen! 😀

Ich freute mich riesig!

Bevor ich jedoch den Karton am Montag abschicken konnte, klingelte der Postbote am Samstag an der Tür (wo auch sonst). Das tut der sonst nie. Der verpasst meinen Büchern sonst immer einen Knick, weil er es nur am Briefkasten ansteckt.

Auf jeden Fall drückt er mir einen dicken weißen Umschlag in die Hand. Als ich auf den Absender sah, machte mein Herz einen Hüpfer vor Freude! Es hüpfte so ungefähr 5 cm hoch, mehr Platz hat das ja da drin nicht.

Es kam von Petra und was war drin? Na ich machte es gaaanz vorsichtig auf, obwohl ich es kaum aushielt vor Spannung. Diese Überraschung hatte ich nicht erwartet und bin dankbar und gerührt von diesem lieben Geschenk.

Ich hab euch ja noch gar nicht verraten was drin war. Sagen kann ich es nicht bin immer noch so gerührt, aber zeigen kann ich es euch!

Schaut mal!

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„Solang die Welt noch schläft“ von Petra Durst-Benning plus tolle Lesezeichen und eine liebe Autogramm Karte.

Es ist das erste Buch seit 30 Jahren, das ich geschenkt bekam.

Vielen lieben Dank an Petra Durst-Benning die mich so überrascht hat, das ich noch heute keine Worte dafür finde.


Was ist mit den Rollen passiert?


90 Rollen wurden von Petra, Karin und Leonie mit Hundeleckereien befüllt und werden an Weihnachten als kleine Gaben im

http://www.tierschutzverein-reutlingen.de/

an die Hunde verteilt.

Den Kurierdienst übernahm die schnelle Moni

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und sorgte so für einen freudigen Schock bei Frau Kock vom Reutlinger Tierheim.

Na wenn das nicht Teamarbeit ist.


Die Hunde werden sich sicher freuen!

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10 Fragen von Sebastian Willing – http://www.pal-blog.de/

1.     Wann warst Du das erste Mal im Internet und was hast Du da gemacht?

1996  Online gespielt

2.     Fortsetzung von 1: Bist Du jemals wieder rausgekommen?

Absolutes Nein! Irgendwie haben mich die kleinen grünen Männchen aus Frage 3 davon abgehalten und mir einen Suchtchip eingepflanzt, der das entkommen unmöglich macht.

3.     Gibt es kleine, grüne Männchen vom anderen Stern? Oder sind sie grau? Warum?

Ich denke nicht dass sie grün, grau oder anders farbig sind. Eher das es auf anderen Planeten andere Wesen gibt, die wir uns nicht vorstellen können.

4.     Was hält Dich am häufigsten vom Bloggen ab?

Familie (aber das ist schön), meine eigenen Projekte.

5.     Deine drei No-Go’s für Blogs? Wann flüchtest Du sofort wieder von einem anderen Blog?

            Gab es eigentlich noch nie!

6.     Stichwort Sexismusdebatte: Worauf achtest Du bei fremden Blogs als erstes?

Auf den Inhalt, ich folge eigentlich nur Bücherblogs, Autorenblogs oder Blogs von Freunden, da gibt es diese Debatte nicht.

7.     Welchen Deiner Albträume hat Dein Kind (ersatzweise auch Schwester/Bruder/Freund(in)) wahr werden lassen?

Meine Tochter: Sie fiel vom Schlitten schlitterte mit ihrer Lippe über eine Eisplatte und diese schwoll in Sekundenbruchteilen an wie ein Ballon. Wir fuhren in dieser Nacht ins Krankenhaus. Sie sah so schrecklich aus. (ich wusste vorher von dem Albtraum nichts. Aber es ist jetzt einer den ich nie wieder erleben möchte.)

8.     War früher alles besser oder freust Du Dich auf die Zukunft?

Ja, früher war einiges besser, aber durch das World Wide Web ist mein Leben wertvoller und erfüllter geworden, denn ich hätte viele liebe Menschen vielleicht nie kennengelernt. Ich freu mich auf die Zukunft, aber nicht auf das was unweigerlich kommen wird.

9.     Wenn Du ein Tier wärst, welches wärst Du dann? (Für teilnehmende Tiere: Wenn Du ein Mensch wärst, wer wärst Du dann?)

Am liebsten wäre ich ein Falke der die ganze Welt von oben entdeckt, und frei ist.

 

10.Welche Frage würdest Du nie auf Deinem Blog beantworten? (Nur die Frage, natürlich nicht die Antwort.)

Welche Geheimnisse hast du?